Archiv der Kategorie: Rezepte

Oma M’s Kirschmutzen

Weils so lecker ist und ich meinen Zettel so nicht jedes Mal suchen will schreibe ich jetzt mal das Rezept der Kirschmutzen auf! Ist das traditionelle Mutzenrezept aus Superpapas Seite der Familie, sehr toll, und die Kirschen machen es schön saftig!

7sachen147_051Man braucht:

3 Eier
200 g Zucker
250 g Quark
375 g Mehl
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL Backpulver
1 großes Glas Kirschen
Puderzucker zum Bestäuben
2 1/2 Liter Pflanzenöl zum frittieren

Kirschen abtropfen lassen, den Saft trinken weil er so lecker ist 😉

Die Eier, den Zucker und den Vanillezucker in eine Schüssel geben und mit dem Mixer schaumig rühren. Dann den Quark unterrühren.

Als nächstes das Mehl mit dem Backpulver untermischen, alles gut verrühren.
Die abgetropften Kirschen mit einem Löffel unterheben.

Dann werden die Mutzen frittiert. Ich habe keine Fritteuse, deswegen benutze ich immer einen breiten Topf mit Öl. Wie heiß das Öl sein muss- keine Ahnung =) So heiss, dass es bruzzelt, wenn man etwas Teig hineingibt.

Mit zwei Teelöffeln kleine Teigstücken abstechen und in das heisse Fett geben. So lange von beiden Seiten frittieren, bis die Mutzen schön braun sind. Aus dem fett herausnehmen, abtropfen lassen (Ich habe immer extra Aptropf-Handtücher, dann muss ich keine Küchenkrepptücher wegschmeissen).

Die Mutzen mit Puderzucker bestäuben, und am besten bald essen- ganz frisch sind sie am allerbesten!

Heute, am Tag nach dem backen, schmeckten sie aber auch noch sehr lecker 😉

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Frohe Weihnachten!

Ihr Lieben!

Frohe Weihnachten wünschen wir Euch allen! Ich hoffe, ihr hattet auch so ein tolles Fest wie wir!

Und weil Weihnachten ist gibt es auch etwas geschenkt! Nämlich die mittlerweile fertiggestellte Geschichte, die wir am 4. Dezember geschrieben haben! Viel Spass damit!

(P.s.: Das Rezept in der Geschichte sind Uroma Hildegards Butterplätzchen und funktionieren tatsächlich genau wie beschrieben! Nur nicht verbrennen lassen 😉 )

(P.P.S: Wer Fehler findet darf sie behalten 😉 )

In der Weihnachtsbäckerei…

Eliva war ein Engel.

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Weihnachtsgeschenke-Produktion

In unserem Adventskalender, an dem wir ja jeden Tag eine Aktion machen, sind auch einige Tage an denen wir etwas herstellen, um es an Weihnachten verschenken zu können. Liebe Verwandte und geschenkerelevante Freunde, ab hier bitte ganz einfach vergessen was ihr lest, damit ihr auch noch überrascht seid, was die Kinder Euch schenken werden 😉

Das erste, was wir als Weihnachtsgeschenk hergestellt haben, waren Badekekse. Klingt komisch, ist aber ziemlich super. Die Dinger bestehen aus Badesalz, Babyöl, einem Duft, Speisestärke, Ei, Natron und etwas Vitamin E Öl. Es sind KEINE sprudelnden Badebomben, sondern in der Konsistenz wie echte Kekse.

Badekekse02Meine Zutatenliste… man sieht, ich habe es von einem englischen Rezept abgeschrieben und zwischendrin die deutschen Worte vergessen 😉 (6 drops Öl ist übrigens 6 drops ätherisches Öl- habe ich aber nicht benutzt, sondern diese Aromazeugsdinger, die man fürs Backen benutzen kann, Vanille und Zitrone, und Salz ist Badesalz). Außerdem haben wir noch Schokostreusel in einer Sorte, und Kakaopulver in der anderen Sorte.

Badekekse03 Badekekse01

Die Kinder haben alles verrührt, verknetet, und wir haben dann Kekse geformt. Die Kekse werden bei 180°C für etwa 10-12 Minuten gebacken. Sie gehen so richtig auf wie Kekse, sehen aus wie Kekse, riechen… ähm… nicht wie Kekse 😉

Badekekse04

Wir haben jetzt Schokokekse, Vanille-Schoko Kekse und Zitronenkekse!

Badekekse05Krümel hat die Kekse schon probiert- also ausprobiert, in der Badewanne 😉 Sie hinterlassen ein etwas trübes Badewasser, aber Krümels Haut war ganz weich danach. Das ist ziemlich super, weil die sonst wegen der Neurodermitis ganz rau ist! Die Dinger sind also schon mal ein voller Erfolg!

Dann haben wir Nudeln gemacht- in einem Buch über „Geschenke aus der Küche“ war die Idee drin, Nudeln selber zu machen, auszurollen und in Sternform auszustechen. Wir haben die doppelte Menge gemacht, weil die Masse ja auch für drei Kinder reichen sollte. Krümel und Töchterlein haben den Teig gemacht, der große Sohn und ich haben mit der Nudelmaschine viele Teigplatten gerollt, außerdem haben wir damit zusammen Bandnudeln ausgeschnitten. Die beiden Kleinen haben dann mit mir zusammen ausgestochen, allerdings waren keine Sterne gewünscht, sondern Blumen. Auch gut 🙂

Weihnachtsnudeln01Heute habe ich alles in Tüten verpackt, es sind jeweils 3 Tüten Bandnudeln und Blumennudeln geworden , zusätzlich noch eine kleine „Suppennudel“Tüte mit Bandnudelbruch.

Weihnachtsnudeln02Die ausgestochenen Reste haben wir auch schon probiert, und festgestellt: Es schmeckt nach Nudeln! Und das ist ja irgendwie Sinn der Sache!

Dann haben wir Seife gemacht! Nicht gesiedet, das ist mir wegen der Chemikalien etwas zu heikel um es mit kleinen Kindern zu machen. Wir haben neue Seife aus bereits fertiger Seife gemacht. Ich habe es mal bei Steph von Meinzigartig gesehen und es im Hinterkopf behalten. Wir haben hier allerdings Kernseife verwendet, außerdem haben wir noch etwas Babyöl dazu getan, Rosenwasser, und weil wir noch Lavendelblüten hatten kamen die ebenfalls mit rein. Achja, und ein paar Tropfen rote Lebensmittelfarbe. Den Kräutertee wollte das Töchterlein beinahe trinken, aber ich habe sie davon abgehalten 😉

Ich habe versucht das alles im Topf zu erhitzen. aber es wollte nicht matschig werden sondern machte anstalten anzubrennen. Machte aber nix, durch den Tee, das Öl und das Rosenwasser konnte man die Masse auch so ganz gut kneten. Je mehr man geknetet hatte desto besser hielten die fertigen Seifen. Und das kam dabei heraus:

SeifeSie fangen schon an zu trocknen und sind schon deutlich weniger kneteartig als gestern, sie müssen aber noch bis kurz vor Weihnachten trocknen, damit sie auch ganz fest sind. Weil keine Duftöle drin sind riechen die fertigen Seifen auch nur ganz ganz schwach nach Rosenwasser und Lavendel. Waschen tun sie allerdings gut, das konnten wir beim Händewaschen hinterher feststellen, als die ganze Seifenmatsche noch an unseren Flossen klebte 😉

Dem großen Sohn hat es so viel Spass gemacht, dass er es am liebsten heute noch mal gemacht hätte! Aber das ging ja nicht, denn heute gab es noch etwas anderes: Kerzen!

Die haben wir letztes jahr schon mal gemacht, und sie sind recht einfach herzustellen. Bienenwachsplatten leicht erwärmen, dann sind sie Formbar. Die Platten werden eng um einen Docht gewickelt. Zum Verzieren haben wir aus anderen Wachsplatten Sterne ausgestochen, und Monde, Schneeflocken… und die dann auf die Kerzen gepappt.

SchenkekerzeEtwas schwierig ist es allerdings, die Platten warm zu halten, denn nur wenn sie warm sind, sind sie weich genug um sich formen zu lassen, oder die ausgestochenen Wachsformen aufzukleben. Es kühlt schnell ab… aber schließlich haben wir es geschafft und eine stattliche Anzahl an Kerzen hergestellt! Und die Küche roch ganz toll nach warmem Bienenwachs!

Ich weiß grade gar nicht mehr was es sonst noch alles geben wird, muss ich zugeben… schließlich habe ich den Kalender ja nur selber ausgedacht und bestückt… o.O Ich weiß dass es noch Karten geben wird, außerdem Salzteigornamente (morgen) und Geschenkpapier. Ich lasse mich mal überraschen was ich mir sonst noch so ausgesucht habe 😉

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Wenn Mangold nicht schmeckt….

… dann macht man einfach Mangold-Reibekuchen daraus! Endlich habe ich eine Zubereitungsart gefunden, die den Kindern zusagt… Auch wenn ich zugeben muss, dass das Gesunde dabei ETWAS auf der Strecke bleibt- lecker sind die Dinger!

Mangoldpuffer01 Mangoldpuffer02Ein Rezept kann ich nicht liefern, weil ich immer einfach zusammenschütte, deswegen nur Pi mal Daumen: Kartoffeln und Mangold (beides gerieben) waren etwa im Verhältnis 3:2, dazu dann Eier, Mehl, Salz, Pfeffer, Muskat, ein kleiner Schuss Milch, eine dicke Zwiebel (auch gerieben), 2 Zehen Knoblauch (gepresst), rühren, in Fett ausbraten. Essen. Lecker!

Kein Kind hat gejammert, alle mochten es („OBWOOOOOHL da Mangold drin ist!!!“, wie betont wurde…). Ich bin jetzt echt satt, habe aber überraschender Weise kein Bauchweh bekommen 😀

Merke: Diese Kombination kann man noch mal wieder machen!

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Dinkelvollkornkekse

Dinkelvollkornkekse sind für den Superpapa und mich irgendwie zu einem Symbol der Ökomutti geworden, eine, die ihre Kinder nur vollwertig ernährt und erzieht. Und mit vollwertigem Wissen füttert. Was also bedeutet: Wir machen uns darüber lustig… *hüstel*

Dann fand ich ein Rezept, das ich schon immer mal ausprobieren wollte- eigentlich nicht das Rezept, sondern nur die Kekse, aber weil ich in Deutschland nun mal noch nie Graham Crackers gefunden habe musste ich selber backen.

Gar nicht so einfach, denn es gibt nicht nur keine Graham Crackers, es gibt auch kein Graham Mehl (zumindest nicht da, wo ich regelmäßig einkaufe). Da musste normales Vollkornmehl als Ersatz herhalten, und ich hatte grade Dinkelvollkornmehl…

Und ja, ich gebe es zu: Ich habe Dinkelvollkornkekse gebacken. Und noch schlimmer: Sie haben allen geschmeckt! So gut, dass ich sie noch öfter backen werde!

Dinkelkeks01

Hier kommt das Rezept für meine Dinkelvollkornkekse mit Zimt!

65 g helles Dinkelmehl
260 g Dinkelvollkornmehl
40 g Rohrohrzucker
½ Teelöffel Salz
1 Teelöffel Backpulver
1 Teelöffel gemahlener Zimt
125 g Butter
2 Eßlöffel Honig
1 Eßlöffel Zuckerrübensirup
Etwa 50 ml Wasser (evtl mehr, kommt auf den Teig an, es soll nicht zu trocken sein, aber auch nicht zu feucht… ääh… war das genau genug? ;-))
Zimtzucker zum Bestreuen

Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verrühren, dann zu einer dicken Wurst formen. In Frischhaltefolie einpacken und mindestens eine Stunde lang in den Kühlschrank stellen.

Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Die gekühlte Wurst in dünne Scheiben schneiden, wieder rund formen 😉 und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Bei mir hat das etwa 2 Bleche ergeben, allerdings waren meine Kekse ziemlich dick, man hätte sie deutlich dünner machen können!

Die Keksteiglinge werden mit einer Zimtzuckermischung bestreut, die sie komplett bedecken sollte. Die Kekse selber sind nicht so süß, der Zimtzucker gibt denen dann auch noch etwas Süße!

Etwa 11-15 Minuten backen, bis die Kekse goldbraun sind. Direkt aus dem Backofen waren meine noch etwas weich, das gab sich aber nach dem Abkühlen, dann waren sie schön knusprig.

Am Besten schmecken sie sowieso ein paar Stunden später, wenn sie etwas durchgezogen sind- direkt aus dem Ofen sind sie lecker, aber perfekt eben erst später.

Meine Version der Kekse war etwas zu groß und zu dick geraten, ich hätte die Teigwurst viel kleiner machen können und die Scheiben dünner. So habe ich exakt 2 Stück essen können- als Frühstück- und  2 Stunden später war ich noch sowas von pappesatt…

Dinkelkeks03 Dinkelkeks02

Aber sehr lecker, locker und knusprig! Kein bisschen staubig, wie ich es sonst oft von Dinkelvollkornkeksen her kenne, und schmeckt eindeutig nach mehr!

Leider sind jetzt alle aufgegessen, denn auch der Rest der  Familie ist der Ansicht, dass das ein leckeres Experiment war 🙂

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Uroma Hildegards Butterplätzchen

Meine Standard Weihnachtsplätzchen sind ganz einfache Butterplätzchen von meiner Oma- also der Uroma meiner Kinder. Die Plätzchen, die wir am Wochenende gebacken haben, waren auch wieder genau diese- wenn auch leicht abgewandelt. Ich finde dieser Teig eignet sich am Besten zum Backen mit Kindern, weil er so einfach ist, schnellgemacht und sich gut ausrollen und ausstechen lässt.

Man braucht:

  • 250 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 2-3 Eßlöffel Rum
  • 500 g Mehl
  • 1 Prise Salz

Butter, Zucker, Vanillezucker und Eier werden mit dem Mixer schaumig gerührt. Danach wird mit Knethaken der Rest der Zutaten eingeknetet. Mit den Händen sollte man nicht kneten, weil die Butter sonst schmilzt und die Plätzchen dann hart werden.

Der Teig wird zu einer Kugel gerollt und in Frischhaltefolie gepackt. So kommt er für etwa eine Stunde in den Kühlschrank (warum wollte ich grade schreiben „…für eine Stunde in die Schule“? Vielleicht sollte ich mal ins Bettchen gehen 😉 ).

Wenn der Teig gekühlt ist wird er in 3 Portionen aufgeteilt. Eine Portion wird auf der Arbeitsplatte mit etwas Mehl ausgerollt. Mit Keksausstechern Kekse ausstechen, auf ein mit Backpapier/Backfolie ausgekleideten Backblechen legen und wenn das Blech voll ist bei 200°C auf der mittleren Schiene backen. Etwa 12 Minuten. Die Kekse sollten leicht angebräunt sein um besonders lecker zu schmecken.

Wer mag kann die Kekse mit Schokoladenguß überziehen, oder mit Puderzuckerglasur, Streusel… ganz nach Wunsch 🙂

Lecker ist es auch, in den Teig noch andere Zutaten  dazu zu tun! So habe ich am Sonntag in den einen Teig etwa 200 g Schokoraspeln, und in den anderen Teig 150 g gemahlene Mandeln getan . Beides echt lecker und hat gut geklappt. Die Schokostreusel waren vielleicht etwas zu groß und die Kekse wollten deswegen beim Ausstechen nicht immer sofort heraus… Mit den Mandeln ist der Teig dann etwas bröckelig geworden, aber es hat trotzdem geklappt wenn man etwas aufgepasst hat.

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Halloween Ekel-Essen

Für unser heutiges Halloweentreffen mit Sara und ihren Kindern wollte ich mich wieder mal an die Jellywürmer heranwagen- die aus roter gesüßter Götterspeise, Sahne, zusätzlich ein paar grünen Farbtropfen und Extragelatine. Um es kurz zu machen: es hat nicht geklappt.

Also habe ich die Masse in einen Gummihandschuh gekippt- ich wollte eh schon immer mal eine Halloween-Gummihand machen. Leider passte aber nicht alles in den Handschuh, also wohin damit?

Mir kam die Idee, dass ich Würmer ja auch anders machen kann, nämlich indem ich die Gelatinematsche auf ein Tablett laufen lasse und dann, wenn es fest ist, die entstandene feste Gelatine in Streifen schneiden. DAS ging dann zwar, sah aber doof aus. Aber ich habe festgestellt, dass die entstandenen Dinger absolut wie Haut aussahen- die Unterseite rot vom Wackelpudding, die Oberseite von der Sahne hell gefärbt- exakt Hautfarben. Also gab es heute Hand mit abgezogener Haut.

Damit es auch noch echter aussieht habe ich das „Kunstblut“ (das essbare, dass ich für die Kekse gemacht habe) mit dazu gematscht, drauf gestrichen, drüber gesprenkelt.

Das Blut habe ich übrigens so gemacht:

  • Ein Fläschchen Erdbeersoße (von dem Hersteller, der auch Marmelade macht, und das aus dem Ort stammt, aus dem auch Bodo Wartke herkommt…), ich glaube 125 ml
  • Etwas Karamellsoße (einen Esslöffel voll etwa) dazu
  • rote Lebensmittelfarbe
  • ein Tropfen grüne Lebensmittelfarbe

Das alles vermischen… es schmeckt sehr gut, sieht aber viel zu echt aus…

Jetzt mal Bildbeweise. Da die Speicherkarte der Kamera leider vom Krümel aufgegessen wurde (… Nein, okay, sie wurde nur angebissen- aber kaputt ist nun mal kaputt…) gibt es nur ganz schlechte Handyfotos!

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Der dicke rote Bobbel, der aussieht wie ein Herz oder ein Stück rohes Fleisch ist der Rest der Hand- die habe ich nicht komplett fotografiert, weil ich da noch vergessen hatte dass das mit dem Handy ja auch geht 😉

Schmecken tut es… naja, nach Götterspeise. Ist okay, wenn man Götterspeise mag… 😉

Aussehen tut es allerdings soooooo ekelig, dass man sich mehrmals überlegen muss, wie gerne man Götterspeise denn nun mag…

Today we had a little Halloweenparty with Sara and her children. For that I tried to make those Jelly worms (made of  raspberry jelly, whipping cream, gelatine and some drops of green foodcoloring) once again, but it failed- once again. So I took the jellystuff and poured it into a rubber glove, something I wanted to try for a long time. But soon the glove was full and there was still jelly in the bowl… So I poured the rest onto a dinner tray- I thought i could cut some stripes and call them „worms“ 😉

When the jelly was solid it looked exactly like human skin- that was quite creepy! It was skincoloured on the upper side and raspberry-jelly-red underneath. Together with some strawberry „blood“ it looked SO disgustingly real that I had to tell myself it is NOT skin 😉

For the blood I had

  • 125 ml strawberry sauce
  • a tablespoon full of caramell sauce
  • red foodcolouring
  • a drop of green foodcolouring

Mixed together it looked a lot like blood…

The Skin together with the bloodsauce tastes… okay. Like jelly with strawberrysauce. If you like jelly, you might like this, if you dare to taste ist 😉

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Fish fingers and custard

Wenn ich mir Serien ansehe, dann immer total. Ich bin sozusagen mittendrin, kichere plötzlich vor mich hin wenn ich an bestimmte Szenen denke, träume sogar davon. Absolute Serienabhängigkeit, sozusagen, ich bin jedes Mal regelrecht süchtig. 🙂

Aktuell ist es Doctor Who. Auch wenn der Superpapa es glaube ich nicht so ganz nachvollziehen kann -was kommt er auch immer an den unmöglichsten Stellen rein und fragt nach was da grad passiert… Zeitreisengeschichten mit Außerirdischen kann man nämlich nicht mal eben so erklären ohne dass man für völlig bekloppt gehalten wird 😉

Nun ja, Doctor Who also.

Und dann kam diese Szene:

[video]http://www.youtube.com/watch?v=Oo2RKAHu-kI[/video]

Sehr toll 😀 Aber ich habe mich die ganze Zeit gefragt: Isst der Schauspieler da wirklich wirklich wirklich Fischstäbchen mit Vanillesoße??? – denn das ist ja schon ein bisschen fies…

Und dann habe ich überlegt was man denn nehmen könnte wenn man Fischstäbchen simulieren möchte… Und landete bei Keksen, die aussehen wie Fischstäbchen. Nun, so in etwa wie Fischstäbchen. Ich habe hin und her überlegt, und habe dann schließlich die Zutaten zusammen geworfen:

  • 100 g gemahlene Mandel
  • 250 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 300 g Mehl

Das ganze wird verknetet zu einem ziemlich weichen Teig, den man schlecht verkneten oder ausrollen oder Formen kann. Aber da meine Fischstäbchen ja sowieso eine Panade haben sollten zerbröselte ich 2 Hände voll Cornflakes und rollte etwa ein viertel des Teiges auf dem Cornflakeshaufen zu einem Ball. Das konnte man dann ausrollen, mit den Händen eckig formen und mit einem Messer in „Fischstäbchen“ schneiden. Nochmal in den Cornflakes wälzen und ab aufs Backblech. Mit dem Rest des Teiges natürlich  genau so verfahren bis der ganze Teig verbraucht ist. Dann bei 200°C backen bis es Fischstäbchenfarbe hat.

Den (das?) Custard habe ich so gemacht:

  • 600 ml Milch
  • 1 Vanillestange
  • 4 Eigelb
  • 1 EL Stärke
  • 3-4 gehäufte Eßlöffel Zucker

Ich habe entgegen aller Tipps alle Zutaten zusammen geworfen und im Wasserbad erhitzt- eigentlich muss mal dieses und jenes getrennt mischen, aber ich war zu faul 😉 Hat auch so super geklappt! Während des Erhitzens muss man mit einem Schneebesen rühren, so lange bis die Creme stockt.

Und dann: servieren!

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Ganz schön lecker, und garantiert leckerer als echte Fischstäbchen mit Vanillesoße 🙂

Und jetzt: weitergucken! 😀

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Nachgemachtes nachgemacht

Frau_Mahlzahn berichtete neulich über Spaghetti-Muffins, und diese Idee ha mich nicht losgelassen. DAS wolle ich auch mal nachmachen.

Gersern abend gabs dann die Muffins, ich hatte extra am Tag zuvor mehr Nudeln gekocht als nötig war. Ich zitiere jetzt einmal mein Tageskind: „Das ist das leckerste das ich seit langem gegessen habe!“ 😀

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Es war wirklich sehr lecker, auch wenn ich es für uns auch noch etwas abgewandelt habe!

3 Eier, 1 Becher Sahne, 4 Scheiben kräftigen Käse (ich glaube es war Bergkäse…) und eine Knoblauchzehe mit dem Pürierstab fein pürieren. Etwas salzen.

Die Spaghetti mit Erbsen, Mais und kleingeschnittenem Kochschinken mischen und in Muffinförmchen geben, die Eier-Sahne-Soße darauf verteilen. Bei 200 °C backen bis das Innere fest ist und es obendrauf leicht angebräunt ist. Auskühlen lassen und dann servieren! Lecker!!

Eigentlich wollte ich zuerst geriebenen Emmentaler hinein tun- Gouda mag hier niemand- und deshalb kaufte ich mir im Supermarkt fertigen Reibekäse. Ich habe aber nicht genau geguckt und als ich dann den Käse in die Eiermatsche schüttete fiel mir auf, dass grün NICHT die richtige Farbe ist für Emmentaler… Bääääh. Dann also nur mit dem was noch sowieso im Kühlschrank rumliegt 😉

Das war auf jeden Fall etwas was ich wieder machen werde! (Denn es ist irgendwie Spassig, Nudelaufläufe in Förmchen zu tun 😉 )

 

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Hühnersuppe

Für eine leckere Hühnersuppe benötigt man:

1 Zwiebel
1/2 Sellerieknolle
1 große Stange Porree
5 Möhren
1 Petersilienwurzel
1 Suppenhuhn
Salz
Lorbeerblätter
etwas Pfeffer

Einen großen Topf (10 Liter) mit Wasser und Salz auf den Herd stellen, das gewaschene Huhn hinein.
Die Zwiebel wird glatt halbiert und in einer fettfreien Pfanne auf den Schnittflächen dunkelbraun gebraten.
Den Sellerie, Petersilienwurzel und die Möhren Schälen und in grobe Stücke schneiden. Den Porree waschen und in große Stücke schneiden.
Gemüse und Gewürze zusammen zum Huhn geben und kochen lassen- etwa eine Stunde- im Schnellkochtopf geht es natürlich schneller 😀

Wenn es fertig ist wird das Gemüse herausgefischt und die Suppe abtropfen lassen (in den Topf), das abgetropfe verkochte Gemüse kann auf den Kompost.

Das Huhn wird zerlegt und das Fleisch in die Suppe zurück getan. Weiteres, diesmal klein geschnippeltes Gemüse kommt in die Suppe und wird bissfest gekocht.

Dann ist die Suppe fertig und kann verspeist werden! 🙂

Und jetzt können wir wieder ohne Angst in den Stall gehen! Fotos kommen nach dem Klick, sind aber versteckt für Zartbesaitete 🙂

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