Keine 7 Sachen

Heute nur ein bisschen Blabla.

Die Nacht war nämlich etwas anstrengend, und den Tag verbrachte ich mit einem durchgehenden Durchhänger.

Wir waren jetzt eine Woche lang so halbwegs gesund, und ich dachte- yeeeeah, wir haben es geschafft! Da meldete der Krümel gestern abend, dass er sich übergeben hat. Das wiederholte er dann noch so 12x in der Nacht, im Schnitt alle halbe Stunde, bis 5 Uhr morgens. Kein Wunder, dass wir heute Morgen ein klein wenig müde waren und ich um 9.30Uhr, als ich aufstand, immer noch ziemlich erschlagen war. Krümel war allerdings überraschend munter und verlangte nach Müsli zum Frühstück. Trockene Cornflakes taten es dann auch…

Dem Krümel geht es jetzt auch schon wieder gut, er hat ein bisschen Mittagsschlaf gemacht (semi-freiwillig, er ist mit etwas Zwang ins Bett gegangen, aber als er gähnend da lag meinte er: „Ich glaube, ein bisschen schlafen ist nicht so schlecht…“ und war weggeratzt). Ich bin erstaunlicher Weise nicht eingeschlafen, dafür könnte ich jetzt grade eigentlich ins Bett fallen. Naja, mache ich gleich, nach dem Bloggen.

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Autonews!

Ich habe Samstag morgen im Autohaus angerufen und NOCHMAL bescheid gesagt, dass das Auto kaputt ist. „Haben Sie denn die Handynummer vom Chef? Nur der kann ihnen helfen!“ Nein, hatte ich nicht, aber das scheint Wunder zu wirken, wenn man sie hat…

Ich rief danach also beim Chef auf dem Handy an, und er meinte: „Oh, da müssen wir das Auto wohl abholen kommen…“ Jep, sah ich genau so!

Ein bisschen lachen musste ich, als er sagte, dass uns jemand zwischen 13 und 14 Uhr anrufen würde um uns mitzuteilen, wann das Auto abgeholt würde. Mein Plan war es, um 14 Uhr da anzurufen und zu fragen- denn bisher hat ja noch nie jemand zurückgerufen (oder FAST nie).

Um 13.01 Uhr klingelte das Telefon, jemand vom Autohaus rief an, und wir bekamen mitgeteilt, dass im Laufe des Nachmittags jemand vorbeikommen würde. Ob wir da wären…? Naja, was glauben die, wegfahren können wir doch sowieso grade nicht… 😉 „Im Laufe des Nachmittags“ war natürlich immer noch etwas schwammig, aber um 15.30 Uhr klingelte es an der Tür und der Chef des Autohauses war da mit dem Abschleppauto. Das Auto wurde daran festgemacht, er fuhr von dannen, und wir sind seitdem autolos. Morgen werde ich im Laufe des Vormittags mal anrufen und fragen, ob man schon etwas gefunden hat, man muss ja offensichtlich immer mal ein bisschen nerven um Aussagen zu bekommen.

Jedenfalls gibt es grade gar nichts zur Realsatire zu schreiben, außer natürlich, dass das Auto schrotti ist. Ausnahmsweise hat alles mal so richtig wie am Schnürchen geklappt. Hoffen wir, dass es beim Reparieren auch so bleibt.

Wie wir das jetzt allerdings die Woche über machen müssen wir mal sehen- „zum Glück“ ist der Krümel grade krank und kann nicht in den KiGa, dann können wir uns die Tour auch sparen.

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„Oma, die Sonnenfinsternis ist heute ausgefallen!“ rief ein Mädchen am Sonnenfinsternis-Tag, der bei uns sehr nebelig war, man sah einfach nichts. Es wurde ein bisschen dunkler, ein bisschen kälter, aber wenn man nicht wusste woran es lag hätte man auch meinen können, dass es gleich regnen wird.

Für die Tochter war das übrigens gut, dass die Sonnenfinsternis ausgefallen ist. Sie hatte eine regelrechte Panik davor, denn in der Schule wurde den Kindern gesagt, dass sie nur mit einer Schutzbrille raus dürfen, weil sonst die Augen verbrennen. Wir hatten aber keine Schutzbrille, und Töchterlein musste sehr weinen, weil doch jetzt garantiert ihre Augen verbrennen!

Sie hat es so verstanden, dass die Sonnenfinsternis definitiv die Augen verbrennt, allein die Tatsache, dass es finster wird macht ihre Augen kaputt. Arme Maus, ich musste sie sehr trösten und erstmal ein Video zeigen, was so eine Sonnenfinsternis überhaupt ist. Als ich ihr erklärte, dass man ganz einfach NIE in die Sonne sehen darf, und das bloße Aufhalten im Sonnenlicht ja auch die Augen nicht verbrennt, da war sie etwas beruhigt. Aber so ganz geheuer war es ihr nicht, weil wir ja auch keine Brillen mehr bekommen haben, und mit einer Lochkamera alleine hätte sie nicht raus gedurft.

So war sie schon ganz froh, dass das gruselige Ereignis „ausgefallen“ ist, wie das Mädchen auf dem Schulhof sagte.

Schade finde ich es allerdings schon, dass wir es nicht sehen konnten…

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Der große Sohn hat jetzt eeeeeeeeeendlich (so sagt er) ein RICHTIGES Handy. Ein Smartphone, das auch was taugt. Er ist glücklich und kann vor allem endlich mal seine Spielverabredungen selber machen. Man telefoniert heutzutage nämlich nicht mehr (was ihm übrigens sowieso sehr  entgegen kommt, er telefoniert nicht gerne), man schreibt sich über WhatsApp. Er war tatsächlich das einzige Kind in der Klasse, dass das noch nicht konnte.

Ich bin jetzt ganz froh, denn das macht mir ein etwas besseres Gefühl, wenn ich den Sohn mit dem Fahrrad zu seinen Verabredungen „zwinge“- Taxi Mama ist ja vorbei, wenn es um Verabredungen innerhalb unseres Ortes geht. Wie haben Mütter das früher eigentlich ausgehalten, ohne das Wissen, dass das Kind im Zweifelsfall mal anrufen kann?!?

Sohn nutzt das Ding natürlich auch zum Spielen, und seitdem hören wir nichts anderes mehr. Aber ob es jetzt Minecraft, StarWars oder Clash of Clans ist, mit dem wir zugetetxtet werden ist ja im Endeffekt eigentlich egal 😉 Und bisschen spielen ist ja auch super.

 

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