Warten aufs Christkind

..ist noch deutlich weniger anstrengend als “Warten drauf, dass es endlich losgeht in den Urlaub”.

Wir fahren heute abend mit dem Nachtzug in Richtung Wien, bzw in Richtung “Nähe von Wien”, ich vergesse immer, wie der Ort heisst ;-) Nachtzug hat den Vorteil, dass man schlafend sein Ziel erreicht, ohne quengelige Kinder unterwegs. Es hat aber auch den Nachteil, dass man erst abends losfährt, und ein ganzer, langer Tag zu überbrücken ist und die Kinder quengelig sind. Immerhin kann man sie zu Hause noch in ihre Zimmer schicken…

Wie auch immer, ich melde mich jetzt hiermit mal für 2 Wochen ab, denn Internet werde ich nur sporadisch mal haben. Nicht, dass mich jemand im Krankenhaus wähnt oder so, hatten wir ja alles schon ;-)

Bis bald dann ;-)

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Sportskanone- in die Knie gegangen

Bestimmt ist schon aufgefallen, dass ich im Moment nicht mehr vom shredden berichte.

Das liegt einerseits daran, dass ich keine Zeit habe zu schreiben, aber auch, weil ich im Moment pausiere.

Punkt eins bedingt etwas Punkt zwei, außerdem hat mir Level 2 meine Knie und Sprunggelenke dermaßen lädiert, dass ich nur noch mit Mühen in die Knie gehen konnte- bzw wieder hoch danach. Das kann ja wirklich nicht Sinn der Sache sein.

Level 2 ist viel springen, in vielen Positionen, außerdem steigt das Tempo ganz enorm. Ich habe, um nicht aufzugeben, anfangs erst noch mit Level 1 weiter gemacht, aber sehr schnell gemerkt, dass meine Knie jetzt auch bei Level 1 weh tun. Also Pause, eine Weile.

Das passte mir allerdings auch recht gut, denn ich hatte so viel zu tun, Mittelaltermarkt, Harry Potter Geburtstagsparty und nebenher der normale Wahnsinn, so dass ich abends sowieso vor halb 2 nie schlafen gehen konnte- keine Zeit zum turnen!

Meine Knie sind jetzt, nach anderthalb Wochen Pause, immer noch nicht toll, so dass ich auch heute noch nicht wieder angefangen habe, obwohl ich es mir vorgenommen habe. Ich werde gleich ein paar Übungen daraus machen, aber ohne die Springdinger, aber das ist dann natürlich nix halbes und nix ganzes…

Mal sehen wie und wann es weiter geht, oder ob ich mir vielleicht doch etwas passenderes suchen muss…

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Sonnenuntergang

Abend

Der Abendhimmel, durch eine Wasserperle betrachtet. Schön kitschig :D

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Schon groß

Heute war wieder die Freundin mit den zwei kuchennaschenden Kindern zu Besuch.

Meine beiden Großen waren bei Freunden, nur Krümel und ich waren zu Hause. Krümel, der ja älter ist als die beiden kleinen Besuchskinder, zeigte sich heute von seiner besten Seite und spielte mit den Kleinen.

Als es dann nach draußen ging zum spielen zog er sich seine Gummistiefel an. Ich gab ihm die Aufgabe, nach dem Gummischuh vom Kleinen zu suchen, denn ein Schuh ist beim letzten Besuch verloren gegangen. “Schaffst Du das denn auch, Krümel? Den Schuh zu suchen, meine ich?” fragte ich ihn.

Krümel, der schon auf dem Weg in den Garten war, kam zurück, baute sich mit vor mir auf, die Fäuste in die Hüften gestemmt: “EY, hast Du mich heute vielleicht noch nicht gesehen oder so? Ich bin SCHON GROSS, ich schaffe das LOCKER!!!” :D

Sprachs, flitze in den Garten, und fand wenige Sekunden später den zweiten Schuh.

Wow :D

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Festgestellt

…dass ich es überraschenderweise liebe, dass die ~14 Monate alte Tochter meiner Freundin ein GROSSES Stück aus dem Geburtstagskuchen des großen Sohnes gebissen hat. Sooooo süß :)

Deswegen war hier übrigens auch seit Tagen  Stille im Blog. Nicht wegen des Kuchens, sondern wegen der Geburtstagsparty- Thema Harry Potter, und der Mega Aufwand in der Vorbereitung (ich liebe es einfach so ;-) )

Mehr davon die Tage!

Edit: Es gibt tatsächlich ein Bild von den zwei kleinen Naschkatzen, die über unseren Kuchen hergefallen sind :D <3 Danke, t0bY!

Naschkatzen

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Haarig

Krümel ist Momentan immer so süß beim Erzählen :D

“Mama, habe ich eigentlich eine Glatze?” fragte der Krümel vorhin beim Zähneputzen.

“Nein, mein Schatz, Du hast keine Glatze, eine Glatze ist, wenn man keine Haare hat, und Du hast ganz schön viele Haare auf dem Kopf!” antwortete ich ihm.

“Hat mein Freund M. eine Glatze? M hat gesagt er hätte eine!” hakte er nach.

“Nein, M hat auch keine Glatze, er hat zwar kürzere Haare als Du, aber er hat doch auch ganz viele! Aber M’s Papa hat eine, vielleicht hast Du Dich verhört, und M hat von ihm gesprochen?” überlegte ich. “Außerdem” fuhr ich fort,” hat Dein Papa auch ein bisschen eine Glatze!”

“Jaaaa, das stimmt!” strahlte der Krümel, “Papa hat tatsächlich keine Haare!!!! Keine Haare im Gesicht, keine Haare an den Beinen, keine Haare an den Armen, keine Haare auf den Zähnen…”

Ich musste etwas schmunzeln und erklärte, dass sich das mit der Glatze nur auf den Kopf bezieht. “Aber…aber… aber…” stammelte Krümel, “auf dem Kopf HAT der Papa doch noch schöne Haare!!

<3

 

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Heute so.

Viel zu tun, weil Packen und Planen für den Mittelaltermarkt am Wochenende, den Geburtstag für Schwiegermutter morgen (nur Tochter und ich werden da sein zum gratulieren), die Abschlussfeier vom Kindergarten, für letzteres muss ich noch Essen machen.

Dann ist morgen letzter Schultag, der Sohn kam heute nach Hause und meinte, er bräuchte für den Tag einen Dip. Kein Problem, nachdem ich alles gekauft hatte für den Dip und viel, viel, viel zu tun hatte meinte der Sohn: Klassenkamerad *N* bringt auch ein paar Sachen zum Dippen mit, damit wir nicht alles Gemüse alleine schnippeln müssen.

Achsooooo, nicht nur den Dip soll ich machen, auch das Gemüse zum dippen? “Ja klar, Mama, was sollen wir mit einem Dip ohne Gemüse??” Waaah. Zu Glück habe ich noch Möhen, Kohlrabi und Cracker im Haus… o.O

Dann war unsere tolle neue Babysitterin da. Sie ist echt klasse und kann mit den Kindern total super umgehen, und die Kinder mögen sie auch sehr gerne.Heute haben die Kinder mit ihr vor allem im Planschbecken gespielt, das ich ihnen vorbereitet habe. Außerdem auch so eine Wasserrutsche, die man auf dem Boden auslegt, wo Wasser heraus gesprenkelt kommt. Die wollte ich anschließen, und musste zuerst den Schlauch von der Gartendusche abmachen.

Irgendwie schnappte der Verschluss vom Schlauch aber wieder zu, und klemmte mir die Haut vom Finger ein. Hmpf. Ich versuchte mit der anderen Hand, das Eingeklemmte zu lösen aber es ging nicht, mei Finger hing so fest, dass ich ihn nur mehr verletzt hätte beim gewaltvollen rausziehen.. Jetzt stand ich hilflos an der Gartendusche und fummelte daran herum, und es tat sich nix… Maaannoooo… zum Glück hat L, unsere Babyitterin, mich aber gerettet… Babysitterinnen taugen auch als Mamaretterinnen ;-)

Kurz bevor sie dann nach Hause gegangen ist fragte Superpapa sie, wo sie eigentlich wohne, und sie antwortete: “Am Supermarkt!” Wir scherzten etwas: “Aaah, im Supermarkt!” Und sie erwiderte: “Ja, im Kühlregal!”

Sie ging, ich rödelte weiter, und merkte- ach, ich habe die Hälfte vergessen beim Einkaufen. Also hüpfte ich ins Auto, ließ die Fenster ganz herunter und fuhr los. Kurze Zeit später schon nervten mich meine Haare, und ich ließ das Fenster wieder hochfahren. Dann wollte ich nach rechts schauen… und konnte nicht! Ich hatte mir einen ordentlichen Teil der Haare in der Fensterscheibe eingeklemmt! Ich tatstete nach dem Fensterheber, und konnte mich glücklicher Weise selber befreien… Manchmal geht das auch ohne Babysitterin ;-)

Dass ich, beim Supermarkt angekommen, nochmal umdrehen musste, weil ich meine Tasche zu Hause vergessen hatte, erwähne ich besser gar nicht, was?

Als ich also endlich einkaufen konnte ging ich durch den Markt, in Richtung Kühlregal… von da hörte ich schon eine bekannte Stimme sprechen. Siehe da, es war L., die ofensichtlich tatsächlich im Kühlregal wohnt ;-)

Und jetzt habe ich genug Pause gemacht- meine Füße sind wieder fit, damit ich noch viiiel, viel Kram einpacken kann…

Und morgen dann: Sohn zur Schule, die anderen beiden dürfen zu Hause bleiben, weil das logistisch mit der KiGafahrt einfach nicht hinhaut. Dann Hänger abholen, beladen, und dann fahren Superpapa und Krümel los zum Mittelaltermarkt nach Warendorf. Tobi, der große Sohn und (vermutlich) zwei seiner Freunde fahren dann los, sobald die Kinder aus der Schule kommen und etwas gegessen haben. Töchterlein und ich bleiben hier, trinken Geburtstagskaffee mit der Oma, und fahren Nachmittags mit Oma zu Töchterleins Abschlussfeier. Zum Mittelaltermarkt fahren Töchterlein und ich erst am Samstag, wenn Freunde von uns ebenfalls da hin fahren wollen, die nehmen uns dann mit. Wir hatten schon lange kein Lager mehr mit knapp 20 Leuten, zumindest am Samstag… es wird voll :D

 

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Böse Aufzüge

Heute Morgen, auf dem Weg zum Kindergarten.

Krümel blieb plötzlich stehen, und wollte nicht mehr weiter gehen. Ich fragte ihn: “Was ist los, warum bleibst Du stehen?”

Er sagte: “Mama, weißt Du was? Wir fahren NIIIE nie wieder mit dem Aufzug!!!”

Ich:”…okaaaaaaay, und warum?” (auf dem Weg zum Kindergarten ist nämlich kein Aufzug, und ich konnte grade gar nicht folgen, wie er darauf kam)

Krümel: “Sonst vergisst Du mich mal darin, und dann hast Du keinen Krümel mehr!”

Ich: o.O

(nur mal zum Klarstellen: Ich habe ihn noch nie irgendwo vergessen, keine Ahnung wie er da plötzlich drauf kommt… o.O )

 

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Sportskanone, nicht.

Also, ich bin keine. Definitiv nicht. Sport hab ich trotzdem gemacht.

Und weil das hier MEIN Blog ist und ich Jammern darf wann ICH will, tu ich das doch jetzt direkt mal. (Aber ich möchte bitte am Ende in den Kommentaren gelobt werden. Falls das im Blogartikel nicht klar genug herauskommt! ;-) )

Heute war KEIN guter Sporttag. Alles hat sich heute verschoben, weil ich – taddaa- eine Migräne hatte. Hat sich herausgestellt, dass viel Bewegung leider keine Migränen verhindert. Aber die letzten Tage sind die Migränen zwar immer mal auf Stippvisite gekommen, sind aber immer freiwillig, ohne Drogeneinnahme, wieder gegangen. Vielleicht will mir das ja doch zeigen, dass es was bringt?

Wie auch immer, das alles hat die heutige Migräne jedenfalls nicht abgehalten, mich nachmittags für 2 Stunden auszuknocken. Ich habe eine ganze, ganze Weile gebraucht, bis ich endlich soweit war, loszushredden.

Und dann hab ich es noch weiter vor mir her geschoben, weil: Das wird ja anstrengend!!

Irgendwann hab ich es gepackt und losgelegt.

Und nach 10 Minuten beinahe das Handtuch geschmissen. Heute war wirklich KEIN guter Sporttag. Durch die Migräne am Tag war ich sehr schlapp, und jede Bewegung fiel mir schwer. Sogar Sachen, bei denen ich gestern noch dachte- ach, siehste, das geht jetzt auch!!

Ich schmiss die Hanteln weg, stoppte das Video, klappte den Laptop zu.

Und hatte ein unglaublich schlechtes Gewissen mir selber gegenüber. Wenn ich jetzt schon aufgebe, dann habe den Grundstein gelegt, um auch weiterhin bei jedem Pups aufzuhören, und irgendwann , eher früher als später, höre ich ganz auf. Kenne mich doch.

Ich stand etwa eine Minute grummelnd vor dem zugeklappten Laptop…. nur um ihn danach wieder aufzuklappen, und das Video wieder zu starten. Ich startete die Übung, bei der ich aufgegeben habe, noch einmal von vorne und machte weiter. (Das ist die Stelle, an der ich Lob und Bestätigung erwarte!!!!!)

Ich habe es aber tatsächlich heute nicht so gut geschafft, bei den Übungen mitzumachen- also habe ich von den meisten nur die leichteste Variante gemacht, und war trotzdem ganz schön fertig. Hauptsache ich mache etwas. “You can have it as hard as you want, or as easy as you want, as long as you keep going” – das ist ein Pi mal Daumen Zitat aus dem Video!

Heute also ein easy-Tag.

Aber etwas gutes gab es dann doch noch- die von mir so verhassten “Plankjacks” relativ zum Schluss- quasi Hampelmann mit den Beinen in Liegestützposition- haben überraschend gut funktioniert, und ich habe einige geschafft, bevor ich zusammengebrochen bin.

Also, Memo an mich: Weitermachen!!! Auch an Scheißtagen bringt es was!

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Der Morgen

Lydia schrieb über einen idealen Morgen mit 3 kleinen Kindern (Das Wunschdenken also ;-) ), und über die die Dinge, die normalerweise passieren, um den Morgen nicht ganz so ideal ablaufen zu lassen (Nennt sich auch “Realität” )

Beim blogtauglichen Morgen habe ich mir noch jeden Kommentar verkniffen- das klang doch zu schön, um wahr zu sein, nur um dann bei den 100 Dingen, die gerne mal dazwischen kommen, aufatmen zu können- DAS klang viel wahrscheinlicher ;-) (Oder ich habe irgend etwas mit meinen Kindern falsch gemacht ;-) )

Im Kommentar forderte sie mich auf, doch mal über unseren Morgen zu schreiben. Das mache ich jetzt aber hier im Blog, das wird doch als Kommentar zu umfangreich ;-)

Mein Wunsch-Morgen sieht so aus:

Mein Wecker klingelt um 6.10 Uhr, damit ich ihn noch 3 weitere Male ausschalten kann- ich kann nicht direkt beim ersten Weckerklingeln aufstehen, dann bin ich zu matschig. Ich döse nur im Halbschlaf vor mich hin, recke und strecke mich schon mal etwas, um dann um 6.40 Uhr aus dem Bett gekrabbelt zu kommen. Superpapa ist noch zu Hause und frühstückt schon, ich stehe rechtzeitig auf, um ihm tschüss zu sagen.

Ich wanke als erstes hoch, um den großen Sohn und die Tochter zu wecken, der Krümel kommt meist nachts zu mir und schläft noch im Elternschlafzimmer. Großer Sohn und Tochter wachen langsam auf, dürfen noch ein paar Minuten liegen bleiben, bevor sie aufstehen, sich waschen und anziehen, und kommen dann runter zum Frühstück.

In der Zeit bin ich auch gewaschen und angezogen und bereite die Brotdosen zum mitnehmen vor. In der Zeit steht auch meist der Krümel auf und kommt in die Küche getappst.

Die Kinder frühstücken meist “Müsli”, also entweder echtes Müsli, oder “Cerealien” (wie heisst das eigentlich auf ordentlichem deutsch?!?). Der Große macht sich sein Müsli immer selber, Töchterlein macht es manchmal selber, manchmal mache ich es, und Krümel bekommt sein Müsli immer noch serviert. Manchmal übrigens auch von seinen Geschwistern, die ihm einfach eine Portion mitmachen.

Nach dem Frühstück packen die beiden Großen ihre Taschen, und ich wasche den Krümel und ziehe ihn an- bzw helfe ihm, während er es selber macht. Ich kämme den Kindern, die das noch nicht so können, die Haare, manchmal gibt es auch noch einen Zopf für die Tochter.

Dann geht es auch schon los, alle Kinder steigen ins Auto, es wird festgeschnallt, und ab geht es erst zur Schule. Wir werfen den Sohn in einer Straße in der Nähe der Schule ab, wo er oft noch Freunde trifft und sie die letzten paar Meter zusammen zur Schule gehen.

Ich fahre mit den Kindergartenkindern weiter. Im Kindergarten angekommen gehen wir zuerst in die blaue Gruppe, das ist Krümels Gruppe, und warten, bis er Jacke aus und Hausschuhe an hat, hängen seinen Rucksack an den Taschenwagen, und ab geht es rein. Ich sage ihm tschüss, er dreht sich nochmal freundlich lächelnd um, er winkt mir, und Töchterlein und ich gehen.

Dann geht es in die gelbe Gruppe, Töchterleins Gruppe. Sie zieht sich Jacke aus, Hausschuhe an, und rein. Tschüss, Kuss, bisschen schmusen, und weg ist sie.

Dann fängt der kinderlose Teil des Morgens an, an dem ich tun muss, was eben alles so anfällt. Irgendwann kommt der große Sohn nach Hause, er isst etwas , macht Hausaufgaben. DIe beiden Kindergartenkinder hole ich zwischen 14 und 16 Uhr ab, je nach dem, ob es ein Nachmittagsprogramm im KiGa gibt oder nicht.

Damit ist der Morgen ja schon um… und es war alles reibungslos und easy …. im Traum ;)

Was normalerweise so schief gehen kann (Mal sehen, auf wieviele Punkte ich so komme ;-) ):

1.: Mein Wecker klingelt nicht, weil ich ihn für eine andere Gelegenheit ausgeschaltet habe, und vergessen habe ihn wieder einzuschalten. Dann kann man nur hoffen, dass ich wenigstens rechtzeitig wach werde…

2.: Mein Wecker klingelt zwar, aber ich schlafe jedes Mal so RICHTIG ein, nachdem ich den Snooze-Knopf gedrückt habe. Wenn ich aufstehe bin ich dann so RICHTIG matschig und verpeilt. Und morgenmuffelig. (mehr als sonst)

3. :Ich drücke den Snooze-Knopf nicht 3x, sondern 5-6x (und merke es nicht, siehe Punkt 2…) . Dann weiß ich schon, alles wird etwas hektischer am Morgen…

4.: Ich wache auf, und der Krümel wacht direkt mit auf. Er muss dann immer SOFORT etwas essen, nein, Mama, keine Zeit für Dich,noch etwas anzuziehen, egal wie kalt es ist.

5.: Ich wecke die Kinder, aber die stehen nicht auf.

6.: Ich wecke die Kinder noch 5x, aber sie stehen nicht auf.

7.: Ich schicke den Krümel hoch um die anderen Kinder zu wecken, die Kinder schreien, weil der Krümel sie geweckt hat.

8.: Die Kinder stehen auf, und sitzen dann erst mal 20 Minuten im Kinderzimmer und spielen.

9.: Die Kinder stehen auf, gehen ins Badezimmer, und sitzen da erst mal 20 Minuten herum und spielen (gerne auch in Kombination mit dem Punkt 8)

10.: Die Kinder sind aufgestanden, gewaschen, und gehen dann ins Kinderzimmer um sich noch etwa 20 Minuten hinzusetzen und zu spielen. (Inclusive Punkt 8 und/ oder 9)

11.: Ich bereite dem Krümel Müsli vor. Aber es ist das FALSCHE Müsli. Krümel schreit.

12.: Es ist zu wenig Müsli in der Schüssel. (auch, wenn er sowieso nicht mehr essen würde) Krümel schreit.

13.: Es ist zu wenig Milch drin. Krümel schreit.

14.: Es ist zu viel Milch drin. Krümel schreit.

15.: Die großen Kinder wollen auch JETZT GENAU das Müsli haben, das ich in der Hand habe, und drängeln.

16.: Töchteleins Müsli, von mir vorbereitet: Es war das falsche Müsli. Tochter schreit.

17.: Oder es war zu wenig Müsli. Töchterlein schreit.

18.: Es war zu wenig Milch drin. Töchterlein schreit.

19.:Es war zu viel Mich drin. Töchterlein schreit.

20.: Großer Sohn hat die Schnauze voll von dem ganzen Geschrei, und schreit.

21.: Großer Sohn stört die Tatsache, dass seine Geschwister existieren- er schreit.

22.: Töchterlein stört es, dass ein Geschwister ein Geräusch gemacht hat, das sie nicht hören will. Tochter schreit.

23.: Mama hat die Schnauze voll, und schreit.

24.: Krümel weint, weil alle schreien.

25.: Krümel kippt sich sein Müsli über

26.: Töchterlein kippt sich Müsli über.

27.: Der große Sohn kippt Müsli aus der Packung in die ganze Küche.

28.: Der große Sohn schüttelt seine Ersatzmilch (wenn er keine lactosefreie Milch da hat, dann hat er schon mal Hafermilch, Reismilch, etc.). Er hat vergessen, die Milchtüte vorher zuzumachen und badet die Küche in Milch.

29.: Ich schmiere Brote, und weil die Kinde rmir nicht sagen, was sie mitnehmen wollen, mache ich einfach das drauf, von dem ich denke dass es diesem Kind schmeckt.

30.: Die Kinder beschweren sich, dass ich das FALSCHE auf das Brot getan habe, obwohl sie viel lieber *etwaswassiesonstnieessen* haben wollten.

30.1: Ich habe gar kein Brot da, und ich packe nur Obst in Dosen.

31.: Ich habe das falsche Obst in die Dosen getan. Die Kinder schreien.

32.: Ich packe ausnahmsweise Joghurt ein, von dem ich weiß, dass die Kinder diese Sorte mögen.

33.: Aber die Kinder wollten heute KEINEN Joghurt. Und schreien.

34.: Die Kinder wollten auch nicht diese spezielle Sorte. Sondern die andere, die wir nicht da haben.

35.: Oder die, die sie bisher NIE mochten

36.: Achja, sie schreien dann.

37.: Sohn Groß soll seine Tasche packen, liest aber, und bemerkt nicht, dass ich mit ihm spreche. Ich weise ihn 5x darauf hin, bis er seine Sachen nimmt und zum Ranzen geht.

38.: Sohn Groß soll seine Sachen, die er neben dem Ranzen abgestellt hat, IN den Ranzen räumen Ich weise ihn 5x darauf hin, er nimmt seine Flasche, und packt sie in den Ranzen.

39.: Sohn Groß soll auch seine Brotdose, die neben dem Ranzen steht, hineinpacken, liest aber, und bemerkt nicht, dass ich mit ihm spreche. Ich weise ihn 5 x darauf hin, bis er seine Brotdose eingepackt hat.

40.: Sohn groß SAGT, dass er sein Frühstück eingepackt hat, während er liest, und stäter finde ich die Sachen irgendwo im Haus abgestellt.

41.: Ich versuche mich und den Krümel gleichzeitig zu waschen .

42.: Krümel will nicht gewaschen werden. Er schreit.

43.: Er schmeisst den Waschlappen irgendwo herum.

44.: Er geht aus dem Badezimmer

45.: Ich laufe hinterher, fange ihn ein.

46.: Und wasche ihn trotzdem.

47.: Krümel will auch Deo haben. Nein, Mama, MEHR Deo! Und selber aufsprühen!

48.: Krümel schreit, weil ich ihm die Deoflasche nicht gebe.

49.: Ich versuche den Krümel zu kämmen. Krümel will heute nicht gekämmt werden.

50.: Ich kämme den Krümel, benutze aber die falsche Haarbürste.

51.: Ich kämme den Krümel, aber ich habe eine falsche Frisur gemacht.

52.: Achja, Krümel schreit.

53.: Töchterlein soll zum Kämmen antreten und bringt eine Haarbürste. Hat aber die Wasser-Sprühfasche vergessen (damit ihre Haare kämmbar sind), und geht nochmal.

54.: Sie hat die Sprühflasche mitgebracht, leider aber die Haarbürste wieder weggebracht.

55.: Töchterlein möchte eine Flechtfrisur, hat aber keinen Haargummi mitgebracht.

56.: Töchterchens Flechtfrisur war VÖLLIG FALSCH!!

57.: Töchterchen hätte gerne einen Haarreifen, den ich ihr anziehen soll, sie hat ihn aber vergessen.

58.: Krümel möchte auch einen Haarreifen haben. Den selben wie seine Schwester trägt. Krümel schreit.

59.: Krümel bekommt einen anderen Haarreifen, den er 2 Minuten lang trägt . Dann ist der Haarreifen doof, und er schreit, weil seine Schwester den Haarreifen nicht wieder wegbringen möchte.

60.: Die Kleidung eines Kindes hält genauerer Betrachtung nicht stand, und Muttern schickt das Kind noch mal ins Zimmer, wo es sich etwas frisches anziehen soll.

61.: Der große Sohn hat unter seinen frischen Kleidungsstücken noch die schmutzigen von gestern an. Ich schicke ihn zum umziehen.

62.: NACHDEM er sich gewaschen hat, denn das hat er offensichtlich vorher “vergessen”, sonst hätte er das schmutzige Kleidungsstück ja nicht mehr an…

63.: Großer Sohn schreit, weil das alles so viel Aufwand ist. Waschen und so überhaupt. Mannooo!

64.: Tochter schreit, weil das schmutzige Kleid aber das LIEBLINGSKLEID ist, und sie heute auf gar keinen Fall ein anderes anziehen kann

65.: Die Kinder sollen sich Schuhe anziehen. Der große Sohn lamentiert, dass seine Schuhe unauffindbar sind.

66.: Auch da, wo er sie nicht hingetan han, wie zum Beispiel an der Zimmerdecke oder auf dem Schrank sind sie nicht.

67.: Der große Sohn meckert, weil er die Schuhe selber suchen muss.

68.: Die Schuhe des großen Sohnes sind UN-AUF-FIND-BAR!!!

69.: Muttern droht dem großen Sohn an, dass er eben ohne Schuhe in die Schule muss.

70.: Der große Sohn schreit, die Schuhe sind immer noch nicht zu finden.

71.: Der große Sohn zieht andere Schuhe an. Winterstiefel bei 30 Grad Außentemperatur. Muttern schickt ihn seine RICHTIGEN Schuhe suchen. Sohn schreit.

72.: Muttern ist sauer. Sucht aber die Schuhe.

73.: Die Schuhe stehen an der Garderobe/im Kinderzimmer/ an der Terrassentür, und Muttern hat die Schuhe nach 10 Sekunden “suchen” gefunden.

74.: Krümel soll seine Schuhe holen und anziehen, aber er findet sie nicht direkt.

75.: Krümel soll nochmal da suchen, wo er sie ausgezogen hat. Überraschenderweise stehen sie dort.

76.: Krümel möchte die Schuhe nicht selber anziehen. Er schreit so lange bis ich es mache.

77.: Krümel zieht die Schuhe selber an, aber hat Entenfüße. Er soll die Schuhe nochmal richtig herum anziehen, will das aber nicht. Also ziehe ich ihm die Schuhe an.

78.: Muttern ärgert sich, weil sie doch immer wieder alles für den Krümel macht.

79.: Tochter soll Schuhe anziehen. Sie sucht sich die Flipflops aus, bei -64°C Außentemperatur. Sie soll sich neue Schuhe anziehen, schreit deswegen.

80.: Die Kinder sollen sich eine Jacke anziehen. Krümel wählt die etwas dickere Übergangsjacke, die später am Tag zu warm sein wird. Krümel schreit, weil ich ihm empfehle, eine dünnere Fleecejacke anzuziehen.

81.: Krümel wählt die dünnere Fleecejacke, die aber zu dünn ist für den Tag. Krümel schreit, weil er eine andere Jacke anziehen soll.

82.: Alle Kinder sind gar nicht erst zu finden zum Jacke anziehen, weil sie noch schnell eben etwas spielen gegangen sind, während ich etwas gemacht habe.

83.: Mindestens 5 Spielkisten wurden pro Kind in den 2 Minuten ausgekippt, und das Wohnzimmer, dass Sekunden vorher noch halbwegs ordentlich war, gleicht einem Schlachtfeld.

84.: Die Kinder schreien, weil sie aufräumen müssen.

85.: Ich drohe an, den Müllsack zu holen.

86.: Ich hole den Müllsack.

87.: Die Kinder werden hysterisch, weil sie Angst um ihre Spielsachen haben. Hysterische Kinder können nicht aufräumen. Wann lerne ich das jemals? *seufz*

88.: Ich räume mit auf.

89.: Wir wollen fahren! Ich nehme den Autoschlüssel. …wenn ich nur wüsste, wo er ist…

90.: Wir suchen alle den Autoschlüssel.

91.: Die Kinder hören recht bald auf mit Autoschlüssel suchen, und fagen an zu spielen.

92.: Ich finde den Autoschlüssel, meist in der Badewanne, im Obstkorb, in der Waschmaschine, oder sonstige völlig logische Schlüssel-Abstellplätze.

93.: Oder ich finde ihn in der SPielkiste, in den ich ihn kurz zuvor geräumt habe, weil ich ihn schon in der Hand hatte.

94.: Oder ich finde ihn gar nicht, und benutze die beiden Ersatzschlüssel vom Haus und Auto. (Dann finde ich den Schlüssel aber später in Ruhe ;-) )

95.: Ich gebe dem großen Sohn den Schlüssel, um schon mal zum Auto zu gehen. Die Tochter schreit, weil sie aufschließen wollte.

96.: Ich gebe der Tochter den Schlüssel, um schon mal zum Auto zu gehen. Der große Sohn schreit, weil er aufschließen wollte.

97.: Der große Sohn ist wieder in der Leseecke verschwunden, und rührt sich nicht.

98.: Die Kinder steigen ins Auto ein. EinKind schreit, weil es als erstes einsteigen wollte und nicht durfte.

99: Die Kinder sitzen im Auto und schnallen sich an. Der Krümel muss sich auch ganz alleine anschnallen, und wir wareten etwa 10 Minuten, bis er fertig damit ist.

100.: Der große Sohn steigt wieder aus, weil er wieder einmal ohne seinen Ranzen in die Schule fahren wollte…

….okay, ich komme tatsächlich weit über 100. Aber mir reichts jetzt mal. Wir stellen uns jetzt bitte noch vor, dass Musik laufen soll/auf keinen Fall an sein soll, ein Kind etwa sagt, ein anderes darüber angepisst ist, in der Schule stößt der Große mit seinem Ranzen an die Tochter, im Kindergarten schreit ein Kind, weil das andere zu schnell ist, weil das eine die Tür aufgemacht hat obwohl das andere es tun wollte, ein Kind getragen werden will, weil die 20 Meter vom Auto bis zur Tür getragen werden will… Jede Situation kann auf die tollste Weise eskalieren ;-)

Manchmal muss ich die Tochter auch noch im Kindergarten frisieren, weil ich es zu Hause komplett übersehen habe, dass sie aussieht wie Wuschel- dann nämlich immer, wenn irgendein anderes Kind quer läuft, oder sie selber einen schlechten tag hatte und nicht viel Zeit übrig…

Achja, und wenn ich keine Brote geschmiert habe weil kein Brot da war, dann muss ich morgens noch mal zur Bäckerei. Was da alles schief gehen kann, kann man sich ja denken ;-) )

Ach so, all das kann in den 40-60 Minuten nach dem aufstehen passieren…

Wir stehen absichtlich immer recht knapp auf, weil die Kinder sonst anfangen noch zu spielen, und dann wollen sie nicht mehr aufhören, und das Schule/KiGabringen wird immer mit “ICH WIIIILL ABER ZU HAUSEBLEIBEN!!!” Geschrei begleitet.

Schlechte Tage werden übrigens immer von Geschrei begleitet, und es kann auch durchaus ALLES von dem genannten eintreten (Okay, außer die Sachen, bei denen es -67°C ist, und gleichzeitig 30°C sein müsste ;-) ). Allerdings sind solche komplett verkorksten Tage zum Glück eher selten. Und es gibt auch tatsächlich solche perfekten Tage, an denen alles klappt, vielleicht nicht immer in der Reihenfolge, aber es läuft trotzdem.

Es ist auf jeden fall jeden Morgen spannend- wie wird esheute sein? :D

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