Blubb

Weil die beiden großen Kinder heute schulfrei hatten, der Krümel aber trotzdem Kindergarten, haben wir die Gelegenheit genutzt und sind schwimmen gegangen.

Alleine mit 3 Nichtschwimmern gehe ich wirklich sehr ungerne schwimmen, aber mit nur zweien ist das eher kein Problem. Der große Sohn, der Schwimmen irgendwie immer als Strafe ansieht, hat zwar direkt verkündet, dass er aber sein Buch mitnimmt, damit es ihm nicht so langweilig wird, aber Strafe Schwimmen muss sein.

Wir zahlten Eintritt, gingen ins Wasser, und nach nur 20 Minuten war es dem Sohn schon langweilig, und er motzte. Super. Normalerweise kann er sich da ganz großartig reinsteigern, und ich sah ihn schon auf dem Liegestuhl sitzen und lesen… da machte ich mit der Tochter ein paar Scherze, und siehe da, Sohn war plötzlich gut gelaunt. Und das blieb dann auch so, Jubilatio!

Töchterlein entdeckte das Rutschen für sich, und nachdem wir erst einmal zusammen rutschten wollte sie alleine. Sie flitzte zur Rutsche- und weil sie zu schnell war, rutschte sie aus und tat sich ordentlich am Fuß weh. Kurz dachte ich, dass sie sich richtig schlimm verletzt hat, aber sie konnte dann wieder auftreten, und sie hat nur ein paar Schrammen und Beulen davongetragen. (Das war bei Minute 30, und auch hier dachte ich erst mal: Okay, das wars mit Schwimmen…)

Als der Schreck und das größte Autschn weg war konnte sie auch wieder ins Wasser.

Und ab dann wurde es gut.

Töchterlein paddelte mit ihren Schwimmflügeln herum und achtete darauf, dass kein Tropfen Wasser ihr Gesicht berührt. Der große Sohn schwamm mit dem Schwimmgürtel und seiner riesigen Taucherbrille herum, und traute sich auch wirklich zu tauchen. Irgendwann legte er seinen Schwimmgürtel weg und übte sein Tauchschwimmen- das ist kein richtiges Schwimmen, nur unter Wasser vorwärtspaddeln und ab und zu mal zum Atmen hoch kommen. Würde er irgendwo ins Wasser fallen, dann würde es ihm noch nicht wirklich helfen sich zu retten, aber ich bin ja schon froh, dass er es sich überhaupt schon mal zutraut.

Schwimmen ist bei unseren Kindern echt immer äußerst schwierig- sie hatten früher viel Angst- und wenn ich Angst schreibe, dann meine ich Todespanik. Mit zwei panischen Kindern konnte ich noch halbwegs schwimmen gehen, aber mit dreien war das kaum noch Möglich. Also waren wir selten schwimmen, was natürlich zu noch mehr Panik führt, wenn man denn dann wirklich schwimmen geht, kann man auch die Angst nicht überwinden.

Die Kinder waren in verschiedenen Schwimmkursen, was beim Großen immerhin zu dem Erfolg geführt hat, dass er sich traut, ohne Schwimmhilfen zu üben- aber er sinkt trotzdem noch wie ein Stein. Aber es wird, und ich bin mir sicher, dass alle irgendwann mal schwimmen können. Trotzdem. Uff.

Oh, abgedriftet  😉

Eigentlich wollte ich doch nur erzählen, dass wir einen tollen Tag im Schwimmbad hatten, morgens waren wir da, und erst um 15 Uhr sind wir zurück gefahren, um den Krümel aus dem Kindergarten abzuholen.

Mittags gab es bei uns übliches Schwimmbad-Tag-essen, also Pommes und Currywurst und Chickennuggets, und nachdem wir den Krümel aus dem KiGa abgeholt hatten ging es noch in die Eisdiele.

Zu Hause gab es dann noch einen Film für völlig müde Kinder, dazu Obst als Abendessen (die „normalen“ Eiskugeln in unserer Eisdiele sind so groß wie andererorts große Kugeln… die „kleinen“ haben Normalgröße – und die Kinder hatten 2 „normale“ Kugeln, die hatten zur Abendbrotzeit noch nicht wieder Hunger!), und es ging ab in die Heiakiste.

Alle platt. Aber toll wars!

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