Archiv der Kategorie: Seltsam

Too much information…

Heute, beim Sortieren von gespendeter Kleidung für die Kleiderbörse/ Flüchtlingshilfe kam eine ältere Dame an und brachte eine Tüte voller Kleidung. Offensichtlich wollte sie, dass wir ihre Sachen sofort vor ihren Augen begutachten und sortieren, und fing an auszupacken. Sowas ist zwar eher etwas unangenehm, weil viele Leute der Ansicht sind, dass ihre Sachen noch super sind, wir sie aber nicht nehmen weil sie zwar nicht kaputt, aber hoffnungslos unrettbar fleckig sind. Wenn die dann daneben stehen und sehen, dass wir rigoros sagen- weg damit! – ist das irgendwie peinlich für alle. Aber na gut, es war nur eine kleine Plastiktüte, und die Hälfte war eh Bettwäsche, die wir an dieser Stelle nicht annehmen können.

Ich sah mir also die Sachen an und kam an einen Stapel Unterhosen. Unterhosen sind ja eh immer eine Sache für sich, aber diese hier waren tatsächlich noch sehr sauber und sahen wie neu aus. Um das zu beweisen nahm die Dame eine der Unterhosen, hielt sie hoch und wedelte damit vor meiner Nase herum. „Sehen sie? Fast neu! Hab die noch nicht so lange, aber SOWAS trage ich heutzutage nicht mehr. Ich trage jetzt nur noch Strings!“

Ah.

Danke, jetzt weiß ich Bescheid.

(Außerdem hat sie sich netterweise angeboten, beim Kleidung sortieren zu helfen, kann aber leider keine Kleidung falten. Tja. )

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Planung ist alles

Der große Sohn schrieb heute seine erste Klassenarbeit an der neuen Schule.

Allerdings hat er auch eine entzündete Stelle, die immer schlimmer statt besser wurde. Also rief ich morgens beim Kinderarzt an, ob der da mal drauf gucken kann. Kein Problem, um 11.45 Uhr sei heute noch ein Termin frei. Prima, das kollidierte nicht mit der Klassenarbeit, er würde nur im Unterricht kurz fehlen, aber weil der Kinderarzt seine Praxis quasi direkt neben der Schule hat wäre er in Nullkommanix wieder da.

Ich rief noch in der Schule an, damit das Sekretariat bescheid weiß und schon mal den betreffenden Lehrer informieren kann, und damit der große Sohn auch weiß, wann er überhaupt abgeholt wird. Notiert wurde es, aber Lehrer informieren, das würde nicht gehen. „Und der große Sohn?“ Na, der würde das schon merken, wenn er abgeholt wird, sie gehen einfach zum Klassenraum.

Naja.

Ich habe ihn dann abgefangen, er durfte seine Sachen noch in die Klasse bringen, und wir sagten der Lehrerin bescheid, dass Sohn nun zum Arzt gehen würde.

„Aha. Naja, gut, dann soll er jetzt gehen. Aber beim nächsten Mal lasse ich ihn nur gehen, wenn der Arzttermin 2 Wochen vorher angekündigt ist!“

Ich: „…“

Wir klärten noch eben, dass es akut sei, und NEIN, er ist nicht ansteckend, und OBWOHL es akut ist,  ist er durchaus in der Lage, den Unterricht zu besuchen, und JA, trotzdem war es wichtig zum Arzt zu gehen, und nein, nachmittags war kein Termin frei…

Argh…

Auch der Kinderarzt guckte wie ein Auto, als ich ihm mitgeteilt habe, dass wir ab heute akute Beschwerden 2 Wochen vorher anzukündigen haben…

„Aber wehe Du bist dann nicht krank!“ sagte er grinsend zum großen Sohn…

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Die Realsatire geht weiter!

Nur, weil wir unser Auto nach dem ganzen Kladderadatsch wieder haben heisst es ja nicht, dass es nicht noch weiterhin etwas zu Erzählen gibt…

Denn heute war ein Brief im Briefkasten…

Ein Knöllchen. Für zu schnelles Fahren.

Für VIEL zu schnelles Fahren. So schnell, dass es Fahrverbot geben wird…

Ausgestellt natürlich an den Halter des Fahrzeuges, aber das Foto ist definitiv nicht der Halter, sondern der Autohaus-Autoabholer… Uppsi!

Jetzt geht die Telefoniererei schon wieder los, damit wir Name und Adresse des Herrn bekommen. Aber ein klitzekleines bisschen Schadenfroh bin ich fieserweise schon. Nicht nett, ich weiß, aber wer so DERMASSEN zu schnell fährt ist definitiv selber Schuld…

Jetzt haben wir natürlich den Salat und die ganze Bürokratie, aber wir sind doch ziemlich guter Dinge, dass wir nicht Schuld sind…

 

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Es heizt!

Wir haben wieder ein Auto! Das hat allerdings ein paar Tage gebraucht…

Nachdem uns das Autohaus ein paar Tage vergessen hat und mich der Chef sogar während des Telefonates vergessen hat haben wir irgendwann ausgemacht, dass die unsere Werkstatt anrufen. Da wollten sie fragen, was genau kaputt ist, welches Ersatzteil benötigt wird, und wenn das Teil dann da wäre, dann würde man es uns bringen, weil ich mich geweigert habe, mit dem Auto bei Schneeregen 40 Kilometer über die Autobahn zu fahren- bei offenem Fenster, natürlich, weil ja die Lüftung nicht funktionierte und die Scheibe immer beschlug, wenn das Fenster zu war . . Unsere Werkstatt sollte dann das Einbauen übernehmen.

Netter Plan.

Freitag sollte das Teil da sein, ich rief an- und siehe da, es WAR da. Allerdings meinte der Autohausmann, dass seine Mechaniker sagen dass das, was kaputt ist, nur das Symptom ist für etwas anderes kaputtes. Ich war schwer „überrascht“, weil seine Mechaniker somit genau das gleiche gesagt haben wie unsere Werkstatt im Ort- der Autohaustyp hat es einfach nur vergessen!

Das Autohaus wollte das Reparieren nun selber übernehmen, und der Chef wollte selber vorbei kommen, unser Auto abzuholen.

Samstag morgen um sieben Uhr.

Ich war mir ziemlich Sicher, dass es nix wird, war aber trotzdem um 7 Uhr pünktlich fertig, gewaschen, gestriegelt und angezogen. NATÜRLICH kam niemand. Im Autohaus war auch noch keiner, erst als ich um kurz vor 9 ein zwanzigstes Mal anrief war jemand da. „Ach, Chef hat gesagt er würde das Auto abholen? Um sieben? Ach neeeeee, und jetzt ist neun…“ Echt??? Toll.

Um halb Zehn klingelte es dann endlich, und jemand vom Autohaus holte das Auto ab. Und entschuldigte den Chef, der sei grade unterwegs, ein anderes Auto abholen. Grrrrr.

Tagsüber telefonierte ich wieder mit dem Autohaus, wann das Auto denn nun zurück käme. Schließlich sollte das noch am gleichen Tag sein. Aber: Es musste noch repariert werden, sie würden da aber morgen dran arbeiten, und wir würden das Auto dann bekommen. Nunja, ich war skeptisch, vorsichtig ausgedrückt. Der nächste Tag war schließlich ein Sonntag…

Wie erwartet meldete sich den ganzen Tag niemand, und auch im Autohaus war keiner zu erreichen- es war ja Sonntag! Ich war schon ziemlich grummelig und habe mich mit dem Gedanken angefreundet, am Montag morgen ziemlich wütend im Autohaus anzurufen, nachdem ich die Kinder mit dem geliehenen Nachbarsauto zu Schule und KiGa gebracht hätte. Ich habe mir in Gedanken die Worte zusammengelegt, die ich dem Sauhaufen an den Kopf werfen würde….

Abends saß ich mit Superpapa auf dem Sofa und wir schauten eine Serie. Ich trug aus Gemütlichkeitsgründen bereits meinen Schlabberschlafanzug, ein kuscheliger Einteiler mit Kapuze, ganz besonders unsexy und bequem. Dann, um 21.45 Uhr, klingelte es an der Tür. Superpapa öffnete.

Es war der Autoabholertyp. Weil unser Auto doch noch länger als geplant in deren Werkstatt verbringen müsste, würde er uns ein Ersatzauto bringen, damit wir wenigstens mobil sind. Und Chefs persönliches Auto!

Ein Mini Cooper. Für eine fünfköpfige Familie…

Nunja, mobil waren wir nun also wieder, aber ich bin echt froh, dass unsere beiden jüngeren Kinder noch so kurz sind, dass sie auf die Rückbank passen und Superpapa im Ausland weilte. Größere Kinder und eventuell eine fünfte Person hätte ich nicht mehr transportieren können…

Am nächsten Morgen packte ich alle Kinder ins Auto, und im Schneidersitz sitzend passte Krümel auch hinter mich . Ich startete das Auto (was etwas abenteuerlich war, weil es einfach so anders funktionierte als alles was ich bisher so kannte) und löste die Bremse.

Das Symbol „Angezogene Handbremse!!!!!“ leuchtete immer noch. Ich ruckelte etwas am Handbremsenhebel herum, drückte extra feste auf das Knöpfchen zum Lösen der Handbremse, aber das Symbol ging nicht weg. Außerdem leuchtete beim losfahren ein Bild auf, das ziemlich eindeutig „Bitte das Auto zur Wartung bringen!“ auf. Argh…

Ich fuhr die Kinder schnell an ihre Bestimmungsorte, und zügig wieder nach Hause, wo ich im Autohaus anrief. Ich erzählte dem Chef, dass in seinem Auto immer das Handbremslämpchen leuchtet, egal was ich tun würde. Ich bekam den sehr wertvollen Hinweis, es doch mal mit dem Lösen der Handbremse zu versuchen…. Danke. Endlich sagt mir mal jemand, wie das funktioniert, ich dachte, ich müsste das Lämpchen nur lange genug anstarren…

Naja, jedenfalls konnte ich ihm irgendwann klar machen, dass ich das wohl TASÄCHLICH überraschender Weise schon versucht hätte, es aber nicht von Erfolg gekrönt war. „Nagut“, sagte er, „Dann ist da wohl was am Schalter kaputt, fahren sie einfach trotzdem weiter damit!“ Gut, kein Problem. Kann ich.

Ich fuhr nun also zwei Tage mit dem Mini Cooper in der Gegend herum …und meine Güte, der ist WIRKLICH Mini! Wenn meine beiden Großen ihre Schulranzen im Kofferraum hatten, passte meine Handtasche nur noch gequetscht irgendwie mit da hinein. Die Kinder quetschten sich in die Sitze und waren froh, wenn sie wieder aussteigen durften.

Aber, ich will ja nicht nur meckern- es fuhr, und wir kamen überall hin wo ich hin musste. Ich habe keine Extratouren gemacht, sondern bloß die wichtigen Fahrten, aber das reichte auch.

Am Dienstag rief dann endlich jemand vom Autohaus an- unser Auto werde grade im Moment fertiggestellt,und später würde jemand kommen und uns das Auto bringen. Ob ich irgendwann unterwegs sei…? Ja, abends hatten die Kinder Pfadfinder, und ich musste sie abholen.

GENAU in der Zeit, in der ich wie angekündigt nicht da war, kam der Fahrer bei uns zu Hause an…

Naja, musste er halt ein paar Minuten warten.

Wir tauschten die Autos, und er fuhr mit dem Mini wieder von dannen…

Jetzt sind wir alle wirklich echt erleichtert, unsere neue Karre wieder zurück zu haben. Viel Platz im Auto, es fährt gut, und außerdem hat es eine funktionierende Heizung. Was will man mehr?

Und ich hätte ja sonst garnix zu schreiben, wenn es nicht so  speziell gewesen wäre, die Reparatur zu bekommen….

Trotzdem: Autochen, jetzt wollen wir keine Macken mehr, okay? Es reicht!

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Heute so.

Viel zu tun, weil Packen und Planen für den Mittelaltermarkt am Wochenende, den Geburtstag für Schwiegermutter morgen (nur Tochter und ich werden da sein zum gratulieren), die Abschlussfeier vom Kindergarten, für letzteres muss ich noch Essen machen.

Dann ist morgen letzter Schultag, der Sohn kam heute nach Hause und meinte, er bräuchte für den Tag einen Dip. Kein Problem, nachdem ich alles gekauft hatte für den Dip und viel, viel, viel zu tun hatte meinte der Sohn: Klassenkamerad *N* bringt auch ein paar Sachen zum Dippen mit, damit wir nicht alles Gemüse alleine schnippeln müssen.

Achsooooo, nicht nur den Dip soll ich machen, auch das Gemüse zum dippen? „Ja klar, Mama, was sollen wir mit einem Dip ohne Gemüse??“ Waaah. Zu Glück habe ich noch Möhen, Kohlrabi und Cracker im Haus… o.O

Dann war unsere tolle neue Babysitterin da. Sie ist echt klasse und kann mit den Kindern total super umgehen, und die Kinder mögen sie auch sehr gerne.Heute haben die Kinder mit ihr vor allem im Planschbecken gespielt, das ich ihnen vorbereitet habe. Außerdem auch so eine Wasserrutsche, die man auf dem Boden auslegt, wo Wasser heraus gesprenkelt kommt. Die wollte ich anschließen, und musste zuerst den Schlauch von der Gartendusche abmachen.

Irgendwie schnappte der Verschluss vom Schlauch aber wieder zu, und klemmte mir die Haut vom Finger ein. Hmpf. Ich versuchte mit der anderen Hand, das Eingeklemmte zu lösen aber es ging nicht, mei Finger hing so fest, dass ich ihn nur mehr verletzt hätte beim gewaltvollen rausziehen.. Jetzt stand ich hilflos an der Gartendusche und fummelte daran herum, und es tat sich nix… Maaannoooo… zum Glück hat L, unsere Babyitterin, mich aber gerettet… Babysitterinnen taugen auch als Mamaretterinnen 😉

Kurz bevor sie dann nach Hause gegangen ist fragte Superpapa sie, wo sie eigentlich wohne, und sie antwortete: „Am Supermarkt!“ Wir scherzten etwas: „Aaah, im Supermarkt!“ Und sie erwiderte: „Ja, im Kühlregal!“

Sie ging, ich rödelte weiter, und merkte- ach, ich habe die Hälfte vergessen beim Einkaufen. Also hüpfte ich ins Auto, ließ die Fenster ganz herunter und fuhr los. Kurze Zeit später schon nervten mich meine Haare, und ich ließ das Fenster wieder hochfahren. Dann wollte ich nach rechts schauen… und konnte nicht! Ich hatte mir einen ordentlichen Teil der Haare in der Fensterscheibe eingeklemmt! Ich tatstete nach dem Fensterheber, und konnte mich glücklicher Weise selber befreien… Manchmal geht das auch ohne Babysitterin 😉

Dass ich, beim Supermarkt angekommen, nochmal umdrehen musste, weil ich meine Tasche zu Hause vergessen hatte, erwähne ich besser gar nicht, was?

Als ich also endlich einkaufen konnte ging ich durch den Markt, in Richtung Kühlregal… von da hörte ich schon eine bekannte Stimme sprechen. Siehe da, es war L., die ofensichtlich tatsächlich im Kühlregal wohnt 😉

Und jetzt habe ich genug Pause gemacht- meine Füße sind wieder fit, damit ich noch viiiel, viel Kram einpacken kann…

Und morgen dann: Sohn zur Schule, die anderen beiden dürfen zu Hause bleiben, weil das logistisch mit der KiGafahrt einfach nicht hinhaut. Dann Hänger abholen, beladen, und dann fahren Superpapa und Krümel los zum Mittelaltermarkt nach Warendorf. Tobi, der große Sohn und (vermutlich) zwei seiner Freunde fahren dann los, sobald die Kinder aus der Schule kommen und etwas gegessen haben. Töchterlein und ich bleiben hier, trinken Geburtstagskaffee mit der Oma, und fahren Nachmittags mit Oma zu Töchterleins Abschlussfeier. Zum Mittelaltermarkt fahren Töchterlein und ich erst am Samstag, wenn Freunde von uns ebenfalls da hin fahren wollen, die nehmen uns dann mit. Wir hatten schon lange kein Lager mehr mit knapp 20 Leuten, zumindest am Samstag… es wird voll 😀

 

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Mein Flehen wurde erhört!

In unseren aktuellen Fußballsammelpäckchen haben wir gestern das hier gefunden: Der Torbart hat nen Bart 😀

Torbart01

Krümel war sehr erfreut- ein ECHTER Torbart!

Aber….

„Mama, ist das denn jetzt auch ein Torbart? Die Karte hat aber die falsche Farbe!“

Torbart02Mannoooo… vielleicht sollte ich lauter flehen…?

(Immerhin haben wir schon herausgefunden, dass die Kartenfarbe etwas mit der Spielposition zu tun hat- das ist fast so gut wie verschiedene Frisuren. Wenn die Spieler diese Karten bei den Spielen dabei haben, oder sich an den Farbcode halten, dann kann ich dieses Jahr auch mitreden!!)

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Wie es so weiterging

…mit unserer Autogeschichte und allem, was irgendwie damit zusammen hing…..

Nunja, erstmal mit dem Auto beginnen: Es war die Lichtmaschine! Mein Vater hat die Batterie unseres Autos geladen und ist dann zur Werkstatt gefahren. Die haben dann da mit viel Murkserei eine neue Lichtmaschine eingebaut. Immerhin ein Auto schon mal wieder ganz!

Mit unserem Auto ist er dann zu uns nach Hause gefahren, am Donnerstag abend kam er hier an.

Donnerstag war ursprünglich geplant, dass die beiden kleinen Kinder zu Hause bleiben und der große Sohn von seinem Freund (bzw dessen Vater) abgeholt wird. 10 Minuten vor der vereinbarten Abholzeit wurde der Sohn krank- und blieb auch zu Hause. Ich selber war (bzw bin) auch krank, so dass wir uns einen ruhigen Tag gemacht haben. Soweit es mit drei Kindern ruhig sein kann, heisst das. Immerhin nur drei Kinder, denn durch Sohns Krankheit mussten wir auch dem Tageskind absagen.

Freitag Morgen hatte ich ja nun wieder ein Auto, konnte also die Kinder fahren. Der große Sohn war allerdings auch noch krank, so dass ich nur die beiden Kleinen in den KiGa gefahren habe. Später als sonst, weil sie ja nicht an die Schulzeit gebunden waren. Danach ging ich noch einkaufen.

An der Kasse sagte die Verkäuferin zu mir: „…dann noch ein schönes Wochenende!“ Ich war verwirrt- wieso Wochenende, gestern war doch sowas wie Sonntag, dann ist doch heute eher Montag, oder…? Hmpf, durch diesen zu-Hause-Tag ist mein Wochenrhythmus durcheinander gekommen… und dann kam der Schreck- FREITAG! Es sollten doch zwei Handwerker kommen, und zwar schon …äh… vor einer halben Stunde! Upps!

In dem Moment klingelte das Telefon, der Sohn rief an: „Mama, hier sind zwei Männer, die auf Dich warten, die sind schon ziemlich lange hier!“ Huuuuuch! (Sohn war natürlich nicht alleine zu Hause, mein Vater war da, sonst hätte er die Tür  nicht aufgemacht für zwei fremde Männer!)

Ich düste so schnell wie es ging (und erlaubt war) nach Hause , um den Herren die Stelle zu zeigen, an dem sie arbeiten sollten, und an dem der Superpapa schon vorher Leitungen gelegt und Steckdosen gesetzt hat. Also an die Stellen, die uns vorher vom „Sachverständigen“ gezeigt wurden. Zeigte sich, dass der Sachverständige keinen Verstand von der Sache hatte, und die Arbeiten mussten ganz woanders ausgeführt werden. Nun gut, dann halt woanders.

Die Herren fingen an, unsere Wand mit einem Kernbohrer zu durchlöchern, trotzdem sollte es eigentlich recht schnell gehen, 2 Stunden und gut. Also, wenn nicht die Außenwand so unglaublich hart gewesen wäre, dass das ganze statt dessen 6 Stunden dauerte….

Währenddessen hatte ich noch Bankgeschäfte in der Stadt zu erledigen- die Lichtmaschine will bezahlt sein, außerdem auch noch die Steuern in Belgien, wo der Superpapa arbeitet.

Das mit der Lichtmaschine ist schnell erledigt, nun war die Überweisung für die belgische Steuerzahlung dran. Superpapa hatte es schon mal ausprobiert, aber am Automaten ging es nicht. Also ging ich direkt zum Schalter, wo mich dann ein Praktikant aufrief. Ich erzählte ihm meine Geschichte, und er meinte: „Ja, also eigentlich müsste das am Automaten doch funktionieren, soll ich es noch mal für Sie ausprobieren? Wenn es dann nicht klappt, dann können wir das noch einschicken.“

Klar, der junge Mann soll doch Gelegenheit bekommen etwas zu üben, kein Problem.

Nunja. Die Kurzfassung ist jetzt dass wir 45 Minuten damit beschäftigt waren, diese Überweisung dann doch NICHT zu machen, ich habe insgesamt 3 Bankbeschäftige …äh… beschäftigt und werde in etwa 2 Wochen noch mal da hin gehen müssen… Super erfolgreich, also…

Auf dem Weg zurück zum Auto bin ich dann vom Sturm verweht worden…. und bin beim Gehen erst von einer schweren Schaufensterpuppe nur deswegen nicht getroffen worden, weil ich schnell zur Seite gesprungen bin, und der fliegende Mülleimer eines Restaurants hat mein Bein auch nur gestreift…

Zu Hause angekommen bohrten die Handwerker noch munter weiter an den Löchern, und mein Vater schraubte an seinem Auto herum. Seine ursprüngliche Idee, dass es an der Zündspule gelegen hat, ist leider schnell zumichte gemacht worden, denn die funktionierte gut. Nach einiger herumbastelei meinte er dann, dass ich doch mal in unserer Werkstatt anrufen solle, er sei mit seinem Latein am Ende. In der Werktstatt erst mal die Ernüchterung- der Chef, der IMMER IMMER  IMMER da ist wenn was an unserem Auto ist, war weg. Und das bis Montag. Achja, und das Auto kann auch nicht abgeschleppt werden, weil der Chef mit dem Austo, mit dem er immer abschleppt, weggefahren ist. War ja irgendwie klar… irgendwas ist ja immer.

Jetzt hatte er jedenfalls ganz viel Zeit, um weiter an dem Auto zu basteln um herauszufinden, was kaputt ist… heute hat er vielleicht eine Entdeckung gemacht, die der Fehler sein KÖNNTE.

Der Freitag ging aber dann noch relativ entspannt weiter. Als ich dann Mittags die Kindergartenkinder abgeholt habe („Kommt ganz schnell mit nach Hause, da sind Männer in Eurem Zimmer, die Löcher in die Wände machen!!“ wirkte Wunder, so schnell wie die beiden angezogen waren 😀 ) musste ich danach nur noch etwas für Abends vorbereiten (Ich bekam Besuch) und das Abendessen für Superpapa und die Kinder, da passierte dann nichts aufregenderes mehr.

Aber wow, das waren jetzt echt turbulente Tage! Ich bin echt froh, dass es heute ruhig war, und es morgen voraussichtlich auch ruhig bleibt….

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Wenns nicht so doof wäre…

… dann könnte man schon fast wieder darüber lachen…

Aber von vorne!

Am Freitag kam meine Mutter zu Besuch. Sie wollte bis Sonntag oder Montag bleiben, ganz spontan. Samstag Abend wollte sie ihr Auto anlassen (Mein Vater hat angekündigt, dass man es wegen der schwachen Batterie schon mal hin und wieder etwas laufen lassen sollte), aber es tat sich nix. Nun gut, also NICHT am Sonntag nach Hause.  Aber wir riefen Sonntag Morgen Superpapas Mutter an, die uns ein Autobatterieladegrät vorbei brachte, und so klemmte meine Mutter das Gerät an und lud die Batterie. Nur um zu dem Ergebnis zu kommen, dass auch das nichts half. Hm. Also rief sie meinen Vater an, der meinte, dass er sich sowas schon gedacht hat („…und dann lässt der mich trotzdem hier hin fahren? Mannoooo!“), er würde nun eine Zündspule bestellen, die sei Dienstag gegen Mittag da… ob sie dann mit unserem Auto zu ihm fahren könnte, und er dann mit der Zündspule wieder zurück? Klar, kein Problem- nur eben nicht Dienstag Nachmittag, denn da brauchte ich das Auto für einige Kindertaxifahrten. Also eben am Mittwoch- also heute.

Ich holte Mittags die Kinder aus dem Kindergarten ab, und sie düste sofort in Richtung Heimat. Mein Vater wollte dann auch ziemlich bald losfahren, und startete das Auto….

Zumindest versuchte er es, denn…. das Auto wollte sich nicht starten lassen, die Batterie ist leer. HÄÄÄ? Wie kommt das denn? Ob das wohl die Lichtmaschine ist, die hinüber ist…? (Mein Vater hat es herausgefunden, ja, es ist die Lichtmaschine…)

Großartig! Jetzt steht hier vor unserem Haus das kaputte Auto meiner Eltern, und vor deren Haus unser kaputtes Auto.

Mal schauen, wie die lustige Geschichte hier noch ausgeht… 😉

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Selbst Schuld…

Wir haben einen kleinen Schuhladen im Ort, der im Moment einen Räumungsverkauf hat. Krümel brauchte Schuhe, also gingen wir hinein.

Er stürmte sofort zu den Stühlen und hüpfte fröhlich drumherum. Nachdem ich der Schuhverkäuferin gesagt habe was wir brauchen fing sie an, Schuhe herauszusuchen. Währenddessen sagte sie zum Krümel: „Na, da habt ihr aber Glück gehabt, dass ihr jetzt noch gekommen seid, in 10 Minuten hätte ich den Laden abgeschlossen, und dann wärst Du hier drin eingesperrt!“

Die Frau suchte uns passende Schuhe heraus und zeigte sie dem Krümel. Dieser war mittlerweile schon wieder bei mir, hielt sich an der Hand fest und versteckte sich hinter mir. Jeder Schuh, der ihm gezeigt wurde, gefiel ihm nicht, und immer, wenn die Frau näher ran kam, versteckte er sich wieder hinter mir.

Ich sagte, dass wir das so wohl eher nicht schaffen können- ich kenne ja den Krümel, wenn er sich weigert dann bleibt er dabei. Ich sagte, dass wir lieber nochmal reinkämen, wenn der Krümel bessere Laune hat, damit wir die Schuhe auch anprobieren können.

Beim Rausgehen gab die Verkäuferin den Kindern noch Schokolade- da wurde der Krümel etwas mutiger und kam hervor.

Als wir draußen waren sagte der Krümel direkt zu mir, dass er da doch keine Schuhe kaufen möchte- nicht, wenn da Leute sind, die ihn einsperren wollen!

Schon während die Frau das sagte dachte ich schon, dass das etwas seltsam ist, habe mir aber nicht weiter Gedanken drüber gemacht, es war mir ja klar, dass es ein Scherz ist. Der arme Kerl aber dachte wirklich, die Frau würde ihm androhen, ihn einzusperren! Kein Wunder, dass er keine Lust hatte, länger da zu bleiben, da hätte ich auch Angst.

Ich habe da so ein Gefühl, dass es für Krümel in diesem Laden keine neuen Schuhe mehr geben wird… selber Schuld, kann ich nur sagen!

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Strickkisten und chinesische Tabletten

Als ich neulich durch den Baumarkt…äh.. striff…struff streifelte ging wunderte ich mich- da verkauften die doch tatsächlich Kisten, die ausschließlich fürs Stricken gedacht waren. Ich wunderte mich schon etwas- klar, im Strickladen erwartet man sowas, im Baumarkt aber eher nicht.

Und dann, dann überkam mich die Erkenntnis…

strickboxIch treibe mich zu oft auf englischsprachigen Strickblogs herum… 😉

Und dann stellte ich fest, dass die Ibuprofentabletten des Sohnes, die er gegen seine Migräne nehmen soll, definitiv für den chinesischen Markt gedacht sind…

schmelzen …denn wenn es für den deutschen Markt gemacht wäre, dann würde da doch „Schmerztablette “ drauf stehen, oder….? 😉 Gegen gloße Schmelzen!

Übrigens… Clown zum Frühstück ist echt lecker 😉

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