Archiv der Kategorie: Freunde

Kekse backen

Kekse haben wir in den letzten Tagen viele gebacken- zu Hause 2x, und heute, am Samstag, mit Freunden zusammen. Wir haben nämlich, seit unsere Kinder groß genug sind, das traditionelle weihnachtliche Keksebacken, das abwechselnd bei den verschiedenen Familien stattfindet. Jeder bringt Keksteig mit, und dann wird ausgestochen und gebacken was das Zeug hält. Mittlerweile sind die Kinder auch alt genug, dass das Kekse ausstechen schon fast komplett von der Kinderbande übernommen werden konnte 🙂

Außerdem haben wir es tatsächlich hinbekommen, alle 8 Kinder gleichzeitig an einen Tisch zu bekommen!

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Dann waren aber immer nur vereinzelte Grüppchen da. Mal der eine, mal der andere.

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Der große Renner waren die Stempelbuchstaben- die beiden Ältesten haben sich schon vor dem Backen herausgesucht, was sie stempeln wollten, und hatten fast gar keine Zeit zum Ausstechen, weil sie Buchstaben sortieren mussten 😉

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Hier sehen wir die beiden orangefarbenen Kinder beieinander =) (Die Kinder farblich zu sortieren war aber nicht zwangsläufig die beste Sortierungsmethode, sie haben sich lieber nach Interessen sortiert und waren oft nicht zu sehen, weil sie so viel spielen mussten)

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Wir hatten so schnell so viele ausgestochene und gerollte Plätzchen, dass wir gar nicht mit dem Backen hinterher kamen!

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Kein Wunder, wenn an 3 Stellen gleichzeitig gearbeitet wird

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Superpapa hat die Backerei hauptsächlich durch Qualitätsprüfung der Plätzchen begleitet, was ja auch eine sehr wichtige Aufgabe ist 😉 Leider kann ich mich an den Wortlaut seines Ergebnisses nicht mehr erinnern, aber ich glaube, es hat ihm geschmeckt!

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Die verschiedenen Kindergruppierungen haben so lange gestochen und gestempelt, bis sie keine Lust mehr hatten, und sind dann spielen gegangen.

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Die Plätzchen mussten beim Backen schlange stehen, und so versammelten auch wir uns um den Backofen!

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Irgendwann waren dann alle Kinder irgendwo im Haus unterwegs. Zeit, die Lebensmittelfarbe-Filzstifte auszupacken! Es gab noch Zimtsterne zu bemalen! Okay, genau genommen war das KEIN geplanter Programmpunkt, aber die Filzstifte mussten halt einfach getestet werden… Das hat so viel Spass gemacht, dass wir den Kindern nicht bescheid gesagt haben, sonst hätten die das nachher machen wollen 😉 So haben nur wir großen Mädchen gemalt 😉

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Und die Ergebnisse sind auch eindeutig sehr… erwachsen …

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Äh, ja. Ich sagte ja, sehr erwachsen^^

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Die Keksausbeute war am Ende vergleichsweise gering, obwohl wir wirklich sehr viel gebacken haben- aber wenn 14 Leute immer wieder naschen, bleibt nur ein recht kleiner Haufen Kekse übrig. Wäre also nicht dauernd genascht worden, hätten wir bestimmt 8 solcher Kuchenroste voller Plätzchen gehabt, nicht nur 2… Und eine Sorte Plätzchen hat es gar nicht mehr bis zum Schluss geschafft, sie sind schon komplett… verdampft! (vermampft?) Aber immerhin, es konnte jeder noch etwas mitnehmen.

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Als wir dann fertig waren und schon halb überlegten nach Hause zu fahren- es war ja schon spät für die Kinder- kamen wir irgendwie auf das Thema Cocktails. Ich weiß schon gar nicht mehr wie… Ich erwähnte, dass ich sowas ja noch nie getrunken hatte- und damit hatte ich den Ehrgeiz des Gastgebers A geweckt, der sofort Feuer und Flamme war, mir einen zu mixen. Er drückte mir ein Cocktailbuch in die Hand, mit dem ich etwas überfordert war *hüstel* Also fragte er mich, was ich mag und was nicht, und dann mixte er los =)

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Da gab es dann für uns drei Damen einen White Russian 🙂 Also, das war ja doch schon mal ganz lecker, allerdings trinke ich ja normalerweise quasi nie Alkohol, und Holla, habe ich das gemerkt… So war es dann 2/3 von uns etwas schwummerig ^^ (Das Wort „Holla“ wurde mehrfach erwähnt, und nicht nur von mir 😉 )

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Die Kinder fanden dann das Cocktailbuch, und A’s Jungs suchten sich etwas aus, das sie gerne haben würden. Also gab es für die Kinder noch eine Runde Kinder-Cocktails!

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Und dann war es auch schon sehr, sehr spät, und es war dringend Zeit, nach Hause zu fahren- die Kinder waren einfach schon ziemlich durch. Aber es war auch sehr schön, die Kinder hatten Spass miteinander, so dass wir Großen tatsächlich auch mal Zeit hatten uns in Ruhe miteinander zu unterhalten.

Das war ein schöner Tag!

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I feel pretty, oh so pretty…

Geburtstagseinladungen werden heutzutage immer gleich mit Geschenkewunsch abgegeben. Bzw mit der Angabe, in welchem Geschäft man das Geschenk kaufen muss, weil sich das Geburtstagskind dort eine Kiste mit den Wünschen zusammengestellt hat.

Und aus dieser Kiste mit den Wunschgeschenken darf man frei wählen….

FancyDinoUnd ich finde, die Pferdedecke in pink und das Halfter passen gar vorzüglich zum Dinosaurier!

Guckt, wie zufrieden es lächelt!

(Der große Sohn und ich haben eventuell vielleicht oder vielleicht auch nicht einen Kicheranfall im Spielzeugladen bekommen…)

(Die fleischfressende Pflanz steht nur zur Deko da, das ist unsere 😉 )

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Good to know!

Als ich heute Taxi gespielt habe und den Nachbarsjungen in der Schule abgeholt habe, hat es in Strömen geregnet.

J. hatte seine Jacke bis oben zugezogen, es schaute aus der Kapuze nur ein wenig das Gesicht heraus. Als wir auf dem Weg zum Auto waren blieb er plötzlich stehen, breitete die Arme aus, drehte sich und sagte:

„Guck, so sehe ich aus wenn ich bekleidet bin!“

Dann schnappte er sich seinen Ranzen und ging weiter… ^^

(Nein, normalerweise läuft er nicht nackig herum, ich nehme an, er wollte mir eigentlich sagen, dass seine Jacke ziemlich super ist gegen Regen. Er wurde aber von mehreren Seiten abgelenkt, und als er fertig war mit sprechen merkte man schon, dass er eigentlich etwas anderes sagen wollte… aber dann hatte er keine Lust mehr etwas zu korrigieren und wollte nur noch aus dem Regen heraus und nach Hause 😉 )

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Wählen gehen

Während ich eben die sieben Sachen geschrieben habe und mitgeteilt habe, NICHT gewählt zu haben- also, zumindest HEUTE nicht gewählt zu haben, denn es war ja schon erledigt…- ist mir eine Geschichte eingefallen aus Studiumszeiten.

Ich habe in Bonn studiert, und es waren Wahlen, wozu auch immer, das weiß ich nicht mehr. Ein befreundeter Kommilitone, der politisch sehr, sehr, SEHR aktiv war, kam morgens auf mich zu gestürzt und fragte: „UUUUND???? Warst Du gestern wählen?“

Ich grinste ihn nur an und sagte: „Nein“

Er schaute mich sehr vorwurfsvoll  und enttäuscht an und setzte zur Standpauke an. Wählen sei wichtig, nur so haben wir eine Chance, überhaupt mitzubestimmen, und wir können so viel erreichen, wenn wir nur wählen! Nichtwähler bestimmen das Wahlergebnis erheblich mit, und durch Nichtwählen hat der ganze braune Dreck viel mehr Chancen an die Macht zu kommen. Und weiter und weiter zählte er mir alle Gründe auf, warum Nichtwählen so schlimm ist.

Irgendwann musste er auch einmal Luft holen, und ich konnte weiter sprechen: „Nein, ich habe nicht gewählt, weil mein Erstwohnsitz in Rheinland Pfalz ist, und es waren nur Wahlen in NRW. Ich habe gar keine Berechtigung, hier zu wählen!“

Er sackte erst mal in sich zusammen, weil er sich so verausgabt hatte, und dann musste auch er grinsen. Und wir gingen zur Beruhigung erst mal einen Kaffee trinken 😉

Und ich kenne natürlich alle Argumente fürs Wählen, und habe noch nie bei irgendeiner Wahl NICHT gewählt. Bin ja nicht ganz Irre.

(Und ich hab es ja versucht, aber auf meine Wahl hat ja niemand gehört…was zählt meine Stimme auch nur ein mal, manno! Wäre es ein Wettschein gewesen, hätte ich heute 2x verloren 🙁 )

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Minecraft Geburtstagsparty

Minecraft ist DAS Thema des großen Sohnes (und er sitzt auch grade neben mir und erzählt mir minecraftiges 😉 ). Klar also, was das Thema der Geburtstagsparty sein sollte!

Ich habe mir wieder einmal eine Geschichte ausgedacht, die gespielt werden sollte, und alles so, dass man sich vorstellen kann, es sei auch tatsächlich Minecraft. Damit niemand der anwesenden Minecraftfans sagen kann: „DAS IST ABA FAAAAHAAAALSCH!!!“ habe ich vorgesorgt- mit einem Türschild!

(Klick aufs Bild macht wie immer das Bild groß und besser erkennbar… weiß garnicht, warum die in kleiner immer so extrem matschig aussehen! *grummel*)

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(Luftballons in einen Rosenbusch zu hängen war übrigens eine meiner weniger brillianten Ideen 😉 )

Damit man erkennt, was das alles so heißen soll ist das Bild an der Tür hier nochmal in „echt“ zu sehen:

Minecraft Party2Version 2.4.3 gibt es noch garnicht, die aktuelle Version ist 1.9. Aber somit war allen klar: Es gibt viele Elemente bei der Party, die in der Computerversion ganz einfach noch nicht erfunden waren! (Und das Argument musste ich auch ein paar Mal anwenden, aber es zog, und einer der Jungs will jetzt unsere Version programmieren ^^)

Server, das unkenntlich gemachte, ist unsere Adresse;-) Bei „Schwierigkeitsgrad: Survival“ hab ich wohl irgendwas falsch gemacht, das hätte anders heißen müssen, wurde mir vom Sohn mitgeteilt, aber- das ist in Version 2.4.3 eben auch anders 😉 Er konnte es mir verzeihen!

Dann kamen die Kinder, und es gab Kuchen!

Okay, das war noch vorher, in der Vorbereitungszeit am Morgen 🙂

Minecraftp13Es gab einen typischen Minecraft-Block-Kuchen. Im Spiel sieht der Kuchen tatsächlich genau so aus (naja, NOCH etwas eckiger), und der Sohn war sehr zufrieden! Es war, wie gewünscht, ein Schokoladenkuchen!

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Dazu gab es Slime aus grünen Wackelpuddingwürfeln und Magmaslime aus roten. Alles immer in Blockform, weil Minecraft 😉 Dann noch Melonenblöcke, und einen unverzierten Vollkorn-Mandelkuchen in Blockform, letzterer wegen eines anwesenden Unverträglichkeitskindes, aber trotzdem extrem lecker!

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Die Kinder haben gefuttert und gefuttert… so, dass ich irgendwann mal vorsichtig fragen musste, ob wir nicht vielleicht bald mal anfangen könnten 😉

Minecraftp17 Minecraftp18Und dann durften wir beginnen!

Wenn man Minecraft spielt, dann kann man einstellen, dass man am Anfang eine Bonustruhe bekommt, in der ein paar essentielle Dinge drin sind, die fürs Weiterkommen wichtig sind. Also gab es auch bei uns eine Bonustruhe, die, wie im Spiel, von 4 Fackeln umringt war. (Fackeln kaufen stellte sich als eine schwierige Angelegenheit heraus- nach 5 Läden, in denen es sonst IMMER Fackeln gab, nur natürlich jetzt nicht, fand ich im 6. wenigstens ein paar Minifackeln in quietschebunt. Ich kaufte 2 Packungen, damit wenigstens keine pinken und lila Fackeln herumstanden… (Die gab es dann nachts, als es eh dunkel war 😉 )

Minecraftp19 Minecraftp03In der Bonustruhe fanden sich eine Anleitung für ein Multitool und 4 Bretter. Die Minecraftprofis wussten, dass sie sich aus 4 Brettern einen crafting table bauen konnten- also eine Werkbank, aber wer sagt sowas schon? Der crafting table wurde gebaut, und stand dann wie durch Zauberhand aus Pappe vor den Kindern 😉

Die Kinder sollten also ein Multitool bauen. Im echten Spiel braucht man Axt, Schwert, Spitzhacke, Feldhacke… aber wenn wir das alles einzeln herstellen würden, könnten wir eine ganze Woche nur mit „craften“ verplempern. Also ein Multitool, das alles kann. Wenn es alles können soll, muss es auch aus vielen Materialien hergestellt werden. So ein crafting table hat 9 Kästchen, also mussten auch alle 9 Felder ausgefüllt werden!

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Die Kinder sollten Holz, Steine, Blätter, Federn, Schrauben, Sand, Papier, Stoff und Glassteine finden. Alles „wuchs“ irgendwo im Garten (Damit die Kinder den Hühnern die Federn nicht ausreißen habe ich ein paar Federn ausgestreut 😉 )

Minecraftp21 Minecraftp22Gewissenhaft wurde alles gesucht, und man fand auch den Schraubenstrauch, den Papierstrauch, und den Stoffetzenstrauch! DMinecraftp08 Minecraftp06 Minecraftp07Die Glassteine waren in einem Glas voll mit glibbrigen Wasserperlen…

Superpapa sah sich das Ganze entspannt von der Seite an, sein Einsatz sollte erst später kommen 😉

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Die Mädels haben Anfangs ein bisschen mitgemacht, aber dann das Interesse verloren und für sich gespielt. Egal, Hauptsache alle haben Spass!

Minecraftp24 Minecraftp20Als alle ihre „Zutaten“ gefunden haben ging es ans craften. Die gefundenen Gegenstände mussten in der richtigen Reihenfolge auf den crafting table gelegt werden!

Minecraftp25Wer das geschafft hat, bekam sein Multitool- eine Poolnudel!

Es hat eine Weile gedauert, bis alle fertig waren, und in der Zeit entbrannte schon der erste Poolnudelschwertkampf!

Minecraftp26Gut, dass die Jungs schon so heiß darauf waren, mit den Poolnudeln Monster zu schlachten, denn im Garten wurden Spinnen gesichtet!

Minecraftp11 Minecraftp12Schuhkartonspinnen, die von den Bäumen geschlagen werden mussten!

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Die Spinnen wurden recht schnell besiegt, und was für eine Überraschung, sie enthielten ja auch noch verschiedene Gegenstände!

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Eine Tesafilmrolle? Warum nur…?

Die Kinder sammelten alle Spinnen ein und brachten sie zum Tisch, um die Schätze zu begutachten. Plötzlich, ein Knall: Ein Creeper ist explodiert! Schnell hin und nachsehen!

Der Creeper hat die Schaltung zu einer Tür kaputt gerissen, jetzt kommt niemand mehr darurch. Außerdem stand ein weiterer Creeper daneben. Leider explodieren Creeper in Minecraft 2.4.3, wenn man sie mit einem Multitool haut, also musste eine andere Idee her. Aber praktischer Weise fand sich eine Anleitung für ein Blasrohr mit Pfeilen.

Die Kinder gingen also zurück zum Tisch und begannen, aus Papier Pfeile zu rollen, mit Tesafilm zusammenzukleben, und mit den dicken Strohhalmen zu einem Blasrohr zusammenzufügen.

Minecraftp30 Minecraftp31 Minecraftp32Irgendwann wurden aus den Pfeilen dann Papierkugeln, aber hey, das geht ja schließlich auch =)

Mit den Pfeilen, den Blasrohren und dem Töpfchen rote Farbe gingen wir zum Creeper zurück, der netterweise noch nichts kaputtexplodiert hat.

Jedes Kind durfte nun einen Pfeil in die Farbe tunken und mit dem Blasrohr auf den Creeper schießen.

Minecraftp33 Minecraftp34 Minecraftp35Der Creeper hatte relativ bald verloren, und der Weg zur Tür und zum kaputten Schaltkreis war frei!

Leider waren die Redstoneleitungen zerstört, also mussten die Kinder erst einmal in eine Mine, um Redstone abzubauen!

Dazu muss ich nochmal abschweifen und eine Geschichte erzählen ^^

Ich überlegte, wie ich die Minecraftblöcke für die Party darstellen kann. Meine Idee war es, einfach viele Pappkartons zu benutzen, ohne groß etwas daran herumzubasteln. Aber Pappkartons mussten ja erst mal hergeschafft werden. Also rief ich bei meinen Eltern an, und hatte meinen Vater am Telefon. Hm, Pappkartons, klar, könnte er sammeln… wozu ich die denn bräuchte? Ich erzählte, dass es Minecraft Blöcke sein sollen, die leicht abgebaut werden können. Damit die Kinder nach „Steinen“ und „Erzen“ graben können, genau wie im Spiel.

Und an dieser Stelle ist es wirklich, wirklich eine gute Sache, wenn man einen Vater hat, der Künstler ist 😉

„Steine und Erze? Ich habe da genau das, was Du brauchst“

Er hat sich nämlich aus Pappkartons, Pappmacheé und Farbe selber ein paar Sockel gebaut für seine Kunstwerke, und die lagen jetzt im Lager herum und wurden nicht gebraucht. Ich bemerkte, dass es aber eine Party von einem 10jährigen ist, der wilde 7-11jährige Freunde hat- es könnte sein, dass die Blöcke das nicht überleben!

„Dann mach wenigstens genug Fotos davon, damit die Zerstörung der Klötze als Aktionskunst durchgehen kann!“

Klar, das kriegen wir hin!

Und so hatte der große Sohn ECHTE Minecraftblöcke auf seiner Party!

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Aber weiter mit der Party! Weil ich meine Pappenheimer  kenne war die Anweisung natürlich, dass Redstone nur ganz VORSICHTIG abgebaut werden darf. Nix mit einfach alles niederrumpeln und so, nein! Die Multitools mussten verwendet werden, um gemeinsam die Steine abzuheben. Teamwork war gefragt!

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Es ging ein klein wenig wuselig und durcheinander, aber die Kinder haben es wirklich gut gemeinsam geschafft, die Blöcke „abzubauen“ und die dazwischen verstecken Dinge zu finden. Das waren Papp-Redstone, Zahnstocher und Anleitungen, wie man eine Redstoneleitung und eine Redstonefackel „craftet“.

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Der Sohn hat eine Anleitung gefunden!

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Minecraftp39Und der abgebaute Blockhaufen. „Ganz spontan“ kam mir die Idee, dass aus dem Haufen doch ganz prima eine Festung gebaut werden kann, gegen eventuell auftretende Endgegner….

Aber erst einmal mussten Schaltungen geschaltet werden. Superpapa, der die Aufgabe entwickelt hat, half den Kindern, selber die Lösung zu finden.

Minecraftp40Am Ende war die Schaltung geschaltet und die Tür ging auf. Dort stand eine Truhe, die eine Braustation war.

Minecraftp05Eine der Aufgaben war es, einen Stärketrank zu brauen. Dafür wurde Feuer benötigt.

Aber die Kinder brauchten kurz eine Auszeit. Also wurde das Planschbecken freigegeben für die Kinder, die wollten, andere wollten lieber beim Zündeln dabei sein. Außerdem musste ja noch eine Festung aus Blöcken gebaut werden! Jeder konnte ein bisschen herumlaufen und toben und spielen- bis das Feuer so richtig in Gang war. Dann ging es weiter.

Minecraftp42 Minecraftp41Die Zutaten für einen Stärketrank mussten gesucht werden. Pfefferminze, Wasser, Honig….

Minecraftp43 Minecraftp44 Minecraftp45Während der Stärketrank blubberte wurde ein „Wurftrank der Schwäche“ gebraut- aus Softbällen und einem Eimer mit Wasser, dazu 3 „Spinnenaugen“, die die Kinder beim Spinnenzerschlagen gefunden haben.

Und dann wurde der Enderdrache gesichtet! Schnell  den Stärketrank… äh… nicht getrunken, der war noch zu heiß, also nur daneben gestellt, die Dämpfe helfen natürlich auch, ganz klar 😉

Alle Mann auf Gefechtsstation!

Minecraftp46 Minecraftp47 Minecraftp48 Minecraftp49 Minecraftp51 Minecraftp52Uuuuuund besiegt! Yaaaaay!

Das „Programm“, also die Geschichte, war damit durch. Weil es aber eine Übernachtungsparty war gab es natürlich noch Abendessen für die Bande!

Minecraftp57Blockfrikadellen (bzw aufgeschnittener Hackbraten) mit grüner Frischkäsecreme, damit es aussieht wie eine Minecraft Glasblock.   Die Oma hat das Grasblockmachen netterweise übernommen!

Minecraftp04Zu den Grasblöcken gab es Blockbrötchen! Sehr lecker, aber bitte schlagt mich das nächste Mal, wenn ich bei 284653 Grad Außentemperatur die tolle Idee habe, Brötchen zu backen 😉

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Zwei Steves kämpfen noch gegen ein Skelett, auf dem Abendessen =)

Minecraftp56Außerdem gab es Rohkost und Dip, Eier, Obst, wer wollte noch Kuchen und Käseblöcke. Dann gab es als Nachtisch noch Marshmallows, über dem Feuer geröstet.

Minecraftp58 Minecraftp61 Minecraftp62 Minecraftp63Und nebenan am Tisch wurde eine Magicrunde eröffnet!

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Die Creeperfreundin mit dem Lippenstiftunfall durfte auch mitmachen!

Minecraftp59Irgendwann saßen aber alle am Feuer, und es wurde gezündelt was das zeug hält!

Minecraftp65 Minecraftp66Abends, genau rechtzeitig zum reingehen, fing es dann an zu Gewittern. So gab es kein Murren und Knurren…

Bis alle im Bett lagen dauerte es natürlich ein Weilchen (auch wenn nicht alle bei uns übernachteten)…

Minecraftp67Aber um 12 Uhr war Ruhe! (Ernsthaft!! Ich war auch verwundert!!)

Morgens ging es aber weiter, wie es abends aufgehört hat 😉

Nach dem Frühstück gingen aber alle nochmal raus zu Spielen, und um 11 waren alle Eltern da, um ihre Kinder abzuholen!

Minecraftp68Sohn glücklich. Mutter platt ^^

 

 

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Klare Ansage!

Ich bat Viktor, seinen Namen auf die Abdeckung des Glases zu schreiben, damit wir sein Glas wiedererkennen können…

NöWir haben es wiedererkannt….

😀

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Ich heute so

Heute morgen habe ich mir selber ein kleines Kunstwerkliedchen gebaut. Die Mettwurst substituiert eine Bratwurst, die ich grade nicht zur Hand hatte. Töchterlein hat sich hinterher bereiterklärt, Mettwurst …“wegzuräumen“. In ihren Bauch!

MeinsKrümel dann heute morgen:

„Wie alt bist Du jetzt eigentlich?
Ich: „35.“
Krümel: „Booooah, sooo alt??“
Ich „…“
Krümel denkt eine Weile nach. Dann:
„Moment… 95????????“
Ich: „Neeeeeee, 35!“
Krümel: „Achsoooooo. Aber doch noch gaaaanz schön alt!“
Sprachs und kuschelte sich an ^^

Geburtstagsabendessen gab es dann für den Gatten und mich in Köln in einem unglaublich tollen italienischen Restaurant! Wir haben uns rund gefressen und leckere Rhabarberschorle getrunken, Superpapa natürlich auch Wein. Boah, war das toll! Es war wirklich nichts dabei, das nicht geschmeckt hat (wobei ich zugeben muss, dass ich den Tintenfischsalat bei der Vorspeisenplatte NICHT probiert habe, weil ich mich vor Tintenfisch ekele. Habs oft genug probiert… Aber auch ohne Tintenfisch war noch VIEL auf der Platte drauf!). Und obwohl ich erst eine Suppe, dann eine Vorspeisenplatte für 2 Personen (mit Superpapa geteilt), dann einmal Pasta, und schließlich einen halben Nachtisch gegessen habe fühle ich mich jetzt nicht überfressen. Sehr cool! (Nach der Pasta war ich allerdings kurz vor dem Platzen, aber der Nachtischmagen vertrug halt doch noch die mit dem Superpapa geteilte Panna Cotta…)

Und jetzt bin ich eigentlich müde und sollte mal im Bettchen verschwinden 😉
Aber vorher gibt es noch den Geburtstagsgruß, den ich von Frau Mahlzahn bekommen habe, weil der so super ist!

[video]https://www.youtube.com/watch?v=cbZR_m8SjjM[/video]

(Ich hoffe einfach, dass es auch Happy Birthday heisst, denn mein Chinesisch ist nicht ganz so fließend… 😉 )

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Das wollte er jetzt bestimmt wissen…

Der Krümel mal wieder… heute: In der Eisdiele!

„Weißt Du was, Eismann, eigentlich heisst der Pipimann ja garnicht Pipimann, sondern Penis! Außerdem habe ich eine Eichel…willst Du die mal sehen?“

Bevor er sich die Hose aber herunter ziehen konnte sind wir schnell aus der Eisdiele geflüchtet… 😉 (aber wir waren sowieso schon fertig mit Eis essen und warteten nur auf das Töchterlein, die sich noch die Schnute waschen musste…)

Das plötzliche Interesse daran kommt natürlich davon, dass unsere Kinder und die Nachbarskinder bei dem warmen Wetter ständig als  Nackideis im Garten herumlaufen, und man(n) (Krümel und der Nachbarsjunge) hat verglichen 😉

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Kindergeburtstag mit Bienen

Töchterleins 7 1/2ten Geburtstag feierten wir im Garten, quasi direkt neben der Bienenbox.

Ich habe den meisten Eltern gar nicht gesagt, dass wir Bienen haben, weil ich es ganz einfach vergessen hatte. Bienen zu haben ist für mich mittlerweile sowas von normal, und auch dass die Kinder angstfrei einfach drumherum spielen. Aber als dann die Gäste ankamen fiel mir ein, dass ja vielleicht auch panische Kinder dabei sein könnten- oder, schlimmer, panische Eltern 😉

Als alle Kinder da waren trommelte ich sie an der Box zusammen und erklärte erst einmal die Regeln. Ich hatte mit einem Balken auf dem Boden eine gut sichtbare Linie gemacht, als Grenze. Ich erklärte den Kindern, dass sie nicht vor das Flugloch laufen sollten, und, weil ihre Flugbahn bei uns auch tatsächlich hinter der Box verläuft, am besten gar nicht weiter ran gehen. Man weiß ja nie, wie die Kinder so reagieren, wenn sie in Horden herumbalgen 😉

Da die Hauptspielzone sowieso weiter vorne im Garten war, kamen sich Kinder und Bienen auch nicht weiter in die Quere.

Als die Kinder gegen Ende der Party müdegespielt und sattgefuttert waren, aber noch etwas Zeit übrig war, holte ich meine Imkerausrüstung hervor und öffnete für die Gäste die Bienenbox.

Ich wies die Kinder an, erstmal hinter der Balkenlinie zu bleiben, falls die Damen in der Box ärgerlich über die Störung würden, da ich aber vorsichtshalber wieder Rauch verwendete, waren die Bienen sehr ruhig.

Als ich die Box geöffnet habe und die Juteabdeckung zu Seite geschlagen habe durften die Kinder erst einmal nacheinander von oben in das Gewusel hinein sehen, was schon beeindruckend für sie war. Die kleineren hob ich hoch, die größeren konnten bequem selber schauen.

Bienenkinder03Die Kinder dachten, damit sei alles vorbei, und wollten spielen gehen, aber sie kamen ganz schnell wieder angelaufen als ich sagte, dass ich jetzt die Waben herausnehmen würde!

Ich nahm Waben von verschiedenen Stellen, und konnte tatsächlich alles zeigen, alles war dabei. Arbeiterinnenbrut, Drohnenbrut, Pollen (unter anderem in lila 😉 ),  Honig und auch ganze Waben nur mit Honig gefüllt (die Vorratshaltung hat offensichtlich angefangen !!). Und sogar Spielzellen, also große, ausgebeulte Zellen, die mich immer erst mal in Schrecken versetzen, weil ich denke, jetzt kommen die Weiselzellen, die den Schwarmtrieb eines Volkes zeigen…

Bienenkinder02Ganz schnell konnten die Kinder die verschiedenen verdeckelten Zellen auseinander halten und saugten jede Information auf. Dafür, dass sie den ganzen Nachmittag im Freien in der Sonne getobt hatten waren sie überraschend ruhig und aufmerksam- und kein bisschen ängstlich! Als der Krümel, der das ja alles schon kennt, immer näher heran kam, musste ich ihn und einige andere doch wieder etwas zurück schicken, damit sich die Kinder nicht vor dem Flugloch herumtummeln.

Ich kann nur sagen: Kinder und Bienen sind eine tolle Kombination! Keine Unfälle, keine Kinder gestochen worden, keine Todesfälle bei den Bienen (Ich glaube, ich habe sogar ausnahmsweise keine gequetscht… o.O ). Nur großes Interesse, gute Fragen, und schlauere Kinder hinterher!

Bienenkinder01Danke übrigens an Jana für die  tollen Fotos!! (Aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen habe ich nämlich selber davon keine Fotos gemacht 😉 )

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Draußen Spielen!

„Ich habe mir heute extra alte Sachen angezogen, weil man bei Euch ja immer draußen spielen muss!“- sagte mir der Freund vom großen Sohn grade, als er zum Spielen kam.

Äh, ich nehme das mal als Kompliment, oder wie…?

(Und nicht als „Ey Mannoooo, ich will aber nur am Computer rumhängen!!“, wie es vermutlich gemeint ist 😉 )

Es sieht so aus, als hätten sie viel Spass draußen…

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