Archiv der Kategorie: Für mich

Dies und das

Eigentlich wollte ich heute ja sieben Sachen bloggen, dann hatte ich aber keine Lust Fotos zu machen, also erzähl ich einfach nur mal so vor mich hin =)

Weihnachten und Silvester haben wir gemütlich verbracht, waren mal im Kino, haben Töchterleins Geburtstag gefeiert (9!! Wow!!!), haben zu viel gegessen, haben uns mit Freunden getroffen.

Die Ferien waren allgemein eher ruhig, wir hatten – außer Weihnachten und Silvester, natürlich-nicht allzu viel Action. Viel Gemütlich, viel Zocken, Tee, Kaffee, Kakao. Oh, und eine Küche haben wir uns ausgesucht.

Dieses Jahr soll es eine neue Küche geben, mit allem neu. Decke neu, Wände neu, Boden neu, Schränke, Geräte neu, Tisch und Stühle neu. Es wird in den Osterferien umgebaut, und die Hoffnung ist, dass es sich nicht zu lange hinzieht. (hahahaha) Es wird erst ganz, ganz, ganz viel Ihgitt (Strukturputz von der Wand schleifen o.O Fliesen weghauen, >.< und die Deckenverkleidung abmachen- hier laufen immer Mäuse in der abgehängten Zwischendecke, wir wissen nicht wo sie reinkommen, und wo Mäuse laufen, da Schei**** sie auch… x.x ), danach wird es ganz, ganz, ganz viel schön. Weil neu und mehr Platz, mehr Stauraum…Ich muss mich gedanklich an das Zweite halten, sonst kommt noch nicht so richtig Freude auf.

Unsere Küche muss die Planung übrigens mitbekommen haben, sie ist jetzt beleidigt. Ein Gerät nach dem anderen gibt den Geist auf, eine neue Mikrowelle und einen neuen Wasserkocher musste ich schon kaufen, der Pürierstab geht langsam kaputt, der Kühlschrank weigert sich manchmal zuzugehen und die Spülmaschine hat auch keine Lust mehr. HEY, wir wollten erst zu OSTERN ne neue Küche, bis dahin sollte das eigentlich alles noch funktionieren …

Ansonsten war auch heute Schluffitag. Meinen kuscheligen Onsie hab ich den ganzen Tag nicht ausgezogen und alles im Schneckentempo erledigt.

  • Die Verkleideecke, deren Kisten über die Feiertage in den Keller geräumt wurden (Mehr Platz für Freunde und Familie im Wohnzimmer!) musste wiederbelebt werden, weil die Kinder es lieben, sich zu verkleiden.
  • Wäsche habe ich gefaltet und verräumt (Da guckste, Superpapa, was? ^^).
  • Dem großen Sohn habe ich ein vom Therapeuten empfohlenes Ordnungssystem in die Schulsachen gebracht, was beim Kinde tatsächlich Begeisterung auslöste. Mal sehen ob er auch noch begeistert ist, wenn er sich daran halten muss, höhö.
  • Ich habe Frisurdinge für mein eines Charlie- Cosplay ausprobiert. Ich werde im Mai zwei verschiedene Charlie-Varianten cosplayen, und einmal brauche ich dafür halt einen Pony, einmal brauche ich KEINEN Pony. Im Moment experimentiere ich halt mit so nem Anklippspony, das sieht so semigut aus… Nunja. Vielleicht wirds besser wenn meine Haare die richtige Farbe haben. Ist ja noch ne Weile bis Mai, da kann ich noch experimentieren.
  • Arbeitszimmer aufgeräumt. Ebenfalls für Silvester habe ich im Wohnzimmer einfach schnell einen Schrank abgeräumt, damit wir Platz hatten für BUFFET. Es gab nämlich VIEL Essen. Und der Kram lag jetzt so auf meinem Schreibtisch herum, kein Platz für kreatives oder gar Computer. Pfui. Jetzt habe ich auch wieder Platz zum sitzen und zum bloggen! Yay!
  • Daran gedacht, dass Kinder hunger haben könnten- morgens, mittags UND abends! UND gehandelt und den Kinder etwas zu essen gegeben ^^ An so Schluffitagen ohne Struktur vergesse ich das schon mal, und wenn ich selber keinen Hunger habe, dann denke ich auch nicht immer daran, dass die Kinder irgendwann mal essen sollten (Zum Glück äußern sich Kinder durchaus mal, oder gehen selbständig zum Kühlschrank/zur Obstschüssel 😉 ). Aber heute gab es immer etwas, sogar Zwischensnacks. Muss ich im Kalender vermerken oder so…

Oh, das war ja doch eine ganze Menge. Fühlte sich gar nicht so viel an, ich hatte eher das Gefühl ziemlich faul herumzuschluffen.

Jetzt sind alle Kinder im Bett, morgen fängt ja die Schule wieder an. Yaaay für die Struktur, yaaay für „Kinder sind etwas ausgelasteter, weil sie die Freunde wieder treffen“, *hmpf* für frühes Aufstehen. In den Ferien haben alle Kinder normalerweise mindestens bis 9 Uhr geschlafen, das wird ungemütlich für alle morgen früh…

Ich schluffe jetzt noch etwas herum, mal sehen was ich so mache. Serie gucken? Zeichnen? Beides zusammen? Ein Kindernintendo kapern und Zelda oder Final Fantasy: Explorers spielen? Mal sehen. Jetzt erst mal Skype mit Superpapa, der grade in Kairo weilt und mir die Nase lang macht weil er leckereres Essen hatte als ich.

Ich hab jetzt hunger ^^

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Weihnachtsmarkt

Krümel hat heute Morgen den Kindergarten geschwänzt, damit wir zusammen die Tochter aus der Schule abholen konnten. Wir wollten nämlich auf den Weihnachtsmarkt, bevor es da zu voll wird. Töchterlein hat gehört,dass es da eine Schlittschuhbahn gibt, da war sie ganz wild drauf.

Zuerst gingen wir allerdings etwas essen, und dann stand neben der Schlittschuhbahn auch noch ein Karussell…

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Dann ging es aber auf die Schlittschuhe! Töchterlein hatte Anfangs etwas Probleme mit einem Schlittschuh, aber nachdem er ausgetauscht wurde ging es ganz prima.

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Krümel und Töchterlein machten sich auch echt gut! Die Tochter, die schon gut inlineskaten kann, hatte mit den Schlittschuhen kaum Probleme, nachdem sie sich daran gewöhnt hat schlidderte sie herum als hätte sie nie was anderes gemacht.

Krümel, der noch nicht inlineskated hatte etwas mehr Probleme, aber da seine Lieblingsbeschäftingung im Moment sowieso „sich auf dem Boden fallen lassen“ ist, wusste er gut, wie er sich abfangen musste beim Fallen. Zusätzlich konnte er sich ja auch noch an dem Eisbärgriffdings festhalten.

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Töchterlein fand das Eisbärteil auch super, und so haben sie Eisbärrennen gemacht .

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Irgendwann klappte es dann auch so, und Töchterlein und Krümel sausten über die Bahn!

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Dann mussten wir aber leider schon los, weil der Krümel noch einen Termin hatte… aber für einen kandierten Apfel war noch Zeit!

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Mein Plan auf der Schlittschuhbahn ist leider nicht aufgegangen. Ich wollte ja vor der Tochter etwas mit meinen Schlittschuhlaufkünsten angeben, denn ich bin da echt nicht schlecht drin. Also, ich WÄRE da gar nicht so schlecht drin, wenn die Bahn nicht aus Kunststoffplatten bestände und die Schlittschuhe dementsprechend anders geschliffen wurden… Ich habe einfach keine Balance halten können, meine Füße sind seitwärts abgerutscht und musste mich ständig irgendwo festhalten. Hmpf, fail. Ich musste dann tatsächlich aufgeben, während die Kinder noch weiter gefahren sind. Immerhin meinte der Schlittschuhverleihmann, dass ich nicht die erste bin, die gesagt hat, dass es auf Eis einfacher ist, wenn man es darauf gelernt hat- diejenigen, die auf Kunststoff angefangen haben könnten sich viel schneller daran gewöhnen und hätten weniger Probleme. Vielleicht hat er das ja auch nur gesagt, damit ich mich nicht so schlecht fühle, wenn ja, dann hat es total gewirkt ^^

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Centi’s Spiel

Centi hat ein lustiges Spiel geblogt, guckt doch mal hier!

Kurzform: Man nehme einen zufälligen Wikipedia-Artikel, ein zufälliges Zitat und ein Zufallsbild, das ist dann das persönliche Albumcover.

Mein Albumcover sieht jetzt so aus:

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Ich find es super! 🙂

(Das Foto ist von hier, da gibt es auch den random pic generator)

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Zuerst und zuletzt

Heute, beim Abstieg von der Burg.

Töchterlein: „Mama, lass mich mal vor, ich will auch mal Erste sein!“

Mama: „Ach was, wie heißt es doch so schön: Die Letzten werden die Ersten sein!“ *gehe einfach weiter*

Töchterlein: *hmpf*

Großer Sohn: „Die Letzten werden zwar eher nicht die Ersten sein, können den Ersten aber ganz prima Kletten an den Rücken hängen!“

…was er dann auch getan hat 😉

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Teilung des Volkes

Vor zwei Wochen habe ich meine politische Macht über ein ganzes Volk genutzt und es (vermutlich) gegen seinen Willen geteilt!

Okay, ganz so dramatisch war es jetzt nicht.

Meine Bienen haben den Winter gut überstanden. So gut, dass es noch ein sehr starkes, großes Volk war. Man könnte sogar sagen, dass es fast überquoll. Ich bin ja jetzt nicht mehr ganz so unwissend, was die Bienenhaltung angeht, deswegen war mir klar, wenn die jetzt so weiter wachsen, dann werden sie demnächst ausschwärmen wollen. Das bedeutet, dass sie eine neue Königin bilden und die alte mit der Hälfte der Bienen abhaut. Das wollte ich jetzt dann doch nicht riskieren und habe krampfhaft überlegt was zu tun ist. NOCH hatte ich keinen Schwarmtrieb im Volk.

Dann war wieder Imkerkurs und als eine Teilnehmerin davon sprach, dass sie jetzt auf Bienenschwärme wartet kam mir der Gedanke, dass ich ihr ja einen Ableger geben kann. Dass das geht, und auch wie, haben wir im Kurs bereits besprochen, und wir beide, die wir das ja noch nie gemacht haben, haben uns versichert, dass wir das zusammen schon hinbekommen 😉

Wir legten den Teilungstermin auf den Tag der letzten Kursstunde, sie würde dann im Anschluss mit zu mir nach Hause kommen (praktisch für mich: Ich hatte dann quasi ein Taxi heim und musste nicht mit der Bahn fahren 😉 ). In der Kursstunde erzählten wir unser Vorhaben, und bekamen noch einige gute Tipps wie wir vorgehen sollten. (Inclusive einem kurzen Schrecken: „Es ist noch zu früh wenn ihr das heute schon macht…. ääääh, achnee, geht doch!“ 😉 )

Bei uns angekommen machten wir uns sofort an die Arbeit. Der erste Schritt war es nämlich, die Bienenkönigin zu finden.

Gar nicht so einfach in dem Gewusel! Weil es kalt war und die Bienen nicht ausgeflogen sind waren also alle zu Hause- es war VOLL auf dem Waben! Da ich aber etwas Rauch benutzt habe waren alle Bienen friedlich und es waren nur ein oder zwei Damen, die ihre Wächtertätigkeit deutlich gezeigt hatten. Wir konnten jedenfalls ganz in Ruhe gucken.

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Der Hahn Rex guckt auch neugierig zu, und auch die anderen Hühner standen am Zaun und genossen die Show. Hätte ja was zum Essen geben können 😉

Zu zweit guckten wir jedes Rähmchen an. Wir mussten den Rahmen mit der Königin finden, damit ich die nicht versehentlich mit weggebe. Das wäre zwar super für meine Kurskollegin, aber schlecht für mich 😉

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Wir brauchten eine halbe Stunde, um zu zweit alle Rähmchen anzuschauen, und wir brauchten auch zwei Durchgänge, bis L. schließlich die Königin fand (sie war ganz happy- bisher hatte sie noch nie eine Königin gesehen, und an dem Tag direkt zwei 🙂 ). Fast waren wir schon der Ansicht, die Königin niiiiiiie zu finden. Immerhin, beim zweiten Durchgang kamen wir dann auch mal auf die glorreiche Idee, die Rähmchen zu markieren, damit wir wisen was auf den Waben so los ist.

Als wir die Königin dann eeeendlich gefunden haben kam das Rähmchen wieder zurück in die Box- aber weit, weit weg von den anderen Rahmen und vor allen den anderen Bienen, damit die Königin nicht wieder auf eine neue Wabe umsteigt und alles umsonst war…

Dann ging es ans Umsiedeln. Schlau von uns, dass wir die Rahmen markiert hatten, so ließen sich die richtigen Waben leicht finden. Wir nahmen Waben, auf denen alles drauf war- das heißt Brut von Arbeiterinnen und Drohnen, in jedem Stadium vom Ei (Stift genannt) bis zur verdeckelten Brut. Eine Futterwabe gaben wir dazu, damit die Bienen auch erst mal genug Nahrung haben. Dann schüttelten wir noch Bienen von Waben in L.’s Box, denn es müssen ja auch genug Arbeiterinnen da sein um eine neue Königin nachzuziehen, Waben zu bauen, Brut zu füttern… den ganz normalen Bienenalltag aufrecht zu erhalten halt 😉

L. hängte einige leere Rahmen dazu, schob das Trennschied vor uns machte die Box zu. Meine Damen bekamen ebenfalls einige neue Rähmchen, damit sie loslegen können mit dem Innenausbau.

Die Box ist dann zusammen mit neuem Inhalt nach Hause gefahren, in Kellerhaft gesteckt (das hört sich immer so brutal an 😉 ), um dann wieder draußen aufgehängt zu werden. Die Bienen waren erst etwas verwirrt und aufgeregt, hatten sich dann aber bald mit der neuen Siruation abgefunden, wurde mir berichtet.

Der Plan ist jetzt, dass ihre neuen Bienen eine neue Königin heranziehen, indem sie  Umweiselzellen (also Notköniginnenzellen) bauen und die werdenden Bienen mit Gelee Royal füttern. Dann ist das abgezweigte Volk wieder komplett und kann überleben. Hoffen wir, dass es klappt!

Meine Bienen habe ich dann erst mal in Ruhe gelassen. Beim nächsten Check habe ich aber gesehen, dass sie munter weiter bauen, die leeren Rähmchen gut nutzen und sich wieder weiter ausbreiten. Und das trotz Kälte und Schneeregen… Bei der Durchsicht heute (bei der ich gute Hilfe des Nachbarjungen hatte 🙂 ) habe ich gesehen, dass alles gut ist. Alles ist da was benötigt wird, und die Damen haben noch weiter gebaut.

Miniimker

Jetzt summt es wieder ordentlich, und in der Sonne sind die Damen auch wirklich aktiv!

Bei uns also alles in Ordnung!

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Keine sieben Sachen weil… UFF

Heute gibt es keine sieben Sachen. Genug gemacht haben wir, und Fotos gibt es auch, aber ich bin plötzlich so schlapp, dass ich einfach keine Lust habe.

Zimmer sind jetzt umgebaut, mein Vater und der Superpapa haben ordentlich rangeklotzt. Jedes Kind hat jetzt ein eigenes Zimmer!! Töchterlein hat einen Kleinmädchentraum in zartlila, mit sehr cooler Empore mit Geländer, etwas verwinkelt das Ganze. Der Krümel hat die meisten Wände weiß, aber eine Wand ist quietschigstes quietschgrün, ansonsten ein schönes, helles und ganz einfach rechteckiges Zimmer.

Es fehlen noch die Gestelle für unters Bett, denn wegen der großen Zimmerhöhe gibt es auch hohe Hochbetten, unter denen ich bequem stehen kann. Sobald die Untergestelle da sind, kann ich auch die restlichen Möbel an die richtige Stelle stellen. Bis dahin ist alles immer noch etwas provisorisch, aber Kleiderschrank, Schreibtisch und Bett stehen in beiden Zimmern, und beide Kinder schlafen jetzt hoffentlich.

Sie waren sehr aufgeregt als sie heute nach Hause kamen, denn sie waren ja die ganze Woche bei Oma, während der Opa hier gezaubert hat. Aber beiden Kindern gefällt ihr Zimmer wirklich wirklich gut!

Morgen ist wieder Schule und Kindergarten, und ich werde den Morgen nutzen und noch etwas Farbe auf die letzte Wand zu bringen (der neue kleine Flur muss ja auch fertig gemacht werden), außerdem muss ich Spielsachen räumen, räumen, räumen… Soweit es halt schon geht…

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Ich lache immer noch ;-)

Der große Sohn spielt mit seinen Freunden Minecraft und erzählt etwas. Ich bin auch im Raum.

Sohn: „Wenn der Creeper sooooooo auf uns zu kommt, dann brennt er nur ganz langsam, und dann zündet er uns auch an! Dann brennen wir!“

Mutter: „UND WENN WIR BRENNEN, DANN BRENNT GANZ PANEM!!!“

Sohn: „…“

Mutter: *lacht sich kringelig*

 

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Superhelden, Helden und Schurken

Krümel und Tageskind N spielten Superhelden.

Krümel kam strahlend auf mich zu: „Mama, ich kann jetzt kämpfen wie ein ECHTES MÄDCHEN, denn ich bin grade White Tiger!!!“

Das hat mich sehr, sehr gefreut 🙂

Dann musste ich natürlich mit meinem neuen Lego (und meiner Pseudolego TARDIS) spielen. Und plötzlich hatte ich das perfekte Bild, das festgehalten werden musste ^^

https://www.instagram.com/p/BCqYdOCKQFo/?taken-by=kathadisagio

Lustig an den (echten) Legofiguren: Alle Männlein haben einen „Wechselkopf“, also man kann die Gesichter ändern, sogar der Weeping Angel kann entweder freundlich oder gruselig gucken.

Nur die Figur vom 12.Doctor, die hat nur einen, grummeligen, Gesichtsausdruck. Wie passend ^^

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Karneval!

Dieses Jahr, so war mein Plan, werde ich keine Kostüme nähen!!! Ich werde es mir einfach machen und welche kaufen.

Und mit Krümels Kostüm hat das ja auch noch geklappt. Er wollte, wieder einmal, Ninja werden. Letztes Jahr habe ich ihm das Ninjakostüm auf die Schnelle noch genäht, dieses Jahr: Komplett gekauft. Aber Krümel freut sich, er findet sein Kostüm großartig, cool, toll. Am liebsten wäre er jetzt IMMER Ninja, weil die so super sind.

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Dann der große Sohn. Er war sich lange nicht sicher als was er sich verkleiden soll. Star Wars ist irgendwie nicht mehr so in bei ihm… und alles andere… Irgendwann war er sich Sicher: Ich möchte „GommeHD Skin“ werden.

Für alle, die keine Youtuber- /Minecrafterkinder haben: GommeHD ist ein Youtuber, der Videos über Minecraft veröffentlicht und in dieser Sparte ziemlich bekannt ist. Bei Minecraft spielt man aus der Perspektive eines Männchens, Steve genannt. Diesen Steve kann man sich personalisieren, einen eigenen Skin geben. Und GommeHD hat einen eigenen Skin, der dem Großen offenbar so gut gefällt, dass er sowas als Kostüm brauchte.

Nun denn.

Ich sagte ja, dass ich keine Kostüme nähe. Also nahm ich einen Pulli den ich schon hatte und klebte aus Fleecequadraten das Bild auf. (Ich hatte tatsächlich genau die richtigen Farben da!) Sohn ist froh damit, ein Achtklässler hat ihn erkannt und ihn gelobt für das tolle Kostüm. Außerdem haben zwei, drei weitere Kinder ebenfalls das Kostüm erkannt:

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Dann kam das Töchterlein. Sie wusste ebenfalls nicht, was sie werden wollte, kam dann aber, als ich drängelte, endlich mal mit einer Idee an. Sie wollte Mega Mindy werden, eine Superheldin aus einer belgischen Kinderserie.

Uff. Das KANN man bestellen, aber mir haben die Kostüme nicht so zugesagt, also habe ich das Kostüm dann doch selber gemacht… aber fast nicht genäht, echt jetzt! Genaueres kommt in einem eigenen Post, jetzt nur das fertige Kostüm:

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Ich habe mich auch verkleidet, mich hat aber, außer Sara, niemand erkannt- hat mich aber auch nicht gewundert 😉 Und finde ich nicht schlimm, ich verkleide mich ja nur für mich ^^

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Ich war, wieder einmal, Amy Pond aus Doctor Who, aber aus einer anderen Folge.Für das Kostüm war es echt praktisch, in der Kleiderbörse zu arbeiten. Die Bluse hatte ich schon, aber mir fehlte noch die Jacke. Beim Kleidung sortieren fiel mir dann diese Pseudolederjacke in die Hände, die in den Müll wandern sollte, weil sie unter den Armen und an einigen Nähten wirklich sehr zerschlissen ist. Ich habe sie aus dem Müllbeutel wieder herausgezogen-für Karneval taugt sie immer noch!

Nachmittags kam dann noch mein Tageskind dazu, also hatten wir unsere eigene Karnevalsparty mit Verkleidung  😉

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Ninja!!!

Krümel und ich sind heute morgen in die Stadt gefahren, da er sich im Karnevalsladen ein Kostüm aussuchen sollte. (Jaaa, ich weiß, normalerweise nähe ich immer selber, aber ich habe „dank“ fieser Erkältung, die mich mal wieder komplett umgehauen hatte, nicht wirklich den Drang, mich mit Nähen zu beschäftigen. Gibt es halt ausnahmsweise mal Kaufkostüme für 2/3 Kinder.)

Krümel hat dafür extra Kindergarten geschwänzt, und wir sind vorher einen „Kaffee trinken gegangen“. „Obwohl ich doch gar keinen Kaffee trinke, Mama!“ lacht der Krümel dann immer.

Krümel, der gerne „Rockmusikerhaare“ haben möchte (also lang) beschwerte sich schon die letzten Tage darüber, dass ihn die Haare im Gesicht nerven. Es ist ja grade auch eine schlechte Länge, zu kurz für Pferdeschwanz, aber lang genug um in die Augen zu fallen. Also wünscht er sich seit Tagen jeden Morgen Haargummis in den Haaren. Vorgestern gab es einen geflochtenen Zopf, den Pony nach hinten, gestern gab es zwei „Oben auf dem Kopf Pferdeschwänze“ (über den Ohren mit Haargummis gehalten), und heute gab es zwei geflochtene Zöpfe.

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So geht er dann in den Kindergarten, oder, wie heute, in die Stadt.

Im Karnevalsladen wollte Krümel Ritter/Jedi/Ninja/Jemandmitpfeilundbogen sein. Alles auf einmal, aber doch auch nicht, oder doch? Also sahen wir uns an was es gab…  Am Ende entschied er sich für Ninja- völlig was neues, war er ja letztes Jahr noch nicht oder so… 😉

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Die Dame an der Kasse guckte den Krümel lächelnd an und sagte: „Warum sollten auch nur Jungs so ein Kostüm haben? Toll dass Dir als Mädchen das so gut gefällt!“ Krümel guckte erst mich, dann die Kassiererin verwirrt an, und sagte dann: „Aber ich bin doch ein Junge!“

Jetzt war es an der Kassiererin verwirrt zu gucken- Sie dachte, wegen der Frisur…? Aber dann hat sie ganz cool reagiert und gesagt, dass es ja auch eine praktische Frisur ist, weil keine Haare ins Gesicht fallen, vielleicht sollte sie die auch mal ausprobieren…? Krümel war besänftigt und strahlte sie an. Ja, sagte er, die Frisur sei wirklich sehr gut, könne sie ruhig mal testen! 😉

Wir bezahlten, gingen zu Auto und fuhren heim. Auf dem Rückweg wurde Krümel plötzlich ganz aufgeregt: „MAMA!!! Ich habe eine ECHTE Ninjarin gesehen!!! Die ging da grade an uns vorbei!!!!“

Ich musste grinsen – die „echte Ninjarin“ war eine muslimische Frau mit langem schwarzen Mantel, Hijab und – es ist ja schließlich Winter- einem Schal, den sie sich auch etwas über den Mund gezogen hatte. Egal, Krümel war happy, und erzählte mir sie Heldentaten, die diese Frau sicher schon hinter sich gebracht hat- Menschen gerettet, Bösewichte vertrieben, das ganze Programm! Das würde ihr sicher gut gefallen 😉

Zu Hause angekommen blieb Krümel direkt vorne an der Straße- er wollte alle Bösewichte vertreiben! Damit ich gut beschützt bin! Krümel ist so süß <3

Morgen geht es dann nochmal in den Laden, diesmal mit der Tochter. Sie möchte höchstwahrscheinlich Superheldin werden, aber lassen wir uns mal überraschen, was sie da so findet, vielleicht wird es ja was ganz anderes…?

 

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