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10 Dinge, die das Gärtnern/mein Garten mich gelehrt hat

Bei den Gärtnerinnen forderte Pia mich in den Kommentaren dazu auf, auch mal 10 Dinge aufzuschreiben, die mich das Gärtnern so gelehrt hat. Also, los gehts!

1.: „Kann man wie Spinat verwenden“ heisst noch lange nicht, dass es auch so schmeckt. Oder überhaupt schmeckt. Ja, ich schaue Dich an, Giersch, und Dich, Brennessel! Also doch weiterhin konventionell mit Stumpf und Stiel ausreißen und hoffen, jedes Wurzelfädchen erwischt zu haben.

(Zum Glück mögen die Kinder den Giersch. Ehrlich…die laufen quasi grasend… gierschend… im Garten herum, und wenn ich anmerke, dass es jetzt vielleicht auch mal gut sei, weil die Zähne so langsam ganz grün sind, meinen sie immer nur: „Aber is doch so lecker!!“ * schüttel * )

2.: Wenn ich im April glücklich denke, dass ich den Wildwuchs aber ECHT gut im Griff habe, dieses Jahr so, dann belehrt mich der Mai eines besseren. Je-des Mal!

3.: A Propos Wildwuchs: Ein Garten kann noch so wildromatisch verwuchert sein, wenn die Rasenfläche ordentlich gemäht ist sieht es gleich nach Parkanlage aus! Hach!!!!

4.: Auch wenn anderenorts das Töten leicht von der Hand geht, ich bin kein Fan davon, Käfer zu zerquetschen, Schnecken zu zerschneiden, Raupen zu zerschreddern. Ich sammele mit den Kindern vorsichtig die Tierchen ein, sachte, dass keinem ein Haar gekrümmt wird, denn es sind ja Lebewesen. Wir legen sie vorsichtig in ein Eimerchen oder in eine Dose. Dann bestaunen wir die kleinen Beinchen, die Flügelchen, de Fortbewegungsarten, und sind ganz eins mit der Natur…

…und wenn wir uns alles angeschaut haben, schütten wir den Hühnern das Festmahl aus Krabbeltieren ins Gehege und erfreuen uns am guten Appetit unserer gefiederten Freunde!

5.: Topinambur ist sehr vermehrungsfreudig, wird von Wühlmäusen gerne ausgegraben und in Vorratslagern versteckt, und dann hat man den ganzen Garten mit hübschen Topinamburpflanzen voll. Man kann die Knollen natürlich prima essen- roh und auch gekocht, aber sie machen unglaubliche Blähungen. Legendär ist Opas Suppe mit Topinambur, von denen die Kinder heute noch erzählen: „Erinnerst Du Dich noch an Opas Pups-Suppe?“ Ja. Tun wir alle. Sehr lebhaft…

6.: Wenn mich der Ausreißwahn packt, dann ist nichts mehr vor mir sicher,dann muss alles raus! Zum Glück haben wir genug wilde Stellen im Garten, die sogar mit meinem Ausreißwahn nie so ganz… ordentlich werden, so dass mir immer genug zum Ausreißen und abhacken bleiben wird! (Außerdem: Siehe Punkt zwei 😉 )

7.: Man kann einen absolut verwilderten Dschungelgarten tatsächlich in ein wunderschönes Stück Land verwandeln. Und ja, auch 1300 Quadratmeter Efeu, das über 150 noch auszureißenden Bäumen wächst, bekommt man in den Griff! Okay, weniger als 1300 Quadratmeter, irgendwo muss ja auch noch unser Haus stehen und so 😉 Aber! Efeu! Baumwurzeln! Nahezu weg!!

Oder um mal meinen Schwiegervater, mögeerinfriedenruhen, zu zitieren, der uns damals beim Hauskauf im Frühling dieses sagte: „Ihr müsst Euch damit echt keinen Stress machen, es muss ja nicht alles auf einmal gemacht werden! Wenn der Garten im Herbst fertig ist reicht das völlig!“ (Wir haben still in uns hineingelacht, und uns unseren Teil gedacht. Die Fertigstellung des Gartens hat dann auch nur wenige Jahre gebraucht, und immer noch gibt es eine wilde Ecke, in der noch viel Arbeit nötig ist… und wir wohnen hier schon 8 Jahre! Außerdem: Siehe Punkt zwei 😉 )

8.: Merke: Hänge kein Schild „Unkraut zu verkaufen, bitte selber pflücken“ in den Vorgarten, sonst könnten sich manche Nachbarn aufgefordert fühlen, ein paar Rosen abschneiden zu kommen…

9.: Spinat ernten, Wäschekörbe voll, und ihn zu Tiefkühlportionen für die Familie zu verarbeiten ist irgendwie wie Meditation. Klar, es ist viiiiel Arbeit, viel Gematsche und ziemlich zeitaufwändig- aber weil man ja weiß, dass das so ist nimmt man das so hin und macht einen Schritt, einen Atemzug, einen Besenstrich, bis die ganze Straße gefegt ist, und plötzlich ist man fertig, ohne dass man aus der Puste ist. .. Zumindest im Übertragenen Sinn, ganz frei nach Beppo Straßenkehrer. Und am Schluss hat man leckeren Spinat, den die ganze Familie gern isst!

10.: Gärtnern mit freilaufenden Hühnern ist immer ein Spass!

Wenn man buddelt hat man immer ein bis zwei Federbälle um die Beine, die aufgeregt das aufpicken, was man grade freigelegt hat, vorzugsweise das zappelnde da in der Erde. Und dann gucken die einen so lustig von der Seite an, wenn sie einen auffordern wollen, weiter zu buddeln!

Oder der Superpapa, der schreiend und mit den Armen wedelnd im Garten herum läuft, um seine geliebten Salatpflänzchen vor den gefiederten Monstern zu beschützen- Salat mögen die Damen nämlich genau so gerne wie der Superpapa…

Ich sag ja- alles immer wieder ein lustiger Anblick, wenn man Hühner hat 😉

So, und weil das hier ja ein Stöckchen ist, das geworfen werden will, werfe ich es einmal zu Jana!

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Imkerkurs Teil 2

Am Sonntag war der 2. Teil meines Imkerkurses. Der große Sohn und ich fuhren zusammen hin- Oma M passte solange auf Töchterlein und Krümel auf! Kleine Info vorweg: Wenn man die Bilder anklickt, dann kann man besser erkennen was drauf ist, grade bei den Bildern, die ich mit meinen unglaublichen Bildbearbeitungskünsten beschriftet habe- da kann man dann auch lesen, was ich geschrieben habe…

Zuerst hat Frank uns viele interessante Dinge über Bienen, die Haltung und das Imkern erzählt, dann ging es los zur Durchsicht an die BienenBox.

Wir zogen, soweit vorhanden, unsere Schutzkleidung an und die Box wurde geöffnet…

Bienenkurs2_01

…und öffneten die Box. Ganz schön was los da drinnen, die Bienen waren fleißig! Die Bienen sind genau einen Tag länger in der Box als Gracia, nur als Reminder =)

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Zuerst haben wir die Juteabdeckung abgemacht. Daran hatten sich schon eine Menge Bienen festgehalten, sie haben nämlich auch schon am Trennschied gebaut, was eigentlich als Abgrenzung dienen sollte…

Das Trennschied wurde dann weggeschoben, damit Platz ist, an die Rähmchen heranzukommen.

Bienenkurs2_03 In den Rähmchen waren die Waben schon gut ausgebaut, und auf dem nächsten Foto kann man gut erkennen, womit die Bienen ihre Waben so ausfüllen! Die gelb verdeckelten, etwas vorgewölbten Waben ganz oben sind das Brutnest. Zwischen den Brutwaben kann man vereinzelte Löcher erkennen. Die sind nicht zufällig da- mit diesen Löchern können die Bienen die Temperatur im Brutnest halten. Das Brutnest muss immer warm genug sein, damit die Bienen sich auch entwickeln können.

Die Waben, die etwas dunkelbraun von innen aussehen, sind mit Pollen gefüllt. Man kann anhand der Pollenfarbe erkennen, bei welcher Pflanze die Bienen sammeln- das kann man zum Beispiel hier nachsehen!

Ganz unten, neben der Hand, sind die weiß verdeckelten Honigwaben.

Pollen und Honig sind Futter, und deshalb sind Brutwaben auch immer von Futterwaben umgeben, damit die Bienen alles direkt zur Hand haben. (also, „Hand“…. Zu Rüssel und Beinchen und so vielleicht eher… 😉 )

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Die Box wurde weiter durchgeguckt, jeder der wollte durfte mal ran.

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Die Bienen benutzen meist die vorgegeben Rähmchen zum Wabenbau- es sind allerdings Wildtiere, und wenn sie entscheiden anders zu bauen, dann tun sie das auch:

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Hier haben sie davor noch ein Stückchen angebaut. Damit es noch zum nächsten Rähmchen passt haben sie da dann wieder eine Delle gebaut, in die das ausgebeulte Rähmchen genau hinein passt-

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Ich hab auch ein Rähmchen aus der Box herausgeholt 😉

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Das Trennschied wurde dann nach der Durchsicht von Frank von Bienen befreit, dann wurde der Wildbau entfernt. Die Bienen würden nämlich sonst daran weiter bauen, und die Waben würden sich miteinander verkleben. Bei weiteren Durchsichten würde dann alles kaputtreißen.

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Also ab damit!

Dann zogen wir den Varroaboden, die Gemüllwindel, aus der BienenBox heraus, um uns anzuschauen, was wir darauf erkennen können. Es lagen faserige Bällchen darauf, die uns überraschten, aber Frank erklärte uns dass die Bienen schon mal Holz nagen und die Fasern mit nach Hause bringen.

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Wir betrachteten die Gemüllwindel genauer. Darauf lagen (außer den Fasern) Wachsplättchen (die weißen Krümel), Pollen (die gelblichen Krümel) und tote Varroamilben (wir haben 2…oder 3…? gefunden). Außerdem das eine oder andere Leichenteil, Beinchen und so.

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Frank nahm eine Varroa auf den Finger, damit wir sie besser sehen können.

Ganz schön riesig, die Viehcher, wenn man das so im Vergleich zur Biene sieht! Das ist so, als würde uns eine rucksackgroße Milbe auf dem Rücken sitzen…. brrrrrr. Arme Bienen!

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Danach schauten wir noch in die konventionellen Beuten hinein. Frank arbeitet mit dem System Dadant, die anderen Beuten, die im Neuland stehen, sind ebenfalls Dadant. Man sieht, dass hier in den Rähmchen sogenannte Mittelwände, vorgefertigte Wachsplatten, eingefügt wurden, an denen die Bienen bauen können. In der Bienenbox wird das nicht gemacht, weil in der wesensgemäßen Imkerei die Biene Naturwaben bauen darf/soll. Mittelwände könnten aber eingefügt werden.

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Bei einem Volk war Frank sich fast sicher, dass es keine Königin mehr hat, weil es sehr schwach ist. Er suchte also die Waben , aber siehe da, es war doch eine drin!

Man sieht, dass sie viel größer ist als die Arbeiterinnen, sie hat auch einen viel längeren Hinterleib.

Bienenkurs2_15Und dann durfte jeder, der wollte, einmal am Honig naschen! Frank hielt uns die Honigwabe hin, und wir durften mit dem Finger hineinpieksen. Es war ganz weich, und der Honig quoll sofort heraus. Es schmeckte …nun ja, wie Honig, aber viel toller natürlich, weil es quasi direkt vom Ursprung kommt. Die Bienen saßen sogar noch daneben, während wir naschten.

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Als alles wieder ordentlich verpackt war und auch die Wächterbiene, die es auf Frank abgesehen hatte wieder weggeflogen ist setzten wir und wieder hin, Frank erklärte uns noch etwas – und dann bekam er einen Anruf! Ein Schwarm ist abgegangen, er solle ihn jetzt bitte einfangen kommen! Was für ein würdiges offizielles Ende für solch einen Kurs 😉 Das heisst, es war Ende für mich und den Sohn, die meisten anderen (die es nicht ganz so weit Heim hatten) fuhren mit und sahen zu, wie der Schwarm gefangen wurde.

Der Sohn war ganz froh, dass wir wieder heimfahren konnten, denn es war für ihn ein echt langer Tag. Zur „Belohnung“, dass er so gut mitgemacht hat holten wir uns Sushi als Abendessen, was ja sein Lieblingsessen ist- und verpassten deswegen unsere Bahn nach Hause um wenige Sekunden. Argh… Also noch eine Stunde länger warten… Gut, dass es in Köln am Hauptbahnhof einen Bücherladen gibt… also gab es, passend zum Imkerkurs, noch ein wabenförmiges Minecraftbuch 😉

Bienenkurs2_18Zu Hause gingen wir zwei dann direkt man zu Gracia, um dort ebenfalls nach dem Rechten zu sehen. Ichhatte das Volk einige Tage in Ruhe gelassen, weil sie nach der letzten Durchsicht noch nicht so viel gebaut hatten, und jedes Öffnen der Box bedeutet ja eine Störung.

Jetzt war ich aber dann doch neugierig.

Schon beim Öffnen des Deckels sah ich, dass Gracia ordentlich gebaut hat…

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…und beim Herausnehmen der Rähmchen habe ich gesehen, dass sie sich ordentlich an die Vorgabe gehalten haben 😉 Brave Bienen! Ich habe auch gesehen, dass Brut, Pollen und Honig in den Waben ist- alles bestens!

Bienenkurs2_17 Allerdings mochten sie das Öffnen überraschenderweise 😉 nicht so gerne, und ich war bald von ein paar ärgerlich summenden Bienen umringt- die zogen sich aber auch blitzschnell wieder in die Beute zurück, als  ich mich einfach gar nicht bewegt habe.

Ich hatte aber  auch schon alles gesehen, was ich sehen wollte, schloss den Deckel, und dann war der Bienenteil des Tages auch schon vorbei!

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Erster richtiger Bienentag

Heute ist Ruhe eingekehrt bei Gracia!

Schon gestern abend schwirrten die Bienen nur noch ein bisschen herum, aber nicht sehr aufgeregt, und schon hauptsächlich nur noch vor dem Flugloch.

Heute morgen, bevor der große angekündigte Regen anfing, bin ich noch schnell raus und habe den Bienen etwas Zuckerwasser in die Beute gestellt, denn das Wetter war ja nicht wirklich als bienentauglich angekündigt. Ich war gespannt was mich erwarten würde, aber als ich mal das Trennschied beiseite geschoben habe kamen mir mit Karacho einige Bienen entgegen geschossen. Da schob ich das Trennschied erst mal wieder vor und nahm mir vor, abends noch mal gucken zu gehen. Aber erst stellte ich den Bienen das Zuckerwasser hin, und weil wir ja so gerne japanisch essen bekamen die Bienen das Futter ebenfalls mit Eßstäbchen serviert- als Unterlage, damit die Schüssel nicht auf dem Netz liegt!

BienenTagEins04Im Zuckerwasser schwimmen Korkscheiben, damit die Bienen sich darauf setzen können und nicht ertrinken.

Ob sie es angenommen haben weiß ich nicht, aber als Nachmittags der große Sturm wehte und keine Biene flog, konnte ja auch kein anderes Futter herangeschafft werden. Ich konnte allerdings auch nicht wirklich nachschauen…

Während des Sturms musste ich einmal ganz schnell zur Beute flitzen, weil der Wind den Deckel etwas angehoben hat. Die Gummibänder, die als Halterung dienen, sind noch nicht stramm genug. Ich legte noch zwei Steine auf das Dach. Dann schaute ich nach, ob die Bienen fliegen. Taten sie nicht, das Einflugloch war leer. Allerdings krabbelten einige der Bienen durch die Ritzen des Einschubbodens, also zwischen Boden und Beute. Ich war etwas irritiert und vermutete, dass die Bienen einen anderen Eingang gefunden haben, dass ich beim festtackern des Netzes (ich musste beim Aufbau nochmal nachtackern, weil Löcher offen waren) Stellen vergessen hatte. Ich zog den Einschubboden heraus und wollte nachsehen, aber eine Böe riss mir den Boden beinahe aus den Händen, so dass ich beschloss, mit der Platte wieder ins Haus zu gehen. Als ich es später nochmal angesehen habe was sie da tun stellte ich fest, dass die Bienen von unten an den Ritzen zwischen dem Netz und dem Holzkorpus arbeiteten, vermutlich waren sie damit beschäftigt, mit Propolis die Ritzen zuzukleben.

Wieder im Haus schaute ich mir den Boden, die sogenannte Gemüllwindel (weil da die Abfälle der Bienen drauf liegen, außerdem mögliche Varroamilben) einmal genauer an. Dummerweise habe ich keine Bilder gemacht- WARUM eigentlich nicht?? Jedenfalls war einiges noch darauf zu sehen, obwohl viele lose Teile vom Wind weggeweht wurden. Vor allem konnte man erkennen, wie weit die Bienen sich in der Beute vorgearbeitet haben. Ich zählte die Abstände, die von den Rähmchen gebildet werden (das Gemüll fällt um die Rähmchen herum und man kann sozusagen die freien Flächen zählen, auf denen kein oder nur ganz wenig Gemüll liegt) und dachte mal ganz vorsichtig, dass es sein kann, dass mein Volk auf 11 Rähmchen sitzt. Wow, das ist mal eine ordentliche Menge… ich konnte es noch nicht ganz glauben. Aber das würde ich ja später genauer sehen können.

Abends flaute es ab, und weil t0bY! zu Besuch war gingen wir zusammen zur BienenBox, um einen Blick hinein zu werfen. Er bot sich gleich an, ein paar Fotos mit meiner Kamera zu machen- klar, gerne doch =)

Deckel ab und reingucken! (oder besser: Erstmal in die Kamera gucken 😉 )

BienenTagEins02Dann das Jutestück zur Seite schieben und feststellen: Ja, Bienen sind drinnen 😉

BienenTagEins03Ich nahm das Trennschied heraus, ein paar Bienen kamen heraus- aber weniger und mit deutlich geringerer Geschwindigkeit als heute Morgen noch- und ich konnte einen ersten Blick in die Box auf Gracia werfen!

BienenTagEins01Was für eine dicke Traube! Ich schaute vorsichtig nach, auf wie vielen Rähmchen das Volk sitzt. 16 Rähmchen wurden ihm Anfangs gegeben, und tatsächlich, genau wie abgezählt, auf 11 davon saßen sie bereits! Ganz schön riesig! Die unbewohnten 5 nahm ich wieder heraus und schob das Trennschied zurück.

Am Zuckerwasser saß jetzt niemand, aber da es wieder schön warm und trocken und kaum noch windig war flogen wieder einige Bienen ein und aus. Vielleicht wollen sie auch einfach nicht so ungesundes Zeug essen…

Dann wieder die Juteabdeckung drauf, Deckel zu (mit eingedrehten Gummibändern, danke, t0bY!, die Idee war zu einfach für mich, um selber drauf zu kommen 😉 ), und freuen, dass wohl alles gut geklappt hat!

Und jetzt: Baut, liebe Bienchen, baut!

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BienenBox- Einlogieren in unserem Garten!

Den ganzen Tag war ich schon super aufgeregt, weil meine Bienen in der Garage darauf warteten in die BienenBox einlogiert zu werden.

BienenboxEinlogieren02

Das ist ja schließlich etwas, was ich noch nie selber gemacht habe- was, wenn alles schief läuft? Jedenfalls war ich ziemlich nervös und aufgeregt, lief tagsüber ziellos in der Gegend herum, telefonierte mit Imkerbekannten. Dan habe ich irgendwann angefangen, alles zusammen zu suchen, was ich benötigen würde.

BienenboxEinlogieren01Hühner sind offensichtlich nötig 😉 Die Hühner waren ganz irritiert von all den Kisten und Dingen, die da plötzlich herumstanden, und schauten sich alles mal ganz genau an. Dann war es zu langweilig, und sie gingen ihrer Lieblingsbeschäftigung nach: Herausfinden, was man essen kann! Damit die Damen nicht auf die Idee kommen an den Bienen zu knabbern- und damit ich beim Einlogieren nicht versehentlich über ein Huhn falle- mussten die Damen und der Herr wieder zurück ins Gehege, und die Vorbereitungen gingen weiter.

 

Ich setzte die Rähmchen und das Trennschied ein und schob alles nach rechts- auf die fluglochferne Seite. Insgesamt 16 Rähmchen kommen erst einmal hinein, die überschüssigen werden später herausgenommen.

BienenboxEinlogieren04

Alle benötigten Materialien lagen bereit, außerdem waren noch 6 Kinder und eine Oma anwesend! Ich habe noch zu meinem Schutzanzug drei weitere ausgeliehen bei den Imkerbekannten, und diese an zwei willige Kinder und die Oma verteilt. Meine drei Zwerge wollte sich das lieber aus der Ferne ansehen, zusammen mit meinem Tageskind. Die beiden Freunde des großen Sohnes waren aber mutig genug, mit Anzug ganz heran zu kommen. Meine drei im Hintergrund tragen übrigens Mützen, weil sie ja ziemlich lange Haare haben, lang genug für Bienen, um sich darin zu verheddern.

BienenboxEinlogieren05Kleines Gruppenbild mit Astronauten! BienenboxEinlogieren06Und dann ging es auch schon los. Ich ging in die Garage, brachte die Transportkiste und gab letzte Anweisungen. Dann öffnete ich den Deckel der Kiste..

BienenboxEinlogieren12…und wie erwartet hing ein dicker Klumpen Bienen am Deckel. Ich nahm den Deckel, hielt ihn in die BienenBox, schlug drauf, und der Klumpen fiel hinein. Soweit alles nach Plan! Dann kippte ich den Rest der Bienen mithilfe des Besens in die BienenBox… in der Zeit krabbelten alle Bienen wieder oben am Rand heraus! Hilfe! Die sollen drinnen bleiben!!

BienenboxEinlogieren13Schnell alle Bienen wieder zurückfegen,die Rähmchen alle nach vorne über das Flugloch schieben, die Bienen am Rand wegfegen…

BienenboxEinlogieren14  … und den Deckel drauf!

BienenboxEinlogieren07Geschafft! Die Bienen sammelten sich sofort am Eingang und zeigten ihren Bienenkollegen den Weg ins neue zu Hause. Die Transportbox leerte sich zusehends! Und was für ein Gewusel!

Taddaaaa! Fertig!

BienenboxEinlogieren16Oma M hat während des Einlogierens ein ziemlich tolles Video gemacht, das ich Euch natürlich nicht vorenthalten kann- bitte sehr!

[video]https://youtu.be/3eW7rvag1JA[/video]

In der Transportbox lag unten das Stückchen Birkenzweig, das gestern mit dem Schwarm zusammen vom Baum geschnitten wurde, es waren nur sehr wenig Bienen noch daran.

BienenboxEinlogieren10Am Deckel der Transportbox hatten die Bienen bereits angefangen, Waben zu bauen, was den Kindern sofort aufgefallen ist, mir aber erst hinterher =)

BienenboxEinlogieren11Damit dürfen sie jetzt bitte in der BienenBox anfangen!

Und mein Fazit aus der Aktion?

DAS WAR EINFACH NUR SUPER!

Auch hier- ich hätte gar nicht so aufgeregt sein müssen, es hat alles ganz toll geklappt! Ich habe durch den Kurs genug Theorie gelernt, und durch das Beobachten gestern in NeuLand genug Praxis gesehen um mich sicher zu fühlen in dem was ich da mache. Ich habe mich gut vorbereitet gefühlt, was das einlogieren dann wirklich entspannt hat. Ob ich alles so richtig gemacht habe weiß ich noch nicht, aber es fühlte sich immerhin schon mal  gut an.

Ich freue mich jetzt schon auf weitere Kursstunden, in denen ich dann lerne wie es weiter geht!

Für die Kinder war es auch einfach nur genial! Töchterlein war ja schon genau so ein „Profi“ wie ich (In unserer erlesenen Runde jedenfalls waren wir die Profis, weil wir das alles immerhin schon mal gesehen hatten 😉 ), aber die Jungs waren echt fasziniert. Auch mein Tageskind, das eher panisch bei Bienen reagiert, hat das ganz toll hinbekommen!

Ich bin jetzt gespannt wie es mit Gracia weitergeht, und ich halte euch auf dem Laufenden 🙂

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BienenBox- Einlogieren im NeuLand

Im vorherigen Post habe ich es ja schon mal kurz angerissen: Heute war ein Bienentag!

Gestern schrieb „unser“ Imker Frank in unserer Imkerkurs-Mailingliste, dass er einen Schwarm für die BienenBox im NeuLand hat- wer mag darf kommen und sich das Einlogieren, sprich das Einquartieren der Bienen in die Box, ansehen.

Weil mir das ja, wie ich mir so dachte, in absehbarer Zeit auch bevorsteht beschloss ich, mir das Töchterlein zu schnappen und das Spektakel anzusehen! Die Jungs habe ich zu Hause gelassen, der Große war zwar erst interessiert, dann schreckte ihn die Fahrt und die Tatsache, dass bestimmt Wartezeit dabei ist ab, und Krümelchen fände das bestimmt spannend, aber MICH schreckte die Idee, ihn während der Wartezeit bespaßen zu müssen, ab- ich wollte ja auch was von der Aktion haben… Wir fuhren heute morgen um 11 Uhr los, damit wir auch entspannt um 13 Uhr in NeuLand sein können. Weil die Bahnen nach Köln nur so doof fuhren hatten wir am Hauptbahnhof erst noch etwas Kaffee-und-Limo-Pause, und fuhren dann so, dass wir perfekt um 13 Uhr an unserem Ziel ankamen.

Wir waren nicht die ersten, eine andere Kursteilnehmerin war bereits da- und sagte uns, dass sich die Sache verzögern würde, eventuell sogar bis abends, weil die Bienen unkooperativ waren und sich nicht einfangen lassen wollten. Hmpf, naja, kann man nichts machen. Töchterlein und ich hatten zwar eine etwas längere Anreise, aber wir würden den Tag auch so umkriegen. Ein weiterer Kursteilnehmer stieß hinzu, auch er bekam die Nachricht. Wir unterhielten uns eine Weile, dann fuhren beide wieder nach Hause, und ich begann, mit dem Töchterlein den Garten zu erkunden. Der ist ja schließlich auch echt spannend! Anschließend, so der Plan, wollten wir noch ein Eis essen, vielleicht etwas spazieren, und dann eben wieder heim fahren. Ein Mädelsausflug halt, ohne Bienen einlogieren.

Während wir noch über den Kräuterbeeten hingen und ausgiebig schnupperten hielt ein Auto, und unser Imker mit zwei weiteren Kursteilnehmern und einer Kiste voller Bienen stiegen aus. (Töchterlein erzählt das gerne so: „Als wir an der Zitronenmelisse abgebogen sind, kamen die Bienen an!“ 😉 )

Die Bienen wurden erst mal „geparkt“, denn zuerst musste die BienenBox aufgebaut werden! Töchterlein und ich bauten mit!

BieBoNeuland01

Töchterlein steckte die Rähmchenteile ineinander, und wir nagelten sie zusammen. Hin und wieder konnte ich mit Informationen zum Aufbau dienen, denn auch wenn ich die Box nicht selber gebaut habe, wusste ich doch so ziemlich zu allen Teilen, was es sein sollte und wohin sie gehörten, denn zu Hause habe ich ja schließlich den „Alle Teile da?“-Check gemacht, außerdem die Box ja auch in fertigem Zustand im Garten herumgetragen.

BieBoNeuland02

BieBoNeuland03Während des Aufbaus fing es an zu regnen, und die Bauanleitung wurde sehr bald pappmachéähnlich… aber zum Glück hatten wir die wichtigen Infos schon und bauten weiter. Bei der Dachpappe stutzte Frank kurz, weil die Ecken so abstippten. Ich sagte, wie wir das hier bei uns gemacht haben, und sagte großspurig, dass ich mal eben mein Messer holen gehe- schließlich geht Frau nie ohne ihr Messer aus dem Haus.. Nunja, das Messer war in meiner Handtasche, und die war zu Hause. Soviel dann dazu… Im Rucksack war nur mein Pisselstaschenmesserchen, was dann nicht wirklich hilfreich war . Zum Glück gibt es im NeuLand auch so genug Werkzeug, dass das Dach auch fertig gestellt werden konnte.

Weiter nach dem Cut!

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Bienenseminar

Nachdem ich die Bienenbox samt Kurs und Ausrüstung gewonnen habe war ich ganz aufgeregt. Ich schmiss alle meine Pläne um, damit ich zum Seminar fahren kann, das in Köln stattfinden sollte- Hamburg und München waren mir dann doch zu weit weg. Am letzten Samstag, also am 18.4., war dann auch schon das Seminar in Köln!

Bilder gibt es übrigens keine, nicht eines ist scharf geworden.. :-/

Ich fuhr morgens mit der Bahn los und erreichte extrem rechtzeitig den Seminarort. Ich wartete noch ein Stückchen entfernt in der warmen Sonne, bis ich 15 Minuten vor Beginn hin ging. Es standen schon ein paar Leute vor der Tür, und ich sagte: „Hallo- Bienen?“ Man nickte mir zu. Nach und nach kamen weitere Teilnehmer, alle kamen an und sagten: „Hallo- Bienen?“ Offensichtlich wussten wir alle instinktiv, wie der traditionelle Imkerseminargruß ist 😉

Wir warteten bis so ziemlich alle da waren (etwa 15 Teilnehmer sollten es sein) und gingen hinein. Wir wurden gewarnt, dass es ziemlich theoretisch werden würde, und nahmen Platz.

Johannes, der Erfinder der Bienenbox, hielt das Seminar.

Das Seminar begannen wir mit einer Vorstellungsrunde, wir sollten uns gegenseitig interviewen. Was unsere Beweggründe sind, ob wir auch vor haben Bienen zu halten, wie wir dazu gekommen sind den Kurs zu besuchen. Ich bekam dann noch eine Runde Applaus und Glückwünsche für den Gewinn… *hoppla*

Dann ging es so richtig los mit dem Seminar. Obwohl es wirklich ziemlich theoretisch war, und auch sehr viel Information, schaffte Johannes es, die Inhalte interessant, gut  verständlich und sehr humorvoll rüber zu bringen. Alles war logisch aufgebaut, und wir wurden in die Grundlagen der Bienenhaltung eingeführt.

Einiges riß er allerdings nur kurz an, erklärte zwar was zu machen ist, sagte aber gleich, dass wir das im praktischen Teil des Seminars, der noch kommt, so richtig lernen werden. Das auch noch auszuwalzen würde den ersten Seminartag, der eh schon 8 Stunden dauern sollte, sprengen.

Mittags gingen wir in ein chinesisches Restaurant, das so …ganz nett… war und in dem es sehr lange dauerte bis das Essen wirklich kam. Wir verbrachten viel Zeit dort, was den Vorteil hatte, dass wir uns untereinander austauschen konnten. Ich stellte fest, dass wirklich einige sehr nette Leute dabei sind. Und einer, der aus der Nähe meines Heimatdorfes kommt- die Welt ist schon echt klein 😉

Nach dem Essen sind wir noch kurz in den urbanen Garten „Neuland“. Dort stehen schon ein paar Bienenstöcke (die übrigens Beute heißen, wie ich jetzt gelernt habe 😉 ) des Imkers, der den praktischen Teil des Kurses leiten wird. Bald wird da auch ein Schwarm Bienen in eine BienenBox hinziehen, und wir lernen an dieser Box den Umgang damit.

Aber erst einmal schauten wir uns die konventionellen Beuten an. Irgendwie habe ich so etwas noch nie wirklich von nahem gesehen, ich hatte keinerlei Vorstellung, wie das Gesumm vor dem Einflugloch aussieht. Ich war überrascht, dass die Bienen tatsächlich nur auf der Vorderseite der Beute fliegen, und die Rückseite quasi bienenfrei ist. Das hat mir sehr geholfen, den richtigen Standort für unsere Bienenbox im Garten zu finden!

Danach gingen wir wieder zurück zum Seminarraum, und gingen zügig weiter durch das Programm, damit es durch die Verzögerung im Restaurant nicht noch später werden würde.

Als wir abends fertig waren unterhielten wir uns noch kurz, und dann löste sich die Sache so nach und nach auf. Gehen durften wir allerdings nicht, bevor wir nicht ein Ecover– Reinigungspröbchen mitgenommen haben 😉

Mein Fazit: Wow. Toll! Ich bin mit wenig Ahnung dahin gegangen, mit Bedenken, ob die Bienenhaltung für uns überhaupt das richtige ist, ob wir es schaffen… Herausgekommen bin ich mit dem guten Gefühl: Das wird toll! Ich habe ein gutes Grundwissen erhalten, ich weiß was auf uns zu kommt. Ich weiß, wo ich weitere Informationen bekommen kann, weiß, wohin ich mich mit Fragen wenden kann. Ich freue mich jetzt sehr auf die weiteren Seminartage, in denen wir praktisches lernen.

Vielleicht habe ich meine Bienen bis dahin aber auch schon… denn meine Box kommt jetzt bald an! Heute kam schon mein Paket mit der Imkerausrüstung. Wenn die Box steht kann ich mich auch um einen Schwarm kümmern, und dann gehts los!

Sagte ich schon mal dass ich aufgeregt bin…?

Wer übrigens Johannes mal im Fernsehen sehen will: Am 17.4., also einen Tag vor dem Seminar, war er im NDR zu sehen, wo er seine BienenBox vorstellt!

[video]https://www.youtube.com/watch?v=4WiBp3MZcjE[/video]

(Allerdings Warnung, diese Sendung ist irgendwie zum Fremdschämen… Johannes macht seine Sache sehr super, aber die anderen Gäste, und der Moderator…  gruselig!!  o.O )

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Ohmeingottohmeingottohmeingott!

MamaMiez hatte ein Gewinnspiel, gesponsert von Ecover. Es gab eine Bienenbox zu gewinnen. Es war ein schöner Tag, die Bäume fingen an zu blühen, und es flogen  keine Bienen in unserem Garten. Das hat mich dann dazu gebracht, einfach mal mitzumachen. Gewinnen tu ich ja eh nicht.

Uiiii, heute dann die Infomail von Ecover: „Du hast eine Bienenbox gewonnen!“

Uaaaaaaaaah, ich bin platt!

Habe jetzt also gewonnen: Ein Bienenhaus, Imkerausrüstung, außerdem ein Seminar, um das Imkern zu lernen.

Superpapa und ich haben schon ein paar Mal über das Halten von Bienen gesprochen, aber die Anschaffungskosten haben uns auch immer etwas abgeschreckt. Außerdem ist das konventionelle Imkern, das auf viel Honigertrag zielt, sehr zeitaufwändig.

Die Bienenbox muss selbstverständlich auch betreut werden, sobald wir einen Schwarm darin haben, aber weil das Konzept der Box darauf ausgelegt ist, dass die Bienen ihren eigenen Honig selber auch nutzen ist es etwas weniger zeitaufwändig. Also, hoffe ich, aus der Beschreibung heraus 😉

Am Samstag ist dann schon der Workshop, und ich habe alle zuvor geplanten Aktivitäten hingeschmissen, um dabei sein zu können (die anderen Workshops wären nämlich in München oder in Hamburg, und das ist doch ganz schön weit weg!)

Uiuiui, ich bin so unglaublich aufgeregt! Als ich heute Morgen die Mail bekommen habe las ich nur den ersten Satz, und danach konnte ich nur noch denken, dass ich tatsächlich gewonnen habe und bald Bienen haben werde. Ich bin hin und her gelaufen und habe sicherlich Furchen in den Fliesen hinterlassen ^^ Irgendwann konnte ich dann auch den Rest der Mail lesen und alles abschicken, um meinen Gewinn auch zu bestätigen.

Und jetzt bin ich gespannt. Und aufgeregt. Sagte ich schon, dass ich aufgeregt bin? Ich bin aufgeregt!

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Adventskalender, Tag 16

Die Vögel wollen auch etwas haben, jetzt wo es kühl ist! Lasst uns heute Vogelfutter mischen und es in Portionen aufteilen!

Wir haben von den Klopapierpapprollen Stücke abgeschnitten, insgesamt aus einer Rolle 3 (mehr oder weniger) gleichgroße.

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Dann haben wir Pflanzenfett geschmolzen, das, was man zum frittieren nimmt. Einen ganzen Kilo-Klotz habe ich genommen, aber interner Merker an mich: DAS IST ZU VIEL!  Die Hälfte reicht völlig! Weil der Ofen grade an war habe ich den Topf einfach dahin gestellt, aber man kann es natürlich auch auf dem Küchenherd schmelzen.

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Vogelfutter unterrühren: Sonnenblumenkerne, Erdnüsse, Getreide, Haferflocken. So viel, bis die ganzen Kerne nur noch ordentlich schmierig sind, aber nicht im Fett ertrinken. Kinder rühren lassen, bloß nicht selber arbeiten =)

Adventskalender16_03„Sieht aus wie Vogel-Müsli!“ sagte der Krümel. Hat er recht, finde ich!

Adventskalender16_04Wenn die Papprollen geschnitten sind wird jedes einzelne auf ein Stück Faden gefädelt, so dass man eine Aufhängschlaufe daraus machen kann.

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Wir haben ein Tablett mit Papier ausgelegt, die Papprollenstücke darauf gelegt und dann haben wir mit dem Füllen angefangen. Ordentlich reinstopfen und  mit der Löffelunterseite festdrücken. Etwas fest werden lassen, dann kann man sie aufheben! Und aufhängen.

Adventskalender16_06Der große Sohn hat erst etwas später gewerkelt, und der Krümel hatte keine Lust, weil er ziemlich müde war.

Adventskalender16_07Aber zusammen haben wir eine Menge geschafft, und ich denke, hier wird erstmal kein Vogel hungrig sein!

Adventskalender16_08Ach, und fast vergessen: Weil wir so viel Pampe gemacht haben reichten meine Klopapierrollen nicht. (wie ärgerlich, wir brauchen in ein paar Tagen nochmal welche für eine Bastelei o.O Ich muss glaube ich ein paar Nachbarn anhauen…). Deswegen habe ich noch ein paar größere Ringe gemacht!

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Ich habe Streifen aus Pappe geschnitten, diese mit einem Faden quasi „zusammengenäht“, und dann das Vogelfutter da hinein getan. Die sind wirklich um einiges größer als die Klorollendinger!

Adventskalender16_10Ich finde, das ist ziemlich gut geworden. Mit der Pappe und den Fäden aus reiner Baumwolle können wir die Vogelfutterringe bedenkenlos aufhängen, die Reste werden verrotten. Ich hoffe nur, dass die Pappe einen starken Regen aushalten kann und nicht sofort aufweicht. Aber das wird man dann sehen.

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Superhelden -Geburtstagsparty

Am Samstag war Krümels Kindergeburtstagsparty, und weil er im Moment ein großer Superheldenfan ist, war das Thema natürlich schnell klar!

Mein Bruder und mein Neffe kamen schon mittags und superheldeten mit den Kindern im Haus herum!

Krümelsuperheld13Mein Neffe war total happy, Batman zu sein, und er wollte das Kostüm auch gar nicht mehr ausziehen 😀

Nachmittags kamen dann die anderen Gäste, und wir starteten mit dem Kuchen. Es gab Captain America Kuchen und Spidermanmuffins .

Krümelsuperheld11 Krümelsuperheld124Kerzen drauf, und Happy birthday singen !

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Krümelsuperheld02Ich habe natürlich wieder einmal die Trickkerzen benutzt, die wieder angehen nachdem man sie ausgepustet hat… irgendwann haben wir dann dem Krümel gesagt, dass ich die Kerzen jetzt dann mal löschen gehe, damit er nicht umkipt vor lauter auspusten 😉

Krümelsuperheld1410 Kinder (Kind 11 wurde im Maxicosi im Nebenraum geparkt fürs Mittagsschläfchen), und so ruhig wie sonst bei nur meinen dreien nicht…

Krümelsuperheld15Die Minimuffins haben genau Happsgröße 🙂 Es gab Schokomuffins, Blaubeermuffins und neutrale. Die Spidermanmuffins waren auch Schokomuffins, aber größere. Der Captain America-Kuchen war ein einfacher Mandelkuchen, mit Marzipan-Captain-America-Schild. Fürs Tortenfeeling konnte man sich Sahne nehmen. Und aufpassen, dass man die nicht mit dem Tzaziki fürs Knabbergemüse verwechselt 😉

Nach einem langen, ausgiebigen und wirklich, wirklich ruhigen Kuchenessen (was ich keineswegs erwartet hatte- die Kinder haben tatsächlich eine halbe Stunde lang friedlich vor sich hin gefuttert!) gingen die Kinder erst einmal in die Spielecke und spielten dort genau so friedlich und ruhig miteinander. Irgendwann habe ich dann aber doch mal mit den Geburtstagsspielen angefangen, schließlich hatte ich doch etwas vorbereitet! Zuerst haben wir uns unsere Superheldenausrüstung gebastelt:

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Krümelsuperheld16Weil alle Tische mit Kuchen belegt waren haben wir einfach auf dem Boden gebastelt!

Jedes Kind durfte sich eine Superheldenmaske gestalten. Dafür hatte ich schon mit meinen beiden Großen fast alles vorbereitet, Masken ausgeschnitten, Sterne ausgestanzt, sowas halt. Die Kinder durften jetzt noch Farben aussuchen, und wovon sie wie viel auf ihre Maske kleben wollten. Bemalen ging auch noch. Nach den Masken haben wir noch Superhelden-Armstulpen gemacht, aus halbierten und aufgeschnittenen bunt beklebten Klopapier-Papprollen.

Krümelsuperheld03Auch hier haben die Kinder ganz friedlich gebastelt und sich viel Mühe mit ihren Masken gegeben. So kamen auch einige tolle Ergebnisse heraus (die ich leider gar nicht alle fotografiert habe…), und die Masken wurden auch von den Kindern sofort ganz stolz getragen!

Jetzt, wo wir also Superhelden waren, scheuchte ich die Bande in den Garten, es war toller Sonnenschein, und die Spiele wollte ich draußen machen.

Erst räumte ich noch schnell die Bastelaktion weg, bevor ich mit dem ersten Spiel  zu den Kindern kam. EIGENTLICH hätten sie gar kein Spiel gebraucht, so toll wie sie miteinander gespielt haben, aber ich hatte nun mal gebastelt, also mussten sie auch spielen kommen 😉

Mit unserer Superheldenpuste mussten Wattebällchen auf einem Superheldenteller von einem Superheldensymbol zum nächsten gepustet werden- und das war gar nicht so einfach! Die Wattebällchen wollten nämlich manchmal gerne zu weit fliegen!

Krümelsuperheld05Die Idee habe ich bei einer Freundin geklaut, die ein ähnliches Spiel bei der Feier ihrer Tochter gespielt hat, und mein Töchterlein fand es super- also habe ich es nachgemacht 😉 Ich habe Papp-Kuchenplatten gekauft und darauf jeweils 2 Superheldenlogos geklebt (bzw kleben lassen, danke lieber Onkel W.! 😉 ). Eigentlich wollte ich noch einen Weg darauf malen, so dass man den Weg entlang pusten muss- das habe ich dann aber doch vergessen…

Als die Kinder ihre Superheldenpuste beherrschten spielten sie wieder weiter im Garten.

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Krümelsuperheld04 Krümelsuperheld06Krümelsuperheld07Das nächste Spiel war Dosenwerfen- die Kinder stellten sich geduldig in einer ordentlichen Schlange an und warfen nacheinander die Dosen um- wer es nach einer Weile immer noch nicht geschafft hatte, alle Dosen umzuwerfen, dem half ich mit einem ordentlichen Wackler am Stuhl … „Duuuhuuu, Maufeline, ich hab aber gesehen dass Du geschummelt hast!“ „Ja, aber psssst, verrate mich nicht!“

Krümelsuperheld08Jeder hat gewonnen… aber irgendwie wurde die Schlange nicht kürzer! Die Kinder hatten so viel Spass am Dosenwerfen, dass sie immer und immer wieder wollten. Na klar, warum nicht?

Krümelsuperheld10Ich hätte noch einige Kindergeburtstagsspiele auf Lager gehabt, aber die brauchte ich gar nicht mehr, denn schon bald war die Zeit um. Zeit, den Kindern ihr Abschiedstütchen zu geben- aber halt, da kam doch der böse Superschurke und klaute mir die Kiste mit den Geschenken! Gut, dass wir fertig ausgebildete Superhelden hatten, die den Bösewicht nach kurzer Zeit gestellt hatten!

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Nach SEHR kurzer Zeit- stellte sich heraus, dass ein Bösewicht gegen einen ganzen Haufen Kinder einfach keine Chance hat! Ich hatte grade erst die Kamera gezückt für ein Video, da war es auch schon vorbei 😉

[video]https://www.youtube.com/watch?v=wzQdlBTvdRc&index=1&list=UUiB-kMAsWHB8iPl8UyY_UZQ[/video]

Party vorbei, Krümel glücklich !

So muss es sein!

 

P.s.: Vielen Dank an Sara für die schönen Fotos!!

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Harry Potter PartyTeil 5: Mein Fazit…

…und was ich sonst noch so erzählen will 😉

Das hier war bisher der Overkill an Partyplanung- ich bin mir nicht sicher, ob größer- bzw aufwändiger- für mich jemals möglich ist! Na, nicht, dass ich das unbedingt machen muss 😉 Aber der Trend bisher war ja tatsächlich so, dass es jedes mal größer wurde. Ab jetzt wird es höchstens jedes mal anders 😉

Die Planung für die Party hätte weniger stressig sein können, wenn ich früher angefangen hätte… Ich wusste ein halbes Jahr vorher was gewünscht war, habe mich aber nur so halbherzig darum gekümmert- so mal ein bisschen Pinterest durchschauen, bisschen googlen …

Als es dann immer näher an den Geburtstagsfeier -Termin heranrückte überlegte ich, hatte aber, wie schon geschrieben, nur Leere im Kopf, mir wollte nichts einfallen. Die gekauften Gegenstände haben mir dann schon etwas weiter geholfen, ich habe ein Brainstorming auf einem Schmierzettel gemacht, aber ich kam nicht weiter. Superpapa hatte auch nicht so recht Lust auf Planung.

Der Durchbruch kam dann, als ich mit Oma M bei ihr zu Hause darauf gewartet habe, dass die Handwerker ihre Arbeit zuende machen. Wir hatten etwas Zeit zum totschlagen, und ich erzählte von unseren Plänen. Oma M ist selber sehr bewandert in Harry Potter, und ich konnte auf Ideen von ihr hoffen. Äh, im Endeffekt war es dann so, dass ich erzählte, was ich schon so geplant hatte- und dann fielen mir während des Erzählens noch 10946564767 Dinge ein, und ich jubilierte vor mich hin, plapperte weiter… Zwischendrin dachte ich, dass die Oma  schon auf Standby geschaltet von meinem Geplapper, aber da habe ich mich mit einer Sache vertan (mit einer Begebenheit aus den Harry Potter Büchern), und Oma M konnte mich korrigieren- wow 😀

Das hat auf jeden Fall wirklich viel gebracht, und ab dann war es gar nicht mehr so schwierig, eine Geschichte drumherum zu bauen.

Und als der Superpapa sich dann noch bereiterklärt hat, die ganze Zaubertränkesache zu übernehmen, war mir wirklich viel Arbeit abgenommen worden- in der Vorbereitung wie auch an der Party selber, denn dann konnte ich ihm die Bande überlassen und entweder Pause machen (PAUSE! für MICH! auf einem KINDERGEBURTSTAG! Das ist LUXUS! :D) oder den nächsten Punkt vorbereiten (es kann ja nicht schon alles aufgebaut sein, wenn alle Kinder ankommen 😉 )

Ich war wirklich gespannt, wie die Kinder das so annehmen, viele von ihnen haben mit Fantasy nichts am Hut, und dass sie aktiv „zaubern“ mussten- da habe ich schon befürchtet dass der ein oder andere streikt. Aber nix da, alle haben mitgemacht, und die, bei denen ich Skepsis erwartet habe,  haben am lautensten mitgezaubert 😀

Ganz besonders toll war, dass das einzige eingeladene Mädchen eine perfekte Hermine war- super schlau, hat jedes Wort, das sie gehört hat, quasi in sich eingesaugt und verinnerlicht, und wenn sie nicht weiter wusste ist sie in die Bibliothek gegangen. Sie hat dann aus vorher Erfahrenem die richtigen Schlüsse gezogen. Ganz, ganz toll! 😀

Die Kinder kamen nachmittags um 16 Uhr, und wir haben schon ziemlich direkt angefangen zu spielen. Keine Kuchentafel mit Kerzen auspusten, dafür gab es dann ja ein bisschen Kuchen währenddessen. Und zum Abendessen gab es verschiedene Salate und Hotdogs- etwas, das schnell serviert ist und gut vorzubereiten 🙂

Weil wir ja eine Übernachtungsparty gemacht haben war die Zeit, die die Kinder zum Lösen ihrer Aufgaben benötigen würden, egal, wir hätten im Zweifelsfall einfach morgens weiter machen können. Die Kinder haben es aber schon rechtzeitig geschafft, und gegen 21 Uhr haben wir Voldemort besiegt !

Danach gab es noch Lagerfeuer für die Kinder, viel Süßkram, und um 23 Uhr haben wir alle durchs Badezimmer geschleust. Geschlafen haben die Kinder natürlich erst gegen 1 Uhr …

Das Frühstück verlief ruhig und friedlich(!), die Kinder spielten noch etwas im Garten (Im Regen  ) und wurden dann um 11 Uhr abgeholt.

Das war wirklich eine tolle Party, und hat mich nicht vor weiteren Übernachtungspartys abgeschreckt 😉

Nur müssen meine Partyambitionen wirklich nicht noch größer werden… 😉

 

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