Monatsarchive: Februar 2011

7 Sachen Tag #4

ausgerufen von Frau Liebe!

Heute mit viel zu wenig Fotos… Entweder hatte ich es vergessen, oder ich konnte nicht fotografieren…

1. Sache: Brötchenteig kneten. Wir waren bei Freunden spontan zum Frühstücken eingeladen, und weil ich im Moment ja so auf Hefeteig kneten stehe habe ich angeboten, Brötchen mitzubringen. (mit klebrigen Händen fotografieren ist doof 😉 )

2. Sache: Für den Geburtstag des Onkels vom Superpapa™ einen Kuchen backen, bzw verzieren. Gebacken habe ich schon gestern, heute gabs noch einen Überzug mit weißer Schoki, Schokoperlen und buntglitzernder Zuckerschrift.

3. Sache: Ein wunderschönes, winzigwinzigkleines Baby auf dem Arm halten. Mensch, war die Maus winzig! So unglaublich WINZIG!!! Und als ich genauer drüber nachgedacht habe… war der Krümel vor etwa 4 Monaten ganz genau so winzig… wow….

4. Sache: Die Finger in die Sitzfläche des Stuhles gekrallt um nicht loszuschreien oder wenigstens pampige Antworten zu geben. Bei der Tante des Superpapa™s ist es immer wie russisch Roulette- es kann nett sein, aber man kann auch einen schlechten Tag erwischt haben… Wir haben einen Fehler gemacht und waren nach Weihnachten nicht bei ihr zu Besuch. Böse. Also wir. Und es wurde uns- eigentlich eher mir- in jedem Satz auf irgend eine Weise vorgehalten. Aber- ich bin ja nett, ich hab die Klappe gehalten. Familienfrieden und so… Außerdem kann es beim nächsten Mal ja schon wieder nett sein… *seufz*

5. Sache: Stecknadelkonfetti.

6. Sache: Anfangen Karnevalskostüme zu nähen

Aber leider nicht wirklich viel schaffen weil…

7. Sache: …ich ein vollkommen überdrehtes, weinendes Baby dazu bringen musste, sich zu beruhigen und vielleicht sogar einzuschlafen. Jetzt schläft es, aber auch nur im Kindersitz und mit Mütze auf dem Kopf…

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Zogg

Das Buch, das die Flaschenfee gebracht hat, ist so toll, dass es einen eigenen Eintrag verdient!

Es heisst Zogg und ist von Axel Scheffler und Julia Donaldson:

Zogg ist ein Drachenkind, das in der Drachenschule alles lernt, was man wissen muss als Drache. Fliegen, Brüllen, Feuer speien- er möchte gerne alles super können und der beste der Klasse sein, denn dann gibt es ein Sternchen. Aber alles ist doch ganz schön gefährlich, und so verletzt er sich immer ein wenig. Zum Glück trifft er das Mädchen, das ihm hilft und seine Wunden verbindet.

Als es dann zur schwierigsten Prüfungsaufgabe kommt- dem Entführen einer Prinzessin, wie es sich für einen echten Drachen gehört- merkt er, dass er es vermutlich nicht schafft. Zogg ist traurig, denn er wäre doch so gerne ein guter Schüler. Da trifft er das Mädchen wieder, und wieder einmal kann sie helfen: Sie ist nämlich in Wirklichkeit Prinzessin Perle, und sie bietet ihm an, sich entführen zu lassen.

Klar, das lässt Zogg sich nicht zwei Mal sagen, und so wird er dann auch Klassenbester und bekommt einen Stern. Prinzessin Perle ist jetzt immer dabei und versorgt Wunden, die beim Drachenschulenüben entstehen.

Eines Tages ist Kämpfen auf dem Stundenplan, und schon kommt ein Ritter, der die schöne Prinzessin Perle zurück erkämpfen möchte. Zogg stellt aber auch Besitzansprüche, und beide wollen kämpfen.

Prinzessin Perle allerdings geht dazwischen- es sei doch dumm, wenn man sich gegenseitig die Köpfe einschlägt, sie wolle außerdem gar nicht mehr Prinzessin sein, sondern viel lieber Ärztin. Der Ritter findet die Idee großartig, und möchte mit helfen. Aber das Pferd ist einfach zu klein für zwei…

Also bietet sich Zogg an, die Notfallambulanz zu sein, und von nun an sind die drei die fliegenden Ärzte! Das Pony darf ab jetzt bei den Drachen bleiben und leckeres Heu fressen.

Das Buch ist in Reimen geschrieben, die zugegebenermaßen ein sehr…eigenes… Reimschema haben.  Aber es ist trotzdem eine witzige Geschichte, die mit tollen bunten Bildern hinterlegt ist.

Schön finde ich auch, dass Drachen nicht böse sein müssen, Ritter nicht tapfer bis zum Schluss, und Prinzessinnen ganz mutig sein können.

Ich finde, die Flaschenfee hat das ganz toll ausgesucht 😉

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Und es gibt sie doch…

Glücklicherweise gibt es Feen ja für alle Gelegenheiten. Wenn die Zähne ausfallen gibt es die Zahnfee, die ein wenig Geld da lässt, die Schnullerfee, die- ja, was tut die eigentlich als Gegenleistung für den Nucki? Die war bei uns noch nie zu Besuch…

Weil das kleine Kind relativ lange gestillt wurde war es für sie Abendritual, ein Einschlafkuschelstillen zu machen. So ist sie dann auch wirklich schnell eingeschlafen.

Mit 22 Monaten habe ich sie dann zwangsabgestillt, mit Stop’n’grow auf den Brustwarzen. Eigentlich verwendet man es gegen Nägelkauen, es ist dieses bittere Zeug. Es hat so ziemlich direkt funktioniert- ich musste es insgesamt nur 2x auftragen. Das kleine Kind hat genuckelt, aber „Titi meckt nich!“- es schmeckt nicht mehr. Ich musste sie dann immer darauf hinweisen, dass es jetzt ja nicht mehr schmeckt und sie wollte nicht mehr.

Allerdings wurde das Einschlafen jetzt zum Problem- sie kam nicht in den Schlaf. Also haben wir angefangen, ihr Milchfläschchen zu machen. Das hat sie dann bis gestern jedes Abend gebraucht.

Heute Nacht kam dann die Flaschenfee.

Wir haben das kleine Kind schon etwas länger darauf vorbereitet, dass die Flaschenfee bald kommt und die Flaschen abholt, für die kleinen Babys die nicht gestillt werden.

Sie war ganz hin und her gerissen. Einerseits hat sie ja gehört, dass die Flaschenfee dem großen Kind damals ein Buch gebracht hat, also bestand für sie ja auch die Chance auf ein neues Buch. Aber andererseits- einschlafen OHNE Fläschchen? Wie soll das denn gehen?? „Mama, ich bin doch noch ein Baby!!“

Gestern Abend hat sie dann aber doch alle ihre Fläschchen auf den Kindertisch gestellt und ist dann schlafen gegangen- nicht ohne etwas nach einer Milch zu weinen.

Heute morgen hörte ich dann die typischen Geräusche, die die zwei machen, wenn sie wach werden. Erzählen, lachen *raschelraschel* Bücher gucken- und plötzlich: „Ooooooh, ich muss gucken gehen, ob die Flaschenfee da war!!“

*tapptapptapptapp* die Treppen runter, dann ein freudengequieke- die Flaschenfee hat tatsächlich ein Buch gebracht!

Jetzt ist die Babyzeit tatsächlich vorbei, und das kleine Kind ist ein großes Mädchen… Jetzt fehlt nur noch die Windel in der Nacht, aber das ist ja noch nicht so dringend…

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Der beste Trick bei Hefeteig

…ist es, die Hefe nicht zu vergessen.

Mist. Und ich warte hier seit einer Stunde, dass der Teig auch nur ansatzweise aufgeht und hatte meine Hoffnungen schon ins Backen gelegt… Aber so ohne Hefe…

Zu meiner Verteidigung sei gesagt, dass ich kurz zuvor Brötchen fürs Abendessen gebacken habe und die Hefeverpackung noch da lag- ich dachte tatsächlich, dass ich sie rein getan habe… Aber ob das jetzt ne gute Verteidigung war oder einfach nur zeigt wie unordentlich ich bin…muss sich jeder selber denken!

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Reichlich trocken

Das kleine Kind hat einen eigenen Begriff für diese mit Creme überzogenen kleinen Kuchen…:

Pappkeks!

P.s.: Oma, das Wort, das sie immer verdreht ist mir wieder eingefallen! Sie sagt immer „lämnich“ 😉

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Charmant, charmant…

…ist das kleine Kind!

Naja, zumindest manchmal. Meist triezt sie ihren Tagesbruder genau so wie ihren wirklichen (großen) Bruder – zicken, zanken, beleidigte Leberwurst spielen. „Du bist nicht mehr mein Freund!“ ist so die Aussage, die ich die letzte Zeit dauernd höre. Kindergarten-Mädchenzickereien…

So ist es nicht verwunderlich, dass die Mama meines Tageskindes letzte Woche meinte, dass er ihr zu Hause gesagt hat: „Das kleine Kind, das liebe ich jetzt nicht mehr. Die ist nicht mehr meine Freundin!“ Tragisch, tragisch…

Trotzdem freut er sich jedes Mal, mit ihr zu spielen, und wenn sie nicht grade zickt, spielen beide auch sehr schön miteinander.

Heute sind dann beide zusammen zum Pipimachen hochgegangen. Und weil mein Tageskind die Sitzverkleinerung für die Toilette nicht mehr braucht, ist das kleine Kind völlig hingerissen: „Du brauchst das nicht mehr, weil Du ja schon ein großer, starker Mann bist!“

Mein Tageskind musste daraufhin erstmal angestrengt nachdenken, und meinte dann dazu: „Weißt Du was? Ich glaube, Du bist doch wieder meine Freundin!!“

So einfach kanns gehen 😉

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4 Monate

Ist das wirklich schon 4 Monate her, dass Du auf die Welt gekommen bist, Krümel? Die Zeit rennt.

Andererseits habe ich das Gefühl, dass es nie anders gewesen ist, Du gehörst einfach dazu. Mit Dir ist die Familie komplett!

Du bist ein wirklich liebes Baby. Ausgeglichen spielst Du mit Deinen Spielsachen, oder Du guckst uns zu wie wir was-auch-immer machen. Am liebsten magst Du es wenn Du einfach überall mitten drin bist. Hauptsache dabei, dann ist alles gut!

Wenn Du weinst, dann hat es auch einen wirklichen Grund, der dann einfach behoben werden muss- und dann ist es wieder gut.

Freundlich bist Du, lächelst uns sofort an wenn Du uns siehst, Du freust Dich immer sehr über jeden von uns.

Aber Du fängst schon an zu fremdeln- andere Leute werden von Dir erst mal sehr skeptisch beäugt. Bist Du guter Laune kommt dann aber doch schon mal ein schüchternes Lächeln, mit einem verschämten Köpfchen-Verstecken. Wenn Du aber müde bist, dann bist Du nicht zu Überzeugen und musst schon mal weinen.

Du bist auch was schlafen betrifft ein wirklich freundliches Baby- ich darf 4-6 Stunden am Stück schlafen, bevor Du wach wirst und trinken möchtest. Danach schläfst Du einfach wieder ein, wenn Du es Dir gemütlich gemacht hast.

Gemütlich machen ist beim Schlafen sowieso sehr wichtig für Dich. Auf dem Arm einschlafen ist einfach nicht drin, Du musst liegen und Dein Gesicht zur Seite in eine Decke kuscheln können. Dann schläfst Du sehr oft innerhalb einer Minute einfach ein.

Du liebst Dein Spielzeug. Alles wird ganz genau und begeistert beguckt, befühlt und vor allem belutscht. Das Mobile über dem Wickeltisch ist auch immer ein Highlight, es wird Dir nicht langweilig, die Holzkäferchen zu begucken und ab und zu mit Schwung dagegen zu schlagen- um dann noch staunender zu gucken, weil die Käferchen jetzt noch mehr tanzen.

Unser kleiner Krümel ist schon ein richtig großer kleiner Krümel geworden!

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Noch mehr Klebeband

Nein, wir haben das kleine Kind nicht schon wieder an die Wand geklebt. Schließlich kam sie gestern doch zu mir und fragte:

„Du, Mama, eigentlich klebt man doch keine Kinder an Wände, oder? Das ist frech!“

Was soll ich sagen… eigentlich hat sie ja recht 😉 Es war trotzdem lustig *gg*

Ein weiteres Kleines- Kind- an- der- Wand- Foto gibt es beim t0bY! zu sehen!

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Danke, mein Schatz! ♥

Migräne ist wirklich ein Blödmann! Leider hat mir dieser Brief heute morgen nicht wirklich geholfen (genau so wenig wie die Tabletten…), auch wenn ich mich so sehr darüber gefreut habe (über den Brief, nicht über die nicht wirkenden Tabletten…)! Ich musste sogar den Superpapa™ bitten früher von der Arbeit zu kommen. So konnte ich den größten Teil des Tages im Bett verbringen. Schon Sch***e, wenn man als Mama einmal spontan komplett ausfällt, eigentlich ein no-go…

Jetzt geht es mir aber schon besser, ich hoffe, die letzten Nebelschwaden im Kopf verziehen sich auch noch…

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Schnickers*-Cupcake

Auf Nachfrage hier das Rezept von den Schnickerscupcakes.

Erst einmal der Kuchenteig- es ist ein indischer Schokoladenkuchen:

  • 300g feinen Zucker
  • 150g weiche, aber nicht flüssige Butter
  • 2 Eier
  • 1 Vanilleschote
  • 3 EL Kakao
  • 250g Mehl
  • 2TL Backpulver
  • 150 ml starker Kaffee (bei mir ersetzt durch Milch!)
  • mindestens 100g gute Bitterschokolade
  • 1 Glas Erdnussbutter mit Stückchen

Butter, Zucker und Eier schaumig schlagen, das geht am besten mit einem Mixer.

Die Schokolade habe ich in 150ml warmer Milch schmelzen lassen- in starkem Kaffee geht das sicher auch. Ich habe den Kaffee deswegen weg gelassen bzw ersetzt, weil ich sonst SEHR wache Kinder hätte… Auf jeden Fall etwas abkühlen lassen, bis es nur noch lau warm ist (sonst gerinnt ja das Ei).

Dann das Mehl mit dem Backpulver in die Schüssel sieben, die restlichen Zutaten dazu- und mixen, mixen, mixen. Ich habe bestimmt 10 Minuten gemixt, danach war alles ganz cremig und schaumig.

Papierförmchen bis zur Hälfte mit dem Teig füllen, dann mit einem Teelöffel etwas von der Erdnussbutter in die Mitte tun.

Die Küchlein bei 170°C etwa 20 Minuten backen- aber besser einen Stäbchentest machen, ob es schon durch ist! Mit den Backzeiten vertu‘ ich ich mich nämlich gerne mal, also keine Garantie…

Dann die Créme. Es ist wieder eine „deutsche“ Buttercreme nach dem Rezept meiner Oma, quasi.

  • 1/4 Liter Milch
  • 30 g Speisestärke
  • Karamellsoße nach Geschmack
  • 80 g Butter

Die Milch wird mit der Speisestärke und der Karamellsoße vermischt und unter Rühren einmal aufgekocht, dann von der Platte genommen. Eine Frischhaltefolie AUF den Pudding drauf legen (damit sich keine Haut bildet) und abkühlen lassen.

Wenn der Pudding kalt ist wird er mit der warmen, aber nicht flüssigen Butter vermixt. Auch hier wieder- laaaaaange mixen, das Ganze soll schön locker und fluffig werden, so dass man nicht „merkt“ dass man da grade Buttercreme isst 😉

Die Creme wird dann mit einer Spritztülle aufgespritzt. Ich hatte etwa die doppelte Menge an Creme gemacht weil ich wieder Pi mal Daumen gearbeitet habe *flöt* Es war aber viiiel zu viel, so dass ich jetzt grade den Versuch mache, ob sich Buttercreme einfrieren und demnächst wieder auftauen lässt… Die angegebene Menge ist aber schon die nach unter korrigierte.

Zur Karamellsoßenmenge: Ich weiß beim besten Willen nicht, wie viel ich reingetan habe! Wir haben hier allgemein einen größeren Karamellsoßenverbrauch (im Kaffee, hmm!), so dass ich das Zeug Kanisterweise (achtung, beim angegebenen Link ist die Soße unverhältnismäßig teuer! Das ist nur zum verdeutlichen was ich mit den Kanisten meine ;-)) da habe. Ich habe einfach so lange reingekippt, bis es lecker war- es muss ganz leicht ZU süß sein, dann wird es hinterher genau richtig.

Karamellsoße kann man natürlich auch selber machen, aber da hab ich grade kein Rezept griffbereit, das auch so richtig lecker ist.

Und jetzt mag ich Ergebnisse sehen ! 🙂

* Ja, mir ist klar, dass der bekannte Schokoriegel anders heißt 😉

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