Uff.

Ich muss mal jammern. Wir haben nämlich echt einen super fiesen Magendarmvirus erwischt.

Krümel “durfte” ja schon von Samstag auf Sonntag, Von Montag auf Dienstag waren dann der Sohn, der Superpapa und ich gleichzeitig dran. Töchterlein hatte Glück und “nur” Durchfall, wir anderen durften die volle Bandbreite genießen.

Superpapa hatte dann auch noch das Pech, grade auf Geschäftsreise zu sein und fand Dänemark jetzt offensichtlich zum kotzen…

Lustig war dann ein bisschen, dass ich ihm schrieb “Sohn und ich kotzen im Duett”, und Superpapas einziger Kommentar war nur “Trio”. Also, halbwegs lustig. So lustig sowas nun mal sein kann…

Allgemein war es eher GAR nicht lustig, denn während es dem Sohn tagsüber wieder halbwegs gut ging und er auch aufgestanden ist und gespielt hat, konnte ich nur mit Mühe aus dem Bett. Ich habe gestern, bis auf ein paar Ausnahmen, das Bett also nicht verlassen können, habe immer wieder geschlafen, und bin trotzdem abends um acht eingeschlafen und habe die ganze Nacht durchgeratzt. Der große Sohn hat auch einen Mittagsschlaf gemacht, freiwillig. Erst in seinem eigenen Bett, danach kam er noch zu mir gekuschelt und hat weitere 1,5 Stunden geschlafen.

Die Kinder, denen es ja auch nicht so gut ging,  waren natürlich alle den ganzen Tag zu Hause, und damit sie sich nicht zanken oder Unsinn anstellen durften sie sehr viele Filme sehen, was ihnen gefallen hat.

Der große Sohn hat dem kleinen Bruder immer mal etwas zu Essen oder zu Trinken gemacht, Töchterlein und der Große haben sich von Bananen und Zwieback ernährt.

Damit alle etwas warmes im Bauch haben hat unsere Nachbarin uns noch einen Topf Nudeln ohne Soße gekocht, das ging dann auch noch gut.

An dieser Stelle muss ich jetzt ganz dringend erwähnen, wie toll es ist, gute Nachbarn zu haben! Dankeschön, Du hast uns damit wirklich geholfen!

Heute geht es uns allen wieder besser. Töchterlein klagt zwar noch immer über etwas Bauchschmerzen, der Sohn und ich sind auch noch SEHR schlapp, aber eigentlich sind wir auf einem aufsteigenden Ast.

Superpapa ist mittlerweile weiter gereist, und findet Schweden jetzt nicht zum kotzen. Aber schlapp ist er auch noch.

Und ich hoffe ja immer wieder, dass DAS das letzte mal krank sein war, denn ES REICHT JETZT!!!!

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Keine 7 Sachen

Heute nur ein bisschen Blabla.

Die Nacht war nämlich etwas anstrengend, und den Tag verbrachte ich mit einem durchgehenden Durchhänger.

Wir waren jetzt eine Woche lang so halbwegs gesund, und ich dachte- yeeeeah, wir haben es geschafft! Da meldete der Krümel gestern abend, dass er sich übergeben hat. Das wiederholte er dann noch so 12x in der Nacht, im Schnitt alle halbe Stunde, bis 5 Uhr morgens. Kein Wunder, dass wir heute Morgen ein klein wenig müde waren und ich um 9.30Uhr, als ich aufstand, immer noch ziemlich erschlagen war. Krümel war allerdings überraschend munter und verlangte nach Müsli zum Frühstück. Trockene Cornflakes taten es dann auch…

Dem Krümel geht es jetzt auch schon wieder gut, er hat ein bisschen Mittagsschlaf gemacht (semi-freiwillig, er ist mit etwas Zwang ins Bett gegangen, aber als er gähnend da lag meinte er: “Ich glaube, ein bisschen schlafen ist nicht so schlecht…” und war weggeratzt). Ich bin erstaunlicher Weise nicht eingeschlafen, dafür könnte ich jetzt grade eigentlich ins Bett fallen. Naja, mache ich gleich, nach dem Bloggen.

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Autonews!

Ich habe Samstag morgen im Autohaus angerufen und NOCHMAL bescheid gesagt, dass das Auto kaputt ist. “Haben Sie denn die Handynummer vom Chef? Nur der kann ihnen helfen!” Nein, hatte ich nicht, aber das scheint Wunder zu wirken, wenn man sie hat…

Ich rief danach also beim Chef auf dem Handy an, und er meinte: “Oh, da müssen wir das Auto wohl abholen kommen…” Jep, sah ich genau so!

Ein bisschen lachen musste ich, als er sagte, dass uns jemand zwischen 13 und 14 Uhr anrufen würde um uns mitzuteilen, wann das Auto abgeholt würde. Mein Plan war es, um 14 Uhr da anzurufen und zu fragen- denn bisher hat ja noch nie jemand zurückgerufen (oder FAST nie).

Um 13.01 Uhr klingelte das Telefon, jemand vom Autohaus rief an, und wir bekamen mitgeteilt, dass im Laufe des Nachmittags jemand vorbeikommen würde. Ob wir da wären…? Naja, was glauben die, wegfahren können wir doch sowieso grade nicht… ;-) “Im Laufe des Nachmittags” war natürlich immer noch etwas schwammig, aber um 15.30 Uhr klingelte es an der Tür und der Chef des Autohauses war da mit dem Abschleppauto. Das Auto wurde daran festgemacht, er fuhr von dannen, und wir sind seitdem autolos. Morgen werde ich im Laufe des Vormittags mal anrufen und fragen, ob man schon etwas gefunden hat, man muss ja offensichtlich immer mal ein bisschen nerven um Aussagen zu bekommen.

Jedenfalls gibt es grade gar nichts zur Realsatire zu schreiben, außer natürlich, dass das Auto schrotti ist. Ausnahmsweise hat alles mal so richtig wie am Schnürchen geklappt. Hoffen wir, dass es beim Reparieren auch so bleibt.

Wie wir das jetzt allerdings die Woche über machen müssen wir mal sehen- “zum Glück” ist der Krümel grade krank und kann nicht in den KiGa, dann können wir uns die Tour auch sparen.

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“Oma, die Sonnenfinsternis ist heute ausgefallen!” rief ein Mädchen am Sonnenfinsternis-Tag, der bei uns sehr nebelig war, man sah einfach nichts. Es wurde ein bisschen dunkler, ein bisschen kälter, aber wenn man nicht wusste woran es lag hätte man auch meinen können, dass es gleich regnen wird.

Für die Tochter war das übrigens gut, dass die Sonnenfinsternis ausgefallen ist. Sie hatte eine regelrechte Panik davor, denn in der Schule wurde den Kindern gesagt, dass sie nur mit einer Schutzbrille raus dürfen, weil sonst die Augen verbrennen. Wir hatten aber keine Schutzbrille, und Töchterlein musste sehr weinen, weil doch jetzt garantiert ihre Augen verbrennen!

Sie hat es so verstanden, dass die Sonnenfinsternis definitiv die Augen verbrennt, allein die Tatsache, dass es finster wird macht ihre Augen kaputt. Arme Maus, ich musste sie sehr trösten und erstmal ein Video zeigen, was so eine Sonnenfinsternis überhaupt ist. Als ich ihr erklärte, dass man ganz einfach NIE in die Sonne sehen darf, und das bloße Aufhalten im Sonnenlicht ja auch die Augen nicht verbrennt, da war sie etwas beruhigt. Aber so ganz geheuer war es ihr nicht, weil wir ja auch keine Brillen mehr bekommen haben, und mit einer Lochkamera alleine hätte sie nicht raus gedurft.

So war sie schon ganz froh, dass das gruselige Ereignis “ausgefallen” ist, wie das Mädchen auf dem Schulhof sagte.

Schade finde ich es allerdings schon, dass wir es nicht sehen konnten…

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Der große Sohn hat jetzt eeeeeeeeeendlich (so sagt er) ein RICHTIGES Handy. Ein Smartphone, das auch was taugt. Er ist glücklich und kann vor allem endlich mal seine Spielverabredungen selber machen. Man telefoniert heutzutage nämlich nicht mehr (was ihm übrigens sowieso sehr  entgegen kommt, er telefoniert nicht gerne), man schreibt sich über WhatsApp. Er war tatsächlich das einzige Kind in der Klasse, dass das noch nicht konnte.

Ich bin jetzt ganz froh, denn das macht mir ein etwas besseres Gefühl, wenn ich den Sohn mit dem Fahrrad zu seinen Verabredungen “zwinge”- Taxi Mama ist ja vorbei, wenn es um Verabredungen innerhalb unseres Ortes geht. Wie haben Mütter das früher eigentlich ausgehalten, ohne das Wissen, dass das Kind im Zweifelsfall mal anrufen kann?!?

Sohn nutzt das Ding natürlich auch zum Spielen, und seitdem hören wir nichts anderes mehr. Aber ob es jetzt Minecraft, StarWars oder Clash of Clans ist, mit dem wir zugetetxtet werden ist ja im Endeffekt eigentlich egal ;-) Und bisschen spielen ist ja auch super.

 

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Nix geht mehr

Liebste Leser, bereitet Euch vor auf weitere Realsatire, den….

*tusch*

…. unser Auto ist kaputt! Nix geht mehr, und fahren schon gar nicht. Als ich die Tochter heute vom Tanzen abgeholt habe bin ich auf halber Strecke nach Hause liegen geblieben.

Zum Glück war Oma M da, denn sie sollte eigentlich Babysitten, ich hätte direkt wieder weg gemusst, mit dem großen Sohn zum Sport.

Superpapa hat die Tochter und mich mit dem Auto der Oma abgeschleppt, und wir sind auch gut nach Hause gekommen, es war zu, Glück nicht weit.

Das Autohaus habe ich dann direkt angerufen, denn das halbe Jahr, in dem sie zur Gewährleistung verpflichtet sind, ist ja noch LANGE nicht um… Ich erreichte auch jemanden, hinterlegte zum 495753849673629976x meine Nummer da, und man versichte mir, man würde zurückrufen.

Haben sie natürlich nicht. Hat mich auch nicht gewundert. Also werde ich morgen früh noch mal da anrufen, und hoffen.

Also fallen erst mal alle geplanten Aktivitäten ins Wasser… Sorry, Freunde, aber den Geburtstag müsst ihr leider ohne uns feiern, wir sind auch sehr traurig deswegen!

Irgendwie bin ich mir aber schon sehr sicher, dass es wieder sehr viel Abstruses zu berichten gibt- ich freue mich schon aufs Schreiben, allerdings ehrlich gesagt nicht ganz so sehr aus Erleben… *heul*

(P.s.: Das Auto wird jetzt offiziell als “die ewige Baustelle” getagged, denn offenbar passt es dazu genau so gut wie zum Haus…)

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Sonnentag

Endlich Frühling!

“Mama, jetzt ist Frühling, Du hast versprochen, dass wir Fahrrad fahren gehen!” rief der Krümel heute Nachmittag. Hatte ich tatsächlich, und auch das Töchterlein hatte Lust zu radeln.

Töchterlein KANN nämlich plötzlich radeln.

Letztes Jahr im Herbst sind wir das letzte Mal Radfahren üben gewesen, und da wollte sie ständig spüren, dass jemand da ist, der sie fest hält. Also bin ich nebenher gejoggt, damit das Töchterlein sich sicher fühlt.

Als dann neulich die ersten Sonnenstrahlen schienen übte sie mit dem Superpapa- und Taddaa, sie konnte fahren, einfach so. Die nächste Tour war dann schon eine 5 km Tour durch den Wald mit einem (geplant ;-) ) joggenden Superpapa im Schlepptau. Aber bis heute hatte ich sie noch nicht fahren sehen, weil immer etwas dazwischen kam.

Krümel hat mit Superpapa auch ein bisschen Rad fahren geübt, was in seinem Fall heisst: Stützräderfahren.

Als ich das letzte Mal mit Krümel mit dem Rad unterwegs war, war er immer so langsam dass ich beinahe rückwärts gegangen bin. Nach dem Üben mit Superpapa war er aber schon deutlich schneller… was ich aber irgendwie nicht so bedacht habe ;-)

Heute packten die Kinder dann also ihre Räder aus der Garage- sogar der große Sohn kam mit! Außerdem die Nachbarskinder, die grade mit Roller und Inlineskates vor dem Haus spielten. Zu sechst ging es los, und die Kinder fuhren hintereinander mit ihren fahrbaren Untersätzen- ich ging zu Fuß neben dem Krümel her.

An der Straße, wo noch halbwegs viele Autos waren(Zumindest ist die Gefahr, einem Auto zu begegnen dort größer) fuhren alle brav langsam hintereinander, warteten an den Übergängen auf Krümel und mich, und überquerten die sie erst nach Aufforderung. Brave Kinderlein!

Als wir im Gewerbegebiet waren (was jetzt größer klingt als es tatsächlich ist, hauptsächlich sind da noch unbebaute Flächen, aber schöne flache und neu geteerte Straßen) durften die Kinder etwas schneller flitzen, und das taten sie dann auch! Sogar der Krümel sauste auf seinem Rädchen los, so dass ich nur noch joggend hinterher kam. Bei uns gilt die Regel: Vorlaufen/fahren darf man (in sicheren Gebieten) soweit, dass man die Begleitpersonen noch sieht, dann muss man warten. An den Kurven mussten alle Kinder dann leider immer warten, denn ALLE fünf waren schnell wie der Blitz, und ich lahme Ente joggte hinterher. Manchmal fuhr der Krümel netterweise etwas langsamer für mich, aber dann brauchte er doch den Geschwindigkeitsrausch!

Sonnentag01Die Gewerbegebietschleife haben wir dann 4x hin und zurück gemeistert, dann musste ich leider aufgeben, ich war platt. Die Kinder hätten aber durchaus noch ein paar Runden drehen können ;-) Aber immerhin, meinen Sport für heute habe ich definitiv schon gemacht!

Als wir wieder zu Hause waren drehten die Kinder noch einige Runden auf den Rollern und Inlineskates, dann gab es ein Belohnungseis- was der Krümel und der Nachbarsjunge auf dem Bild schon aufgefuttert hatten. Mit Kreide wurde gemalt, “Briefe” geschrieben, und allgemein viel Spass gehabt (und nur ein ganz bisschen Zankerei, aber ohne geht ja eh nie, oder? ;-) ) Für meine Freundin (die Nachbarsmama) und mich gab es Kaffee auf den Treppen vor dem Haus, mitten in der Sonne.

Sonnentag02Der große Sohn aß seine Portion Eis lieber drinnen, aber für ihn war die Fahrradtourerei ja auch noch nicht zu Ende! Er musste nämlich heute mit dem Fahrrad zu den Pfadfindern fahren, weil ich ihm schon Anfang des Jahres mitgeteilt habe: Sobald das Wetter schöner wird ist der Mama-Taxi-Dienst vorbei (so lange es um Verabredungen und Termine im Dorf geht)! Wenn er irgendwo hin möchte muss er selber fahren! Erstmal hat er ein bisschen gegrummelt, und es “unfair” genannt, aber da muss er jetzt durch. Und er hat es auch wirklich gut gemacht. Er ist lebendig und unfallfrei nach Hause gekommen… (durch das Sorgen um den mobilen Sohn muss ICH jetzt durch… aber das gehört wohl dazu ;-))

Zum Abendessen gab es dann Tiefkühlpizza, denn zum kochen bin ich natürlich den ganzen Nachmittag nicht gekommen. Aber was solls, es war das Highlight eines gelungenen Tages, und alle sind zufrieden und müde und knatschfei schlafen gegangen.

(Schöner wäre der ganze Tag nur noch gewesen, wenn Superpapa dabei gewesen wäre… aber bald isser ja wieder da, und in den Osterferien hat er eine Woche lang Urlaub!)

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Blubb

Weil die beiden großen Kinder heute schulfrei hatten, der Krümel aber trotzdem Kindergarten, haben wir die Gelegenheit genutzt und sind schwimmen gegangen.

Alleine mit 3 Nichtschwimmern gehe ich wirklich sehr ungerne schwimmen, aber mit nur zweien ist das eher kein Problem. Der große Sohn, der Schwimmen irgendwie immer als Strafe ansieht, hat zwar direkt verkündet, dass er aber sein Buch mitnimmt, damit es ihm nicht so langweilig wird, aber Strafe Schwimmen muss sein.

Wir zahlten Eintritt, gingen ins Wasser, und nach nur 20 Minuten war es dem Sohn schon langweilig, und er motzte. Super. Normalerweise kann er sich da ganz großartig reinsteigern, und ich sah ihn schon auf dem Liegestuhl sitzen und lesen… da machte ich mit der Tochter ein paar Scherze, und siehe da, Sohn war plötzlich gut gelaunt. Und das blieb dann auch so, Jubilatio!

Töchterlein entdeckte das Rutschen für sich, und nachdem wir erst einmal zusammen rutschten wollte sie alleine. Sie flitzte zur Rutsche- und weil sie zu schnell war, rutschte sie aus und tat sich ordentlich am Fuß weh. Kurz dachte ich, dass sie sich richtig schlimm verletzt hat, aber sie konnte dann wieder auftreten, und sie hat nur ein paar Schrammen und Beulen davongetragen. (Das war bei Minute 30, und auch hier dachte ich erst mal: Okay, das wars mit Schwimmen…)

Als der Schreck und das größte Autschn weg war konnte sie auch wieder ins Wasser.

Und ab dann wurde es gut.

Töchterlein paddelte mit ihren Schwimmflügeln herum und achtete darauf, dass kein Tropfen Wasser ihr Gesicht berührt. Der große Sohn schwamm mit dem Schwimmgürtel und seiner riesigen Taucherbrille herum, und traute sich auch wirklich zu tauchen. Irgendwann legte er seinen Schwimmgürtel weg und übte sein Tauchschwimmen- das ist kein richtiges Schwimmen, nur unter Wasser vorwärtspaddeln und ab und zu mal zum Atmen hoch kommen. Würde er irgendwo ins Wasser fallen, dann würde es ihm noch nicht wirklich helfen sich zu retten, aber ich bin ja schon froh, dass er es sich überhaupt schon mal zutraut.

Schwimmen ist bei unseren Kindern echt immer äußerst schwierig- sie hatten früher viel Angst- und wenn ich Angst schreibe, dann meine ich Todespanik. Mit zwei panischen Kindern konnte ich noch halbwegs schwimmen gehen, aber mit dreien war das kaum noch Möglich. Also waren wir selten schwimmen, was natürlich zu noch mehr Panik führt, wenn man denn dann wirklich schwimmen geht, kann man auch die Angst nicht überwinden.

Die Kinder waren in verschiedenen Schwimmkursen, was beim Großen immerhin zu dem Erfolg geführt hat, dass er sich traut, ohne Schwimmhilfen zu üben- aber er sinkt trotzdem noch wie ein Stein. Aber es wird, und ich bin mir sicher, dass alle irgendwann mal schwimmen können. Trotzdem. Uff.

Oh, abgedriftet  ;-)

Eigentlich wollte ich doch nur erzählen, dass wir einen tollen Tag im Schwimmbad hatten, morgens waren wir da, und erst um 15 Uhr sind wir zurück gefahren, um den Krümel aus dem Kindergarten abzuholen.

Mittags gab es bei uns übliches Schwimmbad-Tag-essen, also Pommes und Currywurst und Chickennuggets, und nachdem wir den Krümel aus dem KiGa abgeholt hatten ging es noch in die Eisdiele.

Zu Hause gab es dann noch einen Film für völlig müde Kinder, dazu Obst als Abendessen (die “normalen” Eiskugeln in unserer Eisdiele sind so groß wie andererorts große Kugeln… die “kleinen” haben Normalgröße – und die Kinder hatten 2 “normale” Kugeln, die hatten zur Abendbrotzeit noch nicht wieder Hunger!), und es ging ab in die Heiakiste.

Alle platt. Aber toll wars!

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7 Sachen #151

Erfunden von Frau Liebe,  gesammelt von Anita von GrinseStern: sieben Sachen, die ich mit den Händen gemacht habe!

Upps… und ne ganze Woche nix geschrieben, pfui über mich! Aber sicher wollte doch niemand von Euch hören “Krank, krank, krank, kurz nicht krank, aber eigentlich doch”?

Egal. 7 Sachen habe ich heute auch gemacht, und sie fingen an mit…

1. Sache: Krank

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Mist, wir kommen wohl doch nicht drumherum… Ich wachte heute morgen mit Kopfschmerzen und Schlappi auf, und musste mich nach dem Frühstück tatsächlich noch mal etwas hinlegen(Und gut am Kopfkissen festhalten!), in der Hoffnung, dass die Tabletten wirken. Taten sie, aber erst ne Weile später…

2. Sache: Lustige Dinge fotografiert und die Bilder Freunden geschickt.

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iMOM! Nur echt mit angebissenem Apfel!

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Und der bekannte Vorteil-Spack! Nele meinte daraufhin, ob es heute wohl Clown zum Frühstück gab? Woher sie das nur wusste? Aber der schmeckte irgendwie komisch

3. Sache: Waffeln getoastet und heimlich gegessen

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Getoastete Waffeln riechen allerdings sehr gut, und so kamen nach und nach alle 4 anwesenden Kinder in die Küche geschlichen und meinten, dass es hier VERDÄCHTIG lecker riecht… Soviel dann zum heimlich alleine Waffeln essen…

4. Sache: Geklickt

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Und zwei Telefone bestellt. Ich bin gespannt!

5. Sache: Abendessen

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Knurrhahn auf Bandnudeln mit Brokkoli. Dass Knurrhahn nix mit Geflügel zu tun hat, habe ich bei der Gelegenheit dann auch direkt mal gelernt! (Aber schon beim Kochen war mir durchaus klar, dass das Fisch ist ;-) )

6. Sache: Sport.

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Dochdoch, das ist das richtige Bild! Mich nervt das sporteln so sehr, dass ich mich irgendwie belohnen muss, und ablenken außerdem. Ich habe während der gesamten halben Stunde immer mal ein Lakritz oder ein saures Dings im Mund gehabt und gelutscht, und jedes Mal, wenn ich keinen Bock mehr auf eine Übung hatte, habe ich mich auf LECKER!! konzentriert. Ging erstaunlich gut! Auch, wenn es etwas ist, was ich meinen Kinder nie erlauben würde- beim Sport Süßigkeiten essen! Man könte sich schlimm daran verschlucken! Muss ich jetzt auch immer heimlich machen…

7. Sache: Magic gespielt

7sachen151_08Und wow, sowas von verloren o.O Der große Sohn hätte mich schon einige Runden früher plattmachen können, aber er meinte, das mache überhaupt keinen Spass wenn ich mich nicht wehren kann… Dass wir am Ende nicht sehr viel Unterschied bei den Punkten hatten lag auch nur daran, dass ich noch mal alle Kräfte mobilisiert habe, um ihm ans Bein zu pinkeln. Mit dem Wissen, dass es nicht reicht und er mich gleich plättet… (ICH hätte ihn, wenn ich seine Karten gehabt hätte, viel schneller platt gemacht. Vermutlich ist der Sohn einfach nur netter als ich…)

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7 Sachen #150

Erfunden von Frau Liebe,  gesammelt von Anita von GrinseStern: sieben Sachen, die ich mit den Händen gemacht habe!

1. Sache: Inlineskates schließen

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Töchterlein hatte kaum gefrühstückt, da wollte sie auch schon skaten. Bald schafft sie es auch, sich die Schnallen alle selber zu zu machen, aber jetzt muss ich noch ein bisschen unterstützen.

2. Sache: Mittagessen

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Gebackene Ente mit Zwiebeln, Nudeln und Brokkoli mit Soße. Teamwork mit Omar Hägar!

3. Sache: Meerschweinchenstall aufbauen

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Aber nicht für Meerschweinchen, sondern für Hühner. Der Plan ist, dass brütende Hühner oben sitzen können, und nach unten zum fressen gehen. Die Küken können dann später ein bisschen da herum laufen, bevor sie zu den anderen gelassen werden können. Mal sehen ob die Hühner das auch so sehen! Bis jetzt sind sie noch nicht die Stiege hochgegangen…

4. Sache: Garten buddeln

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Erst Brennessel-, Giersch- und Efeuwurzeln herausgerissen (VIELE o.O)…

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…dann Bäume ausgerissen. Heckenrosen vor allem, und viele Brombeersträucher… Jetzt sind meine Hände wie invertierte Igel…

5. Sache: Wäscheständer von der Terrasse ins Wohnzimmer getragen

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Aufgehängt habe ich die Wäsche eigentlich schon zwischen Inlineskates schließen und Mittagessen essen, aber da habe ich das Foto vergessen ;-)

6. Sache: Temperatur messen

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Aber nur prophylaktisch- der Sohn sah eigentlich schon wieder sehr gut aus. Das war die schnellste Grippe aller Zeiten, wenn es überhaupt eine war- am Donnerstag von jetzt auf gleich Fieber, Schüttelfrost und Kopfschmerzen (deswegen kam ich ja überhaupt erst auf die Idee, dass es ne Grippe ist…), dann bis Samstag morgen Fieber, zwischendurch auch mit Kopfschmerzen und Schüttelfrost- und heute nix mehr. Ich beschwere mich nicht, ich habe aber mit schlimmerem gerechnet! Sehr gelacht hat der Sohn dann heute, als ich ihm mitteilte: “Komm mal her, Sohn, ich will Dir was ins Ohr stecken!” (Das Thermometer, natürlich!)

7. Sache: Cheaten

7sachen150_08Töchterlein spielt “The Whispered World”, und sie ist schon wirklich gut im Rätsel lösen- aber die schwierigeren Rätsel machen, dass sie ungeduldig wird. Dann schummeln wir schon mal ein wenig, aber viel sagen muss ich eigentlich nie. Ein oder zwei Schritte weiter, und sie schafft es alleine!

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Naturtalent

Töchterlein freute sich, als ich ihr sagte, dass wir Inlineskates in ihrer Größe haben (endlich sind ihre Füße nämlich groß genug ;-) ), und jetzt warteten wir nur noch auf das passende Wetter.

Das war dann schon gestern. Wir schraubten an den Skates herum, um sie auf Tochtergröße zu bekommen, und sie zog sich ihre Schützer an. Dann gingen wir nach draußen, um auf wackeligen Rollen… vielleicht ein bisschen hinzufallen? Ich erwartete jedenfalls viel Wackelei, viele Stürze, außerdem, dass ich das Töchterlein motivieren muss- komm, ich weiß dass es schwierig ist, aber du schaffst das!

Drei Runden an der Hand später war sie soweit, dass sie alleine an der Mauer entlang rollte, und kurz danach fuhr sie eine kleine Strecke alleine. Wackelig zwar, und ich hielt sie auch an der Jacke fest, dass ich sie bei einem Sturz etwas abfangen konnte, aber es klappte gut.

Dann musste ich weg, und sie übte noch etwas mit der Oma.

Heute wollte sie kurz nach dem Frühstück direkt wieder raus- und als sie fertig war fuhr sie einfach los. Ein paar Runden, und es sah so als, als würde sie schon seit Wochen skaten! Das Nachbarsmädchen, das raus kam um mitzuteilen, dass sie gleich auch mitfahren würde, war beeindruckt, wie schnell die Tochter das hinbekommen hat.

Durch das Nachbarsmädchen bekam die Tochter dann auch noch etws Übung im schnelleren Fahren, und jetzt ist sie wirklich gut, fährt zügig und überraschend sicher.

Wow! Damit habe ich nicht gerechnet!!

Inline03Inline01Inline04Krümel hat jetzt Töchterleins Barbie-“Rollschuhe” geerbt, die sie bisher benutzt hat, die aber kaum rollen- die sind für kleine Kinder zum üben also genau richtig. Damit kann er auch ganz gut in der Gegend herumrollen und hat Spass daran!

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“Und, …

…seid ihr alle wieder gesund?”

Bis heute Morgen habe ich noch vorsichtig mit “Bis jetzt ja….” geantwortet.

Dann rief die Schule an, der Sohn würde gerne abgeholt werden, Kopfschmerzen. Ich fuhr sofort hin, fand einen aschfahlen Sohn vor, den ich nach Hause brachte. Er weinte auf dem Weg nach Hause, denn wir mussten erste noch zur Apotheke fahren um ihm Medikamente zu holen, und es wurde immer schlimmer.

Zu Hause legte er sich sofort ins Bett und bekam Schüttelfrost und Fieber. Juhu, das sieht grade alles nach Grippe aus…

Später kam er aber wieder aus dem Bett, und es ging ihm auch etwas besser. Danke, Medikamente! Das Fieber war aber den ganzen Tag immer noch da.

Ich bin sehr gespannt, wie es morgen wird, aber irgendwie habe ich keine Lust mehr auf Kranke in der Familie…

Hmpf.

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Pragmatisch

“Du, Mama, ” sagte das Töchterlein heute nach der Schule zu mir, “Ich glaube, der P. ist ein bisschen in mich verliebt!”

“Aha,” sagte ich, in mich hinein lächelnd, “und findest Du das gut oder schlecht?”

“Och,” meinte sie, “wenn ich ihn bitte, meine Jacke aufzuhängen, dann macht er es, also finde ich es eigentlich ganz gut!”

(P. ist aber auch ein wirklich süßer Kerl, und ich freue mich, dass die beiden sich angefreundet haben!)

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