Archiv der Kategorie: Erinnerungen

Frohe Weihnachten, guten Rutsch und frohes neues Jahr.

Ich hoffe, ihr hattet schöne Feiertage!

Unsere waren schön, trubelig, wuselig, besuchsvoll, aber leider auch kränkelnd-leidend. Wir waren also entweder beschäftigt mit besuchen, Besuch haben, verschiedenste Feste feiern, und zwischendrin krank darnieder liegen- vorzugsweise ich. Jetzt bin ich wieder auf dem Damm, und ich kann Euch ein paar Bilder zeigen aus den letzten Tagen!

Ein letztes gebastelten Weihnachtsgeschenk: Töchterlein hat für den großen Bruder eine Zielscheibe gebastelt, damit der seine Nerf-Pistolen abfeuern kann (und nicht mehr einfach wie wild irgendwo im Haus). Wir haben den Flur jetzt zur Nerf-Schießbahn erkoren, weil man da die Pfeile nicht immer irgendwo verliert…

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Dann haben wir natürlich den Weihnachtsbaum geschmückt. Mit La Metta.

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An Heiligabend gab es Weihnachtspizza- Pizza in Lebkuchenmännleinform! Der große Sohn wollte lieber eine normale Pizza haben, auch kein Problem. Hauptsache alle freuen sich aufs Essen =)

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Bescherung! Dieses Jahr hat der große Sohn mitgeholfen. Es ist erstaunlich, wie schnell alles fertig ist, wenn man Hilfe hat!

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Alles ist soooo aufregend!!!!!

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Krümel hat sein Stofftiermonster bekommen und hat es sofort geküsst und gekuschelt und geliebt- ein voller Erfolg! Das ist das beste Foto, das zustande gekommen ist, so sehr ist er vor Freude gehüpft. Achso, das Monster heißt jetzt „Hönk“… Krümels Eulenspardose wurde  mit dem Geld gefüttert, dass er von seiner Großtatnte bekommen hat.

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Töchterleins Geschenke der Brüder, das Mia and Me Buch und die Mia and Me Haarspangen sind auch mit Freude ausgepackt worden- sie flattert noch vor Glück =)

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Der Große war vorher neugierig, was ihm seine Geschwister wohl schenken könnten… Als er die Müslischüssel ausgepackt hat musste er lachen und sagte: „Alles was Du mir an Tipps gegeben hast war völlig richtig, trotzdem wäre ich nicht drauf gekommen!“ Seine Schüssel benutzt er nun jeden Morgen, spült sie danach von Hand, trocknet sie ab und stellt sie zurück in den Schrank. Damit dem gemalten Muster darauf auch nichts passiert! Seine Nerf-Zielscheibe benutzt er jetzt immer mit allen Geschwistern, weil wir mittlerweile 3 Blaster haben, und die Kinder so zusammen ballern können!

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Fazit: Alle gebastelten Geschenke haben Freude bereitet und werden benutzt! Die Geschenke wurden auch ganz bewußt zuerst ausgepackt, außer Konkurrenz von den gekauften Geschenken.

Heiligabend wurde dann genutzt, um die Legogeschenke aufzubauen.

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Der große Sohn, der das erste Mal KEIN Lego bekommen hat (weil er keines wollte), war etwas gelangweilt dann- was tut man denn sonst an Heiligabend? Er hat dem Krümel geholfen, aber dazu war der Große dann zu ungeduldig… Krümel kann super zusammenbauen, aber er verliert den Überblick über die Schritte. Ihm hilft man, indem man ihm zeigt wo er dran ist, und sonst nix tut. Der Große wollte aber lieber dass alles so schnell passiert wie er selber es aufbauen würde…

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Also habe ich zuerst Carcassonne mit dem Großen gespielt, und danach durfte er eeeendlich an sein „richtiges“ Geschenk. Ein Headset für seinen Computer, dazu gab es Software zum Videos bearbeiten. Sohn will nämlich Youtubestar werden 😉

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Hedwig und Fawkes waren auch mit am Weihnachtstisch 😉 Fawkes ist vom großen Sohn, damit er wenigstens irgendetwas auspacken konnte… Software lässt sich so schlecht unter den Weihnachtsbaum legen, außerdem hat er die ja eigentlich auch vorher schon gehabt.

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Ja, und dann war Heiligabend vorbei, was ja bei uns immer heißt: Geburtstagsvorbereitung! Superpapa und ich haben Ballons aufgehängt, und einen Geburtstagstisch, möglichst unweihnachtlich, vorbereitet. Denn Töchterlein wurde ja schließlich schon 8!

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Gruppenbild mit Brüdern!

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Das, was an Heiligabend noch als „Oooooh, das hat das Christkind vergessen, das wollte ich doch so dringend haben!“ vermisst wurde gab es- Überraschung!- zum Geburtstag 😉

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Weil der 25.12. dieses Jahr sehr ruhig ausgefallen ist- die Geburtstags/Weihnachts-Familiengäste sollten erst am 26. kommen- konnte das Töchterlein mithelfen, ihren Kuchen zu backen! Lemoncurd-Torte, der ist fast schon Pflicht zum Geburtstag! Den Kuchen gab es dann ganze 3x, einmal an ihrem Geburtstag, dann am Tag darauf mit der Großfamilie, und zur Nachgeburtstagsfeier mit der Wahlverwandtschaft.

Nachadvent18 Am 26. war dann die ganze Sippschaft da, und es gab Raclette. Hier mal ein Symbolfoto, es war ziemlich wuselig und sowieso nicht alle auf ein Foto zu bringen

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Fleisch gab es en masse, da Superpapa und ich jeweils eingekauft hatten. Das meiste konnten wir auch zuordnen, aber ein Stück Fleisch war uns unbekannt, also beschrifteten wir es mit „Mystery Meat“. Ging dann aber echt noch gut weg 😉 (Wir vermuten dass es Rind war 😉 ) Außerdem gab es noch diese interessante Fleischsorte…:

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Den Familienkuchen gab es dann erst als Abendbrot, da nach dem Raclette irgendwie niemand zur Kaffeezeit Hunger hatte…

Nachadvent20 Nachadvent21 Nachadvent22 Töchterlein Happy, schöne Tage!

Danach habe ich irgendwie keine Fotos mehr auf der Kamera. Am 28. kam die Wahlverwandtschaft ;-), ab dann war ich quasi krank bis gestern.

Achja, Silvester bei den Nachbarn gab es auch noch, für mich abgebrochen wegen Krank, für den großen Sohn abgebrochen wegen zu viel Knallerei und dezentem durchdrehen. Der jüngste Sohn hat mit den Nachbarskinder geknallt, bis um 12 Uhr die GROSSEN Böller losgingen, da flüchtete er sich panisch zu mir ins Bett und war in wenigen Sekunden eingeschlafen. Tochter und Superpapa knallten mich den Nachbarn noch eine Weile, aber das Heimkommen habeich dann schon nicht mehr mitbekommen, da war ich bereits eingeschlafen.

Neujahr quälte ich mich früh aus dem Bett um uns und den Nachbarn einen Neujahrszopf zu machen. Der war dann so lecker, und obwohl er den ganzen Tag halten sollten hatten wir ihn schon zum Frühstück beinahe ganz aufgefressen. Also musste ich für den Nachmittag einen neuen machen- und den Nachbarn einfach nochmal mit, weil ich nämlich ne nette Nachbarin bin 😉

https://www.instagram.com/p/BAALoIjqQG_/?taken-by=kathadisagio

Heute dann Kino- Star Wars! In 3D und in den Motion Seats. War doch ganz schön super!

So, jetzt bin ich wieder up to date, und ihr auch!^^

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Bergfotos

Beim Durchsehen alter Fotos sind mir 2 Bilder in die Hände geraten, die jetzt ziemlich genau 12 Jahre alt sind und… äh… Superpapas Fotografierkünste (zu Zeiten, in denen wir keine Digitalkamera hatten, also damals) zeigen. Also, eigentlich ist Lästern ja ziemlich fies und so, aber ich muss jedes Mal lachen, wenn ich die Bilder sehe, so dass ich sie jetzt mal zeige 😉

Wir waren in München zu Besuch bei einer Freundin und sind von dort aus in die Berge gefahren. Wir wollten den Heimgarten erwandern und besteigen, und über den Herzogstand wieder zurück..

Am Gipfel des Heimgarten genossen wir die Aussicht, und Superpapa setzte sich an das Gipfelkreuz. Das sah so malerisch aus, außerdem auch ein bisschen wie Klettern im Hochgebirge (was es aber definitiv nicht war 😉 ), dass ich es unbedingt fotografieren musste. Die Alpen im Hintergrund, Superpapa sonnenbeschienen, mir gefällt das Bild, das ich da von ihm gemacht habe, außerordentlich gut.

Bergwandern01Dann ging es weiter, über einen schmalen Gratweg zum Herzogstand weiter. Als wir am dortigen Gipfel ankamen fiel mir ein, dass ich vielleicht auch gerne ein Foto von mir am Gipfelkreuz hätte. Schließlich war ich extrem stolz auf mich, wie gut ich den Weg geschafft hatte, wenn man mal bedenkt, dass ich grade am Abend vorher den ersten positiven Schwangerschaftstest gemacht hatte. Das war aber nicht der große Sohn, den gab es erst anderthalb Jahre später, wir haben mehrere Anläufe gebraucht… Trotz Schwangerschaftsschlappheit habe ich es geschafft! Wenn das mal nix ist!

Schnell drückte ich Superpapa die Kamera in die Hand und bat ihn, ein Foto von mir zu machen.

Das hier ist dabei herausgekommen:

Bergwandern02Also, das Gipfelkreuz ist ja drauf, wir haben also den Beweis, dass meine Kamera oben war, und Superpapas Finger war ebenfalls dort. Ob ich jetzt wirklich da war kann man zumindest anhand dieses Fotos leider nicht mehr nachweisen 😉

Allerdings könnte es auch einfach nur ein sonnenbeschienener Wald mit einem Kreuz drin sein, in dem ein bisschen Schnee liegt- die Alpen, die rechts von dieser Aussicht sind, haben es leider nicht mehr auf das Bild geschafft… Was aber auch egal ist, denn ich bin ja sowieso nicht drauf…

Naja. Ich finde es jetzt eher lustig als schade- ich weiß ja schließlich, dass ich da oben war. Und das reicht mir. Und so habe ich wenigstens immer etwa szu lachen beim Fotos angucken 😉

 

 

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Wählen gehen

Während ich eben die sieben Sachen geschrieben habe und mitgeteilt habe, NICHT gewählt zu haben- also, zumindest HEUTE nicht gewählt zu haben, denn es war ja schon erledigt…- ist mir eine Geschichte eingefallen aus Studiumszeiten.

Ich habe in Bonn studiert, und es waren Wahlen, wozu auch immer, das weiß ich nicht mehr. Ein befreundeter Kommilitone, der politisch sehr, sehr, SEHR aktiv war, kam morgens auf mich zu gestürzt und fragte: „UUUUND???? Warst Du gestern wählen?“

Ich grinste ihn nur an und sagte: „Nein“

Er schaute mich sehr vorwurfsvoll  und enttäuscht an und setzte zur Standpauke an. Wählen sei wichtig, nur so haben wir eine Chance, überhaupt mitzubestimmen, und wir können so viel erreichen, wenn wir nur wählen! Nichtwähler bestimmen das Wahlergebnis erheblich mit, und durch Nichtwählen hat der ganze braune Dreck viel mehr Chancen an die Macht zu kommen. Und weiter und weiter zählte er mir alle Gründe auf, warum Nichtwählen so schlimm ist.

Irgendwann musste er auch einmal Luft holen, und ich konnte weiter sprechen: „Nein, ich habe nicht gewählt, weil mein Erstwohnsitz in Rheinland Pfalz ist, und es waren nur Wahlen in NRW. Ich habe gar keine Berechtigung, hier zu wählen!“

Er sackte erst mal in sich zusammen, weil er sich so verausgabt hatte, und dann musste auch er grinsen. Und wir gingen zur Beruhigung erst mal einen Kaffee trinken 😉

Und ich kenne natürlich alle Argumente fürs Wählen, und habe noch nie bei irgendeiner Wahl NICHT gewählt. Bin ja nicht ganz Irre.

(Und ich hab es ja versucht, aber auf meine Wahl hat ja niemand gehört…was zählt meine Stimme auch nur ein mal, manno! Wäre es ein Wettschein gewesen, hätte ich heute 2x verloren 🙁 )

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Geburtstag!

Mein Tageskind ist heute 9 geworden!

Er ist zwar natürlich nicht mein eigenes Kind, aber er kommt schon zu mir, seit er etwa 2 1/2 ist- seit E-WIG-KEI-TEN also! . deswegen war heute irgendwie trotzdem ein „Hach, so groß schon!“-Sentimentalitis-Tag.

Zur Feier des Tages gab es bei uns Kuchen und Geschenke, denn seine Mutter hatte ein etwas schlechtes Gewissen, dass sie trotz Geburtstag arbeiten muss. Deswegen habe ich gesagt, dass wir den Ehrentag eben bei uns… nun ja, etwas ehren. Sie konnte immerhin noch mit uns Kuchen essen bevor sie fahren musste, das hat sie sich bei der Arbeit ausgehandelt.

NoahgebEs gab Star Wars Kuchen, Star Wars Dekoration und Star Wars Geschenke, und das Geburtstagskind strahlte über alle vier Backen.

„Weißt Du, “ sagte N. dann zu mir, „Du hast genau das richtige geschenkt! Du weißt genau was ich gerne habe. Von meiner Mama bekomme ich sowas nicht, weil das zu teuer ist!“

Seine Mama und ich grinsten uns an- das neue coole Fahrrad, das er geschenkt bekam, war höchstwahrscheinlich ETWAS teurer. (Er meinte damit, dass er unterwegs mal um Star Wars Sachen gebettelt hat, aber die waren „für einfach so“ ohne Anlass eben zu teuer…)

Der Star Wars Kuchen kam auch super an. Schokoladenkuchen war gewünscht, ich buk ihn auf einem Blech. „Das ist so toll!“ rief N, „Der Kuchen ist viereckig! Wir haben heute in der Schule etwas über die verschiedenen Vierecke gelernt, und der Kuchen passt genau dazu!“ Dass Darth Vader oben drauf war hat die Sache noch toller gemacht.

Schön, das freut mich, dass ich ihm damit eine so große Freude gemacht habe!

Nachmittags dann noch mehr Sentimentalitis. N’s große Schwester K. kam vorbei, um ihren Bruder zu überraschen. K. ist seit 3 Jahren nicht mehr mein Tageskind, weil sie seitdem sie zum Gymnasium geht die Stunde, in der ihr Vater noch nicht wieder zu Hause ist, auch alleine bleiben kann. Sie wird dieses Jahr schon 14 und ist wirklich UNGLAUBLICH groß. Nicht mehr das kleine achtjährige Mädchen, das bei mir am Wohnzimmertisch saß und Hausaufgaben machte, sondern eine richtige junge Frau. Ich sehe sie nicht oft, und so bin ich heute fast aus den Latschen gekippt, als sie vor mir stand und quasi von oben auf mich herab sehen musste (nicht herablassend, nur eben… deutlich größer als ich).

Hachja.

Aber es war wirklich schön, sie mal wieder zu sehen. Sie blieb bis nach dem Abendessen, und zusammen mit ihrem Bruder wurde sie abgeholt.

Und wir sind alle der Ansicht, dass es ein schöner Geburtstagstag war.

 

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Es heizt!

Wir haben wieder ein Auto! Das hat allerdings ein paar Tage gebraucht…

Nachdem uns das Autohaus ein paar Tage vergessen hat und mich der Chef sogar während des Telefonates vergessen hat haben wir irgendwann ausgemacht, dass die unsere Werkstatt anrufen. Da wollten sie fragen, was genau kaputt ist, welches Ersatzteil benötigt wird, und wenn das Teil dann da wäre, dann würde man es uns bringen, weil ich mich geweigert habe, mit dem Auto bei Schneeregen 40 Kilometer über die Autobahn zu fahren- bei offenem Fenster, natürlich, weil ja die Lüftung nicht funktionierte und die Scheibe immer beschlug, wenn das Fenster zu war . . Unsere Werkstatt sollte dann das Einbauen übernehmen.

Netter Plan.

Freitag sollte das Teil da sein, ich rief an- und siehe da, es WAR da. Allerdings meinte der Autohausmann, dass seine Mechaniker sagen dass das, was kaputt ist, nur das Symptom ist für etwas anderes kaputtes. Ich war schwer „überrascht“, weil seine Mechaniker somit genau das gleiche gesagt haben wie unsere Werkstatt im Ort- der Autohaustyp hat es einfach nur vergessen!

Das Autohaus wollte das Reparieren nun selber übernehmen, und der Chef wollte selber vorbei kommen, unser Auto abzuholen.

Samstag morgen um sieben Uhr.

Ich war mir ziemlich Sicher, dass es nix wird, war aber trotzdem um 7 Uhr pünktlich fertig, gewaschen, gestriegelt und angezogen. NATÜRLICH kam niemand. Im Autohaus war auch noch keiner, erst als ich um kurz vor 9 ein zwanzigstes Mal anrief war jemand da. „Ach, Chef hat gesagt er würde das Auto abholen? Um sieben? Ach neeeeee, und jetzt ist neun…“ Echt??? Toll.

Um halb Zehn klingelte es dann endlich, und jemand vom Autohaus holte das Auto ab. Und entschuldigte den Chef, der sei grade unterwegs, ein anderes Auto abholen. Grrrrr.

Tagsüber telefonierte ich wieder mit dem Autohaus, wann das Auto denn nun zurück käme. Schließlich sollte das noch am gleichen Tag sein. Aber: Es musste noch repariert werden, sie würden da aber morgen dran arbeiten, und wir würden das Auto dann bekommen. Nunja, ich war skeptisch, vorsichtig ausgedrückt. Der nächste Tag war schließlich ein Sonntag…

Wie erwartet meldete sich den ganzen Tag niemand, und auch im Autohaus war keiner zu erreichen- es war ja Sonntag! Ich war schon ziemlich grummelig und habe mich mit dem Gedanken angefreundet, am Montag morgen ziemlich wütend im Autohaus anzurufen, nachdem ich die Kinder mit dem geliehenen Nachbarsauto zu Schule und KiGa gebracht hätte. Ich habe mir in Gedanken die Worte zusammengelegt, die ich dem Sauhaufen an den Kopf werfen würde….

Abends saß ich mit Superpapa auf dem Sofa und wir schauten eine Serie. Ich trug aus Gemütlichkeitsgründen bereits meinen Schlabberschlafanzug, ein kuscheliger Einteiler mit Kapuze, ganz besonders unsexy und bequem. Dann, um 21.45 Uhr, klingelte es an der Tür. Superpapa öffnete.

Es war der Autoabholertyp. Weil unser Auto doch noch länger als geplant in deren Werkstatt verbringen müsste, würde er uns ein Ersatzauto bringen, damit wir wenigstens mobil sind. Und Chefs persönliches Auto!

Ein Mini Cooper. Für eine fünfköpfige Familie…

Nunja, mobil waren wir nun also wieder, aber ich bin echt froh, dass unsere beiden jüngeren Kinder noch so kurz sind, dass sie auf die Rückbank passen und Superpapa im Ausland weilte. Größere Kinder und eventuell eine fünfte Person hätte ich nicht mehr transportieren können…

Am nächsten Morgen packte ich alle Kinder ins Auto, und im Schneidersitz sitzend passte Krümel auch hinter mich . Ich startete das Auto (was etwas abenteuerlich war, weil es einfach so anders funktionierte als alles was ich bisher so kannte) und löste die Bremse.

Das Symbol „Angezogene Handbremse!!!!!“ leuchtete immer noch. Ich ruckelte etwas am Handbremsenhebel herum, drückte extra feste auf das Knöpfchen zum Lösen der Handbremse, aber das Symbol ging nicht weg. Außerdem leuchtete beim losfahren ein Bild auf, das ziemlich eindeutig „Bitte das Auto zur Wartung bringen!“ auf. Argh…

Ich fuhr die Kinder schnell an ihre Bestimmungsorte, und zügig wieder nach Hause, wo ich im Autohaus anrief. Ich erzählte dem Chef, dass in seinem Auto immer das Handbremslämpchen leuchtet, egal was ich tun würde. Ich bekam den sehr wertvollen Hinweis, es doch mal mit dem Lösen der Handbremse zu versuchen…. Danke. Endlich sagt mir mal jemand, wie das funktioniert, ich dachte, ich müsste das Lämpchen nur lange genug anstarren…

Naja, jedenfalls konnte ich ihm irgendwann klar machen, dass ich das wohl TASÄCHLICH überraschender Weise schon versucht hätte, es aber nicht von Erfolg gekrönt war. „Nagut“, sagte er, „Dann ist da wohl was am Schalter kaputt, fahren sie einfach trotzdem weiter damit!“ Gut, kein Problem. Kann ich.

Ich fuhr nun also zwei Tage mit dem Mini Cooper in der Gegend herum …und meine Güte, der ist WIRKLICH Mini! Wenn meine beiden Großen ihre Schulranzen im Kofferraum hatten, passte meine Handtasche nur noch gequetscht irgendwie mit da hinein. Die Kinder quetschten sich in die Sitze und waren froh, wenn sie wieder aussteigen durften.

Aber, ich will ja nicht nur meckern- es fuhr, und wir kamen überall hin wo ich hin musste. Ich habe keine Extratouren gemacht, sondern bloß die wichtigen Fahrten, aber das reichte auch.

Am Dienstag rief dann endlich jemand vom Autohaus an- unser Auto werde grade im Moment fertiggestellt,und später würde jemand kommen und uns das Auto bringen. Ob ich irgendwann unterwegs sei…? Ja, abends hatten die Kinder Pfadfinder, und ich musste sie abholen.

GENAU in der Zeit, in der ich wie angekündigt nicht da war, kam der Fahrer bei uns zu Hause an…

Naja, musste er halt ein paar Minuten warten.

Wir tauschten die Autos, und er fuhr mit dem Mini wieder von dannen…

Jetzt sind wir alle wirklich echt erleichtert, unsere neue Karre wieder zurück zu haben. Viel Platz im Auto, es fährt gut, und außerdem hat es eine funktionierende Heizung. Was will man mehr?

Und ich hätte ja sonst garnix zu schreiben, wenn es nicht so  speziell gewesen wäre, die Reparatur zu bekommen….

Trotzdem: Autochen, jetzt wollen wir keine Macken mehr, okay? Es reicht!

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In Graz gelernt

Als wir im Urlaub in Wien (bzw Nähevonwien) waren, haben wir einen Abstecher nach Graz gemacht, zu Familie Mahlzahn.Das war, wie erwartet, ziemlich super. Und obwohl ich viele Fotos gemacht habe ist doch das dauerhafteste Souvenier, das wir mitbringen konnten etwas, das die Kinder dort gelernt haben…..

Alle drei singen jetzt gemeinsam zwei wunderschöne Lieder über Lebensmittel, mit wenig Text, dafür aber in Endlosschleife: „Basilikum, Ba-Ba-Basilikum“ und „Viele Mayonnaisesorten hab ich schon gekostet“. Nein, das sind nicht die Titel, das sind die Lieder 😉 Von letzterem haben wir allerdings die Melodie vergessen, so dass es jetzt eher eine Art Rap ist!

DANKE, liebe Frau Mahlzahn….. 😉

(Denn es waren nicht die Mahlzahnkinder, die meinen das beigebracht haben… 😉 )

Ich selber ertappe mich auch hin und wieder schon mal dabei, wie ich überlege: „Was könnte denn noch in die Tomatensoße hinein? Achja, Basilikum, Ba-Ba-Basilikum!“

Den meisten Eindruck beim großen Sohn hat allerdings ein Filmchen gemacht, das der Mo dem Großen gezeigt hat, und jetzt hier dauernd rezitiert wird.

AWESOME!!!

[video]https://www.youtube.com/watch?v=A39o5tePYCc[/video]

Es hat uns viel Spass gemacht, Euch besuchen zu dürfen, liebe Frau Mahlzahn!

Diamanteeeeeeeeen!!!!!!

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Frozen

Letztes Jahr haben wir uns den Disney-Weihnachtsfilm im Kino angesehen, die Eiskönigin.Ich fand ihn ja ganz nett, allerdings war es mehr Musical als Film, das wusste ich im Voraus nicht und es hat mich ein bisschen genervt. Allerdings „musste“ ich ja eh nicht alles vom Film mitbekommen, weil der Krümel 2x aufs Klo musste…Trotzdem war es ja ganz süß anzusehen.

Ein Kindergartenfreund der Tochter war allerdings so begeistert von dem Film, dass er nur noch „Let it go“ sang und Elsa sein wollte, während sein Bruder heimlich ein bisschen in die Eiskönigin verliebt war. Dementsprechend oft durfte ich mir das Lied vom Töchterlein anhören, rauf und runter, und um das Kind glücklich zu machen haben wir uns das als Video auf Youtube angesehen.

[video]http://www.youtube.com/watch?v=L0MK7qz13bU[/video]

Dann fand ich das Lied als Rock-Cover und erzählte der Tochter davon. Sie war direkt begeistert von der Idee und fing an zu growlen „Let it goooo, let it gooooo“ was sich unglaublich niedlich anhörte. Und nein Toby, sie lässt nicht zu, dass man sie dabei filmt 😉

„Leider“ gibt es in dem Lied aber nur „normalen“ Gesang, trotzdem sind der Superpapa und ich der Ansicht, dass das die fast perfekte Interpretation des Liedes ist- besser wäre es nur gewesen, wenn es die großartige Frauenstimme gewesen wäre. Aber der Mann dort macht seinen Job eigentlich auch ziemlich gut!

[video]http://www.youtube.com/watch?v=eNyxnx8S180[/video]

Das Lied ist jetzt mittlerweile zu einem echten Ohrwurm geworden, und Töchterlein, der große Sohn, der Krümel  und ich singen es sehr oft. NOCH hat Superpapa sich nicht beschwert, aber wenn wir uns zu lange an etwas ranhalten kriegt er häufig die Krise und ist genervt. Dann geht es ihm vermutlich so wie diesem Vater:

[video]http://www.youtube.com/watch?v=3Ud6B_NXoNc[/video]

Okay, okay, ich gebe zu, vermutlich gibt es hin und wieder mal Gelegenheiten, in denen man das Lied nicht unbedingt singen sollte…:

[video]http://www.youtube.com/watch?v=Qrmvk6xzt8A[/video]

Und jetzt… habe ich definitiv einen Ohrwurm, der nie wieder im Leben weggeht 😉 (Aber meine Güte, hat dieser Beitrag Spass gemacht 😉 )

(Und bei einem Video gleichzeitig zu lachen und zu weinen, das hatte ich auch noch nicht so oft- hier meine ich das dritte, natürlich 😉 )

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Wie es so weiterging

…mit unserer Autogeschichte und allem, was irgendwie damit zusammen hing…..

Nunja, erstmal mit dem Auto beginnen: Es war die Lichtmaschine! Mein Vater hat die Batterie unseres Autos geladen und ist dann zur Werkstatt gefahren. Die haben dann da mit viel Murkserei eine neue Lichtmaschine eingebaut. Immerhin ein Auto schon mal wieder ganz!

Mit unserem Auto ist er dann zu uns nach Hause gefahren, am Donnerstag abend kam er hier an.

Donnerstag war ursprünglich geplant, dass die beiden kleinen Kinder zu Hause bleiben und der große Sohn von seinem Freund (bzw dessen Vater) abgeholt wird. 10 Minuten vor der vereinbarten Abholzeit wurde der Sohn krank- und blieb auch zu Hause. Ich selber war (bzw bin) auch krank, so dass wir uns einen ruhigen Tag gemacht haben. Soweit es mit drei Kindern ruhig sein kann, heisst das. Immerhin nur drei Kinder, denn durch Sohns Krankheit mussten wir auch dem Tageskind absagen.

Freitag Morgen hatte ich ja nun wieder ein Auto, konnte also die Kinder fahren. Der große Sohn war allerdings auch noch krank, so dass ich nur die beiden Kleinen in den KiGa gefahren habe. Später als sonst, weil sie ja nicht an die Schulzeit gebunden waren. Danach ging ich noch einkaufen.

An der Kasse sagte die Verkäuferin zu mir: „…dann noch ein schönes Wochenende!“ Ich war verwirrt- wieso Wochenende, gestern war doch sowas wie Sonntag, dann ist doch heute eher Montag, oder…? Hmpf, durch diesen zu-Hause-Tag ist mein Wochenrhythmus durcheinander gekommen… und dann kam der Schreck- FREITAG! Es sollten doch zwei Handwerker kommen, und zwar schon …äh… vor einer halben Stunde! Upps!

In dem Moment klingelte das Telefon, der Sohn rief an: „Mama, hier sind zwei Männer, die auf Dich warten, die sind schon ziemlich lange hier!“ Huuuuuch! (Sohn war natürlich nicht alleine zu Hause, mein Vater war da, sonst hätte er die Tür  nicht aufgemacht für zwei fremde Männer!)

Ich düste so schnell wie es ging (und erlaubt war) nach Hause , um den Herren die Stelle zu zeigen, an dem sie arbeiten sollten, und an dem der Superpapa schon vorher Leitungen gelegt und Steckdosen gesetzt hat. Also an die Stellen, die uns vorher vom „Sachverständigen“ gezeigt wurden. Zeigte sich, dass der Sachverständige keinen Verstand von der Sache hatte, und die Arbeiten mussten ganz woanders ausgeführt werden. Nun gut, dann halt woanders.

Die Herren fingen an, unsere Wand mit einem Kernbohrer zu durchlöchern, trotzdem sollte es eigentlich recht schnell gehen, 2 Stunden und gut. Also, wenn nicht die Außenwand so unglaublich hart gewesen wäre, dass das ganze statt dessen 6 Stunden dauerte….

Währenddessen hatte ich noch Bankgeschäfte in der Stadt zu erledigen- die Lichtmaschine will bezahlt sein, außerdem auch noch die Steuern in Belgien, wo der Superpapa arbeitet.

Das mit der Lichtmaschine ist schnell erledigt, nun war die Überweisung für die belgische Steuerzahlung dran. Superpapa hatte es schon mal ausprobiert, aber am Automaten ging es nicht. Also ging ich direkt zum Schalter, wo mich dann ein Praktikant aufrief. Ich erzählte ihm meine Geschichte, und er meinte: „Ja, also eigentlich müsste das am Automaten doch funktionieren, soll ich es noch mal für Sie ausprobieren? Wenn es dann nicht klappt, dann können wir das noch einschicken.“

Klar, der junge Mann soll doch Gelegenheit bekommen etwas zu üben, kein Problem.

Nunja. Die Kurzfassung ist jetzt dass wir 45 Minuten damit beschäftigt waren, diese Überweisung dann doch NICHT zu machen, ich habe insgesamt 3 Bankbeschäftige …äh… beschäftigt und werde in etwa 2 Wochen noch mal da hin gehen müssen… Super erfolgreich, also…

Auf dem Weg zurück zum Auto bin ich dann vom Sturm verweht worden…. und bin beim Gehen erst von einer schweren Schaufensterpuppe nur deswegen nicht getroffen worden, weil ich schnell zur Seite gesprungen bin, und der fliegende Mülleimer eines Restaurants hat mein Bein auch nur gestreift…

Zu Hause angekommen bohrten die Handwerker noch munter weiter an den Löchern, und mein Vater schraubte an seinem Auto herum. Seine ursprüngliche Idee, dass es an der Zündspule gelegen hat, ist leider schnell zumichte gemacht worden, denn die funktionierte gut. Nach einiger herumbastelei meinte er dann, dass ich doch mal in unserer Werkstatt anrufen solle, er sei mit seinem Latein am Ende. In der Werktstatt erst mal die Ernüchterung- der Chef, der IMMER IMMER  IMMER da ist wenn was an unserem Auto ist, war weg. Und das bis Montag. Achja, und das Auto kann auch nicht abgeschleppt werden, weil der Chef mit dem Austo, mit dem er immer abschleppt, weggefahren ist. War ja irgendwie klar… irgendwas ist ja immer.

Jetzt hatte er jedenfalls ganz viel Zeit, um weiter an dem Auto zu basteln um herauszufinden, was kaputt ist… heute hat er vielleicht eine Entdeckung gemacht, die der Fehler sein KÖNNTE.

Der Freitag ging aber dann noch relativ entspannt weiter. Als ich dann Mittags die Kindergartenkinder abgeholt habe („Kommt ganz schnell mit nach Hause, da sind Männer in Eurem Zimmer, die Löcher in die Wände machen!!“ wirkte Wunder, so schnell wie die beiden angezogen waren 😀 ) musste ich danach nur noch etwas für Abends vorbereiten (Ich bekam Besuch) und das Abendessen für Superpapa und die Kinder, da passierte dann nichts aufregenderes mehr.

Aber wow, das waren jetzt echt turbulente Tage! Ich bin echt froh, dass es heute ruhig war, und es morgen voraussichtlich auch ruhig bleibt….

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Für mich

…zum dran-erinnern:

Jeden Abend, wenn ich den Krümel ins Bett bringe muss ich mich dazu legen, bis er eingeschlafen ist- was meistens ziemlich schnell geht.

Jeden Abend legt er mir seine Ärmchen um den Hals und küsst mich. Ich sage zu ihm, wie auch immer zu den anderen Kindern: „Gute Nacht, mein Schatz! Ich habe Dich lieb!“

Er antwortet: „Ich habe Dich auch sehr lieb, Mama! Und ich passe immer auf Dir auf! Weil ich Dein Schätzchen bin. Und Du bist mein Schätzchen!“

Hach. <3

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Was wir so tun- Kurzfassung

Angefangen hat es mit dem Dämmen der Kinderzimmerdecke: Alte Bretter rausreißen, alte Glaswolle raus, neue Glaswolle und Dampfbremsefolie rein, neue Bretter drauf. Eine Woche Arbeit.

viel tun07Kinderzimmer wieder säubern und einräumen. Und ein bisschen umgestalten. Der Krümel schläft jetzt im Große-Jungs-Bett, das Babybett ist abgebaut 🙂

viel tun08Gleichzeitig das Kinderzimmer des Großen noch verbessert und entrümpelt.viel tun01

Dann den einen überflüssigen Kleiderschrank aus dem Kinderzimmer ins Näh-/Bastelzimmer, und das gesamte Näh-/Bastelzimmer aufräumen, entrümpeln, umräumen. Neu sortieren.

viel tun06Dann noch mal eben das Wohnzimmer umgeräumt- alle Spiele in das Regal mit den Spielen zusammengefasst, so dass der Krümel an die Sachen dran kommt die er haben darf, die anderen Spiele weiter nach oben. Auch hier die Schränke (in denen die Kinder ihre Sachen hineingeschmissen abgelegt haben, ohne zu sortieren) hinterher entrümpelt und aufgeräumt.

viel tun04Dann eine Abstellkammer generiert, indem ich den Schrank einfach anders gestellt habe. Wir haben hier nämlich jede Menge Platz, aber keine Kämmerlein für Besen, Putzeimer, Staubsauger, Anzündhölzer für den Ofen. Dazu auch hier erst mal: Schrank ausräumen, entrümpeln, neu stellen, neu einsortieren. Ich möchte noch eine Tür davor bauen, damit es nicht so offen ist- ein Vorhang ist mir da zu hässlich.

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Dann noch eine  Photovoltaikanlage aufs Dach bekommen, mit Warmwasserspeicher mit Wärmetauscher in der Garage, dem Wechselrichter im hinteren Kellerraum . Demnächst gibts dann noch den passenden Stromzähler dazu.

viel tun03    Achja, neue Heizkörper gab es ja auch! 3 Stück, und an einer Heiung ein neues Ventil. Lustig von den Handwerkern: Sie kommen in mein grade fertig sortiertes und aufgeräumtes Nähzimmer, stellen den Heizkörper ab und meinen dass sie hier dann als zweites arbeiten, erst im Kinderzimmer anfangen. Ich, noch etwas dusselig, räume das Nähzimmer wieder aus, fange auch schon an das Arbeitszimmer unten vorzubereiten… da fällt mir (zum Glück noch rechtzeitig) wieder ein, dass die Heizung ja gar nicht ins Nähzimmer soll, sondern ins Schlafzimmer o.O Aber die beiden Handwerken haben so selbstverständlich vom Nähzimmer gesprochen, dass mir das erst nur wenig komisch vorkam 😉 Dann räumte ich das Schlafzimmer auch noch aus, bis auf die sauschweren Betten, das haben die Handwerker verschoben…  Als die beiden dann gefahren sind stellte ich fest, dass sie die sauschweren Betten, die ich alleine nicht verschieben konnte, immer noch verschoben stehen gelassen haben und ich das gesamte Schlafzimmer wieder umsschieben musste… Denn: Ich habe ja sonst nichts zu tun! Und dann habe ich die Betten doch irgendwie selber an die richtige Stelle zurückgeschoben…

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Nebenbei übrigens: Martinszüge! Zwei Stück, einer vom KiGa, einer von der Schule.

viel tun02Und noch nebenbeier: Kinder, Tageskinder, Kinderfreunde, Haushalt, kochenputzenwaschen. Schon beeindruckend, wie locker Kinder im größten Chaos bleiben und wie selbstverständlich sie es hinnehmen, mal eben eine gute Woche lang ihren eh schon deutlich beschränkten Platz zum Spielen mit Holzbrettern zu teilen…

Jetzt ist also das meiste fertig, nur noch Kleinkram muss sortiert werden. Ich habe das ganze obere Badezimmer immer noch mit Kram voll, der von A nach B transportiert und eingeräumt werden muss, das ist bisher immer so hinten an gestanden. Morgen früh möchte ich das in Angriff nehmen. Dann noch einen Korb mit zu kleiner Kinderwäsche sortieren und in Kisten packen, und dann sollte so langsam wieder Normalität einkehren.

Achja, und Quittengelee mus auch noch gekocht werden 🙂

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