Monatsarchive: Februar 2016

7 Sachen#181

Erfunden von Frau Liebe,  gesammelt von Anita von GrinseStern: sieben Sachen, die ich mit den Händen gemacht habe!

  1. Sache: Kinderzimmer räumen.

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Superpapa wollte nämlich an der ehemaligen Tür weiter bauen. Das große Kinderzimmer wird demnächst zu zwei kleineren Kinderzimmern zerteilt, und eine Tür, die nicht mehr genutzt wird, muss jetzt weichen und eine Wand werden.

2. Sache: Applaudiert

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Und zwar der SUPERGURKE!!!!!! SUPERGURKEs Abenteuer und der Titelsong wurden mir danach ständig erzählt und vorgesungen…

3. Sache: Proviantkorb ausgepackt

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Wir waren heute im Bubenheimer Spieleland, und obwohl es ziemlich kalt draußen war hatten die Kinder viel Spass. Ich habe die ganze Zeit im beinahe Warmen gesessen, als Anlaufstelle für die Kinder, damit ich für alle 4 (der Große hatte einen Freund dabei) immer auffindbar bin. Ich war auch nur ein bisschen nervös darüber, dass das Töchterlein mit dem Krümel alleine unterwegs war, aber niemand ist verloren gegangen 😉

4. Sache: Gelesen

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3 Stunden lang herumzusitzen und als Anlaufstelle für Kinder zu dienen ist eher langweilig, also habe ich gelesen. Als es mir dann doch irgendwann etwas kalt wurde, gab es zum Buch noch einen heißen Kaffee und einen Pfefferminztee. Beim nächsten Mal bin ich aberdeutlich besser ausgerüstet…

5. Sache: Brandzeichen abgewaschen

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Möglicherweise waren es gar keine Brandzeichen, sondern nur die Stempel des Spielelandes… Aber abgewaschen werden mussten die verschwitzen Kinder eh dringend…

6. Sache: Gekocht

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Erschreckender Weise lecker gekocht. Man war sich unterder Kinderschar einig: Das war echt toll! Gut, dass ich das hier so notieren kann, kommt ja echt nicht oft vor…

7. Sache: Schokochai und ägyptische Süßigkeiten

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Ich hätte ja fast „Syßigkeiten“ geschrieben… 😉 Superpapa war in Ägypten, geschäftsreisender Weise, und brachte uns Knabbernüsse und eine Packung mit verschiedenen weißen Nougats, Fruchtgelees und Nüssen mit. Sehr, sehr lecker! Hab ich tatsächlich auch noch nie gegessen, solche. Hmmm!

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Nicht geliefert

Mann, mann, mann, da will man mal was erzählen im Blog, und dann hat man ewig kein Internet. Jetzt ist aber alles FAST wieder gut ( das heißt wir haben Internet und Telefon, aber es stimmt immer noch etwas mit dem Modem nicht… *augenroll*), und ich kann EEENDLICH die andere lustig- niedliche Story von meinem Tageskind erzählen 😉

Es gab Glückskekse. Die Kinder hatten irgendwie vergessen, was das Konzept dahinter ist, also erklärte ich es ihnen. Dass also auf dem Zettel ein Spruch steht, der ihnen etwas gutes über die Zukunft verrät, also Glück bringt, sozusagen.

Die Kinder knabberten also ihre Kekse und lasen ihre Sprüche (oder ließen sie sich vorlesen, im Falle vom Krümel…). Tageskind N nahm seinen Zettel, der Reichtum in näherer Zukunft versprach, und steckte ihn ehrfürchtig in die Hosentasche. „Damit das Glück auch bald kommt!“ sagte er.

„Du weißt aber“ sagte ich ganz vorsichtig zu ihm, „dass das eigentlich mehr so ein Spiel ist? Dass sehr wahrscheinlich gar nicht wirklich das eintritt, was auf dem Zettel steht. Man kan sich das vorstellen und sich darüber freuen, aber man sollte nicht enttäuscht sein, wenn es nicht passiert!“

N nickte langsam, und war dann kurz ganz still.

Dann fragte er: „Gilt das auch für Pusteblumen?“

Ich war etwas irritiert, ich war in Gedanken noch so bei den Glückskeksen. Also fragte ich was er damit meine.

„Also,“ sagte er, „wenn man Pusteblumen pustet, dann kann man sich etwas wünschen! Ich habe das schon mehrmals gemacht, aber meine Bestellung ist nie angekommen!“

<3

Stellte sich heraus: Sein großer Wunsch ist ein ferngesteuertes Auto. Er hat immer und immer wieder Pusteblumen gepustet, aber das Auto kam einfach nicht. Das hat ihn doch sehr irritiert…

Aber er hat bald Geburtstag… und ich weiß ja jetzt, was er sich wünscht ^^

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Reingefallen

Mein Tageskind N hat es nicht immer ganz leicht mit meinen Kindern. Er versteht durch eine Lernbehinderung manchmal nicht sofort, was gemeint ist. Manchmal muss er nachfragen, und wenn er etwas nicht sofort beantwortet bekommt, fragt er nochmal nach, meist in exakt den gleichen Worten.
Da er schon seit fast 8 Jahren zu uns kommt und wie ein richtiger Bruder für meine Kinder ist, zanken sie sich alle auch genau wie Geschwister…

Heute hat er wieder einmal etwas nicht verstanden. Töchterlein war aber grade zickig und hatte keinen Bock zu antworten, also sagte sie gar nichts. N Fragte wieder nach. Und wieder. Und wieder.

Da sagte Töchterlein in schnippischem Tonfall: „Wer etwas mehr als drei Mal wiederholt ist dumm!“ (Töchterlein ist zwar niedlich, aber nicht unbedingt immer sehr nett zu Brüdern und Tagesbrüdern…). Kurze Pause, da fragte N: „Häh?“

Töchterlein, genau so schnippisch: „Wer etwas mehr als drei Mal wiederholt ist dumm!“

N: „Was?“

Töchterlein: „Wer etwas mehr als drei Mal wiederholt ist dumm!“

N: „HÄÄÄÄÄÄH? “

Töchterlein: „Wer etwas mehr als drei Mal wiederholt ist dumm!“

N: „Du hast jetzt 4x ‚Wer etwas mehr als drei Mal wiederholt ist dumm!‘ gesagt!“

Töchterlein: „…“

(Sie musste grinsen. Und danach war die Zickphase vorbei und sie spielten zankfrei weiter)

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7 geschummelte Sachen #180

Erfunden von Frau Liebe,  gesammelt von Anita von GrinseStern: sieben Sachen, die ich mit den Händen gemacht habe!

Letzte Woche gab es Bonussachen, weil wir so viel gemacht hatten, diese Woche gibt es Schummelbilder, weil wir so unglaublich faul waren ^^

  1. Sache: Brillen wegräumen

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Ich war am Freitag mit dem Superpapa beim Optiker, wir bräuchten neue Brillen. Ich bin allerdings immer sehr…äh… Wählerisch, was meinen Brillengeschmack angeht… die Brillen auf dem Bild sind dieModelle, die ich die letzten 12 Jahre getragen habe, ich ich mal zum Verdeutlichen nebeneinander gelegt habe. Ich denke, man kann ein Muster erkennen… Die mittlere ist die Aktuelle- glaube ich. Der Optiker sah etwas verstört aus, als ich wieder nach einer ähnlichen Brille fragte, und meinte, er könnte mal in Museen und Antiquitätenhandlungen nachschauen, ob es irgendwo noch solche Gestelle gibt. Ich bin gespannt…

2. Sache: Gelesen

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Auf dem Sofa, unter einer Decke.Kuschelsonntag!

3. Sache: Kino vorbereiten

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Erst wollten wir „richtig“ ins Kino gehen, aber dann fühlte sich die Tochter plötzlich unwohl (ein diffuses „mirgehtsnichtgutaberichweißnichtwarum“), also blieben wir zu Hause. Hier gab es dann zwei Tinkerbellfilme, und jetzt möchte der Krümel auch gerne Nyx die Wächterfee sein!

4. Sache: Geblättert

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Fürs Abendessen. Es sollte ein fauler Tag bleiben (außerdem habe ich Samstag keine Zeit gehabt für einen ordentlichen Wochenedeinkauf). Allerdings gab es etwas mehr zu essen als „drei verschiedene Nudeln“. Das klang mir zu spärlich ^^

5. Sache: Warten aufs Abendessen

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Und beim Warten habe ich Krümel und Tobi mindestens einen Bauklotz gegeben. (damit ich auch da was mit den Händen getan habe)

6. Sache: Tisch gedeckt

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Also, das Essen darauf verteilt. Und Verpackungen geöffnet

7. Sache: Essen

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Klar. Aber muss ja auch mal erwähnt werden ^^ Wenns ja sonst nix zu sehen gibt hier ^^

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Seltsames Konzept

Wenn der große Sohn Taekwondo hat, dann fahre ich ihn hin und warte dort, bis er fertig ist. In der Zeit ist meist entweder Superpapa da und passt auf die kleinen Kröten auf, manchmal aber auch, wenn Superpapa auf Geschäftsreise ist, springt OmaM ein.

Weil ja dann alles nicht routinemäßig läuft und die Kinder ganz schnell herausgefunden haben, dass Oma eben besser um den Finger zu wickeln ist als Mama oder Papa, tanzen sie der Oma schon mal ganz schön auf der Nase herum. Oma bekommt das zwar alles hin, hat aber schon ordentlich etwas zu tun mit den beiden Krawallkröten.

Als ich dann gestern losfahren wollte mit dem Großen, da kam Krümel zu mir. Wir kuschelten kurz, dann hockte ich mich zu ihm hin und sagte: „Hör mal, macht es der Oma bitte mal nicht so schwer!“

Krümel guckt mich ganz verwirrt an, und fragt in ebenso verständnislosem Tonfall: „Ja…. aber…. WARUM denn nicht??????“

Öh. Weil. Oma freut sich auch auf einen friedlichen, schönen Abend mit Euch. Vermutlich.

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Nützliche Skills und Meerschweinchen

Der Nachbarsjunge war zu Besuch. Wir unterhielten uns über Roboter.

Da meinte er: „Ach, ich bin immer so beeindruckt davon, dass es Menschen gibt, die Roboter bauen und programmieren können! Sowas tolles haben Menschen erfunden!“

Ich sagte ihm, dass er ja auch sehr schlau ist, und wenn er größer ist kann er das ja durchaus auch lernen!

Daraufhin meinte er: „Ach, ich weiß nicht… ich bin eher so der sportliche Typ.“ *denkpause* „Außerdem kann ich wirklich, wirklich gut essen!“

😀

Ebenfalls von ihm:

Nachbars haben Meerschweinchen bekommen, spontan geschenkt von einem Ferienbauernhof. Nun musste auch ein neuer Stall her. Sie bekamen einen ganz günstig, allerdings war es ein Ausstellungsmodell, zusammengebaut zu riesig, um es in deren Auto zu transportieren. Unser Auto ist allerdings groß genug, also ist Taxiunternehmen Maufeline wieder einmal losgefahren um die Welt zu retten. 😉

Auf dem Rückweg flüsterte der Nachbarsunge der Nachbarin etwas ins Ohr. Sie sagte: „Das kannst Du doch auch selber fragen!“ Traute er sich aber nicht so richtig.

„Aber das war doch sehr nett von Dir! Ein richtiger Gentleman!“ Er traute sich immer noch nicht.

„Nagut“, sagte die Nachbarin wieder, „dann sage ich es. J. fragt, ob Du hinterher noch einen Kaffee bei uns trinken möchtest, fürs fahren!“

„Oh, das ist aber wirklich Aufmerksam!“ sagte auch ich zu ihm. „Da komme ich wirklich gerne!“

„Ja!“ sagte J, „und wenn Du sowieso schon mit rein kommst, dann kannst Du uns ja helfen, den riesen Käfig reinzutragen!“

Sehr clever geplant 😉

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7 Sachen #179 (+3 Bonussachen)

Erfunden von Frau Liebe,  gesammelt von Anita von GrinseStern: sieben Sachen, die ich mit den Händen gemacht habe!

3 Bonussachen, weil ich so lange nix mehr geschrieben habe;-)

  1. Sache: Hut positioniert

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Der große Sohn wünscht ein Profilbild aus seinem Mittelalterhut und einem Legomännleinkopf. Ich habe die gewünschten Fotos gemacht, und werde demnächst mal versuchen, sie per Bildbearbeitungsprogramm zusammen zu bauen. Mal sehen wie gut das klappt- ist schon ne Weile her dass ich das das letzte Mal gemacht habe…

2. Sache: Restemittagessen

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Superpapa macht ein Teufelsabwehrzeichen, weil er sich vor Rosenkohl ekelt. Ätsch, aber ich nicht. 😉

3. Sache: Kaffee machen

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Mit verschiedenen Milchmengenvorlieben!

4. Sache: Messen mit Superpapa

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In den Osterferien werden wir das große Kinderzimmer, das aktuell von Krümel und Tochter gemeinsam bewohnt wird, teilen, so dass jeder sein eigenes Zimmer bekommt. Also wird schon fleißig geplant!

5. Sache: Geblättert

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Im „Spiegel“. Und dann gekichert. Ich habe sowieso schon den ganzen Tag immer wieder spontan losgekichert, immer wenn ich mich an den Film „Deadpool“ erinnert habe, den Sara, Saras Mann und t0bY! gestern gesehen haben. Der Film war so klasse und lustig und gut, dass ich dem Superpapa heute quasi eine lange Nase gemacht habe… ätsch, ich habe ihn gesehen und Du nicht, und der war TOLL!! 😉 Irgendwann war Superpapa doch etwas genervt (denn er würde den Film auch sehr gerne sehen 😉 )… als ich dann auch noch SEINE Zeitung aufschlug und etwas las, und DANN Deadpool auch da fand… da konnte ich dann nur noch lachen ^^

6. Sache: Assistieren

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Töchterlein hat die meiste Arbeit gemacht, ich die schwierigere- den heißen Backofen bedienen zum Beispiel.

7. Sache: Abendessen gemacht

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Lecker, Dose! Eigentlich hab ich nur die Kokosmilch flüssig haben wollen, aber der Große hat sich so über die Idee, dass wir eine Dose essen, amüsiert, dass das mein Bild vom Abendessen bleibt 😉 (Der Große liest grade „Die Helden des Olymp“, eine Buchreihe, die auf die „Percy Jackson“ Reihe aufbaut. Die Satyre dort essen immer gerne Dosen, weil sie ja schließlich halbe Ziegen sind 😉 Das im Topf war also Satyressen)

8. Sache: Sauna generieren

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Wäschetrockner an, Heizung (bis kurz vorher) an, ein Kind duscht heiß, das andere Kind bekommt die Haare gefönt. War etwas warm und feucht im Badezimmer…

9. Sache: Businesskasperkostüm einpacken

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Superpapa muss sich die nächsten Tage wieder verkleiden (also mit Hemd und Krawatte und so), also habe ich es ihm in einen Koffer gepackt. Nicht ganz ordentlich, wie ich sehe o.O

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Mega Mindy

Töchterlein hat sich am Donnerstag also als Mega Mindy verkleidet. „Wer ist Mega Mindy???“ wurden wir schon des öfteren gefragt.

Mega Mindy ist eine Superheldin aus einer belgischen Kinderserie. Da rettet sie immer so vor sich hin. Denken wir mal, den so wirklich kennen tun wir die Serie jetzt nicht, sie ist auf flämisch, und das sprechen wir jetzt nicht wirklich. Einen Teil einer Folge gibt es im Internet auf deutsch, das ist ganz süß, aber man merkt: Wirklich für kleine Kinder.

Wir würden diese Serie auch gar nicht kennen, wenn t0bY! uns nicht ein Video gezeigt hätte, das uns ganz extrem als Ohrwurm hängen geblieben ist…

[video]https://www.youtube.com/watch?v=1vVTJbH7HMM[/video]

Sie ist pink, sie rettet jeden, sie kann singen UND sie spielt E-Gitarre- genau nach Töchterleins Geschmack! Kein Wunder, dass sie genau diese Superheldin werden möchte?

Ich hätte das Kostüm bestellen können, es gibt die Maske und den Anzug durchaus im Internet zu kaufen. Aber irgendwie sah mir das Material dann zu doof aus, also habe ich gedacht, dass ich es „einfach mal eben“ selber mache.

Und das habe ich dann auch ^^

Angefangen habe ich damit, dass ich Töchterleins Kopf in Frischhaltefolie gepackt habe. Nur die Haare und die Stirn, natürlich, nicht das Gesicht 😉

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Dann Gipsbinden auf das Kind, und schon ein bisschen vorformen. Exakte Details gingen noch nicht, dafür war mir das zu unbequem, so vorm Töchterlein zu stehen.

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Maske runter vom Kind, Kind abwaschen 😉  Ich habe dann die Augenlöcher etwas größer und spitzer geschnitten, und angefangen mit einer Art Pappmachee-Modelliermasse (mit der ich einst auch die Drachenmaske des großen Sohnes gemacht habe) die Details auszuarbeiten. Außerdem habe ich Unebenheiten begradigt.

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Im nächsten Schritt kamen die Zacken auf die Maske, die Modelliermasse ließ sich ganz gut verarbeiten!

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Farbe! Pink und Anderspink!

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Als die Farbe trocken war habe ich die Maske lackiert, mit einem Stift, der silberne perlenartige Punkte malt (heisst der auch Perlenstift? Habs vergessen…) habe ich die „Lichter“ auf der Maske aufgemalt- Töchterleins Lichter leuchten damit natürlich nicht, aber alles andere hätte zu lange gedauert. Ganz am Ende habe ich noch die Perücke angeklebt. Zuerst habe ich gedacht dass ich Töchterleins Haare einfach zu Locken drehe, aber ich habe beim Herstellen nicht überlegt, wie die Maske eigentlich befestigt werden kann. Es blieben eigentlich nur Bänder zum zuschnüren. Aber damit würde man die Haare platt drücken. Die Perücke, die ich etwas zurecht geschnitten und dann angeklebt habe, übernimmt auch gleich den haltenden Teil. Töchterlein kann die Maske wie eine Mütze aufziehen und nix fällt herunter.

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Jetzt „nur noch“ das Kostüm.

Wir erinnern uns- ich wollte ja nichts nähen!!

Also musste ich alle Einzelteile kaufen. Für den Grundanzug bin ich zu Hager und Mager gegangen, und bin dort fündig geworden: Eine pinke Leggins und ein passender dünner Pulli! Außerdem einen schwarzen Ledergürtel.

Superhelden tragen ihre Unterhosen ja recht häufig oben drüber- vermutlich weil sie so beschäftigt sind mit Welt retten, nehme ich an, dass sie einfach vergessen wohin die gehören. Die passende Hose musste ich erst einmal suchen! Es sollte eine rote Unterhose sein, die hoch geschnitten ist, und der Beinausschnitt sollte auch nicht zu knapp sein. Schon im 3. Geschäft fand ich eine Hose, die von der Form her perfekt passte, aber komplett pink war. Also kaufte ich noch zusätzlich Waschmaschinen-Stofffarbe und färbte eine Unterhose rot. (Und auch noch ein paar Pullis 😉 )

Mindys Anzug hat ein Mindy-M auf der Brust und gelbe Streifen auf Armen und Beinen. Zusammen mit der Maske und einer komplett unpassenden Unterhose ist es ja schon mal fast Mindy!

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„Also, Mama, eigentlich sieht das ja auch wie ein Superhelden-Schlafanzug…!“ meinte das Töchterlein etwas irritiert. AAAAABER wir waren ja noch gar nicht fertig! Es fehlen ja noch Teile!

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Ein gelber Umhang (den hab ich dann doch mal angenäht…), Arm- und Beinstulpen (auch genäht, aus rotem und gelbem Filz, gelb sieht man nur von der Seite an der Kante), die rote Unterhose mit aufgemalten gelben Streifen, der Ledergürtel- mit silbernem Stift die „metallenen“ Quadrate aufgemalt, eine mit silberner Sprühfarbe bearbeitete Gürteltasche (die von meiner Babytrage 😉 ). Noch nicht da: Gurte für den rechten Arm und das linke Bein.

Sieht schon deutlich weniger nach Schlafanzug aus!

Und mit Kind drin gleich noch weniger:

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Die supercoolste Superheldin aller Zeiten!

„Aber Mama, wenn ich dann Mindy bin, dann musst Du mich auch schminken! Mindy ist SEHR TOLL geschminkt!“

Urgs… ach, echt? Vor lauter Kostüm angucken habe ich darauf noch nicht geachtet… aber klar, Madame hat recht! (sie sieht JEDES Detail!!) Die Schminke hat mich etwa snervös gemacht- Töchterlein und ich haben einen ziemlichen Anspruch an Detailgenauigkeit, und dann musste auch die Schminke RICHTIG sein. Mindy ist ziemlich Pink um die Augen, und ich hatte etwas Angst, dass Madame aussieht, als hätte ihr die Mutter morgens auf beide Augen geboxt… Aber Wunsch ist Wunsch, und dann schminke ich die Maus natürlich.

Was dann so aussah….:

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Tante B meinte dazu: „Sie sieht aus als würde sie grade eine Chemotherapie bekommen…) Ganz schön gruselig!

Aber kaum hatte Madame die Maske an sah es auch schon besser aus.

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Wenn auch so, als würde sie zu einem Kinder-Schönheitswettbewerb a la „Toddlers and Tiaras“ gehen… 😉 Nee, tut sie nicht, es ging nur zur Schule 😉

Töchterlein ist jedenfalls ganz froh mit dem Kostüm, und sie hat schon viel Lob bekommen, weil sie so cool aussieht- gefällt ihr natürlich gut!

Vielleicht kommt Mega Mindy ja sogar demnächst mal im deutschen Fernsehen, dann können wir es auch gucken…  Bis dahin… spielen wir es nur nach, und singen die Lieder 😉

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(Gruseliges Kind)

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Karneval!

Dieses Jahr, so war mein Plan, werde ich keine Kostüme nähen!!! Ich werde es mir einfach machen und welche kaufen.

Und mit Krümels Kostüm hat das ja auch noch geklappt. Er wollte, wieder einmal, Ninja werden. Letztes Jahr habe ich ihm das Ninjakostüm auf die Schnelle noch genäht, dieses Jahr: Komplett gekauft. Aber Krümel freut sich, er findet sein Kostüm großartig, cool, toll. Am liebsten wäre er jetzt IMMER Ninja, weil die so super sind.

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Dann der große Sohn. Er war sich lange nicht sicher als was er sich verkleiden soll. Star Wars ist irgendwie nicht mehr so in bei ihm… und alles andere… Irgendwann war er sich Sicher: Ich möchte „GommeHD Skin“ werden.

Für alle, die keine Youtuber- /Minecrafterkinder haben: GommeHD ist ein Youtuber, der Videos über Minecraft veröffentlicht und in dieser Sparte ziemlich bekannt ist. Bei Minecraft spielt man aus der Perspektive eines Männchens, Steve genannt. Diesen Steve kann man sich personalisieren, einen eigenen Skin geben. Und GommeHD hat einen eigenen Skin, der dem Großen offenbar so gut gefällt, dass er sowas als Kostüm brauchte.

Nun denn.

Ich sagte ja, dass ich keine Kostüme nähe. Also nahm ich einen Pulli den ich schon hatte und klebte aus Fleecequadraten das Bild auf. (Ich hatte tatsächlich genau die richtigen Farben da!) Sohn ist froh damit, ein Achtklässler hat ihn erkannt und ihn gelobt für das tolle Kostüm. Außerdem haben zwei, drei weitere Kinder ebenfalls das Kostüm erkannt:

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Dann kam das Töchterlein. Sie wusste ebenfalls nicht, was sie werden wollte, kam dann aber, als ich drängelte, endlich mal mit einer Idee an. Sie wollte Mega Mindy werden, eine Superheldin aus einer belgischen Kinderserie.

Uff. Das KANN man bestellen, aber mir haben die Kostüme nicht so zugesagt, also habe ich das Kostüm dann doch selber gemacht… aber fast nicht genäht, echt jetzt! Genaueres kommt in einem eigenen Post, jetzt nur das fertige Kostüm:

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Ich habe mich auch verkleidet, mich hat aber, außer Sara, niemand erkannt- hat mich aber auch nicht gewundert 😉 Und finde ich nicht schlimm, ich verkleide mich ja nur für mich ^^

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Ich war, wieder einmal, Amy Pond aus Doctor Who, aber aus einer anderen Folge.Für das Kostüm war es echt praktisch, in der Kleiderbörse zu arbeiten. Die Bluse hatte ich schon, aber mir fehlte noch die Jacke. Beim Kleidung sortieren fiel mir dann diese Pseudolederjacke in die Hände, die in den Müll wandern sollte, weil sie unter den Armen und an einigen Nähten wirklich sehr zerschlissen ist. Ich habe sie aus dem Müllbeutel wieder herausgezogen-für Karneval taugt sie immer noch!

Nachmittags kam dann noch mein Tageskind dazu, also hatten wir unsere eigene Karnevalsparty mit Verkleidung  😉

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