Bienenseminar

Nachdem ich die Bienenbox samt Kurs und Ausrüstung gewonnen habe war ich ganz aufgeregt. Ich schmiss alle meine Pläne um, damit ich zum Seminar fahren kann, das in Köln stattfinden sollte- Hamburg und München waren mir dann doch zu weit weg. Am letzten Samstag, also am 18.4., war dann auch schon das Seminar in Köln!

Bilder gibt es übrigens keine, nicht eines ist scharf geworden.. :-/

Ich fuhr morgens mit der Bahn los und erreichte extrem rechtzeitig den Seminarort. Ich wartete noch ein Stückchen entfernt in der warmen Sonne, bis ich 15 Minuten vor Beginn hin ging. Es standen schon ein paar Leute vor der Tür, und ich sagte: “Hallo- Bienen?” Man nickte mir zu. Nach und nach kamen weitere Teilnehmer, alle kamen an und sagten: “Hallo- Bienen?” Offensichtlich wussten wir alle instinktiv, wie der traditionelle Imkerseminargruß ist ;-)

Wir warteten bis so ziemlich alle da waren (etwa 15 Teilnehmer sollten es sein) und gingen hinein. Wir wurden gewarnt, dass es ziemlich theoretisch werden würde, und nahmen Platz.

Johannes, der Erfinder der Bienenbox, hielt das Seminar.

Das Seminar begannen wir mit einer Vorstellungsrunde, wir sollten uns gegenseitig interviewen. Was unsere Beweggründe sind, ob wir auch vor haben Bienen zu halten, wie wir dazu gekommen sind den Kurs zu besuchen. Ich bekam dann noch eine Runde Applaus und Glückwünsche für den Gewinn… *hoppla*

Dann ging es so richtig los mit dem Seminar. Obwohl es wirklich ziemlich theoretisch war, und auch sehr viel Information, schaffte Johannes es, die Inhalte interessant, gut  verständlich und sehr humorvoll rüber zu bringen. Alles war logisch aufgebaut, und wir wurden in die Grundlagen der Bienenhaltung eingeführt.

Einiges riß er allerdings nur kurz an, erklärte zwar was zu machen ist, sagte aber gleich, dass wir das im praktischen Teil des Seminars, der noch kommt, so richtig lernen werden. Das auch noch auszuwalzen würde den ersten Seminartag, der eh schon 8 Stunden dauern sollte, sprengen.

Mittags gingen wir in ein chinesisches Restaurant, das so …ganz nett… war und in dem es sehr lange dauerte bis das Essen wirklich kam. Wir verbrachten viel Zeit dort, was den Vorteil hatte, dass wir uns untereinander austauschen konnten. Ich stellte fest, dass wirklich einige sehr nette Leute dabei sind. Und einer, der aus der Nähe meines Heimatdorfes kommt- die Welt ist schon echt klein ;-)

Nach dem Essen sind wir noch kurz in den urbanen Garten “Neuland”. Dort stehen schon ein paar Bienenstöcke (die übrigens Beute heißen, wie ich jetzt gelernt habe ;-) ) des Imkers, der den praktischen Teil des Kurses leiten wird. Bald wird da auch ein Schwarm Bienen in eine BienenBox hinziehen, und wir lernen an diese Box den Umgang damit.

Aber erst einmal schauten wir uns die konventionellen Beuten an. Irgendwie habe ich so etwas noch nie wirklich von nahem gesehen, ich hatte keinerlei Vorstellung, wie das Gesumm vor dem Einflugloch aussieht. Ich war überrascht, dass die Bienen tatsächlich nur auf der Vorderseite der Beute fliegen, und die Rückseite quasi bienenfrei ist. Das hat mir sehr geholfen, den richtigen Standort für unsere Bienenbox im Garten zu finden!

Danach gingen wir wieder zurück zum Seminarraum, und gingen zügig weiter durch das Programm, damit es durch die Verzögerung im Restaurant nicht noch später werden würde.

Als wir abends fertig waren unterhielten wir uns noch kurz, und dann löste sich die Sache so nach und nach auf. Gehen durften wir allerdings nicht, bevor wir nicht ein Ecover- Reinigungspröbchen mitgenommen haben ;-)

Mein Fazit: Wow. Toll! Ich bin mit wenig Ahnung dahin gegangen, mit Bedenken, ob die Bienenhaltung für uns überhaupt das richtige ist, ob wir es schaffen… Herausgekommen bin ich mit dem guten Gefühl: Das wird toll! Ich habe ein gutes Grundwissen erhalten, ich weiß was auf uns zu kommt. Ich weiß, wo ich weitere Informationen bekommen kann, weiß, wohin ich mich mit Fragen wenden kann. Ich freue mich jetzt sehr auf die weiteren Seminartage, in denen wir praktisches lernen.

Vielleicht habe ich meine Bienen bis dahin aber auch schon… denn meine Box kommt jetzt bald an! Heute kam schon mein Paket mit der Imkerausrüstung. Wenn die Box steht kann ich mich auch um einen Schwarm kümmern, und dann gehts los!

Sagte ich schon mal dass ich aufgeregt bin…?

Wer übrigens Johannes mal im Fernsehen sehen will: Am 17.4., also einen Tag vor dem Seminar, war er im NDR zu sehen, wo er seine BienenBox vorstellt!

(Allerdings Warnung, diese Sendung ist irgendwie zum Fremdschämen… Johannes macht seine Sache sehr super, aber die anderen Gäste, und der Moderator…  o.O )

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Jeden Tag eine gute Tat…

Eigentlich wollte ich ja schon längst über das Imkerseminar am Samstag geschrieben haben, aber dann überfiel mich am Montag abend plötzlich eine Erkältung, die mich lahmgelegt hat. Ich krebse immer noch so vor mich hin und habe nicht genug Konzentration übrig, um einen tollen hübschen Blogeintrag mit tollen, verschwommenen Bildern zu schreiben… also erzähle ich einfach mal von meiner unglaublich guten Tat gestern ;-) (Selbstbeweihräucherung. Hilft vielleicht gegen Erkältung?)

Ich wollte den Krümel gestern aus dem Kindergarten abholen und hatte es, wie immer, etwas eilig. Ich flitzte an einer kleinen Gruppe Mütter vorbei, winkte, und flitzte weiter. An der Tür des Kindergartens musste ich anhalten, denn die war noch zu, ich musste zuerst klingeln. Plötzlich hörte ich hinter mir ein Keuchen und Ächzen, dann hörte ich ein “Halt, warte mal!”

Ich drehte mich um und sah eine der Mütter, denen ich eben gewunken hatte. Sie hat zwei Kinder, die Große geht in Krümels Gruppe, die Kleine in die Nachbargruppe.

Ganz außer Atem meinte sie: “Ich möchte Dir Deinen Schal abkaufen!!!”

Ich muss wohl geguckt haben wie ein Auto, denn sie meinte: “Ich meine das Ernst!”

Und dann erklärte sie,warum.

Ihre kleine Tochter hat ein Kuscheltuch. Ein heissgeliebtes, das überall mit hin muss. Es ist so heiss geliebt, dass es kaputtgekuschelt ist… und die kleine Tochter ist sehr traurig. Und mein Schal, den ich irgendwann mal entweder bei Feinkost Albrecht oder im Klamottenteil einer bekannten Kaffeerösterei gekauft hatte, ist exakt der gleiche wie das Kuscheltuch der Kleinen…

Die Mutter war also schon verzweifelt genug, um hinter mir her zu rennen, als sie erkannte, dass ich grade genau das trug, was sie so lange schon sucht.

EIIIIGENTLICH war dieser Schal auch mein Lieblingsschal, aber hey, ich habe wirklich viele Schals, dass es vielleicht nicht allzu dramatisch ist, wenn ich ihn abgebe.

Ich wickelte den Schal vom Hals und gab ihn der Mutter, die mir sofort vor Freude hüpfte und mir um den Hals fiel. Auf die Frage, was ich denn dafür haben möchte antwortete ich: “Ein Eis für die Kinder!” – dann haben wir mal alle Kinder glücklich gemacht bei der Sache ;-)

Dann musste ich auch schon weiter rennen, denn ich hatte es ja etwas eilig, wie immer, und flitzte den Krümel abholen.

Das Eis wird es dann demnächst mal geben, dafür verabreden wir uns dann. Und vielleicht hat die Kleine ja dann ihr neues Kuscheltusch dabei? :-)

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7 Sachen #154

Erfunden von Frau Liebe,  gesammelt von Anita von GrinseStern: sieben Sachen, die ich mit den Händen gemacht habe!

1. Sache: Ohren verstöpselt

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Als mir aufgefallen ist, dass meine Laustärke (sprich: Rumgemotze) immer größer wurde (weil die der Kinder immer lauter wurde) habe ich mir einfach meine Ohren verstöpselt. Wenn es mir nicht mehr zu laut ist muss ich auch weniger rumbrüllen… Hat ganz okay geklappt ;-)

2. Sache: Rumhühnern

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Gestern kamen neue Hühner an, für unseren “kleinen” (also eher jungen, aber riiiiesengroßen) Hahn (das überlebende Küken vom Herbst). Die kleinen Hühner sind noch sehr scheu, mögen uns noch nicht so richtig, und der Hahn ist sozial nicht so geübt. Alle versuchen jetzt, miteinander klar zu kommen, es scheint aber noch alles sehr unbeholfen. Sogar das Hackordnung schaffen geht vorsichtig vonstatten…Aber süß sind sie, und der kleine Hahn ist mächstig stolz.

Für die anderen habe ich im Nachbargehege ein etwas geschützteres Nest gebaut, denn das eine Huhn machte anstalten, selber ein Nest bauen zu wollen. Mal sehen ob sie auch brütet!

7sachen154_07Außerdem:

7sachen154_09Crazy chicken lady… Oder auch ein Munchkinfluch, Huhn auf dem Kopf =)

3. Sache: Radtour

7sachen154_03Mit Ende im Krankenhaus. Töchterleins Rad ist auf Schotterstrecke weggerutscht, sie ist auf die komplette linke Seite geknallt- inclusive den Kopf. Als ich sie etwas zusammengeflickt hatte (Schürfwunden und Prellungen im Gesicht, Ellenbogen, Hüfte, Knie, aber alles sah ganz okay aus, auch wenn der Ellenbogen wohl ziemlich weh tat) wurde sie nach etwa einer Dreiviertelstunde sehr müde und   lichtempfindlich, legte sich hin und schlief sofort ein. Ich rief nach einer halben Stunde in der Kinderklinik an weil mir das doch komisch vor kam, und man riet mir, lieber sofort mal zum abchecken zu kommen. Ich weckte Töchterlein, und ihr war auch noch übel. Urgs. In der Klinik wurde sie untersucht, geröntgt, und am Anfang sagte man mir, dass sie wirklich sehr blass aussehe, und wir uns an den Gedanken gewöhnen sollen, dass sie wohl über Nacht bleiben soll. Als dann die Röntgenbilder ausgewertet wurden war sie aber schon fast wieder munter, hatte Farbe im Gesicht und konnte wieder lächeln. Wir wurden nach Hause entlassen mit der Anweisung, sofort zurück zu kommen wenn es ihr übel wird oder sie Bauchschmerzen bekommt. Glück gehabt… (Auf dem Bild da oben waren wir kurz vor dem Heimgehen, da ging es ihr schon wieder ziemlich gut. Das Eis, dass es hinterher gab, schmeckte auch wieder sehr gut)

4. Sache: Abendessen

7sachen154_04Schnelles. Denn Töchterlein und ich kamen erst um 17.45 Uhr zu Hause an, wir waren knappe 3 Stunden im Krankenhaus (ächz). Zu Hause hab ich dann nur noch die Pizza in den Ofen geschmissen, und weil sich niemand beschwert hat war es wohl okay ;-)

5. Sache: Pflanzen gepflanzt

7sachen154_05Wir haben im Garten einiges rausgerissen, um ein angerostetes Metallgestell aus Rankpflanzen zu befreien. Leider hat auch unser Geißblatt darunter gelitten, aber weil ich es so schön fand wegen der vielen Blüten habe ich eine neue Pflanze gekauft und zusammen mit 3 Lupinen  am Zaun eingepflanzt. Bin gespannt wie es anwächst!

6. Sache: Am Kopf gekratzt

7sachen154_06Und überlegt, wo die BienenBox hin soll, die ich gewonnen habe. Gestern war der erste Teil des Imkerkurses, ich habe wirklich viel gelernt, unter anderem auch Informationen über den besten Standort. Heute ist die Box, die ich noch nicht habe, also in Gedanken mehrmals im Garten hin und her gewandert, um den richtigen Platz zu finden. Es darf nicht direkt zur Wetterseite sein, nicht zu den Nachbarn zur der rechten Seite, weil die Bienenphobiker sind (Sie wissen aber schon Bescheid ;-) ), nicht zu nah an Wegen, nicht an Haupt-Kinderspiel-Plätzen, nicht zu sonnig, nicht zu schattig… genau richtig muss es stehen ;-) Superpapa und ich haben eine Stelle gefunden, die irgendwie bishernicht so richtig von uns beachtet war, sogar die Kinder spielen da irgendwie nie. Also, perfekte Stelle gefunden!

7. Sache: Entspannen

7sachen154_08In der Abendsonne. War ein anstrengender Tag, bin froh, dass er um ist alles gut gegangen ist. Jetzt noch eine Runde Arrow gucken, und ab ins Bett!

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Geburtstag!

Mein Tageskind ist heute 9 geworden!

Er ist zwar natürlich nicht mein eigenes Kind, aber er kommt schon zu mir, seit er etwa 2 1/2 ist- seit E-WIG-KEI-TEN also! . deswegen war heute irgendwie trotzdem ein “Hach, so groß schon!”-Sentimentalitis-Tag.

Zur Feier des Tages gab es bei uns Kuchen und Geschenke, denn seine Mutter hatte ein etwas schlechtes Gewissen, dass sie trotz Geburtstag arbeiten muss. Deswegen habe ich gesagt, dass wir den Ehrentag eben bei uns… nun ja, etwas ehren. Sie konnte immerhin noch mit uns Kuchen essen bevor sie fahren musste, das hat sie sich bei der Arbeit ausgehandelt.

NoahgebEs gab Star Wars Kuchen, Star Wars Dekoration und Star Wars Geschenke, und das Geburtstagskind strahlte über alle vier Backen.

“Weißt Du, ” sagte N. dann zu mir, “Du hast genau das richtige geschenkt! Du weißt genau was ich gerne habe. Von meiner Mama bekomme ich sowas nicht, weil das zu teuer ist!”

Seine Mama und ich grinsten uns an- das neue coole Fahrrad, das er geschenkt bekam, war höchstwahrscheinlich ETWAS teurer. (Er meinte damit, dass er unterwegs mal um Star Wars Sachen gebettelt hat, aber die waren “für einfach so” ohne Anlass eben zu teuer…)

Der Star Wars Kuchen kam auch super an. Schokoladenkuchen war gewünscht, ich buk ihn auf einem Blech. “Das ist so toll!” rief N, “Der Kuchen ist viereckig! Wir haben heute in der Schule etwas über die verschiedenen Vierecke gelernt, und der Kuchen passt genau dazu!” Dass Darth Vader oben drauf war hat die Sache noch toller gemacht.

Schön, das freut mich, dass ich ihm damit eine so große Freude gemacht habe!

Nachmittags dann noch mehr Sentimentalitis. N’s große Schwester K. kam vorbei, um ihren Bruder zu überraschen. K. ist seit 3 Jahren nicht mehr mein Tageskind, weil sie seitdem sie zum Gymnasium geht die Stunde, in der ihr Vater noch nicht wieder zu Hause ist, auch alleine bleiben kann. Sie wird dieses Jahr schon 14 und ist wirklich UNGLAUBLICH groß. Nicht mehr das kleine achtjährige Mädchen, das bei mir am Wohnzimmertisch saß und Hausaufgaben machte, sondern eine richtige junge Frau. Ich sehe sie nicht oft, und so bin ich heute fast aus den Latschen gekippt, als sie vor mir stand und quasi von oben auf mich herab sehen musste (nicht herablassend, nur eben… deutlich größer als ich).

Hachja.

Aber es war wirklich schön, sie mal wieder zu sehen. Sie blieb bis nach dem Abendessen, und zusammen mit ihrem Bruder wurde sie abgeholt.

Und wir sind alle der Ansicht, dass es ein schöner Geburtstagstag war.

 

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Ohmeingottohmeingottohmeingott!

MamaMiez hatte ein Gewinnspiel, gesponsert von Ecover. Es gab eine Bienenbox zu gewinnen. Es war ein schöner Tag, die Bäume fingen an zu blühen, und es flogen  keine Bienen in unserem Garten. Das hat mich dann dazu gebracht, einfach mal mitzumachen. Gewinnen tu ich ja eh nicht.

Uiiii, heute dann die Infomail von Ecover: “Du hast eine Bienenbox gewonnen!”

Uaaaaaaaaah, ich bin platt!

Habe jetzt also gewonnen: Ein Bienenhaus, Imkerausrüstung, außerdem ein Seminar, um das Imkern zu lernen.

Superpapa und ich haben schon ein paar Mal über das Halten von Bienen gesprochen, aber die Anschaffungskosten haben uns auch immer etwas abgeschreckt. Außerdem ist das konventionelle Imkern, das auf viel Honigertrag zielt, sehr zeitaufwändig.

Die Bienenbox muss selbstverständlich auch betreut werden, sobald wir einen Schwarm darin haben, aber weil das Konzept der Box darauf ausgelegt ist, dass die Bienen ihren eigenen Honig selber auch nutzen ist es etwas weniger zeitaufwändig. Also, hoffe ich, aus der Beschreibung heraus ;-)

Am Samstag ist dann schon der Workshop, und ich habe alle zuvor geplanten Aktivitäten hingeschmissen, um dabei sein zu können (die anderen Workshops wären nämlich in München oder in Hamburg, und das ist doch ganz schön weit weg!)

Uiuiui, ich bin so unglaublich aufgeregt! Als ich heute Morgen die Mail bekommen habe las ich nur den ersten Satz, und danach konnte ich nur noch denken, dass ich tatsächlich gewonnen habe und bald Bienen haben werde. Ich bin hin und her gelaufen und habe sicherlich Furchen in den Fliesen hinterlassen ^^ Irgendwann konnte ich dann auch den Rest der Mail lesen und alles abschicken, um meinen Gewinn auch zu bestätigen.

Und jetzt bin ich gespannt. Und aufgeregt. Sagte ich schon, dass ich aufgeregt bin? Ich bin aufgeregt!

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7 Sachen 153

Erfunden von Frau Liebe,  gesammelt von Anita von GrinseStern: sieben Sachen, die ich mit den Händen gemacht habe!

Ferien und Urlaub fast vorbei, jetzt habe ich vielleicht wieder zeit mal was zu schreiben ;-)

1. Sache: Frühstück

7sachen153_02Mit Nele! Und Lego-Batman! Und einem Minion (Und natürlich Superpapa, den Kindern plus zwei Leihkindern)

2. Sache: Aufräumen.

7sachen153_03Gestern war Tabletopday, wir hatten Freunde da, und zum Spielen habe ich das Wohnzimmer zu einem Spielzimmer gemacht. Das muss natürlich alles wieder weggeräumt werden. Der größte Tisch ist da auf dem Foto schon wieder zu den Nachbarn zurückgewandert, deswegen ist schon wieder so viel Platz.

3. Sache: Geblättert

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Sara hat mir heute beim Abholen ihres großen Sohnes dieses Buch geschenkt, und es ist sooo süß! Krümel hat direkt beschlossen, dass er der gestiefelte Kater sein möchte. Also, jetzt, Mama! Danke, Sara, das ist wirklich total toll!

4. Sache: Den ersten Spargel essen

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Die Kinder hatten keinen Hunger, weil wir erst um 16 Uhr Grillreste von gestern gegessen haben, also haben Superpapa und ich alle Kinder FRÜÜÜÜH!!! ins Bett gesteckt (es wurde gestern nämlich wirklich ziemlich spät für alle) und haben dann alleine zu zweit zu abend gegessen. Hatte auch mal was :-)

5. Sache: Nochmal aufräumen

7sachen153_01Die Kinder waren wirklich zu müde, um selber noch aufrzuräumen, ich war froh, dass sie fast ohne Gemotze ins Bett gegangen sind. Da habe ich doch freiwillih ihren Kram aufgeräumt ;-)

6. Sache: Mit Superpapa in den Garten gegangen

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Und da diese Schönheit aufgehoben! Eine Physalishülle von letztem Jahr!

7. Sache: Minecraft

7sachen153_07Die Kinder haben mich angesteckt, und auf meinem neuen Handy läuft das auch noch so gut… ;-)

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…tut Wahrheit kund…

Wir bekommen heute Besuch. Unsere Bekannten aus dem Silvesterurlaub kommen vorbei.

Man kann anhand der Sauberkeit des Hauses erkennen, ob sehr gute Freunde,  Freunde oder Bekannte zu Besuch kommen- für die sehr guten Freunde putze ich gar nicht extra (außer sie haben kleine Kinder, die hauptsächlich auf dem Boden spielen), für Bekannte poliere ich das Haus auf Hochglanz.

Gestern war also ein Hochglanz-Polier-Tag. Ich räumte, staubsaugte, putzte, wischte und wirbelte überall im Haus herum. Krümel war begeistert und wollte helfen! “ICH will aber staubsaugen, ICH will aber fegen… ” Er war richtig fleissig und hat auch ganz toll mitgeholfen.

Kurz vor dem Schlafengehen durfte er mit der Sprühflasche herumsauen die Glas-Duschwand polieren.

Während des Wischens meinte er ganz versonnen: “Ich wische das Glas, damit die T.  nicht sagt ‘Iiiiih, wie sieht es denn hier aus!’ wenn sie kommt und sehen würde, wie es hier sonst immer so aussieht!”

Der Krümel, der hat es schon echt gut durchblickt ;-)

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7 Sachen #152

Erfunden von Frau Liebe,  gesammelt von Anita von GrinseStern: sieben Sachen, die ich mit den Händen gemacht habe!

1. Sache: Obstsalat gegessen

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Der große Sohn hat den Obstsalat heute Morgen gemacht, und es war unser Mittagessen!

2. Sache: Mit der Tochter und dem Krümel gemalt

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Tochter hatte heute ein paar Ferienkoller-Ausraster, und um das kleine Monsterchen zu besänftigen haben wir etwas Ruhig-Zeit zusammen verbracht.

3.Sache: Abendessen

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Passend zum Novemberwetter: Erbsensuppe. Hat sich der Krümel gewünscht. Und alle Kinder haben es gerne gegessen. Der große Sohn meinte sogar sehr Charmant: Oh, es schmeckt überraschenderweise besser als es aussieht!

4. Sache: E-Reader mit Büchern beladen

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Neben dem Laptop liegt der Apfel, den ich vorher abgezeichnet habe ;-)

5. Sache: Buch geblättert

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…damit die Tochter mir daraus vorlesen kann. Ohne zu meckern. (Beim Superpapa musste sie wieder motzen, aber sie hat sich auch ein schlechtes Buch zum Vorlesen ausgesucht)

6. Sache: Nachtisch

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Kuchen gegessen. Reste von gestern. Eigentlich mag ich keinen Pfirsichkuchen, aber der war echt grandios! :-)

7. Sache: Magic gespielt

7sachen152_07Es war eine ziemlich schleppende Runde für den Sohn und für mich, während Superpapa ordentlich aufgerüstet hat. Irgendwann hab ich aber ein paar nette kleine Karten bekommen, die den Superpapa davon abhielten, uns zu besiegen. Und dann hab ich ALLE platt gemacht, muharrharrharrr!!!!!

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Uff.

Ich muss mal jammern. Wir haben nämlich echt einen super fiesen Magendarmvirus erwischt.

Krümel “durfte” ja schon von Samstag auf Sonntag, Von Montag auf Dienstag waren dann der Sohn, der Superpapa und ich gleichzeitig dran. Töchterlein hatte Glück und “nur” Durchfall, wir anderen durften die volle Bandbreite genießen.

Superpapa hatte dann auch noch das Pech, grade auf Geschäftsreise zu sein und fand Dänemark jetzt offensichtlich zum kotzen…

Lustig war dann ein bisschen, dass ich ihm schrieb “Sohn und ich kotzen im Duett”, und Superpapas einziger Kommentar war nur “Trio”. Also, halbwegs lustig. So lustig sowas nun mal sein kann…

Allgemein war es eher GAR nicht lustig, denn während es dem Sohn tagsüber wieder halbwegs gut ging und er auch aufgestanden ist und gespielt hat, konnte ich nur mit Mühe aus dem Bett. Ich habe gestern, bis auf ein paar Ausnahmen, das Bett also nicht verlassen können, habe immer wieder geschlafen, und bin trotzdem abends um acht eingeschlafen und habe die ganze Nacht durchgeratzt. Der große Sohn hat auch einen Mittagsschlaf gemacht, freiwillig. Erst in seinem eigenen Bett, danach kam er noch zu mir gekuschelt und hat weitere 1,5 Stunden geschlafen.

Die Kinder, denen es ja auch nicht so gut ging,  waren natürlich alle den ganzen Tag zu Hause, und damit sie sich nicht zanken oder Unsinn anstellen durften sie sehr viele Filme sehen, was ihnen gefallen hat.

Der große Sohn hat dem kleinen Bruder immer mal etwas zu Essen oder zu Trinken gemacht, Töchterlein und der Große haben sich von Bananen und Zwieback ernährt.

Damit alle etwas warmes im Bauch haben hat unsere Nachbarin uns noch einen Topf Nudeln ohne Soße gekocht, das ging dann auch noch gut.

An dieser Stelle muss ich jetzt ganz dringend erwähnen, wie toll es ist, gute Nachbarn zu haben! Dankeschön, Du hast uns damit wirklich geholfen!

Heute geht es uns allen wieder besser. Töchterlein klagt zwar noch immer über etwas Bauchschmerzen, der Sohn und ich sind auch noch SEHR schlapp, aber eigentlich sind wir auf einem aufsteigenden Ast.

Superpapa ist mittlerweile weiter gereist, und findet Schweden jetzt nicht zum kotzen. Aber schlapp ist er auch noch.

Und ich hoffe ja immer wieder, dass DAS das letzte mal krank sein war, denn ES REICHT JETZT!!!!

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Keine 7 Sachen

Heute nur ein bisschen Blabla.

Die Nacht war nämlich etwas anstrengend, und den Tag verbrachte ich mit einem durchgehenden Durchhänger.

Wir waren jetzt eine Woche lang so halbwegs gesund, und ich dachte- yeeeeah, wir haben es geschafft! Da meldete der Krümel gestern abend, dass er sich übergeben hat. Das wiederholte er dann noch so 12x in der Nacht, im Schnitt alle halbe Stunde, bis 5 Uhr morgens. Kein Wunder, dass wir heute Morgen ein klein wenig müde waren und ich um 9.30Uhr, als ich aufstand, immer noch ziemlich erschlagen war. Krümel war allerdings überraschend munter und verlangte nach Müsli zum Frühstück. Trockene Cornflakes taten es dann auch…

Dem Krümel geht es jetzt auch schon wieder gut, er hat ein bisschen Mittagsschlaf gemacht (semi-freiwillig, er ist mit etwas Zwang ins Bett gegangen, aber als er gähnend da lag meinte er: “Ich glaube, ein bisschen schlafen ist nicht so schlecht…” und war weggeratzt). Ich bin erstaunlicher Weise nicht eingeschlafen, dafür könnte ich jetzt grade eigentlich ins Bett fallen. Naja, mache ich gleich, nach dem Bloggen.

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Autonews!

Ich habe Samstag morgen im Autohaus angerufen und NOCHMAL bescheid gesagt, dass das Auto kaputt ist. “Haben Sie denn die Handynummer vom Chef? Nur der kann ihnen helfen!” Nein, hatte ich nicht, aber das scheint Wunder zu wirken, wenn man sie hat…

Ich rief danach also beim Chef auf dem Handy an, und er meinte: “Oh, da müssen wir das Auto wohl abholen kommen…” Jep, sah ich genau so!

Ein bisschen lachen musste ich, als er sagte, dass uns jemand zwischen 13 und 14 Uhr anrufen würde um uns mitzuteilen, wann das Auto abgeholt würde. Mein Plan war es, um 14 Uhr da anzurufen und zu fragen- denn bisher hat ja noch nie jemand zurückgerufen (oder FAST nie).

Um 13.01 Uhr klingelte das Telefon, jemand vom Autohaus rief an, und wir bekamen mitgeteilt, dass im Laufe des Nachmittags jemand vorbeikommen würde. Ob wir da wären…? Naja, was glauben die, wegfahren können wir doch sowieso grade nicht… ;-) “Im Laufe des Nachmittags” war natürlich immer noch etwas schwammig, aber um 15.30 Uhr klingelte es an der Tür und der Chef des Autohauses war da mit dem Abschleppauto. Das Auto wurde daran festgemacht, er fuhr von dannen, und wir sind seitdem autolos. Morgen werde ich im Laufe des Vormittags mal anrufen und fragen, ob man schon etwas gefunden hat, man muss ja offensichtlich immer mal ein bisschen nerven um Aussagen zu bekommen.

Jedenfalls gibt es grade gar nichts zur Realsatire zu schreiben, außer natürlich, dass das Auto schrotti ist. Ausnahmsweise hat alles mal so richtig wie am Schnürchen geklappt. Hoffen wir, dass es beim Reparieren auch so bleibt.

Wie wir das jetzt allerdings die Woche über machen müssen wir mal sehen- “zum Glück” ist der Krümel grade krank und kann nicht in den KiGa, dann können wir uns die Tour auch sparen.

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“Oma, die Sonnenfinsternis ist heute ausgefallen!” rief ein Mädchen am Sonnenfinsternis-Tag, der bei uns sehr nebelig war, man sah einfach nichts. Es wurde ein bisschen dunkler, ein bisschen kälter, aber wenn man nicht wusste woran es lag hätte man auch meinen können, dass es gleich regnen wird.

Für die Tochter war das übrigens gut, dass die Sonnenfinsternis ausgefallen ist. Sie hatte eine regelrechte Panik davor, denn in der Schule wurde den Kindern gesagt, dass sie nur mit einer Schutzbrille raus dürfen, weil sonst die Augen verbrennen. Wir hatten aber keine Schutzbrille, und Töchterlein musste sehr weinen, weil doch jetzt garantiert ihre Augen verbrennen!

Sie hat es so verstanden, dass die Sonnenfinsternis definitiv die Augen verbrennt, allein die Tatsache, dass es finster wird macht ihre Augen kaputt. Arme Maus, ich musste sie sehr trösten und erstmal ein Video zeigen, was so eine Sonnenfinsternis überhaupt ist. Als ich ihr erklärte, dass man ganz einfach NIE in die Sonne sehen darf, und das bloße Aufhalten im Sonnenlicht ja auch die Augen nicht verbrennt, da war sie etwas beruhigt. Aber so ganz geheuer war es ihr nicht, weil wir ja auch keine Brillen mehr bekommen haben, und mit einer Lochkamera alleine hätte sie nicht raus gedurft.

So war sie schon ganz froh, dass das gruselige Ereignis “ausgefallen” ist, wie das Mädchen auf dem Schulhof sagte.

Schade finde ich es allerdings schon, dass wir es nicht sehen konnten…

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Der große Sohn hat jetzt eeeeeeeeeendlich (so sagt er) ein RICHTIGES Handy. Ein Smartphone, das auch was taugt. Er ist glücklich und kann vor allem endlich mal seine Spielverabredungen selber machen. Man telefoniert heutzutage nämlich nicht mehr (was ihm übrigens sowieso sehr  entgegen kommt, er telefoniert nicht gerne), man schreibt sich über WhatsApp. Er war tatsächlich das einzige Kind in der Klasse, dass das noch nicht konnte.

Ich bin jetzt ganz froh, denn das macht mir ein etwas besseres Gefühl, wenn ich den Sohn mit dem Fahrrad zu seinen Verabredungen “zwinge”- Taxi Mama ist ja vorbei, wenn es um Verabredungen innerhalb unseres Ortes geht. Wie haben Mütter das früher eigentlich ausgehalten, ohne das Wissen, dass das Kind im Zweifelsfall mal anrufen kann?!?

Sohn nutzt das Ding natürlich auch zum Spielen, und seitdem hören wir nichts anderes mehr. Aber ob es jetzt Minecraft, StarWars oder Clash of Clans ist, mit dem wir zugetetxtet werden ist ja im Endeffekt eigentlich egal ;-) Und bisschen spielen ist ja auch super.

 

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