Category Archives: meine anderen Kinder

Ein ganz normaler Freitagnachmittag

…im Hause Maufeline. Kein Karneval, kein Halloween, nur so :D

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Seifenblasenschaumwürmer, auch genannt Otto

Heute hab ich bei der Bommelfrau was tolles gesehen, und weil ich grade nach einer Beschäftigung gesucht habe, die die Kinder im Garten unternehmen können, bei denen die Tochter nicht mein Tageskind ansteckt und die außerdem nicht allzu kraftraubend ist (die Tochter ist nämlich noch – oder schon wieder?- echt schlapp) hab ich es losgebastelt, noch bevor ich den kompletten Blogpost gelesen hatte. Und es hatte sich gelohnt, die ganze Familie hatte Spass! :D

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Otto heissen die Dinger übrigens deswegen, weil der Sohn sie so genannt hat. Und dann ging er mit Stöcken auf Ottojagd :D

Die Ottos glitzerten in der Sonne, leider habe ich das nicht fotografieren können, aber die Tochter war schwerstens entzückt! ;-)

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Kleiner Schreck…

Die Tochter und N., mein Tageskind, spielen draußen auf dem Podest oben an der Schaukel.

Während ich in der Küche am Fenster stehe und koche schaue ich dann auch einmal hinaus- und sehe N auf dem Boden im Sand vor dem Podest liegen, mit dem Gesicht nach unten, die Arme und Beine seltsam angewinkelt.

Ich reiße das Fenster auf und höre schon die Tochter rufen: “N, steh doch auf, N, was ist los? Oh N, sag doch was!!!” Aber er bleibt liegen und rührt sich keinen Millimeter… Mein Herz beginnt zu rasen.

Grade als ich losrennen will höre ich noch die Tochter: “So, N, genug, jetzt stehst Du auf und machst den Dreck ab, wie siehst Du denn Aus?” N steht auf, klopft sich ab, und sagt: “Ja, Mutter, ich komme wieder rein zu Dir ins Haus!”

…die Kinder haben Vater, Mutter und Kind gespielt, und das Kind, N, hatte einen Unfall.

Einen täuschend echt aussehenden Unfall….

(Warum spielen die nur dauernd Unfall und Verletzen?!?)

(Spätestens jetzt habe ich mein erstes graues Haar…)

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Schnippselei

Von mehreren Seiten habe ich jetzt mitbekommen, wie schwierig es für Kinder mit verschiedensten Behinderungen ist, in die jeweils passende Schule zu kommen. Auch wenn sie ein Recht auf normale Schule haben- es ist eben nicht in jedem Fall die beste Lösung. Wenn man dann endlich eine Schule gefunden hat, die zu den persönlichen Bedürfnissen der Kinder passen heisst das aber noch lange nicht dass das auch klappt- vor allem, wenn schulpolitische Dinge eine Rolle spielen… So soll ein normalbegabtes autistisches  Kind auf eine Lernbehindertenschule gehen- da ist doch ärger vorprogrammiert! Ein anderer Fall: ein lernbehindertes Kind darf nicht auf die LBSchule, weil die Rektorin der “normalem” Schule, die für die Anmedung in der LBSchule zuständig gewesen wäre, das einfach nicht gemacht hat. Sie möchte das lernbehinderte Kind nämlich in ihrer Schule haben, damit die Schule nicht geschlossen wird- und dafür fehlte ihr genau ein Kind. In beiden Fällen sind das NICHT die idealen Schulen für die Kinder, aus verschiedensten Gründen. Aber schlaue Leute, die die Kinder nicht kennen, haben anders entschieden- Hugh.  Ich kann das wirklich so gar nicht fassen und bin jedes Mal sprachlos, wenn ich das höre.

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Der Krümel hat neue Worte: “Blau” bedeutet blau, aber er spricht das l in blau immer so niedlich aus, so dass die Zunge jedes Mal komplett aus dem Mund heraus kommt :-)
Heute morgen wollte er seine Milchflasche abstellen, und da sagte er “delle hin”.
Wenn er sich weh getan hat oder ihm Wurststückchen an den Fingern hängen sagt er gerne mal “Da, Aua!”. Wenn ich puste, dann ist es direkt “bessa”.
Wenn der Superpapa fragt, wer Rührei essen möchte ruft der Krümel immer “Ich!” (Und wenn das Rührei dann vor ihm liegt jubiliert er jedes Mal “WOW, Ei!”)
Laserschwerter, Raumschiffe und Darth Vader machen “flummflummflumm” :D

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TKKG ist wirklich ganz extrem schrecklich. Schon die scheppernde Anfangsmusik ist doof, und der Text charakterisiert die Typen ganz gut. Tarzan ist der Obermacker, der allen in die Fresse haut (“Ich kann Judo!!!!” …was ja auch sonst niemand auf der Welt kann, deswegen gewinnt er auch gegen 4 Kerls gleichzeitig…), er kann Lösungen für Probleme finden, zu denen er gar nicht alle Informationen hat- aber er hat Intuitiom, und liegt deswegen nie daneben. Einfach ein super Typ eben…nicht.
Karl der Computer muss ständig alles wissen, aber kein Problem, er weiß eh schon alles und muss nie recherchieren. Toll, so ein Computergehirn! Naja, sonst kann er nix, aber muss man ja auch nicht.
Klößchen kann auch nichts, außer Schokolade essen. 10-15 Tafeln pro Tag. Was für eine grandiose Eigenschaft. Achja, er kann doch etwas: in Kellerfenstern stecken bleiben.
Gabi als Freundin von Tarzan… muss nichts weiter können. Zu den gefährlichen Abenteuern darf sie sowieso nicht mit. Das ist nämlich nichts für Mädchen! Ach doch, sie hat eine ganz wichtige Eigenschaft: Ihr Vater ist Kommissar!
Super auch, dass in jeder Folge mehrere Verbrechen geschehen, und ständig alle miteinander zu tun haben, auf irgend eine Weise. Und immer heisst es 2 Minuten, bevor der Endgegner besiegt ist: Jetzt haben wir zwar dieses und jenes gelöst, aber dem Hauptproblem sind wir keinen Schritt näher gekommen… Praktischer Weise sind die ganzen Antagonisten aber sowieso schon bekannt aus den bereits gelösten Nebenfällen…

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Letzten Donnerstag haben wir unsere Babysitterin da gehabt. Wir haben ein Weilchen überlegt, was wir denn in der Zeit tun und wo wir hin fahren. Schon wieder Kino, oder schon wieder essen gehen? Hm, irgendwie nicht. Spazieren gehen? Gute Idee, aber im Regen…? Also haben wir etwas ganz verwegenes gemacht: wir sind zu Hause geblieben!!! Wir haben uns im Nähzimmer “eingesperrt” und dort Spiele gespielt! Und Pralinen gegessen, sogar zwei Stück! (das sind besonders tolle Pralinen, da gönnen der Superpapa und ich uns jeweils nur eine halbe pro Tag zusammen). Und- ich habe Qwirkle gewonnen. Haushoch Wieder total knapp…

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Am vorletzten Samstag hat der große Sohn endlich mal Gelegenheit gehabt, ein Schlagzeug auszutesten. Eigentlich war es sein Wunsch, Schlagzeug zu lernen, aber jetzt hat er erst mal mit Keyboard angefangen, weil die Musikschule da mit der Schule zusammenarbeitet und es direkt nach dem Unterricht anbietet. Und- was für ein Glück, dass es Keyboard geworden ist. Denn obwohl er die Gelegenheit gehabt hätte, Schlagzeug mal auszuprobieren, es war ihm so viel zu laut, dass er sich nicht getraut hat, selber mal zu trommeln… Nunja, so ist es ja auch gut, das heisst er muss nicht Keyboard als “bis ich Schlagzeug lernen kann” Ersatz- Instrument sehen, sondern er kann sich darauf konzentrieren. Und weil er sich wirklich gut schlägt bisher denke ich ist das auch in Ordnung! Aber dann muss eines der anderen zwei Kinder Schlagzeug lernen. Und das jeweils andere Gitarre! Ich will meine Hausband haben ;-)

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Schon vor ner ganzen Weile kam dieses bei uns an:

Danke Stephanie für diese großartige Leihgabe! Der Sohn lacht oft Tränen, wenn wir in dem Buch lesen, und ich lache mich ebenfalls schlapp (wenn auch häufig zusätzlich an anderen Stellen als er- diese Wortwahl ist oft einfach zum schießen :D ). Weit sind wir aber noch nicht gekommen, weil leider irgendwie etwas die Ruhe fehlt. Aber es wird, und der Sohn liest auch selber schon vor (auch ein Grund dafür, dass es etwas länger dauert ;-) )

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“Mama, die E. aus meiner Klasse ist mit dem Papiertieger (anm: der Lese- und  Schreibübordner in der ersten Klasse) schon fertig, deswegen wollte ich auch schon fertig sein!” Deswegen ist sein Papiertieger und der Hör-Schreib-Seh- Pass (auch sowas zum Schreiben üben) bereits vollständig. Die Dinger sind übrigens dazu ausgelegt, dass die Erstklässler sich damit im gesamten ersten Schuljahr beschäftigen… Jetzt gibts reguläre Sonderaufgaben… Irgendetwas muss er ja in der Zeit tun ;-)

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“Toll Mama!!” sprach die Tochter, während sie meine Beine umklammerte und in Richtung meines Bauchnabels nach oben schaute, “Wir sind beinahe gleich groß!” :D

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Das Töchterlein wünscht sich Ohrringe. Tatsächlich wünscht sie sich schon viel länger Ohrringe als sie sich Barbies wünschte. Oma M hatte ihr versprochen, ihr zu ihrem 4. Geburtstag Ohrringe (und das Stechen lassen) zu schenken. Das ist jetzt schon eine Weile her, der 4. Geburtstag ebenfalls… Aber jetzt erst habe ich in der Stadt einen Laden gefunden, der das auch schon bei Kleinkindern macht- ab drei Jahren.  Weil die Tochter immer und immer wieder von Ohrringen sprach habe ich mich also mit ihr hingesetzt und ihr erklärt, wie das so ist. Denn schließlich werden da ja im Endeffekt Nadeln durch die Ohrläppchen gestochen, und das tut weh. Mehrmals, zu verschiedensten Gelegenheiten habe ich das mit dem “Das tut aber weh!” Angeführt. Die Tochter lässt sich davon nicht abschrecken- sie hätte gerne Marienkäferohrringe. Oder Erdbeeren. Der Wunsch rückt keinen Millimeter weg… also wirds hier vermutlich demnächst ein Mädchen mit Ohrringen geben. Mal sehen wann es sich anbietet. Vielleicht ist das ja auch mal eine Gelegenheit für mich, wieder Ohrringe zu besorgen? Ich habe nämlich von meinen Lieblingsohrringen jeweils nur noch ein Exemplar, die anderen haben mir meine diversen Kinder ausgerissen und für mich verloren… ich weiß gar nicht, ob meine Ohrringlöcher überhaupt noch existieren…

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Achja, im Kino war die Tochter. Am Freitag das erste Mal, zusammen mit ihren Freundinnen. Wir haben “Kleiner starker Panda” gesehen, weil ich gehofft habe, dass der Film nicht zu actiongeladen ist- das veträgt das Töchterlein nämlich nicht. Die beiden anderen Mädels haben das dann auch ganz gut weggesteckt, nur meine Süße wusste die ganze Zeit nicht, ob sie weinen sollte oder nicht, hingucken oder nicht… es war ihr einfach zu spannend. Die ganze Zeit wurden die Pandas von einem Leopard verfolgt, der Anfangs sagte “Pandabären sind das leckerste, was ein Leopard essen kann”. Ständig hing also die Bedrohung in der Luft, dass der Leopard jeden Moment hervorspringt und diverse Pandas frisst. Außerdem, und das war ja die Hauptbedrohung, kam ständig die Flut und hat die Pandas aus ihrer Heimat vertrieben. Für die Tochter war der Film eher eine Tortur als ein Spass, und ich habe mehrmals überlegt- und sie auch gefragt- ob wir besser gehen sollen. Sie wollte aber trotzdem weiter gucken, wenn auch öfter mal mit dem Gesicht an meine Halsbeuge gedrückt, um nicht hingucken zu müssen. Im Endeffekt bin ich froh, dass wir es zu Ende gesehen haben, denn es ist- natürlich- gut ausgegangen, der Leopard ist einfach gegangen, die Pandas haben die neue Heimat gefunden. Die Tochter muss sich keine Sorgen mehr machen. Sie tat mir so leid, wie sie da gesessen hat, und es einfach schrecklich fand, aber auch nicht NICHT hingucken konnte. Den nächsten Kinofilm gibt es jetzt erst einmal noch laaaaaange nicht. Findet die Tochter übrigens gut.

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Ricki hat seine Depression überwunden  und kräht wieder aus vollem Halse – und wir freuen uns da sehr drüber! :D

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Neuer Freund

J wohnt bei uns auf der Straße. Er ist der Jüngste von 3 Brüdern, und anderthalb Jahre älter als der große Sohn. Als wir hier eingezogen sind war der große Sohn zweieinhalb Jahre alt, und wir haben versucht ob es klappt, dass die zwei miteinander spielen. Aber da J eben zwei größere Brüder hat war es ihm schnell zu langweilig mit meinem kleinen Eigenbrödler. Außerdem ist J schon immer ein Sportfreak gewesen, und der große Sohn eher sportfaul. J hat eine große Klappe und ist so ein Typ Supercool, der große Sohn war immer etwas eingeschüchtert davon.

Kurz gesagt, es klappte einfach nicht mit den zweien.

Seit einem halben Jahr gehen die zwei in die gleiche Klasse, die zwei fahren immer zusammen mit dem Bus nach Hause. Zeit genug sich aneinander zu gewöhnen. Heute haben sie sich dann Mittags auf der Straße getroffen und gleich miteinander gespielt. Hühner mussten gezeigt werden, die Werkbank getestet.

Irgendwann kamen die Jungs dann rein und spielten drinnen. Lego, Eisenbahn. Die kleineren Kinder, also die Tochter und N, schauten die Sendung mit dem Elefanten. J kam schauen, was die zwei so sehen. Der große Sohn meinte nur: “Komm, lass uns gehen, das ist was für BABYS!” Ich war irritiert “Siehst Du das nicht eigentlich gerne selber mal an, großer Sohn?” Er verdreht die Augen “Mamaaaaaa!” J meinte dazu nur, fast kleinlaut: “Also, ICH sehe das ganz gerne…”

Der Krümel, der im Wohnzimmer herum lief, musste auch einmal schauen, was die großen Jungs so tun- und der Größte fand den Kleinsten so richtig toll :D J spielte ganz oft mit dem Krümel, nahm ihn auf den Arm, kitzelte ihn, zeigte ihm Bücher. Der Krümel genoß die Aufmerksamkeit, und flitzte überall hin, wo J hinging.

Irgendwann wurde J zum Abendessen heimgerufen, und der Krümel winkte ihm hinterher.

Später kam J wieder und die großen Jungs spielten. Und dann spielte wieder der Krümel mit J. Zum Abendessen- unserem Abendessen- blieb J ebenfalls, und der Krümel wollte ständig auf seinen Schoß. Nach einer ganzen Weile musste J dann wirklich nach Hause. Er winkte, sagte tschüss zu allen- und der Krümel fing an bitterlich zu weinen. Er rannte hin und streckte seine Ärmchen nach J aus, wollte auf seinen Arm. Als er auf dem Arm war kuschelte und küsste er J. Als J dann wirklich ging war der Krümel gar nicht mehr zu trösten….

Gut dass J morgen wieder kommt ;-) Gut für den großen Sohn, und auch für den kleinen Sohn. Der große, coole J , der liebe nette Kerl!

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Ich hab ja sonst nix zu tun…

In den Weiten des WWW habe ich einmal etwas gesehen, was ich unbedingt nachmachen wollte- wo genau ich das gesehen habe weiß ich aber nicht mehr.

Ist eine witzige Sache, aber ganz schön aufwändig :-)

Die gelangweilten Gesichter liegen eher an der Müdigkeit des Kinderhaufens :-)

Der Krümel mochte lieber Trennkost. Wurst vorher- während des Spaghettireinpieksens-beim Essen dann die Nudeln von der Wurst trennen und beides auf den Boden schmeissen, und jede Erbse einzeln aufsammeln und in den Mund stecken. Auf den Löffel durften die Erbsen keinesfalls, das hätte den Geschmack ruiniert!

Ich glaube, das war eine einmalige Sache, diese Wurstnudeln… es war zwar witzig, aber der Effekt war jetzt nicht so überwältigend für die Kinder. Vielleicht sind die noch zu klein um es zu würdigen? Vielleicht probiere ich es in nem Jahr noch einmal aus oder so. Vielleicht- auch nicht :-)

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Nikolausabend

Gestern, am Nikolausabend kam er endlich, der Nikolaus! Die Kinder waren schon seit Tagen aufgeregt. Mein Tageskind N. hat den ganzen Vormittag (als er noch nicht bei uns war) gesagt, dass er immer lieb war, und dass der Nikolaus das weiß… stimmt doch, Mama….???? :-)

Seine Mama hat uns dann für Nachmittags noch einen Kuchen gebacken, so dass wir erst einmal gemütlich futtern konnten. (soweit die Hummeln in meiner Hose mich haben sitzen lassen :-) ) Der Superpapa kam extra zeitig von der Arbeit zurück, und Oma M. war auch dabei, darüber haben wir uns sehr gefreut!

Irgendwann klingelte dann seltsamerweise das Telefon einmal, was mich veranlasst hat dringend aufs Klo zu müssen…. ;-) denn oben wartete Onkel V. darauf, dass ich ihm das Kostüm, den Geschenkesack und einige Hinweise gebe :-)

Ich bin dann wieder runter gegangen und habe mein Stück Kuchen aufgegessen. Dann habe ich “gemerkt”, dass ja gleich der Nikolaus kommt, und alle Kinder aufs Sofa gebeten. Dort haben wir dann erst einmal die erste Strophe von “Lasst uns froh und munter sein” gesungen, bevor wir den Nikolaus hereingerufen haben!

Und dann kam er hinein…..

Er sagte etwas zu jedem Kind, wobei er sein goldenes Buch benutzte. (Der große Sohn war aber so aufgeregt, dass er dem Nikolaus am liebsten all die tollen Sachen selber erzählt hätte, die er so kann, und wie lieb er immer ist :-) )

Schließlich packte der Nikolaus für jeden einen Teller aus und ein Pixibuch!

Nachdem er noch die Wunschzettel und die gemalten Bilder der Kinder erhalten hat verabschiedete sich der Nikolaus und zog weiter…

Danke, lieber V., Du warst ein supertoller Nikolaus! Ich habe gesehen, dass DU AUCH ganz schön nervös warst, aber Du hast es einfach super klasse gemacht. Die Kinder waren so richtig in Deinem Bann. Vielen Dank für dieses schönste aller Nikolausgeschenke!

Sehr lustig war der Krümel. Der Nikolaus, der ja zu allen Kindern etwas gesagt hat, hat sich zuerst an den Kleinsten gewandt. Und immer, wenn der Nikolaus ihm etwas gesagt hat, wie gut er schon dieses und jenes kann, und dass er nicht immer hauen soll, immer dann antwortete der Krümel mit “Jooooa!” oder “Mhm!” an den passenden Stellen- es war zum schießen :-D

N. hat dem Nikolaus mit Begeisterung ein kleines Gedicht vorgetragen, und das hat der große Sohn als Ansporn genommen, ein Lichterlied, dass er in der Schule gelernt hat, vorzusingen- bzw vorzulesen, mit etwas Melodie, denn er konnte es ja noch nicht so gut. Das fand ich so süß von beiden :-)

Als die Kinder hinterher über ihren Tellern saßen meinte der große Sohn plötzlich: ” Mama, der Bart vom Ni…..” Ich habe schnell geschaltet und gesagt: “Egal was Du jetzt sagen willst, flüstere es mir bitte ins Ohr”! – und das war auch gut so. Denn er wollte uns mitteilen, dass der Bart ja garnicht echt war… ööööhm… ja…. das liegt daran, dass dem Nikolaus heute Morgen ein Missgeschick passiert ist- beim Beugen über den Adventskranz ist ihm leider ein Stück vom Bart angekokelt, so dass er alles abrasieren musste, aber weil er ja einen Bart braucht hat er sich diesen angezogen… Das darf nur keiner wissen, weil es ihm so peinlich ist!

Der Sohn meinte dazu nur “Oh…” ;-)

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Platt

Aufstehen, Kinder fertig machen, zur Schule und zum Kindergarten bringen. Dort erfahren, dass heute der Termin ist, an dem die Kinder fotografiert werden, nachmittags. Mist, das ist doch erst Ende November und nicht heute?!?! OH! Heute ist ja quasi schon Ende November…

Also schnell heim und mit der Mutter meines Tageskindes telefoniert- N muss eine Stunde früher da sein, damit wir auch zeitig im KiGa sind. Dann noch eben ein kurzes Frühstück, den Krümel im Kindersitz zum Schlafen gebracht, und ab zur Spielgruppe.

Nach der Spielgruppe erst gedacht, dass noch genügend Zeit zum Einkaufen ist- aber war es nicht, außerdem war der Krümel hungrig und quengelig. Also schnell heim, schnell kurzes Mittagessen, und ab ins Auto. Der große Sohn musste von der Musikschule abgeholt werden.

Weiter zum Bäcker, damit auch der große Sohn etwas zu Essen hat, schnell nach Hause düsen, dort im Auto auf N warten. N einpacken und losdüsen zum KiGa.

Dort im Getümmel mit den Kindern warten- bis sich S, die Erzieherin der Tochter, erbarmt und alle meine Kinder in der gelben Gruppe spielen durfen, während ich vorne wartete. Ja, alle Kinder- der Krümel hat ganz glücklich alleine in der Gruppe mit den Duplosteinen gespielt, ohne zu weinen oder Unsinn zu machen. Ich war erst skeptisch ob das klappt, aber es ging, auch ohne Mehrarbeit für S.

10 Minuten Mütterquatschpause für mich- im Stehen, weil ich irgendwie immer auf dem Sprung war in die Gruppe zurück zu rennen, falls es DOCH nicht klappt :-)

Dann fotografieren- erst alle vier zusammen, dann nur meine eigenen drei. Und immer Quatsch machen, damit alle Kinder lachen!!!!!

Kurz danach alle Kinder in die Gruppe zurück, da mussten die erst einmal aufräumen bevor wir fahren konnten.

Weiter zum Supermarkt, Einkaufen ohne Einkaufszettel aber mit 4 Kindern. Häfte vergessen…

Ab nach Hause, Kinder raus, Einkäufe raus, Kinder in den Garten, Einkäufe wegräumen.

Abendessen machen. Tisch decken. Essen aufdecken.

Kinder rufen, alle zusammen essen. Küche sauber machen. N nach Hause.

Hühner ins Bett, Kinder ins Bett, Mama aufs Sofa. Sitzen, Füße hoch.

Augen fallen zu.

Uff…

Morgen hätte ich gerne mal die eine oder andere Minute zum verschnaufen…

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Verwirrend…

Mein Tageskind ist grade da, und die Tochter und er spielen grade, dass sie jemand anderes sind. Die Tochter ist grade im Moment der große Sohn, N ist das kleine Kind, der Krümel ist N, und ich bin der Superpapa. Außerdem habe ich jedes Kind korrekt anzusprechen, und bekomme direkt ein “ööööööööööööööyyyyyyyyyyyyyyyyy, ich bin aber doch nicht derundder!” wenn ich falsch geraten habe…

*seufz*

Grade fiel mir die Rettung ein: ich sage einfach zu jedem Kind “mein Schatz”… ;-) Jetzt muss ich nur noch auf “Papa” reagieren….

Die zwei selber sind übrigens komplett sicher darin, sich gegenseitig zu benennen. Kein Ausrutscher passiert, wow.

Dafür sind die Gespräche dann aber um so lustiger:

  • Sie: “Guck mal hier, kleines Kind!”
  • Er: “Was ist denn los, großes Kind?”
  • Sie: “Weiß ICH doch nicht!”
  • Er: “Ja, das stimmt! Und ich sehe auch nichts was ich weiß!”
  • Sie: “Ja, genau!”

Äh. Gut :-)

 

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Laterne laufen

Nachdem letzte Woche Donnerstag der Kindergarten seinen Laternenumzug hatte war heute der große Martinsumzug der Grundschule dran. Den Krümel habe ich zu Hause gelassen beim Superpapa, mit beim Umzug waren der große Sohn, die Tochter und mein Tageskind.

Den Großen haben wir bei seiner Klassenlehrerin abgegeben, und mit den zwei anderen haben wir die Zeit bis zum Ende der Messe mit Spielplatzspielen vertrieben. Dann ging es auch schon los.

Aber irgendwie war die Tochter nicht so dolle gelaunt und wollte schon nach kurzer Zeit nicht mehr, also haben wir abgekürzt und noch etwas am Spielplatz gespielt.

Zum großen Feuer wollten dann aber alle wieder dabei sein!

Besonders toll war der Funkenflug!

Nachdem das Laternelaufen vorbei war holten wir noch den großen Sohn aus seiner Klasse ab, dann unsere Gewinne der Lotterie, danach gab es für die Kinder noch den Weckmann- und ab nach Hause.

Es war zwar schön, aber doch ziemlich lange. Zu Hause sind alle Kinder (die nicht abgeholt wurden ;-) ) ziemlich schnell todmüde ins Bettchen gefallen.

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