Monatsarchive: Juli 2012

7 Sachen # 69

Frau Liebe machts vor- 7 Sachen die ich mit meinen Händen gamcht habe!

1. Sache: Einen wütenden Krümel getragen

Weil wir gestern unsere Geburtstage gefeiert haben- der Superpapa nach und ich rein- wurde es für die Kinder etwas später. Dementsprechend war der Krümel heute Morgen nicht wirklich gut gelaunt…. und seeeehr anhänglich…

2. Sache: Schokokussbrötchen

Zum Geburtstagsfrühstück darf man das 😀

3. Sache: Kaffee für viele liebe Gäste

Hat auch nur ne Stunde gedauert bis der Kaffee endlich fertig war— erst kam …etwas anderes dazwischen…

4. Sache: …und zwar das… 🙁

Ein totes Küken. Die Kleinen passen nämlich durch den Maschendrahtzaun, und unsre Nachbarn haben Terrierpudel… 🙁 Das Küken haben wir dann am Nachbarzaun begraben und unsere verrückten Metallhühner draufgestellt. Die Kinder durften dann noch Blumen pflücken und drauf legen.

Armes kleines Küken… (Und die Tochter grinst nur deswegen, weil eine Kamera auf sie gerichtet ist, sie kann dann nicht anders 😉 )

5. Sache: Erdbeeren schnippeln

Für viele Kinder 🙂

6. Sache: Geburtstagskarten auspacken

Mein Hauptgeschenk habe ich aber gestern bekommen- ich habe mir nämlich gewünscht, dass jeder zur Party etwas leckeres mitbringt, damit das Buffet schön vielseitig wird. So kann man viele Leute einladen und hat weniger vorzubereiten 😀

7. Sache: Kuchen  und die weltbesten Cantuccini verputzen

…noch von gestern übrig geblieben.

 

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Deine Lektion gelernt Du hast…

Seitdem der Sohn dieses hier von mir gezeigt bekam ist hier ebenfalls Yodasprech hoch in Mode, denn diesen Blogartikel zitiert er in Ausschnitten immer noch 😉 So entstand dann heute Morgen dieses Gespräch:

Der große Sohn sagte, nur mit Unterhose bekleidet: „Frühstück ich haben möchte!“
Ich antwortete ihn: „Dich erst anziehen du musst…“
Und der Krümel, der daneben stand und der Unterhaltung interessiert folgte, führte meinen Satz fort: „…junger Padawan!“

Der große Sohn und ich haben uns beinahe am Boden gekringelt vor Lachen 😀

(Und ich bin ganz schön stolz, dass er es geschafft hat durch den etwas anderen Satzbau herauszufinden dass das Yodasprech ist!)

 

 

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Der Krümel mal wieder…

Neuerdings hat Monsieur Krümel Marotten. Wenn man gewickelt wird muss man dabei spielen, dass man ein Baby ist. Und NUR, wenn Mama mitspielt, lässt man sich wickeln. Ich muss ihn in höchsten Piepstönen „Mein kleines Baby“ nennen, ich muss seine Windel „Babywindel“ nennen, er muss eine Babyhose anziehen, ein Babytshirt…

Vor allem Spassig nachts… wenn ich ihn zwischenwickeln muss weil er so viel getrunken hat und sonst überzulaufen droht. WENN er dabei aufwacht (was ja nicht immer der Fall ist) sagt er sofort „Baby pielen!“ Und dann fängt er an Babygeräusche zu machen, er sagt „Uäääh, uääääh!“ wenn das Baby weint, er sagt „dadadadada“ in Babytonart- er hebt sogar extra die Stimme bis er ebenfalls piepst, denn Babys machen das ja so.

Manchmal sagt er „Baby kuscheln“, dann muss ich ihn in Baby Art und Weise hochheben- so dass er auf meinen Armen liegt- und ihn schaukeln.

Manchmal möchte das Baby ein Fläschchen haben- in der Spielecke sind für solche Rollenspiele extra die ausrangierten Babyfläschchen gelagert- und dann tut er auch tatsächlich nur so als würde er die unsichtbare Milch trinken. (Seine eigene Nachtmilch im Fläschchen hat natürlich GAR nix mit Babys zu tun, nein!!)

Und wehe ich spiele nicht mit, dann gibts aber Kasalla…

Ich gebe allerdings zu, dass alles, was das Wickeln erleichtert, von mir gerne angenommen wird. Wenn er nämlich grade nicht ein Baby, sondern der große Krümel ist, dann legt er sich nicht hin, basta. Hose voll? Egaaaaal, hauptsache nicht liegen. Vielleicht lieber etwas tanzen und springen oder so. Macht allen mehr Spass…

Außerdem finde ich das ja schon süß- und beeindruckend. Noch keine zwei Jahre alt und spielt schon solche Rollenspiele, finde ich super. Und so kann er dann auch mit seinen großen Geschwistern mitspielen- richtig mitspielen, und nicht nur alles auseinander reißen. Das finde ich einfach toll 🙂

Die großen Geschwister bringen ihm aber auch viel bei. Gutes, und …naja, „schlaues“ 😉

Heute saß er zusammen mit der Tochter auf einem Schränkchen, und er zankte sie, kniff ihr in den Arm und wollte sie schubsen. Höchstwahrscheinlich hat sie sich gewehrt, auf jeden Fall machte es plötzlich einen rumms und der Krümel ist vom Schränkchen gestürzt. Nicht tief, aber er hat sich schon erschrocken und etwas weh getan. Er stand weinend auf, und auf meine Frage was denn los sei antwortete er „Lonan (also seine Schwester) hat schubst!“

Die große Schwester dementierte das aber lautstark (obwohl sie höchstwahrscheinlich tatsächlich involviert war, sie tut immer so als sei sie das nicht gewesen), was ihn irgendwie irritierte. Er rief nochmal: „Lonan mich schubst!!!“, sie kreischte wieder dass sie es nicht war. Da sagte er dann: „Waik (der große Bruder)mich schubst!“

Tja, Krümel, netter Versuch, jemandem die Schuld in die Schuhe zu schieben… Auch, wenn Deine Geschwister das machen, sie schieben die Schuld wenigstens auf jemanden, der auch im Raum war zu dem Zeitpunkt, und nicht irgendwo ganz hinten im Garten 😉

Als ich dem Großen das erzählt habe hat er sich echt kaputtgelacht- auch als ich mit ihm „geschimpft“ habe, dass er doch den Krümel nicht einfach schubsen soll wenn die beiden nicht im gleichen Raum sind 😀

Echt, da haben wir ne Marke…

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Seit gestern

Es fehlen noch ein paar Abdeckplatten an der Heizung und an einem Wasserhahn, der Duschvorhang und eine „richtige“ Lampe, aaaaber man kann es schon vollständig benutzen! Der große Sohn, der duschen fürchterlich findet, wollte gar nicht mehr aufhören damit 🙂 Der Krümel, der immer Angst hat vor den Duschen hat sich freiwillig die Füße sauber machen lassen und wollte EIGENTLICH auch noch duschen… Es ist auch einfach schön hell, offen und viel platz!

Und das Klo hat eine Absenkautomatik. Als die uns im Laden davon erzählt haben dachte ich ja, das sei so, dass sich der Deckel automatisch absenkt wenn er zu lange offen steht. Das gab mir zu denken- was, wenn man(n ;-)) wieder lange Sitzungen halten muss- schließt sich dann der Klodeckel automatisch, und frisst es dann den Be-Sitzer auf und dieser wird nie wieder gesehen…? Aber nein. SO dramatisch ist es nicht. Man kann es nur nicht zuknallen, was ziemlich gut ist 😉

Es ist wirklich, wirklich toll, ein zweites Badezimmer zu haben- und vor allem ein zweites Klo. UND eine Baustelle weniger…

P.s.: Ja, die Teppiche sind echt hässlich, aber irgendwas musste ja rein, oder? 😉 Immerhin sind sie irgendwie blau 😉

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Draußen

[video]http://www.youtube.com/watch?v=FXcCUTMMNWQ[/video]

Weil der große Sohn gestern vergessen hat die Stalltür zuzumachen konnte die Glucke mit den Kleinen raus. „Und sie wurden NICHT von den anderen gefressen!“ berichtete der große Sohn. Was für ein Glück…

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Juhuuu, juhuuu…

… ein zweites Brütehühnchen!

Vorhin war ich erst erschrocken, weil Twinkle ganz platt auf dem Nest lag, die Schwanzfedern und der Kopf ebenfalls ganz flach, und sie wollte nicht aufstehen. Dann hob sie den Kopf zur Seite und krächzte ganz kläglich- ooohjee…

Als dann der Superpapa heim kam wollte ich es ihm sagen, aber es war zu viel los, und plötzlich kam er rein und meinte: „Entweder haben wir ein krankes Huhn oder ein weiteres Brütehühnchen!“

Ich lief also noch mal zum Stall, und fand dort ein fideles, aufrecht sitzendes Hühnchen, breitbeinig und federfrei am Bauch auf vier Eiern. Eindeutig brütend.

Morgen werden wir dem Hühnchen dann die neu gelegten Eier unterschieben, mal sehen ob und wie viele Küken es diesmal gibt 😀

 

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Geburtstagsplanungen

Blogolade fragte, wie lang diese vielen Geburtstagsspiele, die wir bei der Star Wars Party gemacht haben so gedauert haben. Weil das in einer Kommentarantwort aber irgendwie zu umfangreich wäre walze ich das Ganze jetzt mal als eigenen Post aus 😉

Mein Planungszettel sah so aus:

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Grobe Partyplanung

  • 14.30 Uhr: Ankunft, Geschenke auspacken
  • 15.00 Uhr: Kuchen essen
  •  15.30 Uhr: Padawankleidung anziehen und Laserschwerter basteln

Jediprüfungen:

15.50 Uhr: Prüfung des Könnens: Hier musste ein Jedi seine Fähigkeiten mit dem Lichtschwert unter Beweis stellen und seine Prinzipien der Beherrschung zeigen.* (Schießen mit den „Lichtschwertern“ auf Ziele)

16.10 Uhr: Prüfung des Mutes: Bei dieser Prüfung musste ein Jedi Stärke gegenüber Gefahr und  Chancenlosigkeit beweisen.* (Geschicklichkeitspfad)

  1. Schwertkampf auf Balken
  2. Einbeinhüpfen
  3. Baumklettern & klingeln
  4. „Hürden“ zum überhüpfen
  5. Röhren durchkrabbeln

16.40 Uhr: Prüfung des Geistes:  Die Prüfung des Geistes testete, inwiefern ein Jedi in der Lage ist, innere Kämpfe zu bestehen.*(Dreibeinrennen)

17.00 Uhr: Prüfung des Fleisches:Diese Prüfung bestimmte, inwieweit ein Jedi Schmerz überwinden kann.*  (Schwanz fangen)

17.15 Uhr: Prüfung der Einsicht: In dieser Prüfung wurde das Geschick eines Jedi offenbart, Realität und Illusion zu unterscheiden.* (Topfschlagen)

Danach: Ernennung zum Jedi

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Wie man sieht war es wirklich nur eine ganz grobe Partyplanung, denn schon beim Geschicklichkeitsrennen habe ich etwas abgeändert während des Aufbauens, weil sich gezeigt hatte dass die Ideen zwar gut, aber zu wenige Hindernisse da waren.

Das Spiel Dosenwerfen kam außerhalb meines Planes noch schnell mit hinein, weil ich die wilde Bande davon abhalten musste das Haus auseinander zu nehmen- geplant war eigentlich, dass die Kinder zwischendrin auch mal frei spielen können- vor allem nach dem letzten Spiel.

Die Prüfungen selber mussten auch währenddessen in andere Reihenfolge gebracht werden, weil es immer so zwischendrin mal regnete, dann wieder aufhörte, etc.

Ich habe die Spiele so angesetzt, dass es genug Zeit gibt falls eines überraschender Weise doch mal länger dauert- das Laserschwertbasteln dauerte bei den Kindern überraschend lange, weil sie so einen Spass daran hatten. Machte aber nix, dafür waren andere Spiele dann schneller vorbei als gedacht.

Spiele, bei denen jeder einzeln etwas tun muss dauern natürlich länger als Spiele bei denen alle zusammen spielen.

Es hat sich auch schon bei der Geburtstags-Nachfeier der Tochter gezeigt, dass so eine grobe Partyplanung sehr nützlich ist, weil man sich nicht während der Party in irgendwelche Aktivitäten verrennt, oder man sieht dass die Kinder an einer Sache eben mehr Spass haben und streicht im Zweifelsfall ein anderes Spiel. Auf jeden Fall ist es sinnvoll sich vorher zu überlegen wie lang so ein Spiel dauern könnte, damit man nicht tausende tolle Ideen hat, hinterher aber keine Zeit sie auszuführen.

Natürlich muss man für die Spiele alles schon vorher bereit gelegt haben- ich habe für jedes Spiel eine Kiste gemacht in der die Zubehördinge lagen. Dann muss man währenddessen nicht lange suchen.

Diesmal habe ich nicht für jedes Spiel einen kleinen Preis gegeben wie bei der Feier der Tochter, sondern nur beim Topfschlagen konnte man etwas finden. Hinterher gab es dann eine Jedi-Ernennungs-Tüte mit Süßkram. Das machte die ganze Sache auch deutlich einfacher, denn ich musste nicht die ganze Zeit die Preise der Kinder festhalten,weil sie jetzt etwas anderes spielen wollten…

Du siehst, liebe Blogolade, die Spiele gehen eigentlich recht schnell. Meist reichen aber auch wenige Spiele, und wäre das Wetter besser gewesen hätte ich die Kinder auch deutlich mehr alleine spielen lassen. So waren sie aber beschäftigt und haben nicht drinnen „rumrandaliert“ (womit sie schon begonnen hatten… der große Sohn war sehr traurig darüber, dass J. seine Legos absichtlich zertrampelt hat… zum Glück ist nix wirklich kaputt gegangen…)

* Die Texte zu den Prüfungen stammen aus dem Jedi-Wiki Jedipedia und waren für mich zur Inspiration .

 

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7 Sachen #68

Frau Liebe rief vor langer Zeit dazu auf, Sonntags 7 Sachen zu zeigen, die man mit den Händen getan hat. Auch wenn sie grade Blogpause hat gehts hier damit weiter, denn mir ist das ein liebgewonnenes Ritual geworden. Auch der große Sohn erinnert mich oft daran, dass Sonntag ist und dass ich fotografieren muss 🙂

1. Sache: Geburtstagsfeier bloggen

Eigentlich wollte ich das gestern abend schon tun, aber dann hat mich der Superpapa überredet, ein Kirschbier zu trinken… und da ich sonst super selten Alkohol trinke- es ist nicht übertrieben wenn ich sage dass ich eigentlich gar keinen Alkohol mag- hat es mich sofort umgehauen 😉 Das niedliche 0,3 l Fäschchen hat so dermaßen reingehauen, dass mir die Augen beim Tippen zugefallen sind. Als ich heute morgen dann daran weiter gebloggt habe musste ich erst einmal lesen was ich alles geschrieben habe- und jedes dritte Wort von Rechtschreibefehlern befreien, unnötige weil doppelte Wörter entfernen und mich über mich selber amüsieren 😉

2. Sache: Das Wohnzimmer von (vor)letzten Partyspuren befreien

Obwohl der Superpapa gestern und auch heute wie der geölte Putzblitz durchs Haus gewischt ist hat und alles wirklich blinkend und blitzend hinterlassen hat (dankeschön mein Schatz!!) gab es noch Kleinigkeiten die ich weggeräumt habe- aber wirklich nicht mehr viel. Am (hochgehängten) Kerzenkronleuchter hängt neben NähMa!s Filzherz und einem auf wundersame Weise vor meiner Haustür gefundenen Dekoherz auch noch der Dode-Dean (sagt der Krümel dazu)- der Lego-Todesstern, der als Deko gestern über dem Geburtstagstisch angebracht war 🙂 Und die Star Wars „Wimpelkette“ aus den laminierten Star Wars Bilder sieht da so lustig aus, dass ich es auch noch hab hängen lassen 😉

3. Sache: Wieder mal Lemoncurdtorte…

Ich hatte noch Lemoncurd übrig und habe die Gelegenheit genutzt es unters Volk zu bringen. (Später gabs dann noch mehr Kuchen. Jetzt hab ich das ganze WE nur Kuchen gegessen und fühle mich… sehr süß 😉 )

4. Sache: Yoda Soda Reste zusammenmixen

Für eine Flasche hats noch gereicht 🙂

5. Sache: Vereinsgründungssitzungen im Wohnzimmer

Unter anderen für gegen das geplante Containerterminal!

6. Sache: Schwertkampf mit den Nachbarn

Den Nachbarn und Mit-Vereinsmitgliedern mussten wir zeigen was wir gestern beim Starwarsparty-en gemacht haben 🙂

7. Sache: Bett frisch bezogen

Als ich heute morgen im Bett gebloggt habe dachte ich plötzlich, dass das Bett irgendwie nach Pferdestall stinkt und musste es abziehen… kurz danach stellte ich dann fest dass der Krümel eine volle Windel hatte und der Duft daher rührte- naja, Bett frisch beziehen war trotzdem okay 😉

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Geburtstagsnachfeier- natürlich Star Wars

Der große Sohn brauchte natürlich noch eine „richtige“ Geburtstagsfeier, denn so toll das auch war auf dem Mittelaltermarkt Geburtstag zu haben, es fehlt doch irgendwie etwas.

Also gab es gestern die Kindergeburtstagsparty! Insgesamt 12 Kinder, mit allen Geschwisterkindern gezählt- es war eine Gartenparty geplant… Nun ja, wir waren dann auch draußen, aber immer nur zwischen den Regenschauern…

Es beginnt mit Geschenkeauspacken- der Sohn ist im siebten Star Wars Lego Himmel  🙂 Er hat ja schon innerhalb kurzer Zeit ne Menge bekommen- von uns und von der Oma und vom Taschengeld gekauft. Trotzdem gab es heute nur Dinger, die er noch nicht hatte. (Und andere tolle Dinge 😉 )

Gegen 15 Uhr gab es dann Kuchen. Die Kinder haben sich sehr amüsiert als ich aufgezählt habe was sie essen können: „Yoda, Lichtschwertert, ein Stück Todesstern oder…äh… Muffins.“ 😉 Wir haben uns auf den Begriff Sturmtruppenmuffins einigen können, obwohl sie keinesfalls nach Sturmtruppen aussehen… 😉

Ich gebe zu, Yoda sieht nur aus wie Yoda, wenn man sich Mühe gibt ihn darin zu erkennen, aber die Kinder waren gnädig- es sehe doch genug aus wie Yoda, so gut wie eine Wassermelon eben wie Yoda aussehen kann. Wassermelonenyoda hat dann noch einige Frisurentipps bekommen, und dann wurde er auch schon verspeist 😉

Es gab wieder einige Essenserkenntnisse für mich: Das Obst ging auch bei sechs bis achtjährigen Kindern erstaunlich gut weg 🙂 (Und auch bei den ein-bis vierjährigen Geschwisterkindern). Die Erdnussflips dagegen gar nicht so sehr- eher bei den Erwachsenen. Kuchen, der bei den Parties der Kleinen noch eher wenig gegessen wird wird bei den Großen quasi inhaliert. Spannend ist das 🙂

Danach ging es dann los- es sollte ja eine Star Wars Party sein. Hier habe ich einmal unglaublich viele gute Ideen zum Thema gefunden, und ich habe mich inspirieren lassen.

Also sollte es Jediprüfungen geben. Die Kinder waren Padawane, also Jedischüler, und würden ihre Prüfung ablegen um sich Jedi nennen zu dürfen. Dazu mussten einige Aufgaben erledigt werden. Ich habe mich nach den „echten“ Jediprüfungen gerichtet– sozusagen. Zu jeder dieser Prüfungen habe ich mir Aufgaben ausgedacht.

Zuerst musste aber die Padawankleidung angezogen werden- ein Stofflappen (anders kann man es nicht nennen 😉 ) der vorne aufgeschnitten ist, damit man ihn sich  leicht überkreuzen kann. Dazu dann einfache Stoffgürtel.

Schon beim Padawankleidung anziehen kamen von denStar Wars Cracks die ersten Anmerkungen: „Wie sollen wir denn Jedis werden, wenn wir nicht einmal ein Laserschwert haben?!?“ Recht hatten sie, und weil jeder Jedi sein eigenes Lichtschwert bauen muss um Jedi werden zu können mussten auch die Kinder ihr Lichtschwert selber gestalten.

Ich habe einen Stapel dieser kleinen Wasserspritzpumpen gekauft, die mit wasserfesten Stiften bemalt und mit Isolierband beklebt werden konnten. Ich war sehr erstaunt wie gewissenhaft alle Kinder gebastelt und gemalt haben, jedes Kind hat sich viele Gedanken dazu gemacht- auch über seinen Jedinamen- und alle hatten Freude am Gestalten. So sind dann viele individuelle „Laserschwerter“ entstanden! (von denen ich keine Fotos gemacht habe *hmpf*)

Dann mussten die Schwerter natürlich ausprobiert werden, also war die erste Prüfung, eine Laserschwert-Wasserspritz-Schießerei. Die Kinder sollten hinter einer Linie stehen und mit den Schwertern Wasser aus einer Waschbütt in die Eimer schießen.

Es ging auch tatsächlich Wasser in die Eimer, und als es anfing, dass mehr Wasser auf die Kinder geht habe ich schnell die Waschbütt ausgekippt 😉 (Leider etwas davon in die Schuhe von Saras großem Kind, was er mir deutlich zu verstehen gab *hüstel*). Schade, dass das Wetter nicht mitgespielt hat, sonst hätte es noch einen „richtigen“ Laserschwertkampf geben können und die Kinder hätten sich nassspritzen können.

Zweite Prüfung. Die Kinder mussten einen Geschicklichkeitspfad ablaufen, der mit einem Schwertkampf begann. Dazu standen die Kinder immer zu zweit auf einem schmalen Brett und mussten versuchen, sich mit den Schwertern (einfache LARP-Schwerter die bei uns noch so in der Garage herumflogen) auf die Wiese zu schieben.

SCHIEBEN, nicht schlagen. Und so haben sie miteinander „gekämpft“. Besonders gefreut hat es mich, dass der älteste, größte, sportlichste (und frechste, großmäuligste) Junge vom Jüngsten und Kleinsten der Jungs besiegt wurde *harrharr*

Danach mussten die Kinder über Pflastersteine laufen- die in kurzem Abstand nebeneinander lagen. Danach auf einem Bein hüpfen und dabei drei Hürden aus Holzstücken überspringen. Dann durch einen Krabbeltunnel durch und auf einen Baum klettern und eine Glocke läuten, die im Geäst hing.

Die Glocke hing etwas hoch, und ich hatte nicht bedacht, dass vielleicht auch nicht jedes Kind sich traut auf Bäume zu klettern. Also habe ich einen langen Stock geholt und gesagt, dass das jetzt die Macht ist,und wer nicht klettern kann/möchte, kann auch die Macht benutzen um die Glocke zu läuten- Hauptsache es klingelt 🙂 Und so hat auch jedes Kind die Glocke klingeln lassen!

Die dritte Prüfung war eher eine zweieinhalbste, denn weil es plötzlich zu regnen begann mussten wir schnell rein. Weil es aber bei der wilden Bande nötig war angeleitete Spiele zu machen gab es jetzt Dosenwerfen als Zwischenspiel.

Dann haben wie die fünfte Prüfung nach vorne gezogen und es gab direkt im Anschluss Topfschlagen- hier konnte man Star Wars Süßigkeiten gewinnen (also normaler Süßkram in Star Wars Verpackung).

Kurzes Freigetobespiel der Kinder, dann war der Schauer vorbei und es ging wieder raus zur letzten Prüfung- die Prüfung des Schmerzes. Ich war mir ja etwas unsicher wie ich DAS hinkriegen soll, denn ich wollte ja niemanden foltern *gg* Also habe ich ein Rennspiel gemacht- die Kinder sollten sich gegenseitig das Tuch abnehmen, was in ihren Padawangürteln festgesteckt war. Den Schmerz, so dachte ich mir, bekommen sie schon, wenn sie vorzeitig ausscheiden weil sie kein Tuch mehr haben- seelischer Schmerz und so, der Schmerz des Verlieres. Leider haben die Kinder diese Prüfung ziemlich Wortwörtlich umgesetzt und sind ständig gefallen und haben sich weh getan. Am beeindruckendsten war, als ein Junge gestolpert ist und einem Mädchen direkt vor die Füße gefallen ist, die ihm unbeabsichtigt einen ziemlich heftigen Tritt gegen das Ohr gegeben hat… autsch. Aber alles- auch alle anderen Stürze- sind glimpflich ausgegangen…

Dann fing es wieder an zu regnen und die Kinder sind drinnen spielen gegangen. Und dann war es schon beinahe Zeit zu gehen, und die große Jedi-Ernennen ging los. Ich rief die Kinder als Padawan zu mir und entließ sie- mit ihrer Mitgebetüte- als Jedi, immer mit dem Namen des Kindes. Dabei habe ich dann leider ein paar Kinder umbenannt, denn vor lauter Kindern (deren Namen ich eigentlich kenne 😉 ) habe ich einfach mal alles durcheinander geschmissen 😉

Auch wenns echt wild und laut war, es hat mir viel Spass gemacht, die Kinder haben super mitgemacht und ich denke,dass sie auch viel Spass dabei hatten.

Und das schönste Geschenk für mich war, als der große Sohn abends zu mir kam und sagte: „Danke, Mama, dass Du Dir so schöne Sachen für uns ausgdacht hast! Das waren ganz tolle Ideen!“ Und als ich ihn gefragt habe was ihm am Besten gefallen hat hat er geantwortet: „Alles war sehr schön- außer das Schwanz fangen spiel, weil da so viele Kinder hingefallen sind!“Das kann ich so unterschreiben 🙂

 Hier steht der genaue Zeitplan mit den Spielen, und wieviel Zeit ich wofür eingeplant habe!

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Piep-piep-piep!

[video]http://www.youtube.com/watch?v=Ve4R_S6Ozy8&feature=youtu.be[/video]

Sie haben sogar schon Minischwungfederchen und einen Minihubbelkamm 😀

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