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Bienenbücher für Kinder

Ich gehe zum Imkerkurs, aber wie können die Kinder Informationen über die Bienen bekommen? Man kann ja viel am lebenden Beispiel erklären, aber viele Sachen sind eben nicht so einfach mal erzählt. Also habe ich nach Büchern geguckt, die das Thema Bienen und Bienenhaltung anschaulich erklären.

Das erste Buch, das ich Euch zeigen möchte, heisst kurz und knapp „Die Biene“, von Meyers-Kinderbuch. Klare Ansage, es geht um die Biene ^^

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Das Buch ist ein Kinder-Sachbuch, das mit detailgetreuen Bildern, aber leicht zu verstehenden, kurzen Sätzen das Leben der Honigbiene beschreibt. Die wichtigsten Themen werden kurz angesprochen, dabei wird allerdings nicht so ganz ins Detail gegangen- das Buch ist schließlich für Kinder ab 3 Jahren konzipiert.

Die Bilder sind zwar detailliert, aber trotzdem übersichtich gehalten, mit dem Blick fürs Wesentliche. Überflüssiges und Ablenkendes ist nicht dabei. Die Kinder können sich gut auf das Buch konzentrieren.

Die Seiten sind für kleine Kinder auch aus robuster Pappe gehalten, und immer wieder sind Seiten aus stabiler bedruckter Folie dabei, durch die man teilweise hindurchsehen kann. Damit kann Bilder auf manchen Seiten verändern, um die  Veränderung bei den Bienen zu verdeutlichen.

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Für kleine Kinder ein guter, informativer Einstieg, wie ich finde!

Das zweite Buch ist aus der „Ich habe einen Freund“-Reihe, in dem Berufe vorgestellt werden. Hier also: „Ich habe einen Freund, der ist Imker“, von Ralf Butschkow.

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Wie man schon am Titel leicht erkennen kann geht es natürlich auch um die Biene, aber vielmehr um das, was der Imker macht. Es werden Ausrüstungsgegenstände gezeigt, wie sie benutzt werden und natürlich hauptsächlich, wie man Honig gewinnt und Wachs verarbeitet. Die lästigen Pflegesachen wie Milbenbehandlung oder Krankheitsprävention werden nicht erwähnt, was ich etwas schade finde, weil es ja doch eine wichtige Aufgabe des Imkers ist. Müsste ja nicht ausgewalzt werden, aber so als lustige „Und guck mal, man muss sich auch um die Bienen kümmern“ Seite wäre es nicht verkehrt gewesen.

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Trotzdem finde ich das Buch schön für Kinder, es macht jedenfalls Lust darauf, sich damit einmal zu befassen. Und wenn man sich dann damit befasst, kann einem ja ein Imker zeigen, dass eben auch Pflegeaufgaben dabei sind 😉

Das dritte Buch in meiner Reihe heisst „Wie lebt die kleine Honigbiene?“ von Friederun Reichenstetter und Hans-Günther Döring.

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Es ist eine Mischung aus Sachbuch und Bilderbuch und startet damit, dass die Protagonistin, das Bienenkind, ausschlüpft. Wir beobachten also das Bienenkind, wie es im Bienenjahr die verschiedensten Aufgaben übernimmt, bis es im Winter in der Behausung- naja, überwintert. Die Geschichte wird immer wieder kurz unterbrochen, indem Fragen zum Text gestellt werden die für den Vorlesenden praktischerweise schon beantwortet sind, falls man sich selber nicht zugehört hat 😉 Das finde ich gut gelöst, denn so kann man über die Informationen aus dem Text noch einmal nachdenken und sie so verinnerlichen.

Links und rechts neben dem Text der Geschichte sind immer noch Boxen oder Seitenstreifen, in denen weitere Informationen in Sachbuchart stehen. Das finde ich ebenfalls geschickt gelöst, denn so ist das Buch tatsächlich auch etwas für ältere Kinder. Die Geschichte selber ist nämlich eher für kleinere Kinder gedacht, so kommt es mir vor: Wir sollen uns mit unserer Freundin, dem Bienenkind, identifizieren- nix, woran der große Sohn noch wirklich Spass hätte. Trotzdem ist aber noch viel Information in der Geschichte.

Bei der Identifikation mit dem Bienenkind liegt dann auch mein Kritikpunkt an dem Buch: Es wird suggeriert, dass so ein Bienenkind jahrelang glücklich in seinem Volk lebt und bald alle Arbeiten verrichten kann. Dass so eine Biene nur etwa 35 Tage lebt, und das liebe süße Bienenkind überhaupt nicht all die Abenteuer erleben kann, die in dem Buch stehen, wird nicht erwähnt. Das ist jetzt nicht weiter schlimm, denn ansonsten ist das Buch wirklich informativ, wäre aber trotzdem schön gewesen wenn man es am Randtext erwähnt hätte.

Oh, und toll an dem Buch ist auch, dass es auf CD als Hörbuch dabei ist- die Geschichte zumindest, die Sachinformationen lassen sich eher schlecht vertonen. Wir haben die CD alle zusammen im Auto gehört auf einer etwas längeren Fahrt und sogar Superpapa hat noch was dazu gelernt =)

Bienenbuch06Die tollste Stelle an dem Buch ist allerdings- laut meiner Kinder- der Part, an dem der Imker den Schwarm einfängt: „Hilfe, was kommt denn da für ein Ungeheuer? Ein Imker!“

Mama ist jetzt ein Ungeheuer… 😉

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Grade gefunden…

Irgendwie….IIIIIH! 😉

jahreshautversammlung(gefunden in unserem aktuellen Amtsblättchen!)

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„Was ich schon länger mal fragen wollte…“

… und andere Geschichten vom großen Sohn! Langer Post über den großen, tollen Jungen, der jetzt endgültig und überhaupt so gar kein Kleinkind mehr ist…

Auf dem Fest, bei dem er den Fernseher gewonnen hat bekam der große Sohn beim Zuckerwatte kaufen einen Zettel in die Hand gedrückt- von den Pfadfindern, die die Zuckerwatte verkauften. Ich war überrascht, ich wusste nicht dass es Pfadfinder in unserem Ort gibt.

Nach eigentlich ziemlich kurzer Zeit haben wir alle festgestellt, dass das ja eigentlich was für den großen Sohn sein könnte, und wir haben ihn sofort zum ausprobieren zu einer Gruppenstunde angemeldet.

Ich hatte aber vergessen, dass er an dem Tag ja bereits mit seinem Freund T. verabredet war, und sich das überschneiden würde. Also haben wir T einfach gefragt, ob er nicht auch Lust hat, dahin zu gehen. Hatte er.

Wir brachten die Jungs also gestern Abend zur ersten Gruppenstunde. T’s Mutter und ich waren sehr gespannt, wie die zwei sich da so machen würden, und was sie sagen wenn wir sie abholen…Als sie dann, nach dem Ende der Stunde, herauskamen, war das erste, was T sagte: „Darf ich bitte, bitte nächste Woche wieder da hin?“ Der große Sohn grinste nur breit, und als ich fragte wie es war sagte er nur: „Suuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuper!!!!!!!!!!!!!!“

Jetzt werden die beiden zuerst einmal eine Schnuppermitgliedschaft machen, wo sie drei Monate ausprobieren können, wie es ihnen gefällt, und wenn sie dann Lust haben, können sie richtige, echte Wölflinge- also die jüngsten der Pfadinder- werden. Ich würde mich wirklich freuen, denn ich kann mir vorstellen,  dass es dem Großen viel Spass macht! Die Jungs dürften sogar schon bei dem großen, jährlichen Pfingstlager mitmachen, wenn sie wollten- aber das ist dann dieses Jahr doch zu knapp, das ist ja schon in zwei Wochen.

Eine Sache hat mir allerdings doch etwas Kopfzerbrechen gemacht. Es ist eine christliche Vereinigung, und es wird viel Wert auf christliche Erziehung gelegt- laut Satzung auf jeden Fall. Der Wölflingsleiter meinte allerdings, dass das alles auf freiwilliger Basis ist, und niemand wird gezwungen, bei den gelegentlichen Gottesdiensten teilzunehmen. Nicht falsch verstehen- ich habe natürlich keinesfalls etwas gegen das Vermitteln christlicher Werte, aber ich weiß, dass der Sohn mittlerweile sehr bekennender Nicht-Christ ist, und ihn zu viel Religion gerne abschreckt (Ihr hättet ihn mal sehen sollen bei meiner Erklärung, was Kommunion ist, und worum es geht 😉 „DANKE, Mama, dass ich nicht getauft bin und das nicht mitmachen muss!“- ich habe NICHTS böses über Kommunion gesagt, echt nicht!!! Nur die Bedeutung, die rituellen Handlungen, und was ich damals so alles gemacht habe im Kommunionsunterricht- hat ihm wohl schon gereicht ;-)).

Weil ich also nicht genau weiß, wie das ganze bei den Pfadfindern gehandhabt wird, habe ich dem Großen davon erzählt. Dass darauf viel Wert gelegt wird, und auch sicher explizit thematisiert wird. Dass er da auch trotzdem mitmachen kann/darf/soll, selbst wenn es ihm seltsam erscheinen sollte. Und dass christliche Werte eben genau das sind, was einem gesunder Menschenverstand auch sagt, und somit super. Und für viele Leute sei es eben unglaublich hilfreich, an einen guten Gott zu glauben, und das ist ja auch schön!

Er nickte, und ich sah wie er darüber nachdachte. Er würde das mal mitmachen, sagte er, und sich anschauen. Auch, wenn er wirklich so gar nicht an einen Gott glauben würde…

Wieder Stille.

Und dann kam etwas, worauf ich nicht vorbereitet war…

„Mama, weißt Du, was ich auch nicht glaube? Dass es das Christkind, den Weihnachtsmann und den Osterhasen gibt! Ich glaube, dass ihr das immer macht! Denn zum Beispiel bist Du an Weihnachten nie dabei, wenn wir spazieren gehen!“

Da blieb dann erst mal mir die Spucke weg 😉

Ich fragte ihn, ob es denn schlimm für ihn wäre, wenn das so sei. Nein, es wäre nicht schlimm, es wäre nur endlich mal logisch zu Erklären… Ein bisschen aufgeregt war er aber doch, der große kleine Kerl, als er mir sagte, dass er glaubt, dass es all die wundersamen Sachen nicht gibt, da standen ihm fast die Tränchen in den Augen.

Als ich dann doch schließlich zugegeben habe, dass wir das alles nur für die Kleinen inszenieren war er wieder ganz ruhig. Ich fragte ihn, ob er denn versteht, warum wir das machen- ja, denn er kann sich nur zu gut an die Aufregung erinnern, wenn diese Magie im Haus ist, das Kribbeln im Bauch. Ab jetzt würde er dann immer helfen, diese Magie den beiden Kleinen zu vermitteln.

Wow, es ist einfach unglaublich toll, große Kinder zu haben!

Oh, und der Büchertausch ist jetzt komplett abgeschlossen! Der große Sohn hat sein Harry Potter Buch auf deutsch ja schon ein Weilchen, und jetzt haben wir endlich, endlich mal den englischen Band verschickt. Mit einem Brief des Großen, und einem gemalten Bild! Monsieur ist schwer begeistert, dass seine Kunst sogar auf anderen Blogs zu sehen ist 🙂 Und nochmal Danke Nakura für den Tausch! (Man kann es einfach nicht oft genug sagen- der große Sohn schwebt auf allen Wolken!)

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Eulenpost!

Vor ein paar Tagen kam ein Päckchen an, für den großen Sohn!

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Für miiiiiich????

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Schnell aufmachen!

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Juhuuu! Das fünfte Harry Potter Buch!

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Von wem kommt es denn?

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Danke, Nakura! (Der Sohn hat Deinen Brief übrigens problemlos lesen können- hast ordentlich geschrieben :D)

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Hier noch ein Vergleich- Harry Potter englisch und Harry Potter deutsch. Obwohl die deutsche Version schmaler ist hat sie 300 Seiten mehr. Woooow, sooo viele Seiten!

Vielen Dank, der große Sohn kam aus dem Strahlen nicht mehr heraus, und er hat schon einige Seiten „illegal“ gelesen, obwooooohl er mit dem vierten Band noch nicht durch ist 😉

Die englische Variante geht dann auch bald auf Reisen! 🙂

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Tausche…

Beim Einpacken unserer Büchermassen habe ich (wieder einmal) festgestellt, dass wir „Harry Potter and the Order of the Phoenix“ doppelt haben.

Auf englisch also, nicht auf deutsch. Aber der große Sohn, der ja fleissiger Harry Potter Leser ist, versteht noch recht wenig englisch…

Deswegen frage ich mal hier in die Runde: Wer hat „Harry Potter und der Orden des Phoenix“- auf deutsch, und würde es tauschen gegen die englische Ausgabe?

Der Sohn ist schon in Band vier (da steckt er allerdings schon ne Weile fest weil er „keine Zeit“ zum Lesen hatte… 😉 ), da wäre es schön, bald Band 5 da zu haben!

Danke schon mal 🙂

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Was ich lese…

… und warum :D/ What I read and why!

In den Kommentaren wurde ich gefragt, was ich denn nun lese. Äh, also, das will ich jetzt nicht einfach so beantworten, sondern hole jetzt etwas aus ;-)/ I was asked in the comments what exactly I read at the moment. Um, well, I don’t like to answer this uncommented, so I will tell from the beginning…

Ich habe in Felicia Day’s Geek and Sundry Channel vor einer ganze Weile ihren Bookclub entdeckt, wo sie mit drei anderen Damen über Bücher spricht (und alle dabei Wein trinken). Nicht irgendwelche Bücher, es müssen fantastische oder scifi oder sonstwie paranormale Geschichten sein, in denen Frauen die Hauptrolle spielen- und es müssen romantische Geschichten sein. Frauenlektüre halt. Oh, ich vergaß zu erwähnen dass der Bookclub Vaginal Fantasy heisst ;-)/ In Felicia Day’s Geek and Sundry Channel I found her book club quite a while ago, where she and three other women talk about books (and drink wine). Not just any books, they have to be fantasy or scifi or paranormal, and the main characters have to be women. Oh, and there has to be romance as well.  I forgot to mention the name of the book club- its Vaginal Fantasy!

Jeden Monat besprechen die da ein bis zwei Bücher, und ich finde es witzig das anzuschauen. Als ich am Silvestervorabend dann spätabends Creme Brûlée gemacht habe (beim nächlichen Kochen schaue ich mir immer gerne an was in meinen abonnierten Channels so los ist 😉 ), hatte ich das Glück einen Livestream zu erwischen, und das war noch viel genialer. Ich hatte dann auch Lust wenigstens ansatzweise zu wissen worüber die nun tatsächlich sprechen, und habe mir vorgenommen beim nächsten Mal gewappnet zu sein. / Every month they talk about a book or two, and I find it quite funny to watch this. On the evening before New Year’s Eve I had to prepare Creme Brûlée in the middle of the night, and while cooking I always like to watch something on my subscribed youtube channels. I was lucky and a livestream of Vaginal Fantasy was… well, streamed at just that moment, and that was SO brilliant! I thoght I’d like to be prepared for the next VF episode, and the next day I ordered Superpapa to buy me the book.

Eines der Bücher, die die also nächstes Mal besprechen ist/ One of the books of the next episode will be:

Diana Gabaldon – Cross Stitch (Outlander Saga Teil/part 1)

Ich musste das jetzt so großartig mit Vorbereitung schreiben, denn irgendwie ist das nicht so die Art Buch, die ich eigentlich gerne lese. Das andere Buch ist allerdings „In bed with a highlander“- das war mir dann doch zu abstrus, deswegen Cross Stitch./ I had to write such a long introduction to this, because its normally not what I would have chosen for myself- but it is way better than „In bed with a highlander“- the other book they read-  I thought 😉

Nach einigen Startschwierigkeiten- was am ausschmückenden Sprachstil der Autorin liegt, ich habe nicht alle der Worte verstanden weil sie nicht unbedingt alltäglicher Sprachgebrauch sind, später wird es aber deutlich besser- habe ich mich ganz gut eingelesen, und es macht tatsächlich Spass. Die Geschichte ist bis jetzt gut- ich habe knapp die Hälfte bereits gelesen (am dritten Januar, sei hier bemerkt! Ich kriege meinen guten Vorsatz schon in wenigen Tagen umgesetzt 🙂 ) und amüsiere mich prächtig. Ich mag den trockenen Humor der Autorin und die sarkastischen Dinge, die sie ihre Charaktere sagen lässt. Die Geschichte ist spannend genug und ich möchte gerne wissen wie die Protagonistin denn nun aus der prekären Situation wieder heraus kommt./ After some difficulties due to the flowery language- I didn’n know all the words that are used because I have never heared them in common speach- I have settled myself into the story, and I’m actually having fun reading the book! I am already through half of the story (on the third of january, I think I will make my new years resolution come true :D)  and I am enyoing myself. I like the deadpan humor of the author, and I love the sarcastic things her characters say. The storyline is exciting enough and now I like to know how the protagonist will come out of this situation.

Aber was mich etwas stört ist die Tatsache, dass sie regelrecht panisch ist, aber anfangs nichts über ihre Angst gesagt wurde. Nur in Nebensätzen wird erwähnt- achja, Herzklopfen vor Angst. Und die Tatsache, wie sie in die Situation gekommen ist, scheint sie nicht sehr zu Beschäftigen. Ist aber okay, dann lernen wir halt nur wie sie versucht sich in ihrer Umgebung zurecht zu finden, was auch recht interessant ist./ What bothers me a little is the fact that she is in panic, but you only know that because she mentioned that in passing, maybe that her heart is beating fast. But mostly she seems to be okay with the situation given that she ist thrown into another time… But its okay, so I only learn how shes coping  to live there, thats interesting in its own way.

Irgendwann dreht sich aber alles um, und plötzlich geht es nur noch um das Eine. Seitenweise, aber nicht exakt detailliert. Das ist etwas verwirrend, weil die Geschichte an der Stelle nicht wirklich weiter geht, wo es vorher zügig ging. An dieser Stelle bin ich grade angekommen.  Der Inhalt passt zwar zum Geschehen, aber ich frage mich so langsam doch mal, wie es weiter geht…/ When the situation changed abruptly everything is only about making love. Page by page the same, but not detailed or so. It’s confusing, because somehow one is stuck in this situation, and where the story went on continuously it now  is like – yes, like I’m stuck there. It makes sense with the plot, but I am still wondering when it is going on…

Und das ist es für den Moment. Werde mich gleich dann nochmal hinsetzen und ein paar Seiten lesen- diesmal nicht bis 2 oder 3 Uhr morgens …/ Thats it for the moment, thats where I am right now. Now I’ll read a bit further- but not until 2 o’clock again, I hope 😉

Oh, übrigens: Superpapa liest das Buch ebefalls mit 🙂 Auch wenn ich weiter bin, und versuche ihm den Kindle einfach nicht zu überlassen. Ich lese das zuerst, Basta ;-)/ By the way, Superpapa reads this book too 🙂 But I’ve read more, and I try to hide the Kindle from him. I’ll read this first, period. 😉

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Gute Vorsätze

Ich habe es mir schon vor Ewigkeiten abgewöhnt, für Silvester gute Vorsätze zu fassen, nur um sie zwei Tage später wieder über den Haufen zu werden… Ich finde, das ist irgndwie nicht so der Sinn der Sache, und dann is es für mich angenehmer, es direkt zu lassen. Kein schlechtes Gewissen und so, nä? 😉

Dieses Jahr habe ich mir aber einen Vorsatz gefasst- ich möchte mehr lesen! Letztes Jahr habe ich sage und schreibe ein Buch zu 3/4 durchgelesen… das ist wirklich kein guter Schnitt, und im Vergleich zu „damals“ erbärmlich (noch dazu weil es sich um einen Terry Pratchett handelt… o.O ). Also, ich meine natürlich Bücher, die ich für mich selber gelesen habe. Ich habe einiges an Kinderliteratur vorgelesen, aber das zählt nicht, und auch die Spiegel-Artikel, die ich lese, zähle ich nicht dazu.

Ich möchte dieses Jahr für mich ECHTE Bücher lesen, also echte Geschichten, die sich um erwachsene Personen drehen und  nicht um Zweijährige mit ihrem Dreirad oder so.

Ich hab dann direkt mal angefangen und mir schon an Silvester vom Superpapa etwas auf seinen Kindle laden lassen- und gestern abend- sollte ich besser sagen heute morgen?- saß ich lange, lange dran und war im Buch versunken. Schöööön! So wollte ich das!

I don’t like new years resolutions… because several days after new year I have forgotten all about it… So I used not to have those. But this year, after several years without one, I have a new years resolution: I like to read more!

Last year I read only one book, and only 2/3 of it… This is lousy, compared with the amount of books I read… well… long ago.

But this year’s the year, so I made Superpapa to load an ebook for me to his Kindle- and yesterday i was cought in it! I love to read, and I think I can do this- but its not too hard, since I have only to read one book in a year to have read more than last year 😉

Den anderen Vorsatz hat Nähma! heute geliefert! Sie möchte eine Art Wetterschal häkeln- jeden Tag ein Stück, und die Farbe wird dem Wetter angepasst! Ich mag die Idee und möchte auch gerne mitmachen! Ich kann zwar weder gescheit häkeln und stricken, aber wir kriegen da schon was zusammen 😉

Mein Schal wird aber auch kein Nur-Wetter-Schal, genau wie Nähma!s auch nicht. Ich werde jeden Tag aus dem Küchenenster schauen, und die Farben, die ich dort sehe, werde ich benutzen. Ich bin sehr gespannt ob ich das hinbekomme- vor allem weil wir heute schon den 2. Januar haben, und ich noch nicht angefangen habe *gg* (Und wegen des Lesens vermutlich auch heute nicht anfangen werde…? Mal sehen… 😉 )

Wenn noch jemand mithäkelnstricken möchte: Nähma sucht noch Mitstreiter!

The other new years resolution is to take part in a knitting/crocheting … well … thing, that Nähma! started recently: A weather shawl. Every day of the year a little bit will be added, the colour according to the weather. I love that idea, but I’ll change it a bit: I’ll look out of the kitchen window, and the colours I see there will be used in my shawl.

NähMa! searches for others who like to take part in this!

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„Och nööööööö…!“

…rief der große Sohn, als seine Lesezeit vorrüber war.

Er soll nämlich immer mal wieder 5-10 Minuten laut vorlesen, und für jede 5-10 Minuten Leseeinheit bekommt er eine Unterschrift von mir. Bei 7 Unterschriften gibt es ein Blümchen oder einen Schmetterling aus Papier, den man mit dem Namen versehen auf ein großes Poster kleben kann. Da kann dann jeder sehen wie fleißig man (vor)gelesen hat- oder eben nicht 😉

Er liest mir im Moment aus „Rösti und Bö“ vor, einem Ritter Rost Buch, das wir von Steph von Meinzigartig geliehen bekommen haben. Das Buch gefällt ihm so gut, dass er sich ständig kringelig lacht 😀

Dann waren seine 10 Minuten Vorlesezeit vorbei, und er rief: „Och nööö, wie schade!“

Auf meine Nachfrage meinte er, das hätte ihm so gut gefallen und er wüsste gerne wie es weitergeht. Ich konnte ihm da einen Geheimtrick verraten: „Lies doch einfach weiter, so lange Du Lust dazu hast! Du musst das lustige Buch ja nicht für die Schule lesen, sondern für Dich, so dass DU die Geschichte kennst!“ (Für die Schule ist nämlich nix vorgegeben, es geht nur um das Lesen an sich)

Jetzt liest er bereits seit einer halben Stunde das Buch halb laut vor, lacht immer mal wieder, fragt ab und zu  mal nach wenn er Sätze dann doch  mal  nicht verstanden hat (Das Buch ist nämlich für Selberleser eigentlich erst ab der 4. Klasse empfohlen). Ich glaube, so war das ungefähr gedacht mit dem „Freude am Lesen bekommen“ 🙂

Sein selbstgestecktes  Ziel für die Ferien: Das ganze Buch selber gelesen haben. Und ich denke das schafft er- er ist jetzt schon zu einem Drittel durch!

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Erziehungsratgeber

Wenn man ein erfolgreiches Elternteil sein möchte ist es unbedingt nötig dass man/frau jeden einzelnen Ratgeber liest. Schließlich muss man sein Kind ja in allen Aspekten verstehen und kontrollieren können. Denn Kinder sind ja absolut kontrollierbar und jedes ist genau wie die anderen. </ironie>

Einen absolut notwendigen Ratgeber kann ich hier nur empfehlen. Es ist das Buch Elternkrankheiten. Hier kann man die Erklärung für viele seltsame Verhaltensweisen der Eltern ergründen. Denn viele Eltern leiden von dem Augenblick, in dem sie schanger werden (und ja, beide Elternteile werden schwanger) an diversen Krankheiten, die in diesem Buch dargestellt werden.

Einige Beispiele kann man auf der Internetseite Elternkrankheiten lesen, mehr davon allerdings im Buch, das ich Eltern und Eltern to be dringend ans Herz legen möchte!

Und nein, ich bekomme kein Geld für diese Werbung, ich bin einfach der Meinung, dass dieses Buch Eltern wieder schön auf den Teppich holt, denn es ist sooooo wahr…..Und jetzt muss ich mal suchen gehen wo unsere Ausgabe ist- ich befürchte ich hab es mal verliehen und nie wieder zurück bekommen…

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Zogg

Das Buch, das die Flaschenfee gebracht hat, ist so toll, dass es einen eigenen Eintrag verdient!

Es heisst Zogg und ist von Axel Scheffler und Julia Donaldson:

Zogg ist ein Drachenkind, das in der Drachenschule alles lernt, was man wissen muss als Drache. Fliegen, Brüllen, Feuer speien- er möchte gerne alles super können und der beste der Klasse sein, denn dann gibt es ein Sternchen. Aber alles ist doch ganz schön gefährlich, und so verletzt er sich immer ein wenig. Zum Glück trifft er das Mädchen, das ihm hilft und seine Wunden verbindet.

Als es dann zur schwierigsten Prüfungsaufgabe kommt- dem Entführen einer Prinzessin, wie es sich für einen echten Drachen gehört- merkt er, dass er es vermutlich nicht schafft. Zogg ist traurig, denn er wäre doch so gerne ein guter Schüler. Da trifft er das Mädchen wieder, und wieder einmal kann sie helfen: Sie ist nämlich in Wirklichkeit Prinzessin Perle, und sie bietet ihm an, sich entführen zu lassen.

Klar, das lässt Zogg sich nicht zwei Mal sagen, und so wird er dann auch Klassenbester und bekommt einen Stern. Prinzessin Perle ist jetzt immer dabei und versorgt Wunden, die beim Drachenschulenüben entstehen.

Eines Tages ist Kämpfen auf dem Stundenplan, und schon kommt ein Ritter, der die schöne Prinzessin Perle zurück erkämpfen möchte. Zogg stellt aber auch Besitzansprüche, und beide wollen kämpfen.

Prinzessin Perle allerdings geht dazwischen- es sei doch dumm, wenn man sich gegenseitig die Köpfe einschlägt, sie wolle außerdem gar nicht mehr Prinzessin sein, sondern viel lieber Ärztin. Der Ritter findet die Idee großartig, und möchte mit helfen. Aber das Pferd ist einfach zu klein für zwei…

Also bietet sich Zogg an, die Notfallambulanz zu sein, und von nun an sind die drei die fliegenden Ärzte! Das Pony darf ab jetzt bei den Drachen bleiben und leckeres Heu fressen.

Das Buch ist in Reimen geschrieben, die zugegebenermaßen ein sehr…eigenes… Reimschema haben.  Aber es ist trotzdem eine witzige Geschichte, die mit tollen bunten Bildern hinterlegt ist.

Schön finde ich auch, dass Drachen nicht böse sein müssen, Ritter nicht tapfer bis zum Schluss, und Prinzessinnen ganz mutig sein können.

Ich finde, die Flaschenfee hat das ganz toll ausgesucht 😉

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