Archiv der Kategorie: unsere Eigenheiten

Hermine Granger

Töchterlein LIEBT die Harry Potter Geschichten, und vor allem Hermine Granger ist ihre absolute Heldin. Sie spielt seit Monaten, dass sie Hermine Granger ist, zaubert herum und erlebt viele heldenhafte Abenteuer.

Also war es kein Wunder, dass sie sich für Halloween gerne als Hermine verkleiden möchte.

Seit sie das Kostüm hat zieht sie es kaum noch aus, und sie bittet mich dauernd, sie noch einmal und noch einmal zu fotografieren, weil sie sich so freut.

Also haben wir heute mal ein wenig das Wohnzimmer dekoriert und ein bisschen fotografiert. Wenn sie vorher schon stolz war, JETZT strahlt sie regelrecht! Aber seht selbst!

Kind glücklich <3

Wir haben übrigens auch versucht, ein Foto zu machen, auf dem sie erschrocken guckt- dashat aber nicht so geklappt wie sie es geplant hatte. Ich sagte zu ihr: „Irgendwie guckst Du so angeekelt, als hätte Dir jemand auf die Füße gepinkelt!“ Das brachte zwar kein erschrockenes Gesicht, aber dieses hier:

Hat Spaß gemacht!

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Sieben! Und Igel!

Krümel ist jetzt schon sieben. Krass. Und am Sonntag haben wir seinen Geburtstag mit seinen Freunden und Freundinnen gefeiert!

Weil ich so unsicher war, wie das Wetter wird, haben wir nur ganz vorsichtig eingeladen, denn eine ganze Bande ungezähmter sechs- bis siebenjähriger Kinder im Haus wäre…. anstrengend ^^ Auch so schon war es ziemlich wild, es wurde viel gestritten und viel wieder vertragen, aber hinterher verließ niemand mit den Worten „Du bist nicht mehr mein Freund“ das Fest. Ein ganz normaler Kindergeburtstag eben!

Weil Krümel in die Igelklasse gekommen ist wünschte er sich einen Igelgeburtstag mit Schnitzeljagd. Weil, wie gesagt, ich ja sehr unsicher war wegen des Wetters habe ich die Schnitzeljagd nur für den Garten konzipiert. Außerdem, und das ist neu, war es eine Schlaumach-Schnitzeljagd. Krümel liebt Wissenssendungen, Wissensbücher, Wissenshörspiele, und er hat schon eine ganze Menge an Informationen in seinem Kopf gespeichert.

Also gab es bei der Schnitzeljagd Igelwissen zu finden. Dazu habe ich über Pinterest eine Seite über Igel-Grundschulwissen gefunden, auf denen es fertige Arbeitsblätter gibt.

Ich habe es mir angeguckt- und es dann sehr stark abgespeckt. Es war zwar schon sehr toll, aber meine Erstklässler und Kindergartenkinder auf dem Fest sollten ja nicht das Gefühl haben, in der Schule zu sein. Ich habe mehrere Stationen vorbereitet, an denen ich einen kleinen Text- naja,nicht vorgelesen, aber die Infos erzählt habe. Dazu gab es jeweils eine kleine Aufgabe- etwas suchen, etwas ankreuzen, Bilder verbinden. Wenn das (manchmal mit meiner Hilfe 😉 ) gelöst wurde, gab es den nächsten Hinweis. Am Schluss gab es einen „Schatz“, aber dazu nachher mehr.

Aber jetzt mal zur eigentlichen Party!

Als die Kinder kamen habe ich schon direkt gemerkt, dass alle ganz schön aufgedreht sind, und so flitzten und hüpften sie durch das Wohnzimmer, guckten dem Krümel beim Geschenke auspacken zu und waren schon alle sehr aufgeregt.

Dann gab es Kuchen für die Bande! Schoko-Kirsch-Marzipanigel…

…und Regenbogen- Mascarpone-Torte !

Kuchen kam dieses Mal nicht so gut an, das ist jedes Mal wie russisch Roulette. Entweder stürzen sich alle alle auf den Kuchen, oder sie knabbern nur etwas dran. Ich habe noch nichts dazwischen erlebt ^^ Was der Renner war: Die salzigen Cracker, Knabbergemüse und Creme Fraiche Dip.

Dann ging es los. Irgendwie hat es sich eingebürgert, dass die Kinder erst mal T-Shirts bemalen. Dieses Mal habe ich vorne drauf Igelchen gemalt, außerdem den Namen jedes Kindes. Letzteres ist auch nötig, denn Krümels Zwillingsmädchenfreundinnen werfe ich immer durcheinander… (Die kennen das aber schon 😉 ). Und so wussten dann auch die anderen Erwachsenen, wer da grade vor ihnen stand !

Und dann ging es raus in den Garten, die Schnitzeljagd sollte beginnen!

Ich bemerkte meinen Fehler schnell- die Kinder hätten erst mal herumrennen wollen, sie waren nicht wirklich bei der Sache, und dann musste man ja noch stillstehen und etwas zuhören- das war schwierig. Aber es war nicht weiter schlimm, ich habe dann immer einfach mit mindestens drei Kindern (wechselnde Besetzung, die, die grade Lust hatten) die Aufgaben gelöst. Oft habe ich auch vorgesagt, und die Kinder haben genickt- das zählte auch als gelöst . Ich bin aber überrascht, wieviel tatsächlich hängen geblieben ist.

Die letzte Aufgabe war ein Igel-Puzzle, da waren auch wieder fast alle von der Partie. (Wir hatten übrigens einen extrem großen hellblond-Anteil bei den Kindern ^^ )

Beim Schatz waren dann wieder alle dabei: Igelfutter! Und was fressen Igel? Ja, da haben alle gut aufgepasst: Käfer, Würmer, Schnecken… Käfer gab es zwar keine, aber Würmer und Schnecken wurden mit Freude komplett aufgefuttert!

 

Gummi-Würmer und -Schnecken, natürlich. Süßkram, yaaay!

Die Kinder, die schon bei unseren Parties dabei waren, kennen es quasi nicht anders, als dass jedes Mal eine große „Endschlacht“ gemacht wird: Mit abgeschnittenen Poolnudeln auf die anwesenden erwachsenen Männer eindreschen. Nun, bei einer Igel-Wissens-Party gibt es natürlich keine wirkliche Endschlacht- außerdem erst recht nicht, wenn es noch nicht mal Halbzeit ist 😉 Weil die Kinder aber dringend rennen mussten, haben sich die anwesenden Papas und Patenonkel zum verkloppt werden zur Verfügung gestellt!

Dann haben wir Stopptanz gespielt- in der leicht modifizierten Igelversion. Statt stehen zu bleiben mussten sich die kleinen Igel zu einer Kugel zusammen rollen, wer als letztes zusammengerollt war schied aus. Das war gar nicht so einfach, wenn man jahrelang auf NORMALEN Stopptanz konditioniert wurde. Aber die ersten Versuche zählten noch nicht, und erst als alle Kinder das Konzept verinnerlicht hatte, wurde auch rausgeworfen.

Krümel hat gewonnen ^^ Zumindest beim ersten Mal. Stopptanz ist sehr beliebt, und die Kinder wollten es öfter spielen.

In der Zeit, in der die Kinder Stopptanz gespielt haben, haben meine Helferlein im hinteren Teil des Gartens Papierschnippsel ausgelegt. Darauf waren Insekten augedruckt, Spinnen und Frösche, ein Glas Milch, Obst, Gemüse… Die kleinen Igel sollten dann auf Futtersuche gehen, denn die Ration aus Schnecken und Würmern reichte nicht für Winterspeck. In Schüsseln sollten die Kinder dann die Zettel sortieren- in essbar für Igel, und nicht essbar für Igel. Die Zettel waren gut versteckt- einer sogar in einem Spinnennetz am Gartenhäuschen ^^ Nach kurzer Zeit waren beide Schüsseln gut gefüllt, und es fanden sich keine weiteren Zettel mehr. Und die Igel haben kein Bauchweh bekommen von falschem Futter! Gut aufgepasst, Igelchen!

Die Kinder tobten noch etwas herum, dann durften sie Dosenwerfen, was einfach immer Spaß macht- auch wenn man manchmal etwas warten muss,bis man eeeendlich dran ist. Da kann man schon mal ein bisschen streiten. Aber bis man dran war hatte man sich auch schon längst wieder vertragen und darf doch wieder auf den Geburtstag des anderen Kindes… ^^

Einige Kinder haben sich in den Sandkasten gesetzt, mit Sand, Wasser und Matsche gekocht, einige rannten herum und haben Fechtübungen mit Poolnudeln gemacht. Eigentlich waren alle gut beschäftigt und schienen viel Spaß zu haben- aber ich hatte noch eine Bastelarbeit vorbereitet. Wohlwissend, dass die Kinder vielleicht nicht wollen würden, habe ich mal vorsichtig gefragt, wer Lust hat, aus Modelliermasse einen Igel zu basteln.

Ich hätte auch alles weggepackt und sie spielen lassen, aber es wollten tatsächlich ein paar Kinder mitkommen. Das war für die Übrigen so spannend, dass tatsächlich am Ende jeder etwas gebastelt hatte. Und sie haben sich auch wirklich Mühe gegeben, es sind viele tolle Igelchen entstanden, ganze Igelfamilien!

Es war total schön, wie die Kinder mir von ihren Igeln erzählten, und wie sie feststellten, dass 8000 Stacheln (soviele Stacheln hat ein ausgewachsener Igel etwa, das hatten sie ja jetzt gelernt !) ganz schön viele sind. Wenn man aber jeden Zahnstocher einfach „tausend“ nannte, war es ganz einfach! Oder ein Igelbaby mit 100 Stacheln, sogar das war nicht wenig, wenn man nur Modelliermase benutzt….

Dann war die Party auch zuende, die Kinder wurden abgeholt.

Mein Fazit zu so einer Wissensparty: Viel mehr Freiraum lassen, um herumzurennen, und auch vorher. Die Kinder waren zwar interessiert, aber eben auch am Garten und am Spielzeug und daran, miteinander herumzurennen. Ansonsten: Prima! Auch mit einem Sachthema kann man gut feiern.

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Dies und das

Eigentlich wollte ich heute ja sieben Sachen bloggen, dann hatte ich aber keine Lust Fotos zu machen, also erzähl ich einfach nur mal so vor mich hin =)

Weihnachten und Silvester haben wir gemütlich verbracht, waren mal im Kino, haben Töchterleins Geburtstag gefeiert (9!! Wow!!!), haben zu viel gegessen, haben uns mit Freunden getroffen.

Die Ferien waren allgemein eher ruhig, wir hatten – außer Weihnachten und Silvester, natürlich-nicht allzu viel Action. Viel Gemütlich, viel Zocken, Tee, Kaffee, Kakao. Oh, und eine Küche haben wir uns ausgesucht.

Dieses Jahr soll es eine neue Küche geben, mit allem neu. Decke neu, Wände neu, Boden neu, Schränke, Geräte neu, Tisch und Stühle neu. Es wird in den Osterferien umgebaut, und die Hoffnung ist, dass es sich nicht zu lange hinzieht. (hahahaha) Es wird erst ganz, ganz, ganz viel Ihgitt (Strukturputz von der Wand schleifen o.O Fliesen weghauen, >.< und die Deckenverkleidung abmachen- hier laufen immer Mäuse in der abgehängten Zwischendecke, wir wissen nicht wo sie reinkommen, und wo Mäuse laufen, da Schei**** sie auch… x.x ), danach wird es ganz, ganz, ganz viel schön. Weil neu und mehr Platz, mehr Stauraum…Ich muss mich gedanklich an das Zweite halten, sonst kommt noch nicht so richtig Freude auf.

Unsere Küche muss die Planung übrigens mitbekommen haben, sie ist jetzt beleidigt. Ein Gerät nach dem anderen gibt den Geist auf, eine neue Mikrowelle und einen neuen Wasserkocher musste ich schon kaufen, der Pürierstab geht langsam kaputt, der Kühlschrank weigert sich manchmal zuzugehen und die Spülmaschine hat auch keine Lust mehr. HEY, wir wollten erst zu OSTERN ne neue Küche, bis dahin sollte das eigentlich alles noch funktionieren …

Ansonsten war auch heute Schluffitag. Meinen kuscheligen Onsie hab ich den ganzen Tag nicht ausgezogen und alles im Schneckentempo erledigt.

  • Die Verkleideecke, deren Kisten über die Feiertage in den Keller geräumt wurden (Mehr Platz für Freunde und Familie im Wohnzimmer!) musste wiederbelebt werden, weil die Kinder es lieben, sich zu verkleiden.
  • Wäsche habe ich gefaltet und verräumt (Da guckste, Superpapa, was? ^^).
  • Dem großen Sohn habe ich ein vom Therapeuten empfohlenes Ordnungssystem in die Schulsachen gebracht, was beim Kinde tatsächlich Begeisterung auslöste. Mal sehen ob er auch noch begeistert ist, wenn er sich daran halten muss, höhö.
  • Ich habe Frisurdinge für mein eines Charlie- Cosplay ausprobiert. Ich werde im Mai zwei verschiedene Charlie-Varianten cosplayen, und einmal brauche ich dafür halt einen Pony, einmal brauche ich KEINEN Pony. Im Moment experimentiere ich halt mit so nem Anklippspony, das sieht so semigut aus… Nunja. Vielleicht wirds besser wenn meine Haare die richtige Farbe haben. Ist ja noch ne Weile bis Mai, da kann ich noch experimentieren.
  • Arbeitszimmer aufgeräumt. Ebenfalls für Silvester habe ich im Wohnzimmer einfach schnell einen Schrank abgeräumt, damit wir Platz hatten für BUFFET. Es gab nämlich VIEL Essen. Und der Kram lag jetzt so auf meinem Schreibtisch herum, kein Platz für kreatives oder gar Computer. Pfui. Jetzt habe ich auch wieder Platz zum sitzen und zum bloggen! Yay!
  • Daran gedacht, dass Kinder hunger haben könnten- morgens, mittags UND abends! UND gehandelt und den Kinder etwas zu essen gegeben ^^ An so Schluffitagen ohne Struktur vergesse ich das schon mal, und wenn ich selber keinen Hunger habe, dann denke ich auch nicht immer daran, dass die Kinder irgendwann mal essen sollten (Zum Glück äußern sich Kinder durchaus mal, oder gehen selbständig zum Kühlschrank/zur Obstschüssel 😉 ). Aber heute gab es immer etwas, sogar Zwischensnacks. Muss ich im Kalender vermerken oder so…

Oh, das war ja doch eine ganze Menge. Fühlte sich gar nicht so viel an, ich hatte eher das Gefühl ziemlich faul herumzuschluffen.

Jetzt sind alle Kinder im Bett, morgen fängt ja die Schule wieder an. Yaaay für die Struktur, yaaay für „Kinder sind etwas ausgelasteter, weil sie die Freunde wieder treffen“, *hmpf* für frühes Aufstehen. In den Ferien haben alle Kinder normalerweise mindestens bis 9 Uhr geschlafen, das wird ungemütlich für alle morgen früh…

Ich schluffe jetzt noch etwas herum, mal sehen was ich so mache. Serie gucken? Zeichnen? Beides zusammen? Ein Kindernintendo kapern und Zelda oder Final Fantasy: Explorers spielen? Mal sehen. Jetzt erst mal Skype mit Superpapa, der grade in Kairo weilt und mir die Nase lang macht weil er leckereres Essen hatte als ich.

Ich hab jetzt hunger ^^

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Adventskalender- 4. Türchen!

Weihnachten ist immer soooooo stressig, man muss Weihnachtsessen kochen, steht den ganzen Tag in der Küche und hat eigentlich gar keine Zeit, sich um die Kinder zu kümmern, die selbstverständlich extrem aufgeregt sind und ein bisschen am Rädchen drehen. Doooooooof. Also haben wir das Weihnachtsessen auf heute vorverlegt!

Mit dem Krümel habe ich gemeinsam den Teig für die Nudeln geknetet. Beim Adventskalender schreiben hatte Superpapa so sehr Lust auf selbstgemachte Nudeln, aber ich habe ihm gesagt, dass wir die Nudeln vom 3. Dezember als Weihnachtsgeschenke verwenden wollen (Alle Verwandten haben das jetzt bitte überlesen, danke 😉 ). Deswegen haben wir heute noch mal Nudeln geplant, aber nicht getrocknet, sondern sofort gekocht.

Als der Teig fertig war und in Folie ruhte haben Krümel und ich die Füllung für die Ente geschnitten. „Obst UND Zwiebeln? Is ja verrückt!!“ Der Krümel staunte nicht schlecht, schnitt aber ohne zu murren Zwiebeln, Äpfel, Trockenpflaumen, Trockenaprikosen und Maronen. Eine ganze Schüssel voll!

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Töchtelein hat mit mir den Nachtisch vorbereitet. Eigentlich hat sie fast alles alleine gemacht, ich habe ihr nur die Sachen gegeben. Sie wusste halt nicht genau, welches Gewürz gebraucht wurde, ich habe es außerdem auch noch überall in der Küche versteckt und sie wusste nicht wo 😉

Birnen wurden geschält….

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Zitronenschale abgerieben…

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Gewürze in den Topf getan…

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Und alles zusammen mit Weißwein, Rotwein und Grenadine feste kochen lassen, bis der Alkohol raus ist.

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Dann kamen die Birnen hinein. Laut Rezept sollten sie ständig von Flüssigkeit Bedeckt sein. Von der Flüssigkeitsmenge her wäre das auch gegangen, aber die Mistbiesterbirnen wollten oben schwimmen, und ich musste sie ständig untertunken…

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Nachmittags kam Oma M, und nachdem wir sie mit dem obligatorischen Latte Macchiato glücklich gemacht haben dekorierte sie mit der Tochter die Hello Kitty Backmischungskekse.

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Es ging in den Endspurt- Superpapa nudelte die Nudeln platt und schnitt sie dann in Bandnudeln.

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Superpapa war außerdem mutig- Rosenkohl ist sein Kindheitstrauma-Essen, und mir war unter Androhung von Strafe („Ich drehe mich um und gehe aus dem Haus, woanders essen, wenn Du Rosenkohl kochst!!!“) verboten worden, Rosenkohl zu machen. Aber er hat sich getraut und vom Markt einen Beutel Rosenkohl mitgebracht. „Weil heutzutage sind die ja ganz anders gezüchtet“. Ich freue mich, ich mag Rosenkohl, aber weil ich ihn auch nicht mit dem Geruch komplett vergraulen wollte haben ich den Kohl wenigstens draußen auf der Terrasse gekocht.

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Die Enten wurden mit der Füllung gefüllt, gebacken, und waren dann lecker 🙂

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Und alles zusammen auf dem Teller: Hmmmmmm! War wirklich sehr gut! Und ich habe mich ordnungsgemäß überfressen!

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Der Nachtisch, die gekochte Birne im roten Sirup mit Amarettiti, Pekannüssen, Pistazien und Vanilleeis passte erst in den Bauch, nachdem wir etwas Pause gemacht haben. Superpapa hat in der Zeit gespült und gewischt, und ich durfte sitzen und ihn anfeuern 🙂 Aber dann ….

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Boah, lecker! Ich war ja beim Lesen des Rezepts etwas skeptisch ob das auch schmeckt, weil so viel Wein in der Soße drin ist (ich mag ja keinen Wein), aber es war toll!

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So. Weihnachtsessen abgehakt! Wir haben den ganzen Tag gekocht und vorbereitet, aber ohne Hektik und Druck. Alle hatten Spaß daran, ihren Part zu übernehmen, es war wirklich gelungen! Und warum sollte man damit bis Weihnachten warten?

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Minecraft Geburtstagsparty

Juli ist Geburtstagsmonat bei uns, und wenn der Superpapa fertig ist, kommt sofort der große Sohn dran.

Für dieses Jahr hat er sich wieder eine Minecraftparty gewünscht. Dieses Jahr habe ich aber DEUTLICH weniger Aufwand betrieben als letztes Jahr, da zwei Wochen zuvor eine sehr aufwändige Harry Potter Party gefeiert wurde- dazu aber demnächst mehr! Jetzt erst mal: Minecraft!

Zuerst bekamen die Jungs jeder ein Shirt mit einem Creepergesicht drauf. Eigentlich wollte ich das mit den Kindern zusammen machen, aber dann hab ich mir gedacht, ob eine Bande von 10-12 jährigen Jungs überhaupt Lust dazu hat, sich Shirts zu machen…? Also habe ich dann doch alle vorbereitet, was wahrscheinlich weniger Arbeit war als das alles mit den Kindern zusammen zu machen 😉

Es gab wieder einen Schokoladen Kuchen-Kuchen, der aber nicht so toll aussah wie der vom letzten Jahr- aber egal, ich habe mir extra vorher vorgenommen, dass ich nicht perfekt in allem sein muss, und schon gehts ganz gut 😉 Und geschmeckt hat der Kuchen auch so, ohne dass er perfekt ausgesehen hat!

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Dann gab es noch einen spontanen Enderman-Zitronenkuchen- ich hatte irgendwie nur Schokoladensüßkram, aber weil einige Jungs dabei waren die ich noch gar nicht kannte dachte ich mir, dass ein nicht-Schokoladen-Kuchen vielleicht nicht schlecht wäre. Ich habe auf gut Glück eine Stunde vor der Party einen eckigen Kuchen gebacken. Beim Zuckerguß machen habe ich die schwarze Lebensmittelfarbe wiedergefunden, die ich mal gekauft hatte und wusste sofort, dass ich mit wenig Aufwand den Enderman machen kann. Den Kindern hats gefallen, und eins der mir bis dahin unbekannten Kinder hatte tatsächlich nix für Schokolade übrig!

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So viel Kuchen wurde dann aber gar nicht gegessen, das kenne ich von Jungspartys so gar nicht. Statt dessen haben sich die Jungs über das Obst und Gemüse her gemacht und mit Salzstangen und Chips zu Spießchen verarbeitet.

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Dannging es los mit den Partyspielen! Wir hatten eine Schatzsuche vorbereitet, die teils mit herkömmlichen Hinweisen, teils mit GPS und Kompass gelöst werden musste. Außerdem gab es eine Minecraft-Geschichte dazu. Ein Griefer hat den Öffnungsmechanismus zu einer Schatztruhe geklaut. Die Kinder kamen also nicht an den Inhalt. Aufgabe also war es, die Batterie und den Öffnungsmechanismus zu finden und wieder anzubauen.

Der erste Hinweis (zwei sich an der Hand haltende Kinder haben etwas gesehen, fragt sie) war mit GPS-Koordinaten, was mit Superpapas Handy zielsicher gefunden wurde!

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Die händchenhaltenden Kinder waren etwas schwierig zu finden- denn es handelte sich um das „Achtung, spielende Kinder“ Schild, an dem ganz oben der Hinweis hing. 😉 Aber danach waren die Jungs kaum zu stoppen- gut, dass ich mein Fahrrad dabei hatte, denn das Lauftempo hätte ICH nicht mithalten können…

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Weg waren sie…. aber nicht ohne vorher Kabel, ein „Batteriegehäuse“ (Pappkarton mit Aufschrift „SUPER STROM, REDSTONE GEPRÜFT!“) und mehrere Hinweise gefunden und verstanden zu haben!

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Nachdem nun auch die Flaschen mit der Batteriesäure gefunden wurde kam eine Aufgabe, bei der ich mir nicht sicher war wie sie ankommen würde… Minecraft am Computer ist ja mit Minen bauen, Gänge graben, Festungen errichten. Unser Part hat eine riesige Sandgrube, und Superpapa und ich haben uns überlegt, dass die Jungs 10 Minuten Zeit haben, um eine Befestigungsanlage gegen den Griefer zu bauen.

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Stellte sich sehr schnell heraus, dass 10-12jährige Jungs es LIEBEN, gemeinsam eine riesige Sandfestung zu bauen- man ist noch nicht zu cool dafür (uff!) Ich habe die 10 Minuten Festung bauen dann einfach verlängert und den Jungs gesagt, sie sollen mir einfach bescheid sagen wenn sie fertig sind 😉 Nach einer guten halben Stunde habe ich dann doch mal das Ende eingeläutet- wir mussten ja noch weiter! Und da stand diese wunderschöne Festung!

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Dann ging es weiter, „Strom“ suchen. Wir haben im Park mehrere Sportgeräte, eines davon ist eine Walze, auf der man laufen kann. Diese war unser „Dynamo“, mit der wir die Batterie laden konnten. Die Batterie war natürlich erst noch in ihre Einzelteile zerlegt, und die Jungs bekamen Schrauben, Kabel, Metallteile (die vom Möbelbau mal übrig geblieben sind) und Klebeband um sie zusammen zu bauen. Als ich nach dem Bauplan gefragt wurde habe ich geantwortet, dass sie einfach etwas bauen können, und es hinterher dann eine Batterie ist, egal was sie bauen. Und dann bauten sie.

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So tun als ob man eine Batterie bastelt aus zusammengewürfeltem Kram macht offenbar auch deutlich mehr Spaß als ich gedacht hatte, und die Jungs bastelten mit großem Elan. Ein bisschen sah es so aus als würden sie eine Bombe bauen… 😉

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Dann musste ich die Gruppe verlassen, und Superpapa ging die restlichen Stationen mit den Jungs ab- es galt nur noch den Hebel zu finden durch peilen mit dem Kompass, dann musste dem Rest der Hinweise gefolgt werden. Zu einem Parkplatz, auf dem ich mittlerweile mit dem Auto wartete. Im Auto: Eine Kühlbox voller Eis, außerdem Getränke. Es gab eine kurze Pause in der sich die Kinder stärkten, dann ging es wieder zurück zu uns nach Hause.

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Die Jungs mussten dann ihre geladene Batterie und den Hebel an die Kiste anschließen, und plötzlich funktionierte der „Mechanismus“. Die Kiste öffnete sich und es kamen Wasserspritzdinger heraus. Das war der Auftakt zum nächsten Spiel!

Bedwars„. Die Kinder teilten sich in zwei Gruppen auf. Jede Gruppe bekam Pappkartons (Verpackungsmaterial von unserem Fußboden 😉 ), Malerkrepp, Papprohre und Poolnudeln, um sich eine „Festung“ zu bauen, in denen sie ihr Bett sichern konnten. Das Bett ist in Minecraft Bedwars der Punkt, an dem man respawned, also wiederbelebt wird. Ist das Bett zerstört hat die Mannschaft verloren.

In der Mitte zwischen den beiden Mannschaften war ein Lavabecken, in dem ein selbsternanntes Lavamonster sein Unwesen trieb!

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Beide Mannschaften haben sich vorbereitet!

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Sie haben auch Attrappen gebaut, damit keiner das bett findet…

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Und los ging es!

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Das Spiel HÄTTE gut sein können, wenn die Umstände besser gewesen wären. Es waren nicht alle der eingeladenen Kinder da, das heißt die Mannschaften waren sehr klein. Und unser Garten ist lang und schlauchförmig, keine Chance sich von der Seite anzuschleichen. Als nach kurzer Zeit die Stimmung kippte habe ich beschlossen, dass beide Mannschaften gewinnen, und und jetzt die Wasserschlacht eröffnet ist-jeder gegen jeden. Minecraftparty2_18

Um das zu unterstreichen habe ich mir eine Wasserspritze geschnappt und einfach alle nass gemacht. Ein Junge schaute mich freundlich lächelnd an, fragte: „Spielen Sie auch mit, ja?“, und als ich bejahte bekam ich gleich eine große Ladung Wasser frontal ab 😉

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Hinterher waren alle klatschnass und glücklich, und freudig überrascht, dass sie ihre Shirts als Partymitbringsel mitnehmen durften 🙂

Fazit: War super! Die Jungs hatten großen Spaß am selbermachen, sie hatten Spaß an der Geschichte und an der Wasserschlacht.

Merker für mich: KEINE Wettbewerbssachen mehr, auch wenn die Kinder schon groß sind- die Stimmung kippt dann zu schnell! Das ist es nicht Wert!

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Keine sieben Sachen weil… UFF

Heute gibt es keine sieben Sachen. Genug gemacht haben wir, und Fotos gibt es auch, aber ich bin plötzlich so schlapp, dass ich einfach keine Lust habe.

Zimmer sind jetzt umgebaut, mein Vater und der Superpapa haben ordentlich rangeklotzt. Jedes Kind hat jetzt ein eigenes Zimmer!! Töchterlein hat einen Kleinmädchentraum in zartlila, mit sehr cooler Empore mit Geländer, etwas verwinkelt das Ganze. Der Krümel hat die meisten Wände weiß, aber eine Wand ist quietschigstes quietschgrün, ansonsten ein schönes, helles und ganz einfach rechteckiges Zimmer.

Es fehlen noch die Gestelle für unters Bett, denn wegen der großen Zimmerhöhe gibt es auch hohe Hochbetten, unter denen ich bequem stehen kann. Sobald die Untergestelle da sind, kann ich auch die restlichen Möbel an die richtige Stelle stellen. Bis dahin ist alles immer noch etwas provisorisch, aber Kleiderschrank, Schreibtisch und Bett stehen in beiden Zimmern, und beide Kinder schlafen jetzt hoffentlich.

Sie waren sehr aufgeregt als sie heute nach Hause kamen, denn sie waren ja die ganze Woche bei Oma, während der Opa hier gezaubert hat. Aber beiden Kindern gefällt ihr Zimmer wirklich wirklich gut!

Morgen ist wieder Schule und Kindergarten, und ich werde den Morgen nutzen und noch etwas Farbe auf die letzte Wand zu bringen (der neue kleine Flur muss ja auch fertig gemacht werden), außerdem muss ich Spielsachen räumen, räumen, räumen… Soweit es halt schon geht…

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Ich lache immer noch ;-)

Der große Sohn spielt mit seinen Freunden Minecraft und erzählt etwas. Ich bin auch im Raum.

Sohn: „Wenn der Creeper sooooooo auf uns zu kommt, dann brennt er nur ganz langsam, und dann zündet er uns auch an! Dann brennen wir!“

Mutter: „UND WENN WIR BRENNEN, DANN BRENNT GANZ PANEM!!!“

Sohn: „…“

Mutter: *lacht sich kringelig*

 

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Superhelden, Helden und Schurken

Krümel und Tageskind N spielten Superhelden.

Krümel kam strahlend auf mich zu: „Mama, ich kann jetzt kämpfen wie ein ECHTES MÄDCHEN, denn ich bin grade White Tiger!!!“

Das hat mich sehr, sehr gefreut 🙂

Dann musste ich natürlich mit meinem neuen Lego (und meiner Pseudolego TARDIS) spielen. Und plötzlich hatte ich das perfekte Bild, das festgehalten werden musste ^^

https://www.instagram.com/p/BCqYdOCKQFo/?taken-by=kathadisagio

Lustig an den (echten) Legofiguren: Alle Männlein haben einen „Wechselkopf“, also man kann die Gesichter ändern, sogar der Weeping Angel kann entweder freundlich oder gruselig gucken.

Nur die Figur vom 12.Doctor, die hat nur einen, grummeligen, Gesichtsausdruck. Wie passend ^^

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Reingefallen

Mein Tageskind N hat es nicht immer ganz leicht mit meinen Kindern. Er versteht durch eine Lernbehinderung manchmal nicht sofort, was gemeint ist. Manchmal muss er nachfragen, und wenn er etwas nicht sofort beantwortet bekommt, fragt er nochmal nach, meist in exakt den gleichen Worten.
Da er schon seit fast 8 Jahren zu uns kommt und wie ein richtiger Bruder für meine Kinder ist, zanken sie sich alle auch genau wie Geschwister…

Heute hat er wieder einmal etwas nicht verstanden. Töchterlein war aber grade zickig und hatte keinen Bock zu antworten, also sagte sie gar nichts. N Fragte wieder nach. Und wieder. Und wieder.

Da sagte Töchterlein in schnippischem Tonfall: „Wer etwas mehr als drei Mal wiederholt ist dumm!“ (Töchterlein ist zwar niedlich, aber nicht unbedingt immer sehr nett zu Brüdern und Tagesbrüdern…). Kurze Pause, da fragte N: „Häh?“

Töchterlein, genau so schnippisch: „Wer etwas mehr als drei Mal wiederholt ist dumm!“

N: „Was?“

Töchterlein: „Wer etwas mehr als drei Mal wiederholt ist dumm!“

N: „HÄÄÄÄÄÄH? “

Töchterlein: „Wer etwas mehr als drei Mal wiederholt ist dumm!“

N: „Du hast jetzt 4x ‚Wer etwas mehr als drei Mal wiederholt ist dumm!‘ gesagt!“

Töchterlein: „…“

(Sie musste grinsen. Und danach war die Zickphase vorbei und sie spielten zankfrei weiter)

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Seltsames Konzept

Wenn der große Sohn Taekwondo hat, dann fahre ich ihn hin und warte dort, bis er fertig ist. In der Zeit ist meist entweder Superpapa da und passt auf die kleinen Kröten auf, manchmal aber auch, wenn Superpapa auf Geschäftsreise ist, springt OmaM ein.

Weil ja dann alles nicht routinemäßig läuft und die Kinder ganz schnell herausgefunden haben, dass Oma eben besser um den Finger zu wickeln ist als Mama oder Papa, tanzen sie der Oma schon mal ganz schön auf der Nase herum. Oma bekommt das zwar alles hin, hat aber schon ordentlich etwas zu tun mit den beiden Krawallkröten.

Als ich dann gestern losfahren wollte mit dem Großen, da kam Krümel zu mir. Wir kuschelten kurz, dann hockte ich mich zu ihm hin und sagte: „Hör mal, macht es der Oma bitte mal nicht so schwer!“

Krümel guckt mich ganz verwirrt an, und fragt in ebenso verständnislosem Tonfall: „Ja…. aber…. WARUM denn nicht??????“

Öh. Weil. Oma freut sich auch auf einen friedlichen, schönen Abend mit Euch. Vermutlich.

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