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Minecraft Geburtstagsparty

Juli ist Geburtstagsmonat bei uns, und wenn der Superpapa fertig ist, kommt sofort der große Sohn dran.

Für dieses Jahr hat er sich wieder eine Minecraftparty gewünscht. Dieses Jahr habe ich aber DEUTLICH weniger Aufwand betrieben als letztes Jahr, da zwei Wochen zuvor eine sehr aufwändige Harry Potter Party gefeiert wurde- dazu aber demnächst mehr! Jetzt erst mal: Minecraft!

Zuerst bekamen die Jungs jeder ein Shirt mit einem Creepergesicht drauf. Eigentlich wollte ich das mit den Kindern zusammen machen, aber dann hab ich mir gedacht, ob eine Bande von 10-12 jährigen Jungs überhaupt Lust dazu hat, sich Shirts zu machen…? Also habe ich dann doch alle vorbereitet, was wahrscheinlich weniger Arbeit war als das alles mit den Kindern zusammen zu machen 😉

Es gab wieder einen Schokoladen Kuchen-Kuchen, der aber nicht so toll aussah wie der vom letzten Jahr- aber egal, ich habe mir extra vorher vorgenommen, dass ich nicht perfekt in allem sein muss, und schon gehts ganz gut 😉 Und geschmeckt hat der Kuchen auch so, ohne dass er perfekt ausgesehen hat!

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Dann gab es noch einen spontanen Enderman-Zitronenkuchen- ich hatte irgendwie nur Schokoladensüßkram, aber weil einige Jungs dabei waren die ich noch gar nicht kannte dachte ich mir, dass ein nicht-Schokoladen-Kuchen vielleicht nicht schlecht wäre. Ich habe auf gut Glück eine Stunde vor der Party einen eckigen Kuchen gebacken. Beim Zuckerguß machen habe ich die schwarze Lebensmittelfarbe wiedergefunden, die ich mal gekauft hatte und wusste sofort, dass ich mit wenig Aufwand den Enderman machen kann. Den Kindern hats gefallen, und eins der mir bis dahin unbekannten Kinder hatte tatsächlich nix für Schokolade übrig!

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So viel Kuchen wurde dann aber gar nicht gegessen, das kenne ich von Jungspartys so gar nicht. Statt dessen haben sich die Jungs über das Obst und Gemüse her gemacht und mit Salzstangen und Chips zu Spießchen verarbeitet.

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Dannging es los mit den Partyspielen! Wir hatten eine Schatzsuche vorbereitet, die teils mit herkömmlichen Hinweisen, teils mit GPS und Kompass gelöst werden musste. Außerdem gab es eine Minecraft-Geschichte dazu. Ein Griefer hat den Öffnungsmechanismus zu einer Schatztruhe geklaut. Die Kinder kamen also nicht an den Inhalt. Aufgabe also war es, die Batterie und den Öffnungsmechanismus zu finden und wieder anzubauen.

Der erste Hinweis (zwei sich an der Hand haltende Kinder haben etwas gesehen, fragt sie) war mit GPS-Koordinaten, was mit Superpapas Handy zielsicher gefunden wurde!

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Die händchenhaltenden Kinder waren etwas schwierig zu finden- denn es handelte sich um das „Achtung, spielende Kinder“ Schild, an dem ganz oben der Hinweis hing. 😉 Aber danach waren die Jungs kaum zu stoppen- gut, dass ich mein Fahrrad dabei hatte, denn das Lauftempo hätte ICH nicht mithalten können…

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Weg waren sie…. aber nicht ohne vorher Kabel, ein „Batteriegehäuse“ (Pappkarton mit Aufschrift „SUPER STROM, REDSTONE GEPRÜFT!“) und mehrere Hinweise gefunden und verstanden zu haben!

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Nachdem nun auch die Flaschen mit der Batteriesäure gefunden wurde kam eine Aufgabe, bei der ich mir nicht sicher war wie sie ankommen würde… Minecraft am Computer ist ja mit Minen bauen, Gänge graben, Festungen errichten. Unser Part hat eine riesige Sandgrube, und Superpapa und ich haben uns überlegt, dass die Jungs 10 Minuten Zeit haben, um eine Befestigungsanlage gegen den Griefer zu bauen.

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Stellte sich sehr schnell heraus, dass 10-12jährige Jungs es LIEBEN, gemeinsam eine riesige Sandfestung zu bauen- man ist noch nicht zu cool dafür (uff!) Ich habe die 10 Minuten Festung bauen dann einfach verlängert und den Jungs gesagt, sie sollen mir einfach bescheid sagen wenn sie fertig sind 😉 Nach einer guten halben Stunde habe ich dann doch mal das Ende eingeläutet- wir mussten ja noch weiter! Und da stand diese wunderschöne Festung!

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Dann ging es weiter, „Strom“ suchen. Wir haben im Park mehrere Sportgeräte, eines davon ist eine Walze, auf der man laufen kann. Diese war unser „Dynamo“, mit der wir die Batterie laden konnten. Die Batterie war natürlich erst noch in ihre Einzelteile zerlegt, und die Jungs bekamen Schrauben, Kabel, Metallteile (die vom Möbelbau mal übrig geblieben sind) und Klebeband um sie zusammen zu bauen. Als ich nach dem Bauplan gefragt wurde habe ich geantwortet, dass sie einfach etwas bauen können, und es hinterher dann eine Batterie ist, egal was sie bauen. Und dann bauten sie.

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So tun als ob man eine Batterie bastelt aus zusammengewürfeltem Kram macht offenbar auch deutlich mehr Spaß als ich gedacht hatte, und die Jungs bastelten mit großem Elan. Ein bisschen sah es so aus als würden sie eine Bombe bauen… 😉

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Dann musste ich die Gruppe verlassen, und Superpapa ging die restlichen Stationen mit den Jungs ab- es galt nur noch den Hebel zu finden durch peilen mit dem Kompass, dann musste dem Rest der Hinweise gefolgt werden. Zu einem Parkplatz, auf dem ich mittlerweile mit dem Auto wartete. Im Auto: Eine Kühlbox voller Eis, außerdem Getränke. Es gab eine kurze Pause in der sich die Kinder stärkten, dann ging es wieder zurück zu uns nach Hause.

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Die Jungs mussten dann ihre geladene Batterie und den Hebel an die Kiste anschließen, und plötzlich funktionierte der „Mechanismus“. Die Kiste öffnete sich und es kamen Wasserspritzdinger heraus. Das war der Auftakt zum nächsten Spiel!

Bedwars„. Die Kinder teilten sich in zwei Gruppen auf. Jede Gruppe bekam Pappkartons (Verpackungsmaterial von unserem Fußboden 😉 ), Malerkrepp, Papprohre und Poolnudeln, um sich eine „Festung“ zu bauen, in denen sie ihr Bett sichern konnten. Das Bett ist in Minecraft Bedwars der Punkt, an dem man respawned, also wiederbelebt wird. Ist das Bett zerstört hat die Mannschaft verloren.

In der Mitte zwischen den beiden Mannschaften war ein Lavabecken, in dem ein selbsternanntes Lavamonster sein Unwesen trieb!

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Beide Mannschaften haben sich vorbereitet!

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Sie haben auch Attrappen gebaut, damit keiner das bett findet…

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Und los ging es!

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Das Spiel HÄTTE gut sein können, wenn die Umstände besser gewesen wären. Es waren nicht alle der eingeladenen Kinder da, das heißt die Mannschaften waren sehr klein. Und unser Garten ist lang und schlauchförmig, keine Chance sich von der Seite anzuschleichen. Als nach kurzer Zeit die Stimmung kippte habe ich beschlossen, dass beide Mannschaften gewinnen, und und jetzt die Wasserschlacht eröffnet ist-jeder gegen jeden. Minecraftparty2_18

Um das zu unterstreichen habe ich mir eine Wasserspritze geschnappt und einfach alle nass gemacht. Ein Junge schaute mich freundlich lächelnd an, fragte: „Spielen Sie auch mit, ja?“, und als ich bejahte bekam ich gleich eine große Ladung Wasser frontal ab 😉

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Hinterher waren alle klatschnass und glücklich, und freudig überrascht, dass sie ihre Shirts als Partymitbringsel mitnehmen durften 🙂

Fazit: War super! Die Jungs hatten großen Spaß am selbermachen, sie hatten Spaß an der Geschichte und an der Wasserschlacht.

Merker für mich: KEINE Wettbewerbssachen mehr, auch wenn die Kinder schon groß sind- die Stimmung kippt dann zu schnell! Das ist es nicht Wert!

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Mega Mindy

Töchterlein hat sich am Donnerstag also als Mega Mindy verkleidet. „Wer ist Mega Mindy???“ wurden wir schon des öfteren gefragt.

Mega Mindy ist eine Superheldin aus einer belgischen Kinderserie. Da rettet sie immer so vor sich hin. Denken wir mal, den so wirklich kennen tun wir die Serie jetzt nicht, sie ist auf flämisch, und das sprechen wir jetzt nicht wirklich. Einen Teil einer Folge gibt es im Internet auf deutsch, das ist ganz süß, aber man merkt: Wirklich für kleine Kinder.

Wir würden diese Serie auch gar nicht kennen, wenn t0bY! uns nicht ein Video gezeigt hätte, das uns ganz extrem als Ohrwurm hängen geblieben ist…

[video]https://www.youtube.com/watch?v=1vVTJbH7HMM[/video]

Sie ist pink, sie rettet jeden, sie kann singen UND sie spielt E-Gitarre- genau nach Töchterleins Geschmack! Kein Wunder, dass sie genau diese Superheldin werden möchte?

Ich hätte das Kostüm bestellen können, es gibt die Maske und den Anzug durchaus im Internet zu kaufen. Aber irgendwie sah mir das Material dann zu doof aus, also habe ich gedacht, dass ich es „einfach mal eben“ selber mache.

Und das habe ich dann auch ^^

Angefangen habe ich damit, dass ich Töchterleins Kopf in Frischhaltefolie gepackt habe. Nur die Haare und die Stirn, natürlich, nicht das Gesicht 😉

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Dann Gipsbinden auf das Kind, und schon ein bisschen vorformen. Exakte Details gingen noch nicht, dafür war mir das zu unbequem, so vorm Töchterlein zu stehen.

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Maske runter vom Kind, Kind abwaschen 😉  Ich habe dann die Augenlöcher etwas größer und spitzer geschnitten, und angefangen mit einer Art Pappmachee-Modelliermasse (mit der ich einst auch die Drachenmaske des großen Sohnes gemacht habe) die Details auszuarbeiten. Außerdem habe ich Unebenheiten begradigt.

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Im nächsten Schritt kamen die Zacken auf die Maske, die Modelliermasse ließ sich ganz gut verarbeiten!

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Farbe! Pink und Anderspink!

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Als die Farbe trocken war habe ich die Maske lackiert, mit einem Stift, der silberne perlenartige Punkte malt (heisst der auch Perlenstift? Habs vergessen…) habe ich die „Lichter“ auf der Maske aufgemalt- Töchterleins Lichter leuchten damit natürlich nicht, aber alles andere hätte zu lange gedauert. Ganz am Ende habe ich noch die Perücke angeklebt. Zuerst habe ich gedacht dass ich Töchterleins Haare einfach zu Locken drehe, aber ich habe beim Herstellen nicht überlegt, wie die Maske eigentlich befestigt werden kann. Es blieben eigentlich nur Bänder zum zuschnüren. Aber damit würde man die Haare platt drücken. Die Perücke, die ich etwas zurecht geschnitten und dann angeklebt habe, übernimmt auch gleich den haltenden Teil. Töchterlein kann die Maske wie eine Mütze aufziehen und nix fällt herunter.

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Jetzt „nur noch“ das Kostüm.

Wir erinnern uns- ich wollte ja nichts nähen!!

Also musste ich alle Einzelteile kaufen. Für den Grundanzug bin ich zu Hager und Mager gegangen, und bin dort fündig geworden: Eine pinke Leggins und ein passender dünner Pulli! Außerdem einen schwarzen Ledergürtel.

Superhelden tragen ihre Unterhosen ja recht häufig oben drüber- vermutlich weil sie so beschäftigt sind mit Welt retten, nehme ich an, dass sie einfach vergessen wohin die gehören. Die passende Hose musste ich erst einmal suchen! Es sollte eine rote Unterhose sein, die hoch geschnitten ist, und der Beinausschnitt sollte auch nicht zu knapp sein. Schon im 3. Geschäft fand ich eine Hose, die von der Form her perfekt passte, aber komplett pink war. Also kaufte ich noch zusätzlich Waschmaschinen-Stofffarbe und färbte eine Unterhose rot. (Und auch noch ein paar Pullis 😉 )

Mindys Anzug hat ein Mindy-M auf der Brust und gelbe Streifen auf Armen und Beinen. Zusammen mit der Maske und einer komplett unpassenden Unterhose ist es ja schon mal fast Mindy!

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„Also, Mama, eigentlich sieht das ja auch wie ein Superhelden-Schlafanzug…!“ meinte das Töchterlein etwas irritiert. AAAAABER wir waren ja noch gar nicht fertig! Es fehlen ja noch Teile!

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Ein gelber Umhang (den hab ich dann doch mal angenäht…), Arm- und Beinstulpen (auch genäht, aus rotem und gelbem Filz, gelb sieht man nur von der Seite an der Kante), die rote Unterhose mit aufgemalten gelben Streifen, der Ledergürtel- mit silbernem Stift die „metallenen“ Quadrate aufgemalt, eine mit silberner Sprühfarbe bearbeitete Gürteltasche (die von meiner Babytrage 😉 ). Noch nicht da: Gurte für den rechten Arm und das linke Bein.

Sieht schon deutlich weniger nach Schlafanzug aus!

Und mit Kind drin gleich noch weniger:

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Die supercoolste Superheldin aller Zeiten!

„Aber Mama, wenn ich dann Mindy bin, dann musst Du mich auch schminken! Mindy ist SEHR TOLL geschminkt!“

Urgs… ach, echt? Vor lauter Kostüm angucken habe ich darauf noch nicht geachtet… aber klar, Madame hat recht! (sie sieht JEDES Detail!!) Die Schminke hat mich etwa snervös gemacht- Töchterlein und ich haben einen ziemlichen Anspruch an Detailgenauigkeit, und dann musste auch die Schminke RICHTIG sein. Mindy ist ziemlich Pink um die Augen, und ich hatte etwas Angst, dass Madame aussieht, als hätte ihr die Mutter morgens auf beide Augen geboxt… Aber Wunsch ist Wunsch, und dann schminke ich die Maus natürlich.

Was dann so aussah….:

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Tante B meinte dazu: „Sie sieht aus als würde sie grade eine Chemotherapie bekommen…) Ganz schön gruselig!

Aber kaum hatte Madame die Maske an sah es auch schon besser aus.

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Wenn auch so, als würde sie zu einem Kinder-Schönheitswettbewerb a la „Toddlers and Tiaras“ gehen… 😉 Nee, tut sie nicht, es ging nur zur Schule 😉

Töchterlein ist jedenfalls ganz froh mit dem Kostüm, und sie hat schon viel Lob bekommen, weil sie so cool aussieht- gefällt ihr natürlich gut!

Vielleicht kommt Mega Mindy ja sogar demnächst mal im deutschen Fernsehen, dann können wir es auch gucken…  Bis dahin… spielen wir es nur nach, und singen die Lieder 😉

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(Gruseliges Kind)

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Karneval!

Dieses Jahr, so war mein Plan, werde ich keine Kostüme nähen!!! Ich werde es mir einfach machen und welche kaufen.

Und mit Krümels Kostüm hat das ja auch noch geklappt. Er wollte, wieder einmal, Ninja werden. Letztes Jahr habe ich ihm das Ninjakostüm auf die Schnelle noch genäht, dieses Jahr: Komplett gekauft. Aber Krümel freut sich, er findet sein Kostüm großartig, cool, toll. Am liebsten wäre er jetzt IMMER Ninja, weil die so super sind.

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Dann der große Sohn. Er war sich lange nicht sicher als was er sich verkleiden soll. Star Wars ist irgendwie nicht mehr so in bei ihm… und alles andere… Irgendwann war er sich Sicher: Ich möchte „GommeHD Skin“ werden.

Für alle, die keine Youtuber- /Minecrafterkinder haben: GommeHD ist ein Youtuber, der Videos über Minecraft veröffentlicht und in dieser Sparte ziemlich bekannt ist. Bei Minecraft spielt man aus der Perspektive eines Männchens, Steve genannt. Diesen Steve kann man sich personalisieren, einen eigenen Skin geben. Und GommeHD hat einen eigenen Skin, der dem Großen offenbar so gut gefällt, dass er sowas als Kostüm brauchte.

Nun denn.

Ich sagte ja, dass ich keine Kostüme nähe. Also nahm ich einen Pulli den ich schon hatte und klebte aus Fleecequadraten das Bild auf. (Ich hatte tatsächlich genau die richtigen Farben da!) Sohn ist froh damit, ein Achtklässler hat ihn erkannt und ihn gelobt für das tolle Kostüm. Außerdem haben zwei, drei weitere Kinder ebenfalls das Kostüm erkannt:

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Dann kam das Töchterlein. Sie wusste ebenfalls nicht, was sie werden wollte, kam dann aber, als ich drängelte, endlich mal mit einer Idee an. Sie wollte Mega Mindy werden, eine Superheldin aus einer belgischen Kinderserie.

Uff. Das KANN man bestellen, aber mir haben die Kostüme nicht so zugesagt, also habe ich das Kostüm dann doch selber gemacht… aber fast nicht genäht, echt jetzt! Genaueres kommt in einem eigenen Post, jetzt nur das fertige Kostüm:

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Ich habe mich auch verkleidet, mich hat aber, außer Sara, niemand erkannt- hat mich aber auch nicht gewundert 😉 Und finde ich nicht schlimm, ich verkleide mich ja nur für mich ^^

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Ich war, wieder einmal, Amy Pond aus Doctor Who, aber aus einer anderen Folge.Für das Kostüm war es echt praktisch, in der Kleiderbörse zu arbeiten. Die Bluse hatte ich schon, aber mir fehlte noch die Jacke. Beim Kleidung sortieren fiel mir dann diese Pseudolederjacke in die Hände, die in den Müll wandern sollte, weil sie unter den Armen und an einigen Nähten wirklich sehr zerschlissen ist. Ich habe sie aus dem Müllbeutel wieder herausgezogen-für Karneval taugt sie immer noch!

Nachmittags kam dann noch mein Tageskind dazu, also hatten wir unsere eigene Karnevalsparty mit Verkleidung  😉

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Frohe Weihnachten, guten Rutsch und frohes neues Jahr.

Ich hoffe, ihr hattet schöne Feiertage!

Unsere waren schön, trubelig, wuselig, besuchsvoll, aber leider auch kränkelnd-leidend. Wir waren also entweder beschäftigt mit besuchen, Besuch haben, verschiedenste Feste feiern, und zwischendrin krank darnieder liegen- vorzugsweise ich. Jetzt bin ich wieder auf dem Damm, und ich kann Euch ein paar Bilder zeigen aus den letzten Tagen!

Ein letztes gebastelten Weihnachtsgeschenk: Töchterlein hat für den großen Bruder eine Zielscheibe gebastelt, damit der seine Nerf-Pistolen abfeuern kann (und nicht mehr einfach wie wild irgendwo im Haus). Wir haben den Flur jetzt zur Nerf-Schießbahn erkoren, weil man da die Pfeile nicht immer irgendwo verliert…

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Dann haben wir natürlich den Weihnachtsbaum geschmückt. Mit La Metta.

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An Heiligabend gab es Weihnachtspizza- Pizza in Lebkuchenmännleinform! Der große Sohn wollte lieber eine normale Pizza haben, auch kein Problem. Hauptsache alle freuen sich aufs Essen =)

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Bescherung! Dieses Jahr hat der große Sohn mitgeholfen. Es ist erstaunlich, wie schnell alles fertig ist, wenn man Hilfe hat!

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Alles ist soooo aufregend!!!!!

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Krümel hat sein Stofftiermonster bekommen und hat es sofort geküsst und gekuschelt und geliebt- ein voller Erfolg! Das ist das beste Foto, das zustande gekommen ist, so sehr ist er vor Freude gehüpft. Achso, das Monster heißt jetzt „Hönk“… Krümels Eulenspardose wurde  mit dem Geld gefüttert, dass er von seiner Großtatnte bekommen hat.

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Töchterleins Geschenke der Brüder, das Mia and Me Buch und die Mia and Me Haarspangen sind auch mit Freude ausgepackt worden- sie flattert noch vor Glück =)

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Der Große war vorher neugierig, was ihm seine Geschwister wohl schenken könnten… Als er die Müslischüssel ausgepackt hat musste er lachen und sagte: „Alles was Du mir an Tipps gegeben hast war völlig richtig, trotzdem wäre ich nicht drauf gekommen!“ Seine Schüssel benutzt er nun jeden Morgen, spült sie danach von Hand, trocknet sie ab und stellt sie zurück in den Schrank. Damit dem gemalten Muster darauf auch nichts passiert! Seine Nerf-Zielscheibe benutzt er jetzt immer mit allen Geschwistern, weil wir mittlerweile 3 Blaster haben, und die Kinder so zusammen ballern können!

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Fazit: Alle gebastelten Geschenke haben Freude bereitet und werden benutzt! Die Geschenke wurden auch ganz bewußt zuerst ausgepackt, außer Konkurrenz von den gekauften Geschenken.

Heiligabend wurde dann genutzt, um die Legogeschenke aufzubauen.

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Der große Sohn, der das erste Mal KEIN Lego bekommen hat (weil er keines wollte), war etwas gelangweilt dann- was tut man denn sonst an Heiligabend? Er hat dem Krümel geholfen, aber dazu war der Große dann zu ungeduldig… Krümel kann super zusammenbauen, aber er verliert den Überblick über die Schritte. Ihm hilft man, indem man ihm zeigt wo er dran ist, und sonst nix tut. Der Große wollte aber lieber dass alles so schnell passiert wie er selber es aufbauen würde…

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Also habe ich zuerst Carcassonne mit dem Großen gespielt, und danach durfte er eeeendlich an sein „richtiges“ Geschenk. Ein Headset für seinen Computer, dazu gab es Software zum Videos bearbeiten. Sohn will nämlich Youtubestar werden 😉

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Hedwig und Fawkes waren auch mit am Weihnachtstisch 😉 Fawkes ist vom großen Sohn, damit er wenigstens irgendetwas auspacken konnte… Software lässt sich so schlecht unter den Weihnachtsbaum legen, außerdem hat er die ja eigentlich auch vorher schon gehabt.

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Ja, und dann war Heiligabend vorbei, was ja bei uns immer heißt: Geburtstagsvorbereitung! Superpapa und ich haben Ballons aufgehängt, und einen Geburtstagstisch, möglichst unweihnachtlich, vorbereitet. Denn Töchterlein wurde ja schließlich schon 8!

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Gruppenbild mit Brüdern!

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Das, was an Heiligabend noch als „Oooooh, das hat das Christkind vergessen, das wollte ich doch so dringend haben!“ vermisst wurde gab es- Überraschung!- zum Geburtstag 😉

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Weil der 25.12. dieses Jahr sehr ruhig ausgefallen ist- die Geburtstags/Weihnachts-Familiengäste sollten erst am 26. kommen- konnte das Töchterlein mithelfen, ihren Kuchen zu backen! Lemoncurd-Torte, der ist fast schon Pflicht zum Geburtstag! Den Kuchen gab es dann ganze 3x, einmal an ihrem Geburtstag, dann am Tag darauf mit der Großfamilie, und zur Nachgeburtstagsfeier mit der Wahlverwandtschaft.

Nachadvent18 Am 26. war dann die ganze Sippschaft da, und es gab Raclette. Hier mal ein Symbolfoto, es war ziemlich wuselig und sowieso nicht alle auf ein Foto zu bringen

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Fleisch gab es en masse, da Superpapa und ich jeweils eingekauft hatten. Das meiste konnten wir auch zuordnen, aber ein Stück Fleisch war uns unbekannt, also beschrifteten wir es mit „Mystery Meat“. Ging dann aber echt noch gut weg 😉 (Wir vermuten dass es Rind war 😉 ) Außerdem gab es noch diese interessante Fleischsorte…:

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Den Familienkuchen gab es dann erst als Abendbrot, da nach dem Raclette irgendwie niemand zur Kaffeezeit Hunger hatte…

Nachadvent20 Nachadvent21 Nachadvent22 Töchterlein Happy, schöne Tage!

Danach habe ich irgendwie keine Fotos mehr auf der Kamera. Am 28. kam die Wahlverwandtschaft ;-), ab dann war ich quasi krank bis gestern.

Achja, Silvester bei den Nachbarn gab es auch noch, für mich abgebrochen wegen Krank, für den großen Sohn abgebrochen wegen zu viel Knallerei und dezentem durchdrehen. Der jüngste Sohn hat mit den Nachbarskinder geknallt, bis um 12 Uhr die GROSSEN Böller losgingen, da flüchtete er sich panisch zu mir ins Bett und war in wenigen Sekunden eingeschlafen. Tochter und Superpapa knallten mich den Nachbarn noch eine Weile, aber das Heimkommen habeich dann schon nicht mehr mitbekommen, da war ich bereits eingeschlafen.

Neujahr quälte ich mich früh aus dem Bett um uns und den Nachbarn einen Neujahrszopf zu machen. Der war dann so lecker, und obwohl er den ganzen Tag halten sollten hatten wir ihn schon zum Frühstück beinahe ganz aufgefressen. Also musste ich für den Nachmittag einen neuen machen- und den Nachbarn einfach nochmal mit, weil ich nämlich ne nette Nachbarin bin 😉

https://www.instagram.com/p/BAALoIjqQG_/?taken-by=kathadisagio

Heute dann Kino- Star Wars! In 3D und in den Motion Seats. War doch ganz schön super!

So, jetzt bin ich wieder up to date, und ihr auch!^^

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Kekse backen

Kekse haben wir in den letzten Tagen viele gebacken- zu Hause 2x, und heute, am Samstag, mit Freunden zusammen. Wir haben nämlich, seit unsere Kinder groß genug sind, das traditionelle weihnachtliche Keksebacken, das abwechselnd bei den verschiedenen Familien stattfindet. Jeder bringt Keksteig mit, und dann wird ausgestochen und gebacken was das Zeug hält. Mittlerweile sind die Kinder auch alt genug, dass das Kekse ausstechen schon fast komplett von der Kinderbande übernommen werden konnte 🙂

Außerdem haben wir es tatsächlich hinbekommen, alle 8 Kinder gleichzeitig an einen Tisch zu bekommen!

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Dann waren aber immer nur vereinzelte Grüppchen da. Mal der eine, mal der andere.

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Der große Renner waren die Stempelbuchstaben- die beiden Ältesten haben sich schon vor dem Backen herausgesucht, was sie stempeln wollten, und hatten fast gar keine Zeit zum Ausstechen, weil sie Buchstaben sortieren mussten 😉

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Hier sehen wir die beiden orangefarbenen Kinder beieinander =) (Die Kinder farblich zu sortieren war aber nicht zwangsläufig die beste Sortierungsmethode, sie haben sich lieber nach Interessen sortiert und waren oft nicht zu sehen, weil sie so viel spielen mussten)

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Wir hatten so schnell so viele ausgestochene und gerollte Plätzchen, dass wir gar nicht mit dem Backen hinterher kamen!

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Kein Wunder, wenn an 3 Stellen gleichzeitig gearbeitet wird

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Superpapa hat die Backerei hauptsächlich durch Qualitätsprüfung der Plätzchen begleitet, was ja auch eine sehr wichtige Aufgabe ist 😉 Leider kann ich mich an den Wortlaut seines Ergebnisses nicht mehr erinnern, aber ich glaube, es hat ihm geschmeckt!

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Die verschiedenen Kindergruppierungen haben so lange gestochen und gestempelt, bis sie keine Lust mehr hatten, und sind dann spielen gegangen.

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Die Plätzchen mussten beim Backen schlange stehen, und so versammelten auch wir uns um den Backofen!

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Irgendwann waren dann alle Kinder irgendwo im Haus unterwegs. Zeit, die Lebensmittelfarbe-Filzstifte auszupacken! Es gab noch Zimtsterne zu bemalen! Okay, genau genommen war das KEIN geplanter Programmpunkt, aber die Filzstifte mussten halt einfach getestet werden… Das hat so viel Spass gemacht, dass wir den Kindern nicht bescheid gesagt haben, sonst hätten die das nachher machen wollen 😉 So haben nur wir großen Mädchen gemalt 😉

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Und die Ergebnisse sind auch eindeutig sehr… erwachsen …

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Äh, ja. Ich sagte ja, sehr erwachsen^^

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Die Keksausbeute war am Ende vergleichsweise gering, obwohl wir wirklich sehr viel gebacken haben- aber wenn 14 Leute immer wieder naschen, bleibt nur ein recht kleiner Haufen Kekse übrig. Wäre also nicht dauernd genascht worden, hätten wir bestimmt 8 solcher Kuchenroste voller Plätzchen gehabt, nicht nur 2… Und eine Sorte Plätzchen hat es gar nicht mehr bis zum Schluss geschafft, sie sind schon komplett… verdampft! (vermampft?) Aber immerhin, es konnte jeder noch etwas mitnehmen.

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Als wir dann fertig waren und schon halb überlegten nach Hause zu fahren- es war ja schon spät für die Kinder- kamen wir irgendwie auf das Thema Cocktails. Ich weiß schon gar nicht mehr wie… Ich erwähnte, dass ich sowas ja noch nie getrunken hatte- und damit hatte ich den Ehrgeiz des Gastgebers A geweckt, der sofort Feuer und Flamme war, mir einen zu mixen. Er drückte mir ein Cocktailbuch in die Hand, mit dem ich etwas überfordert war *hüstel* Also fragte er mich, was ich mag und was nicht, und dann mixte er los =)

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Da gab es dann für uns drei Damen einen White Russian 🙂 Also, das war ja doch schon mal ganz lecker, allerdings trinke ich ja normalerweise quasi nie Alkohol, und Holla, habe ich das gemerkt… So war es dann 2/3 von uns etwas schwummerig ^^ (Das Wort „Holla“ wurde mehrfach erwähnt, und nicht nur von mir 😉 )

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Die Kinder fanden dann das Cocktailbuch, und A’s Jungs suchten sich etwas aus, das sie gerne haben würden. Also gab es für die Kinder noch eine Runde Kinder-Cocktails!

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Und dann war es auch schon sehr, sehr spät, und es war dringend Zeit, nach Hause zu fahren- die Kinder waren einfach schon ziemlich durch. Aber es war auch sehr schön, die Kinder hatten Spass miteinander, so dass wir Großen tatsächlich auch mal Zeit hatten uns in Ruhe miteinander zu unterhalten.

Das war ein schöner Tag!

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10. Türchen

Die letzten Tage haben wir Weihnachtskarten gemacht und im Kindergarten Plätzchen und Muffins gegessen.

Heute, am 10., haben wir mit Kerzen getropft. Eine Schüssel mit kaltem Wasser stand vor uns, und mit brennenden Kerzen haben wir Wachs ins Wasser tropfen lassen. So sind wilde Pünktchenbilder und geordnete Muster entstanden, und auch, wenn es als Deko nur so bedingt taugt- die Kinder hatten viel Spass daran!

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Einmal ist ein Tropfen Wachs auf einer anderen Kerze gelandet, und daraus entstand die Idee, weiße Kerzen mit vielen bunten Tropfen zu verzieren. Sieht eigentlich ganz schön aus!

Advent15_33 Advent15_34 Ach, und es gab noch ein weiteres Weihnachtsgeschenk!

Viola hatte im Kommentar die Idee hinterlassen, dass Krümel dem Großen eine Tasse bemalen könnte. Der große Sohn benutzt Tassen aber gar nicht soooo oft- aber Müslischüsseln! Für ihn bräuchte es eigentlich nichts anderes zu geben als Müsli oder Frühstücksflocken, Cornflakes, Smacks… Also besorgte ich eine möglichst weiße Schüssel, und der Krümel malte Kreise, Vierecke und …Dinge. In Bunt.  Sieht jetzt ziemlich super aus =)

Advent15_24Und ein weiteres Geschenk abgehakt =)

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5. Türchen

Wie jedes Jahr am Nikolausabend: Schuhe putzen. Hier wird noch ganz fleißig an den Nikolaus geglaubt (außer der große Sohn, natürlich, aber der spielt das Spiel mit!), dementsprechend aufgeregt ist der ganze Tag verlaufen. Abwechselnd aufgeregt-quengelige, dann extrem auffällig liebe und freundliche Kinder… und ständig hüpfen, springen, zappeln 🙂

Wir brauchten natürlich ein Tagesprogramm, dass die Kinder beschäftigt, sonst würden sie noch komplett am Rädchen drehen.

Oma M kam vorbei und half der Bagage, Obstsalat zu machen.

Advent15_18Der große Sohn ist grade nicht im Bild, weil er Zitronensaft auspresst- Alle Kinder haben wirklich fleißig geholfen und der Obstsalat war ratzfatz fertig!

Dann sind die beiden Kleinen raus gegangen (welch ein Glück, die hatten echt Hummeln im Hintern…), der große Sohn hat währenddessen für und mit Oma M einen weiteren Zweigstern gemacht!

Advent15_19Oma M hatte viel Spass daran, dass man so schnell was schönes machen kann, und freut sich jetzt über den tollen Stern des Großen!

Dann das obligatorische Schuhe putzen, in der Hoffnung, dass der Nikolaus auch was bringt!

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Hat offensichtlich funktioniert ^^

Advent15_23Schönen Nikolaustag morgen wünsche ich Euch!

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4. Türchen

Die Kinder sollten sich heute Gedanken darüber machen, was sie sich gegenseitig schenken. Das sollen sie dann mit mir zusammen herstellen. Ein paar Ideen hatten wir schon, und so sind zwei Geschenke fertig geworden:

Töchterlein schenkt dem Krümel eine Eulen(Spar)Dose, denn so etwas stand tatsächlich auf seinem Wunschzettel:

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Aus Filz schnitt sie den Untergrund für die Dose und die Eule aus, ich klebte mit Heißkleber alles zusammen. Und siehe, es ward Eulenspardose:

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Krümel hat auch mit Filz gearbeitet. Weil er nichts zu kompliziertes ausschneiden kann hat er Kreise geschnitten, die wir übereinander geklebt haben, mit einem Glitzersteinchen in der Mitte. Die Filzkreise habe ich mit Heißkleber auf Haarspangen geklebt. Damit kann die Tochter sich dann Haarschmuck machen, wie ihn die Elfen in Centopia haben also bei Mia and Me

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Die Haarspangen haben wir direkt in eine goldene Pappschachtel getan und zugebunden, das erste Geschenk ist also sogar verpackt!

Advent15_17

Töchterlein wird für den großen Bruder eine Zielscheibe bauen, damit er mit seinen Nerfpistolen rumballern kann, und der große Sohn wird für sie ein Buch mit Runenalphabet machen, so wie Mia es in der Serie hat, damit sie nach Centopia reisen kann.

Was der große Sohn und der Krümel sich gegenseitig machen können, das wissen wir noch nicht… Es muss etwas brauchbares sein, also etwas, worüber der Beschenkte sich auch tatsächlich freuen kann. Der Große schlug vor, dem Kleinen ein Auto zu bemalen, aber der Kleine findet Autos beispielsweise total langweilig. Sowas geht also nicht.

Vielleicht habt ihr ja noch gute Ideen, was man so basteln und bauen könnte? Ich bin echt planlos…

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Ron? Wo bist Du?

Zurück in die Zukunft-Tag.

Ziemlich spontan habe ich beschlossen, alle drei Teile mit dem Großen Sohn zu gucken. Kultur, Geschichte, alles drin. Also eindeutig eine lehrreiche Erfahrung. Und eine Sprüchereiche…

Ich erklärte dem Großen also, dass der erste Film vor 30 Jahren in die Kinos kam und es ein riesen Erfolg war, so sehr, dass es ein Kultfilm wurde. Ich erklärte kurz noch den Begriff „Kultfilm“- die Bedeutung kannte er, nur den Namen dazu nicht. Nachdem ich fertig erklärt habe meinte er: „Und weil es so ein Kulturfilm ist, gucken wir ihn jetzt, oder?“

Ich sag ja, Kultur!

Im Kino war der Saal noch nicht offen, deswegen warteten wir im Eingangsbereich, in dem es Stühle und Tische gibt. Man konnte dort beobachten, wie auf zwei oder drei Tischen etwas aufgebaut wurde, mit ziemlich viel Rosa drin. Wir wunderten uns eine Weile, dann las ich, dass deutlich später am Abend ja auch noch Ladies Night sein sollte. Mit Sekt, Schminkkram und irgendwie anderem Zeug in pinken Kisten (So genau haben wir dann nicht mehr geguckt)

Der Große wunderte sich- was ist denn Ladies Night, dass man so viel seltsame Sachen im Kino aufbauen muss?

Ich erklärte ihm das dann mal. Dass in der Ladies Night nur Frauen in den speziell ausgewählten Film hinein dürfen, dass es halt offensichtlich Schminkkram gibt und dass dann meist auch „Frauenfilme“ gezeigt werden.

„Frauenfilme?“ wunderte sich der Große, „Was sind denn Frauenfilme?“

„Das sind Filme, in denen es um Themen geht, die anscheinend vielen Frauen gefallen, also viel mit Liebe, und Herzschmerz, und Knutschiknutschi. So eher langweiliges Zeug also!“ erklärte ich ihm.

„Ah.“ sagte er und schwieg eine Weile. Und fragte dann, fast flüsternd: „Mama, hast DU schon mal Frauenfilme gesehen?“

Ich musste grinsen, und überlegte. Jaaaa, vermutlich habe ich schon mal Frauenfilme gesehen. Ziemlich sicher sogar.
Welche ich denn gesehen hätte fragte der Große. Ööööööh…. da fiel mir dann grade irgendwie nichts ein. Ist schon ne Weile her…

„Mama, weißt Du was? Bei Harry Potter ist das echt gut. Fast immer, wenn solche Knutschsachen kommen, dann kommt Ron Weasley rein und sofort ist die Knutschstimmung um!“
Wir stellten also fest, dass die Harry Potter Filme tatsächlich eher keine Frauenfilme für eine Ladies Night sind (Was ich sehr schade finde 😉 ). Weiterhin stellten wir fest, dass es Zeit wurde, in den Kinosaal hinein zu gehen! Wohooo!

Ja, und dann ging es los. Ohne Werbung (der Große hätte sich zwar über den Star Wars Trailer gefreut, aber man kann ja nicht alles haben…), sofort Filmstart.

Es wurde viel gelacht während der Filme, zwischendrin musste ich mal ein paar Sachen erklären, die der Sohn so nicht mehr kennt (schließlich ist das ein ALTER Film 😉 ), und Popcorn und Nachos wurden verspeist.

Der große Sohn ist jetzt glaube ich ein „Zurück in die Zukunft“ Fan…

Während der Pausen zwischen den Filmen guckten der Sohn und ich die Millionen Zurück in die Zukunft- Facebook-Postings, die sich aus irgendeinem Grund heute dort auftaten, wir fanden da viele gute Sachen um uns die Zeit zu vertreiben.

Gegen Ende waren unsere Hintern plattgesessen und wir fuhren schnell nach Hause.
Das war ein wirklich toller Abend!

Aber den größten Brüller, den brachte der Sohn während einer der „Ooooh, wie lieben uns ja soooo sehr“-Knutschiknutschi-Szenen.
Er drehte sich nämlich zu mir und flüsterte nur: „Wo ist eigentlich Ron wenn man ihn braucht??“

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Jim Knopf

Am Sonntag haben wir einen Ausflug gemacht, nach Alfter, zur Freilicht-Wanderbühne! Da wurde das Stück „Jim Knopf und die Wilde 13“ aufgeführt.

Das spannende an dieser „Wanderbühne“ ist, dass das Publikum von Bühne zu Bühne wandert (und nicht die Bühne wandert, wie ich zuerst gedacht habe 😉 ). Die verschiedenen Szenen werden an verschiedenen Orten aufgeführt, und das Publikum macht einen kleinen Spaziergang. Unterwegs gibt es viel zu sehen, Charaktere aus dem ersten Teil „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ sitzen am Wegesrand und winken, kleine Szenen werden gespielt, um das Publikum einzustimmen.

Aber fangen wir doch mal vorne an!

Wir parkten mitten in Alfter und spazierten ein Stückchen, bis wir zum ersten Spielort kamen. Unterwegs mussten aber noch viele Brombeeren genascht werden, denn die wuchsen da üppig am Wegesrand.

Klick auf die Bilder macht sie wie immer besser Erkennbar.

Der Eingang. Mit Fressbuden ^^ Hmmm!

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Nachdem die ganze Familie den Eintrittsstempel bekommen hat musste natürlich erst mal Quatsch mit den Karten gemacht werden 😉 (So hat der Krümel wenigstens in die Kamera geguckt 😉 )

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Erstmal Würstchen essen. Muffins zum Mittagessen haben irgendwie nicht gereicht, und die Würstchen waren super!

JimKnopf03Dann spielte die Musikgruppe, und während dessen wurden die Charaktere vorgestellt- Wir jubelten dem König von Lummerland zu, Frau Waas sagte uns, wie wir das standesgemäß zu tun haben, der Postbote bereitete mit seiner Wahnsinnsgeschwindigkeit eine Gasse für den König. Herr Uschaurischuum erzählte, dass er den Kristall der Ewigkeit herstellen muss. Herr Ärmel war da und fotografierte. Prinzessin Li Si tanzte zur Musik. Dann ging es hoch zur ersten Bühne. Die Erwachsenen konnten sich Klapphocker nehmen, die Kinder saßen alle vorne auf einer Plane.

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Und dann ging es los! Toll! Es wurde gesungen, getanzt, und natürlich ge-theatert. Und es haben ganze Familien mitgespielt, die Jüngsten waren vielleicht 3 oder vier. Jeder hat gespielt, was er/sie konnte, und es war großartig, für jeden wurde eine Rolle gefunden!

Dann ging es weiter, zum nächsten Set! Weil die Kinder sowieso woanders saßen als wir Erwachsenen schnappte der Große sich seine Geschwister und ging, Sitzdecke unter dem Arm, Hand in Hand zum nächsten Set! Hat er super gemacht, keiner ist abhanden gekommen 😉

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Unterwegs reisten wir durch China…ähm, Mandala. Die Schauspieler waren alles Mandalaner und begrüßten uns auf Mandalanisch. Es gab auf dem Weg nach Mandala ein Freudenfest zu Ehren von Jim und Lukas und dem Erwachen des goldenen Drachens der Weisheit.

Später, auf dem Weg zur Burg Sturmauge, wo die Wilde 13 haust, mussten wir unter Wasser – es gab Fische, Wellen, Meeresgeräusche, „Wasser“, sogar einen Taucher, der „unter Wasser“ einen Schatz gefunden hat.

Dann die Wilde 13- wow, die waren fantastisch! Die fantastischen 13 (bzw 12 😉 ) sozusagen, denn um den Hauptmann zu finden rapten sie das Lied „Der da“.

Das war überhaupt ziemlich genial- es war zwar natürlich für Kinder konzipiert, aber es gab jede Menge Witze und Anspielungen, die nur die Erwachsenen verstanden. Und beim Rap gröhlte das erwachsene Publikum.

Am Ende war alles gut, Jim, der jetzt ein Prinz war, wurde gekrönt, Li Si ebenfalls, alle haben ein Lied gesungen (Alle: Also auch das Publikum =) ), dann war es zu Ende. Hinterher durften die Kinder zu Frau Waas in den Laden, wo jeder eine Postkarte des Theaterstücks geschenkt bekam, und auch etwas Süßes. Außerdem konnte man sich mit den Schauspielern fotografieren lassen. Krümel wollte zwar eigentlich gerne mit Jim Knopf sprechen, aber weil Töchterlein und Krümel Li Si so toll fanden, wares dann gar nicht mehr so schlimm, dass das mit dem Foto von Jim nicht geklappt hat! Mit auf dem Bild: Emma und Molly! Glückliche Kinder !

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Und glückliche Eltern, Tante und Onkel. Es hat wirklich sehr viel Spass gemacht und es war ein tolles Erlebnis! Das ist echt etwas was man gesehen haben muss!

Und dann ging es …

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Zumindest fast direkt… wir steckten nämlich noch ganz kurz vor zu Hause in einem Stau fest. Autobahn gesperrt, nix ging mehr. Wir machten das Beste daraus…

JimKnopf08Außerdem konnten die Kinder so mal da rumlaufen, wo man normalerweise nicht herumlaufen sollte…

Und gute Worte des großen Sohnes: „Wir haben bei diesem Unfall auf der Autobahn echt Glück gehabt- uns ist es nur langweilig, aber das verletzt niemanden!“

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