Monatsarchive: Mai 2013

Alle meine Entchen

Seitdem der Große aus der Schule eine Variation von „Alle meine Entchen“ mitgebracht hat texten wir selber herum. Wenn wir im Auto unterwegs sind denken wir uns immer wieder lustige Sachen aus. Meistens vergessen wir ganz schnell was wir da gesungen haben, aber das heutige Lied ist im Kopf geblieben…

Erst mal die „mitgebrachte Strophe“, die ich auch schon von früher kannte:

Alle meine Entchen
sitzen auf dem Zaun
sitzen auf dem Zaun
wird der Zaun elektrisch
dann werden alle braun

Die Kinder können sich jedes mal wegschmeissen vor Lachen wenn sie dieses Lied hören. Unser heutiger Text ging dann so:

Alle Elefanten
sitzen auf dem Seil
sitzen auf dem Seil
und wenn sie dann runterfall’n
dann war das wohl ein Beil

Die Strophe hat noch mehr Beifall bekommen und wildes Kichern ausgelöst…

Die beste Version kam aber vom Krümel- weil sie so unerwartet kam und sich so kein bisschen reimt 😀

Alle meine Häschen
sitzen im Stroh
sitzen im Stroh
essen da ein Eis
und finden dann *Timbruder* (Freund vom Großen, das ist der Name, den Krümel ihm gegeben hat :D)

Wir texten weiter, mal sehen was wir bald noch an Strophen vermelden können 😉

Und wenn Euch noch was einfällt, mit dem ich die Kinder zum Lachen bringen kann während der Autofahrten- immer her damit 😀

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Hihihihi…

…meine Jungs haben sich bei Youtube ein Zumbavideo angemacht und machen mit …

…also, das heißt, sie wackeln lustig vor dem Rechner herum… der Krümel steht auch manchmal nur so rum, hält die Arme hoch und sagt „Hepp, hepp, hepp!“

Also, das trainiert auf jeden Fall mal meine Lachmuskeln 😀

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Niiiie spielst Du mit mir!

Das sagte die Tochter gestern zu mir, als ich gestern wieder mitteilen musste, dass ich jetzt erst mal das Abendessen wegräumen müsste und es dann schon zu spät ist.

Und sie hat ja recht- mit ihr spiele ich tatsächlich von allen dreien am wenigsten! Der Krümel hat mich (noch) Vormittags für sich alleine, der Große kommt Mittags und ich kümmere mich um ihn, außerdem spielen wir oft Abends noch was, wenn die Tochter und der Krümel schlafen.

Die Tochter kommt Nachmittags aus dem Kindergarten, nach dem Mittagsessen, dann ist immer schon Trubel bei uns, ich muss relativ bald mit dem Abendessen machen anfangen, oft muss ich Taxi spielen.  Nur wenig Zeit um mich mal nur mit IHR hinzusetzen und zu spielen. Armes Mäuschen, kein Wunder dass sie mit mir schimpft.

Heute hat sie dann mal Kindergarten geschwänzt- nur zum Spielen! Wir haben mehrere Stunden im Kinderzimmer verbracht und mit Playmobil gespielt. Viel sortiert, gesucht, gebaut, gespielt. Und dann das Puppenhaus mit Playmobil bestückt, ganze 2 Stunden lang 😉

Und jetzt ist die Tochter selig, und außerdem der Ansicht, dass das alles fotografiert werden muss. Und geblogt werden muss. Okay, kein Problem, wird gemacht!

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Ein ganzes Haus voller Zeug 😀

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Das Esszimmer- es findet eine Hochzeit statt. Klar.

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Badezimmer- Klassisch und modern gemischt ist grade en vogue!

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Schlafzimmer und Ankleideraum für Prinzessin-Feen.

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Raum in der Mitte des Hauses, für den keine Möbel mehr da waren 😉

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Kinderzimmer. Oder Babyzimmer?

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Feenwald-Balkon. In der Kiste rechts unten liegen die Flügel, damit alle Feen sich auch verwandeln können wenn sie es wollen!

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Wohnzimmer. Mit Katzen, wie ich jetzt erst sehe (rechts, an der Tür, im Körbchen)

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In der Garage parkt das Cabrio. Fluchtfahrzeug, übrigens, es gehört einem Einbrecher! Und ich glaube, ursprünglich war es mal gar kein Cabrio… *grübel*

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Die Speisekammer. Die Regale sind mit jeder Menge Plastikspeisen gefüllt!

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Die Küche. Musste erweitert werden …

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….in den Garten. Kein Platz mehr… Und wow, wir haben VIELE Playmobilgabeln…

Während ich beschäftigt war das Haus aufzuräumen spielte die Tochter schon  damit, und gleichzeitig baute sie einen Perdestall auf- ich suchte ihr alle Pferdestallzubehörteile heraus. Leider wurde alles von einem Krümelerdbeben zerstört, aber das machte nichts, die Pferde konnten auch so weiter geritten werden. Und sich mit ihren Reiterinnen unterhalten, Pferde können das ja.

Das Töchterlein war heute so entspannt wie schon lange nicht mehr…. ich denke, so etwas werden wir noch mal machen, es hat ihr offensichtlich gut getan!

Armes Mäuschen… und jetzt wieder frohes Mäuschen!

 

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Wow…

[video]http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=KaOC9danxNo[/video]
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7 Sachen am Muttertags-Sonntag

Frau Liebe machts vor, ich mach es nach: 7 Sachen, die ich mit meinen Händen gemacht habe! (Und wenn man Sonntags keine Lust mehr hat, dann halt eben Montags 🙂 )

1. Sache: Muttertagskarten annehmen

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…und dann drei süße Kinder knutschen 🙂

2. Sache: Mal eben den gewonnenen Fernseher an der Wand befestigen

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Aber hoppla, er passt ja gar nicht so hin, dass wir gemütlich schauen können…. Okay, räumen wir mal eben das komplette Arbeitszimmer um 😉 DAS war dann die Hauptbeschäftigung gestern den ganzen Tag … und auch heute ist noch nicht alles wieder eingeräumt… Aber alles Wesentliche steht/hängt!  Und weil ich alles schon vor etwa einem Jahr ausgemessen und geplant hatte passte auch alles ganz genau- was den Superpapa überrascht hat 😉 Er dachte das wäre eine spontane Idee, aber nein, ich war vorbereitet, ich hatte nur bisher noch keine Befürworter für meinen Umräumplan 😉 Und ich brauchte einen starken Befürworter, denn alleine kann ich keine Schränke verrücken . Also: Doppelt super, dass der Sohn den Fernseher gewonnen hat!

3. Sache: Weihnachtsgeschenk Muttertagsgeschenk ausgepackt

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Beim Schrankausräumen fand der Superpapa ein braunes Tütchen mit meinem Namen, das er mir hingelegt hat. Ich fragte was es ist, und er meinte: „Weiß ich doch nicht, steht doch DEIN Name drauf!“ Und es war etwas für mich- was Superpapa auf einem Mittelaltermarkt besorgt hat, als Weihnachtsgeschenk für mich….. und dann im Schrank vergessen hat. Hoppla 😀 Na, ich freue mich aber  auch jetzt noch darüber!

4. Sache: Spinatnocken mit Soße und Käse überbacken

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…und dann aufgefuttert. O-Ton großer Sohn: „Mama, wenn Du Spinat SO machst, dann LIEBE ich Spinat!“

5. Sache: Auf niedliche Fotos gezeigt

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Beim Umräumen habe ich auch eine Collage wiedergefunden, die ich mal für Superpapas  Büro gemacht habe. Großer Sohn als ganz kleines Kind. Und sooooo niedlich!!!! (wie alle meine Kinder, natürlich 😉 Alles die niedlichsten Kinder der Welt!)

6. Sache: Tippen

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Auf dem Sofa an meinem neu verschobenen „Arbeitsplatz“. Noch etwas kahl da, aber das kann man ja ändern 🙂

7. Sache: Hände in den Schoß legen

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…beim Serie schauen- auf meinem „Arbeitsplatz“ sitzend, auf den neuen Fernseher schauend. Funktioniert und hat sich gelohnt! Das Arbeitszimmer ist schöner und Serien gucken ist auch schöner 😉

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„Was ich schon länger mal fragen wollte…“

… und andere Geschichten vom großen Sohn! Langer Post über den großen, tollen Jungen, der jetzt endgültig und überhaupt so gar kein Kleinkind mehr ist…

Auf dem Fest, bei dem er den Fernseher gewonnen hat bekam der große Sohn beim Zuckerwatte kaufen einen Zettel in die Hand gedrückt- von den Pfadfindern, die die Zuckerwatte verkauften. Ich war überrascht, ich wusste nicht dass es Pfadfinder in unserem Ort gibt.

Nach eigentlich ziemlich kurzer Zeit haben wir alle festgestellt, dass das ja eigentlich was für den großen Sohn sein könnte, und wir haben ihn sofort zum ausprobieren zu einer Gruppenstunde angemeldet.

Ich hatte aber vergessen, dass er an dem Tag ja bereits mit seinem Freund T. verabredet war, und sich das überschneiden würde. Also haben wir T einfach gefragt, ob er nicht auch Lust hat, dahin zu gehen. Hatte er.

Wir brachten die Jungs also gestern Abend zur ersten Gruppenstunde. T’s Mutter und ich waren sehr gespannt, wie die zwei sich da so machen würden, und was sie sagen wenn wir sie abholen…Als sie dann, nach dem Ende der Stunde, herauskamen, war das erste, was T sagte: „Darf ich bitte, bitte nächste Woche wieder da hin?“ Der große Sohn grinste nur breit, und als ich fragte wie es war sagte er nur: „Suuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuper!!!!!!!!!!!!!!“

Jetzt werden die beiden zuerst einmal eine Schnuppermitgliedschaft machen, wo sie drei Monate ausprobieren können, wie es ihnen gefällt, und wenn sie dann Lust haben, können sie richtige, echte Wölflinge- also die jüngsten der Pfadinder- werden. Ich würde mich wirklich freuen, denn ich kann mir vorstellen,  dass es dem Großen viel Spass macht! Die Jungs dürften sogar schon bei dem großen, jährlichen Pfingstlager mitmachen, wenn sie wollten- aber das ist dann dieses Jahr doch zu knapp, das ist ja schon in zwei Wochen.

Eine Sache hat mir allerdings doch etwas Kopfzerbrechen gemacht. Es ist eine christliche Vereinigung, und es wird viel Wert auf christliche Erziehung gelegt- laut Satzung auf jeden Fall. Der Wölflingsleiter meinte allerdings, dass das alles auf freiwilliger Basis ist, und niemand wird gezwungen, bei den gelegentlichen Gottesdiensten teilzunehmen. Nicht falsch verstehen- ich habe natürlich keinesfalls etwas gegen das Vermitteln christlicher Werte, aber ich weiß, dass der Sohn mittlerweile sehr bekennender Nicht-Christ ist, und ihn zu viel Religion gerne abschreckt (Ihr hättet ihn mal sehen sollen bei meiner Erklärung, was Kommunion ist, und worum es geht 😉 „DANKE, Mama, dass ich nicht getauft bin und das nicht mitmachen muss!“- ich habe NICHTS böses über Kommunion gesagt, echt nicht!!! Nur die Bedeutung, die rituellen Handlungen, und was ich damals so alles gemacht habe im Kommunionsunterricht- hat ihm wohl schon gereicht ;-)).

Weil ich also nicht genau weiß, wie das ganze bei den Pfadfindern gehandhabt wird, habe ich dem Großen davon erzählt. Dass darauf viel Wert gelegt wird, und auch sicher explizit thematisiert wird. Dass er da auch trotzdem mitmachen kann/darf/soll, selbst wenn es ihm seltsam erscheinen sollte. Und dass christliche Werte eben genau das sind, was einem gesunder Menschenverstand auch sagt, und somit super. Und für viele Leute sei es eben unglaublich hilfreich, an einen guten Gott zu glauben, und das ist ja auch schön!

Er nickte, und ich sah wie er darüber nachdachte. Er würde das mal mitmachen, sagte er, und sich anschauen. Auch, wenn er wirklich so gar nicht an einen Gott glauben würde…

Wieder Stille.

Und dann kam etwas, worauf ich nicht vorbereitet war…

„Mama, weißt Du, was ich auch nicht glaube? Dass es das Christkind, den Weihnachtsmann und den Osterhasen gibt! Ich glaube, dass ihr das immer macht! Denn zum Beispiel bist Du an Weihnachten nie dabei, wenn wir spazieren gehen!“

Da blieb dann erst mal mir die Spucke weg 😉

Ich fragte ihn, ob es denn schlimm für ihn wäre, wenn das so sei. Nein, es wäre nicht schlimm, es wäre nur endlich mal logisch zu Erklären… Ein bisschen aufgeregt war er aber doch, der große kleine Kerl, als er mir sagte, dass er glaubt, dass es all die wundersamen Sachen nicht gibt, da standen ihm fast die Tränchen in den Augen.

Als ich dann doch schließlich zugegeben habe, dass wir das alles nur für die Kleinen inszenieren war er wieder ganz ruhig. Ich fragte ihn, ob er denn versteht, warum wir das machen- ja, denn er kann sich nur zu gut an die Aufregung erinnern, wenn diese Magie im Haus ist, das Kribbeln im Bauch. Ab jetzt würde er dann immer helfen, diese Magie den beiden Kleinen zu vermitteln.

Wow, es ist einfach unglaublich toll, große Kinder zu haben!

Oh, und der Büchertausch ist jetzt komplett abgeschlossen! Der große Sohn hat sein Harry Potter Buch auf deutsch ja schon ein Weilchen, und jetzt haben wir endlich, endlich mal den englischen Band verschickt. Mit einem Brief des Großen, und einem gemalten Bild! Monsieur ist schwer begeistert, dass seine Kunst sogar auf anderen Blogs zu sehen ist 🙂 Und nochmal Danke Nakura für den Tausch! (Man kann es einfach nicht oft genug sagen- der große Sohn schwebt auf allen Wolken!)

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7 Sachen #102

Frau Liebe machts vor, ich mach es nach: 7 Sachen, die ich mit meinen Händen gemacht habe!

1. Sache: „Neeeein, ich möchte nicht draußen spielen, ich möchte mit meiner Frisierpuppe spielen!“

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Okay, kein Problem 🙂

2. Sache: Vernon Dursley einen Schnurrbart gemalt

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Und die bösen Augenbrauen, natürlich. Achja, und da gab es ja noch diesen netten Kerl hier…

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Hat der große Sohn gebaut, ohne die Vashta Nerada zu kennen… (Das hat mich auch nur ein kleines bisschen gegruselt 😉 )

3. Sache: Gezündelt.

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Ja, mal wieder. Wir haben eine Stelle im Garten an denen wir früher immer Lagerfeuer gemacht haben. Durch ein… Missverständnis *seufz*… hat unser Nachbar seine kompletten Baumschnittabfälle auf diese Stelle gelegt (und das war DEUTLICH mehr als er uns vorher gesagt hat…):

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Der komplette hintere Teil des Gartens war also vollgemüllt… mit dornigen Sträuchern und allem. Ein bisschen davon haben wir dann heute verlagerfeuert…

4. Sache: Schoki verteilt

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Eine ganze Tafel an die Meute, und ich habe kaum etwas abbekommen…

5. Sache: Sommer befohlen!

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Die Gartenmöbel  stehen jetzt an ihrem Platz, un dbald können wir auch wieder hinten im Garten grillen!

6. Sache: Eine Hobbithöhle gerodet

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Bei unserer Biberwanderung gestern sind der Sohn und ich  auf die Idee gekommen, dass wir das wilde Stück hinter dem Baumschnittgebirge auch noch roden könnten, damit die Kinder sich dort eine Höhle errichten können. Die gesamte Lichtung auf dem Bild ist vorher mit Brennesseln, Brombeeren und Kletten verwachsen gewesen, das eine oder andere Minibäumchen war auch noch  da. Jetzt ist es eine nach oben offene „Höhle“, mit ringsherum dichtem Gebüsch. Super zum Spielen…

7. Sache: Eis verteilt

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Und heimlich fotografiert, weil die Drei immer wieder „Ameisenverbot“ rufen mussten als sie gemerkt haben dass ich sie knippse 🙂

und 8. Sache von 7: Spielen

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Keltis ist ganz einfach zu verstehen, aber trotzdem interessant zu spielen. Gut für mich, ich bin doch immer so doof im Spiele kapieren 😉

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Oh, achja…

…in unserem Städtchen  gehen die Enten erst über die Straße, wenn die Fußgängerampel grün wird 🙂

War wirklich witzig, wir hatten rot, und die drei Erpel gingen vor unserem Auto hintereinander über die Straße 🙂

Leider vergaßen sie auf etwa 2/3 des Weges weiter zu gehen und sahen sich die aufgeregt winkenden und „Schhhh!“ machenden Menschen interessiert an 🙂 Erst als eine Frau im Auto die Enten anhupte flogen sie weg- da hatten sie allerdings auch schon LÄNGST wieder rot! 😉

Wirklich schade dass die Kamera im Kofferraum war, das wäre ein super Foto geworden 😀

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Biber gucken

Heute hatten wir spontan einen Nachmittag frei, denn eigentlich waren wir zum Grillen verabredet, die Gastgeber haben das aber völlig vergessen 😉 Also haben wir den Termin nun verschoben, und den plötzlich zur freien Verfügung stehenden Nachmittag genutzt um eine kleinkindgerechte Wanderung zu machen.

Nicht weit von uns entfernt gibt es eine recht große Biberpopulation. Es gibt dort auch einen Biberwanderweg, auf dem wir zumindest ein bisschen gegangen sind- den ganzen Weg hätten die Kinder noch nicht unbedingt geschafft.

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Der große Sohn findet „im Wald herumlaufen“ immer erst mal voll doof, also muss er jedesmal etwas herummeckern. Und fürs Foto freundlich zu gucken ist auch total blöd. Zum Lachen sollen Kinder ja gerne mal „Ameisenscheisse“ sagen… Die Tochter sagt das zumindest oft, wenn sie fotografiert wird .Der Krümel hat das irgendwie falsch verstanden und sagte „Ameisenverbot“- woraufhin der Große nicht mehr motzig gucken konnte, sondern laut lachen musste 😉 (leider hab ich davon aber kein Foto, weil ich selber lachen musste – Mist 😉 )

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Direkt am Anfang des Weges gab es Bänke und einen Tisch, wo wir direkt unser Mittagessen gegessen haben.

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Wir gingen ein Weilchen  bevor wir die Biberspuren fanden:

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Ein kleiner Damm- die größeren konnte man schlecht fotografieren, es sah dann nicht nach Damm aus:

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Hier war der Biber wohl noch nicht ganz fertig:

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Ist schon ziemlich toll, sich das anzusehen. Einen kleinen angenagten Ast haben wir mitgenommen, der große Sohn möchte das gerne in der Schule zeigen- aber am liebsten hätte er so einen großen Baumstamm mitgenommen, weil die beeindruckender waren 😉 Aber wow, die habens echt drauf, die Biber, was die für Stämme zernagen können!!

Biber haben wir natürlich keine gesehen, ich denke mal, die sind durch das Gebrüll der Kinder rechtzeitig gewarnt worden und haben sich versteckt… aber sich vorzustellen wie die da arbeiten, das war schon toll!

Zurück ging es den gleichen Weg, den wir hingegangen sind- diesmal eben bergauf. Krümelchen, der eh schon ohne Mittagsschlaf war, ließ sich dankbar im Ergo tragen und schlief nach einer Weile ein. Eigentlich hasst er dieses Ding, er mochte seltsamerweise noch nie, darin getragen zu werden! Auf dem Rücken geht auch immer noch so GAR nicht, nur vorne…

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Ich bin doch ziemlich aus der Trage-Übung (aus der Wander-Übung ja sowieso), also war es anfangs echt anstrengend nur steil bergauf zu gehen. Aber als der große Sohn und ich unser Wandertempo ,bei dem wir gut vorankamen und wir uns noch unterhalten konnten, gefunden hatten, ging es richtig gut.

HInterher fanden es alle drei Kinder toll, dass wir unterwegs waren, auch wenn der Rückweg sooooooooo anstrengend war. Der große Sohn meinte sogar, es hätte richtig viel Spass gemacht, als wir zusammen den Berg hoch gegangen sind und ich ihm Geschichten erzählt habe, es wäre plöztlich richtig schnell gegangen! Außerdem waren wir auf dem Heimweg Hobbits auf der Wanderung zum Schicksalsberg, das kann ja nur gut sein!

Der Schicksalsberg war dann die Eisdiele, zu der wir hinterher gefahren sind, denn so eine tapfere Wanderung musste natürlich mit Eis belohnt werden.

Wirklich ein tolles Grillersatzprogramm!

P.s.: Frohen Star Wars Tag- May the fourth be with you!

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Krümel und der Hundehaufen

Krümel und ich haben heute einen ganz langen Spaziergang gemacht (gezwungenermaßen, wir mussten warten). Neben jeder Menge Pusteblumen und Katzen fand er auch Hundehaufen.

Beim ersten Hundehaufen: „Iiiiiih, Mama, das sdinkt!“ Mama: „Ja, eklig, nicht wahr?“

Beim zweiten Hundehaufen: „Noch mehr Sdinke-A-A, iiiiih!“ Mama: „Ja, da haben die Hundebesitzer das Hunde-A-A nicht weggemacht, igitt!“

Beim dritten Hundehaufen : „Boooah, Mannoooo, sson wiiiiieda ein Hunde-A-A! Das ist doof!“ Mama: „Ja, hier liegt echt ne Menge herum!“

Beim vierten Hundehaufen: „Ohhh, Manno, das is SO doof. Hunde-A-A, du bist ganz ganz doof!“ – sprachs, und verpasste dem Stinkehaufen einen festen Tritt………

*seufz* Ich gehe dann mal Schuhe putzen….

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