…tut Wahrheit kund…

Wir bekommen heute Besuch. Unsere Bekannten aus dem Silvesterurlaub kommen vorbei.

Man kann anhand der Sauberkeit des Hauses erkennen, ob sehr gute Freunde,  Freunde oder Bekannte zu Besuch kommen- für die sehr guten Freunde putze ich gar nicht extra (außer sie haben kleine Kinder, die hauptsächlich auf dem Boden spielen), für Bekannte poliere ich das Haus auf Hochglanz.

Gestern war also ein Hochglanz-Polier-Tag. Ich räumte, staubsaugte, putzte, wischte und wirbelte überall im Haus herum. Krümel war begeistert und wollte helfen! „ICH will aber staubsaugen, ICH will aber fegen… “ Er war richtig fleissig und hat auch ganz toll mitgeholfen.

Kurz vor dem Schlafengehen durfte er mit der Sprühflasche herumsauen die Glas-Duschwand polieren.

Während des Wischens meinte er ganz versonnen: „Ich wische das Glas, damit die T.  nicht sagt ‚Iiiiih, wie sieht es denn hier aus!‘ wenn sie kommt und sehen würde, wie es hier sonst immer so aussieht!“

Der Krümel, der hat es schon echt gut durchblickt 😉

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7 Kommentare zu …tut Wahrheit kund…

  1. Hihi, ich sehe, wir denken auch hier sehr ähnlich. Der Krümel ist echt gut!

    So long,
    Corinna

  2. Nele sagt:

    Ich hab letztens auch für meine sehr gute Freundin geputzt. Einfach, weil ich Besuch auch ganz gern als Anlass nehme (außerdem kommt morgen sowieso meine Mama, da räume ich auch immer noch mal was extra auf *g*). Und was ist? Sie kommt rein, wirft einen Blick auf die Wohnung und meint „Habt ihr Großputz gemacht?!“ Gnaaarf, aufgefallen. 😉

  3. t0bY! sagt:

    Immer wenn ich zu euch komme muss ich extra meine Matschhose einpacken um auf der Couch zu sitzen, das nervt. Allerdings freut es mich sehr, was das über unsere Freundschaft sagt 😛

  4. Wibke sagt:

    Ich hab‘ gestern abend Tochterkind bei einer Klassenkameradin abgeholt, deren Eltern (Bekannte auf dem Weg zu Freunden…) spontan für uns eingesprungen waren als sich abzeichnete, dass weder ihr Papa noch ich es pünktlich zum Abholtermin schaffen.
    Ich kam also in einer sehr ungeplanten Situation ins Haus und es sah aus, als habe eine Bombe eingeschlagen (zugegebenerweise hauptsächlich Leistung der Kinder, meine Tochter miteinbegriffen)…

    …was tat das gut!
    Ich hab‘ mich gleich weniger allein gefühlt, und dachte, vielleicht sollten wir uns alle wegen unseres gelegentlichen (regelmässigen…) Chaos‘ ein bisschen weniger verrückt machen.

    Ein sauberes, aufgeräumtes und geputztes Haus (wenn wir es dann mal schaffen) tut aber auch meiner eigenen Seele gut, ich mach’s wie Nele und nehme lieben Besuch zum Anlass und zur Motivation, mir letztendlich selbst einen Gefallen zu tun…

    • t0bY! sagt:

      Außerdem bekommt man keine Abwehrkräfte wenn man immer alles sauber hält!

    • Danke, Wibke, es tut gut, das zu lesen! Wir sind gerade für drei Jahre in China, wo alle Nachbarn eine Haushälterin beschäftigen — deren Häuser sind immer blitzeblank geputzt ohne dass sie einen Handstrich dafür tun müssen. Wir genießen zwar den Segen eines wöchentlichen Putztrupps, haben aber keine Extra-Haushälterin und es sieht hier immer aus, als habe eine Bombe eingeschlagen — glaub‘ mir, ich fühle mich einsam…

      Andererseits tut es gut, in dieser Seifenblase normal zu bleiben.

      :-).

      So long,
      Corinna

    • hups, Maufeline, doppelt gemoppelt, vielleicht kannst Du den ersten Kommentar löschen, *flööööt*.

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