Harry Potter Party Teil 4: Die Geschichte

Ich schreibe mir immer auf, was ich wann zu tun habe bei Geburtstagen, damit ich nicht durcheinander komme (denn ich komme LEICHT durcheinander!!) Dieses Mal habe ich mir die komplette Geschichte vorher aufgeschrieben, damit ich auch weiß, wer wann wo etwas machen muss, und wer wo etwas bekommt. Ich kopiere Euch also mein Plotbuch hierhin, und werde Anmerkungen dazu machen, wie es dann so bei uns gelaufen ist!

 

So, Achtung, jetzt gibt es VIEL zu lesen 😀

Und natürlich: Die Fotos sind von t0bY!

————————

Die Kinder kommen an, spielen ein bisschen, bis „Eulen“ jedem Kind ein Stück Pergament bringt. Der Ring ist in einem Organzabeutel, der große Sohn bekommt ihn zusammen mit seinem Brief. Alle Kinder sammeln sich und setzen den Brief zusammen.

Brief01 Brief02

Die Briefe werden von mir „verzaubert“, sobald sie zusammengesetzt sind, die Kinder bekommen neue, unzerschnittene Briefseiten, weil sie die Hinweise später noch brauchen. Wir lesen den Brief zusammen.

 

Dann werden sie in die Winkelgasse gehen.

Losgehen

Zuerst empfehle ich, Geld in Gringotts zu besorgen.

Gringotts

Der nächste Schritt ist, Zauberstäbe zu besorgen. Jedes Kind bekommt einen für ein Geldstück.

(Der Honigtopf wird sicher auffallen, jedes Kind kann sich – nach und nach- für ein Kupfer eine Tüte voll Süßkram aussuchen) -> das habe ich etwas geändert, jedes Kind bekam ein kleines bisschen, die Tüte voll Süßigkeiten gab es erst hinterher- damit noch genug Aufmerksamkeit da ist für das Spiel 😉

 

In der Bibliothek, in der auch eine Bibliothekarin sitzt, kommt mir die „Idee“, hier nach Hinweisen zu suchen. Die Bibliothekarin sagt uns, wir dürfen uns umgucken, aber die verbotene Abteilung dürfen wir nur mit Erlaubnis durchsuchen, weil man dafür volljährig sein muss. Wenn wir eine bringen, dann dürfen wie auch in diese Abteilung.

 

Bevor jemand losflitzt fällt uns das Buch „Zauberringe, ihre Wirkung und wie man sie unschädlich macht“ in den Blick. Die Kinder werden es nehmen und herausfinden, wie sie den Ring zerstören.

 

Zerstörung von mächtigen Zauberringen

Einen mächtigen Zauberring kannst Du nur mithilfe Deiner Freunde zerstören. Sucht den rituellen Hindernisparcours in den Wäldern! Der Zauberring muss von allen exakt über den magischen Weg getragen werden. Ist der erste durch den Parcours durch, übergibt er den magischen Ring dem nächsten, der den Parcours ebenfalls durchläuft. Das wiederholt ihr, bis alle Teilnehmer des Rituals einmal durch den Parcours gelaufen sind. Dann legt ihr den Ring auf den Boden, bildet einen Kreis um den Ring indem ihr Euch an den Händen haltet. Geht dann sieben Schritte nach rechts, um den Ring herum, danach 3×3 Schritte nach links. Zum Abschluss geht ihr zusammen langsam einmal in die Mitte und stoßt einen Laut aus, der Anfangs leise ist, aber immer lauter wird, bis ein ohrenbetäubendes Gebrüll entstanden ist. Der Ring ist dann unschädlich und kann von nun an als einfaches Schmuckstück getragen werden.“

 

Sie suchen den Parcours, der im Garten aufgebaut ist,  und durchlaufen ihn.

Parcours01

Ich war mir ja anfangs nicht ganz Sicher, wie die Kinder das so auffassen würden mit dem Ritual, aber sie haben alle mitgemacht, und besonders das Schreien am Schluss hat perfekt geklappt 😉

Wenn der Horcrux durch den Parcours zerstört ist platze ich einen konfettigefüllten Ballon. Ein Zettel fällt raus, auf dem steht, wie Alohomora – der Zauber, der Schlösser öffnet-  funktioniert. (nur einfache Schlösser). -> Das mit dem „Konfettigefüllt“ hat leider nicht so geklappt, aber ich habe die Ballons mit Zetteln einfach ohne Konfetti geplatzt.

 

Die Kinder gehen den nächsten Punkt auf der Liste an, das Diadem von Rowena Ravenclaw ist der nächste Horcrux. Während die Kinder überlegen, wie sie es finden, hören sie zwei Hexen/Zauberer laut darüber sprechen, dass sie eine Erlaubnis für ihr Kind ausgefüllt haben, weil sie etwas in der Bibliothek nachsehen wollen. Dann schlendern sie weiter, die Erlaubnis guckt gut sichtbar aus der Tasche heraus.

Erlaubnisschreiben

Mein Plan, dass die Kinder freundlich fragen, ob sie die Erlaubnis haben dürfen (was natürlich nicht so einfach gewesen wäre) wurde quasi zunichte gemacht, weil eines der Kinder schreiend losgerannt ist, die Erlaubnis an sich gerissen hat und ein Siegesgeheul losgelassen hat. Die anderen Kinder waren natürlich sofort begeistert, und waren kaum zu bändigen. Das alles nochmal zu machen erschien mir zu schwierig , also habe ich den Kindern erlaubt die Erlaubnis so zu behalten…

Mit dem Erlaubnisschein gehen die Kinder in die Bibliothek und sehen sich um. Das große, magisch verschlossene Buch fällt ihnen auf. Magisch verschlossen?? Das heisst bestimmt etwas!!

 

Die Kinder versuchen Alohomora, es glüht kurz, aber es geht nicht auf. Sie brauen einen stärkeren Zauber. Lass uns doch mal in den anderen Büchern nachsehen! Das Buch „Geheime und wirklich mächtige Zaubersprüche“ enthält entweder „finite incantatem“ oder „Alohomora Maximalis“.

Bibliothek

Die Kinder nehmen das magisch verschlossene Buch und versuchen es mit dem neuen Zauberspruch.

 

Das Buch öffnet sich, und die Kinder finden das Diadem, außerdem einen Zettel mit einem Worträtsel.

Verzaubertes Buch

Das Rätsel: „Alles hört es fort und fort, und sagt nicht ein einzig Wort. Rate! Wer ist so verschwiegen? Schlafend wirst Du auf ihm liegen!“

Die Kinder lösen das Rätsel („Das Ohr“), das Diadem ist aber nicht zerstört. Ich schlage vor, einen anderen Laden aufzusuchen, um etwas neues auszuprobieren. Ich leite die Kinder zum Labor und überlasse sie dem Superpapa 😀

Dieser wird mit ihnen einen Trank brauen und ihnen etwas übers Tränke brauen beibringen 😉 Wenn das Diadem zerstört ist (Diadem in den Trank reinlegen) zerplatzt der Ballon . Der Ballon lässt einen Zettel fallen, in dem auf „Parsel“ der Hinweis ist, wo Nagini ist.

„Parsel“, also die Sprache der Schlangen im Harry Potter Universum, ist in dem Fall ganz einfach nur die Beschreibung des Ortes, mit vielen eingefügten ssssssssss- als Schlangenzischen. Also ungefähr so: ssssssNasssssssgissssssnissssssssssist sssssinssssssssssderssssssssNässsssshesssssssdersssssssssWinssssssskesssssslgssssssassessss. Also: Nagini ist in der Nähe der Winkelgasse. Das braucht zwar einen Augenblick zum Entziffern, ist aber doch noch einfach genug.

Die Kinder flitzen nun also in die Nähe der WInkelgasse. Dort sitzt Nagini auf einem umgedrehten Eimer und ist von einer Schnur umgeben. Die Schnur symbolisiert die Entfernung, die die Kinder zu Nagini halten müssen, weil diese ja so gefährlich ist, wie Dumbledore im Brief schreibt. Die Kinder kommen also nicht so einfach ran.

 

Die Kinder überlegen wie sie Nagini besiegen können, und kommen darauf, dass es am besten ist, einen Zauber auf Nagini zu schmeissen.

 

Die Kinder gehen zur Bibliothek und lesen Zaubersprüche. edit: Die Kinder haben die Zaubersprüche natürlich bereits vorher gefunden, als sie sich die Bücherrei angeschaut haben. Ihnen ist eingefallen, was sie für einen Zauber haben, und dass sie ihn benutzen können!  Sie finden „Confringo“, einen Explosionszauber. Sie gehen zu Nagini und versuchen, sie damit zu treffen, aber es klappt nicht so einfach. Ich sage ihnen, dass sie diesen Zauber natürlich erst mal üben müssen. Wir gehen also zur Dosenwerfstation zum Dosenwerfen. Die Kinder machen die Bewegung mit dem Zauberstab, rufen Confringo, dann werfen sie einen Ball auf Dosen. Wenn alle Kinder das können- also jedes Kind einmal dran war-  gehen wir zu Nagini und bewerfen sie mit Feuerbällen. „Feuerbälle“ sind im dem Fall so Bälle aus leichtem Schaumstoff, die man mit Wasser tränken muss, damit sie gut fliegen.

 

Nagini ist überraschend schnell besiegt. Die Kinder untersuchen Nagini, und finden unter ihr, im umgedrehten Eimer, einen „Basiliskenzahn“- ein großer Pappmacheezahn, den wir noch von einem Larp herumliegen hatten. Ein Ballon platzt mal wieder, aber kein Hinweis kommt heraus.

 

Wir nehmen Dumbledores Brief zur Hilfe, und sehen dort, dass das Tagebuch von Tom Riddle der nächste zu suchende Horcrux ist. Die Kinder teilen sich auf und sprechen, wie im Brief vorgeschlagen,  mit Leuten um herauszufinden, ob etwas seltsames passiert sei. Jeder hat etwas anderes seltsames gesehen, und zeigen den Kindern den Weg zur hinteren Höhle. (Höhle, das ist bei uns eine von Unkraut befreite Stelle zwischen den Bäumen, wo die Kinder oft spielen.) Das Tagebuch liegt dort, gegen den Nieselregen in einem Karton verpackt, auf dem „Geheim“ steht ;-).

Der große Sohn- oder sollte ich sagen Harry? ;-)-  wird darauf kommen, den Zahn zu benutzen, um das Tagebuch zu zerstören- wie im Buch. Der Horcrux ist schnell zerstört, der Ballon platzt,es kommt aber nichts heraus- weil im Tagebuch selber eine Karte drin ist. Ich gebe also so nebenbei das Buch einem der Kinder, und sage: Guck’s Dir doch mal an! Sie schaut rein, und findet einen Wegplan, auf dem ein X markiert ist.

 

Die Karte zeigt den Weg zu einem Nachbarn nach Hause, wo die den Pokal von Helga Hufflepuff finden, in einem Käfig. Die Kinder finden den Pokal und bringen ihn im Käfig nach Hause zurück . Dort wird das Schloss mit Alohomora geöffnet. Wenn die Kinder den Becher herausnehmen erscheinen plötzlich viele Papierbilder vom Pokal. Es war ein Zauber auf dem Becher und er hat sich vervielfältigt! Welcher ist der richtige?? Die Kinder legen alle Bilder nebeneinander und entdecken: Auf jedem Papier steht ein Wort, und zwar steht auf jedem ein Körperteil geschrieben. Sie überlegen eine Weile, und mit einem kleinen Tipp, sich an vorher gefundenes zu erinnern, kommt ihnen die Idee, dass das Worträtsel die Lösung bietet, denn da war das Ergebnis ja „Das Ohr“. Somit haben sie den richtigen Pokal gefunden. Jetzt muss dieser nur noch zerstört werden.

Die Kinder lesen im Brief von Dumbledore, dass es durch einen Zaubertrank zerstört werden muss, und gehen zum Superpapa, der mit ihnen einen Dämonenfeuer-Trank braut 🙂 Der Dämonenfeuertrank beinhaltet echtes Feuer- mit einem „Brennspriritustrank“ wurde der Horcrux dann zerstört!

Dann platzt ein Ballon mit einem Hinweis auf das Schwert von Gryffindor. Ich habe ihn in einem Hexenhut gepackt, und zu den „gefiederten Drachen“ gebracht- nach einigem Überlegen kamen die Kinder dann darauf, dass das Schwert im Hühnerstall ist 😉

Zum Zerstören brauchen sie aber zuerst wieder einen Horcrux, also schauen sie in Dumbledores Brief nach. Die Kinder lesen, dass sie eine machtgierige Hexe suchen. Sie teilen sich auf, und finden jeder einzeln heraus, dass die Hexe gegenüber wohnt, sie bekommen sogar die Hausnummer gesagt 😉

Die machtgierige Hexe trägt tatsächlich das Medaillon, und die Kinder fragen, ob sie es bekommen können. Also, so der Plan… Die Kinder waren von der Hexe dann so beeindruckt, dass sie sich gar nicht getraut haben zu sprechen, weil sie so unglaublich gut gespielt hat (Dabei war es nur das Nachbarsmädchen und keine echte Hexe 😉 ) Ich habe dann für sie das Sprechen übernommen 😉 Die Hexe sagte uns, dass sie uns auf gar keinen Fall das Medaillon geben würde, denn sie würde es so sehr lieben.  Auf mein Nachfragen liess sie sich dann doch erweichen, und sagte, dass  sie uns das Amulett geben würde, wenn wir ihr das exakte Duplikat bringen würden. Das Duplikat, so sagte sie uns, sei in der Mitte eines Sees. Mehr könnte sie uns auch nicht verraten.

Der „See“ war unsere Zinkbadewanne, die im Garten etwas versteckt stand, mit etwas Wasser gefüllt war, und in dessen Mitte eine „Insel“ war- wieder der umgedrehte Blecheimer. Auf der Insel steht ein Gefäß mit einer grünen Flüssigkeit (In dem Fall: Limettenlimo 😀 ). In der Flüssigkeit ist das Medaillon. Der große Sohn weiß aus den Büchern, dass die Flüssigkeit ein Zaubertrank ist, der getrunken werden muss. Jede andere Methode, an das Amulett zu kommen, scheitert.

Glücklicherweise wird niemand durch das Trinken gefoltert, und so kommen die Kinder an das Medaillon. Sie bringen es sofort zur Hexe, die ihr Medaillion gegen das der Kinder tauscht.

Die Kinder gehen zurück in den Garten, der große Sohn weiß, dass das Schwert das Amulett zerstört. Das Schwert ist aber noch nicht giftig, also muss es mit dem Basiliskenzahn eingerieben werden. (Das hatte ich dann aber im Rausch der Geschichte vergessen, und das Schwert von Gryffindor hat auch so das Medaillon zerstört 😉 )
Taddaa, dieser Horcrux ist auch zerstört. Ein Ballon platzt, und dieses mal kommt ein Zettel heraus, auf dem ein Vergrößerungszauber steht- nämlich Engorgio. Die Kinder können damit noch nichts anfangen und packen ihn erstmal weg.

 

Nun muss der letzte Horcrux zerstört werden, nämlich der Horcrux in Harry. Die Kinde rlesen im Brief, dass ein Trank getrunken werden muss, und sie gehen sofort zum Tränkebrauersuperpapa, um sich helfen zu lassen. Sie brauen einen lecker-süßen Trank, und schwupps, schon ist der letzte Horcrux zerstört. Als der Ballon platzt kommt ein Hinweis heraus, der die Kinder zu Vodemort und seinen Todessern führt (Und das Wort „Todessern“ sieht aus wie „Todesstern“, so dass ich die ganze Zeit verbessern will 😉 )

 

Bevor wir zu Voldemort gehen verzaubern wir alle unsere Zauberstäbe mit „Engorgio“- damit sie groß werden 😉 Jedes Kind bekommt statt des Zauberstabes eine Poolnudel, und die große Endschlacht kann beginnen- Voldemort und sein einer Todesser-t0bY! und die Kinder kämpften. So lange, bis die beiden entschieden, dass die Kinder jetzt gewonnen hätten 😉 (Wem das alles bekannt vor kommt- ja, letztes Jahr war eine gewissen Laserschwertschlacht ziiiemlich ähnlich 😉 )

 

Voldemort ist besiegt, die Kinder haben gewonnen! Jubel!!!!

Mein Fazit zur Party, und was mir sonst noch dazu einfällt, das gibt es nach der nächsten Maus!

Dieser Beitrag wurde unter das große Kind, Event, Familie, Freunde, Für mich, Ganz schön Link, Garten, Jubilatio Maximalis, Kreativ, meine anderen Kinder, Superpapa(TM), unsere Eigenheiten, wow, zum gucken veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Kommentare zu Harry Potter Party Teil 4: Die Geschichte

  1. Daniel sagt:

    Wow. Ziemlich beeindruckend!

  2. Maya sagt:

    so jetzt hab ich alles gelesen und muss sagen ich bin platt! Das klingt so unglaublich toll ich glaub ich möchte auch mal eingeladen werden 😀 Wirklich Respekt wie du das geplant und durchgezogen hast! Und ich glaube ihr hattet richtig viel Spaß!! 😀

    • Maufeline sagt:

      Danke 🙂 Ich muss sagen ich war auch echt platt- hinterher 😉 Aber es war sehr toll, und ich freue mich schon darauf, dass der Krümel bald Geburtstag hat! 😉 (Er bekommt aber noch nicht so ne aufwändige Party 😉 )

  3. Nele sagt:

    Oooho, was hat der Krümel denn für ein Thema?! 😀 Großartige Party, ich bin begeistert und werde alles weit, weit hinten in meinem Kopf verstauen für zukünftige Kinder! (Und dich so in zehn Jahren als Partyplanerin engagieren, gelle? *g*)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.