Monatsarchive: Juni 2015

Unfair!

Heute hat der große Sohn seine Schulabschlussfeier gehabt, erst gab es ein Theaterstück, hinterher noch ein bisschen was zu trinken für die Schulkinder und Sekt für die Eltern (die wollten 😉 )

Krümel hatte riesigen Durst, aber erstmal bekamen die Schulkinder etwas, was er sehr ungerecht fand. Dann kamen ein paar Eltern, und boten erst mir, dann Oma M einen Becher Sekt an. Als wir beide dankend ablehnten rief der Krümel auf meinem Arm ganz laut und empört: „Warum hat die mich gar nicht erst gefragt???“

Ja, warum nur…? 😉

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Autokino

Autokino

Wir hatten etwas Wartezeit zu überbrücken, denn heut egab es keinen Babysitter, der die beiden Kleinen zu Hause betreuen konnte, Superpapa unterwegs, der große Bruder beim Taekwondo… mussten die beiden Kleinen halt mit. Und weil heute ein besonders langer Tag war und die Kinder eigentlich schon wirklich müde, gab es *hüstel* gesundes Abendessen im Auto, dazu den Film „Die fantastische Welt von Oz“. Glückliche Kinder.

Dass wir heute das Training nicht ausfallen lassen konnten lag daran, dass heute garkein Training war, sondern Prüfungstag! Der große Sohn hat bisher noch keine Prüfung mitgemacht, weil er sich nicht getraut hat, deswegen sind wir heute ganz besonders stolz, dass er es geschafft hat!

TaekwondoprüfungToll gemacht, Sohn!!! <3

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Danke, Tochter! (also, in echt!)

Heute Mittag habe ich die Küche aufgeräumt, und währenddessen vor mich hin gesungen. Töchterlein saß im Wohnzimmer und machte ihre Hausaufgaben.

Irgendwann dachte ich, dass ich vielleicht besser mal mit dem Singen aufgören sollte, damit Töchterlein auch in Ruhe Hausaufgaben machen kann, sie ist eh schon so leicht ablenkbar. Also war ich still.

Plötzlich rief das Töchterlein: „Sing doch bitte weiter, Mama, das ist sooooo schön, da werden meine Hausaufgaben viel schneller fertig!“

Na, den Gefallen tat ihr ihr doch sehr gerne <3

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Alles voller Kerle!

Neulich bei der Ducrhsicht der Bienenbox gab es für mich einen Schock- naja, zumindest einen ordentlichen Schrecken.

Ich sah nach wie sich die Bienen so machen- und fand nur Drohnenbrut. Oh Schreck! (Etwas unscharfes Bild, die buckeligen Zellen sind die Drohnenbrutzellen, Klick macht aber glaub ich alle Bilder größer)

Drohnenpanik01

Ich habe im Kurs gelernt, dass ein Volk dem Untergang geweiht ist, wenn es nur noch Drohnenbrut produziert. Das liegt daran, dass es wegen schlechter Witterung nicht zu einer Begattung der Königin kommen konnte, oder eine Arbeiterin wurde zu einer Königin „umfunktioniert“ und legt nur unbefruchtete Eier- woraus die Drohnen entstehen. Der Schwarm ist also nicht mehr lebensfähig.

Ich fragte das Internet um Rat- sozusagen- und auch da fand ich nur: Tja, Pech gehabt! Ich war schon ganz traurig, dass ich schon nach wenigen Wochen den ersten Völkermord an den Bienen auf dem Gewissen haben würde, fragte aber zur Sicherheit noch einmal in der Emailliste des Kurses nach.

Unser Kursimker beruhigte mich direkt- ich solle doch noch mal in Ruhe ganz genau gucken, vielleicht habe ich vor lauter Schreck ja erst mal nur die normale Brut übersehen. Er wäre sich sicher, dass alles gut ist. Außerdem, die Jungs bräuchte man ja irgendwie auch, oder?

So beruhigt ging ich am nächsten Tag wieder nachsehen. Und siehe da, meine Panik war absolut unbegründet. Obwohl ich in sehr vielen Rahmen sehr viel Drohnenbrut fand, gab es doch auch viele Rahmen mit Arbeiterinnenbrut- hier auf dem Bild kann man am Pfeil die Larven ganz gut erkennen, zusammengerollt in den Waben. Außerdem sieht man unten in den Waben Pollen, der unter anderem Lila ist- witzig!

Drohnenpanik02

Andere Rähmchen waren dann so voll von Arbeiterinnenbrut, dass ich gar nicht weiß, wie ich das am Vortag übersehen konnte… da muss irgendwie die Panik mein Denkvermögen ausgeschaltet haben…

Drohnenpanik03

Viel Drohnenbrut bedeutet auch, dass es viele Drohnen gibt. Die hatte ich ja bisher noch nie  gesehen, jetzt hatte ich aber Gelegenheit sie genau anzusehen. Drohnen sind um einiges größer als Arbeiterinnen, und haben riesengroße Augen, die ihnen beim Paarungsflug helfen, die Königinnen zu erkennen, die sie zu begatten haben.

Drohnenpanik04

Die Drohnen laufen auf den Waben umher und lassen sich ein Weilchen füttern, zumindest so lange, bis die Bienen beschließen, dass Drohnen nicht mehr gebraucht werden. Dann gibt es ein Massenschlachten, und die armen Kerle können sich nichtmals wehren, weil sie keine Stachel haben…

Noch laufen die allerdings herum, so dass Gracia im Moment  ihre maskuline Seite genießen kann.

Der Abschlussblick: Alles in Ordnung, ich bin keine Völkermörderin!

Drohnenpanik05Sehr beruhigend!

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Kindergeburtstag mit Bienen

Töchterleins 7 1/2ten Geburtstag feierten wir im Garten, quasi direkt neben der Bienenbox.

Ich habe den meisten Eltern gar nicht gesagt, dass wir Bienen haben, weil ich es ganz einfach vergessen hatte. Bienen zu haben ist für mich mittlerweile sowas von normal, und auch dass die Kinder angstfrei einfach drumherum spielen. Aber als dann die Gäste ankamen fiel mir ein, dass ja vielleicht auch panische Kinder dabei sein könnten- oder, schlimmer, panische Eltern 😉

Als alle Kinder da waren trommelte ich sie an der Box zusammen und erklärte erst einmal die Regeln. Ich hatte mit einem Balken auf dem Boden eine gut sichtbare Linie gemacht, als Grenze. Ich erklärte den Kindern, dass sie nicht vor das Flugloch laufen sollten, und, weil ihre Flugbahn bei uns auch tatsächlich hinter der Box verläuft, am besten gar nicht weiter ran gehen. Man weiß ja nie, wie die Kinder so reagieren, wenn sie in Horden herumbalgen 😉

Da die Hauptspielzone sowieso weiter vorne im Garten war, kamen sich Kinder und Bienen auch nicht weiter in die Quere.

Als die Kinder gegen Ende der Party müdegespielt und sattgefuttert waren, aber noch etwas Zeit übrig war, holte ich meine Imkerausrüstung hervor und öffnete für die Gäste die Bienenbox.

Ich wies die Kinder an, erstmal hinter der Balkenlinie zu bleiben, falls die Damen in der Box ärgerlich über die Störung würden, da ich aber vorsichtshalber wieder Rauch verwendete, waren die Bienen sehr ruhig.

Als ich die Box geöffnet habe und die Juteabdeckung zu Seite geschlagen habe durften die Kinder erst einmal nacheinander von oben in das Gewusel hinein sehen, was schon beeindruckend für sie war. Die kleineren hob ich hoch, die größeren konnten bequem selber schauen.

Bienenkinder03Die Kinder dachten, damit sei alles vorbei, und wollten spielen gehen, aber sie kamen ganz schnell wieder angelaufen als ich sagte, dass ich jetzt die Waben herausnehmen würde!

Ich nahm Waben von verschiedenen Stellen, und konnte tatsächlich alles zeigen, alles war dabei. Arbeiterinnenbrut, Drohnenbrut, Pollen (unter anderem in lila 😉 ),  Honig und auch ganze Waben nur mit Honig gefüllt (die Vorratshaltung hat offensichtlich angefangen !!). Und sogar Spielzellen, also große, ausgebeulte Zellen, die mich immer erst mal in Schrecken versetzen, weil ich denke, jetzt kommen die Weiselzellen, die den Schwarmtrieb eines Volkes zeigen…

Bienenkinder02Ganz schnell konnten die Kinder die verschiedenen verdeckelten Zellen auseinander halten und saugten jede Information auf. Dafür, dass sie den ganzen Nachmittag im Freien in der Sonne getobt hatten waren sie überraschend ruhig und aufmerksam- und kein bisschen ängstlich! Als der Krümel, der das ja alles schon kennt, immer näher heran kam, musste ich ihn und einige andere doch wieder etwas zurück schicken, damit sich die Kinder nicht vor dem Flugloch herumtummeln.

Ich kann nur sagen: Kinder und Bienen sind eine tolle Kombination! Keine Unfälle, keine Kinder gestochen worden, keine Todesfälle bei den Bienen (Ich glaube, ich habe sogar ausnahmsweise keine gequetscht… o.O ). Nur großes Interesse, gute Fragen, und schlauere Kinder hinterher!

Bienenkinder01Danke übrigens an Jana für die  tollen Fotos!! (Aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen habe ich nämlich selber davon keine Fotos gemacht 😉 )

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7 Sachen #162

Erfunden von Frau Liebe,  gesammelt von Anita von GrinseStern: sieben Sachen, die ich mit den Händen gemacht habe! Fast hätte ich es vergessen nach einem aufregenden und anstrengenden Tag!

1. Sache: Palmen (und andere Deko) rausgetragen

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Töchterlein feierte heute ihren 7 1/2ten Geburtstag, und das Thema war „Strandparty“

2. Sache: Kuchen machen und Telefonieren

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Alles auf einmal 😉

3. Sache: Kuchen aufs Buffet

7Sachen162_06Als ich gestern Muffins gebacken hatte fielen mir noch die Zuckeraugen in die Hand, die ich vergessen hatte. Mein Bruder hatte Lust, ein paar lustige Muffingesichter zu machen… und ein gekochtes Ei hat sich auch noch irgendwie eingeschlichen 😉

4. Sache: Picknick unter Palmen

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Kurz hatte ich während des Essens an der Schlauigkeit der Idee, dass alle Kinder auf dem Boden essen, gezweifelt,aber als alle etwas zu essen hatten klappte es dann doch ganz gut. Die Getränke standen etwas erhöht auf Tabletts, damit nichts umkippt, und es hat doch echt gut geklappt. Der Renner bei den Kindern, neben den Gesichtmuffins, natürlich, war, dass sie sich selber Obstspießchen machen konnten. Es gab geschnittenes Obst, jeder bekam ein Holzspießchen, und das durfte dann selber zusammen gestellt werden.

5. Sache: Spiele spielen

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…und dann alle ins Planschbecken hinein platschen! Es gab zwei Becken, einen Ruhe-Pool für Kinder, die es nicht mögen, wenn Wasser ins Gesicht spritzt (zum Beispiel meine drei), und einen Platschpool, in den man sich mit einem Seil hinein schwingen kann und in dem ganz viele Schwämme waren, um sich gegenseitig abzuwerfen. Ich habe wohl auch den ein oder anderen Schwamm abbekommen, nachdem ich den Kindern… äh… gezeigt hatte, wozu die Schwämme da waren 😉

6. Sache: Geschenke aufbauen

7Sachen162_05 Es gab viel Lego und Playmobil, und als der Trubel um war hat die Tochter sich direkt zurückgezogen, um etwas aufzubauen. Sie brauchte bei manchen Sachen ein kleines bisschen Hilfe…

7. Sache: Aufräumen

7Sachen162_07Nur ein Symbolbild von dem, was aufzuräumen war- es war noch VIEL mehr, weil ich so viel Deko und Spielzeug und Spiele angeschleppt hatte- aber fast alles ist schon verräumt, weil ich so viel Hilfe hatte <3

 

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Superpapa

SuperpapaDie lachten den Krümel und mich im Geschäft an… 😉

Bekommen hat der Superpapa allerdings nur zwei davon, eine ist irgendwie halb in Töchterleins, halb in meinen Mund gefallen…

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Draußen Spielen!

„Ich habe mir heute extra alte Sachen angezogen, weil man bei Euch ja immer draußen spielen muss!“- sagte mir der Freund vom großen Sohn grade, als er zum Spielen kam.

Äh, ich nehme das mal als Kompliment, oder wie…?

(Und nicht als „Ey Mannoooo, ich will aber nur am Computer rumhängen!!“, wie es vermutlich gemeint ist 😉 )

Es sieht so aus, als hätten sie viel Spass draußen…

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7 Sachen #161

Erfunden von Frau Liebe,  gesammelt von Anita von GrinseStern: sieben Sachen, die ich mit den Händen gemacht habe!

1. Sache: Margarine portionieren

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Wir waren seit Donnerstag auf einem mittelalterlichen Zeltlager, und nach dem Aufräumen war sehr viel an Lebensmitteln übrig. Wir wurden dann mal mit massenhaft Margarine (und noch viel mehr Zeug) bedacht. Die Margarine wurde jetzt portionsweise eingefroren. (Und bei der Aufschrift der Dose habe ich mich kurz gewundert, warum da was mit „Bi-Strom“ steht- aber Argarine läuft offensichtlich mit Doppelstrom. Klar, oder? (Die Clown war lecker, schmeckte aber etwas komisch 😉 ) )

2. Sache: Dem Krümel Möhren und Schälmesser gereicht

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Damit er sich sein Gemüse selber schälen kann!

3. Sache: Aufräumen

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VIEL Aufräumen… Hier auf dem Bild ist es aber schon gar nicht mehr so schlimm (Mittelalterfeste bringen immer viel Kram zum Aufräumen mit sich…)

4. Sache: Abendessen im Restaurant

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Diesmal „nur“ ein Salat (der so groß war, dass der Superpapa die Hälfte abbekam…)

5. Sache: Eiskaffee im Eiscafé

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Und Eisportionen für den Rest der Familie! Oma M wurde fast von ihrer Portion besiegt, bekam aber tapfere Mitstreiter, und zu dritt haben sie Omas Portion fertig gemacht!

6. Sache: Qualmen

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Ich habe heute nochmal in die Bienen geschaut. Habe mich ein bisschen erschrocken, weil seeeeehr viel Drohnenbrut in der Box zu finden ist, außerdem auch eine Menge Drohnen. Das KANN ein schlechtes Zeichen sein… aber genaueres werde ich heute abend nachsehen.

Immerhin habe ich festgestellt, dass die Bienen tatsächlich DEUTLICH ruhiger werden, wenn sie angequalmt werden- das war ein sehr viel angenehmeres Arbeiten als vorher!

7. Sache: Noch ein Eis. Und The Arrow.

7Sachen161_07Gute Kombination!

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*zwinker*

Krümel schaute sich eine Zeitung an, die auf dem Tisch lag, besonders das Foto von einem älteren Mann.

Dann meinte er: „Mama, der Mann hat viele Augenzwinkern!“

Ich, verwundert: „Was? Augenzwinkern?“

Krümel: „Ja, das was da um die Augen ist, wenn man zwinkert! Guck mal auf dem Bild!“

Und ich sah…. Falten…

Aber Augenzwinkern ist ein viel schöneres Wort dafür 🙂

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