Biber gucken

Heute hatten wir spontan einen Nachmittag frei, denn eigentlich waren wir zum Grillen verabredet, die Gastgeber haben das aber völlig vergessen 😉 Also haben wir den Termin nun verschoben, und den plötzlich zur freien Verfügung stehenden Nachmittag genutzt um eine kleinkindgerechte Wanderung zu machen.

Nicht weit von uns entfernt gibt es eine recht große Biberpopulation. Es gibt dort auch einen Biberwanderweg, auf dem wir zumindest ein bisschen gegangen sind- den ganzen Weg hätten die Kinder noch nicht unbedingt geschafft.

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Der große Sohn findet „im Wald herumlaufen“ immer erst mal voll doof, also muss er jedesmal etwas herummeckern. Und fürs Foto freundlich zu gucken ist auch total blöd. Zum Lachen sollen Kinder ja gerne mal „Ameisenscheisse“ sagen… Die Tochter sagt das zumindest oft, wenn sie fotografiert wird .Der Krümel hat das irgendwie falsch verstanden und sagte „Ameisenverbot“- woraufhin der Große nicht mehr motzig gucken konnte, sondern laut lachen musste 😉 (leider hab ich davon aber kein Foto, weil ich selber lachen musste – Mist 😉 )

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Direkt am Anfang des Weges gab es Bänke und einen Tisch, wo wir direkt unser Mittagessen gegessen haben.

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Wir gingen ein Weilchen  bevor wir die Biberspuren fanden:

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Ein kleiner Damm- die größeren konnte man schlecht fotografieren, es sah dann nicht nach Damm aus:

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Hier war der Biber wohl noch nicht ganz fertig:

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Ist schon ziemlich toll, sich das anzusehen. Einen kleinen angenagten Ast haben wir mitgenommen, der große Sohn möchte das gerne in der Schule zeigen- aber am liebsten hätte er so einen großen Baumstamm mitgenommen, weil die beeindruckender waren 😉 Aber wow, die habens echt drauf, die Biber, was die für Stämme zernagen können!!

Biber haben wir natürlich keine gesehen, ich denke mal, die sind durch das Gebrüll der Kinder rechtzeitig gewarnt worden und haben sich versteckt… aber sich vorzustellen wie die da arbeiten, das war schon toll!

Zurück ging es den gleichen Weg, den wir hingegangen sind- diesmal eben bergauf. Krümelchen, der eh schon ohne Mittagsschlaf war, ließ sich dankbar im Ergo tragen und schlief nach einer Weile ein. Eigentlich hasst er dieses Ding, er mochte seltsamerweise noch nie, darin getragen zu werden! Auf dem Rücken geht auch immer noch so GAR nicht, nur vorne…

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Ich bin doch ziemlich aus der Trage-Übung (aus der Wander-Übung ja sowieso), also war es anfangs echt anstrengend nur steil bergauf zu gehen. Aber als der große Sohn und ich unser Wandertempo ,bei dem wir gut vorankamen und wir uns noch unterhalten konnten, gefunden hatten, ging es richtig gut.

HInterher fanden es alle drei Kinder toll, dass wir unterwegs waren, auch wenn der Rückweg sooooooooo anstrengend war. Der große Sohn meinte sogar, es hätte richtig viel Spass gemacht, als wir zusammen den Berg hoch gegangen sind und ich ihm Geschichten erzählt habe, es wäre plöztlich richtig schnell gegangen! Außerdem waren wir auf dem Heimweg Hobbits auf der Wanderung zum Schicksalsberg, das kann ja nur gut sein!

Der Schicksalsberg war dann die Eisdiele, zu der wir hinterher gefahren sind, denn so eine tapfere Wanderung musste natürlich mit Eis belohnt werden.

Wirklich ein tolles Grillersatzprogramm!

P.s.: Frohen Star Wars Tag- May the fourth be with you!

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