Monatsarchive: November 2011

Vermisst

…wird hier grade schmerzlich der Superpapa. Weil die Lustige Firma ja die Tore dicht macht und alles nach Schweden verlagert muss das ganze Wissen ja auch da hin. Und so muss der Superpapa das Wissen da hin tragen.

Gestern ist er hingeflogen.

Der Abend verlief dann ganz ruhig bei uns, weil alle Kinder müde genug waren um schnell einzuschlafen.

Aber heute Nacht, als der Krümel wach wurde und kurz checken musste ob Papa da ist war es dann aus. Papa war natürlich NICHT da. Und so wuselte er durch das ganze Bett, und rief immer „Papa! Paaaapaaaa! Papa?“ und liess sich nicht zum hinlegen bewegen.

Irgendwann ist er dann doch eingeschlafen, aber heute morgen war wieder das Erste was er nach dem Aufwachen fragte: „Papa?“

Die Tochter, die mitbekommen hat dass der Krümel den Papa sucht, fragte dann auch: „Wann kommt Papa eigentlich zurück?“ Auf meine Antwort „Am Freitag!“ jubilierte sie erst, dann fragte sie : „Aber es ist doch noch lange bis Freitag?“

Hachja. Und vielleicht wird der Superpapa vor Weihnachten noch ein paar Mal hinfliegen müssen, aber das verraten wir am Besten noch garnicht….

Auf jeden Fall erzählt die Tochter jetzt wieder jedem, dass der Papa Petterson und Findus, Pippi Langstrumpf, Madita und Michel besucht. Das beruhigt sie etwas, denn die sind ja nett, da darf der Papa gerne zu Besuch hin!

Aber er darf auch gerne schnell zurück kommen. Kann nicht bald schon Freitag sein?

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Danke, Sohn…

Der große Sohn hat einen Freund, T. Die Eltern des Freundes T. haben sich getrennt, T. lebt schon länger bei seinem Vater.
Natürlich hat der große Sohn bemerkt, dass die Mutter irgendwie weg ist und wir haben über Scheidung gesprochen, was das bedeutet- alles natürlich kindgerecht.

Da wurde der Große ganz nachdenklich und meinte: „Du und Papa, ihr scheidet Euch doch nicht, oder?“
Als ich ihm gesagt habe, dass wir das nicht tun war er ganz beruhigt und meinte: „Das ist gut, ich finde Euch beide nämlich eigentlich ganz nett!“

Ja, herzlichen Dank, ich glaub ich mag Dich auch irgendwie  😉

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„Die Maus ist in unserem Bett“

…sagte der Superpapa heute Nacht. Ich murmelte schon etwas davon, dass sie irgendwie in der letzten Zeit nie in ihrem Bett bleibt und Nachts ständig zu uns wandert. Immerhin macht sie sich nicht allzu breit und es ist…. „Sie hat mir nämlich grade in den Zeh gebissen und dann gequiekt!!“

Öhm, Moment. DAS tut sie normalerweise nicht- ach, er meinte die Maus, die sich vorgestern in unser Haus geschlichen hat und alle Vorrate anknabbert, Häufchen hinterlässt und die Wurst von der gespannten Mausefalle klaut, ohne dass die Falle zuschnappt?

Nunja. Ging es also mitten in der Nacht auf Mäusejagd, die Falle unter dem Bett gespannt. Sollte keinen Unfall geben.

Kurz vor dem Einschlafen hörte ich es neben mir noch empört murmeln: „Ich hab wohl Käsefüße….“ 🙂

(Nein, hatte er nicht, er war kurz vorher  baden. Aber hihihi 🙂 )

Und ´heute Morgen war die Maus gefangen. Jubilatio.

 

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7 Sachen # 40

Frau Liebe hat dazu aufgerufen, Sonntags sieben Sachen zu zeigen, die man mit den Händen getan hat.

1. Sache: Pläne machen für die Spielecke

Der große Sohn will neuerdings das ganze Haus umräumen, er hat schon die Spielecke umgeräumt, das Kinderzimmer teilweise… Weil es aber so, wie es jetzt ist, mit den vorhandenen Möbeln einfach die optimale Lösung ist musste er alles wieder zurückräumen. Was aber nicht heisst, dass es die optimale Lösung  ist… da hat der Sohn schon recht 🙂 Und ich hatte grade gestern die Idee, den Möbelschweden für ein großes Regal aufzusuchen. Und um den Superpapa zu überzeugen habe ich eine schnelle Kritzelskizze von meiner Idee gemacht. Der Sohn hat dann ausgemessen- es wird passen 🙂 Und der Superpapa ist quasi überzeugt… 🙂

2. Sache: Pfefferminze als Kopfschmuck verwenden…

…und danach zu Tee kochen 🙂

War glaube ich die letzte Minze aus dem Garten.

3. Sache: Rollmopskunst

…für die Kinder zu Mittag. Für mich wars dann nicht ganz so kunstvoll 🙂

4. Sache: Vorbereitungen

Mehr in Arbeit!

5.Sache: Engelslöckchen vorbereiten

Die Tochter liegt mir drei seit Tagen in den Ohren, dass sie ein Engel sein möchte mit viiiiielen Locken. Ich habe aber bis heute gewartet, weil es besser funktioniert, wenn die Haare vorher gewaschen wurden- Sonntag ist Badetag 🙂 Und jetzt bin ich auf morgen gespannt….

6. Sache: Kürbiscremesuppe kochen- hier noch nicht in der Cremevariante 🙂

Ich weiß ja, dass ich damit die Kinder nur provoziere (Suppe ist bäääh, Kürbis ist bäääh…) trortdem haben beide aufgegessen. Brave Kinder 🙂

7. Sache: Dem Krümel eine Frisur verpassen die Haare schneiden

Nunja. Zumindest hängen die Haare jetzt nicht mehr in den Augen, und im Nacken kitzeln sie seine Neurodermitis nicht mehr. Das tröstet etwas über die Tatsache, dass es nicht so ganz schön ist. War aber auch schwierig, einen hüpfenden Krümel zu frisieren 🙂

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Lieblingsspiele

Der Krümel liebt seine Spielzeugkiste in der Küche! Doch, wirklich sehr! Er kippt sie dann immer komplett aus, legt sich rein und „schwimmt“ eine Runde, so dass das ganze Spielzeug überall verteilt ist. Nach einiger Zeit verliert er die Lust daran und sucht sich etwas anderes zum Spielen. Weil seine Schwimmaktion aber jedes Mal im Laufweg stattfindet räume ich diese Kiste im Laufe des Tages gefühlte 1000x wieder ein.

Wenn er registriert, dass ich seine Spielzeugkiste aufräumen werde schleicht er sich leise weg um mit den RICHTIG spannenden Dingen zu spielen. Messer und Gabeln aus der Besteckschublade, beispielsweise. Ich habe eine Schublade, die für „Partybesteck“ reserviert ist, Besteck, das wir halt zusätzlich auspacken können wenn wir wieder Besuch haben. Irgendwie fand er aber, dass meine Ordnung darin nicht optimal ist und seit dem sortiert er um. Auf den Boden, ind die Elektrogeräteschublade darunter, unter den Schrank oder auch einfach nur kreuz und quer in der Schublade. Die Kindersicherungen sind allerdings schon von der Tochter abgeknibbelt worden…

Wenn ich mich dann daran mache, die Schublade wieder einzuräumen geht der kleine Kerl heimlich und leise aus der Küche heraus, an den Spieleschrank der Kinder, hier mit Vorliebe an den Puzzleschrank. Puzzle sind eine spannende Sache, denn wenn man die Packungen öffnet fallen mit tollem Gerassel lauter kleine Teilchen heraus! Und wenn man dann noch eine öffnet, und noch eine, und noch eine… und dann mit den Armen und Beinen durchschwimmt… *seufz*

Ebenfalls beliebt, aber bereits mehrfach erwähnt: Der Tupperschrank. Der HAT eigentlich eine Sicherung, die ich aber ständig vergesse, oder andere waren am Schrank und haben nicht wieder zu gemacht.

Sockenschubladen, Unterhosenschubladen, Strumpfhosenschubladen.

Sabbertücherschubladen, Lätzchenschubladen.

Mein Topfregal.

Taschentücherschublade, Serviettenschubladen.

Bücherregale!!!!!!!

Der Kaminholzstapel.

Es ist nicht so, dass ich ihm nicht sage, dass er das jetzt nicht machen sollte- er sitzt tatsächlich total oft vor etwas, was er nicht darf und sagt sich leise: „Nein, nein, nein, DuDuDu!!“ während er das Verbotene tut. Ein kleiner Entdecker. Waren die anderen Kinder auch so neugierig? Der große Sohn bestimmt, die Tochter nicht ganz so. Bin wohl noch von ihr verwöhnt.

Momentan habe ich das Gefühl, Sysiphos zu sein, denn egal was ich aufgeräumt habe- der Krümel wird IN DEM MOMENT etwas anderes auseinander räumen, zerpflücken, herumschmeissen. Ist ein klitzekleinesbissi anstrengend…

Aber sooooo hinreißend, wenn er mit strahlendem Lächeln in der Verwüstung dasitzt und einfach froh ist, wieder etwas erforschen zu können.

Und: Die Schubladen in der Küche haben jetzt eine Spezialsicherung: einen langen Holzkochlöffel, durch alle Schubladengriffe gesteckt. Und Minisohn schimpft wie ein Rohrspatz, wenn er das bemerkt 🙂

Und: Ich habe den festen Vorsatz, jetzt das Kindergatter, das den Essbereich von der Küche trennt, immer zu zu haben… Mal sehen ob DAS klappt. Denn dann wäre die Holzlöffelsicherung hinfällig!

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„Keine Sorge“

…sprach die Tochter auf die Frage, was sie da tut,

„Ich stecke doch nur den Stecker wieder in die stecktdose. Der Krümel hat nämlich damit rumgespielt!“

Ja, jetzt mache ich mir keine Sorgen…

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Wenn man…

.. 3 Kinder hat, jedes Kind ein Wichtelkind hat, und jedes dieser Wichtelkinder zwei Geschwister hat…

…dann kommt Muttern schon mal ziemlich durcheinander mit den Kindern, den Blogs, und den Interessen…

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Stilldemenz #14

Irgendwie… falsch 🙂

Zum Glück noch rechtzeitig aufgefallen.. 🙂

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Kekse backen die Erste

Um ein bisschen Weihnachtsstimmung zu erzeugen haben wir heute die ersten Kekse gebacken. Nachdem der Sohn seine Hausaufgaben fertig hatte suchte ich das Rezept heraus, das er sich ausgesucht hatte, und legte ihm alle Zutaten zurecht.

Mit etwas Hilfe hat er alles abgewogen, und ich habe zusammengerührt. Auf dem Küchentisch habe ich dann ausgerollt, und der Sohn hat ausgestochen. Sehr ordentlich, wie ich mal anmerken muss! Letztes Jahr war es noch wildestes Keksmassaker, dieses Jahr war er wirklich diszipliniert!

Die Plätzchen habe dann ich in den Ofen getan, und auch die heiße Marmelade habe ich aufgestrichen und die Plätzchen dann zusammengeklebt. Die letzte Fuhre hat er dann selber aus dem Ofen genommen, da war er ganz stolz drauf 🙂

Als alles zusammengeklebt war musste ntürlich probiert werden:

Auch dem Krümel hats geschmeckt und er hat seinem Namen alle Ehre gemacht 😉

Irgendwie dachte ich, die Marmelade wäre fester geworden 🙂 Und da war das Meiste auch schon wieder vom Gesicht irgendwohin abgewischt… im KiGa sah er noch… hübscher aus 🙂

Die nächsten Kekse darf sich die Tochter aussuchen, und dann backe ich mit ihr zusammen 🙂

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„Ich leg mich mal ein halbes Stündchen hin!“

…sagte ich, und wurde 2 1/2 Stunden später vom Sohn geweckt.

Hoppla, war ich doch etwas müder als gedacht!

Beim Frühstück mit dem Superpapa, der heute erst Mittags weg muss, dafür aber aber bis morgen Abend weg ist, fielen mir schon die Augen zu. Da der Krümel auch grade schlief nutzte ich die Gelegenheit und legte mich kurz hin. Als der  roße Sohn mich dann weckte war es schon 13 Uhr und der Superpapa bereits bei der Bahn…

Danke fürs schlafen lassen! Auch wenn ich es etwas traurig fand, dem Superpapa nicht noch einmal in Echt tschüss zu sagen.

Jetzt noch nen weiteren Kaffe, und hoffentlich bleibe ich dann wach. Denn schlafen könnte ich eigentlich immer noch *wunder*

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