Monatsarchive: Mai 2010

Spinatlasagne

Ich habe eine leckere Spinatlasagne „erfunden“.

Und jetzt kann ich nicht mehr an mich halten- ich muss eine Kategorie für „Kochen“ erstellen =)

Und jetzt werde ich mal das Rezept aufschreiben, damit ich es später nochmal nachvollziehen kann.

Man braucht:

Blattspinat, blanchieren und kleinschneiden. Man braucht vom blanchierten Spinat etwa 350 g, wieviel das im frischen Zustand ist weiß ich nicht. (Ich habe den Gartenspinat einfach aus dem Eimer genommen und auf gut Glück blanchiert 😉 )

1 Päckchen Schafskäse oder Feta, kleinschneiden.

Etwas Quark, ich hatte nur noch einen Rest, deswegen weiß ich auch da nicht genau wie viel. Zwei Eßlöffel, etwa.

Tomaten kleinschneiden, etwa 300 g.

Eine Packung Lasagneplatten.

4 Scheiben kräftigen Käse.

Eventuell etwas Sahne.

Dünne Scheiben Räucherlachs.

Der Spinat, der Quark und der Schafskäse werden vermischt und gesalzen und gepfeffert. Etwas Muskat dazu. Wenn nötig noch etwas Sahne dazu, damit man es besser auf der Lasagne verteilen kann.

Dann Aufschichten. Erst Spinatmasse und Tomaten, dann Lasagneplatten, vorgekocht. Dann wieder Spinat und Tomaten, diesmal den Lachs dazu, Lasagneplatten, Spinat, Tomaten, Lasagneplatten…. bis alles verbraucht ist. Die obere Schicht sollte aus Nudelplatten bestehen. Da kommt dann der Käse drauf.

Das Ganze in den Backofen und bei 200°C für eine halbe Stunde backen, bis der Käse knusprig ist.

Leckaaaaaaa!!

(Aber ich glaube, beim nächsten Mal benutze ich getrocknete eingelegte Tomaten, die sind zwar nicht so saftig, aber weniger säuerlich)

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Kindergarten, Juhuuu!

Heute Abend war Elternabend im Kindergarten.

Nachdem ich mir vieles angehört habe was ich schon kenne habe ich auch einige nicht ganz so neue Neuigkeiten erfahren, die irgendwie an mir vorbeigegangen sind *hüstel*

Nach vielen Papierbergen die ich bekommen habe um sie auszufüllen sind dann die Kinder in die Gruppen aufgeteilt worden. Das heisst, eigentlich wurden die Eltern aufgeteilt, um die Gruppen zu besichtigen in die die Kinder gehen werden.
Und ich kann nur sagen, ich freue mich, denn das kleine Kind genau diese Gruppe kommt. Sie hat da den einzigen Erzieher in dem ganzen Kindergarten, und der ist einfach toll im Umgang mit Kindern. Ich hätte mir diese Gruppe damals schon für das große Kind gewünscht, aber da kommen vor allem erst mal die unter dreijährigen Kinder rein.
Die anderen beiden Erzieherinnen sind aber übrigens auch toll 😉

Nächste Woche fängt die Eingewöhnung an, und die nehmen das kleine Kind auch mit Gipsbein 🙂
(aber erstmal gehe ich natürlich mit hin 😉 )

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Schnellmerker

Das kleine Kind ist ja nicht dumm:

„Mama, ich kriege immer ’schenke, weil mein Beinchen kaputt ist!“

Aber es stimmt, viele schenken ihr etwas, wenn sie zu Besuch kommen, das hat sie durchaus gemerkt. Nicht, dass sie sich daran gewöhnt… =)

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Das große, süße Kind…

Gestern kam der Sohn zu mir und fragte:
„Wie geht das eigentlich, dass einem das Herz bricht?“

Ich habe ihm erklärt, dass das gar nicht wirklich kaputt bricht, sondern jemand einen anderen so traurig gemacht hat, dass der Traurige das Gefühl hat, sein Herz würde kaputtgehen.

Nachdenklich hat er mich angeschaut, und dann sagte er: „Wir beide, wir brechen uns aber nie das Herz, okay, Mama?

*schnüffz*

(Woher er das mit dem Herz brechen nur hat?!?)

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Ent-Sorgt

Heute war das kleine Kind mit der Oma und mir zum Röntgen im Krankenhaus.

Ich bin mit Angst-Bauchschmerzen dahin gegangen, weil ich befürchtet hatte, dass die Knochen sich wieder verschoben haben, und dass entweder wieder gesägt oder gar operiert werden muss.
Das kleine Kind hatte auch schon wieder Angst und hat mir und dem Arzt die ganze Zeit versichert, dass SIE heute nicht dran ist, sondern ICH mich auf die Liege legen muss. „Doch Mama, wöaklich!“…

Aber bis auf das Röntgen gab es für sie keine weitere Untersuchungen, denn das Röntgenbild-begucken lief friedlich ab.

Der Arzt hat mir zwar einen Riesenschreck eingejagt indem er sich intensiv das Bild vom Tag des Unfalls beguckte. Ich sah nur die verschobene Bruchstelle und musste dann doch mal nachfragen, ob DAS das aktuelle Bild ist. War es nicht… =)

Das aktuelle Bild zeigte dann aber: alles in Ordnung!
Jetzt hat die Maus auch wieder die Erlaubnis sich zu bewegen. Nicht gehen oder auf den Fuß stützen, aber Porutschen darf sie so viel sie will.
Das nächste Kontrollröntgen ist dann auch erst in 2 Wochen. Ich hoffe, dass sie dann einen kleineren Gips bekommt und das Bewegen wieder einfacher wird.

Ich bin so erleichtert, dass es so gut aussieht.
Ich hatte schon die schlimmsten Befürchtungen wegen einer eventuellen OP.
Deswegen bin ich die letzten Tage wie Kopflos herumgerannt. Ich habe nichts auf die Reihe bekommen, weil ich unbedingt verhindern wollte, dass das kleine Kind den Fuß zu viel bewegt und somit riskiert dass es wieder kaputtgeht.

Ich musste auch aufpassen, dass das kleine Kind nicht wieder einen seiner berüchtigten Wutanfälle bekommt, denn dann schlägt es mit den Füßen -beiden- überall gegen.
Deswegen musste ich immer bereit sein zu „springen“, wenn etwas war.
Das große Kind würde immer gerne mit dem Kleinen spielen, aber das gab immer Streit. Also musste ich zwei Kinder bespassen und auseinander halten.

Das war so stressig für mich, weil ich mich auf nichts anderes konzentrieren konnte. Ich habe alles angefangen, aber nichts zu Ende gebracht, weil ich immer auf dem Sprung sein musste.

Ich hoffe, dass es jetzt besser wird, weil ich nicht mehr solche Angst haben muss, dass das Bein wieder bricht.

Ab jetzt wird alles besser….

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Ich weiß nicht was ich will…

…bzw was ich essen mag…

Ich tigere schon den ganzen Abend immer am Kühlschrank vorbei und hoffe, dass da wunderbarerweise etwas darin erscheint, das ich essen mag.
Ich bin eine ziemlich wählerische Esserin geworden die letzte Zeit. Der Stress macht irgendwie auch meinem Appetit zu schaffen.
Leider weiß ich nicht so genau, WAS mir im moment schmeckt. Dafür weiß ich genau, was mir NICHT schmeckt.
Ich bin also ständig auf der Suche nach etwas gutem…

Es muss saftig sein, oder zumindest frisch. Aber Obst ist es nicht, was ich mag, oder Gemüse.
Es muss nämlich auch noch satt machen, und länger satt halten, nicht nur 5 Minuten.
Brot ist mir zu trocken, mit Wurst… näääääää. Käse? Zu trocken. Süßes? Iiiih, nix süßes!!! Kein Nutellabrot, also 😉
Nudeln wären irgendwie gut, aber die sind zu aufwändig, die koche ich mir nicht mal eben. Ausserdem, so blank, auch nicht lecker… und Soßen dazu, viiiiel zu viel Arbeit. Also doch eben nur zum Abendessen…

Hat jemand ne gute Idee, was ich essen könnte? Ich würde mir ja was entsprechendes kaufen und bunkern, aber ich bin völlig Ideenlos…

P.S.: Grade habe ich mir Speck gebraten. Ich weiß, ich weiß, Speck passt nicht grade zu meiner Beschreibung von eben- aber Speck geht immer…
Hab aber immer noch Hunger…

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„Maaaaaaaaamaaaaa“

…brüllte das kleine Kind eben aus dem Wohnzimmer.

Ich konnte grade nicht weg, rief also zurück: „Was ist den los?“

Die Antwort, gebrüllt: „Weiß nicht!!“

…wenigstens war das ehrlich, und offensichtlich auch nicht so dringend …

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Freitags Fisch

Mein erster Versuch, bei Frau Riegers Stöckchen mitzumachen…

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Gefunden habe ich das Stöckchen bei Frau…äh…Mutti!

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Väter anderer Kinder

Das soll jetzt keine Verallgemeinerung sein! 😉
Es geht nur um zwei spezielle Väter, die ich eigentlich nicht kenne.
Die mir aber sehr unangenehm aufgefallen sind…

Einer im Kindergarten.
Das kleine Kind hatte sich grade erst das Bein gebrochen, und ich habe einer anderen Mama erzählt was passiert ist. Er kam mit seinem Kind zufällig dazu, hörte, was passiert ist und meinte herablassend, ohne angesprochen zu sein: „Sowas passiert eben, wenn man ein Hochbett hat. WIR haben natürlich keines…!!“ Drehte sich weg und ging…
*grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr* Zähne zusammen beissen und sagen: „Es war bei den Nachbarn…!“
Aber ehrlich, dieser Tonfall… *kopfschüttel*

Vater Nummer zwei im Museum.
Ich schob das kleine Kind durch die Menschenmassen (Vatertag im Museum König, super Kombination…). Eine Gruppe Leute wollte durch eine ziemlich enge Stelle gehen, wir durch die Gleiche enge Stelle in die andere Richtung. Die Leute sahen, dass ich mit dem Kinderwagen und einem invaliden Kleinkind da durch wollte, und haben mir eine schmale Gasse gebildet, damit wir durch kommen. Wir waren grade mittendrin, da baute sich vor mir ein Vater auf mit seinem kleinen Sohn, etwa 3 Jahre alt. Er blieb penetrant stehen und zerrte seinen Sohn vor den Kinderwagen. „Sieh mal da, Sohn, das arme kleine Kind hat ein Bein gebrochen, deswegen ist das im Gips. Ein Gipsverband ist dazu da… *referier*….“
Währenddessen warteten etwa 14 Leute darauf weiter gehen zu können…
Ich habe etwas gequält gelächelt und langsam den Kinderwagen weitergeschoben, bis ihm aufgefallen ist, was er da alles blockiert.. und danach bin ich schnell weiter gegangen….
Wir haben ihn aber immer mal wieder getroffen, und jedesmal rief er seinem Sohn lautstark zu: „Da ist wieder das kleine Mädchen, komm mal schnell her!“
Argh…
Ignorieren hat aber geholfen 😉

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Rückendinge

Heute habe ich mir die Kinder geschnappt (damit der Superpapa™ in Ruhe Bauarbeiten kann) und bin zu meiner Frauenärztin gefahren.

Ich habe mir ja mein Attest abgeholt, dass ich starke Rückenschmerzen habe, die es mir nicht möglich machen, den Haushalt zu führen, damit ich mir über die Krankenkasse eine Haushaltshilfe beantragen kann.
Das hat sie mir problemlos ausgestellt.

Dann wollte ich mit ihr noch über Krankengymnastik sprechen, und dafür musste ich mit den Kindern noch eine Weile im Wartezimmer bleiben. Ganz schön nervig, denn ich hatte die Spielsachen vergessen, und es gab kaum etwas im Wartezimmer. Wir haben es aber irgendwie hinbekommen mit wenig gezanke…

Irgendwann waren wir auch tatsächlich dran, und meine Ärztin war sofort einverstanden. Sie meinte zwar, dass ich doch auch Akupunktur unter ärztlicher Aufsicht nehmen könnte, wenn es mir so gut hilft, aber ehrlich gesagt habe ich etwas bedenken, ein Kind oder die Kinder mit zu nehmen. Denn was ist, wenn die nicht beschäftigt sind oder irgendeinen Blödsinn machen? Ich kann nix tun, wenn ich völlig vernadelt irgendwo sitze. Oder ein Kind stürzt sich auf mich und rammt eine bis 17 Nadeln schööööön tief in mich rein. Aaaaaaah!!!

Ich denke nämlich mal, dass die ärztliche Aufsicht nicht für die Kinder gilt…. Und in einer Praxis haben die nicht die Zeit sich neben mich zu setzen währenddessen. Das tut hingegen meine Hebamme. Die kann auch mal ein Kind von mir weghalten, oder bei der Schwangerschaft mit dem kleinen Kind hat sie sogar mal mit dem großen Eisenbahn gespielt in der Zeit.

Ich denke mir, dass ich bei einer Physiotherapie (mein Physiotherapeut ist auch Osteopath, fällt mir grade noch ein) kann ich zur Not auch mal eingreifen ohne um meine Gesundheit fürchten zu müssen.

Das hat die Ärztin dann auch eingesehen, vor allem weil ich zur Akupunktur auch mindestens einmal pro Woche muss, bis zur Geburt, erfahrungsgemäß. Zur Physiotherapie gehe ich jetzt erstmal an 6 Terminen, vielleicht kann er ja schon was feststellen, dass irgendwas klemmt oder so, irgendwas blockiert ist, was auch immer. Und wenn es dann doch nicht helfen sollte kann ich ja immer noch die Akupunktur woanders versuchen, beispielsweise im Krankenhaus, das bieten die an für schwangere.

Jetzt habe ich auf jeden Fall mein Rezept bekommen und bin sofort losgezogen, um Termine zu bekommen. In zwei Wochen ist es dann so weit, 2x pro Woche, insgesamt 6x. Hoffentlich bringt es etwas…

Ich hab wirklich eine tolle Ärztin, und eine tolle Hebamme!

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