Monatsarchive: Juni 2010

Mit Freude festgestellt

… habe ich während des Mittelaltermarktes, dass es heutzutage nicht unüblich ist, die Kinder schon früh aufzuklären.

Mein Lieblingsbuch dazu ist „Peter, Ida und Minimum“.
Wir hatten es auch auf dem Mittelaltermarkt dabei, weil meine Kinder gerne darin herumblättern.
Einmal hatten wir im Lager Besuch von zwei Kindern, sechs und sieben Jahre alt, ein Mädchen und ein Junge. Beide kannten sich nur vom Markt.
Zusammen mit dem kleinen Kind haben sie sich das Buch angeschaut. Ohne Scheu haben sie sich auch die expliziten Bilder angeschaut und wussten genau, was sie da sehen. Beide haben sich darüber unterhalten und dem kleinen Kind erklärt was da so passiert.

Nur einmal hörte ich ein „Iiiiiiiiiiiiiiiiih, wie EEEEEKLIG!“. Aber da ging es nur um eine volle Windel… 😉

Naja, auf jeden Fall finde ich es super wenn Eltern ihren Kindern in solchen wichtigen Sachen keine Märchen erzählen!

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Huch!

Als ich grade so nichts ahnend die Küche aufräumte stand plötzlich ein nacktes kleines Kind vor mir.

Auf meine Frage, warum sie sich denn ausgezogen hat kam sofort ihre Antwort:
„Ich gehe jetzt mal baden! Tschöö!“

🙂

(Anmerkung am Rande: wir hatten zu dem Zeitpunkt KEIN Planschbecken oder ähnliches aufgestellt…)

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25. Woche

Also Anfang 7. Monat.
Und wieder mal kann ich nur rufen: „Waaas? Schon so weit?“
Ich war heute morgen doch wieder sehr überrascht, als mich ein Newsletter daran erinnerte…

Jetzt, wo die Kinder einen Bezug zum Baby haben ist es schon garnicht mehr so schwierig sich Vorzustellen, dass da auch WIRKLICH ein Baby im Bauch ist. Der „Bauch“ hat einen Namen, er zappelt, wird geküsst und gestreichelt. Wenn wir sagen, dass wir alle beieinander sind sprechen wir von „wir fünf“.

Aber trotzdem, wenn dann das Baby da ist werde ich es erst richtig verstehen. Dann kann ich es ja sehen und fühlen und riechen- und hören =) Ich glaube irgendwie nicht mehr, dass das richtige Verstehen noch vor Ende Oktober eintritt.

Aber weil sich alle freuen ist das mit dem Verstehen vielleicht auch garnicht so wichtig….

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Mittagessenmarkt

…sagte das kleine Kind, und meinte den Mittelaltermarkt =)

Freitag Mittag, nachdem ich noch „mal eben“ das letzte Kleidungsstück für eines meiner zahlreichen Kinder fertig genäht hatte sind wir losgefahren. (Anmerkung: wenn ich wieder einmal „mal eben“ tausende Kleidungsstücke für meine Kinder nähen möchte erinnert mich bitte daran, dass die Kinder größer werden, und die Nähte der Kleidung immer länger…)

Abends sind wir angekommen und haben erstmal die Ferienwohnung bezogen und Lager aufbauen, einkaufen, Abend essen und Kinder ins Bett verfrachtet.

Morgens dann zum Markt und da erstmal Frühstücken.
Schon bevor wir überhaupt angekommen waren wurden schon mindestens 5 Fotos vom kleinen Kind gemacht. Die war auch einfach sooo niedlich, wie sie so in Gewandung durch die Gegend gehinkt ist- sah aus, als könnte sie grade erst laufen.

Es war ein schöner Markt, groß genug für verschiedene Kinderbespaßungen. Das große Kind hat sich meistens alleine irgendwo herum getrieben und mit anderen Marktkindern gespielt… Er kam nur ab und zu mal vorbei zum essen und trinken, oder um um Geld zu bitten für Kinderbelustigungen. (gut, dass Marktkinder oft auch mal weniger oder garnix zahlen 😉 )

Das große Kind hat getöpfert, gebastelt, im Stroh gespielt, mit Martkindern gespielt getanzt, Puppenspiele geguckt, dem Papa beim Programm zugeguckt, der Falknerei zugeguckt, Musik gehört. Und WENIG geschlafen…

Das kleine Kind hat auch getöpfert und gebastelt, war aber deutlich öfter mit mir im Lager, weil sie noch nicht so gut laufen kann und ich sie nicht immer durch die Hitze tragen konnte. Aber sie war auch reiten- das erste mal in ihrem Leben, planschen bei einem anderen Lager in dem ein kleines Mädchen wohnte, war auch beim Puppenspiel, hat sich unglaublich gerne das Mäuseroulette angesehen. Und hat VERDAMMT wenig geschlafen….

Der arme Superpapa™ hatte ziemlich viel Arbeit mir seinem Alchemistenprogramm und dem „anderen Job“- er war noch für eine Aufführung ein mittelalterlicher Winkeladvokat, der seinen Klienten ordentlich in die Scheiße reitet– oder soll ich sagen, in Teer und Federn reitet?
Auf jeden Fall hatte er mehrere Auftritte in der prallen Sonne, wenig Zeit dazwischen um umzubauen- und einmal einen Soundcheck im Hintergrund, mit Dudelsäcken, gegen die es anzuschreien ging.
Aber trotz Wetters und trägem Publikums hat er seine Sache gut gemacht! Als Samstag abend dann die Temperatur erträglich war hatte der Superpapa™ auch ein tolles Publikum und er blühte so richtig auf.

Auf dem Markt gab es ziemlich viele Tiere, was den Kindern super gefallen hat. Direkt neben unserem Lager stand ein Dromedar, es gab Falken, Eulen, Uhus, Mäuse, Frettchen, Hunde und natürlich die Pferde.
Ach, und ich habe die Schweine vergessen. Es gab insgesamt 7 Schweine, 4 am Samstag, 3 am Sonntag, Sonntag auch ein Wildschwein. Alle mit lecker knuspriger Kruste und schön saftig. Also, nur die Schweine, nicht die anderen Tiere 🙂
Das kleine Kind war hingerissen…

P.s.: Da sind die Lieblingstiere des kleinen Kindes zu sehen!

Fotos:



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Heute gehört

Ein Küchen-Fußball-Witz:

Was ist das Gegenteil von „well done“?

….“englisch“

…eigentlich kann ich mir ja keine Witze merken, aber irgendwie fand ich den lustig genug zum merken 😉

Später gibts Bilder zum Wochenende!

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Kindersprüche

Unsere zwei hatten wieder tolle Wortkreationen…

Das kleine Kind sagte heute Morgen über das große Kind: „Er hatte Nasenblüten!“ 🙂

Und das große Kind:
Er hat gefragt, wozu man Watte benutzen kann. Ich habe gesagt dass man sie nehmen kann, um beispielsweise Schminke abzuwischen. Oder auch zum Basteln.
Darauf hin meinte er begeistert: „Ja, genau zum f*cken beispielsweise!“

Als ich ihn wie ein Auto angeguckt habe meinte er: „Äh…nicht zum f*cken…?“
Ich habe ihn gefragt, dass ich nicht so ganz verstehe was er damit meint, ob er es mir sagen würde …?
Nach seiner Erklärung wusste ich aber: er meinte FILZEN! Er hatte die Watte mit der Filzwolle verwechselt… Und dann hat er irgendein Wort genommen, was ihm ähnlich klang.

🙂

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Antwort!

Das hier ist quasi ein Kommentar zu diesem Post! Ich hab nur mal wieder Romane verfasst, so dass ich dachte- schreib ich doch gleich ein Post darüber 😉

Hm, das verstehe ich auch nicht, warum man, wenn man so schlechter Erfahrungen gemacht hat, das Ganze trotzdem nochmal riskieren würde. Sicher, es kann sich viel getan haben in den 14 Jahren… aber das sind ja genau die Punkte, weswegen es die Alternativen zum Krankenhaus gibt…

Ich habe beide Kinder im Krankenhaus bekommen und bin beide Male froh darum. Beim Ersten habe ich zwar darüber nachgedacht in ein Geburtshaus zu gehen, aber um in das Geburtshaus meiner Wahl zu kommen hätte ich eine halbe Stunde fahren müssen. Ausserden hatte eine Freundin die Gynäkologin ist in dem Krankenhaus, in dem ich entbinden wollte. Und sie hat mir zugesichert, dass sie (wenn sie nicht grade im Urlaub ist) jederzeit zu mir dazu kommen würde. Und das fand ich toll. Vor allem, weil sie selber eine kleine Tochter hat, die zu dem Zeitpunkt grade ein Jahr geworden ist. Quasi also auch noch selber das Ganze von sich kannte. Doppelt qualifiziert, sozusagen ;-). Das war echt schön, weil ich wusste, dass ich mich auf sie verlassen konnte.
Dass es im Endeffekt sogar gut war, dass ich im Krankenhaus war, weil eine Einleitung unumgänglich war ist eine ganz andere Sache.

Bei meiner Kleinen habe ich mir gedacht dass es im Krankenhaus sicher besser für mich ist, damit ich mich nachher erholen kann. Ich habe mir das Geburtshaus zwar angesehen (wir waren ja mittlerweile umgezogen in eine andere Gegend) und fand es auch nett da, mit sympathischen Hebammen. Allein die Vorstellung, danach völlig entkräftet nach Hause zu gehen und sofort wieder das „normale“ Leben um mich zu haben hat mich abgeschreckt. Mein Großer war zu der Zeit ziemlich schwierig und ich hätte mich einfach nicht genug geschont. Ich bin auch nachher 5 Tage im KKH geblieben statt nur 3- weil ich da Betreuung für die Kleene hatte und einfach schlafen konnte wie ich wollte. Denn die Geburt zwar WUNDERSCHÖN war (besser und entspannter hätte es auch in keinem Geburtshaus laufen können!!!), danach traten aber einige Problemchen auf.

Auch jetzt werde ich wieder ins KKH gehen, genau aus dem Grund, dass ich nachher etwas Ruhe haben werde. Ich sehe das ja jetzt- wenn ich zuhause bin und die Kinder sind da, dann HABE ich keine Ruhe, egal was ich versuche.

Ich verteidige das KKH aber jetzt auch nicht so pauschal- denn ich weiß, dass viele Häuser einfach so …“routiniert“ an die Sache heran gehen als wäre es nur „normale Arbeit“ und nicht ansatzweise etwas besonderes für die Frauen. Bisher habe ich aber auch Glück gehabt und jedesmal Hebammen und Ärztinnen exklusiv für mich gehabt.
Ich habe nur gute Erfahrungen gemacht und hoffe, dass es so bleibt.

Ganz besonders spannend aber auch erschreckend für mich fand ich immer die Vorstellung einer Hausgeburt. Aber jetzt, mit zwei Kindern, die ich nicht unbedingt zu jeder Tages- und Nachtzeit irgendwo hin packen kann fällt das für mich auch wieder flach. Ich wäre nicht entspannt genug.
Und was wäre, wenn ich mich einfach nicht wohl fühlen würde, weil ich keine Kraft habe, vorher aufzuräumen(was sicher der Fall ist 😉 )? Ich glaube da ist es mir lieber, das ganze Gerümpel zu Hause zu verlassen und in ein aufgeräumtes Zimmer zu gehen. Und dann nach Hause zu kommen und zu wissen, dass meine Mutter in der Zeit da war (und es noch ist 😉 ) und mir helfen kann.

Das Wort zu Sonntag 😉

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Zugeschnitten

2 Hosen
1 Gugelinnenfutter
2 kurzärmelige Unterkleider
2 langärmelige Unterkleider
2 kurzärmelige Überkleider

Jetzt kommt noch ein wäreres Überkleid und der Wollteil der Gugel. Bald ist das Zuschneiden fertig….
Zuschneiden dauert eeeewig……

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3D

Wenn man einmal Avatar in 3D gesehen hat ist es in 2D nur noch so Mittelprächtig …
Aber zuhause am Rechner haben wir halt keine andere Wahl…

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Kino

Schon das dritte Mal dieses Jahr!!!

Gestern war meine Mutter da und blieb über Nacht.
Da hatte der Superpapa™ die Idee, dass wir mal ein bisschen abhauen können- ins Kino beispielsweise. Ich war aber noch müde vom Einschlafen beim kleines-Kind-ins-Bett-bringen, und musste erst mal überzeugt werden.

Robin Hood sollte es sein, so sein Vorschlag. Hm, naja… Mal nachgefragt ob es der normale Robin Hood ist oder vielleicht irgendwie was anderes. Aha, quasi die Vorgeschichte. Vielleicht sagt der Trailer mehr…?

Naja, kurz: der Trailer hat mir nicht gefallen. Laaangweilig!!!!

Beinahe war ich überzeugt, dass -zumindest gestern- Kino nix für mich ist…

Ich habe mir dann man angeguckt was sonst noch so läuft- und bin über Prince of Persia gestolpert. Naja, unter normalen Umständen hätte ich ihn wohl nicht angesehen, aber so… war das eine Alternative =)

Wir waren schon ziemlich früh da und hatten noch genug Zeit, eine riesen Portion Nachos mit Soße zu verdrücken. Mit der Zeit füllte sich das Kino- zumindest unsere Reihe. Der Rest des Kinos war leer 😉

Der Film selber war … ganz nett. Disneyfilm halt.
Viel Action, große Gefühle, gute Gute, böse Böse, und ein happy end.
Aber es war ab und an mal witzig 😉 Ich denke, das hätten wir bei Robin Hood nicht gehabt.

Auf jeden Fall war es toll, mal raus zu kommen… =)

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