Archiv der Kategorie: Mittelalter

Lagermaus

Oder besser: Zeltmaus im Lager.

Am Wochenende waren wir auf einem Mittelaltermarkt. Sonntag morgen erwartete uns vor dem Zelt eine Überraschung. Eine kleine Maus saß dort, und fraß in aller Seelenruhe Gras. Weil sie keine Angst vor uns hatte konnten wir uns um sie herum stellen und sie beobachten, was natürlich allen sehr gefiel.

Hausmaus

Mausi hatte 3 Löcher vor unserem Zelt, und sie verschwand immerblitzschnell  in einem der Löcher, wenn man ihr dann doch mal zu nah kam. Um dann wenige Sekunden später aus einem anderen Loch wieder herauszukommen und weiter zu fressen. Das war wirklich eine tiefenenspannte Maus… Das Foto ist dann übrigens auch nicht mit Zoom, sondern tatsächlich mit Makro-Einstellung, und die Kamera ist so nah an der Maus wie es aussieht. Das war ziemlich beeindruckend!

Etwas dumm war natürlich nur, dass wir die ganze Zeit aufpassen mussten, die Maus nicht zu zertreten, denn sie saß wirklich DIREKT im Durchgang vor dem Zelteingang…

Sehr viel mehr Bilder habe ich von diesem Markt dann leider nicht gemacht… denn ich hatte ein Kamera und Akku Problem. Zu Hause hatte ich die Kamera, und wollte den Akku noch mal laden. Ich nahm die Kamera, nahm den Akku heraus… und fand das Ladegerät nicht. Hmpf. Irgendwann, etwa eine Stunde später, fiel mir durch Zufall das Ladegerät in die Hände. YAY! Ich lief mit dem Ladegerät zur Kamera, nur um mich dort daran zu erinnern: Ich habe ja den Akku bereits heraus genommen und IRGENDWO hingelegt! Und ich habe ihn dann auch nicht wieder gefunden…

Auf dem Markt fand ich dann irgendwann den Akku: Den habe ich offenbar geistesabwesend in die Tasche mit den Handtüchern und den Waschsachen gepackt. Wirklich schlau!

Sonntag Morgen, also am letzten Tag,  stellte ich dann fest, dass ich aus irgend einem Grund die Kamera TROTZ fehlendem Akku eingepackt hatte, und so konnte ich noch ein paar wenige Fotos machen. Die Maus war dabei, und eines von spielenden Marktkindern:

Marktkinder

Tochter und Krümel bauen mit Krümels neuem Freund „Manu“ (Krümel konnte sich den eigentlichen Namen nicht merken und nannte ihn einfach anders 😉 ) eine Bauklotzburg. Krümel zeigt uns grade seinen Piekerthron, ein Thron, vor dem zwei Pieker liegen 😉

„Marktkinder“ ist übrigens der „Fachausdruck“ für die Kinder aus den Mittelalterlagern, und man erkennt sie an der Selbstverständlichkeit, mit denen ihnen der ganze Markt gehört 😉

Außerdem, aber nur ganz vielleicht, sind sie deutlich schmutziger als die Kinder der Besucher…

Marktkinder sind einfach toll!

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Mittelaltermarkt in Warendorf

Noch was wovon ich bisher nicht erzählt habe 😀

Am 13. und 14. Juli waren wir im Urlaub- sozusagen. Unser Urlaub dieses Jahr war ein Arbeitsurlaub wegen der Umzieherei im Haus, aber dieses eine Wochenende waren wir im Mittelalter, und haben Onkel Tobi mitgenommen!

Aber erst einmal mussten wir hinkommen, und auf dem Weg dahin Pause machen. Pause mit Pommes. Vielen Pommes! 😀

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In vergleichsweise kurzer Zeit haben wir unser Lager aufgestellt- wenn die Kinder nicht mehr so klein sind braucht man gar nicht mehr so viel Kram, das ist sehr erstaunlich! Und ohne Luftmatratzen, sondern stattdessenmit Klappmatratzen, ist so ein Lager auch Ratzfatz eingeräumt!

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Superpapa hat wieder seine Alchemistenshow gemacht! Es war aber das ganze Wochenende nicht so viel los bei ihm, so dass er eher kleine aber feine Auftritte hatte! Er muss es auf jeden Fall gut gemacht haben, denn sein gesammeltes Hutgeld hat das Markt-Taschengeld der Kinder beträchtlich erhöht 😉

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Die Kinder hatten in Null Komma Nix neue Freunde, mit denen sie  spielten, zwei Lagernachbarsmädchen, die wirklich klasse waren! (Okay, hier sieht man nur eine der Schwestern 😉 )

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Von ihrem Marktgeld durften die Kinder sich kaufen was sie wollten, und nicht wenig wurde in Süßigkeiten umgewandelt 😉 Die Tochter hat sich allerdings schminken lassen -und dafür unverhältnismäßig viel Geld ausgegeben, wie ich leider zu spät bemerkt hatte…:warendorf14

Etwas ging auch für Karussellfahren drauf, aber die meiste Zeit durfte sie kostenlos fahren! Das war schon ziemlich toll, denn der arme Kerl, der das Karussell bedient hat musste dafür ordentlich kurbeln! Ich hätte mich gerne mit ihm unterhalten, denn er stand oft alleine und ließ die Tochter wirklich oft gratis fahren- aber leider sprach er nur sehr gebrochen deutsch, so dass er mich nicht verstanden hat. Tja.

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Nachmittags kam lieber Besuch- Tante t0bY! mit seiner Freundin Sabrina!

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Und es gab noch mehr lieben Besuch! Nele, die nicht so weit weg wohnt, kam abends vorbei- und hat sofort einen Freund gefunden 🙂 Krümel hat gar nicht genug davon bekommen mit Nele zu spielen!

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Fürs Abendessen- es gab Suppe mit Fleisch und Gemüse- mussten wir etwas improvisieren, weil ich die Nudeln vergessen hatte. Also gab es so eine Art  Spätzle- aus einem Mehl-und Ei-Teig geknetet und in die kochende Brühe geschabt. War klebrig, interessant, und kommunikativ. Und nicht ganz schrecklich zum essen 😉 (Kommunikativ deswegen, weil es so eine Art öffentliches Experiment war- eine Lagernachbarin, die wir seit Jahren immer wieder auf diesem Markt treffen und mit der wir uns auch öfter unterhalten kam nämlich dazu und half mit- weil sie sowas schon immer mal ausprobieren wollte! War super 🙂 )

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Und dann war Raubtierfütterung 🙂

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Und weil der Superpapa die Abendschicht bei den Kindern übernommen hat konnte ich mit Nele und Tobi die Feuershow ansehen- das erste Mal seit Jahren mal wieder, bisher habe ich das Babysitten übernommen 😀 War richtig super und hat viel Spass gemacht!

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Bis mitten in die Nacht haben wir noch gequatscht , bis Nele dann nach Hause gefahren ist und wir hundemüde auf unseren Klappmatratzen- äh- zusammengeklappt sind 😀

Das war ein wirklich schönes Wochenende- zumindest bis auf Krümels Laune am Sonntag. Eine geschlagene Stunde hat er nach dem Aufstehen geschrieen- wir hatten im Nachbarlager schon Publikum, die uns angefeuert hatten 😉

Irgendwann war es dann auch gut, aber leider war er allgemein ziemlich knatschig, was dann immer heisst dass er auf meine Arm will- immer. Naja.

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Nachdem der offizielle Marktteil vorbei war mussten wir abbauen. Der große Sohn kam plötzlich mit einem kandierten Apfel an- den hate er vom Süßigkeitenstand bekommen, denn die konnten den nach dem Markt nicht mehr verkaufen, also haben sie die Reste an die Kinder verschenkt. Die anderen beiden wollten auch so einen , also ging er noch mal zurück und organisierte seinen Geschwistern ebenfalls einen Apfel 🙂

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Nachdem der Krümel ein Weilchen daran herumgeknabbert hatte gab er mir den Apfel un dich durfte ihn weiter essen. Ich hatte ja noch nie so einen weil ich immer dachte- naja, ein Apfel in rotem Zucker, so doll ist es vermutlich nicht… Aber das war wirklich tolles Zeug 🙂

Es war ein schöner Markt, es ist jedes Mal toll da, und es war für uns ein tolles Urlaubswochenende! Und nächstes Jahr fahren wir wieder nach Warendorf! Kommst Du mit, Nele? 🙂

Übrigens: Die ganze GUTEN Fotos in diesem Blog stammen von t0bY!, die anderen Bilder von Tobi und mir 😉

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Mittelaltermarkt

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Schön wars, wenn auch recht nass…

Tobi, ein Freund der Familie, und A., eine Freundin des großen Sohnes waren mit von der Partie! Für A. war es das erste Mal so „richtig im Mittelalter“, und es war ihr auch etwas suspekt am Anfang, dass sie so seltsame Dinge wie eine Gugel tragen soll… Aber sie hat sich ganz schnell eingefunden und es hat ihr großen Spass gemacht! 🙂

Dieses schwarzgelbe Tierchen bei den Fotos hat übrigens für einige Aufregung gesorgt. Es handelt sich um eine Chamäleon-Handpuppe, die der Krümel „Han Solo“ getauft hat *augenroll* 😉

Als es am ersten Abend so richtig düster wurde kam eine junge Frau an unserem Lager vorbei- um auf die Dixiklos zu gelangen musste man bei unserem Lager vorbei. Plötzlich flitzte sie in die andere Richtung zurück und sagte: „Neeee, da gehe ich nicht alleine hin! Da hab ich Angst!“ Ich war etwas irritiert, auch wenn Dixiklos nicht das schönste sind was einem passieren kann, soooo schrecklich sind die nicht…?!? Ich ging auf jeden Fall mal mit der Taschenlampe gucken, fand aber nix in direkter Dixikloumgebung.

Sie kam zurück mit einer ganzen Delegation Rittern, die sich um eine Stelle im Gras herum gruppierten.  Das Mädel rief ihnen zu: „Das Tier das ich gesehen habe ich RIIIESIG und schwarz-gelb!“

Innerlich dachte ich noch: „Weiber, haben echt Angst vor allem!“ ;-), da riefen die Rittersleut schon: „Da ist es- wow, ja, das ist groß! Es ist ein….Frosch, glaube ich…. nein, es hat ja einen Schwanz…“ Sie mussten es wohl vorsichtig angetippt haben, denn plötzlich lachten sie und riefen: „Es ist ein Stofftier!“

Da fiel mir dann auf, dass der Krümel Han Solo schon nicht mehr den ganzen Abend herumgeschleppt hat… er hatte ihn mitten auf der Wiese vor den Dixis liegen gelassen… Uuuuuuupps… da hat er wohl zu einem kleinen Schock in den Abendstunden geführt 😉 Dem Mädel war es auch enorm peinlich, mehrere Lager aufgescheucht zu haben, weil sie Angst vor einem Stofftier hatte 😉 Aber zugegebener Weise- Han Solo sieht auch relativ lebendig aus 🙂

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Nähbilanz der letzten Tage

Das gewünschte Geburtstagskleid für das Nachbarsmädchen. Ziemlich rosa, aber so mag man es da, also mach ich das auch 🙂 War ein Bombenerfolg 😀 Das Pferd das ich aufgenäht habe ist von einem Pulli, der so dermaßen vermatscht war dass keine Flecken mehr heraus gingen. Das Pferd war aber noch gut, also habe ich es abgeschnitten und in meine „kann man noch mal verwenden“ Box getan. Lustig ist, dass der Pulli vorher dem Nachbarsmädchen gehört hat, die jetzt das Kleid trägt- und sie und ihre Mutter überlegten tatsächlich, warum sie das Bild irgendwo her kennen 😉

Mittelaltergewandung, von links nach rechts: ein einfacher Halbkreismantel fürs Nachbarsmädchen, eine Leinenhose für den großen Sohn, zwei Überkleider fürs Nachbarsmädchen, dazu passend zwei Unterkleider, eines mit langen und eines mit kurzen Ärmeln, daneben ein Überkleid für die Tochter, ganz rechts eine Gugel fürs Nachbarsmädchen. Auf den Überkleidern ist am Halsausschnitt noch mit Nähten dekoriert, ganz zart, man sieht es nur in Nahansicht, aber ich bin zu doof es schön zu fotografieren….

Ein langes Unterkleid für die Tochter- ein kurzärmeliges hat sie ja schon bekommen– und ein zartlila Überkleid. Der zartlila Leinenstoff war ein Reststück das ich mal so mitgebracht hatte, aber dann dachte ich dass es dafür such nicht schaden würde 😉 Der Schlitz am Halsausschnitt wird noch mit Fibeln geschlossen, das hängt nur jetzt so locker herunter. Eigentlich sitzt es fester!

Das Jungenkleid für den Nachbarsjungen. Es ist ein ganz einfaches Hängerchen aus Baumwollflanell, wunderbar weich! Ich habe mich mit Dekorationen etwas zurück gehalten damit es auch wirklich nicht mädchenhaft wirkt. Ich denke aber, dass der Tiger, den ich aufgenäht habe, „männlich“ genug aussieht 😉 Eine Tasche musste aber sein, zum Steine sammeln oder Käfer reinstecken, oder Blutegel, was sich halt grade so findet 😉 An den Schultern wird es mit Kam Snaps geschlossen- es musste auf jeden Fall weit sein und gut an- und auszuziehen, denn der Junge kann enge Kleidung nicht ausstehen! Morgen werde ich es mal übergeben, ich bin wirklich gespannt auf die Reaktion! Achso: der Tiger war ebenfalls mal von einem Kinderpulli, aber der Pulli war mir immer zu hässlich und aus so nem fiesen Stoff, deswegen musste er sterben. Der Tiger durfte allerdings in meiner Sammelbox weiter leben und freute sich sehr, wieder verwendet zu werden 😀 Er ist schon oft aus der Kiste herausgeholt worden und irgendwo rangehalten worden, aber erst heute passte es wirklich!

Hm, irgendwie finde ich grade, dass es so gar nicht mehr so viel wirkt… Wie auch immer. Die Kinder sind jetzt relativ gut ausgestattet, ich muss noch mal sehen ob nicht doch noch die ein oder andere Tunika für den Sohn fehlt….

Dem Superpapa ist- auf mein Nachfragen hin allerdings- auch aufgefallen, dass seine Untertunikas mittlerweile etwas abgetragen sind- 10 Jahre hinterlassen ganz einfach Spuren… Und weil dieses Leinen so wunderschön fällt und ganz weich ist bin ich heute gleich noch einmal zum Laden und habe weiteres Leinen für große Männertunikas erstanden… das Nähen hat also noch kein Ende, aber ich werde es tatsächlich schaffen bis zum Markt ohne Hektik alles fertig zu bekommen. Krass, was? Das hatte ich ja seit Jahren nicht mehr! 😉

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So viel Sand…

… und keine Förmchen…

Echt mal, ich hätte im Moment mal wieder so viel zu Erzählen (vor allem über den Malrobotor 😉 ), aber ich schaffe es einfach nicht…. zu viel anderes zu tun. Vielleicht einmal in Kurzform… edit: Ja, tatsächlich, das hier IST die Kurzform…

  • Gestern fingen die Renovierungsarbeiten an- alle alten und sinnlosen Verrohrungen wurden entfernt, und das waren VIELE!! Außerdem die Löcher für die Leitungen gestemmt, in Wände und Böden… Der Spülkasten hängt auch bereits. Morgen wird dann alles soweit fertig gemacht, dass nächste Woche der Fliesenleger kommen kann!
  • Baustaub! Überall Baustaub!!! Und keine Zeit zum Putzen…
  • Spontan mussten wir die Nachbarskinder für ein Paar Stunden übernehmen, weil ein Notfall in der Familie war- kein Ding, das tun wir natürlich auch gerne auch wenn es wirklich anstrengende Kinder sind. Heisst nur: Der komplette Tag ist anders verlaufen als geplant.
  • Sagte ich schon mal: „Baustaub! Überall Baustaub!!! Und keine Zeit zum Putzen…“ ?
  • Kinder-Mittelaltergewandungen sind nahezu fertig genäht, für das Nachbarsmädchen (ein anderes als die zwei oben genannten 😉 ) war heute Abend erste Anprobe. Auch wenns super aussah- ich habe mich bei einem Unterkleid völlig vertan und es ist zu eng am Oberkörper. Gut dass ich das rechtzeitig gemerkt habe, also habe ich es heute noch ändern können!
  • Das Geburtstagsgeschenk- Kleid für  das eine Nachbarsmädchen  ist wie eine Bombe eingeschlagen: „Sooooo etwas wunderschönes kann man einfach nirgendwo kaufen!“ sagte ihre Mutter. Ich freu mich dass es gefällt, auch wenns mir zu rosa wäre 😉
  • Fäden und Fussel! Überall Fäden und Fussel!
  • Bilder von allem- Badezimmer und Kleidungsdinge- gibt es falls sich irgendwann mal ein Zeitfenster auftut.
  • Aber erst einmal kommen morgen sehr, sehr früh Freunde der Tochter- höchstwahrscheinlich. Denn morgen ist, so steht es in meinem Kalender, der KiGa zu. Brückentag. Im Kalender der Eltern der Jungs steht allerdings: KiGa auf. WENN also morgen der KiGa tatsächlich zu ist kommen die Jungs zu uns- denn beide Eltern müssen arbeiten und können auf keinen Fall die Kinder mitnehmen. Kein Problem, wir sind hier doch gerne Auffangstation für Kinder :-p Und ein bis sieben Kinder mehr, was macht das schon… 😉
  • Der große Sohn hat heute mit den Nachbarskindern, mit denen er mal im Wald war, hübsche Wasserwürmer mitgebracht. Totaaaaal niedliche Tiere. Musst Du Dir mal anschauen, Mama! Guck, sitzt hier auch einer von auf meiner Hand! …und ich schaue, und sehe, dass sie BLUTEGEL mitgebracht haben… WÄHHH!!!! Hallo Frau_Mahlzahn, wie kommt es nur, dass ich sofort dabei an Dich denken musste? (bzw an den Mo 😉 )
  • Die Tochter und eines der vielen Nachbarsmädchen *gg* haben heute eine komplette Cremedose im Kinderzimmer geleert- auf sich drauf, auf Spielzeug, in den Teppich einmassiert, in die Klamotten, auf dem Waschbecken und Wasserhahn verteilt… Da lacht das Mutterherz….
  • Am Wochenende ist hier auch Full House, mal sehen ob ich dazu komme die Bude betretbar zu machen, oder ob Shila und Familie sich durch die Baustaubverwehungen und über die Wäscheberge und Flusenwälder kämpfen muss….
  • Und jetzt: Nähmaschine wegräumen, und ab in die Heia. Der Tag beginnt früh, trotz Brückentag…
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Doch keine sieben Sachen…

…einfach viel zu viel zu tun! Momentan mal wieder: Nähen. Aktueller Stand: 3 Kleider sind fertig. Ein rosafarbenes Hängerchen als Geburtstagsgeschenk fürs rosafarbene Nachbarsmädchen, zwei Mittelalterunterkleider, eines langärmelig, eines kurzärmelig, für ein anderes Nachbarmädchen, das im Juli mit uns zum Mittelaltermarkt nach Warendorf fährt. Ist eine Freundin vom großen Sohn, und weil der Markt an seinem Geburtstag stattfindet durfte er sich jemanden mitnehmen. Für sie kommen noch zwei Überkleidchen, ein Umhang, und eine Gugel dazu, denn sie braucht ja Komplettausstattung, weil wir in ihrer Größe nix da haben. Weiterhin stehen noch aus: Eine weitere Hose für den großen Sohn, ein langes Unterkleidchen für die Tochter, eventuell noch Überkleider, denn die, die sie jetzt trägt hat sie schon seit 2 Jahren und passen zwar obenrum, sind aber doch etwas kurz…
Dann braucht das Himmelbett des rosafarbenen Nachbarmädchens noch ein Kissen, aber das stand schon seit Ewigkeiten aus, aber ich hatte noch nie Zeit das zu nähen.

Nicht nötig, aber irgendwie witzig wäre es noch, das gewünschte Kleidchen für den Bruder des rosafarbenen Nachbarmädchens zu nähen. Als ich seine große Schwester für das Hängerchen ausgemessen habe kam er danach zu mir und fragte vorsichtig, ob ich ihn auch mal messen würde. Nur aus Spass fragte ich, ob er auch ein Kleidchen haben wollte- denn zumindest was die Einstellung zu Jungs und rosa angeht weiß ich, dass der Vater das nicht soooo dolle findet. Aber der Junge nickte nur ganz verschämt und sagte, dass er sehr gerne ein Kleidchen hätte. Und seine Schwester kam ihm gleich zur Hilfe: „Näh ihm doch eines in blau!“ Und ich muss zugeben, dass mich das reizt: ein nicht-mädchenhaftes Kleid für einen Jungen zu nähen! Mal sehen ob aus dem Projekt etwas wird 😀

Fotos von dem genähten folgen dann demnächst 🙂

t0bY!, Dein Malroboter kommt noch, wenn ich lang genug Zeit am Rechner habe um das auch alles hochzuladen – momentan ist mit unserer Internetlage kein (richtig gutes) Internet vom Lappi möglich… 🙁

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Weg

Und zwar zu Freunden dahin!

Wir machen eine Woche Urlaub im Odenwald, bevor wir dann hier sind:

Kinderburgfest

Sonntag, 21. August 2011,
ab 11. Uhr
Eintritt Kinder: 3,50 Euro – Erwachsene frei

„Auch in diesem Jahr führen wir eine Veranstaltung speziell für Kinder ab 3 Jahren durch. In dem authentischen Ambiente der Veste Otzberg erfahren die Kinder in spielerischer Form das Leben auf der Burg im Mittelalter mit zahlreichen Spiel- und Bastelangeboten. Verschiedene Aktionen zum Thema Fledermaus, speziell für die kleinen Fledermausforscher.“

Wer also in der Nähe ist und Spass am Mittelalter hat (und eventuell auch noch Kinder ab drei Jahren hat 😉 ), dem kann ich dieses Kinderfest nur ans Herz legen! Unsere Kinder werden dort auch herumwuseln und viel erleben! Fledermausforscher, das ist etwas für das große Kind! Und einen Alchemist gibt es dort übrigens auch zu sehen… 😉

Tschüss dann, bis zum 22.8.!

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Packen

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Für 2 Wochen Urlaub haben wir deutlich (deutlich!!!) weniger Gepäck gehabt als für 3 Tage Mittelaltermarkt. Und da sind noch nicht mal die Möbel und Zeltstangen und die Feuerstelle dabei……

Und vor genau drei Wochen, als wir den letzten Tag vor dem Urlaub hatten, hat sich das kleine Kind den Ellenbogen geprellt. Heute, am Tag vor dem Mittelalterwochenende- ein Feiertag, wohlgemerkt- hat sie keine nennenswerten Stürze gehabt. Keine Unfälle, nichts. Es könnte alles so schön sein… und dann entdecke ich Soor im Mund des Krümels. Gnarf… aber kein Wunder, bei dem was er alles anleckt.

Ich habe bei der Notdienstapotheke angerufen und erfahren können, dass es das Medikament frei in der Apotheke zu verkaufen gibt, und ich ein Rezept nachreichen kann. Müssen wir also NICHT morgen in ein überfülltes Kinderarztwartezimmer…

Aber es ist wirklich immer irgend etwas. Zum Glück ist es dieses mal nur lästig und nicht wirklich schlimm!

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Karnevalsprojekte

Letztes Jahr hatte ich zwei kleine (bzw eigentlich ziemlich große…) Erdbeeren im Haus. Die diesjährigen Kostümwünsche der Kinder:

Sohn (groß): Ritter! Sollte kein Problem sein, Mittelalterklamotten kann ich nähen, und ein Kettenhemd aus Draht häkeln schaffe ich auch, nicht wahr, Miriam? (Das war ein Witz, ich häkele natürlich KEIN Kettenhemd, weder aus Draht noch aus sonstwas 😉 Ich STRICKE!!! (nochn Witz 😉 ))

Tochter: Drache! „Dann kann ich nämlich Prinzessinnen fressen, Mama!“ Da wird sie sicher einiges zu tun haben an Karneval. Und ich vorher, denn ich muss noch die Feinheiten des Kostüms austüfteln. Ne Grundidee habe ich schon!

Sohn (winzig): Baby mit rotem Punkt auf der Nase! Oder grünem. Oder anders farbig. Solange er noch so klein ist und nicht einmal stehen kann sehe ich es nicht ein, ein Kostüm zu nähen! Er sieht so, wie er ist, am allerniedlichsten aus. Das sage ich ihm auch nur  3874672974x am Tag, also echt selten!

Ich freue mich schon auf das Nähen und auf die Gesichter der Kinder, wenn sie sich verkleiden dürfen!

Die Kostüme wandern hinterher übrigens immer in unsere Verkleidekiste! Die wird hier sehr Regelmäßig benutzt, was mich wirklich freut! Verkleiden macht den zweien einen riesen Spass!

Solch eine Verkleidekiste hieß bei uns früher übrigens „Klunterkett“ (falls man das so schreibt…). Woher kommt das eigentlich, Mama?

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Überraschung am Mittag!

Heute fand ich dieses kryptische Gekrakel in meinem Briefkasten:

Wegen des Wortes „Hermes“ war mir irgendwie klar, dass ich wohl ein Päckchen bekommen haben musste. Aber wo ist es gelandet??? Ich habe bei den Nachbarn geklingelt- und siehe da, da war das Päckchen! Ganz schön groß, und von Heike… Was wohl drin ist…?

Ooooh, toll, Zeitung! Das habe ich mir schon immer gewünscht!! 😉 Oder ist da etwas drin verpackt?*gg* Ja, da ist ja schon mal ein Brief:

An dieser Stelle musste ich erstmal ordentlich lachen… 🙂 Ich glaube, auch Heike ist vom Räumwahn, ausgelöst von der Ordnungshüterin, angesteckt worden… und torpediert meine Ausmistversuche 😉 Aber erst mal weiter reinschauen:

Ooooooh, wie schön! Alles nur tolle Sachen 🙂 Danke Heike, das können wir natürlich tatsächlich brauchen! (Aber das wusstest Du ja 😉 ) Vor allem die Hängeöllampe hats mir angetan, und jetzt freue ich mich noch mehr darauf, wenn wir das nächste mal mit dem Lager unterwegs sind!!

Entsorgen wollte ich erstmal eigentlich nix… aber dann war da in der Küche an einer Stelle plötzlich extrem viel Schwerkraft, und da hats den einen Tonbecher leider ziemlich schnell nach unten gezogen. Verherend für den Becher…

Die Kinder hatten damit übrigens nichts zu tun, da waren sie im Kindergarten… Und IIICH war das natürlich auch nicht, das ist ganz von alleine passiert… 😉

Liebe Heike, danke schön! Es war wirklich eine sehr schöne Überraschung!!

(P.s.: Wo bleibt Dein Blog?!? 😉 )

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