Monatsarchive: Juni 2014

Böse Aufzüge

Heute Morgen, auf dem Weg zum Kindergarten.

Krümel blieb plötzlich stehen, und wollte nicht mehr weiter gehen. Ich fragte ihn: „Was ist los, warum bleibst Du stehen?“

Er sagte: „Mama, weißt Du was? Wir fahren NIIIE nie wieder mit dem Aufzug!!!“

Ich:“…okaaaaaaay, und warum?“ (auf dem Weg zum Kindergarten ist nämlich kein Aufzug, und ich konnte grade gar nicht folgen, wie er darauf kam)

Krümel: „Sonst vergisst Du mich mal darin, und dann hast Du keinen Krümel mehr!“

Ich: o.O

(nur mal zum Klarstellen: Ich habe ihn noch nie irgendwo vergessen, keine Ahnung wie er da plötzlich drauf kommt… o.O )

 

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Sportskanone, nicht.

Also, ich bin keine. Definitiv nicht. Sport hab ich trotzdem gemacht.

Und weil das hier MEIN Blog ist und ich Jammern darf wann ICH will, tu ich das doch jetzt direkt mal. (Aber ich möchte bitte am Ende in den Kommentaren gelobt werden. Falls das im Blogartikel nicht klar genug herauskommt! 😉 )

Heute war KEIN guter Sporttag. Alles hat sich heute verschoben, weil ich – taddaa- eine Migräne hatte. Hat sich herausgestellt, dass viel Bewegung leider keine Migränen verhindert. Aber die letzten Tage sind die Migränen zwar immer mal auf Stippvisite gekommen, sind aber immer freiwillig, ohne Drogeneinnahme, wieder gegangen. Vielleicht will mir das ja doch zeigen, dass es was bringt?

Wie auch immer, das alles hat die heutige Migräne jedenfalls nicht abgehalten, mich nachmittags für 2 Stunden auszuknocken. Ich habe eine ganze, ganze Weile gebraucht, bis ich endlich soweit war, loszushredden.

Und dann hab ich es noch weiter vor mir her geschoben, weil: Das wird ja anstrengend!!

Irgendwann hab ich es gepackt und losgelegt.

Und nach 10 Minuten beinahe das Handtuch geschmissen. Heute war wirklich KEIN guter Sporttag. Durch die Migräne am Tag war ich sehr schlapp, und jede Bewegung fiel mir schwer. Sogar Sachen, bei denen ich gestern noch dachte- ach, siehste, das geht jetzt auch!!

Ich schmiss die Hanteln weg, stoppte das Video, klappte den Laptop zu.

Und hatte ein unglaublich schlechtes Gewissen mir selber gegenüber. Wenn ich jetzt schon aufgebe, dann habe den Grundstein gelegt, um auch weiterhin bei jedem Pups aufzuhören, und irgendwann , eher früher als später, höre ich ganz auf. Kenne mich doch.

Ich stand etwa eine Minute grummelnd vor dem zugeklappten Laptop…. nur um ihn danach wieder aufzuklappen, und das Video wieder zu starten. Ich startete die Übung, bei der ich aufgegeben habe, noch einmal von vorne und machte weiter. (Das ist die Stelle, an der ich Lob und Bestätigung erwarte!!!!!)

Ich habe es aber tatsächlich heute nicht so gut geschafft, bei den Übungen mitzumachen- also habe ich von den meisten nur die leichteste Variante gemacht, und war trotzdem ganz schön fertig. Hauptsache ich mache etwas. „You can have it as hard as you want, or as easy as you want, as long as you keep going“ – das ist ein Pi mal Daumen Zitat aus dem Video!

Heute also ein easy-Tag.

Aber etwas gutes gab es dann doch noch- die von mir so verhassten „Plankjacks“ relativ zum Schluss- quasi Hampelmann mit den Beinen in Liegestützposition- haben überraschend gut funktioniert, und ich habe einige geschafft, bevor ich zusammengebrochen bin.

Also, Memo an mich: Weitermachen!!! Auch an Scheißtagen bringt es was!

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Der Morgen

Lydia schrieb über einen idealen Morgen mit 3 kleinen Kindern (Das Wunschdenken also 😉 ), und über die die Dinge, die normalerweise passieren, um den Morgen nicht ganz so ideal ablaufen zu lassen (Nennt sich auch „Realität“ )

Beim blogtauglichen Morgen habe ich mir noch jeden Kommentar verkniffen- das klang doch zu schön, um wahr zu sein, nur um dann bei den 100 Dingen, die gerne mal dazwischen kommen, aufatmen zu können- DAS klang viel wahrscheinlicher 😉 (Oder ich habe irgend etwas mit meinen Kindern falsch gemacht 😉 )

Im Kommentar forderte sie mich auf, doch mal über unseren Morgen zu schreiben. Das mache ich jetzt aber hier im Blog, das wird doch als Kommentar zu umfangreich 😉

Mein Wunsch-Morgen sieht so aus:

Mein Wecker klingelt um 6.10 Uhr, damit ich ihn noch 3 weitere Male ausschalten kann- ich kann nicht direkt beim ersten Weckerklingeln aufstehen, dann bin ich zu matschig. Ich döse nur im Halbschlaf vor mich hin, recke und strecke mich schon mal etwas, um dann um 6.40 Uhr aus dem Bett gekrabbelt zu kommen. Superpapa ist noch zu Hause und frühstückt schon, ich stehe rechtzeitig auf, um ihm tschüss zu sagen.

Ich wanke als erstes hoch, um den großen Sohn und die Tochter zu wecken, der Krümel kommt meist nachts zu mir und schläft noch im Elternschlafzimmer. Großer Sohn und Tochter wachen langsam auf, dürfen noch ein paar Minuten liegen bleiben, bevor sie aufstehen, sich waschen und anziehen, und kommen dann runter zum Frühstück.

In der Zeit bin ich auch gewaschen und angezogen und bereite die Brotdosen zum mitnehmen vor. In der Zeit steht auch meist der Krümel auf und kommt in die Küche getappst.

Die Kinder frühstücken meist „Müsli“, also entweder echtes Müsli, oder „Cerealien“ (wie heisst das eigentlich auf ordentlichem deutsch?!?). Der Große macht sich sein Müsli immer selber, Töchterlein macht es manchmal selber, manchmal mache ich es, und Krümel bekommt sein Müsli immer noch serviert. Manchmal übrigens auch von seinen Geschwistern, die ihm einfach eine Portion mitmachen.

Nach dem Frühstück packen die beiden Großen ihre Taschen, und ich wasche den Krümel und ziehe ihn an- bzw helfe ihm, während er es selber macht. Ich kämme den Kindern, die das noch nicht so können, die Haare, manchmal gibt es auch noch einen Zopf für die Tochter.

Dann geht es auch schon los, alle Kinder steigen ins Auto, es wird festgeschnallt, und ab geht es erst zur Schule. Wir werfen den Sohn in einer Straße in der Nähe der Schule ab, wo er oft noch Freunde trifft und sie die letzten paar Meter zusammen zur Schule gehen.

Ich fahre mit den Kindergartenkindern weiter. Im Kindergarten angekommen gehen wir zuerst in die blaue Gruppe, das ist Krümels Gruppe, und warten, bis er Jacke aus und Hausschuhe an hat, hängen seinen Rucksack an den Taschenwagen, und ab geht es rein. Ich sage ihm tschüss, er dreht sich nochmal freundlich lächelnd um, er winkt mir, und Töchterlein und ich gehen.

Dann geht es in die gelbe Gruppe, Töchterleins Gruppe. Sie zieht sich Jacke aus, Hausschuhe an, und rein. Tschüss, Kuss, bisschen schmusen, und weg ist sie.

Dann fängt der kinderlose Teil des Morgens an, an dem ich tun muss, was eben alles so anfällt. Irgendwann kommt der große Sohn nach Hause, er isst etwas , macht Hausaufgaben. DIe beiden Kindergartenkinder hole ich zwischen 14 und 16 Uhr ab, je nach dem, ob es ein Nachmittagsprogramm im KiGa gibt oder nicht.

Damit ist der Morgen ja schon um… und es war alles reibungslos und easy …. im Traum 😉

Was normalerweise so schief gehen kann (Mal sehen, auf wieviele Punkte ich so komme 😉 ):

1.: Mein Wecker klingelt nicht, weil ich ihn für eine andere Gelegenheit ausgeschaltet habe, und vergessen habe ihn wieder einzuschalten. Dann kann man nur hoffen, dass ich wenigstens rechtzeitig wach werde…

2.: Mein Wecker klingelt zwar, aber ich schlafe jedes Mal so RICHTIG ein, nachdem ich den Snooze-Knopf gedrückt habe. Wenn ich aufstehe bin ich dann so RICHTIG matschig und verpeilt. Und morgenmuffelig. (mehr als sonst)

3. :Ich drücke den Snooze-Knopf nicht 3x, sondern 5-6x (und merke es nicht, siehe Punkt 2…) . Dann weiß ich schon, alles wird etwas hektischer am Morgen…

4.: Ich wache auf, und der Krümel wacht direkt mit auf. Er muss dann immer SOFORT etwas essen, nein, Mama, keine Zeit für Dich,noch etwas anzuziehen, egal wie kalt es ist.

5.: Ich wecke die Kinder, aber die stehen nicht auf.

6.: Ich wecke die Kinder noch 5x, aber sie stehen nicht auf.

7.: Ich schicke den Krümel hoch um die anderen Kinder zu wecken, die Kinder schreien, weil der Krümel sie geweckt hat.

8.: Die Kinder stehen auf, und sitzen dann erst mal 20 Minuten im Kinderzimmer und spielen.

9.: Die Kinder stehen auf, gehen ins Badezimmer, und sitzen da erst mal 20 Minuten herum und spielen (gerne auch in Kombination mit dem Punkt 8)

10.: Die Kinder sind aufgestanden, gewaschen, und gehen dann ins Kinderzimmer um sich noch etwa 20 Minuten hinzusetzen und zu spielen. (Inclusive Punkt 8 und/ oder 9)

11.: Ich bereite dem Krümel Müsli vor. Aber es ist das FALSCHE Müsli. Krümel schreit.

12.: Es ist zu wenig Müsli in der Schüssel. (auch, wenn er sowieso nicht mehr essen würde) Krümel schreit.

13.: Es ist zu wenig Milch drin. Krümel schreit.

14.: Es ist zu viel Milch drin. Krümel schreit.

15.: Die großen Kinder wollen auch JETZT GENAU das Müsli haben, das ich in der Hand habe, und drängeln.

16.: Töchteleins Müsli, von mir vorbereitet: Es war das falsche Müsli. Tochter schreit.

17.: Oder es war zu wenig Müsli. Töchterlein schreit.

18.: Es war zu wenig Milch drin. Töchterlein schreit.

19.:Es war zu viel Mich drin. Töchterlein schreit.

20.: Großer Sohn hat die Schnauze voll von dem ganzen Geschrei, und schreit.

21.: Großer Sohn stört die Tatsache, dass seine Geschwister existieren- er schreit.

22.: Töchterlein stört es, dass ein Geschwister ein Geräusch gemacht hat, das sie nicht hören will. Tochter schreit.

23.: Mama hat die Schnauze voll, und schreit.

24.: Krümel weint, weil alle schreien.

25.: Krümel kippt sich sein Müsli über

26.: Töchterlein kippt sich Müsli über.

27.: Der große Sohn kippt Müsli aus der Packung in die ganze Küche.

28.: Der große Sohn schüttelt seine Ersatzmilch (wenn er keine lactosefreie Milch da hat, dann hat er schon mal Hafermilch, Reismilch, etc.). Er hat vergessen, die Milchtüte vorher zuzumachen und badet die Küche in Milch.

29.: Ich schmiere Brote, und weil die Kinde rmir nicht sagen, was sie mitnehmen wollen, mache ich einfach das drauf, von dem ich denke dass es diesem Kind schmeckt.

30.: Die Kinder beschweren sich, dass ich das FALSCHE auf das Brot getan habe, obwohl sie viel lieber *etwaswassiesonstnieessen* haben wollten.

30.1: Ich habe gar kein Brot da, und ich packe nur Obst in Dosen.

31.: Ich habe das falsche Obst in die Dosen getan. Die Kinder schreien.

32.: Ich packe ausnahmsweise Joghurt ein, von dem ich weiß, dass die Kinder diese Sorte mögen.

33.: Aber die Kinder wollten heute KEINEN Joghurt. Und schreien.

34.: Die Kinder wollten auch nicht diese spezielle Sorte. Sondern die andere, die wir nicht da haben.

35.: Oder die, die sie bisher NIE mochten

36.: Achja, sie schreien dann.

37.: Sohn Groß soll seine Tasche packen, liest aber, und bemerkt nicht, dass ich mit ihm spreche. Ich weise ihn 5x darauf hin, bis er seine Sachen nimmt und zum Ranzen geht.

38.: Sohn Groß soll seine Sachen, die er neben dem Ranzen abgestellt hat, IN den Ranzen räumen Ich weise ihn 5x darauf hin, er nimmt seine Flasche, und packt sie in den Ranzen.

39.: Sohn Groß soll auch seine Brotdose, die neben dem Ranzen steht, hineinpacken, liest aber, und bemerkt nicht, dass ich mit ihm spreche. Ich weise ihn 5 x darauf hin, bis er seine Brotdose eingepackt hat.

40.: Sohn groß SAGT, dass er sein Frühstück eingepackt hat, während er liest, und stäter finde ich die Sachen irgendwo im Haus abgestellt.

41.: Ich versuche mich und den Krümel gleichzeitig zu waschen .

42.: Krümel will nicht gewaschen werden. Er schreit.

43.: Er schmeisst den Waschlappen irgendwo herum.

44.: Er geht aus dem Badezimmer

45.: Ich laufe hinterher, fange ihn ein.

46.: Und wasche ihn trotzdem.

47.: Krümel will auch Deo haben. Nein, Mama, MEHR Deo! Und selber aufsprühen!

48.: Krümel schreit, weil ich ihm die Deoflasche nicht gebe.

49.: Ich versuche den Krümel zu kämmen. Krümel will heute nicht gekämmt werden.

50.: Ich kämme den Krümel, benutze aber die falsche Haarbürste.

51.: Ich kämme den Krümel, aber ich habe eine falsche Frisur gemacht.

52.: Achja, Krümel schreit.

53.: Töchterlein soll zum Kämmen antreten und bringt eine Haarbürste. Hat aber die Wasser-Sprühfasche vergessen (damit ihre Haare kämmbar sind), und geht nochmal.

54.: Sie hat die Sprühflasche mitgebracht, leider aber die Haarbürste wieder weggebracht.

55.: Töchterlein möchte eine Flechtfrisur, hat aber keinen Haargummi mitgebracht.

56.: Töchterchens Flechtfrisur war VÖLLIG FALSCH!!

57.: Töchterchen hätte gerne einen Haarreifen, den ich ihr anziehen soll, sie hat ihn aber vergessen.

58.: Krümel möchte auch einen Haarreifen haben. Den selben wie seine Schwester trägt. Krümel schreit.

59.: Krümel bekommt einen anderen Haarreifen, den er 2 Minuten lang trägt . Dann ist der Haarreifen doof, und er schreit, weil seine Schwester den Haarreifen nicht wieder wegbringen möchte.

60.: Die Kleidung eines Kindes hält genauerer Betrachtung nicht stand, und Muttern schickt das Kind noch mal ins Zimmer, wo es sich etwas frisches anziehen soll.

61.: Der große Sohn hat unter seinen frischen Kleidungsstücken noch die schmutzigen von gestern an. Ich schicke ihn zum umziehen.

62.: NACHDEM er sich gewaschen hat, denn das hat er offensichtlich vorher „vergessen“, sonst hätte er das schmutzige Kleidungsstück ja nicht mehr an…

63.: Großer Sohn schreit, weil das alles so viel Aufwand ist. Waschen und so überhaupt. Mannooo!

64.: Tochter schreit, weil das schmutzige Kleid aber das LIEBLINGSKLEID ist, und sie heute auf gar keinen Fall ein anderes anziehen kann

65.: Die Kinder sollen sich Schuhe anziehen. Der große Sohn lamentiert, dass seine Schuhe unauffindbar sind.

66.: Auch da, wo er sie nicht hingetan han, wie zum Beispiel an der Zimmerdecke oder auf dem Schrank sind sie nicht.

67.: Der große Sohn meckert, weil er die Schuhe selber suchen muss.

68.: Die Schuhe des großen Sohnes sind UN-AUF-FIND-BAR!!!

69.: Muttern droht dem großen Sohn an, dass er eben ohne Schuhe in die Schule muss.

70.: Der große Sohn schreit, die Schuhe sind immer noch nicht zu finden.

71.: Der große Sohn zieht andere Schuhe an. Winterstiefel bei 30 Grad Außentemperatur. Muttern schickt ihn seine RICHTIGEN Schuhe suchen. Sohn schreit.

72.: Muttern ist sauer. Sucht aber die Schuhe.

73.: Die Schuhe stehen an der Garderobe/im Kinderzimmer/ an der Terrassentür, und Muttern hat die Schuhe nach 10 Sekunden „suchen“ gefunden.

74.: Krümel soll seine Schuhe holen und anziehen, aber er findet sie nicht direkt.

75.: Krümel soll nochmal da suchen, wo er sie ausgezogen hat. Überraschenderweise stehen sie dort.

76.: Krümel möchte die Schuhe nicht selber anziehen. Er schreit so lange bis ich es mache.

77.: Krümel zieht die Schuhe selber an, aber hat Entenfüße. Er soll die Schuhe nochmal richtig herum anziehen, will das aber nicht. Also ziehe ich ihm die Schuhe an.

78.: Muttern ärgert sich, weil sie doch immer wieder alles für den Krümel macht.

79.: Tochter soll Schuhe anziehen. Sie sucht sich die Flipflops aus, bei -64°C Außentemperatur. Sie soll sich neue Schuhe anziehen, schreit deswegen.

80.: Die Kinder sollen sich eine Jacke anziehen. Krümel wählt die etwas dickere Übergangsjacke, die später am Tag zu warm sein wird. Krümel schreit, weil ich ihm empfehle, eine dünnere Fleecejacke anzuziehen.

81.: Krümel wählt die dünnere Fleecejacke, die aber zu dünn ist für den Tag. Krümel schreit, weil er eine andere Jacke anziehen soll.

82.: Alle Kinder sind gar nicht erst zu finden zum Jacke anziehen, weil sie noch schnell eben etwas spielen gegangen sind, während ich etwas gemacht habe.

83.: Mindestens 5 Spielkisten wurden pro Kind in den 2 Minuten ausgekippt, und das Wohnzimmer, dass Sekunden vorher noch halbwegs ordentlich war, gleicht einem Schlachtfeld.

84.: Die Kinder schreien, weil sie aufräumen müssen.

85.: Ich drohe an, den Müllsack zu holen.

86.: Ich hole den Müllsack.

87.: Die Kinder werden hysterisch, weil sie Angst um ihre Spielsachen haben. Hysterische Kinder können nicht aufräumen. Wann lerne ich das jemals? *seufz*

88.: Ich räume mit auf.

89.: Wir wollen fahren! Ich nehme den Autoschlüssel. …wenn ich nur wüsste, wo er ist…

90.: Wir suchen alle den Autoschlüssel.

91.: Die Kinder hören recht bald auf mit Autoschlüssel suchen, und fagen an zu spielen.

92.: Ich finde den Autoschlüssel, meist in der Badewanne, im Obstkorb, in der Waschmaschine, oder sonstige völlig logische Schlüssel-Abstellplätze.

93.: Oder ich finde ihn in der SPielkiste, in den ich ihn kurz zuvor geräumt habe, weil ich ihn schon in der Hand hatte.

94.: Oder ich finde ihn gar nicht, und benutze die beiden Ersatzschlüssel vom Haus und Auto. (Dann finde ich den Schlüssel aber später in Ruhe 😉 )

95.: Ich gebe dem großen Sohn den Schlüssel, um schon mal zum Auto zu gehen. Die Tochter schreit, weil sie aufschließen wollte.

96.: Ich gebe der Tochter den Schlüssel, um schon mal zum Auto zu gehen. Der große Sohn schreit, weil er aufschließen wollte.

97.: Der große Sohn ist wieder in der Leseecke verschwunden, und rührt sich nicht.

98.: Die Kinder steigen ins Auto ein. EinKind schreit, weil es als erstes einsteigen wollte und nicht durfte.

99: Die Kinder sitzen im Auto und schnallen sich an. Der Krümel muss sich auch ganz alleine anschnallen, und wir wareten etwa 10 Minuten, bis er fertig damit ist.

100.: Der große Sohn steigt wieder aus, weil er wieder einmal ohne seinen Ranzen in die Schule fahren wollte…

….okay, ich komme tatsächlich weit über 100. Aber mir reichts jetzt mal. Wir stellen uns jetzt bitte noch vor, dass Musik laufen soll/auf keinen Fall an sein soll, ein Kind etwa sagt, ein anderes darüber angepisst ist, in der Schule stößt der Große mit seinem Ranzen an die Tochter, im Kindergarten schreit ein Kind, weil das andere zu schnell ist, weil das eine die Tür aufgemacht hat obwohl das andere es tun wollte, ein Kind getragen werden will, weil die 20 Meter vom Auto bis zur Tür getragen werden will… Jede Situation kann auf die tollste Weise eskalieren 😉

Manchmal muss ich die Tochter auch noch im Kindergarten frisieren, weil ich es zu Hause komplett übersehen habe, dass sie aussieht wie Wuschel- dann nämlich immer, wenn irgendein anderes Kind quer läuft, oder sie selber einen schlechten tag hatte und nicht viel Zeit übrig…

Achja, und wenn ich keine Brote geschmiert habe weil kein Brot da war, dann muss ich morgens noch mal zur Bäckerei. Was da alles schief gehen kann, kann man sich ja denken 😉 )

Ach so, all das kann in den 40-60 Minuten nach dem aufstehen passieren…

Wir stehen absichtlich immer recht knapp auf, weil die Kinder sonst anfangen noch zu spielen, und dann wollen sie nicht mehr aufhören, und das Schule/KiGabringen wird immer mit „ICH WIIIILL ABER ZU HAUSEBLEIBEN!!!“ Geschrei begleitet.

Schlechte Tage werden übrigens immer von Geschrei begleitet, und es kann auch durchaus ALLES von dem genannten eintreten (Okay, außer die Sachen, bei denen es -67°C ist, und gleichzeitig 30°C sein müsste 😉 ). Allerdings sind solche komplett verkorksten Tage zum Glück eher selten. Und es gibt auch tatsächlich solche perfekten Tage, an denen alles klappt, vielleicht nicht immer in der Reihenfolge, aber es läuft trotzdem.

Es ist auf jeden fall jeden Morgen spannend- wie wird esheute sein? 😀

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Sportskanone, Zwischeneinwurf

Weil mir schon unterstellt wurde, dass es hier im Blog so klingt, als hätte ich SPASS an der ganzen Shred-Sache (zu Nele schiel)…

NEIN, ich habe keinen Spass daran. Es ist eigentlich total langweilig, jeden Abend (zumindest 10 Tage lang) das gleiche Video anzusehen, die gleichen Witze, und die Anfeuerungsrufe der Trainerin sind nach mehreren Malen anhören auch nicht mehr so toll.

Spass macht mir vielleicht die Tatsache, dass ich beim Turnen Lachanfälle bekomme, weil ich entweder umkippe, mein Geächze sich ziemlich unanständig anhört, oder auch manchmal so, als würde ich grade ein Kind bekommen. Ein großes, schweres. (Und dann denke ich immer: Himmel, habe ich das Fenster zu Straße hin auch vorher zu gemacht??? 😉 )

Das Turnen selber ist einfach nur anstrengend, und Anstrengen hat mir noch nie Spass gemacht 😉

Was mir aber wirklich, wirklich große Freude bereitet ist, dass ich viel fitter bin, dass ich aus dem Liegen mal eben so ins Sitzen hochklappen kann, ohne über die Seite abzurollen, dass die erwünschte Wirkung tatsächlich so schnell eintritt.

Um Spass an der unglaublich langen halben Stunde zu haben, habe ich schon versucht, gleichzeitig einen Film zu sehen, aber das war auch irgendwie nicht so der Bringer. (Was aber nicht am Film lag, obwohl der auch nicht so der Bringer war. Aber lustig, auf seine eigene, seltsame Art 😉 )Vielleicht ein Hörspiel, da muss ich nicht zuschauen, mal sehen.

Jedenfalls muss ich mich, jetzt bei Level 2, jeden Abend dazu zwingen anzufangen. Es macht keinen Spass, überhaupt nicht. Aber es muss ja auch nicht alles Spass machen, was einem gut tut, oder?

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Schmetterlingsaufzucht, Teil 2

Nein, die Schmetterlinge habe ich nicht vergessen, die flattern immer noch in meinem Kopf herum- Zeit, sie mal hier im Blog herauszulassen 😉

Wir erinnern uns: Im ersten Teil des Tests eines Schmetterlingsgartens konnten wir den Raupen beim Wachsen zusehen. Von ganz, ganz winzig klein, bis echt monstermäßig groß, etwa so lang wie mein kleiner Finger, und auch etwa so dick. Naja, beinahe 😉

Dann haben sich die Raupen verpuppt.

Schmetterlinge18Weil die Schmetterlinge, wenn sie denn dann schlüpfen, nun mal nicht in den Becher passen, müssen die Puppen aus dem Becher heraus. Und jetzt kommt der Pop-Up-Schmetterlingsgarten zum Einsatz!

Ich nahm den Deckel vom Becher ab, und entfernte vorsichtig das Papier, das über dem Becherrand hing. An diesem Papier haben sich die Raupen festgemacht. Das macht es wirklich einfach, die Puppen samt Papier in den Schmetterlingsgarten zu hängen!

Schmetterlinge19

Mit einem Stück doppelseitigem Klebeband klebte ich das Papier am unteren Ende de Gartens an die Wand. Es ist wichtig, das unten aufzuhängen damit die Flattermänner beim Schlüpfen nicht einfach runterfallen- bzw dass der Weg, den sie fallen, nicht so weit ist.

Schmetterlinge20

Und jetzt hieß es warten, denn die Puppen sehen nicht lange spannend aus, wenn sie so herumhängen. Aber spannend war der übrige Becherinhalt: Spinnfäden und Raupenkacke. Sehr interessant für die Kinder 😀

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Irgendwan nach ein paar Tagen- ich habe garnicht genau aufgepasst wie lange es gedauert hat- wurden die ersten beiden Kokons dunkel, rissen an der Außenhaut auf und zeigten ganz deutlich, dass da bald ein paar Schmetterlinge schlüpfen wollen. Die Kinder sprinteten ständig zum gucken hin, aber es passierte nichts. Erst am nächsten Tag, Mittags (ich war den ganzen Vormittag nicht da, und morgens waren die Rauen noch verpupppt), rief der Krümel: „Mama, komm gucken, ZWEI Schmetterlinge!!!“

Tatsächlich, und wir hatten das Schlüpfen verpasst. Mensch!

Aber dann wurde schon der nächste Kokon dunkel, und wir passten gut auf, nichts zu verpassen. Aber, wir hatten nur ein bisschen Glück- der nächste Schmetterling war grade geschlüpft, als wir nachschauten. Immerhin, er ist noch ganz verknautscht, die Flügel noch verknittert!

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Die Kinder rasten natürlich sofort heran und guckten und staunten!

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So sieht der Schmetterling noch etwas aus wie eine Motte 😉

Schmetterlinge34 Aber mit der Zeit pumpte er seine Flügel auf, und wurde groß und schön wie seine Kollegen (Geschwister?!?)

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Beeindruckend fand ich die blauen „Augen“, die die Schmetterlinge zeigten, wenn ihre Flügel zusammengeklappt sind. Leider kann man sie auf den Fotos nicht ganz so gut erkennen- auf dem unteren Teil des Flügels sind so Kreise, und die sind eigentlich leuchtend hellblau, und sehen tatsächlich aus wie Augen.

Schmetterlinge27 Schmetterlinge29 Schmetterlinge28 Schmetterlinge30

Schaut Euch mal das gesicht vom Schmetterling an- er hat eine lustig aussehende Nase(?), die er immer etwas hoch trägt, und braune Augen, in denen ein Kreuz ist. Sehr spannend, aber auch ein kleines bisschen unheimlich, wenn man es sich genau anguckt.

Schmetterlinge31 Schmetterlinge32Als dann alle 4 geschlüpft waren (die jüngste hat sich damit noch etwas Zeit gelassen) haben wir sie freigelassen, aber bis dahin lebten sie im Schmetterlingsgarten. Damit sie auch etwas zu essen haben, gab es Zuckerwasser mit einer Pipette, die ja im Paket dabei war.

Schmetterlinge37Das „Rezept“ für die richte Zuckerverdünnung stand in der Anleitung, und der große Sohn hat sich ans Rühren gemacht.

Damit die Schmetterlinge auch halbswegs so essen können, wie sie es in der Natur tun würden, habe ich ein paar Blüten hinein gelegt (Praktischer Weise welkte der Blumenstrauß, den der Superpapa mir vorher mal geschenkt hatte, schon etwas, so dass ich diese Blüten nehmen konnte 🙂 ). Die Blüten habe ich mit dem Zuckerwasser betropft, und die Schmetterlinge haben sich bald über das Essen her gemacht.

Und dann war es Zeit, die Tiere fliegen zu lassen! Und welche Gelegenheit passte besser, als das zur Pfadfinderstunde der Kinder zu machen? Da gab es dann auch genug interessierte Kinder, die zugucken konnten!

Schmetterlinge38

Nur- die Schmetterlinge wollten nicht fliegen! Frechheit! 😉 Aber woher sollten sie auch wissen, dass der durchsichtige Deckel jetzt nicht mehr da ist, und dass man jetzt raus kann? Also habe die Schmetterlinge genommen, wenn sie auf den Blüten saßen, und mitsamt Blüte in den leichten Wind gehalten

Schmetterlinge40 Schmetterlinge39

Die Schmetterlinge wollten aber lieber erst noch etwas essen, bevor sie dann irgendwann unbeholfen davon flatterten. Der letzte der Schmetterlinge flatterte dann aber erst mal aufs Gras und saß dort gemütlich herum…

Schmetterlinge41 Schmetterlinge43Schmetterlinge42Die Kinder feuerten ihn an, aber er wollte nicht. Wir mussten die etwas ungeduldigen Kinder davon abhalten, das arme Tier auf die Hand zu nehmen….

Nach einer Weile beschlossen wir, dass wir den letzten Schmetterling in Ruhe lassen, und gingen wieder rein. Aber alle Kinder warfen nochmal einen Blick auf die leeren Puppenhüllen:

Schmetterlinge44Das rote ist übrigens kein Blut, das ist Farbstoff, den die Schmetterlinge nach dem Schlüpfen ausgeschieden haben Es ist der überschüssige Farbstoff, der nicht zum Färben der Flügel gebraucht wurde.

Wow, das war ein spannendes Experiment! Es gab viel zu schauen, und auch viel zu lernen! Es ist leicht zu Handhaben, und bis auf das Zuckerwasser, natürlich, ist alles dabei. Man kann ohne großen Aufwand einen tollen und spannenden Prozess beobachten.

Es hat uns viel Spass gemacht!

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Sportskanone, Level 2

Ächzte und stöhnte ich über Level 1 des 30 Day Shreds? Kann ich ja gar nicht mehr nachvollziehen, das war doch ein Spaziergang…

…im Vergleich zu Level 2.

Wow. War DAS anstrengend!!!

Das Programm nimmt an Geschwindigkeit zu, und was man alles mit Liegestützen machen kann ist schon beeindruckend…

Ich bin jetzt echt mal gespannt, ob und wann ich bei Level 2 sage: Okay, ich kann es schaffen auch richtig gut mitzuhalten- an den Tagen 1-3 habe ich im ersten Level ja auch noch gedacht, dass mich das VÖLLIG fertig macht. Nach Tag 4 war es dann nur noch anstrengend, aber hinterher konnte ich nach einer kurzen Weile wieder normal gehenstehensitzen, ohne viel von der Anstrengung gemerkt zu haben. Muskelkater hatte ich nie, nur die untrainierten Muskeln gespürt, aber auch das ließ im Laufe von Level 1 nach. Als ich das merkte, habe ich mich weiter runter gehockt, die Arme länger hoch gehalten, alles intensiver gemacht- das gab nochmal einen Tag lang spürbare Muskeln, danach war es wieder anstrengend, aber kurz danach wieder easy.

Level 1 hätte ich jetzt auch Problemlos noch ne Weile beibehalten können.

Auch, weil ich etwas Angst vor Level 2 hatte 😉

Aber trotz all der Anstrengung, die Level 2 so bietet, ich habe gemerkt, dass ich konditions- und kraftmäßig irgendwie doch so ein bisschen mithalten kann, weil ich mir in der kurzen Zeit, die Level 1 ja eigentlich gedauert hat, schon einiges antrainiert habe. Muskeln, beispielsweise. Ich habe mir vorhin an die Schulter gefasst und gedacht-HÖH? Was ist das denn da für eine Erhebung? Siehe da, es war ein Schultermuskel, der plötzlich da auftauchte. Ich wusste gar nicht dass ich sowas schon habe 😉 (Und jaaa, Nele, er ist garantiert wieder so schnell weg wie er gekommen ist, wenn ich aufhöre *gg*)

Eine andere Sache, die ich so nicht erwartet habe: Mein Bauchumfang ist 7cm (!!!!!<- !!!!!) kleiner geworden. Das ist ECHT ne Menge, und ich bin ziemlich baff. Ist also doch keine so doofe Sache, Maße zu nehmen, denn das gibt einem einen echten Boost 😀 Der Oberschenkelumfang ist zwar nicht geringer geworden, aber ich merke, dass die Innenseiten der Oberschenkel nicht mehr ganz so aneinander reiben.

Abgenommen habe ich gar nicht, es ist eher mehr geworden. Warum auch immer 😀

Migränetechnisch kann ich noch nicht so viel dazu sagen, ich hatte seitdem schon mal die Art Migräne, die ich aus Gründen auch durch Sport nicht loswerden werde, aber ich hoffe, dass die Migränen, die bisher immer folgten, weniger werden- soweit bin ich aber noch nicht.

Das beste am herumgeschredde ist aber, dass ich morgens aufwache, und mein Körper fühlt sich nicht mehr Steif und Aua an, sondern… eigentlich gar nicht. Will heissen, mir fällt morgens nicht auf, dass ich ein spezielles Körperteil habe (weil es schmerzt, zum Beispiel Rücken, Hüfte, Schultern, die üblichen Verdächtigen), sondern ich stehe einfach auf und registriere das er hinterher irgendwann mal, dass das ja lockerflockig ging (so lockerflockig das Aufstehen nun mal sein kann, wenn man schon immer morgenmuffelig ist 😉 )

Boah ey!!! das ist super!!!

Aber trotzdem. Level 2. Uff.  SO rot war mein Kopf  bei Level 1 nie 😉

Und, Superpapa: Bin isch nix Kino! Wenn Du wissen willst wie das Programm geht musst Du mitmachen, aber nicht grinsend zuschauen 😉

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Keine 7 Sachen, dafür Freunde und Magic

Weil einfach keine Zeit mehr dafür war!

Es war aber ein toller Tag mit Freunden und Hund, Kuchen, grillen, und das wichtigste:

MagiceinführungDer große Sohn ist vom Großmeister in das Spiel Magic eingeführt worden 😀

Dass der Großmeister das Spiel schon seit vielen Jahren nicht mehr gespielt hat, und erstmal selber noch einmal herausfinden musste wie es geht, verraten wir mal keinem… Hauptsache, die nächste Generation Magicspieler ist herangezogen 😉

Und der Hund, Scully FBI, durfte auch mitspielen. „Du kannst dann schwarz sein“, waren sich Magicgroßmeister und Sohn einig 😉

Ich freue mich, dass das Spiel dem Großen gefällt- aber das war mir eigentlich klar, genau so eine Art Spiele liebt er. Und bald, bald, kann ich das Spiel auch wieder spielen, und dann spielen wir gegeneinander, Sohn und ich, und vermutlich auch der Superpapa, der interessiert zuschaute 😀 (Und das Spiel noch NICHT kannte!!!! o.O )

 

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Rockband

RockbandFür Tante t0bY! Nur schnell geknippst, ohne viel Vorbereitung, weil die Kinder grade Rockband im Zimmer des großen Sohns gespielt haben, inclusive Mamamusik aus dem CDPlayer 😀

(Klick aufs Foto macht es größer und besser anzusehen)

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Schmetterlingsaufzucht, Teil 1

Wir durften wieder einmal etwas testen!

Dieses mal war es kein Spiel, sondern ein Raupen-Aufzucht-Set.

Und ich kann schon mal verraten: Es war toll!

Vor 2 Jahren etwa haben wir ja schon ein mal ein Schmetterlings-Aufzucht-Versuch gestartet (Mehr dazu, wenn ihr in der Suchfunktion „Raupen“ eingebt- es sind zu viele Einträge, um alle zu verlinken!), indem wir alles selber zusammen gesammelt haben- die Motten, einen Guck-Kasten, Futter… Wir haben das gemacht, ohne groß Ahnung zu haben, und ich bin mir Sicher, dass die Raupen nicht unbedingt immer genug Futter hatten… Grade Anfangs wusste ich nicht genau, was sie fressen und was nicht. Es war außerdem spannend, welche Art Schmetterlinge dabei herauskommen würde, auch wenn eine Googlesuche einen Hinweis gab. Im Endeffekt waren es keine Schmetterlinge, sondern Motten, aber hey, wir haben sie selber aufgezogen!

Mit dem Schmetterlings-Aufzuchts-Set geht das alles viel einfacher, und man braucht keine Sorge zu haben, dass die Raupen verhungern. Aber mal von vorne!

Als ich das Paket geöffnet habe, fand ich dieses:

Schmetterlinge01Schmetterlinge22Die Kiste, in der der Schmetterlingsgarten drin war. Das Paket war ganz flach, und als ich den Schmetterlingsbehälter herausnahm, plöppte der sofort auf. Ahaaa, viel Platz für die Schmetterlinge!

Schmetterlinge02 Schmetterlinge03Mit dem Schmetterlingsgarten kam auch noch ein Informationszettel, auf dem alles wichtige über die Raupen bzw Schmetterlinge stand. Außerdem war eine Pipette dabei, mit der hinterher die Schmetterlinge gefüttert werden sollten.

Was noch nicht dabei war: Die Raupen! Die kamen in einem separaten Päckchen an.

Schmetterlinge04Schmetterlinge12Der Becher ist etwa so groß wie ein Kinder-Plastiktrinkbecher.

Schmetterlinge07Eine Garantie war dabei- mindestens 3 der 5 Raupen im Becher würden sich zu Schmetterlingen verwandeln, sonst gibt es neue Raupen! Na, das ist doch mal was 😉

Um die Raupen besser beobachten zu können, entfernte ich die Papphülle um den Becher, und wir guckten uns unsere neuen Haustiere ganz genau an:

Schmetterlinge05Winzig klein!! 5 Miniraupen krabbelten im Becher umher, wenn auch noch sehr langsam.

Schmetterlinge06Sie haben sich sogar ein kleines bisschen eingesponnen, und in ihrer Schutzhülle ziemlich regungslos gesessen. Ich dachte schon, dass ich wohl auf die Garantie zurück kommen müsste, aber schon am nächsten Tag stellte ich fest dass die Raupen tatsächlich schon größer geworden sind!

Schmetterlinge09Und schon sehr bald veränderten sich die vormals schwarzen Raupen- ihre Stacheln/Haare wurden weiß an den Spitzen!

Schmetterlinge08Und raaaasend schnell wurden die Tierchen größer…

Schmetterlinge10 Schmetterlinge11Das braune unten ist übrigens das Futter- was genau das ist weiß ich nicht, aber die Raupen lebten darauf wie im Schlaraffenland!

Und immer größer wurden sie- spannend, toll zu gucken, aber auch immer ein bisschen „uuuh,DICKE  RAUPEN in der Küche o.O !!!!“ Sie durften nämlich sogar bei uns auf dem Frühstückstisch stehen, damit wir alle zuschauen konnten wie sie wachsen 😉

Schmetterlinge16

Die braunen Brösel im Becher sind Raupenexkremente, was den Krümel faszinierte: Das hat ja die gleiche Farbe wie das Futter!! 😀

Schmetterlinge14

Eine der Raupen ist tatsächlich weißer geworden als die anderen drei:

Schmetterlinge13Moment, wie bitte? Eine ist weißer als die anderen drei? Wieso sind es plötzlich nur noch vier Raupen? Nun, das ist einfach- ziemlich zu Beginn ist eine der Raupen nicht mehr weiter gewachsen. Erst sah es so aus, als würde sie es schaffen, aber dann ist sie doch getorben und ganz klein zusammen geschrumpft. Irgedwann konnte man sie nicht mehr sehen. Aber so ist das nun mal…

Und plötzlich krabbelte eine Raupe nach der anderen hoch an den Deckel, unter dem ein Stück Papier befestigt war. An diesem Papier haben sie die Raupen mit dem Hinterteil festgesponnen, dann haben sie unter sich ein Fallschutznetz gesponnen, und angefangen sich zu verpuppen!

Schmetterlinge17

Zuerst „J-Förmig“, noch deutlich als Raupe zu erkennen…. Dann fiel der Kopf der Raupe komplett ab, und die Puppe veränderte sich:

Schmetterlinge18Nicht ganz so gut sehen kann man, dass die Stacheln auf dem Rücken der Puppe golden aussehen und schön glänzen, was die Kinder sehr gefreut hat.

Immerhin gab es aber die goldenen Stacheln, denn jetzt kam die „langweilige“ Phase: Die Puppen bewegen sich natürlich gar nicht, und es gab nicht viel zu beobachten. Nur einmal zitterte eine Puppe sehr stark. In der Raupenanleitung steht allerdings drin, dass das ganz normal ist. Auch, wenn die Puppe meist ganz ruhig wirkt, re-organisieren sich im inneren die Zellen komplett neu, denn es wird schließlich ein komplett anderes Tier gebaut. Eigentlich also spannend- nur eben nicht, um daneben zu stehen und zuzugucken 😉

Und wie spannend es damit weiter geht erzähle ich im nächsten Beitrag 🙂

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Sportskanone

Okay, ich muss es jetzt doch bloggen. Ich hab mich ja jetzt ein paar Tage davor gedrückt, weil es mir peinlich ist, auch einer von den Mitläufern zu sein, und dann auch erst, wenn es schon echt lange „In“ ist… ich bin also nicht nur ein Mitläufer, ich hinke auch hinterher… Egal. Ich gestehe:

Ich habe angefangen, den 30 Day Shred zu machen. Auf Twitter, Facebook und in den verschiedensten Blogs machen das seit…keine Ahnung, Ewigkeiten… schon AL-LE. Und mir gefiel die Idee schon länger echt gut.

Vor allem, weil ich Sport ziemlich dringend nötig habe. Ich bin nicht grade jemand, dem man mit einem netten Waldlauf eine Freude macht, Fahrradfahren ohne Ziel halte ich für eine echt öde Sache, und ich kann es nicht leiden in Gruppen mit anderen Leuten, die ich nicht kenne, herumzuschwitzen und ächzen. Außerdem, selbst wenn mir letzteres nichts ausmachen würde, die Motivation, zu irgendeinem Kurs zu gehen ist immer sehr gering, denn solche Kurse finden meistens abends statt, und mein Schweinehund, der innere, zeigt mir jedes Mal einen Vogel wenn ich auch nur daran denke, nach all dem Tageskram noch spät irgendwo hinzufahren, mich abzustrampeln, um dann wieder nach Hause zu fahren.

Mein innerer Schweinehund und ich, wir sind gute Kumpels und ein eigespieltes Team.

Mein Körper hat mir allerdings ziemlich deutlich zu verstehen gegeben, dass ich Bewegung brauche, ich habe quasi keine Muskeln mehr gehabt, und die Tatsache, dass ich quasi die Hälfte des Monats Migräne habe war auch ein recht deutlicher Hinweis, etwas zu tun. (Wegen der Migräne arbeite ich noch an anderen Baustellen, ich hoffe, das bald in den Griff zu bekommen… hier gehts jetzt aber nur um den Sport ;-))

Eigentlich wollte ich jetzt also so still und heimlich für mich hinsporteln, ohne das großartig zu erwähnen, aber die Tatsache, wie das alles hier in der Familie ankommt ist so toll, dass ich ganz einfach davon erzählen MUSS 😉

Ich habe vor 6 Tagen angefangen. Heimlich, während die Kinder im Bett und der Superpapa aus dem Haus war. Schließlich sollte das niiiiemand mitbekommen, wie ich mich hier blamieren würde. Ich legte mir eine Turnmatte auf den Boden, schnappte mir unsere improvisierten Gewichte, schmiss mich in gemütliche Turnklamotten und strampelte und hampelte mich ab. WOW, war das anstrengend!!! Ich jappste und ächzte, musste ständig winzig kleine Pausen machen weil ich Muskelkrämpfe hatte, und war hinterher völlig verschwitzt und fertig.

Grade, als ich die letzte Übung zuende hatte und die Trainerin sagte, dass man doch für heute fertig sei, hörte ich die Tür, Superpapa kam nach Hause. WUAAAAAH, ich wollte das doch heimlich machen!! Also schnell die Turnmatte weggetan, die Hanteln zur Seite gestellt… und unschuldig aufs Sofa gesetzt. Bis mir, etwa 1,2 Sekunden später, auffiel, dass mein tomatenroter Kopf durchaus auffällig sein könnte….

Nagut, also habe ich, so getan als wäre alles easy, sagte Hallo zum Superpapa, und ganz locker flockig: „Ach, ich hab übrigens ein bisschen Sport gemacht…“

Superpapa, der mich ja kennt und von meiner …Vorliebe 😉 für Sport weiß, war direkt hellhörig und wollte wissen was, wie, warum… und er fand es super, DASS ich gesportelt habe. Immerhin 😉 Ich habe ihm dann das Video gezeigt, während er gemütlich auf dem Sofa gesessen und gegessen hat 😉 Er hat es als interessant befunden, und meinte: Morgen machen wir das mal zusammen!!

Kurz danach bin ich dann ins Bett gefallen- mich hat diese Anstrengung so dermaßen fertig gemacht, dass ich keine Sekunde länger wach bleiben konnte. Ich war völlig platt, und echt überrascht, wie sehr es mich umgehauen hat.

Der nächste Tag war ein Samstag, und als der Krümel im Bett war, durften die beiden Großen noch etwas aufbleiben. Wir sagten ihnen, dass wir jetzt aber etwas Sport machen wollten. Die Kinder waren gleich Feuer und Flamme, und wollten auch mitmachen. Also bereiteten wir ihnen auch Matten und „Hanteln“ vor (für die Tochter leere Plastikflaschen mit einem kleinen bisschen Wasser), und wir starteten alle zusammen.

Immerhin 15 Minuten haben die Kinder durchgehalten, was ich schon beeindruckend finde bei dem Programm. Dann sind sie spielen gegangen, und Superpapa und ich haben alleine weiter gemacht. Superpapa jappste hinterher genau so sehr wie ich, weil er aber viel trainierter ist (ER macht Sport, relativ regelmäßig und fleissig 😉 ) hat es ihn nicht ganz so umgehauen wie mich- schon wieder!!

Sonntag abend habe ich dann wieder alleine geturnt, nach einem tollen, aber anstrengenden Tag wurde es aber ziemlich spät, und ich habe hinterher, als ich wieder einmal völlig platt war, keine Lust, die Matte und die Hanteln wegzuräumen.

Montag morgen war ich mit dem Krümel, der krank war, alleine zu Hause. Als alle Kinder abgeliefert waren ging Krümel ins Wahnzimmer, wo er die Turnmatte fand. „Was ist das, warum liegt das hier?“ fragte er mich.

„Das ist eine Turnmatte, ich mache hier jetzt abends immer Sport, damit ich fitter werde!“

Krümel riß die Augen auf, und fragte mit erstaunter Stimme: „Waaaas, NOCH fetter???“

Danke, mein Schatz, ich habe dich auch lieb 😉 (Da er mir aber jeden Abend, wenn ich ihn ins Bett bringe, sagt, dass ich sehr schön bin, und so lieb, und die Schönste auf der ganzen Welt… nehme ich mir das andere nicht so sehr zu Herzen *gg*)

Durch das Fieber war der Krümel mittags sehr müde, und hat einen ausgiebigen Mittagsschlaf gemacht. Wenn Krümel mittags schläft (was er ja normalerweise schon seit einem Jahr nicht mehr tut), dann ist er abends nicht ins Bett zu kriegen. Also musste ich mein abendliches Sportprogramm mit Krümels Beobachtung durchziehen… und er beobachtet GANZ genau!

Krümel: „Mama… warum machst du das nach? Bist Du etwa ein NACHMACHER????“

Ich: „Ja, Schatz, ich mache das nach *ächz, hechel* weil die mir zeigen, was ich tun muss.“

Krümel: „Und alles was Du machst ist auch nachgemacht, ja?“

Ich: „Ich mache alles nach, was ich da sehe.“ (Ich war nicht so gesprächig, weil ich nicht aufhören wollte 😉 )

Krümel: „Lass mal genau gucken.. Mhmmm… aha… Muss man da WIRKLICH auch die Augen zumachen? Ich muss mal gucken, ob die auch die Augen zu machen… NEIN!!! Du musst die Augen auf lassen, Mama!“

Ich: „…“ (Es war grade zu anstrengend, um etwas zu sagen, oder die Augen auf zu machen 🙂 )

Gestern Abend war er dann auch wieder dabei, und weil das Fieber mittlerweile weg war, durfte er auch etwas mitmachen. Bei jedem Hoppser fragte er mich, ob er das auch richtig gemacht hatte, aber nach guten 5 Minuten war ihm das zu langweilig, und er erfand seine eigenen Übungen. Die meistens daraus bestanden, mir ganz knapp vor den Füßen her zu laufen, oder Boden“turn“übungen direkt vor mir zu machen, so dass ich auch noch die ganze Zeit aufpassen musste, nicht auf Krümelchen zu treten oder hinzufallen. Erhöhter Schwierigkeitsgrad, also 😉

Aber, man glaubt es kaum, nach diesen wenigen Tagen habe ich schon eine deutliche Verbesserung der Kondition und der Muskelkraft festgestellt. Während ich Anfangs ständig Krämpfe hatte, und hinterher wie erschlagen war, bin ich jetzt hinterher zwar verschwitzt, aber mir tut kein Muskel weh, währenddessen keine Krämpfe mehr, ich muss keine Pausen mehr machen. Und die für mich beeindruckendste Veränderung: Ich schaffe es, die ganze Liegestützenphase mitzumachen. Wenn auch nur die „Schummelliegestütze“, bei denen man sich mit den Knien abstützt… Aber wenn ich bedenke, dass ich beim ersten Durchlauf nur 2 geschafft habe und dann mehr tot als lebendig auf der Matte zusammen gebrochen bin, und jetzt etwa 15-17 schaffe, bin ich von mir selber schwer beeindruckt *gg*

Was anscheinend wichtig war, was ich aber nicht wirklich direkt gemacht habe, ist Maße aufzuschreiben. Habe ich am 3. Tag oder so dann mal gemacht, aber weil es mir nicht in erster Linie um Optik geht, sondern eben um Kondition und den Aufbau meiner nicht vorhandenen Muskulatur hab ich auch nicht so viel Interesse an Vergleichen. Wenn es als „Nebenerscheinung“ einen dem Allgemeingeschmack gefälligeren Körper gibt ist das auch okay. Wenn mein von den Schwangerschaften ausgeleierter Bauch so ausgeleiert bleibt ist das auch völlig in Ordnung, denn der hat ja schließlich auch ne ganze Menge zu erzählen, warum sollte man ihm das nicht ansehen?

Ich merke, so als Fazit, dass mir das alles sehr gut tut, dass es mir viel Spass bringt (nicht das sporteln an sich, das macht mir tatsächlich so gar keinen Spass, sondern das ganze drumherum mit der Familie ;-)), und dass mein Schweinehund sich mittlerweile, nach nur 6 Tagen, daran gewöhnt hat, dass ich abends für eine halbe Stunde für ihn nicht erreichbar bin. Und ich denke ernsthaft darüber nach, dass ich, wenn die 30 Tage vorbei sind, wieder von vorne anfange, damit ich nicht aus der Übung komme und in meinen alten Schweinehundtrott verfalle.

Ob ich das natürlich schaffe, das ist eine andere Geschichte, und kann erzählt werden, wenn ich weiß wie sie weitergeht 😉

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