Archiv der Kategorie: Komische Leute

Too much information…

Heute, beim Sortieren von gespendeter Kleidung für die Kleiderbörse/ Flüchtlingshilfe kam eine ältere Dame an und brachte eine Tüte voller Kleidung. Offensichtlich wollte sie, dass wir ihre Sachen sofort vor ihren Augen begutachten und sortieren, und fing an auszupacken. Sowas ist zwar eher etwas unangenehm, weil viele Leute der Ansicht sind, dass ihre Sachen noch super sind, wir sie aber nicht nehmen weil sie zwar nicht kaputt, aber hoffnungslos unrettbar fleckig sind. Wenn die dann daneben stehen und sehen, dass wir rigoros sagen- weg damit! – ist das irgendwie peinlich für alle. Aber na gut, es war nur eine kleine Plastiktüte, und die Hälfte war eh Bettwäsche, die wir an dieser Stelle nicht annehmen können.

Ich sah mir also die Sachen an und kam an einen Stapel Unterhosen. Unterhosen sind ja eh immer eine Sache für sich, aber diese hier waren tatsächlich noch sehr sauber und sahen wie neu aus. Um das zu beweisen nahm die Dame eine der Unterhosen, hielt sie hoch und wedelte damit vor meiner Nase herum. „Sehen sie? Fast neu! Hab die noch nicht so lange, aber SOWAS trage ich heutzutage nicht mehr. Ich trage jetzt nur noch Strings!“

Ah.

Danke, jetzt weiß ich Bescheid.

(Außerdem hat sie sich netterweise angeboten, beim Kleidung sortieren zu helfen, kann aber leider keine Kleidung falten. Tja. )

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Planung ist alles

Der große Sohn schrieb heute seine erste Klassenarbeit an der neuen Schule.

Allerdings hat er auch eine entzündete Stelle, die immer schlimmer statt besser wurde. Also rief ich morgens beim Kinderarzt an, ob der da mal drauf gucken kann. Kein Problem, um 11.45 Uhr sei heute noch ein Termin frei. Prima, das kollidierte nicht mit der Klassenarbeit, er würde nur im Unterricht kurz fehlen, aber weil der Kinderarzt seine Praxis quasi direkt neben der Schule hat wäre er in Nullkommanix wieder da.

Ich rief noch in der Schule an, damit das Sekretariat bescheid weiß und schon mal den betreffenden Lehrer informieren kann, und damit der große Sohn auch weiß, wann er überhaupt abgeholt wird. Notiert wurde es, aber Lehrer informieren, das würde nicht gehen. „Und der große Sohn?“ Na, der würde das schon merken, wenn er abgeholt wird, sie gehen einfach zum Klassenraum.

Naja.

Ich habe ihn dann abgefangen, er durfte seine Sachen noch in die Klasse bringen, und wir sagten der Lehrerin bescheid, dass Sohn nun zum Arzt gehen würde.

„Aha. Naja, gut, dann soll er jetzt gehen. Aber beim nächsten Mal lasse ich ihn nur gehen, wenn der Arzttermin 2 Wochen vorher angekündigt ist!“

Ich: „…“

Wir klärten noch eben, dass es akut sei, und NEIN, er ist nicht ansteckend, und OBWOHL es akut ist,  ist er durchaus in der Lage, den Unterricht zu besuchen, und JA, trotzdem war es wichtig zum Arzt zu gehen, und nein, nachmittags war kein Termin frei…

Argh…

Auch der Kinderarzt guckte wie ein Auto, als ich ihm mitgeteilt habe, dass wir ab heute akute Beschwerden 2 Wochen vorher anzukündigen haben…

„Aber wehe Du bist dann nicht krank!“ sagte er grinsend zum großen Sohn…

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10 Dinge, die das Gärtnern/mein Garten mich gelehrt hat

Bei den Gärtnerinnen forderte Pia mich in den Kommentaren dazu auf, auch mal 10 Dinge aufzuschreiben, die mich das Gärtnern so gelehrt hat. Also, los gehts!

1.: „Kann man wie Spinat verwenden“ heisst noch lange nicht, dass es auch so schmeckt. Oder überhaupt schmeckt. Ja, ich schaue Dich an, Giersch, und Dich, Brennessel! Also doch weiterhin konventionell mit Stumpf und Stiel ausreißen und hoffen, jedes Wurzelfädchen erwischt zu haben.

(Zum Glück mögen die Kinder den Giersch. Ehrlich…die laufen quasi grasend… gierschend… im Garten herum, und wenn ich anmerke, dass es jetzt vielleicht auch mal gut sei, weil die Zähne so langsam ganz grün sind, meinen sie immer nur: „Aber is doch so lecker!!“ * schüttel * )

2.: Wenn ich im April glücklich denke, dass ich den Wildwuchs aber ECHT gut im Griff habe, dieses Jahr so, dann belehrt mich der Mai eines besseren. Je-des Mal!

3.: A Propos Wildwuchs: Ein Garten kann noch so wildromatisch verwuchert sein, wenn die Rasenfläche ordentlich gemäht ist sieht es gleich nach Parkanlage aus! Hach!!!!

4.: Auch wenn anderenorts das Töten leicht von der Hand geht, ich bin kein Fan davon, Käfer zu zerquetschen, Schnecken zu zerschneiden, Raupen zu zerschreddern. Ich sammele mit den Kindern vorsichtig die Tierchen ein, sachte, dass keinem ein Haar gekrümmt wird, denn es sind ja Lebewesen. Wir legen sie vorsichtig in ein Eimerchen oder in eine Dose. Dann bestaunen wir die kleinen Beinchen, die Flügelchen, de Fortbewegungsarten, und sind ganz eins mit der Natur…

…und wenn wir uns alles angeschaut haben, schütten wir den Hühnern das Festmahl aus Krabbeltieren ins Gehege und erfreuen uns am guten Appetit unserer gefiederten Freunde!

5.: Topinambur ist sehr vermehrungsfreudig, wird von Wühlmäusen gerne ausgegraben und in Vorratslagern versteckt, und dann hat man den ganzen Garten mit hübschen Topinamburpflanzen voll. Man kann die Knollen natürlich prima essen- roh und auch gekocht, aber sie machen unglaubliche Blähungen. Legendär ist Opas Suppe mit Topinambur, von denen die Kinder heute noch erzählen: „Erinnerst Du Dich noch an Opas Pups-Suppe?“ Ja. Tun wir alle. Sehr lebhaft…

6.: Wenn mich der Ausreißwahn packt, dann ist nichts mehr vor mir sicher,dann muss alles raus! Zum Glück haben wir genug wilde Stellen im Garten, die sogar mit meinem Ausreißwahn nie so ganz… ordentlich werden, so dass mir immer genug zum Ausreißen und abhacken bleiben wird! (Außerdem: Siehe Punkt zwei 😉 )

7.: Man kann einen absolut verwilderten Dschungelgarten tatsächlich in ein wunderschönes Stück Land verwandeln. Und ja, auch 1300 Quadratmeter Efeu, das über 150 noch auszureißenden Bäumen wächst, bekommt man in den Griff! Okay, weniger als 1300 Quadratmeter, irgendwo muss ja auch noch unser Haus stehen und so 😉 Aber! Efeu! Baumwurzeln! Nahezu weg!!

Oder um mal meinen Schwiegervater, mögeerinfriedenruhen, zu zitieren, der uns damals beim Hauskauf im Frühling dieses sagte: „Ihr müsst Euch damit echt keinen Stress machen, es muss ja nicht alles auf einmal gemacht werden! Wenn der Garten im Herbst fertig ist reicht das völlig!“ (Wir haben still in uns hineingelacht, und uns unseren Teil gedacht. Die Fertigstellung des Gartens hat dann auch nur wenige Jahre gebraucht, und immer noch gibt es eine wilde Ecke, in der noch viel Arbeit nötig ist… und wir wohnen hier schon 8 Jahre! Außerdem: Siehe Punkt zwei 😉 )

8.: Merke: Hänge kein Schild „Unkraut zu verkaufen, bitte selber pflücken“ in den Vorgarten, sonst könnten sich manche Nachbarn aufgefordert fühlen, ein paar Rosen abschneiden zu kommen…

9.: Spinat ernten, Wäschekörbe voll, und ihn zu Tiefkühlportionen für die Familie zu verarbeiten ist irgendwie wie Meditation. Klar, es ist viiiiel Arbeit, viel Gematsche und ziemlich zeitaufwändig- aber weil man ja weiß, dass das so ist nimmt man das so hin und macht einen Schritt, einen Atemzug, einen Besenstrich, bis die ganze Straße gefegt ist, und plötzlich ist man fertig, ohne dass man aus der Puste ist. .. Zumindest im Übertragenen Sinn, ganz frei nach Beppo Straßenkehrer. Und am Schluss hat man leckeren Spinat, den die ganze Familie gern isst!

10.: Gärtnern mit freilaufenden Hühnern ist immer ein Spass!

Wenn man buddelt hat man immer ein bis zwei Federbälle um die Beine, die aufgeregt das aufpicken, was man grade freigelegt hat, vorzugsweise das zappelnde da in der Erde. Und dann gucken die einen so lustig von der Seite an, wenn sie einen auffordern wollen, weiter zu buddeln!

Oder der Superpapa, der schreiend und mit den Armen wedelnd im Garten herum läuft, um seine geliebten Salatpflänzchen vor den gefiederten Monstern zu beschützen- Salat mögen die Damen nämlich genau so gerne wie der Superpapa…

Ich sag ja- alles immer wieder ein lustiger Anblick, wenn man Hühner hat 😉

So, und weil das hier ja ein Stöckchen ist, das geworfen werden will, werfe ich es einmal zu Jana!

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Zoo und Raubvogelfütterung

Weil heute schönes Wetter war, und weil wir eh nochmal dahin wollten, sind wir heute mit dem Töchterlein und dem Krümel im Zoo gewesen. Es war ein BISSCHEN voll da, weil nur so ziemlich jede andere Familie der Umgebung die gleiche Idee hatte, aber wir konnten trotzdem alles sehen, was wir wollten .

Der große Sohn hat von vornherein gesagt, dass er nicht an einem Zoobesuch interessiert ist, also haben wir die Gelegenheit genutzt, dass er bei einem Freund übernachtet hat. Die Eltern hatten auch nichts dagegen dass wir den Großen auch noch den gesamten Tag dort parken, also ging es morgens direkt los.

Zumindest fast direkt- die erste Attraktion hatten wir morgens schon im Hühnergehege! Raubtierfütterung live!

Superpapa, der nach den Hühnern gesehen hat, kam plötzlich zu uns gerannt und rief: Da ist ein Habicht im Gehege!! Wir rannten sofort alle him um zu sehen- und tatsächlich, da hing ein Habicht am Zaun und versuchte wegzukommen. Er hatte ein Huhn gefrühstückt, wir hatten ihn gestört…

Superpapa versuchte, den Habicht aus dem Gehege zu dirigieren, mit einem Kissen, damit er ihn nicht verletzt. Der Habicht flatterte aber immer weg oder kletterte geschickt am Zaun herum. Jetzt ist mir auch klar, wie die Tiere immer hinkommen- wenn sie eine Lücke gefunden haben kriechen und klettern  sie tatsächlich so lange daran herum bis sie reinkommen. Irgendwann hatten wir ihn aber am Ausgang, und zu zweit haben wir es dann schließlich geschafft ihn herauszuscheuchen.

Dann ging es ans Hühnersuchen… außer Elsa, die im Moment im Nest sitzt und brütet haben wir erst mal keine Hühner gefunden…  Im Stall waren dann drei, in einer Hecke fanden sich noch zwei, aber wir haben Rex nicht gefunden…  Etwas besorgt suchten wir in allen Ecken, bis wir ihn endlich fanden, versteckt hinter und unter dem Hühnerstallausgang, man sah nur zitternde Schwanzfederspitzen…

Dann haben wir auch das Loch im Netz gefunden, wo der Habicht hineinkam, haben es zugebunden….

…und sind dann wirklich losgedüst , zum Zoo!

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Die Kinder haben vor dem Giraffengehege die Route geplant =)

Hier sieht man: Pinguine vor Pinguinbecken 🙂 Der Krümel ist im KiGa in der Pinguingruppe, und zufälligerweise ist die Tochter inder Schule in der Pinguinklasse gelandet- beide freuen sich,das gleiche „Wappentier“ zu haben und waren deswegen ganz besonders angetan von den lustig planschenden Pinguinen im Zoo =) (Auch, wenn man die auf dem Foto eher nicht sieht, und Krümel wieder im Quatschmachmodus war 😉 )

 

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Im Streichelzoo lag dann EIN Schaf, das sich geduldig hat streicheln lassen. Alle anderen Tiere waren nebenan auf einer Wiese und wollten ihre Ruhe haben 🙂

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„Toll“ war die Mutter von dem kleinen Kind auf dem Foto… das Kind lag halb auf dem Schaf, weil es kuscheln wollte, und ein Mädchen meinte, dass das für das Schaf doch sicher zu schwer sei, wenn sich ein Kind auf das Schaf legt- fand die Mutter nicht, und außerdem sei das Schaf doch extra dafür geboren, gestreichelt zu werden. Ist ja schließlich eine spezielle Züchtung. Hmja. Sicher….

Nachmittags verließen wir dann den Zoo und wollten wieder mit der S-Bahn nach Hause fahren…. nur um festzustellen, dass unsere geplante Bahn gar nicht bis zu uns nach Hause fahren würde, sondern auf halber Strecke enden würde. Toll…

Also noch in ein Café und Pause machen, und dann aber wirklich nach Hause!

… nach den guten 10 Minuten Verspätung, die die Bahn hatte…

Irgendwann haben wir es aber tatsächlich geschafft, ich habe die Kinder in die Badewanne gepackt, während Superpapa den Großen abgeholt hat.

Superpapa und der Große besuchten dann noch die Eisdiele, die heute das letzte mal vor der Winterpause offen hatte- und wurden dort „genötigt“, die Eisreste aufzuessen („Die Sorte hier haben Sie noch nie probiert, und das hier auch nicht, und das hier….“ 😉 ) Danach gab es noch Eis für die ganze Familie mit nach Hause („Nehmen Sie doch den anderen auch noch was mit!!“).

Jetzt sitze ich hier mit einem Eiskaffee am Laptop (Im Bett, eingekuschelt :D) und blogge vor mich hin. Was für ein (hauptsächlich) schöner Tag! (Aber arme Huhnis…. )

 

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Urlaubsreif

Ich finde, es sagt ziemlich viel aus… wenn einem die Kassiererin im Supermarkt montags morgens ein schönes Wochenende wünscht….

…und man ihr aus vollem Herzen ein „Gleichfalls!“ wünscht…

Bald… 😉

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Mein Flehen wurde erhört!

In unseren aktuellen Fußballsammelpäckchen haben wir gestern das hier gefunden: Der Torbart hat nen Bart 😀

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Krümel war sehr erfreut- ein ECHTER Torbart!

Aber….

„Mama, ist das denn jetzt auch ein Torbart? Die Karte hat aber die falsche Farbe!“

Torbart02Mannoooo… vielleicht sollte ich lauter flehen…?

(Immerhin haben wir schon herausgefunden, dass die Kartenfarbe etwas mit der Spielposition zu tun hat- das ist fast so gut wie verschiedene Frisuren. Wenn die Spieler diese Karten bei den Spielen dabei haben, oder sich an den Farbcode halten, dann kann ich dieses Jahr auch mitreden!!)

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Selbst Schuld…

Wir haben einen kleinen Schuhladen im Ort, der im Moment einen Räumungsverkauf hat. Krümel brauchte Schuhe, also gingen wir hinein.

Er stürmte sofort zu den Stühlen und hüpfte fröhlich drumherum. Nachdem ich der Schuhverkäuferin gesagt habe was wir brauchen fing sie an, Schuhe herauszusuchen. Währenddessen sagte sie zum Krümel: „Na, da habt ihr aber Glück gehabt, dass ihr jetzt noch gekommen seid, in 10 Minuten hätte ich den Laden abgeschlossen, und dann wärst Du hier drin eingesperrt!“

Die Frau suchte uns passende Schuhe heraus und zeigte sie dem Krümel. Dieser war mittlerweile schon wieder bei mir, hielt sich an der Hand fest und versteckte sich hinter mir. Jeder Schuh, der ihm gezeigt wurde, gefiel ihm nicht, und immer, wenn die Frau näher ran kam, versteckte er sich wieder hinter mir.

Ich sagte, dass wir das so wohl eher nicht schaffen können- ich kenne ja den Krümel, wenn er sich weigert dann bleibt er dabei. Ich sagte, dass wir lieber nochmal reinkämen, wenn der Krümel bessere Laune hat, damit wir die Schuhe auch anprobieren können.

Beim Rausgehen gab die Verkäuferin den Kindern noch Schokolade- da wurde der Krümel etwas mutiger und kam hervor.

Als wir draußen waren sagte der Krümel direkt zu mir, dass er da doch keine Schuhe kaufen möchte- nicht, wenn da Leute sind, die ihn einsperren wollen!

Schon während die Frau das sagte dachte ich schon, dass das etwas seltsam ist, habe mir aber nicht weiter Gedanken drüber gemacht, es war mir ja klar, dass es ein Scherz ist. Der arme Kerl aber dachte wirklich, die Frau würde ihm androhen, ihn einzusperren! Kein Wunder, dass er keine Lust hatte, länger da zu bleiben, da hätte ich auch Angst.

Ich habe da so ein Gefühl, dass es für Krümel in diesem Laden keine neuen Schuhe mehr geben wird… selber Schuld, kann ich nur sagen!

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Day of the Doctor

Wenn Nele in ihrem Beitrag zum Doctor Who Event eine Warnung davor setzt, dann werde ich das wohl besser auch mal tun… Hier kommt der Bericht eines Doctor Who verrücken Menschen. Also von mir! Bis ins Kleinste und detailverliebt!  Amüsiert Euch drüber,  freut Euch mit mir oder macht einfach mit 😉 Und Achtung: Laaaaaaang!!!!

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Wenn einer eine Reise tut…

…dann kann er was erzählen.

Als ich am Samstag zu Nele gefahren bin (Hier übrigens ihre Sicht der Dinge, besser hätte ich es nicht formulieren können!) , bin ich mit dem Zug gefahren. Das habe ich schon wirklich lange nicht mehr gemacht, aber ich dachte mir, dass ich, wenn ich schon ein freies Wochenende habe, auch die Fahrt schon mal zur Entspannung nutzen kann, und vielleicht etwas lesen oder dösen… Beim Kaufen der Karten einige Tage zuvor überlegte ich, ob ich reservieren soll oder nicht… naja, eigentlich ist es ja nicht nötig… aber… ach, gönnen wir uns den Luxus einfach mal.

Und dann stellte ich im Zug fest: Es ist ja der erste Ferientag! Viele Leute wollen Zug fahren! GUT, dass ich reserviert hatte!

Schnell war ich an meinem Platz, verstaute meinen Rucksack im Gepäcknetz und setzte mich hin. Puh, geschafft. Die anderen 100000 Leute, die ebenfalls mitfahren wollten, saßen allerdings noch nicht, sondern versuchten, mit ihren Monsterkoffern durch den schmalen Gang zu gelangen. Von beiden Seiten, das heisst es kam wirklich NIEMAND mehr durch. Und niemand kam auch nur ansatzweise auf die Idee, den anderen vielleicht erst mal durch zu lassen, damit man selber durchkommt, nur eben ein oder zwei Minuten später als der andere..

Am lautesten und am unnachgiebigsten waren zwei ältere Damen, sehr gepflegt, in schicken Kostümchen. Während die eine eine lamentierte, dass sie ja WIRKLICH gerne allen Platz machen würde, aber diese PERSON da vor ihr würde sie ja NICHT durchlassen, keifte die andere zurück: „Sie haben ja keine Ahnung was ich hier schon durchgemacht habe, und das geht sie auch einen SCHEISSDRECK an!“

Die Sitzplatzsuche gestaltete sich übrigens auch deswegen schwierig, weil es gar nicht alle reservierten Platznummern gab- viele existierten in dem Zug gar nicht. Irgendwie kamen dann aber alle durch, und nach 20 Minuten hatte jeder einen Sitzplatz.

Die erste der beiden lauten Damen musste allerdings erst noch etwas warten, bis nach der ersten Haltestelle Plätze frei wurden. Denn, so konnte man sie rufen hören, sie würde NIE reservieren, denn man würde schließlich IMMER Plätze finden, wenigstens nach kurzer Zeit. Dann war es eine Weile ruhig im Zug.

Bis an einem Bahnhof einige Zeit später ein Paar einstieg, das reserviert hatte. Und zwar genau die Sitze, die die Dame mit ihrer Enkelin besetzt hatte. Zuerst hörten wir nur leise Diskussionen bei denen nichts zu verstehen war, aber schon kurze Zeit später hörte man die Dame in jammerndem Tofall rufen: „Aber wo sollen wir denn dann sitzen?“ Die Antwort bestand nur aus einem genervten „Ist mir doch scheissegal!“

Die weitere Fahrt verlief dann auch tatsächlich ruhig. Lesen konnte ich zwar nicht, weil die Sonne ungünstig stand, aber ab und zu habe ich mich mit meinen Reisegenossinnen unterhalten, was auch okay war.

Zwischendrin kamen dann die Durchsagen des Schaffners, die ziemlich schwer zu verstehen waren, denn er hat sehr gelallt… ob er sich wohl aufgrund des zu erwartenden Andranges ein bisschen Mut angetrunken hat? Man weiß es nicht…

Dann, die beste Durchsage des Tages: „Meine Damen und Herren, wir erreichen in wenigen Minuten den Mond von Wanne-Eickel!“

Stille.

Dann fragte jemand: „Hat der jetzt tatsächlich ‚der Mond von Wanne-Eickel‘ gesagt??“ Bestätigendes Murmeln, wundern. Wir überlegten noch, was es stattdessen hätte heissen können, waren uns aber Sicher- er hat Mond gesagt! Beim Einfahren in den Bahnhof schauten wir uns extra genau um… aber es gab keinen Namenszusatz zur Stadt oder sonst etwas, was den „Mond“ rechtfertigen könnte…

Kein Mond. Echt nicht. Nur Bahnhof, ganz normal, nicht sonderlich schön. Immerhin, haben wir rumgesponnen, wenn das hier jetzt der Mond von Wanne -Eickel ist, sind wir wenigstens mit einem Raumschiff da hin geflogen. Sonst wären wir ja schließlich nicht da… Oder, meinte eine andere Mitfahrerin, vielleicht wollte er uns nur auf das Werwolfproblem von Wanne-Eickel aufmerksam machen, aber traute sich nicht, das öffentlich zu sagen?

Das Mysterium von Wanne-Eickel jedenfalls haben wir nie klären können, die Zugfahrt, die jedes Unterhaltungsprogramm toppen konnte, haben wir aber sehr genossen 🙂

Und nach ganz ganz kurzer Zeit war ich auch schon in Münster angekommen… Und da war es auch toll 🙂

 

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Heute in der Stadt

Der große Sohn und ich werden in der Stadt von einem jungen Mann, der an einem Stand steht, angesprochen:

„Guten Tag, wir sammeln für die SOS-Kinderdörfer. *deutet auf den großen Sohn* Einen würden wir noch nehmen!“

😉

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