Wie es so weiterging

…mit unserer Autogeschichte und allem, was irgendwie damit zusammen hing…..

Nunja, erstmal mit dem Auto beginnen: Es war die Lichtmaschine! Mein Vater hat die Batterie unseres Autos geladen und ist dann zur Werkstatt gefahren. Die haben dann da mit viel Murkserei eine neue Lichtmaschine eingebaut. Immerhin ein Auto schon mal wieder ganz!

Mit unserem Auto ist er dann zu uns nach Hause gefahren, am Donnerstag abend kam er hier an.

Donnerstag war ursprünglich geplant, dass die beiden kleinen Kinder zu Hause bleiben und der große Sohn von seinem Freund (bzw dessen Vater) abgeholt wird. 10 Minuten vor der vereinbarten Abholzeit wurde der Sohn krank- und blieb auch zu Hause. Ich selber war (bzw bin) auch krank, so dass wir uns einen ruhigen Tag gemacht haben. Soweit es mit drei Kindern ruhig sein kann, heisst das. Immerhin nur drei Kinder, denn durch Sohns Krankheit mussten wir auch dem Tageskind absagen.

Freitag Morgen hatte ich ja nun wieder ein Auto, konnte also die Kinder fahren. Der große Sohn war allerdings auch noch krank, so dass ich nur die beiden Kleinen in den KiGa gefahren habe. Später als sonst, weil sie ja nicht an die Schulzeit gebunden waren. Danach ging ich noch einkaufen.

An der Kasse sagte die Verkäuferin zu mir: „…dann noch ein schönes Wochenende!“ Ich war verwirrt- wieso Wochenende, gestern war doch sowas wie Sonntag, dann ist doch heute eher Montag, oder…? Hmpf, durch diesen zu-Hause-Tag ist mein Wochenrhythmus durcheinander gekommen… und dann kam der Schreck- FREITAG! Es sollten doch zwei Handwerker kommen, und zwar schon …äh… vor einer halben Stunde! Upps!

In dem Moment klingelte das Telefon, der Sohn rief an: „Mama, hier sind zwei Männer, die auf Dich warten, die sind schon ziemlich lange hier!“ Huuuuuch! (Sohn war natürlich nicht alleine zu Hause, mein Vater war da, sonst hätte er die Tür  nicht aufgemacht für zwei fremde Männer!)

Ich düste so schnell wie es ging (und erlaubt war) nach Hause , um den Herren die Stelle zu zeigen, an dem sie arbeiten sollten, und an dem der Superpapa schon vorher Leitungen gelegt und Steckdosen gesetzt hat. Also an die Stellen, die uns vorher vom „Sachverständigen“ gezeigt wurden. Zeigte sich, dass der Sachverständige keinen Verstand von der Sache hatte, und die Arbeiten mussten ganz woanders ausgeführt werden. Nun gut, dann halt woanders.

Die Herren fingen an, unsere Wand mit einem Kernbohrer zu durchlöchern, trotzdem sollte es eigentlich recht schnell gehen, 2 Stunden und gut. Also, wenn nicht die Außenwand so unglaublich hart gewesen wäre, dass das ganze statt dessen 6 Stunden dauerte….

Währenddessen hatte ich noch Bankgeschäfte in der Stadt zu erledigen- die Lichtmaschine will bezahlt sein, außerdem auch noch die Steuern in Belgien, wo der Superpapa arbeitet.

Das mit der Lichtmaschine ist schnell erledigt, nun war die Überweisung für die belgische Steuerzahlung dran. Superpapa hatte es schon mal ausprobiert, aber am Automaten ging es nicht. Also ging ich direkt zum Schalter, wo mich dann ein Praktikant aufrief. Ich erzählte ihm meine Geschichte, und er meinte: „Ja, also eigentlich müsste das am Automaten doch funktionieren, soll ich es noch mal für Sie ausprobieren? Wenn es dann nicht klappt, dann können wir das noch einschicken.“

Klar, der junge Mann soll doch Gelegenheit bekommen etwas zu üben, kein Problem.

Nunja. Die Kurzfassung ist jetzt dass wir 45 Minuten damit beschäftigt waren, diese Überweisung dann doch NICHT zu machen, ich habe insgesamt 3 Bankbeschäftige …äh… beschäftigt und werde in etwa 2 Wochen noch mal da hin gehen müssen… Super erfolgreich, also…

Auf dem Weg zurück zum Auto bin ich dann vom Sturm verweht worden…. und bin beim Gehen erst von einer schweren Schaufensterpuppe nur deswegen nicht getroffen worden, weil ich schnell zur Seite gesprungen bin, und der fliegende Mülleimer eines Restaurants hat mein Bein auch nur gestreift…

Zu Hause angekommen bohrten die Handwerker noch munter weiter an den Löchern, und mein Vater schraubte an seinem Auto herum. Seine ursprüngliche Idee, dass es an der Zündspule gelegen hat, ist leider schnell zumichte gemacht worden, denn die funktionierte gut. Nach einiger herumbastelei meinte er dann, dass ich doch mal in unserer Werkstatt anrufen solle, er sei mit seinem Latein am Ende. In der Werktstatt erst mal die Ernüchterung- der Chef, der IMMER IMMER  IMMER da ist wenn was an unserem Auto ist, war weg. Und das bis Montag. Achja, und das Auto kann auch nicht abgeschleppt werden, weil der Chef mit dem Austo, mit dem er immer abschleppt, weggefahren ist. War ja irgendwie klar… irgendwas ist ja immer.

Jetzt hatte er jedenfalls ganz viel Zeit, um weiter an dem Auto zu basteln um herauszufinden, was kaputt ist… heute hat er vielleicht eine Entdeckung gemacht, die der Fehler sein KÖNNTE.

Der Freitag ging aber dann noch relativ entspannt weiter. Als ich dann Mittags die Kindergartenkinder abgeholt habe („Kommt ganz schnell mit nach Hause, da sind Männer in Eurem Zimmer, die Löcher in die Wände machen!!“ wirkte Wunder, so schnell wie die beiden angezogen waren 😀 ) musste ich danach nur noch etwas für Abends vorbereiten (Ich bekam Besuch) und das Abendessen für Superpapa und die Kinder, da passierte dann nichts aufregenderes mehr.

Aber wow, das waren jetzt echt turbulente Tage! Ich bin echt froh, dass es heute ruhig war, und es morgen voraussichtlich auch ruhig bleibt….

Dieser Beitrag wurde unter ätsch, autschn, das große Kind, Dies und Das, Erinnerungen, Familie, Für mich, Ganz schön Link, Hmpf, Rumgejammer, Seltsam, Superpapa(TM) veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Kommentare zu Wie es so weiterging

  1. Blogolade sagt:

    Oha, bei euch ist ja was los! Warum denn Löcher in die Wände?
    Ich hoffe, das Autoproblem lässt sich schnell beheben. Lichtmaschine, Batterie und Zündkerzen konntet ihr wohl schon ausschließen oder?

    • Maufeline sagt:

      Wir haben Lüfter bekommen, die uns StraßenNRW bezahlen, weil sie die neue Autobahn direkt vor unseren Kinderzimerzimmerfenstern bauen . Also, quasi. Damit man die Fenster zu lassen kann zum Lüften. Obs im Sommer wirklich was bringt muss man sehen, aber hey, wir haben Lüfter!

      Beim Auto meines Vaters war ein Teil verbogen, das EIGENTLICH nicht verbogen sein konnte… aber jetzt hat er es grade gebogen, und das Auto läuft wieder. Morgen früh fährt er dann nach Hause… Das war eine Sucherei für ihn, seit Freitag Morgen schraubte er quasi ununterbrochen am Auto herum…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.