7 Sachen #164

Erfunden von Frau Liebe,  gesammelt von Anita von GrinseStern: sieben Sachen, die ich mit den Händen gemacht habe!

1. Sache: Frühstück für die Bienen

7sachen164_1Die Damen hatten irgendwie sehr wenig Honig, deswegen habe ich Zuckerwasser zugefüttert. Leider, so habe ich das Gefühl, haben auch andere Bienen das Zuckerwasser haben wollen, denn es gab eine ganz schöne Keilerei am Flugloch, und es war sehr viel los. Erst, als die Schüssel mit Zuckerwasser leer war hörte auch das große Fliegen und die Keilerei auf… Die Waben waren zum Glück noch mit Honig gefüllt ganz ausgeräubert wurden die Damen wohl nicht… Muss mal in Erfahrung bringen ob es sowas geben kann- Zuckerwasserräuberei, aber keine Honigräuberei…

2. Sache: Selber Frühstücken

7sachen164_7Ich hatte nicht viel Hunger, aber am Käse, den der große Sohn geschnitten hat, musste ich mal probieren. Schließlich ist die Präsentationsunterlage, die Käseplatte, nämlich extra vom Sohn für mich zum Geburtstag hergestellt worden! Er hat einen Schiefer-Dachziegel genommen, die Ecken grade geschliffen, dann die Platte gründlich gesäubert. Am Schluss hatte er sie mit Öl eingerieben, und sie sieht jetzt großartig aus! Allerdings benutzen wir sie nach Ansicht des großen Sohnes seit meinem Geburtstag nicht oft genug (=nicht mehrmals täglich)…

3. Sache: Party aufräumen

7sachen164_2Mit Superpapa, t0bY! und diversem mehr oder weniger motiviertem Nachwuchs… Wir haben gestern unsere (fast)jährliche Geburtstagsparty gefeiert- Superpapa und ich haben beide im Juli Geburtstag und feiern immer zusammen, da der Freundeskreis sich eh überschneidet. “Motto” war dieses Jahr: 99Jahr Feier! Denn Superpapa, ich, der große Sohn, die Tochter und der Krümel sind alle zusammen jetzt im Moment genau 99 Jahre alt- wenn man nur die Jahre zählt. Wenn man es genau nehmen würde und die Monate dazuzählt wären wir sogar schon 100, aber das war mir jetzt zu kompliziert 😉 Die 100 erreichen wir am nächsten Geburtstag im Oktober, da wird der Krümel 5!

4. Sache: Schrank eingeräumt

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Der große Sohn hat einen neuen alten Kleiderschrank bekommen. Seine zwei Schränkchen waren erstens viel zu klein geworden (oder die Kleidung des Sohnes wird größer, who knows…), außerdem sind die mit der Zeit schon ganz schön auseinander gefallen. Jetzt hat er einen Schrank, in den alles hinein passt, und an anderer Stelle im Zimmer Platz für eine Auf-Dem-Boden-Herumlümmel-Matratze. Sohn ist zufrieden.

5. Sache: Fundstücke gesammelt

7sachen164_4Auf derParty ist einiges liegen geblieben, aber das Meiste kann ich zuordnen! Nur bei einer Sonnenbrille muss ich noch nachforschen. Immerhin ist auf dieser Party eine andere Schüssel, die bei der letzten Party liegen geblieben ist, wieder mitgenommen worden. Auch nicht schlecht =) Diese Schüssel auf dem Bild ist allerdings so schön, dass ich glaube ich völlig vergesse, dass sie jemand anderem gehört, und ich behalte sie heimlich. Gut, dass die Besitzerin hier auf keinen Fall mitliest!! 😉

6. Sache: Abendessengrillen

7sachen164_3Es ist auf der Party noch Grillfleisch übrig geblieben, das aufgetaut wurde, also nicht wieder eingefroren werden konnte. Also “mussten” wir wohl oder übel heute noch mal grillen. Superpapa hat einen Tomaten Mozarella Salat gemacht. Die Minimozarella sehen so lustig nach weißen Kaninchenkötteln aus…schmecken aber sehr lecker und garnicht nach Pups 😉

7. Sache: Dexter

7sachen164_6Serie am Abend, morgen dann Staffelende von Season 1 =) (Ich kenne es zwar, freue mich aber, den Superpapa zum gucken überredet zu haben! Auch, wenn ich zwischendrin immer auf die Hand beißen muss um nix zu verraten, ich weiß ja schon vieles!)

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Jim Knopf

Am Sonntag haben wir einen Ausflug gemacht, nach Alfter, zur Freilicht-Wanderbühne! Da wurde das Stück “Jim Knopf und die Wilde 13″ aufgeführt.

Das spannende an dieser “Wanderbühne” ist, dass das Publikum von Bühne zu Bühne wandert (und nicht die Bühne wandert, wie ich zuerst gedacht habe 😉 ). Die verschiedenen Szenen werden an verschiedenen Orten aufgeführt, und das Publikum macht einen kleinen Spaziergang. Unterwegs gibt es viel zu sehen, Charaktere aus dem ersten Teil “Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer” sitzen am Wegesrand und winken, kleine Szenen werden gespielt, um das Publikum einzustimmen.

Aber fangen wir doch mal vorne an!

Wir parkten mitten in Alfter und spazierten ein Stückchen, bis wir zum ersten Spielort kamen. Unterwegs mussten aber noch viele Brombeeren genascht werden, denn die wuchsen da üppig am Wegesrand.

Klick auf die Bilder macht sie wie immer besser Erkennbar.

Der Eingang. Mit Fressbuden ^^ Hmmm!

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Nachdem die ganze Familie den Eintrittsstempel bekommen hat musste natürlich erst mal Quatsch mit den Karten gemacht werden 😉 (So hat der Krümel wenigstens in die Kamera geguckt 😉 )

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Erstmal Würstchen essen. Muffins zum Mittagessen haben irgendwie nicht gereicht, und die Würstchen waren super!

JimKnopf03Dann spielte die Musikgruppe, und während dessen wurden die Charaktere vorgestellt- Wir jubelten dem König von Lummerland zu, Frau Waas sagte uns, wie wir das standesgemäß zu tun haben, der Postbote bereitete mit seiner Wahnsinnsgeschwindigkeit eine Gasse für den König. Herr Uschaurischuum erzählte, dass er den Kristall der Ewigkeit herstellen muss. Herr Ärmel war da und fotografierte. Prinzessin Li Si tanzte zur Musik. Dann ging es hoch zur ersten Bühne. Die Erwachsenen konnten sich Klapphocker nehmen, die Kinder saßen alle vorne auf einer Plane.

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Und dann ging es los! Toll! Es wurde gesungen, getanzt, und natürlich ge-theatert. Und es haben ganze Familien mitgespielt, die Jüngsten waren vielleicht 3 oder vier. Jeder hat gespielt, was er/sie konnte, und es war großartig, für jeden wurde eine Rolle gefunden!

Dann ging es weiter, zum nächsten Set! Weil die Kinder sowieso woanders saßen als wir Erwachsenen schnappte der Große sich seine Geschwister und ging, Sitzdecke unter dem Arm, Hand in Hand zum nächsten Set! Hat er super gemacht, keiner ist abhanden gekommen 😉

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Unterwegs reisten wir durch China…ähm, Mandala. Die Schauspieler waren alles Mandalaner und begrüßten uns auf Mandalanisch. Es gab auf dem Weg nach Mandala ein Freudenfest zu Ehren von Jim und Lukas und dem Erwachen des goldenen Drachens der Weisheit.

Später, auf dem Weg zur Burg Sturmauge, wo die Wilde 13 haust, mussten wir unter Wasser – es gab Fische, Wellen, Meeresgeräusche, “Wasser”, sogar einen Taucher, der “unter Wasser” einen Schatz gefunden hat.

Dann die Wilde 13- wow, die waren fantastisch! Die fantastischen 13 (bzw 12 😉 ) sozusagen, denn um den Hauptmann zu finden rapten sie das Lied “Der da”.

Das war überhaupt ziemlich genial- es war zwar natürlich für Kinder konzipiert, aber es gab jede Menge Witze und Anspielungen, die nur die Erwachsenen verstanden. Und beim Rap gröhlte das erwachsene Publikum.

Am Ende war alles gut, Jim, der jetzt ein Prinz war, wurde gekrönt, Li Si ebenfalls, alle haben ein Lied gesungen (Alle: Also auch das Publikum =) ), dann war es zu Ende. Hinterher durften die Kinder zu Frau Waas in den Laden, wo jeder eine Postkarte des Theaterstücks geschenkt bekam, und auch etwas Süßes. Außerdem konnte man sich mit den Schauspielern fotografieren lassen. Krümel wollte zwar eigentlich gerne mit Jim Knopf sprechen, aber weil Töchterlein und Krümel Li Si so toll fanden, wares dann gar nicht mehr so schlimm, dass das mit dem Foto von Jim nicht geklappt hat! Mit auf dem Bild: Emma und Molly! Glückliche Kinder !

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Und glückliche Eltern, Tante und Onkel. Es hat wirklich sehr viel Spass gemacht und es war ein tolles Erlebnis! Das ist echt etwas was man gesehen haben muss!

Und dann ging es …

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Zumindest fast direkt… wir steckten nämlich noch ganz kurz vor zu Hause in einem Stau fest. Autobahn gesperrt, nix ging mehr. Wir machten das Beste daraus…

JimKnopf08Außerdem konnten die Kinder so mal da rumlaufen, wo man normalerweise nicht herumlaufen sollte…

Und gute Worte des großen Sohnes: “Wir haben bei diesem Unfall auf der Autobahn echt Glück gehabt- uns ist es nur langweilig, aber das verletzt niemanden!”

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Fortbewegungsmittel

“Mama,” sprach der Krümel nachdenklich, “ich habe mal eine ganz, ganz wichtige Frage!”

“Dann frag los, Krümel, was ist es denn?” sagte ich, etwas neugierig.

“Ich überlege da schon richtig lange dran, aber mir fällt es einfach nicht ein!” erklärte Krümel.

“Wenn ich es weiß, dann beantworte ich es dir gerne, also, was möchtest Du wissen?” So langsam wurde ich WIRKLICH neugierig!

Er fing wieder an zu  sprechen: “Also. Ich weiß das wirklich nicht, und möchte es wissen. Mama: Können Ameisen eigentlich GUT Fahrrad fahen?”

Mama: “…”

 

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1. Schultag

Ferien sind vorbei, Schule hat heute begonnen.

Fürs Töchterlein bedeutet das, in ihrer Klasse jetzt zu den Großen zu gehören- denn an unserer Schule gehen Erst- und Zweitklässler gemeinsam in eine Klasse. Finde ich eine gute Sache, denn so lernen sie auch die Kinder aus anderen Stufen kennen. Der große Sohn zum Beispiel hat immer noch Freunde die ein Jahr älter oder jünger sind als er, und die er durch diesen gemeinsamen Unterricht erst kennen gelernt hat.

Auch das Töchterlein hat so eine gute Freundin gefunen- denn in ihrer Altersklasse gibt es fast nur Jungs, mit denen sie auch spielt, aber die haben nur ganz selten Lust darauf, mit ihren Spielsachen zu spielen…

Morgen kommen dann die Erstis in ihre Klasse, sie wird ihnen mit der Klasse zusammen vorsingen und die neuen Kinder Willkommen heißen. Lustigerweise plant sie, das gleiche Outfit zu tragen wie schon vor einem Jahr (Das ihr immer noch passt weil sie immer noch ziemlich kurz ist 😉 ), ist ja schließlich ein Erstschultagoutfit!

Der große Sohn ist in diesem Schuljahr ein Kleiner… denn er hat ja die Grundschule abgeschlossen und besucht jetzt ein Gymnasium.

Ich weiß nicht genau, wer denn jetzt aufgeregter war, er oder ich 😉 (Vermutlich er…)

Wir warteten morgens auf dem Schulhof, dann wurden die Kinder von ihren Klassenlehrerinnen abgeholt. Nach der Schule sollten wir die Kinder wieder abholen, damit sie mit den schweren Büchern nicht im Bus (bzw in der Bahn) heimfahren müssen.

Eigentlich war morgens auch noch eine Messe, aber es war freigestellt war dort mitzumachen und weil der große Sohn bekennender Ungläubiger ist waren wir erst hinterher an der Schule. Wir waren aber nicht die einzigen, die es genossen haben, nochmal etwas später an der Schule sein zu müssen. Es wird ab jetzt eh schon früh genug, der Sohn muss nämlich jetzt zu dem Zeitpunkt aus dem Haus, wo er bisher immer erst aufgestanden ist. Gefällt ihm nicht so, kann man aber nix ändern.

Als ich ihn abgeholt habe grinste er über das ganze Gesicht und auf Nachfrage wie es war sagte er: “SUUUUPER!!!”

Er hat schon Jungs mit den gleichen Interessen gefunden “mit denen ich geplaudert habe. Aber nur wenig über unsere Interessen, wir waren zu sehr damit beschäftigt, die Schule zu erkunden!”

Das klingt schon mal sehr, sehr gut!

Nach der Schule hatten wir heute einen kleinen kurzen Motzanfall, weil ich BÖSE Mama gesagt habe, er solle den Stundenplan in sein Hausaufgabenheft übertragen… wir haben uns darauf geeinigt, dass er das für ein paar Wochen im Voraus machen soll, aber nicht mehr als 5 auf einmal. Und dann wares auch okay…

Und morgen früh fährt er das erste Mal mit der Bahn zur Schule. Superpapa fährt erst mal mit, aber den Schulweg muss der Große selber laufen. Nachmittags werde ich mit der Bahn in die Stadt fahren und den Sohn abholen, damit das neue “Nach der Schule mit der Bahn heimfahren” nicht zu gruselig ist am Anfang. Und dann fährt er demnächst alleine in die große (hahaha) Stadt.

Mein Baby. Hach.

Es gab heute auch eine Schultüte, aber die habe ich nicht zur Schule mitgenommen. Dass er peinliche Eltern hat werden alle schon früh genug selber merken 😉 Auf der Heimfahrt packte er also Magickarten und Schokolade aus, und war glücklich.

Ich glaub, dass das gut wird, mit der Schule!

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Minecraft Geburtstagsparty

Minecraft ist DAS Thema des großen Sohnes (und er sitzt auch grade neben mir und erzählt mir minecraftiges 😉 ). Klar also, was das Thema der Geburtstagsparty sein sollte!

Ich habe mir wieder einmal eine Geschichte ausgedacht, die gespielt werden sollte, und alles so, dass man sich vorstellen kann, es sei auch tatsächlich Minecraft. Damit niemand der anwesenden Minecraftfans sagen kann: “DAS IST ABA FAAAAHAAAALSCH!!!” habe ich vorgesorgt- mit einem Türschild!

(Klick aufs Bild macht wie immer das Bild groß und besser erkennbar… weiß garnicht, warum die in kleiner immer so extrem matschig aussehen! *grummel*)

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(Luftballons in einen Rosenbusch zu hängen war übrigens eine meiner weniger brillianten Ideen 😉 )

Damit man erkennt, was das alles so heißen soll ist das Bild an der Tür hier nochmal in “echt” zu sehen:

Minecraft Party2Version 2.4.3 gibt es noch garnicht, die aktuelle Version ist 1.9. Aber somit war allen klar: Es gibt viele Elemente bei der Party, die in der Computerversion ganz einfach noch nicht erfunden waren! (Und das Argument musste ich auch ein paar Mal anwenden, aber es zog, und einer der Jungs will jetzt unsere Version programmieren ^^)

Server, das unkenntlich gemachte, ist unsere Adresse;-) Bei “Schwierigkeitsgrad: Survival” hab ich wohl irgendwas falsch gemacht, das hätte anders heißen müssen, wurde mir vom Sohn mitgeteilt, aber- das ist in Version 2.4.3 eben auch anders 😉 Er konnte es mir verzeihen!

Dann kamen die Kinder, und es gab Kuchen!

Okay, das war noch vorher, in der Vorbereitungszeit am Morgen :-)

Minecraftp13Es gab einen typischen Minecraft-Block-Kuchen. Im Spiel sieht der Kuchen tatsächlich genau so aus (naja, NOCH etwas eckiger), und der Sohn war sehr zufrieden! Es war, wie gewünscht, ein Schokoladenkuchen!

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Dazu gab es Slime aus grünen Wackelpuddingwürfeln und Magmaslime aus roten. Alles immer in Blockform, weil Minecraft 😉 Dann noch Melonenblöcke, und einen unverzierten Vollkorn-Mandelkuchen in Blockform, letzterer wegen eines anwesenden Unverträglichkeitskindes, aber trotzdem extrem lecker!

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Die Kinder haben gefuttert und gefuttert… so, dass ich irgendwann mal vorsichtig fragen musste, ob wir nicht vielleicht bald mal anfangen könnten 😉

Minecraftp17 Minecraftp18Und dann durften wir beginnen!

Wenn man Minecraft spielt, dann kann man einstellen, dass man am Anfang eine Bonustruhe bekommt, in der ein paar essentielle Dinge drin sind, die fürs Weiterkommen wichtig sind. Also gab es auch bei uns eine Bonustruhe, die, wie im Spiel, von 4 Fackeln umringt war. (Fackeln kaufen stellte sich als eine schwierige Angelegenheit heraus- nach 5 Läden, in denen es sonst IMMER Fackeln gab, nur natürlich jetzt nicht, fand ich im 6. wenigstens ein paar Minifackeln in quietschebunt. Ich kaufte 2 Packungen, damit wenigstens keine pinken und lila Fackeln herumstanden… (Die gab es dann nachts, als es eh dunkel war 😉 )

Minecraftp19 Minecraftp03In der Bonustruhe fanden sich eine Anleitung für ein Multitool und 4 Bretter. Die Minecraftprofis wussten, dass sie sich aus 4 Brettern einen crafting table bauen konnten- also eine Werkbank, aber wer sagt sowas schon? Der crafting table wurde gebaut, und stand dann wie durch Zauberhand aus Pappe vor den Kindern 😉

Die Kinder sollten also ein Multitool bauen. Im echten Spiel braucht man Axt, Schwert, Spitzhacke, Feldhacke… aber wenn wir das alles einzeln herstellen würden, könnten wir eine ganze Woche nur mit “craften” verplempern. Also ein Multitool, das alles kann. Wenn es alles können soll, muss es auch aus vielen Materialien hergestellt werden. So ein crafting table hat 9 Kästchen, also mussten auch alle 9 Felder ausgefüllt werden!

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Die Kinder sollten Holz, Steine, Blätter, Federn, Schrauben, Sand, Papier, Stoff und Glassteine finden. Alles “wuchs” irgendwo im Garten (Damit die Kinder den Hühnern die Federn nicht ausreißen habe ich ein paar Federn ausgestreut 😉 )

Minecraftp21 Minecraftp22Gewissenhaft wurde alles gesucht, und man fand auch den Schraubenstrauch, den Papierstrauch, und den Stoffetzenstrauch! DMinecraftp08 Minecraftp06 Minecraftp07Die Glassteine waren in einem Glas voll mit glibbrigen Wasserperlen…

Superpapa sah sich das Ganze entspannt von der Seite an, sein Einsatz sollte erst später kommen 😉

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Die Mädels haben Anfangs ein bisschen mitgemacht, aber dann das Interesse verloren und für sich gespielt. Egal, Hauptsache alle haben Spass!

Minecraftp24 Minecraftp20Als alle ihre “Zutaten” gefunden haben ging es ans craften. Die gefundenen Gegenstände mussten in der richtigen Reihenfolge auf den crafting table gelegt werden!

Minecraftp25Wer das geschafft hat, bekam sein Multitool- eine Poolnudel!

Es hat eine Weile gedauert, bis alle fertig waren, und in der Zeit entbrannte schon der erste Poolnudelschwertkampf!

Minecraftp26Gut, dass die Jungs schon so heiß darauf waren, mit den Poolnudeln Monster zu schlachten, denn im Garten wurden Spinnen gesichtet!

Minecraftp11 Minecraftp12Schuhkartonspinnen, die von den Bäumen geschlagen werden mussten!

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Die Spinnen wurden recht schnell besiegt, und was für eine Überraschung, sie enthielten ja auch noch verschiedene Gegenstände!

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Eine Tesafilmrolle? Warum nur…?

Die Kinder sammelten alle Spinnen ein und brachten sie zum Tisch, um die Schätze zu begutachten. Plötzlich, ein Knall: Ein Creeper ist explodiert! Schnell hin und nachsehen!

Der Creeper hat die Schaltung zu einer Tür kaputt gerissen, jetzt kommt niemand mehr darurch. Außerdem stand ein weiterer Creeper daneben. Leider explodieren Creeper in Minecraft 2.4.3, wenn man sie mit einem Multitool haut, also musste eine andere Idee her. Aber praktischer Weise fand sich eine Anleitung für ein Blasrohr mit Pfeilen.

Die Kinder gingen also zurück zum Tisch und begannen, aus Papier Pfeile zu rollen, mit Tesafilm zusammenzukleben, und mit den dicken Strohhalmen zu einem Blasrohr zusammenzufügen.

Minecraftp30 Minecraftp31 Minecraftp32Irgendwann wurden aus den Pfeilen dann Papierkugeln, aber hey, das geht ja schließlich auch =)

Mit den Pfeilen, den Blasrohren und dem Töpfchen rote Farbe gingen wir zum Creeper zurück, der netterweise noch nichts kaputtexplodiert hat.

Jedes Kind durfte nun einen Pfeil in die Farbe tunken und mit dem Blasrohr auf den Creeper schießen.

Minecraftp33 Minecraftp34 Minecraftp35Der Creeper hatte relativ bald verloren, und der Weg zur Tür und zum kaputten Schaltkreis war frei!

Leider waren die Redstoneleitungen zerstört, also mussten die Kinder erst einmal in eine Mine, um Redstone abzubauen!

Dazu muss ich nochmal abschweifen und eine Geschichte erzählen ^^

Ich überlegte, wie ich die Minecraftblöcke für die Party darstellen kann. Meine Idee war es, einfach viele Pappkartons zu benutzen, ohne groß etwas daran herumzubasteln. Aber Pappkartons mussten ja erst mal hergeschafft werden. Also rief ich bei meinen Eltern an, und hatte meinen Vater am Telefon. Hm, Pappkartons, klar, könnte er sammeln… wozu ich die denn bräuchte? Ich erzählte, dass es Minecraft Blöcke sein sollen, die leicht abgebaut werden können. Damit die Kinder nach “Steinen” und “Erzen” graben können, genau wie im Spiel.

Und an dieser Stelle ist es wirklich, wirklich eine gute Sache, wenn man einen Vater hat, der Künstler ist 😉

“Steine und Erze? Ich habe da genau das, was Du brauchst”

Er hat sich nämlich aus Pappkartons, Pappmacheé und Farbe selber ein paar Sockel gebaut für seine Kunstwerke, und die lagen jetzt im Lager herum und wurden nicht gebraucht. Ich bemerkte, dass es aber eine Party von einem 10jährigen ist, der wilde 7-11jährige Freunde hat- es könnte sein, dass die Blöcke das nicht überleben!

“Dann mach wenigstens genug Fotos davon, damit die Zerstörung der Klötze als Aktionskunst durchgehen kann!”

Klar, das kriegen wir hin!

Und so hatte der große Sohn ECHTE Minecraftblöcke auf seiner Party!

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Aber weiter mit der Party! Weil ich meine Pappenheimer  kenne war die Anweisung natürlich, dass Redstone nur ganz VORSICHTIG abgebaut werden darf. Nix mit einfach alles niederrumpeln und so, nein! Die Multitools mussten verwendet werden, um gemeinsam die Steine abzuheben. Teamwork war gefragt!

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Es ging ein klein wenig wuselig und durcheinander, aber die Kinder haben es wirklich gut gemeinsam geschafft, die Blöcke “abzubauen” und die dazwischen verstecken Dinge zu finden. Das waren Papp-Redstone, Zahnstocher und Anleitungen, wie man eine Redstoneleitung und eine Redstonefackel “craftet”.

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Der Sohn hat eine Anleitung gefunden!

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Minecraftp39Und der abgebaute Blockhaufen. “Ganz spontan” kam mir die Idee, dass aus dem Haufen doch ganz prima eine Festung gebaut werden kann, gegen eventuell auftretende Endgegner….

Aber erst einmal mussten Schaltungen geschaltet werden. Superpapa, der die Aufgabe entwickelt hat, half den Kindern, selber die Lösung zu finden.

Minecraftp40Am Ende war die Schaltung geschaltet und die Tür ging auf. Dort stand eine Truhe, die eine Braustation war.

Minecraftp05Eine der Aufgaben war es, einen Stärketrank zu brauen. Dafür wurde Feuer benötigt.

Aber die Kinder brauchten kurz eine Auszeit. Also wurde das Planschbecken freigegeben für die Kinder, die wollten, andere wollten lieber beim Zündeln dabei sein. Außerdem musste ja noch eine Festung aus Blöcken gebaut werden! Jeder konnte ein bisschen herumlaufen und toben und spielen- bis das Feuer so richtig in Gang war. Dann ging es weiter.

Minecraftp42 Minecraftp41Die Zutaten für einen Stärketrank mussten gesucht werden. Pfefferminze, Wasser, Honig….

Minecraftp43 Minecraftp44 Minecraftp45Während der Stärketrank blubberte wurde ein “Wurftrank der Schwäche” gebraut- aus Softbällen und einem Eimer mit Wasser, dazu 3 “Spinnenaugen”, die die Kinder beim Spinnenzerschlagen gefunden haben.

Und dann wurde der Enderdrache gesichtet! Schnell  den Stärketrank… äh… nicht getrunken, der war noch zu heiß, also nur daneben gestellt, die Dämpfe helfen natürlich auch, ganz klar 😉

Alle Mann auf Gefechtsstation!

Minecraftp46 Minecraftp47 Minecraftp48 Minecraftp49 Minecraftp51 Minecraftp52Uuuuuund besiegt! Yaaaaay!

Das “Programm”, also die Geschichte, war damit durch. Weil es aber eine Übernachtungsparty war gab es natürlich noch Abendessen für die Bande!

Minecraftp57Blockfrikadellen (bzw aufgeschnittener Hackbraten) mit grüner Frischkäsecreme, damit es aussieht wie eine Minecraft Glasblock.   Die Oma hat das Grasblockmachen netterweise übernommen!

Minecraftp04Zu den Grasblöcken gab es Blockbrötchen! Sehr lecker, aber bitte schlagt mich das nächste Mal, wenn ich bei 284653 Grad Außentemperatur die tolle Idee habe, Brötchen zu backen 😉

Minecraftp54 Minecraftp55

Zwei Steves kämpfen noch gegen ein Skelett, auf dem Abendessen =)

Minecraftp56Außerdem gab es Rohkost und Dip, Eier, Obst, wer wollte noch Kuchen und Käseblöcke. Dann gab es als Nachtisch noch Marshmallows, über dem Feuer geröstet.

Minecraftp58 Minecraftp61 Minecraftp62 Minecraftp63Und nebenan am Tisch wurde eine Magicrunde eröffnet!

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Die Creeperfreundin mit dem Lippenstiftunfall durfte auch mitmachen!

Minecraftp59Irgendwann saßen aber alle am Feuer, und es wurde gezündelt was das zeug hält!

Minecraftp65 Minecraftp66Abends, genau rechtzeitig zum reingehen, fing es dann an zu Gewittern. So gab es kein Murren und Knurren…

Bis alle im Bett lagen dauerte es natürlich ein Weilchen (auch wenn nicht alle bei uns übernachteten)…

Minecraftp67Aber um 12 Uhr war Ruhe! (Ernsthaft!! Ich war auch verwundert!!)

Morgens ging es aber weiter, wie es abends aufgehört hat 😉

Nach dem Frühstück gingen aber alle nochmal raus zu Spielen, und um 11 waren alle Eltern da, um ihre Kinder abzuholen!

Minecraftp68Sohn glücklich. Mutter platt ^^

 

 

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Klare Ansage!

Ich bat Viktor, seinen Namen auf die Abdeckung des Glases zu schreiben, damit wir sein Glas wiedererkennen können…

NöWir haben es wiedererkannt….

😀

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Imkerkurs, Varroabehandlung

Uppsi, schon wieder ne Weile her, dass der letzte Kurstermin stattgefunden hat, ich muss doch noch meine Hausaufgaben erledigen und meine Kursmitschrift aufarbeiten! Nicht, dass ich später alles vergesse…

Ich kam sehr zeitig im Neuland an… so zeitig, dass ich noch eine ganze Weile im Schatten der Bäume sitzen konnte und den schönen Tag genießen konnte! So hatte ich dann auch noch Zeit, Ideen zu sammeln für die Geburtstagsparty des großen Sohnes – die war heute, am Freitag, und es war ziemlich super 😉 Mehr davon später mal =)

Aber ich schweife ab, bevor ich anfange!

Zu den Fotos: Anklicken macht wie immer das Foto größer und nicht so unscharf, sondern gut und klar erkennbar!

Als alle eintrudelten, suchten wir uns einen Ort, an dem wir uns zusammen hinsetzen konnte. Zuerst erzählte Frank uns allgemein ein paar Sachen, die Ende Juli bei den Bienen so passieren.

Die Tracht, also die Blüten und die Pollen, die die Bienen sammeln können, wird weniger. Es gibt also allgemein weniger Futter zu finden. Trotzdem sammeln die fleißigen Damen natürlich weiter- und auch gerne mal bei anderen Völkern.

Wenn ein schwaches Volk sein Heim nicht genug verteidigen kann, kann es sein, dass ein anderes Volk sich den Honig klaut. Räuberei heißt das, und es ist für so ein geschwächtes Volk eigentlich das Todesurteil. Das raubende Volk wird das schwache Volk komplett leer räumen, und es bleibt den Bienen des schwachen Volkes nur noch die Möglichkeit, sich in andere Völker “einzubetteln”- also zu versuchen, in einem anderen Volk aufgenommen zu werden.

Eine Kursteilnehmerin hatte tatsächlich einen Fall von Räuberei, ich habe netterweise die Erlaubnis bekommen, die Fotos zu veröffentlichen! Danke an Lisa dafür! Man sieht: Keine Bienen mehr da. Alle weg, die Waben leer. Und der gesamte Honig ist weggefuttert.

Räuberei02Hier sieht man noch mal deutlicher, wie die Waben regelrecht aufgerissen wurden!

Räuberei01Um der Räuberei vorzubeugen kann man das Einflugloch der Beute verkleinern. Bei der Bienenbox geht das mit der mitgelieferten Fluglochverkleinerung, die einfach nur eingeschoben wird. So haben die Bienen bessere Chancen, eventuelle feindliche Bienen abzuwehren.

Bei der Honigernte ist peinlich genau darauf zu achten, dass kein Honig verkleckert, denn andere Bienen riechen das, finden es, und teilen es dann dem gesamten Volk mit. Und dann geht es rund…

Die Fluglochverkleinerung hilft den Bienen übrigens auch, sich gegen Wespen zu verteidigen. Die Wespen spazieren nämlich sonst einfach hinein und fressen Bienen… Das habe ich sogar die Tage beobachtet: Eine  Wespe  und eine Biene kämpften, irgendwann hatte die Biene offensichtlich verloren. Die Wespe fing genüßlich an, Kopf und Beine abzutrennen, um sich dann am Filetstück gütlich zu tun.

Wow. Das war ein Anblick… Ich dachte ja, dass die Wespen nur hinter dem Honig her sind, aber offensichtlich schmecken Bienen auch echt gut…

Dann die Varroa.

Mistbiester! Diese Viehcher machen unseren Bienen das Leben schwer. Man wird es zwar nie schaffen, diese Milbe komplett aus der Beute herauszubekommen, aber man kann den Bienen helfen, dass die Schädlinge nicht die Oberhand gewinnen.

Aber erst einmal muss man immer mal wieder den Befall, den sogenannten Varroendruck, mit der Gemüllwindel überprüfen. Wie das geht schrieb ich ja schon mal hier! Wenn man dann bemerkt, dass viele Milben da sind (viele heisst schon, dass nach einem Tag etwa 5 Milben zu sehen sind), dann muss man etwas tun! Aber was?

Zuerst gibt es einmal die Broschüre “Varroa unter Kontrolle”. Da gibt es viele wertvolle Tipps! In der Broschüre ist wirklich alles wichtige erklärt!

Dann gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Das Herausschneiden der Drohnenbrut
  • Ablegerbildung
  • Behandlung mit Thymol
  • Behandlung mit verschiedenen Säuren

Arbeiten wir das doch alles mal ab:

Herausschneiden von Drohnenbrut. Drohnenbrut braucht ein paar Tage länger, um sich vom Ei bis zur fertigen Biene zu entwickeln. Somit ist die Brut der Drohnen auch länger mit einem Wachsdeckel verschlossen als das bei den Arbeiterinnen der Fall ist. Perfekte Bedingungen für die Milben, die es auch gerne kuschelig haben, und denen es entgegenkommt, länger Zeit zu haben sich zu entwickeln.

Pro: Man kann den Varroendruck senken, ohne Chemie zu verwenden.

Contra: Es ist eine ziemliche Sauerei, und natürlich auch ein Massenmord. Außerdem, auch wenn die Drohnen außer dem Hochzeitsflug scheinbar nichts anderes zu tun haben und “faul” in der Beute herumlaufen, ist es doch wahrscheinlich, dass die Drohnen noch weiter von Nutzen sind. Die genaue Rolle im Volk ist zwar noch nicht geklärt, aber wahrscheinlich spielen sie für das Sozialleben der Bienen durchaus noch eine Rolle. Oder, wie sagte Frank einmal: Jungs kann man ja auch ab und zu mal gebrauchen!

In der Bienenbox und auch bei allen anderen wesensgemäßen Bienenhaltungen ist es außerdem auch gar nicht so einfach, die Drohnenbrut rauszuschneiden, weil die Waben für die Drohnen in der Mitte liegen. In den konventionellen Beuten gibt es im Gegensatz dazu für den Drohnenwabenbau einen vom Imker vorgegebenen Platz, den die Bienen ausschließlich zur Drohnenaufzucht nutzen, da ist das Ausschneiden dann einfacher.

Trotzdem… die armen Bienen!

Ableger bilden Ööööhm… also, jetzt muss ich sagen, dass ich grade gar keine Ahnung habem wie das funktioniert. Habe nur aufgeschrieben: Ableger bilden. Na toll. Werden die Ableger behandelt? Wird der Varroendruck einfach nur so kleiner, wenn man einen Ableger des Volkes macht? Ich habe es vergessen und muss es herausfinden. Bis es soweit ist, wisset: Ableger machen ist eine Methode bei der Varroabehandlung!! 😉

Behandlung mit Thymol

Thymol ist ein Bestandteil aus dem ätherischen Öl, das aus Thymian (unter anderem) gewonnen wird. Das Thymol tötet die Varroamilben zwar nicht, aber es bewirkt, dass die Sinne der Mistviehcher gestört werden. So können sich die Milben nicht fortpflanzen.

Pro: Es ist ein natürlicher Wirkstoff, der nicht giftig ist.

Contra: Der Geschmack und die Farbe des Honigs kann sich verändern. Frank erzählte, dass die Völker, die mit Thymol behandelt wurden, plötzlich grünen Honig hatten, der leicht minzig schmeckte. Das ist wie gesagt nicht schlimm oder giftig, aber wenn man nach Honig schmeckenden und wie Honig aussehenden Honig haben möchte, dann ist das nicht das Mittel der Wahl.

Behandlung mit verschiedenen Säuren

Imkerkurs3_01Zur Behandlung benutzt man Oxalsäure, Milchsäure oder Ameisensäure. Außerdem steht dabei noch “Bienenwohl”, das ist eine Mischung aus verschiedenen Inhaltsstoffen.

Für alle Behandlungen mit Säure gilt: Die Behandlung erfolgt über Verdunstung. Dazu muss die Temperatur hoch genug sein, damit es auch zur Verdunstung kommt. Die Temperatur darf aber auch nicht über eine bestimmte Temperatur steigen, weil es sonst zu Verätzungen bei den Bienen kommen kann.

Man kann herausfinden, ob das Wetter mitspielt, in dem man das richtige Varroawetter im Internet herausfindet. Hier gibt man seine Postleitzahl ein und findet heraus, ob es zu warm, zu kalt oder genau richtig ist für eine Behandlung!

Der Boden muss während der Behandlung in der Box sein, damit die verdunstenden Säuren auch wirken können.

Zu den einzelnen Säuren.

Oxalsäure wirkt nur an den Bienen, jedoch nicht an der Brut. Deswegen ist die Behandlung mit Oxalsäure bei neuen Schwärmen geeignet, denn die haben ja noch keine Brut, oder bei Ablegern.

Wenn man sein Volk mit Oxalsäure behandeln möchte, wartet man darauf, dass der erste Bodenfrost auftritt. Die Königin wird dann aufhören, Eier zu legen. Nach 2-3 Wochen sind alle Bienen geschlüpft, und es entsteht keine neue Brut.

Dann kann man mit der Behandlung anfangen: Die Säure wird entweder per Sprühflasche gesprüht, oder mit einer Träufelflasche eingeträufelt.

Milchsäure muss verdünnt aufgebracht werden, und kommt ebenfalls in ein brutfreies Volk. Zur Herstellung von Demeterhonig, also in Bioqualität, ist die Behandlung mit Milchsäure auch zugelassen.

60%ige Ameisensäure  ist bei Frank die Milbenbehandlung der Wahl. Bienen produzieren selber Ameisensäure, um sie in den Honig zu geben, damit der sich länger hält. Natürlich ist die Konzentration und die Menge der Säure eine ganz andere, als das, was wir den Bienen zumuten müssen. Ameisensäure tötet Milben! (HARRHARR!!!)

Zuerst muss der zu erntende Honig aus der Box heraus, dann werden die Bienen angefüttert. Mit Zuckerwasser aus weißem Zucker, mit kleinen Rettungsringen für die Bienen, damit sie nicht ertrinken! (Rettungsringe: Korkscheiben oder so, oder Stöckchen).

Dann wird behandelt!

Entweder geht das über die Schwammtuchmethode. Dabei wird  auf ein vorgewaschenes Küchen-Spül-Schwammtuch  4 ml von der Säure geträufelt, das dann in die Box hinein kommt. Das gilt zumindest für eine konventionelle Beute, wie die Menge bei den kleineren Ausmaßen in der Bienenbox ist wusste Frank noch nicht, das ist noch herauszufinden. Und ob die Schwammtuchmethode für die Bienenbox überhaupt geeignet ist, muss ich noch herausfinden!

Dann gibt es auch Verdunster, die eine Vorratsflasche haben, wie zum Beispiel der Nassenheider Verdunster.

Imkerkurs3_02 Imkerkurs3_03Das ist quasi eine Vorratsflasche, die langsam Säure abgibt über einen Docht.. Man kann sie entweder in eine Beute hineinlegen, was aber bei der Bienenbox nicht gut funktioniert, weil nicht genug Platz vorhanden ist. Dann kann man aber auch einen solchen Verdunster in ein Rähmchen einbauen und zwischen die Rahmen mit den Waben hängen.

Nach den ganzen Informationen gingen wir erst einmal an die Bienen. Der Neulandschwarm in der Bienenbox ist ja einen Tag vor Gracia in die Box eingezogen, deswegen war ich sehr gespannt, wie es da aussehen würde.

Imkerkurs3_04Ich wurde wirklich überrascht: Alles voller Honig! Viele, viele Rähmchen sind vollgefüllt. Dafür ist die Brut weniger geworden, denn gegen Ende des Sommers verkleinert sich das Volk. Es gibt schließlich sowieso nicht mehr so viel Tracht zu Sammeln! Bei Gracia ist es übrigens noch umgekehrt: Es gibt noch wahnsinnig viel Brut, und vergleichsweise wenig Honig.

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Dann guckten wir noch einmal nach den Stiften- also den Eiern. Das ist nicht ganz einfach, weil die so winzig sind, also haben wir das “geübt”. (Ich habe bei meinen Bienen schon Stifte gesehen, deswegen habe ich den anderen den Vortritt gelassen, kenne ich ja schon!)

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Niedlich waren aber die zwei schlüpfenden Bienen, die aus den Waben herausschauten!

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Bevor wir die Box wieder verschlossen nahm Frank einen mit Honig gefüllten Rahmen heraus und schüttelte die Bienen ab. Die Waben packte er dann ein, daran wollte er uns die Honiggewinnung zeigen.

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Weiter ging es! Wir wanderten zu Franks Garten, wo er noch ein paar Völker stehen hat. Dort lasen wir die Gemüllwindel aus und stellten fest: Viele Milben, es ist dringend notwendig, bald zu behandeln!

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Noch ein bisschen wanderten wir, bis zu Franks Wohnung! Als erstes schnitt er die Waben aus dem Rahmen!

Imkerkurs3_10 Imkerkurs3_11

Probierzeit!! Alle durften mal Wabenhonig löffeln! Lecker!

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Wenn Bienen wesensgemäß gehalten werden, also ihre eigenen Waben bauen dürften, ohne dass ihnen die Wabengröße durch Mittelwände vorgegeben wird, dann kann man den produzierten Honig nicht aus den Waben schleudern. Die Waben würden zerbrechen und der Honig könnte nicht herausgeschleudert werden. Also muss der Honig entweder herausgepresst werden, oder man lässt ihn in der Wabe und nimmt bei Bedarf etwas davon.

Herauspressen hat Frank uns mal vorgeführt:

Imkerkurs3_13Zerschneiden…

Imkerkurs3_15 …zermatschen…

Imkerkurs3_18

 

…und durch ein Sieb laufen lassen! Und der Honig, der da herausläuft, ist toll!!

Der Honig läuft übrigens auch schon so aus den Waben und siehr großartig aus!

 

Imkerkurs3_16

Umherauszufinden, ob der Wassergehalt im Honig stimmt, benutzt man ein Refraktometer.

Imkerkurs3_17 In dem Fall hier ist es ein verschwommenes Refraktometer…

Man muss den Wassergehalt messen, wenn man den Honig verkaufen möchte, da gibt es Richtlinien. Wenn der Wassergehalt zu hoch ist, dann ist der Honig nicht lagerfähig und beginnt zu gären. Unser geernteter Honig hatte laut Refraktometer einen Wassergehalt von 15%, was sehr gut ist! Bis 18% ist wohl erlaubt.

Aber der Honig sollte ja nun nicht verkauft werden, sondern nur zum zeigen, probieren, üben. Die restlichen Stücke wurden dann noch auf die Kursteilnehmer verteilt,die Lust auf Honigwaben hatten, und damit war es dann auch schon zuende!

Viel gelernt, und spannend wie immer!

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Wieder alles gut

Nachdem ich die Bambusrollmatte für die Sushis gefunden hatte ging das Zubereiten ganz einfach von der Hand. Und die Dinger sind toll geworden!

Aber zuerst gab es Misosuppe, weil die Kinder das so gern essen.

Sushi03Und so wurde das Restaurantfeeling auch gleich viel größer :-)

Dann Sushi.

Ich habe heute keinen rohen Fisch genommen, weil ich erst nochmal üben wollte, ob es klappt. Also hab ich die Makis nur mit Gemüse, Ei und Surimi gefüllt, in verschiedenen Zusammensetzungen.

Sushi01Die großen, dicken Sushis unten rechts waren mit der Reismenge, die im Rezept stand, hergestellt. Das war aber viel zu viel, und die wurden so dick und unhandlich, dass ich lieber mehr kleine Rollen gemacht habe.

Sushi02Das Sushi war jedenfalls großartig, und alle haben gefuttert wie die Weltmeister. Sogar ein Besucherkind, das noch nie Sushi gemocht hat, hat sich getraut zu probieren, auch wenn er dann doch etwas anderes zu Abend bekommen hat.

Und auch schön, mal kein Gemecker über mein Gekochtes zu bekommen 😉

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Jammermeckermotz!!!

Boah ey, da habe ich seit langem mal wieder Lust, Sushi selber zu machen, habe schon vieles vorbereitet…

und dann finde ich diese dusselige Bambus-Rollmatte nichte! Die ganze Küche habe ich auf Links gekrempelt,NIX! Mannooooo!

Aber, so dachte ich, kein Problem, ich habe ja noch so Bambus-Tischsets, die die Kinder mal bei einer Lotterie gewonnen haben, wenn ich da Folie drauf tu muss das gehen. Also guckte ich an der Stelle, wo die ganzen Gewinne noch eingepackt lagen (Nicht alles wurde sofort benötigt)… NIX! Die sind auch weg! Ob ich sie verschenkt habe? Kann ich mich nicht daran erinnern…

AAAABER, ein letztes As hatte ich ja im Ärmel! Bei irgendwelchen Noriblättern, die ich mal gekauft habe, war eine Bambusmatte drin, die hatte ich noch nie benutzt. Juhuuu!

Also nahm ich die verpackte Matte und fing an, sie auszupacken… nur um die Tüte ganz schnell wieder zu zu machen. Holzwürmer hatten die Bambusstäbchen zu Bambus-Strohhalmen mit Seitenlöchern und VIEEEL viel Holzstaub verarbeitet…..

Graaaaaah!

Ich werde es aber noch schaffen. Wenn es sein muss auch ohne Bambusmatte.

So.

Und nach dem Meckern gehts mir auch schon gleich viel besser 😉

Edit: Sie war in der KARTOFFELKISTE!!!  Hätte ich mir ja denken können, wo auch sonst?? 😉 Immerhin habe ich noch 5 Rollen mit der Matte machen können, es geht damit dann doch VIEL besser…. Ohne Matte hat es aber auch funktioniert 😉

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Ich heute so

Heute morgen habe ich mir selber ein kleines Kunstwerkliedchen gebaut. Die Mettwurst substituiert eine Bratwurst, die ich grade nicht zur Hand hatte. Töchterlein hat sich hinterher bereiterklärt, Mettwurst …”wegzuräumen”. In ihren Bauch!

MeinsKrümel dann heute morgen:

“Wie alt bist Du jetzt eigentlich?
Ich: “35.”
Krümel: “Booooah, sooo alt??”
Ich “…”
Krümel denkt eine Weile nach. Dann:
“Moment… 95????????”
Ich: “Neeeeeee, 35!”
Krümel: “Achsoooooo. Aber doch noch gaaaanz schön alt!”
Sprachs und kuschelte sich an ^^

Geburtstagsabendessen gab es dann für den Gatten und mich in Köln in einem unglaublich tollen italienischen Restaurant! Wir haben uns rund gefressen und leckere Rhabarberschorle getrunken, Superpapa natürlich auch Wein. Boah, war das toll! Es war wirklich nichts dabei, das nicht geschmeckt hat (wobei ich zugeben muss, dass ich den Tintenfischsalat bei der Vorspeisenplatte NICHT probiert habe, weil ich mich vor Tintenfisch ekele. Habs oft genug probiert… Aber auch ohne Tintenfisch war noch VIEL auf der Platte drauf!). Und obwohl ich erst eine Suppe, dann eine Vorspeisenplatte für 2 Personen (mit Superpapa geteilt), dann einmal Pasta, und schließlich einen halben Nachtisch gegessen habe fühle ich mich jetzt nicht überfressen. Sehr cool! (Nach der Pasta war ich allerdings kurz vor dem Platzen, aber der Nachtischmagen vertrug halt doch noch die mit dem Superpapa geteilte Panna Cotta…)

Und jetzt bin ich eigentlich müde und sollte mal im Bettchen verschwinden 😉
Aber vorher gibt es noch den Geburtstagsgruß, den ich von Frau Mahlzahn bekommen habe, weil der so super ist!

(Ich hoffe einfach, dass es auch Happy Birthday heisst, denn mein Chinesisch ist nicht ganz so fließend… 😉 )

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