Monatsarchive: Mai 2011

Einmal im Jahr…

Vor einem Jahr hatte das kleine Kind ihr Gipsbein. Für so ein kleines Kind eigentlich schon wirklich lange her, trotzdem erinnert sie sich noch sehr gut an die Dinge, die geschehen sind, an die Räumlichkeiten der chirurgischen Ambulanz….

…wie sie mir heute, beim erneuten Besuch in der chirurgischen Ambulanz erzählen konnte…

Als das kleine Kind grade aus dem Kindergarten gekommen ist rutschte sie auf einem Blatt Papier auf den Fliesen  („Sohn, räum endlich das Papier von den Fliesen weg, das ist sehr gefährlich!“ „Jaaaaa, Mama, mach ich gleich….!“) aus und fiel auf ihren linken Ellenbogen- der gleich Besorgnis erregend anschwoll. Mist.

Erst haben wir gekühlt, Arnikakügelchen gegeben, aber es wurde nicht besser, sie musste noch weinen. Kühlen und Arnika sind bei mir immer ein bisschen Anzeichen, wie schlimm es ist. Wenn Kühlen und GlaubuliGlobuli nicht helfen und die Maus immer noch sagt dass es viel weh tut ist es etwas ernsteres. Also wollte ich beobachten, wie die Maus ihren Arm benutzt. Erst haben wir ihn bewegt, aber es ging alles. Aber wenn sie selber den Arm bewegen sollte hat sie geweint, dass es nicht geht. Brausebonbons essen ging aber mit der rechten Hand, das Papierchen dann in den Mülleimer schmeissen und den Deckel vorher mit der linken Hand öffnen ging dann nicht mehr.

Half ja alles nix, also ab ins Krankenhaus. Die Maus wollte eigentlich nicht, aber so kurz vor dem Urlaub wollte ich nichts verschlimmern lassen.

Weil wir Glück hatten und kaum was los war waren wir auch sehr schnell dran- und auch sehr schnell fertig. Denn schon als die Maus vom Röntgen wieder kam (wohin sie übrigens sehr selbstbewußt reingestapft ist, obwohl ich ja draußen bleiben musste mit dem Krümel) war mir klar, dass es wohl doch nichts so dramatisches war- sie hat ihren Arm wieder halbwegs normal gehalten, etwas in Schonhaltung noch, aber mit deutlich mehr Schwung. Als die Ärztin dann reinkam sagte ich direkt, dass es hier wohl eine Spontanheilung gab… sie nickte und hat mir grinsend zugestimmt 😉 Nix gebrochen, nur geprellt. Welch ein Glück

Trotzdem hat die Maus einen Verband und soll den Arm schonen (Haha, da ist es wieder, ich liebe es 😉 ). Es hat ihr ja trotz Allem auch wirklich weh getan, sie ist eigentlich keiner, der gerne mal Wehwehchen erfindet. Morgen, nachdem sie den Verband noch als „Trophäe“ im Kindergarten tragen darf  gucken wir dann mal die Beule am Ellenbogen an. Dann lasse ich vielleicht auch den Verband weg, denn dadurch hält sie den Arm ziemlich steif… Schonen ist zwar wichtig, aber etwas Bewegen sollte sie das Gelenk schon.

Puh. Solch eine Aktion kann ich so kurz vor dem Urlaub eigentlich garnicht gebrauchen. Am Freitag fahren wir in der Frühe los, und ich muss noch eine Menge packen und besorgen und sauber machen, jetzt fehlt mir ein Nachmittag.

Naja. Wird schon gehen 😉 Zur Not kommen wir halt doch mal wieder in eine unordentliche Bude, wenn wir in zwei Wochen zurück sind…

Veröffentlicht unter autschn, das kleine Kind | 7 Kommentare

Locker-fluffige Rhabarbermuffins

Hier mal das Rezept der tollen Küchlein von gestern! 

Man nehme für etwa 18 Stück….:

  • 200 g Mehl
  • 1/4 TLBackpulver
  • 1/4 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 120 g zimmerwarme Butter
  • 200 g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Vanilleschote
  • 200 ml Sahne
  • etwa 5-6 Stangen Rhabarber
  • Muffinpapierförmchen

Den Rhabarber vorbereiten- schälen und in kleine Stückchen schneiden. Wirklich kleine, eventuell den Rhabarber noch mal längs teilen oder vierteln.Zur Seite stellen.

Mehl, Backpulver, Natron und Salz in eine Schüssel sieben und zur Seite stellen.

Butter, Zucker und die Eier in eine große Rührschüssel geben und schaumig schlagen. Es muss sich wirklich gut verbinden. Das Vanillemark aus der Schote kratzen und mit unter rühren. Die Sahne dazu. Alles kräftig durchmixen.

Dann kommt nach und nach das Mehlgemisch dazu, bis alles gleichmäßig untergerührt ist.

Die Papierförmchen in ein Muffinblech stellen (wenn vorhanden, es geht auch nur mit den Förmchen) und jeweils einen gehäuften Teelöffel Rhabarber hinein. Den Teig auf die Förmchen verteilen, dann wieder ein paar Rhabarberstückchen obenauf, diese dann andrücken.

Die Küchlein kommen bei 175 °C in den Backofen, wo sie bei Umluft etwa 25 Minuten backen.

Und dann…

Lecker!

 

Ja, der Muffin- und Cupcakeständer ist ausschließlich dafür gedacht 🙂 Dadurch, dass er aus dickem Draht ist kann man die Kuchen direkt nach dem Backen da drauf legen und sie können etwas auskühlen.

Diese Muffins hier schmecken aber am allerbesten, wenn sie noch ganz leicht warm sind, und wenn sie mit Schlagsahne gegessen werden 🙂

 

Veröffentlicht unter Lecker, Rezepte, zum gucken | 4 Kommentare

7 Sachen #19

Frau Liebe hat dazu aufgerufen, Sonntags sieben Sachen zu zeigen, die man mit den Händen getan hat.

1. Sache: Kindergewandung (aus)sortieren

In 6 Jahren sammelt sich wirklich jede Menge Kinder-Mittelaltergewandung. Die Zwerge wachsen aus irgend einem Grund andauernd 🙂 , und wenn man den nächsten Markt hat ist man überrascht, dass wieder nix passt… Nach unserem Urlaub werden wir auf einen Mittelaltermarkt nach Warendorf fahren, und da muss ich mich natürlich schon vorher darum kümmern, ob die Kinder auch genügend Kleidung haben… Wie zu erwarten war- ich muss noch einiges nähen… Mal sehen, wann ich DAS noch mache 🙂

2. Sache: Fantastische Cupcakes mit Rhabarber und ohne Frosting gebacken

Wir haben heute mit den Nachbarn „Zauneinweihungskaffeetrinken“ gemacht. Weil wir ständig hin und her „diffundiert“ sind- also über den Zaun geklettert sind- um uns gegenseitig zu besuchen hat der Superpapa nicht nur den Zaun erneuert, sondern gleich ein Törchen eingebaut. Das ist alles heute fertig geworden und musste deswegen gefeiert werden- mit Kaffee und Rhabarbercupcakes. Und wow, die waren fantastisch, die Dinger, der Teig war saftig-locker und oben drauf waren sie knusprig. Die werden definitiv nochmal gebacken! (Das Rezept poste ich aber ein anderes mal, sonst wird es mir jetzt zu viel 😉 )

3. Sache: Einem Schnitzel den Rasensprenger an eine andere Stelle gezogen

Sommerwetter (wie ja schon seit Monaten…) musste dazu genutzt werden, mit Wasser zu spielen. Der Rasensprenger wurde also angemacht, so  dass er halb auf die Gemüsebeete, halb auf die Wiese regnete. Da die Nachbarskinder ja auch da waren war das ein Riesenspaß, und die vier liefen immer drum herum und ließen sich nass regnen. Schließlich kam der große Sohn auf die Idee sich im Sand zu panieren und wieder abzuduschen…

4. Sache: Hähnchenschenkel -Würzpaste gemacht

Ich liebe es, mit dem Mörser die Zutaten zu zerkleinern. Hier war es wieder meine Standard  Würzmischung: 3 kleine Knoblauchzehen mit einem gehäuften Teelöffel Salz zerreiben, dann etwas Öl dazu geben. Weiterreiben und Öl zufügen, bis eine mayonnaiseähnliche Konsistenz entstanden ist. Dann kommen Gewürze dazu: Paprikapulver(süß), Kurkumapulver, etwas Kreuzkümmelpulver, etwas Korianderpulver, eine Prise Pfeffer, etwas Zitronensaft. Alles wieder im Mörser verreiben , bis eine glatte Paste entstanden ist. Das wird dann als Bräunungscreme 😉 auf den Hühnerbeinen verteilt und diese werden dann im Backofen bei 200°C gebacken- etwa eine dreiviertel Stunde.  Und nein, es waren nicht Coc au vins Schenkel, er hat noch alle beide und erfreut sich soweit bester Gesundheit! 😉

5. Sache: Erfolgreich versucht, ein Foto vom Krümel zu machen, auf dem man sein eines Zähnchen sieht.

Über dieses lustige Foto mussten wir dann doch sehr lachen 🙂 (Es gibt auch Fotos, auf denen er nicht so irre schaut 😉 )

6. Sache: Die komplett von Tinte schwarzen Hände der Tochter säubern

„Es wird nur auf Papier gestempelt. Keine Kleidung, keine Tische, keine Kinder. NUR Papier! Hast Du mich verstanden?“ „Na Klaaaaaaaaar, Mama…!!!“ (Aber Hände bestempeln macht nun mal mehr Spass als Papier bestempeln…!)

7. Sache: Die letzten Balkonpflanzen einpflanzen

Wir haben uns gedacht, dass unsere Nachbarn noch nicht genug Arbeit mit unserem Garten und den Hühnern haben werden wenn wir in Urlaub fahren, deswegen bepflanzen wir halt noch schnell ein paar Kästen! 😉 (Naja, eigentlich doch eher aus dem Grund, weil die Balkonkästen-Hauptpflanzzeit vorbei ist, wenn wir zurück kommen…) 5 Balkonkästen waren schon fertig, aber für den sechsten hatte ich zu wenig Blumen besorgt. Das habe ich aber nachgeholt, und heute habe ich sie dann noch schnell in die Kästen gedübelt!

 

Veröffentlicht unter 7 Sachen, zum gucken | 6 Kommentare

Dimensionen

Heute habe ich dem Krümel ein Shirt angezogen, das ihm jetzt gut passt.

….dieses Shirt trug die Tochter, als sie  zwei Jahre alt war….

Der Krümel ist allerdings jetzt nicht besonders groß für sein Alter- die Tochter war allerdings schon immer ein kleines Mäuschen!

Veröffentlicht unter das kleine Kind, Erinnerungen, Krümelchen, Kurz bemerkt | 4 Kommentare

A-Haaaaa!!

Damit es hier auch nicht zu langweilig wird, heute noch etwas über die Hühner *gg*

Der Superpapa hat heute herausgefunden, wie die Hühner am Wochenende in unseren Garten (also in den nicht-Hühner-Teil) gelangt sind, und der Hahn dann in den Nachbargarten. Die Hühner haben sich nämlich eine Lücke zwischen Stall und Zaun gesucht, diese Lücke sozusagen aufgearbeitet und haben sich dadurch in unseren Gartenteil gequetscht. Von da aus war es dann ein Leichtes für Coc au vin, in den Nachbargarten herüber zu flattern. Wir haben nämlich eine sehr niedrige Stelle am Zaun, über die die Nachbarn ihren Rasenschnitt auf unser Grundstück kippen (Keine Angst, das ist abgesprochen 😉 )

Jetzt hat der Superpapa die Zaunstelle (hoffentlich) gut zu gemacht, so dass die frechen und vorwitzigen Hühner da nicht durch kommen.

*************

Hennelore war heute soooo niedlich 🙂

Ich habe sie auf den Arm genommen und sie hat direkt ihr Hühnerköpfchen auf meinen Arm gelegt, sie hat sich richtig angekuschelt, und dann ist sie einfach eingeschlafen. Meine Güte, war das süß! Es tat mir ja schon fast Leid, sie dann einfach abzusetzen 🙂 Ich glaube, irgendwie drehen meine Stillhormone hier grade am Rad, so entzückt wie ich darüber bin… 🙂

Veröffentlicht unter Für mich, Hühnercontent, Superpapa(TM) | Hinterlasse einen Kommentar

Nur noch Hühnerkram hier!

Und damit das so bleibt kommen jetzt die Neuigkeiten des Tages!

Die Nachbarin, die sich dieses Wochenende mit ihrer Familie um die Hühner gekümmert hat rief heute morgen ganz früh an. Zumindest der Hahn hat am Wochenende einmal einen Fluchtversuch unternommen, der ihm beinahe geglückt ist- er war schon bei den Nachbarn auf der anderen Seite im Garten. Und die haben auch Hunde… Alles gut gegangen, denn irgendwie haben sie es geschafft Coc au vin wieder einzufangen. Unsere Hühner sind jetzt dick und rund gefüttert mit Müsli. Das war wohl so lecker, dass die Hühnerchen sich im wahrsten Sinne des Wortes nur die Rosinen heraus gepickt haben 🙂 Aber die Nachbarstochter war der Ansicht, dass die Hühner dann besser legen . Tun sie, nur eben keine Eier, sondern Sch…häufchen 😉

Gegen den flüchtenden Hahn musste etwas unternommen werden, denn gegen zwei Hunde, von denen einer ein Terriermischling ist, wird er keine Chancen haben… Dann noch die Hunde von den anderen Nachbarn- der eine, der mich gebissen hat, und der andere, der vor etwa einer Woche ein Babykaninchen gerissen hat. Beides Pudel-Terrier Mischlinge… Als flüchtender Hahn lebt man bei uns gefährlich…

Also hatten wir heute den Plan, den Hühnern die Schwungfedern an einem Flügel zu stutzen, damit sie nicht mehr fliegen oder hoch flattern können. „Geübt“ habe ich das an Hennelore. Ich bin zu ihr hin gegangen während sie gefressen hat. Ich habe ihren Flügel genommen, einen schrägen Blick von ihr bekommen, und die Spitzen der Schwungfedern mit einer Schere abgeschnitten. So weit, so einfach.

Dann sollten ja noch die anderen dran, auf jeden Fall aber Coc au vin- denn wenn der Hahn nicht flüchtet bleiben die Hühner voraussichtlich auch bei uns…

Zuerst dachte ich, dass ich ihn mit einem Handtuch eingefangen bekomme, aber denkste- so schnell wie der Blitz ist er…

Mit dem Superpapa zusammen habe ich es dann geschafft, den Hahn und zwei Hühner in den Stall zu locken. Und nach etwas Tricksen mit dem Pappkarton hatte auch Coc au vin kürzere  Schwungfedern… Das nächste Huhn, Sausewind, war dann auch recht schnell gefangen und gestutzt. Gerda hingegen hat sich dermaßen gewehrt, dass sie das Fliegennetz vom Fenster gerissen hat und da durch nach draußen. Aber drei von sechs haben wir erwischt, garnicht mal so schlecht!

Heute gab es „nur“ drei Eier… allerdings hat Lady Gaga ja schon einmal bewiesen, dass sie gerne woanders legt, und sie hat sich heute auch öfter in abgelegenen Ecken herum getrieben…. gefunden habe ich jedenfalls nichts. Übers Wochenende haben die Hühner übrigens jeden Tag insgesamt 4 Eier gelegt.

Heute hatten wir dann auch noch jede Menge Besuch. Mein Tageskind war da, und später kam auch noch seine große Schwester, die eigentlich alt genug ist um die anderthalb Stunden nach der Schule bis der Papa zu Hause ist alleine zu Hause zu bleiben. Heute wollte sie allerdings mal Hühner gucken, und das durfte sie natürlich! Außerdem waren auch plötzlich noch die Nachbarin mitsamt Tochter dabei. Alle Kinder (außer meinem Tageskind, dem die Hühner immer noch suspekt sind) wollten gerne die Hühner füttern und Hennelore streicheln und halten. Hennelore hat das alles sehr brav mitgemacht! Nettes Huhn! Dafür bekam sie auch ganz viele Melonenschalen und Brot!

Tja, und so ziemlich jeder hat etwas, das für ihn das ekeligste überhaupt ist. Etwas, von dem man schon beim dran denken aufpassen muss, dass man sich nicht übergibt… Bei mir sind das Maden. Brrr….. Aber Hühner finden Maden seeeehr toll und schmackhaft. Nachdem ich also heute unseren Thermokomposter aufgeklappt hatte und gesehen habe, dass der voll mit Maden war habe ich mich erstmal geschüttelt und den Deckel wieder zugeworfen habe ich beschlossen, die Hühner damit zu füttern. Aber- nur mit Abstand! Ich habe mit einer großen und laaaangen Schaufel wimmelnde Brocken aus dem Komposter genommen und den Hühnern hingeworfen. Was für ein Fest! So sehr haben die sich darauf gestürzt, dass sie ganz schön viel gezankt haben… muss ich wohl nochmal machen *brrrr*

Zuletzt, so als Abschluss meiner unzusammenhängenden Hühnerstammelei ein Foto vom Sohn mit Hennelore:

 

Veröffentlicht unter das große Kind, Garten, Hühnercontent, meine anderen Kinder, Superpapa(TM), zum gucken | 7 Kommentare

Geschützt: Hühnerkinder

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:

Veröffentlicht unter Superpapa(TM) | Um die Kommentare zu sehen, musst du dein Passwort eingeben.

Hühnercontent – Kuscheln mit Frau Hennelore

Neues vom Vederfieh 😉 (fast) nur für NähMa! 😉

[gallery]

Hühner- Hach! Gut dass ich vorher nicht wusste wie toll die sind, sonst hätte mir etwas gefehlt 🙂

Als der Sohn am Freitag von seiner dreitägigen Kindergarten-Abschlussfahrt zurück kam war sein erster Weg auch direkt zu den Hühnern. Er kannte sie ja schließlich noch gar nicht. Etwas enttäuscht war er, dass das „zarte“ (O-Ton; er meinte das zahme 😉 ) Huhn nicht „seines“ ist, aber die Tatsache, dass es „Unser aller Huhn“ ist hat ihn dann besänftigt (schließlich „gehört“ es nicht ausschließlich seiner Schwester, sondern auch ihm 😉 ). Ihn muss man allerdings etwas bremsen. Er muss erst noch lernen, dass die Hühner lieber zu ihm kommen, wenn er nicht schreiend und mit Futter wedelnd auf sie zu rennt… Als er es dann mal geschafft hat sich ruhig hin zu hocken und seinem Huhn Sausewind Futter zu geben, da war er dann auch hin und weg. Und Sausewind hat ihm sogar den Gefallen getan und ihm aus der Hand gefressen. Nettes Huhn!

Die Tochter ist mittlerweile Hühnerprofi. Sie geht ruhig ins Gehege und gibt den Hühnern souverän das Futter, schafft es sogar auf Anhieb, dass die Hühner zu ihr kommen. Vielleicht sind die Hühner aber auch schon Kleines-Kind-Profis.

Der kleinste Sohn findet die Hühner mittlerweile auch nicht mehr beängstigend. Sogar der Hahn darf krähen, ohne dass der Krümel weinen muss. Sehr entspannend, dass man nicht dauernd wegrennen muss, weil der Krümel Panik bekommt.

Dem Superpapa habe ich auch mal Futter in die Hand gedrückt und ihn Hühner füttern lassen. Ich glaube, er lässt sich etwas durch meine totale Begeisterung anstecken. Er ist ja auch Hühnerprofi seit Kindheitstagen, ist das also schon gewohnt und sieht das Ganze etwas nüchterner als ich. Aber auch er fängt schon an, mit den Tierchen zu sprechen 🙂

Achso,  es kam ja noch die Frage auf, wie wir denn auf Hühner kommen! Ganz einfach. Eigentlich sind wir nicht so die Haustiertypen. Wir hatten mal Kaninchen, aber die sind ja langweilig. Wir haben sie geschenkt bekommen, da waren sie schon groß, und sie wollten nicht zahm werden. Kuscheln war also nix. Leider sind die dann plötzlich an Kaninchenschnupfen gestorben- wir wussten nicht, dass das durch das frische Futter übertragen werden kann, und unsere Kaninchen bekamen immer frischgepflücktes Futter. Schade für die Kaninchen, aber nicht übermäßig traurig für uns.

Dann fuhren wir wieder einmal mit dem Lager auf einen Mittelaltermarkt. Im Nachbarlager wohnte eine Familie mit Kind, etwa so  3 oder 4 Jahre alt. Außerdem wohnte da noch ein zahmes Huhn. Der Junge und sein Huhn gingen überall auf dem Markt spazieren, und das Huhn liess sich alles gefallen. Da fiel uns das erste Mal auf, dass wir Hühner gut finden. Noch war das Thema Hühner für uns aber nicht relevant.

Dann haben wir uns eines Tages überlegt, was wir denn mit dem Gartengaragenanbau machen wollen. Momentan ist es ein Lager für Steine- Natursteine, Pflastersteine, was wir so alles im Garten gefunden haben, also jede Menge. Sinnvoll ist das aber eigentlich nicht, denn Steine sind nicht dafür bekannt, dass sie Wasserscheu sind oder so. Da kam mir die Idee, das als Stall für Hühner zu nutzen,und ein Stück Wiese davor abzuzäunen.

Das war vor etwa 2 1/2 Jahren. Vieles ist dazwischen gekommen, unter anderem und vor allem die verkorkste Krümelschwangerschaft. Die Idee Hühner zu halten blieb, aber die Pläne wurden trotzdem umgeworfen. Das Steinelager ist immer noch ein Steinelager, die Hühner haben einen eigenen Stall bekommen. Und VIEL mehr Platz, als wir ihnen Ursprünglich geben wollten. Die Hühner haben unseren gesamten hinteren Gartenteil, etwa ein viertel, den wir nicht zu bearbeiten schaffen. (Das Grundstück misst 1300 m²). Die Hühner sind auch sehr nett und haben direkt als erstes den Giersch und die Brennesseln angefressen. Noch leckerer waren für sie allerdings die (extra umzäunten) Kürbispflanzen. Hühner sind kreativ, was das Finden von leckerem Essen angeht!

So sind wir auf jeden Fall zu Hühnern gekommen. Mein Traum war ja tatsächlich ein zahmes Huhn, so wie wir es gesehen habe, aber ich habe nie im Leben damit gerechnet, schon am ersten Tag eines zu haben 😀

Ich fühle mich jetzt allerdings wohl in meiner neuen Berufung als crazy Chickenlady 🙂

Achso: die ersten Eier wurden zu Rührei verarbeitet! (Siehe oben bei den Bildern!) Das war toll: die ersten eigenen Eier mit dem Salat aus dem eigenen Garten, Schnittlauch aus dem Kräuterbeet, und Salatdressing vom eigenen Dressingbaum!!!.

Eine witzige Sache fällt mir noch ein. Der Zaun zu Nachbars war an einer Stelle etwa zu wabbelig, so dass der Superpapa ihn repariert hat. Dazu musste er einiges an Heckenrosen wegschneiden. Die hat er auf unserer Seite vom Grundstück den Zaun entlang gelegt und auch noch liegen gelassen. Am nächsten Tag wollte er die stacheligen Dinger wegwerfen, aber ich habe zu ihm gesagt, dass er es sein lassen soll- das Gestrüpp würde die Hühner doch davon abhalten da hin zu gehen! Da meinte er: „Aha, und warum legen die dann Eier hier hin?“ Da hat doch tatsächlich eine Henne eine Grube unter dem Stachelhaufen gegraben und ein Ei da hin gelegt. Das hätten wir nie gefunden, wenn der Superpapa da nicht aufräumen wollte… die anderen Hühner legen ihre Eier nämlich netter Weise an den dafür vorgesehenen Platz…

Eierbilanz insgesamt: Keine Ahnung 🙂 Wir hatten in den ersten zwei Tagen insgesamt 7 Eier, die wir schon verputzt haben. Zwei Eier haben wir dann Samstag morgen schon gesehen, aber liegen gelassen, damit die Nachbarskinder die „finden“ können. Die Nachbarn waren nämlich zum Füttern zuständig, während wir in Krähenfeld verweilten. Wie viele Eier die jetzt genau gefunden haben werde ich morgen früh erfahren!

Alles in Allem: Hühner sind toll 🙂

Veröffentlicht unter Familie, Hühnercontent, zum gucken | 10 Kommentare

Hühnercontent- der Stall

[gallery]
Veröffentlicht unter Hühnercontent, zum gucken | 6 Kommentare

7 Sachen#18

Frau Liebe hat dazu aufgerufen, Sonntags sieben Sachen zu zeigen, die man mit den Händen getan hat.

Heute aus dem schönen Krähenfeld (O-Ton Sohn) bei Frau Shila Fastmitblog 😉

1. Sache: Bettgerödels zusammenpacken

Nach einer überraschend ruhigen, wenn auch für die Kinder etwas kurzen Nacht mussten unsere Bettsachen natürlich wieder Autofertig zusammen gepackt werden. Den Krümel habe ich aber nicht mit verpackt, der durfte hinterher mit mir runter zum Frühstück!

2. Sache: Frühstücksbrötchen für eine ganze Bagage vorbereiten, bzw beim Vorbereiten helfen

Und noch bevor ich mir selber ein Brötchen machen durfte forderte der Superpapa schon seine Brötchen ein. Er hielt schließlich den Krümel, mit beiden Händen, damit er auch bloß nix tun muss nicht herunter fällt.

Auf die Frage, wo denn sein Frühstücks- Ei hin sollte wurde schnell eine Antwort gefunden: ins Auge. Deswegen heisst es ja „eye“:

(Gut, ich gebe zu, dieser Witz ist gesprochen lustiger als geschrieben, und morgens, vor dem ersten Kaffee ist er auch noch deutlich lustiger, aber hey, wir fanden ihn prima 😉 )

3. Sache: Trampolinnetz öffnen um Trampolin zu springen

Der Regen war schon einige Zeit vorbei, die Kinder drinnen- Gelegenheit für mich mal zu hüpfen. Wow, das hab ich echt lange nicht mehr gemacht… Hat Spass gemacht, auch wenn mir recht schnell schlecht war und der Beckenboden sehr bald interveniert hat. Ich bin halt ne Memme!

4. Sache: Mit dem Sohn und einem Schnapparmband gespielt

Angetäuscht, in dem ich den Arm anvisiert habe, und dann die Beine geschnappt 🙂 Ach war das schön einfach mal Zeit für den Großen zu haben, ohne dass mindestens einer der anderen Zwei irgendwo dabei war. Für ihn habe ich leider ganz selten exklusiv Zeit. Dewegen haben wir das dann auch genutzt, in dem wir eine halbe Stunde lang gekuscheltobt haben, und auch gespielt und gelesen haben…

5. Sache: Ein T-Shirt geschrubbt

Kurz, wirklich sehr kurz bevor wir fahren wollten kam das kleine Kind freudestrahlend zu mir und präsentierte ihr neu verziertes T-Shirt. Frau Shilas großes Töchterlein konnte mit dem schreiben Üben nicht mehr bis zum Schulbeginn im Herbst warten, und hat das dann mal mit einem Folienstift(?) auf dem Shirt des kleinen Kindes getan. So ganz raus gegangen ist es trotz Schrubbens nicht. Glücklicher Weise war es kein neues oder gutes T-Shirt, und nicht erst nach einer Unterhaltung erst mit mir, dann mit Frau Shila hat sie eingesehen, dass es wohl nicht ihre beste Idee gewesen ist.

6. Sache: Hühner füttern und streicheln

Zuhause habe ich dann erst mal mit dem Superpapa zusammen alle Kinder ins Bett verfrachtet, dann bin ich mit einer Schüssel voller Futter raus zu den Hühnern. Und hach! Auch nach einem Wochenende, an dem ich nicht ständig da war finden die Hühners mich noch gut 🙂  Obwohl der Superpapa mit Futter da saß sind mir alle hinterher gekommen, als ich mal in den Stall gegangen bin. Ich glaube ich wurde adoptiert 😉 Hennelore, das zahme Huhn, hat sich leider gesträubt mir dann aus der Hand zu fressen, wenn ich die Kamera zum fotografieren gezückt hatte. So halt nur Bild von Huhn und Hand, man stelle sich vor, wie sie die Körner vorsichtig aufpickt 🙂

7. Sache: Kochbananen braten

Der örtliche Supermarkt hatte Kochbananen im Angebot, und weil ich gerne alles teste, was neu ist, habe ich mir gleich welche besorgt. Da der Vater meines Tageskindes aus Kamerun kommt und Kochbananen dort so alltäglich sind wie bei uns Kartoffeln habe ich einige nette Tipps von der Familie bekommen. Auch ein Rezept, das ich demnächst mal testen werde. Das Rezept ist allerdings von einem koreanischen Reisbauern aus dem französischen in Mandarin und von da ins deutsche von dem Gooooogle Translator Dingensprogramm aus dem französischen übersetzt worden, und beginnt nun so: „Werfen Sie einen gusseisernen Topf, der groß genug ist!“ Ich muss ja zugeben, ich habe die französische Originalversion beinahe besser verstanden als die „deutsche“ 😉 Glücklicher Weise kann ich anrufen, „falls“ ich etwas nicht verstehe 😉

Das waren meine sieben Sachen, und Eure?

Veröffentlicht unter 7 Sachen, Familie, Freunde, Kleinbloggersdorf, zum gucken | Hinterlasse einen Kommentar