Archiv der Kategorie: unsere Eigenheiten

Mega Mindy

Töchterlein hat sich am Donnerstag also als Mega Mindy verkleidet. „Wer ist Mega Mindy???“ wurden wir schon des öfteren gefragt.

Mega Mindy ist eine Superheldin aus einer belgischen Kinderserie. Da rettet sie immer so vor sich hin. Denken wir mal, den so wirklich kennen tun wir die Serie jetzt nicht, sie ist auf flämisch, und das sprechen wir jetzt nicht wirklich. Einen Teil einer Folge gibt es im Internet auf deutsch, das ist ganz süß, aber man merkt: Wirklich für kleine Kinder.

Wir würden diese Serie auch gar nicht kennen, wenn t0bY! uns nicht ein Video gezeigt hätte, das uns ganz extrem als Ohrwurm hängen geblieben ist…

[video]https://www.youtube.com/watch?v=1vVTJbH7HMM[/video]

Sie ist pink, sie rettet jeden, sie kann singen UND sie spielt E-Gitarre- genau nach Töchterleins Geschmack! Kein Wunder, dass sie genau diese Superheldin werden möchte?

Ich hätte das Kostüm bestellen können, es gibt die Maske und den Anzug durchaus im Internet zu kaufen. Aber irgendwie sah mir das Material dann zu doof aus, also habe ich gedacht, dass ich es „einfach mal eben“ selber mache.

Und das habe ich dann auch ^^

Angefangen habe ich damit, dass ich Töchterleins Kopf in Frischhaltefolie gepackt habe. Nur die Haare und die Stirn, natürlich, nicht das Gesicht 😉

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Dann Gipsbinden auf das Kind, und schon ein bisschen vorformen. Exakte Details gingen noch nicht, dafür war mir das zu unbequem, so vorm Töchterlein zu stehen.

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Maske runter vom Kind, Kind abwaschen 😉  Ich habe dann die Augenlöcher etwas größer und spitzer geschnitten, und angefangen mit einer Art Pappmachee-Modelliermasse (mit der ich einst auch die Drachenmaske des großen Sohnes gemacht habe) die Details auszuarbeiten. Außerdem habe ich Unebenheiten begradigt.

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Im nächsten Schritt kamen die Zacken auf die Maske, die Modelliermasse ließ sich ganz gut verarbeiten!

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Farbe! Pink und Anderspink!

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Als die Farbe trocken war habe ich die Maske lackiert, mit einem Stift, der silberne perlenartige Punkte malt (heisst der auch Perlenstift? Habs vergessen…) habe ich die „Lichter“ auf der Maske aufgemalt- Töchterleins Lichter leuchten damit natürlich nicht, aber alles andere hätte zu lange gedauert. Ganz am Ende habe ich noch die Perücke angeklebt. Zuerst habe ich gedacht dass ich Töchterleins Haare einfach zu Locken drehe, aber ich habe beim Herstellen nicht überlegt, wie die Maske eigentlich befestigt werden kann. Es blieben eigentlich nur Bänder zum zuschnüren. Aber damit würde man die Haare platt drücken. Die Perücke, die ich etwas zurecht geschnitten und dann angeklebt habe, übernimmt auch gleich den haltenden Teil. Töchterlein kann die Maske wie eine Mütze aufziehen und nix fällt herunter.

Karneval16_20 Fertig!

Jetzt „nur noch“ das Kostüm.

Wir erinnern uns- ich wollte ja nichts nähen!!

Also musste ich alle Einzelteile kaufen. Für den Grundanzug bin ich zu Hager und Mager gegangen, und bin dort fündig geworden: Eine pinke Leggins und ein passender dünner Pulli! Außerdem einen schwarzen Ledergürtel.

Superhelden tragen ihre Unterhosen ja recht häufig oben drüber- vermutlich weil sie so beschäftigt sind mit Welt retten, nehme ich an, dass sie einfach vergessen wohin die gehören. Die passende Hose musste ich erst einmal suchen! Es sollte eine rote Unterhose sein, die hoch geschnitten ist, und der Beinausschnitt sollte auch nicht zu knapp sein. Schon im 3. Geschäft fand ich eine Hose, die von der Form her perfekt passte, aber komplett pink war. Also kaufte ich noch zusätzlich Waschmaschinen-Stofffarbe und färbte eine Unterhose rot. (Und auch noch ein paar Pullis 😉 )

Mindys Anzug hat ein Mindy-M auf der Brust und gelbe Streifen auf Armen und Beinen. Zusammen mit der Maske und einer komplett unpassenden Unterhose ist es ja schon mal fast Mindy!

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„Also, Mama, eigentlich sieht das ja auch wie ein Superhelden-Schlafanzug…!“ meinte das Töchterlein etwas irritiert. AAAAABER wir waren ja noch gar nicht fertig! Es fehlen ja noch Teile!

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Ein gelber Umhang (den hab ich dann doch mal angenäht…), Arm- und Beinstulpen (auch genäht, aus rotem und gelbem Filz, gelb sieht man nur von der Seite an der Kante), die rote Unterhose mit aufgemalten gelben Streifen, der Ledergürtel- mit silbernem Stift die „metallenen“ Quadrate aufgemalt, eine mit silberner Sprühfarbe bearbeitete Gürteltasche (die von meiner Babytrage 😉 ). Noch nicht da: Gurte für den rechten Arm und das linke Bein.

Sieht schon deutlich weniger nach Schlafanzug aus!

Und mit Kind drin gleich noch weniger:

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Die supercoolste Superheldin aller Zeiten!

„Aber Mama, wenn ich dann Mindy bin, dann musst Du mich auch schminken! Mindy ist SEHR TOLL geschminkt!“

Urgs… ach, echt? Vor lauter Kostüm angucken habe ich darauf noch nicht geachtet… aber klar, Madame hat recht! (sie sieht JEDES Detail!!) Die Schminke hat mich etwa snervös gemacht- Töchterlein und ich haben einen ziemlichen Anspruch an Detailgenauigkeit, und dann musste auch die Schminke RICHTIG sein. Mindy ist ziemlich Pink um die Augen, und ich hatte etwas Angst, dass Madame aussieht, als hätte ihr die Mutter morgens auf beide Augen geboxt… Aber Wunsch ist Wunsch, und dann schminke ich die Maus natürlich.

Was dann so aussah….:

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Tante B meinte dazu: „Sie sieht aus als würde sie grade eine Chemotherapie bekommen…) Ganz schön gruselig!

Aber kaum hatte Madame die Maske an sah es auch schon besser aus.

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Wenn auch so, als würde sie zu einem Kinder-Schönheitswettbewerb a la „Toddlers and Tiaras“ gehen… 😉 Nee, tut sie nicht, es ging nur zur Schule 😉

Töchterlein ist jedenfalls ganz froh mit dem Kostüm, und sie hat schon viel Lob bekommen, weil sie so cool aussieht- gefällt ihr natürlich gut!

Vielleicht kommt Mega Mindy ja sogar demnächst mal im deutschen Fernsehen, dann können wir es auch gucken…  Bis dahin… spielen wir es nur nach, und singen die Lieder 😉

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(Gruseliges Kind)

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Karneval!

Dieses Jahr, so war mein Plan, werde ich keine Kostüme nähen!!! Ich werde es mir einfach machen und welche kaufen.

Und mit Krümels Kostüm hat das ja auch noch geklappt. Er wollte, wieder einmal, Ninja werden. Letztes Jahr habe ich ihm das Ninjakostüm auf die Schnelle noch genäht, dieses Jahr: Komplett gekauft. Aber Krümel freut sich, er findet sein Kostüm großartig, cool, toll. Am liebsten wäre er jetzt IMMER Ninja, weil die so super sind.

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Dann der große Sohn. Er war sich lange nicht sicher als was er sich verkleiden soll. Star Wars ist irgendwie nicht mehr so in bei ihm… und alles andere… Irgendwann war er sich Sicher: Ich möchte „GommeHD Skin“ werden.

Für alle, die keine Youtuber- /Minecrafterkinder haben: GommeHD ist ein Youtuber, der Videos über Minecraft veröffentlicht und in dieser Sparte ziemlich bekannt ist. Bei Minecraft spielt man aus der Perspektive eines Männchens, Steve genannt. Diesen Steve kann man sich personalisieren, einen eigenen Skin geben. Und GommeHD hat einen eigenen Skin, der dem Großen offenbar so gut gefällt, dass er sowas als Kostüm brauchte.

Nun denn.

Ich sagte ja, dass ich keine Kostüme nähe. Also nahm ich einen Pulli den ich schon hatte und klebte aus Fleecequadraten das Bild auf. (Ich hatte tatsächlich genau die richtigen Farben da!) Sohn ist froh damit, ein Achtklässler hat ihn erkannt und ihn gelobt für das tolle Kostüm. Außerdem haben zwei, drei weitere Kinder ebenfalls das Kostüm erkannt:

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Dann kam das Töchterlein. Sie wusste ebenfalls nicht, was sie werden wollte, kam dann aber, als ich drängelte, endlich mal mit einer Idee an. Sie wollte Mega Mindy werden, eine Superheldin aus einer belgischen Kinderserie.

Uff. Das KANN man bestellen, aber mir haben die Kostüme nicht so zugesagt, also habe ich das Kostüm dann doch selber gemacht… aber fast nicht genäht, echt jetzt! Genaueres kommt in einem eigenen Post, jetzt nur das fertige Kostüm:

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Ich habe mich auch verkleidet, mich hat aber, außer Sara, niemand erkannt- hat mich aber auch nicht gewundert 😉 Und finde ich nicht schlimm, ich verkleide mich ja nur für mich ^^

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Ich war, wieder einmal, Amy Pond aus Doctor Who, aber aus einer anderen Folge.Für das Kostüm war es echt praktisch, in der Kleiderbörse zu arbeiten. Die Bluse hatte ich schon, aber mir fehlte noch die Jacke. Beim Kleidung sortieren fiel mir dann diese Pseudolederjacke in die Hände, die in den Müll wandern sollte, weil sie unter den Armen und an einigen Nähten wirklich sehr zerschlissen ist. Ich habe sie aus dem Müllbeutel wieder herausgezogen-für Karneval taugt sie immer noch!

Nachmittags kam dann noch mein Tageskind dazu, also hatten wir unsere eigene Karnevalsparty mit Verkleidung  😉

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Ninja!!!

Krümel und ich sind heute morgen in die Stadt gefahren, da er sich im Karnevalsladen ein Kostüm aussuchen sollte. (Jaaa, ich weiß, normalerweise nähe ich immer selber, aber ich habe „dank“ fieser Erkältung, die mich mal wieder komplett umgehauen hatte, nicht wirklich den Drang, mich mit Nähen zu beschäftigen. Gibt es halt ausnahmsweise mal Kaufkostüme für 2/3 Kinder.)

Krümel hat dafür extra Kindergarten geschwänzt, und wir sind vorher einen „Kaffee trinken gegangen“. „Obwohl ich doch gar keinen Kaffee trinke, Mama!“ lacht der Krümel dann immer.

Krümel, der gerne „Rockmusikerhaare“ haben möchte (also lang) beschwerte sich schon die letzten Tage darüber, dass ihn die Haare im Gesicht nerven. Es ist ja grade auch eine schlechte Länge, zu kurz für Pferdeschwanz, aber lang genug um in die Augen zu fallen. Also wünscht er sich seit Tagen jeden Morgen Haargummis in den Haaren. Vorgestern gab es einen geflochtenen Zopf, den Pony nach hinten, gestern gab es zwei „Oben auf dem Kopf Pferdeschwänze“ (über den Ohren mit Haargummis gehalten), und heute gab es zwei geflochtene Zöpfe.

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So geht er dann in den Kindergarten, oder, wie heute, in die Stadt.

Im Karnevalsladen wollte Krümel Ritter/Jedi/Ninja/Jemandmitpfeilundbogen sein. Alles auf einmal, aber doch auch nicht, oder doch? Also sahen wir uns an was es gab…  Am Ende entschied er sich für Ninja- völlig was neues, war er ja letztes Jahr noch nicht oder so… 😉

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Die Dame an der Kasse guckte den Krümel lächelnd an und sagte: „Warum sollten auch nur Jungs so ein Kostüm haben? Toll dass Dir als Mädchen das so gut gefällt!“ Krümel guckte erst mich, dann die Kassiererin verwirrt an, und sagte dann: „Aber ich bin doch ein Junge!“

Jetzt war es an der Kassiererin verwirrt zu gucken- Sie dachte, wegen der Frisur…? Aber dann hat sie ganz cool reagiert und gesagt, dass es ja auch eine praktische Frisur ist, weil keine Haare ins Gesicht fallen, vielleicht sollte sie die auch mal ausprobieren…? Krümel war besänftigt und strahlte sie an. Ja, sagte er, die Frisur sei wirklich sehr gut, könne sie ruhig mal testen! 😉

Wir bezahlten, gingen zu Auto und fuhren heim. Auf dem Rückweg wurde Krümel plötzlich ganz aufgeregt: „MAMA!!! Ich habe eine ECHTE Ninjarin gesehen!!! Die ging da grade an uns vorbei!!!!“

Ich musste grinsen – die „echte Ninjarin“ war eine muslimische Frau mit langem schwarzen Mantel, Hijab und – es ist ja schließlich Winter- einem Schal, den sie sich auch etwas über den Mund gezogen hatte. Egal, Krümel war happy, und erzählte mir sie Heldentaten, die diese Frau sicher schon hinter sich gebracht hat- Menschen gerettet, Bösewichte vertrieben, das ganze Programm! Das würde ihr sicher gut gefallen 😉

Zu Hause angekommen blieb Krümel direkt vorne an der Straße- er wollte alle Bösewichte vertreiben! Damit ich gut beschützt bin! Krümel ist so süß <3

Morgen geht es dann nochmal in den Laden, diesmal mit der Tochter. Sie möchte höchstwahrscheinlich Superheldin werden, aber lassen wir uns mal überraschen, was sie da so findet, vielleicht wird es ja was ganz anderes…?

 

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Kleiderbörse

Ich hab ja schon ein paar Mal so nebenbei geschrieben, dass ich, wenn wir nicht grade alle mal wieder krank sind, in der Kleiderbörse mithelfe. Die Kleiderbörse ist eine Art Second Hand Laden für Flüchtlinge und Bedürftige, die sich nicht so viel in „normalen“ Läden leisten können. Mit Schein der Gemeinde bekommen die Flüchtlinge bei uns auch die komplette Grundausstattung gestellt.

Heute war wieder Ladentag, und ich habe mal ein paar Fotos gemacht, wie es bei uns so aussieht!

Nicht wundern, dass man keine Leute sieht- der Laden ist immer nur stoßweise voll, ansonsten ist es ziemlich ruhig.

Der Eingangsbereich mit Kasse, Schreibtisch/“Büro“, Tütenlager und, im Moment noch, Weihnachtsbaum. Willkommen steht dort auf mehreren Sprachen.

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Der Blick von der Tür aus in den Laden. Es ist ein langer, schlauchartiger Raum, relativ schmal, und die Gänge zwischen den Regalen sind recht eng.

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Im vorderen Bereich gibt es eine Art schwarzes Brett, an dem man Suche und Finde Zettel aufhängen kann. Dann kommen ein paar Koffer, Ständer mit Taschen, Schals und Mützen. Danach eine kleine Spielzeugecke. Die Spielsachen sind zwar auch zum Verkauf, aber die Kinder, die mit in den Laden kommen, dürfen damit auch spielen. Beliebt ist der Pappkarton mit den Autos und kleinen Figuren! Die Buggys werden oft hin und her gefahren, und das Schaukel/Rollpferd wird ganz oft ausgeführt!

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Wenn man etwas weiter geht kommt man direkt an die Hauptsache des Ladens, die Kleidung. Klar. Wir haben vorne Damen- und Herrenkleidung, und hinten ist die Kinderkleidung zu finden. Wir haben alles da, bei uns kann man sich komplett einkleiden, wenn man etwas findet, das einem zusagt 😉

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Im hinteren Teil des Ladens ist unsere „Lounge“, ein Aufenthaltsbereich, in dem es immer Kaffe, Wasser und Kekse gibt, hier kann man sitzen, sich unterhalten. Hier kann man sich auch einfach ganz entspannt begegnen ohne etwas kaufen zu „müssen“, manche kommen auch tatsächlich genau deswegen her. Gut so! So solls sein!

Die Kinder können sich die Spielsachen herausnehmen, Bücher lesen/anschauen, sie können hier malen, und sich die Zeit vertreiben, bis die Eltern die langweilige Einkauferei hinter sich gebracht haben 😉 Wenn ich meine Kinder mitnehme, dann spielen sie hier auch immer. Töchterlein hat an dem Tisch schon so einige Male ihre Hausaufgaben gemacht, wenn sie von der Schule direkt in den Laden kam- die Schule ist nämlich quasi direkt um die Ecke.

Die Weltkarte an der Wand sollte eigentlich dazu da sein, dass jeder sein Herkunftsland markieren kann, aber irgendwie ist das noch nicht so passiert. Egal, die Karte ist auch so ziemlich super- ist nämlich von uns, wir haben so eine bei uns im Arbeitszimmer hängen 😉

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So gemütlich sieht es aus, wenn man auf der hinteren Couch sitzt! Wenn nicht so viel zu tun ist, machen wir unsere Kaffeepausen auch immer hier. Von hier aus kann man auch unsere zwei Umkleidekabinen sehen, Klamotten müssen ja auch anprobiert werden!

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Wenn man die „Lounge“ hinter sich lässt hat man die ganze Ladenlänge noch mal, und kann den Schlauch entlang bis nach vorne gucken! Und man sieht: Einen richtig guten, vollen Laden! ^^

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Gehen wir doch mal hinter die Kulissen! Wir haben einen Raum, in dem wir die gespendete Kleidung sortieren, und in dem mittlerweile auch schon Kleidung auf Vorrat gestapelt wird. Wir haben so viele Spenden bekommen, dass wir irgendwann mal einen Annahmestopp ausrufen mussten, weil wir einfach keinen Platz mehr hatten. Die Tische, auf denen hier die Kleidungsberge liegen, waren ursprünglich nur zum sortieren gedacht.

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Das ist einmal der Blick aus der anderen Richtung: Vorratskleiderhaltung. Quasi. Außerdem Mülltüten, denn obwohl wir um tragbare Kleidung bitten, kommen sehr oft kaputte, zerschlissene, extrem fleckige Kleidungsstücke an, die teilweise regelrecht auseinanderfallen. Kaputtes kommt direkt weg, Kleidung, die nur nicht mehr „Verkaufsschön“ ist aber ansonsten noch tragbar, sammeln wir separat, die werden abgeholt und in die Ukraine gespendet, wo sie dann trotzdem noch gebraucht werden.

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Die Ukrainekisten sammeln wir am hinteren Ausgang in Kisten. Hier geht es dann auch noch in die Küche und zu den Klos, aber davon habe ich dann keine Bilder gemacht 😉

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Im (gefühlt) 1000000km langen Zwischenflur zwischen Sortierbereich und Ladenbereich lagern wir auch noch Kleidung, die nicht mehr in den vollen Ladenraum passt (auf den Ständern). Außerdem die Sommersachen (in Pappkartons), die wir jetzt im Moment nicht zum Kauf anbieten, trotz unnatürlich hoher Temperaturen 😉

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So. Jetzt habt ihr auch mal gesehen, wo ich mich hin und wieder so rumtreibe 😉 Das ist für mich genau die richtige Art, etwas in Sachen Flüchtlingshilfe zu tun. Ich traue mir nicht zu, Patenschaften zu übernehmen, oder Sprachunterricht zu geben oder sonst etwas direktes, aber ich kann Kleidung sortieren. Also mache ich das.

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Frohe Weihnachten, guten Rutsch und frohes neues Jahr.

Ich hoffe, ihr hattet schöne Feiertage!

Unsere waren schön, trubelig, wuselig, besuchsvoll, aber leider auch kränkelnd-leidend. Wir waren also entweder beschäftigt mit besuchen, Besuch haben, verschiedenste Feste feiern, und zwischendrin krank darnieder liegen- vorzugsweise ich. Jetzt bin ich wieder auf dem Damm, und ich kann Euch ein paar Bilder zeigen aus den letzten Tagen!

Ein letztes gebastelten Weihnachtsgeschenk: Töchterlein hat für den großen Bruder eine Zielscheibe gebastelt, damit der seine Nerf-Pistolen abfeuern kann (und nicht mehr einfach wie wild irgendwo im Haus). Wir haben den Flur jetzt zur Nerf-Schießbahn erkoren, weil man da die Pfeile nicht immer irgendwo verliert…

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Dann haben wir natürlich den Weihnachtsbaum geschmückt. Mit La Metta.

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An Heiligabend gab es Weihnachtspizza- Pizza in Lebkuchenmännleinform! Der große Sohn wollte lieber eine normale Pizza haben, auch kein Problem. Hauptsache alle freuen sich aufs Essen =)

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Bescherung! Dieses Jahr hat der große Sohn mitgeholfen. Es ist erstaunlich, wie schnell alles fertig ist, wenn man Hilfe hat!

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Alles ist soooo aufregend!!!!!

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Krümel hat sein Stofftiermonster bekommen und hat es sofort geküsst und gekuschelt und geliebt- ein voller Erfolg! Das ist das beste Foto, das zustande gekommen ist, so sehr ist er vor Freude gehüpft. Achso, das Monster heißt jetzt „Hönk“… Krümels Eulenspardose wurde  mit dem Geld gefüttert, dass er von seiner Großtatnte bekommen hat.

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Töchterleins Geschenke der Brüder, das Mia and Me Buch und die Mia and Me Haarspangen sind auch mit Freude ausgepackt worden- sie flattert noch vor Glück =)

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Der Große war vorher neugierig, was ihm seine Geschwister wohl schenken könnten… Als er die Müslischüssel ausgepackt hat musste er lachen und sagte: „Alles was Du mir an Tipps gegeben hast war völlig richtig, trotzdem wäre ich nicht drauf gekommen!“ Seine Schüssel benutzt er nun jeden Morgen, spült sie danach von Hand, trocknet sie ab und stellt sie zurück in den Schrank. Damit dem gemalten Muster darauf auch nichts passiert! Seine Nerf-Zielscheibe benutzt er jetzt immer mit allen Geschwistern, weil wir mittlerweile 3 Blaster haben, und die Kinder so zusammen ballern können!

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Fazit: Alle gebastelten Geschenke haben Freude bereitet und werden benutzt! Die Geschenke wurden auch ganz bewußt zuerst ausgepackt, außer Konkurrenz von den gekauften Geschenken.

Heiligabend wurde dann genutzt, um die Legogeschenke aufzubauen.

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Der große Sohn, der das erste Mal KEIN Lego bekommen hat (weil er keines wollte), war etwas gelangweilt dann- was tut man denn sonst an Heiligabend? Er hat dem Krümel geholfen, aber dazu war der Große dann zu ungeduldig… Krümel kann super zusammenbauen, aber er verliert den Überblick über die Schritte. Ihm hilft man, indem man ihm zeigt wo er dran ist, und sonst nix tut. Der Große wollte aber lieber dass alles so schnell passiert wie er selber es aufbauen würde…

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Also habe ich zuerst Carcassonne mit dem Großen gespielt, und danach durfte er eeeendlich an sein „richtiges“ Geschenk. Ein Headset für seinen Computer, dazu gab es Software zum Videos bearbeiten. Sohn will nämlich Youtubestar werden 😉

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Hedwig und Fawkes waren auch mit am Weihnachtstisch 😉 Fawkes ist vom großen Sohn, damit er wenigstens irgendetwas auspacken konnte… Software lässt sich so schlecht unter den Weihnachtsbaum legen, außerdem hat er die ja eigentlich auch vorher schon gehabt.

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Ja, und dann war Heiligabend vorbei, was ja bei uns immer heißt: Geburtstagsvorbereitung! Superpapa und ich haben Ballons aufgehängt, und einen Geburtstagstisch, möglichst unweihnachtlich, vorbereitet. Denn Töchterlein wurde ja schließlich schon 8!

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Gruppenbild mit Brüdern!

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Das, was an Heiligabend noch als „Oooooh, das hat das Christkind vergessen, das wollte ich doch so dringend haben!“ vermisst wurde gab es- Überraschung!- zum Geburtstag 😉

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Weil der 25.12. dieses Jahr sehr ruhig ausgefallen ist- die Geburtstags/Weihnachts-Familiengäste sollten erst am 26. kommen- konnte das Töchterlein mithelfen, ihren Kuchen zu backen! Lemoncurd-Torte, der ist fast schon Pflicht zum Geburtstag! Den Kuchen gab es dann ganze 3x, einmal an ihrem Geburtstag, dann am Tag darauf mit der Großfamilie, und zur Nachgeburtstagsfeier mit der Wahlverwandtschaft.

Nachadvent18 Am 26. war dann die ganze Sippschaft da, und es gab Raclette. Hier mal ein Symbolfoto, es war ziemlich wuselig und sowieso nicht alle auf ein Foto zu bringen

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Fleisch gab es en masse, da Superpapa und ich jeweils eingekauft hatten. Das meiste konnten wir auch zuordnen, aber ein Stück Fleisch war uns unbekannt, also beschrifteten wir es mit „Mystery Meat“. Ging dann aber echt noch gut weg 😉 (Wir vermuten dass es Rind war 😉 ) Außerdem gab es noch diese interessante Fleischsorte…:

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Den Familienkuchen gab es dann erst als Abendbrot, da nach dem Raclette irgendwie niemand zur Kaffeezeit Hunger hatte…

Nachadvent20 Nachadvent21 Nachadvent22 Töchterlein Happy, schöne Tage!

Danach habe ich irgendwie keine Fotos mehr auf der Kamera. Am 28. kam die Wahlverwandtschaft ;-), ab dann war ich quasi krank bis gestern.

Achja, Silvester bei den Nachbarn gab es auch noch, für mich abgebrochen wegen Krank, für den großen Sohn abgebrochen wegen zu viel Knallerei und dezentem durchdrehen. Der jüngste Sohn hat mit den Nachbarskinder geknallt, bis um 12 Uhr die GROSSEN Böller losgingen, da flüchtete er sich panisch zu mir ins Bett und war in wenigen Sekunden eingeschlafen. Tochter und Superpapa knallten mich den Nachbarn noch eine Weile, aber das Heimkommen habeich dann schon nicht mehr mitbekommen, da war ich bereits eingeschlafen.

Neujahr quälte ich mich früh aus dem Bett um uns und den Nachbarn einen Neujahrszopf zu machen. Der war dann so lecker, und obwohl er den ganzen Tag halten sollten hatten wir ihn schon zum Frühstück beinahe ganz aufgefressen. Also musste ich für den Nachmittag einen neuen machen- und den Nachbarn einfach nochmal mit, weil ich nämlich ne nette Nachbarin bin 😉

https://www.instagram.com/p/BAALoIjqQG_/?taken-by=kathadisagio

Heute dann Kino- Star Wars! In 3D und in den Motion Seats. War doch ganz schön super!

So, jetzt bin ich wieder up to date, und ihr auch!^^

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Einsturzgefährdet

Unser Lebkuchenhäuschen hatte einen Bergschaden… und so stand es herum, zu fragil, um es mit Süßigkeiten zu bekleben.

Aber wie immer, wenn ein Haus länger leer steht, dann kommen die Randaleure und machen alles kaputt…

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Dann müssen wir die Süßigkeiten eben ohne Lebkuchenhaus essen… Aber immerhin, der Allosaurus scheint mit uns teilen zu wollen…

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Ganz viele Türchen

Jaja, wir leben noch, alles ist gut 😉

Eigentlich wollte ich am Sonntag noch sieben Sachen Posten, aber dann war unser Internet tot, inclusive Telefon. Superpapa hat wohl irgendwie per Handy beim Anbieter eine Anfrage gestellt, und am Montag dann haben wir erfahren, dass die versucht haben sich am Sonntag noch bei uns zu melden. Per Festnetzanschluss. Der ja tot war. Schlaue Menschen.

Jetzt habe ich ganz viel nachzutragen an Adventskalenderdingen. Ich weiß gar nicht mehr, was wir wann gemacht haben, alles ist etwas durcheinander im Moment. Deswegen alles jetzt einfach mal nur so in einem Post, zusammengeklatscht, mit vielen Bildern ^^

Aktion Kerzenhalter. Ich habe eine Modelliermasse gekauft, aus der wir Kugeln geformt haben, Kerzen hinein gesteckt, und dann mit Knetwerkzeugen verziert. Oma und Tageskind N haben auch mitgemacht!

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Zur Gemütlichkeitssteigerung gab es für Oma und mich einen schönen Latte Macchiato dazu!

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Alle hatten so richtig Spaß dran, und ich musste hinterher sogar die zwei Ersatzpackungen Modelliermasse aufmachen, damit alle etwas gestalten konnten!

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Und wir waren auch wirklich produktiv!

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Krümel fand es erst am Besten, die Masse nur zu kneten, bevor er auch mit modelliert hat!

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N ist so richtig aufgetaut, und hat uns über seinen Stern erzählt, den er geknetet hat!

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Und ist Töchterleins Schneemann nicht wirklich freundlich geworden?

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Dann: Aktion Christbaumkugeln bemalen!

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Ich habe weiße und silberne Plastikkugeln, und wasserfeste Stifte. Die Kinder durften malen was sie wollten.

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Es gab Ufos, Schneemänner, Cybermen, Autos, Weihnachtsbäume…

Aktion Lebkuchen backen: Haben wir am gleichen Tag gemacht wie das Christbaumkugeln bemalen. Krümel hat fleißig geholfen!

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Viele Männlein sind entstanden, und irgendwie auch ein Lebkuchen Haus, obwohl ich dieses Jahr keins machen wollte. Hoppla. Das Lebkuchenhaus steht jetzt schon mal als Rohbau da, ich befürchte allerdings, dass der Lebkuchen zu weich ist, das Haus will schon einstürzen… Ich weiß nicht, ob aufgeklebte Süßigkeiten das Haus stabilisieren oder eher zum Einsturz bringen o.O

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Aktion Kerzenständer anmalen.

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Die halbwegs getrockneten Kerzenständer wurden von den Kindern mit Wasserfarbe schön bunt gemacht!

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Töchterleins Schneemann hat möglicherweise jetzt Regenbogenfarben 😉

Aktion Kerzen dekorieren: Ich habe weiße Kerzen gekauft, dazu dann bunte Wachsplatten. Die Kinder haben die Wachsplatten mit Plätzchenausstechern ausgestochen und auf die Kerzen geklebt.

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Im Hintergrund gut zu sehen: Liegengebliebene Wäsche ^^ Die muss halt warten, wenn wir Weihnachtsdinge basteln… (Und sieht mich dabei vorwurfsvoll an…)

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Wir konnten leider nur kleine Ausstechförmchen nehmen, weil die Kerzen so dünn waren- wenn wir sowas noch mal machen, dann gibt es definitiv dickere Kerzen!

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Aber auch so sind die Kerzen richtig schön bunt geworden!

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Aktion: Weihnachtsgeschenkeproduktion. Läuft immer noch nebenher, wann immer ich Zeit habe, mir ein Kind einzeln zu schnappen, um an dem Geschwistergeschenk zu basteln. Der Große schneidet da eine dünne Pappe aus, um das Buch aus Mia and Me nachzubauen, die Legende von Centopia. Später hat er das Ausgeschnittene noch mit goldener Acrylfarbe bemalt.

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Nochmal: Kugeln anmalen! Heute waren alle Kinder krank zu Hause. Es ging ihnen aber nicht so schlecht, dass sie im Bett liegen müssten, sie waren bloß ansteckend für andere… also musste Beschäftigung her.

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Das geschulte Auge mag erkennen, dass der Wäscheberg gewachsen ist 😉

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Es gab heute einige Minecraft Kugeln, Außerirdische, Schneemänner, Cybermen, Geschenke, Weihnachtswünsche…

Außerdem habe ich mir den großen Sohn geschnappt, um das Centopia-Buch weiter zu machen. Er hat die goldene Pappe auf eine rote Pappe geklebt, dann hat er Blingbling gesucht und aufgeklebt. Die Schrift habe ich drauf gemacht, was mir leider nur so GAR NICHT gefällt. Nunja. Sohn hat seinen Teil aber super hinbekommen!

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Sohn hat dann noch mal eben zwei Weihnachtskarten gemacht. Weil das Papier dazu eh noch herumlag.

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Uff. Ganz schön viel. Und wir haben noch soooo viel vor *achduschreck*

Vielleicht komme ich sogar noch dazu die Wäsche vor Weihnachten zu falten? 😉

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Adventskalender Tag 1, 2 und 3

Weil meine Kamera verschollen war konnte ich ja die letzte Zeit keine Fotos machen, also habe ich, als ich die Kamera heute wieder gefunden habe, direkt mal die Ergebnisse unseres Aktivitätenadventskalenders fotografiert!

Aktivitätenadventskalender heisst, wir machen jeden Tag etwas besonderes zusammen. Basteln, malen, Geschichten lesen… was alles so Spass macht!

1. Türchen: Schneeflocken schneiden

Der 1. Dezember ist für die Kinder immer ein aufregender Freudentag, aber für Oma M ein trauriger Tag- der Todestag von Opa H jährt sich dann nämlich, dieses Mal zum 7. Mal. Also haben wir Oma aufgemuntert, indem wir sie mit Bastelmaterialien besucht haben.

Ich habe zu Hause schon eine Menge Papierquadrate geschnitten, gefaltet und mit Bleistift aufgezeichnet, wo man schneiden kann/darf/ soll.

Dann ging es los. 1,5 Stunden haben wir (also vor allem die Kinder 😉 ) es ausgehalten zu schnippseln, umd Oma M hat es so viel Spass gemacht, dass sie ganze 10 Flocken geschnitten hat. Auch Töchterlein und Krümel haben es ganz toll gemacht, und so kamen dieses Jahr keine speziellen Kinderexperimenteflocken heraus, sondern ganz viele perfekte Schneeflocken. WOW, das hat mich umgehauen!

In der Küche habe ich die Flocken einzeln aufgehängt (und seltsamerweise kein Foto gemacht…),aber im Wohnzimmer habe ich immer 2 Flocken versetzt übereinander gehängt. Das sieht da jetzt ganz besonders toll aus! Seht selber!

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2. Türchen: Fenster bemalen

Ich weiß nicht so genau warum, aber das Bemalen der Fenster mit Fingerfarbe scheint für meine Kinder DAS Zeichen schlechthin für den Beginn des Advents zu sein, denn darauf bestehen sie immer ganz besonders. Krümel und Tochter hatten viel Spass beim Malen, aber der große Sohn war sehr deprimiert, weil der Pinsel und die Farbe nicht seinen Händen gehorchen wollte. Als er aufgegeben hat habe ich sein Bild übernommen und zuende gemalt, und mich bei ihm bedankt dafür, dass er es trotzdem gemacht hat, obwohl er keine Freude daran hat (Ich befürchte, er bekommt im Kunstunterricht das Malen verleidet, weil er eine Kunstlehrerin hat, die ihm sehr gerne deutlich macht, dass er nix kann :-((( )

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3. Türchen: Zweigsterne

Hierbei war ich wirklich sehr neugierig, ob es klappt- ich habe es auf Pinterest gesehen und mir überlegt, dass es schön sein könnte. Ich wusste aber nicht, ob es auch wirklich so klappt wie da steht, und dass die Kinder es hinbekommen. Aber, siehe da, es ging! Mit Hilfe, die je nach Alter angepasst war.

Töchterlein hat sogar 2 gemacht, einen mit Hilfe, einen mit fast gar keiner Hilfe. Den ersten möchte sie dann mit in die Schule nehmen!

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Keine 7 Sachen

Eigentlich wollte ich heute ja gerne 7 Sachen Posten. Ich meine, erster Advent, wir haben die Weihnachtsdeko aus dem Keller geholt, ich habe mich gemütlich bekochen lassen. Viele Dinge, die ich zeigen könnte.

Dann habe ich aber die Kamera nicht gefunden. Mist. Shit happens.

Zuerst habe ich gedacht, ich behellige den Superpapa einfach mit der Knippserei, er hat ja ein Handy, an dem das gut funktioniert  (meins ist da auch Käse:-/ ). Beim Frühstück hat das noch geklappt, das Rührei hat er mir fotografiert („Für Dich, von den Kindern mit Liebe zusammengemotzt!“ – Die Kinder hatten heute einen der knatschigeren Tage…) Aber dann schien es mir doch einfach nur nervig, wenn ich ihn wegen jedem Pups anhaue… also keine Bilder. Aber ich kann ja auch einbisschen so erzählen.

Krümel kam heute morgen um 6 Uhr zu uns ins Bett und war aufgeregt. Ist ja schließlich der erste Advent, also fängt die spannende Weihnachtszeit an. Vor allem wollte er Adventskalender öffnen, aber da muss er noch ein bisschen warten 😉
Weil er so unruhig war stand ich mit ihm zusammen auf und machte ihm ein Vorfrühstück. Dabei erzählte ich ihm  was wir heute so machen würden. Adventskranz aufstellen, Deko verteilen.

„Juhuuu!“ rief er, „ich ess nur schnell mein Müsli auf!!“

Äh, nee, Krümel, sorry. Keine Weihnachtsdeko um 6 Uhr morgens 😉

Damit ich wenigstens noch etwas schlafen durfte und er auch nicht auf die Idee kam, seine Geschwister aus Langeweile zu wecken durfe er am Tablet spielen.

Um 9 Uhr gab es dann Frühstück für alle- eben mit Motzrührei.
Dann waren die Kinder weg, Superpapa und ich tranken noch unseren Kaffe und quatschten ein bisschen. Danach: Küche aufräumen, Spülmaschine an, das Frühstück unterm Tisch wegstaubsaugen. Und dann war ich schon wieder platt…

Meine Beinahe-Lungenentzündung scheint sich zu bessern, obwohl ich den gestrigen Tag fast ausschließlich im Bett verbracht habe weil ich so schlapp war. Heute war ich nur noch ein BISSCHEN schlapp- aber schlapp genug für eine 20 Minuten Liegepause 😉

Als ich entschlappt war ging es dann EEEEEENDLICH an die Weihnachtsdeko. Ich befürchte, Krümel hat sich etwas mehr darunter vorgestellt, aber nein mein Kind, keinen Weihnachtsbaum heute ^^ Tochter hat dann mit geholfen unser Advents… Dings zu bestücken. 4 Kerzen auf eine Art quadratisches Holztablett, Walnüsse, Kiefern und Pinienzapfen, Stroh- und Papiersterne. Ich mag es jedes Jahr wieder sehr gerne. Allerdings hat Töchterlein angemerkt, dass sie gerne mal einen RICHTIGEN Adventskranz hätte, aus Tannennadeln. Mal sehen was sich machen lässt! Habe ich ja schon seit Ewigkeiten nicht mehr gemacht!

Dann bisschen rumhängen, lesen (Ich muss bei „Percy Jackson and the lightening thief“ unbedingt weiter kommen, der Große ist mir quasi 6 Bücher voraus und er ist ein ziemlicher Spoilerer…). Mittagessen. Superpapa hat gestern schon eine sauleckere Bolognese vorbereitet, die wir gefuttert haben.

Sobald ich fertig war hat es mich schon wieder umgehauen, und ich fiel in mein Bettchen, um dort 2 Stunden Mittagzuschlafen.

In der Zeit war Superpapa mit Töchterlein und Krümel und Oma M auf dem Adventsmarkt im Heimatmuseum, und der Große hat sich unglaublich gelangweilt 😉 Als ich dann (EEEEEEENDLICH, Mama!!!) aufgestanden bin war er sehr glücklich, dass ich ihm erlaubt habe am Computer zu spielen.

Kleines Abendessen (Tochter und Krümel waren schon Waffel- und Kuchensatt), dann Badwanne. Also, ich. Um die feuchte Luft einzuatmen, in der Hoffnung, dass es die Beinahe-Lungenentzündung jetzt komplett weg macht. Bin nämlich eigentlich mal fertig mit dem Mist…

Jetzt: Wieder rumhängen. Superpapa spielt noch am Computer, ich gammele auf dem Sofa.

Das war ein gutes und ruhiges und faules Wochenende, das mir mir wirklich sehr gut getan hat.

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<3

„Mama,“ fragte der große Sohn eben, als die beiden Kleinen im Bett waren, „haben wir noch 20 Minuten Zeit?“

Ich wollte schon sagen, dass ich noch Socken falten muss, mein Haushalt ist in den letzten Tagen etwas auf der Strecke geblieben, und weil er meist, wenn er fragt, mit mir am  Computer und am Handy spielen will, machte ich mich darauf gegfasst zu sagen: „Nein Sohn, keine Zeit!“ (Denn Du hast bereits genug am Computer und am Handy gespielt)

Dann fragte ich aber trotzdem: „Vielleicht, was möchtest Du denn noch machen?“

„Können wir zusammen auf dem Sofa noch was lesen? Das war so gemütlich am Wochenende!“

<3

Klar können wir das. Wir sitzen dann gemeinsam unter meiner riesigen Bettdecke (die ist so groß, dass Nachts locker 2 Kinder bei mir schlafen können und alle trotzdem zugedeckt sind), ich mit dem Rücken zur Wand, er mit dem Rücken zu mir, den Kopf auf einem Kissen, das an meiner Brust angelehnt ist, und dann lesen wir. Jeder ein eigenes Buch, natürlich, aber hin und wieder lesen wir uns lustige Stellen vor und lachen zusammen, dann lesen wir weiter. Leider, leider nichts, was man in der Woche lange machen kann, weil um 20 Uhr Schlafenszeit ist, aber am Wochenende haben wir auch schon mal 2 Stunden so gesessen…

Dass es dem Sohn genau so gut gefällt wie mir finde ich jetzt ganz besonders klasse =)

 

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